Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen.
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Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#1

Beitrag von Eowyn » Sonntag 9. Juni 2019, 18:25

Am Anfang meiner Heimbrauunternehmung war ich auf jedes meiner Biere höllestolz.
Dann kam die Phase (in der ich voll drin stecke) wo ich an jedem meiner Biere was zu meckern habe - das hätte man besser machen können, da ist mir ein Fehler unterlaufen, die Hefe war nicht die Richtige oder du hast die Gärführung versemmelt... etc.

Aber... mittels in der "ich hau mir selbt auf den Deckel-Phase" hab ich doch tatsächlich ein sau geiles Bier fabriziert.

Wir hatten vor 4 Jahren Ommegang Hennepin Triskel vom Fass in dem Pub in dem ich gearbeitet habe.
Ich fand das super lecker und leider hat Ommegang das nie wieder produziert und Clone-Rezepte gibts auch keine.

Ich hab auch noch nie Farmhouse Ale gebraut und hab mit der diffusen Erinnerung an das Bier versucht, irgendwas zusammen zu stellen, was vielleicht schmeckt.

Zunächst: das Hennepin Triskel ist wesentlich weniger fruchtig und trockener als mein Farmhouse Ale und von der Farbe her erinnere ich das Ommegang gelber und heller als mein Bier. Also die Reproduktion ist fehlgeschlagen, das Bier, was bei rauskam, ist aber mit ganz großer Wahrscheinlichkeit mein Bestes bislang.

Leicht fruchtig ohne übermäßig viel Fruchtaroma, weich, samtig, (ich würde fast cremig sagen), ganz samtiger, cremiger Schaum, der gut hält, null bitter sondern alle Hopfenaromen kommen wunderbar als Aroma durch. Sehr vollmundig ohne übermäßig malzig oder "brotig" zu schmecken und trocken im Abgang.
Ich kann das kaum richtig beschreiben, weil soviel im Geschmacksbereich passiert aber ohne chaotisch oder nicht zusammengehörig zu sein. Ist total rund und in sich ruhend das Bier.

Das sollte Dalai Lama heißen, wenn ich es häufiger mache :)

Rezept falls es jemand möchte:

maßeinheiten in US und metrisch (sorry dafür)

Für 5 Gal ~ 20L

Malz:

11 lbs Weyermann floormalted Bohemian Pilsner
1.5 lbs German Vienna
1 lb Flaked Wheat
0.5 lb Cara Rye
0.5 lb Weyermann acidulated

Maischen:

@145°F zusätzlich 1/2 TL Amylase Enzym für 50min.
@154-156°F für 40 min.
@163°F für 15min.

zusätzlich 1/2 TL Citric acid ins Sparge Water

@172°F für 5min.

Sparge mit 172°F


Kochen: 90 min.

80 min.: 10 gr Waimea
60 min.: 15 gr Triskel
10 min.: 10 gr Triskel

zusätzlich:
1/2 Whirlflock
1/2 TL yeast Nutrient

1 min.: 30 gr Motueka
20 gr Triskel

abkühlen über Nacht.

Hefe:
Wyeast 3726

anstellen bei Zimmertemperatur und über den Verlauf der Gärung langsam auf 80°F anheben.

Die Hefe kam bei mir auf 85% Attn. somit ergeben sich folgende Eckdaten:

OG: 1.073
FG: 1.011
ABV: 8.18%
IBU: 31.99
SRM: 7.95

ich hab sogar ein Foto - völlig im falschen Glas (weils im Stall nur Weingläser aus Plastik gibt) aber dafür stilecht auf der Farm getrunken
Farmhouse1.jpg
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#2

Beitrag von guenter » Sonntag 9. Juni 2019, 18:44

Glückwunsch! Klingt so gut, dass ich es auch versuchen werde. Muss ich aber erst in die US Bezeichnungen einarbeiten.
Bier trinken ist besser als Quark reden! :Drink

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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#3

Beitrag von Eowyn » Sonntag 9. Juni 2019, 18:57

guenter hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 18:44
Glückwunsch! Klingt so gut, dass ich es auch versuchen werde. Muss ich aber erst in die US Bezeichnungen einarbeiten.
... ich weiß bei total vielem nicht wie es auf Deustch heißt, weil ich hier angefangen habe zu brauen...

Sparge water ist das Wasser zum Läutern.

beim Malz:

Wiener malz
Weizen flocken
Sauermalz
und Cararye müsste Roggen sein

was hab ich noch? Temperatur weiß ich nicht ohne Umrechner

und die Eckdaten weiß ich gleich gar nicht weil ihr das mit Plato macht.

und das Bier ist wirklich lecker geworden. Überraschend lecker. Und die fruchtigen NZ Hopfen kommen total gut mit dem Triskel zusammen.
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#4

Beitrag von guenter » Sonntag 9. Juni 2019, 19:05

Eowyn hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 18:57
... ich weiß bei total vielem nicht wie es auf Deustch heißt, weil ich hier angefangen habe zu brauen...
Kann ich verstehen. Ich denke, dass ich damit klar komme, habe ja noch ein paar Wochen Zeit. Und wenn nicht, hier ist genug Fachwissen.

Es ist eher die Frage, ob ich den Hopfen bekomme.
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#5

Beitrag von Sebasstian » Sonntag 9. Juni 2019, 20:23

Hi du (immernoch nicht rausgefunden wie du heißt ;) ),
kannst du bitte zukünftig die Temperaturen in °C angeben und die Massen in kg? Ist ja schließlich ein deutsches Forum. Das wäre ganz lieb von dir! Danke.

VG,
Sebastian
Grüße,
Sebastian

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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#6

Beitrag von Eowyn » Sonntag 9. Juni 2019, 20:30

Sebasstian hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 20:23
Hi du (immernoch nicht rausgefunden wie du heißt ;) ),
kannst du bitte zukünftig die Temperaturen in °C angeben und die Massen in kg? Ist ja schließlich ein deutsches Forum. Das wäre ganz lieb von dir! Danke.

VG,
Sebastian
der Hopfen ist doch in Gramm (es sei denn, es ist ein US-Rezept)

ich muss das dann umrechnen, ich schreib das so ab, wie ichs im Rezeptbuch habe.

Und ich mache leider mittlerweile alles durcheinander je nachdem wo icch abwiege. (Ommas Waage oder meine in USA angeschaffte digitale)

Ich geb mir Mühe :)
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#7

Beitrag von Eowyn » Sonntag 9. Juni 2019, 21:53

Eowyn hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 18:25

Auf *vielfachen Wunsch* jetzt mit Celsius :)

Für 18.9 L

Malz:

4.98 kg Weyermann floormalted Bohemian Pilsner (ich habe keine Ahnung was floor malted auf Deustch heißt: bodengemalzt?)
0.68 kg Wiener Malz
0.46 kg Weizenflocken
0.22 kg Cara Rye (?) Cara Roggen?
0.22 kg Weyermann Sauermalz

Maischen:

@63°C zusätzlich 1/2 TL Amylase Enzym für 50min.
@68"-69°C für 40 min.
@73°C für 15min.

zusätzlich 1/2 TL Citric acid ins Sparge Water

@78°C°F für 5min.

Läutern bei/mit 78°C


Kochen: 90 min.

80 min.: 10 gr Waimea
60 min.: 15 gr Triskel
10 min.: 10 gr Triskel

zusätzlich:
1/2 Whirlflock
1/2 TL yeast Nutrient

1 min.: 30 gr Motueka
20 gr Triskel

abkühlen über Nacht.

Hefe:
Wyeast 3726

anstellen bei Zimmertemperatur und über den Verlauf der Gärung langsam auf 27°C anheben.

Die Hefe kam bei mir auf 85% Attn. somit ergeben sich folgende Eckdaten:

OG: 1.073
FG: 1.011
ABV: 8.18%
IBU: 31.99
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#8

Beitrag von mwx » Sonntag 9. Juni 2019, 22:23

Sebasstian hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 20:23
Hi du (immernoch nicht rausgefunden wie du heißt ;) ),
kannst du bitte zukünftig die Temperaturen in °C angeben und die Massen in kg? Ist ja schließlich ein deutsches Forum. Das wäre ganz lieb von dir! Danke.
Sei doch einfach froh wenn jemand ein gutes Rezept teilt, und rechne es einfach selber um .. *kopfschüttel*
Gruß, Michael

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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#9

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Sonntag 9. Juni 2019, 23:28

Egal ob lbs oder gr oder F oder C!
Freu dich über deinen besten bisherigen Sud!
Ich wünsche Dir, dass noch mehr dieser Sude folgen, und das wird so sein!!

Grüßle aus dem Schwarzwald
Dieter
Brau, schau wem.

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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#10

Beitrag von Eowyn » Montag 10. Juni 2019, 03:06

mwx hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 22:23
Sebasstian hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 20:23
Hi du (immernoch nicht rausgefunden wie du heißt ;) ),
kannst du bitte zukünftig die Temperaturen in °C angeben und die Massen in kg? Ist ja schließlich ein deutsches Forum. Das wäre ganz lieb von dir! Danke.
Sei doch einfach froh wenn jemand ein gutes Rezept teilt, und rechne es einfach selber um .. *kopfschüttel*
dem würde ich mal vollumfänglich zustimmen :)

Ich rechne mir eure Rezepte in % um und mache dann "runde" Zahlen in US-Maßeinheiten draus. Ich finde das übersichtlicher, deshalb bin ich erst gar nicht auf die Idee gekommen, 11 US Pfund in 4.98 KG umzurechnen.

Das mit der Temperatur versteh ich, weil man wirklich null Bezug zu Fahrenheit hat, wenn man Celsius gewohnt ist. Ich muss aber auch alle Rezepte von meiner Oma hier umrechnen und finde das nicht dramatisch :)
Ich stelle beim Brauen meinen Digiboil auf F um, weils halt genauer ist, als C.
Für mich macht es von daher null Sinn in C umzurechnen (aber ich werd mir Mühe geben)

und Hopfen messe ich von mir aus in gr. weil ich 1.3 oz behämmert finde, es sei denn ich braue ein US Rezept original oder leicht abgewandelt nach, dann lasse ich die Originalangaben in oz und schreibe mir meine Zusatzhopfen in gr. auf.
schwarzwaldbrauer hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 23:28
Egal ob lbs oder gr oder F oder C!
Freu dich über deinen besten bisherigen Sud!
Ich wünsche Dir, dass noch mehr dieser Sude folgen, und das wird so sein!!

Grüßle aus dem Schwarzwald
Dieter
:) danke dir.

Wir haben das gerade im Sonnenuntergang auf der Weide sitzend genossen und uns gefreut, dass die Pferde zu uns rüber getrabt kamen und unsere Getränke interessiert beschnuppert haben.
Perfektes Bier für einen lauen Sommerabend auf der Farm.

PS: mein Pferd leckt mit großer Begeisterung meine Kaffeethermoskanne ab - also den homöopathischen Rest-Kaffee... das Bier fand er aber nicht weiter beachtenswert :)
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#11

Beitrag von Sebasstian » Montag 10. Juni 2019, 07:08

mwx hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 22:23
Sebasstian hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 20:23
Hi du (immernoch nicht rausgefunden wie du heißt ;) ),
kannst du bitte zukünftig die Temperaturen in °C angeben und die Massen in kg? Ist ja schließlich ein deutsches Forum. Das wäre ganz lieb von dir! Danke.
Sei doch einfach froh wenn jemand ein gutes Rezept teilt, und rechne es einfach selber um .. *kopfschüttel*
Hallo,
klar kann ich das umrechnen. Und wenn sich weitere 20 Leute für das Rezept interessieren, dann müssen die das auch alle umrechnen...im Gegensatz zu nur einer Person die es initial vor dem posten nur einmal umrechnen müsste. Es geht doch hier nicht um eine private Rezeptnotiz, sondern darum es einer Öffentlichkeit zugänglichzu machen.
Ich gehe davon aus, dass fast niemand hier im Forum in Fahrenheit und lbs 'denkt' und das Rezept ohne Umrechnung beim lesen schlecht einschätzen kann. Wenn die Rezepterstellerin es einer deutschen Community vorstellt, wäre das für mich einfach eine Frage der Höflichkeit. Aber jeder wie er meint. :Greets

VG,
Sebastian
Grüße,
Sebastian

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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#12

Beitrag von Sebasstian » Montag 10. Juni 2019, 07:20

Eowyn hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 03:06
Das mit der Temperatur versteh ich, weil man wirklich null Bezug zu Fahrenheit hat, .... (aber ich werd mir Mühe geben)

und Hopfen messe ich von mir aus in gr. weil ich 1.3 oz behämmert finde, es sei denn ich braue ein US Rezept original oder leicht abgewandelt nach, dann lasse ich die Originalangaben in oz und schreibe mir meine Zusatzhopfen in gr. auf.
Danke dir! :thumbup Ich glaube, ein bisschen kannst du mich schon verstehen in meinem Anliegen. :Wink

Viele Grüße,
Sebastian
Grüße,
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#13

Beitrag von ubu » Montag 10. Juni 2019, 08:06

Sebasstian hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 07:08
mwx hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 22:23
Sebasstian hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 20:23
Hi du (immernoch nicht rausgefunden wie du heißt ;) ),
kannst du bitte zukünftig die Temperaturen in °C angeben und die Massen in kg? Ist ja schließlich ein deutsches Forum. Das wäre ganz lieb von dir! Danke.
Sei doch einfach froh wenn jemand ein gutes Rezept teilt, und rechne es einfach selber um .. *kopfschüttel*
Hallo,
klar kann ich das umrechnen. Und wenn sich weitere 20 Leute für das Rezept interessieren, dann müssen die das auch alle umrechnen...im Gegensatz zu nur einer Person die es initial vor dem posten nur einmal umrechnen müsste.
Du könntest nach dem Umrechnen das Rezept wieder einstellen, dann musste auch nur einmal umgerechnet werden.
Währe dann ein klassische Win Win Situation.
:Drink
Gruß
Uwe

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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#14

Beitrag von Chrissi_Chris » Montag 10. Juni 2019, 08:12

Sebasstian hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 07:08
mwx hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 22:23
Sebasstian hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 20:23
Hi du (immernoch nicht rausgefunden wie du heißt ;) ),
kannst du bitte zukünftig die Temperaturen in °C angeben und die Massen in kg? Ist ja schließlich ein deutsches Forum. Das wäre ganz lieb von dir! Danke.
Sei doch einfach froh wenn jemand ein gutes Rezept teilt, und rechne es einfach selber um .. *kopfschüttel*
Hallo,
klar kann ich das umrechnen. Und wenn sich weitere 20 Leute für das Rezept interessieren, dann müssen die das auch alle umrechnen...im Gegensatz zu nur einer Person die es initial vor dem posten nur einmal umrechnen müsste. Es geht doch hier nicht um eine private Rezeptnotiz, sondern darum es einer Öffentlichkeit zugänglichzu machen.
Ich gehe davon aus, dass fast niemand hier im Forum in Fahrenheit und lbs 'denkt' und das Rezept ohne Umrechnung beim lesen schlecht einschätzen kann. Wenn die Rezepterstellerin es einer deutschen Community vorstellt, wäre das für mich einfach eine Frage der Höflichkeit. Aber jeder wie er meint. :Greets

VG,
Sebastian
Moin,
Höflich und nett finde ich wenn jemand sein bestes Rezept mit einem teilt...
unhöflich finde ich dabei wenn dann jemand den Rezeptersteller dann bittet es für ihn auf die gewünschten Einheiten umzurechnen!
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#15

Beitrag von ggansde » Montag 10. Juni 2019, 10:47

Moin,
ich habe hier auch selber schon Rezepte aus amerikanischen Foren eingestellt und würde nicht auf die Idee kommen, es bei den amerikanischen Einheiten zu belassen. Das ist für mich als Service für die Leserschaft selbstverständlich. Umgekehrt würde ich mir nicht die Mühe machen, wenn ich ein gepostetes Rezept mal überfliegen möchte, selber umzurechnen.
Eine einfache, sachlich vorgetragene Bitte eines Nutzers in dieser Richtung finde ich auch wirklich legitim.
Ich würde dann auch nicht Begriffe wie Höflichkeit oder Nettigkeit in dem Raum werfen, die Sachebene tritt dann evtl. schnell in den Hintergrund.
VG, Markus
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#16

Beitrag von DunklerMessias » Montag 10. Juni 2019, 10:48

Sebasstian hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 07:08

Ich gehe davon aus, dass fast niemand hier im Forum in Fahrenheit und lbs 'denkt' und das Rezept ohne Umrechnung beim lesen schlecht einschätzen kann.
Na, zumindest mir macht das keine Probleme, geht sogar im Kopf und ganz automatisch.

Vielen Dank für das tolle Rezept, Eowyn!
Habe mich schon gewundert, warum meine Biere alle so toll sind... als Anfänger kompensiert die rosarote Brille jeden Fehlgeschmack.

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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#17

Beitrag von Sebasstian » Montag 10. Juni 2019, 10:56

ggansde hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:47
Moin,
ich habe hier auch selber schon Rezepte aus amerikanischen Foren eingestellt und würde nicht auf die Idee kommen, es bei den amerikanischen Einheiten zu belassen. Das ist für mich als Service für die Leserschaft selbstverständlich. Umgekehrt würde ich mir nicht die Mühe machen, wenn ich ein gepostetes Rezept mal überfliegen möchte, selber umzurechnen.
Eine einfache, sachlich vorgetragene Bitte eines Nutzers in dieser Richtung finde ich auch wirklich legitim.
Ich würde dann auch nicht Begriffe wie Höflichkeit oder Nettigkeit in dem Raum werfen, die Sachebene tritt dann evtl. schnell in den Hintergrund.
VG, Markus
Markus, da hast du wohl recht mit der Begrifflichkeit und der Sachebene. Ich denke wir können das beenden, vor allem weil Eowyn ja offensichtlich meine Bitte nachvollziehen kann und ihr nachgekommen ist. Vielen Dank dafür!
Zurück zum Rezept: Klingt toll!
Grüße,
Sebastian

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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#18

Beitrag von Ernie » Montag 10. Juni 2019, 13:07

Sebasstian hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 20:23
Hi du (immernoch nicht rausgefunden wie du heißt ;) ),
@Eowyn:
und beantwortest Du uns Diese Frage auch noch ?

Grusz Ernie

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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#19

Beitrag von Ladeberger » Montag 10. Juni 2019, 13:42

Ernie hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 13:07
Sebasstian hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 20:23
Hi du (immernoch nicht rausgefunden wie du heißt ;) ),
@Eowyn:
und beantwortest Du uns Diese Frage auch noch ?

Grusz Ernie
Hallo Ernie,

die Threaderstellerin hat in ihrer Grußformel gelegentlich "Eowyn" stehen, wie der Nickname. Ich denke so wird sie hier gerne angesprochen und mehr braucht man auch nicht zu wissen.

Gruß
Andy

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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#20

Beitrag von Eowyn » Montag 10. Juni 2019, 14:20

Sebasstian hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 07:08
mwx hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 22:23
Sebasstian hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 20:23
Hi du (immernoch nicht rausgefunden wie du heißt ;) ),
kannst du bitte zukünftig die Temperaturen in °C angeben und die Massen in kg? Ist ja schließlich ein deutsches Forum. Das wäre ganz lieb von dir! Danke.
Sei doch einfach froh wenn jemand ein gutes Rezept teilt, und rechne es einfach selber um .. *kopfschüttel*
Hallo,
klar kann ich das umrechnen. Und wenn sich weitere 20 Leute für das Rezept interessieren, dann müssen die das auch alle umrechnen...im Gegensatz zu nur einer Person die es initial vor dem posten nur einmal umrechnen müsste. Es geht doch hier nicht um eine private Rezeptnotiz, sondern darum es einer Öffentlichkeit zugänglichzu machen.
Ich gehe davon aus, dass fast niemand hier im Forum in Fahrenheit und lbs 'denkt' und das Rezept ohne Umrechnung beim lesen schlecht einschätzen kann. Wenn die Rezepterstellerin es einer deutschen Community vorstellt, wäre das für mich einfach eine Frage der Höflichkeit. Aber jeder wie er meint. :Greets

VG,
Sebastian
das ist ein effizienz *Problem* und ob dus glaubst oder nicht, das Argument hatte ich tatsächlich auch für mich selber (also ich denke noch "Deutsch" genug, um das nachvollziehen zu können)

ich werds zukünftig in % schreiben und für genau 20L nicht für 5 gal.
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#21

Beitrag von Eowyn » Montag 10. Juni 2019, 14:52

Chrissi_Chris hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 08:12
Sebasstian hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 07:08
mwx hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 22:23


Sei doch einfach froh wenn jemand ein gutes Rezept teilt, und rechne es einfach selber um .. *kopfschüttel*
Hallo,
klar kann ich das umrechnen. Und wenn sich weitere 20 Leute für das Rezept interessieren, dann müssen die das auch alle umrechnen...im Gegensatz zu nur einer Person die es initial vor dem posten nur einmal umrechnen müsste. Es geht doch hier nicht um eine private Rezeptnotiz, sondern darum es einer Öffentlichkeit zugänglichzu machen.
Ich gehe davon aus, dass fast niemand hier im Forum in Fahrenheit und lbs 'denkt' und das Rezept ohne Umrechnung beim lesen schlecht einschätzen kann. Wenn die Rezepterstellerin es einer deutschen Community vorstellt, wäre das für mich einfach eine Frage der Höflichkeit. Aber jeder wie er meint. :Greets

VG,
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Moin,
Höflich und nett finde ich wenn jemand sein bestes Rezept mit einem teilt...
unhöflich finde ich dabei wenn dann jemand den Rezeptersteller dann bittet es für ihn auf die gewünschten Einheiten umzurechnen!
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:)
So ähnlich hab ich auch *gedacht* ohne nachzudenken,weil ich mir ja auch alles umrechnen muss...
ggansde hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:47
Moin,
ich habe hier auch selber schon Rezepte aus amerikanischen Foren eingestellt und würde nicht auf die Idee kommen, es bei den amerikanischen Einheiten zu belassen. Das ist für mich als Service für die Leserschaft selbstverständlich. Umgekehrt würde ich mir nicht die Mühe machen, wenn ich ein gepostetes Rezept mal überfliegen möchte, selber umzurechnen.
Eine einfache, sachlich vorgetragene Bitte eines Nutzers in dieser Richtung finde ich auch wirklich legitim.
Ich würde dann auch nicht Begriffe wie Höflichkeit oder Nettigkeit in dem Raum werfen, die Sachebene tritt dann evtl. schnell in den Hintergrund.
VG, Markus
Du bist aber auch Moderator. Man denkt anders als Mod (ich zumindest)

ich habs aus meinem Rezeptbuch abgeschrieben, nicht aus irgeneiner Rezeptbank. Und ich schreibe meine Kuchenrezepte, die ich weitergebe hier genauso ab und sag den Leuten, sie müssen das umrechnen. Das ist nicht wirklich nächstenlieb vom mir, aber wenn ich 180°C Umluft in einen US-Ofen ohne Umluft umrechne, dann muss ich meinem Ofen kennen, um die Temperatur richtig hinzubekommen, das überlasse ich dem Bäcker/Bäckerin, der ich zutraue, mein Kuchenrezept würdig zu behandeln...
Nur als Beispiel: Bisquit für Omas Erdbeerkuchen braucht in meinem Ofen 365°F Wärend der Boden für Himbeertorte, der meinem deutschen Rezept ebenfalls mit 180°C gebacken wird auf 360°F "richtig" wird.
Das zur Erläuterung warum ich davon ausgegangen bin, man möchte das vielleicht sogar lieber selber umrechnen, als mich bestimmen lassen.

Aber ich habs zur Kenntnis genommen. Ich hab ja direkt gesagt, ich geb mir Mühe und habs auch dann umgerechnet.
So sieht das Rezeptbuch aus, von dem ich abschreibe, wenn ich was schreibe und ja, vielleicht ist das schön, wenn die Welt das in lesbarer Form bekommt :)
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rez.jpg (26.47 KiB) 1547 mal betrachtet
PS:
und die Qualitätskontrolle sieht ganz schön beindruckend aus, wenn man auf dem Boden in seiner Weide sitzt - hier mein persönlicher Qualitätskontrolleur der die dicke Nase in das Bier meiner Freundin stecken wollte :)
kont.jpg
Und wer weiter motzt holt sein Rezept dann bei der Qualitätskontrolle in der Weide ab :D

Ich hab nen Vorschlag zur Güte: ich mache mir nen account bei MMuM und trage das dort ein und schicke euch nen Link.
Deal?
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#22

Beitrag von Eowyn » Montag 10. Juni 2019, 15:07

Ladeberger hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 13:42
Ernie hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 13:07
Sebasstian hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 20:23
Hi du (immernoch nicht rausgefunden wie du heißt ;) ),
@Eowyn:
und beantwortest Du uns Diese Frage auch noch ?

Grusz Ernie
Hallo Ernie,

die Threaderstellerin hat in ihrer Grußformel gelegentlich "Eowyn" stehen, wie der Nickname. Ich denke so wird sie hier gerne angesprochen und mehr braucht man auch nicht zu wissen.

Gruß
Andy
Korrekt.
DunklerMessias hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:48
Sebasstian hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 07:08

Ich gehe davon aus, dass fast niemand hier im Forum in Fahrenheit und lbs 'denkt' und das Rezept ohne Umrechnung beim lesen schlecht einschätzen kann.
Na, zumindest mir macht das keine Probleme, geht sogar im Kopf und ganz automatisch.

Vielen Dank für das tolle Rezept, Eowyn!
Gerne :)

ich geb ganz ehrlich zu, dass wenn ich einparke und mir jemand freundlich zuruft: Hon, you're good you got 8 feet... dass ich ziemlich lost bin und mir denke... sach das doch in meter damit ich weiß, wann ich an das andere Gefährt dengle...

Temperatur und Gewicht geht mittlerweile gut.. Längeneinheiten sind immer noch ein Rätsel :)
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#23

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 10. Juni 2019, 15:22

Eowyn hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 14:52

PS:
und die Qualitätskontrolle sieht ganz schön beindruckend aus, wenn man auf dem Boden in seiner Weide sitzt - hier mein persönlicher Qualitätskontrolleur der die dicke Nase in das Bier meiner Freundin stecken wollte :)
Sieht nach einer ehrlichen Blindverkostung aus, wenn noch nicht mal das Pferd was sehen darf :Bigsmile .

Mit den Rezepten mache ich das ganz einfach. Entweder sind sie mit „deutschen Einheiten“ veröffentlicht oder sie interessieren mich nicht. Das Rumgeeier mit dem Umrechnen mag ich nicht. Besonders wenn Galonen im Spiel sind und nicht klar ist ob US Galonen oder britische Galonen gemeint sind. Und Tea-Spoons sind auch nicht alle gleich groß. Damit wollen uns die ganzen englisch sprechenden Völker eindeutig nur verwirren.
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#24

Beitrag von Eowyn » Montag 10. Juni 2019, 15:44

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 15:22
Eowyn hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 14:52

PS:
und die Qualitätskontrolle sieht ganz schön beindruckend aus, wenn man auf dem Boden in seiner Weide sitzt - hier mein persönlicher Qualitätskontrolleur der die dicke Nase in das Bier meiner Freundin stecken wollte :)
Sieht nach einer ehrlichen Blindverkostung aus, wenn noch nicht mal das Pferd was sehen darf :Bigsmile .

Mit den Rezepten mache ich das ganz einfach. Entweder sind sie mit „deutschen Einheiten“ veröffentlicht oder sie interessieren mich nicht. Das Rumgeeier mit dem Umrechnen mag ich nicht. Besonders wenn Galonen im Spiel sind und nicht klar ist ob US Galonen oder britische Galonen gemeint sind. Und Tea-Spoons sind auch nicht alle gleich groß. Damit wollen uns die ganzen englisch sprechenden Völker eindeutig nur verwirren.

LOL! @Blindverkostung (der war gut) :D

meine nicht pferdehabende Freundin fragte neulich, warum wir die Pferde *quälen*, weil sie dachte, die sehen nix durch die Maske. Die sehen gut durch das Netzgewebe, das hält nur die kleinen Fliegen aus den Ohren und dann müssen die nicht dauern den Kopf schütteln was viel coolere Pferde *macht*.

Zum Thema: ich hab extra US Einheiten dazu gesagt und du hast recht TL ist ungleich TL.

Wie gesagt, ich passe die Umrechnung von Temperatur meinem Ofen an, deshalb dachte ich wirklich aufrichtig und ehrlich, dass man das vielleicht so machen möchte. (also selbst umrechnen)

Ich lass mir was einfallen für die Zukunft.
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#25

Beitrag von guenter » Montag 10. Juni 2019, 17:46

Zurück zum Rezept Cara Rye ist wohl Roggen-Caramalz. Dazu gibt es hier Informationen:

https://hobbybrauer.de/forum/wiki/doku. ... uebersicht

"Obergärige Spezialbiere
Erhöhung der Vollmundigkeit, Intensivierung des Roggenmalzaromas, dunklere Bierfarben."

Passt so weit. Die Frage ist, macht der Roggen nicht eher einen Brotgeschmack? Ich habe keine Erfahrung mit Roggen. Weizen-Caramalz wäre ja auch möglich gewesen. Kannst du dazu etwas sagen, Eowyn?
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#26

Beitrag von Eowyn » Montag 10. Juni 2019, 18:39

guenter hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 17:46
Zurück zum Rezept Cara Rye ist wohl Roggen-Caramalz. Dazu gibt es hier Informationen:

https://hobbybrauer.de/forum/wiki/doku. ... uebersicht

"Obergärige Spezialbiere
Erhöhung der Vollmundigkeit, Intensivierung des Roggenmalzaromas, dunklere Bierfarben."

Passt so weit. Die Frage ist, macht der Roggen nicht eher einen Brotgeschmack? Ich habe keine Erfahrung mit Roggen. Weizen-Caramalz wäre ja auch möglich gewesen. Kannst du dazu etwas sagen, Eowyn?

hab auch zum ersten mal CaraRye verwendet und in dem Verhältnis wie ich es drin habe, macht es definitiv keinen Brotgeschmack.
Ich habs deshalb drin, weil bei meiner Suche nach dem Hennepin clone irgendein anderes Clonerezept (Tank 5 evtl.?) es drin hatte und weil es hier oft für Saisons verwendet wird und Farmhouse Ale ist ja ein Saison.

Wir hatten außerdem letztes Mal, als ich noch alle meine Malze einzeln im Laden gekauft habe, das Gespräch über Reisflocken und ob die eher einen trockenen oder "cremeartigen" Eindruck machen, sind dann zu dem Schluss gekommen, dass man einen "trockenen Eiscremecharackter" mit CaraRye herstellen könnte, wenn man wollte und ich schreibe aufgrund dessen (also diesem Gespräch im Heimbrauladen) den trockenen Abgang von diesem Bier, dem CaraRye zu. Und Farmhouse soll ja nicht übermäßig fruchtig und außerdem auch "trocken" sein.

In meiner "Grainlist" steht zu CaraRye: "Dry character. (Base malt). For seasonal beers, roggenbier and ales"

Schien mir von daher ideal und auch verständlich, warum es in vielen Rezepten zu finden ist.

Und Weizen hab ich ja schon als Flocken drin. (irgendwie hatte ich im Hinterkopf ich muss 20% spezial/zusatzmalz hernehmen und das müssen 5 unterschiedliche sein).

Wenn du das braust, hoffe ich, dir schmeckt das so gut wie mir. Ich bin immer noch "glücklich" wenn ich dran denke, wie toll das auf der Weide/Farm in der lauen Sommerluft schmeckt :)
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#27

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 10. Juni 2019, 19:41

Zum Weizen Cara kann ich was sagen. Das CaraWheat von Weyermann hinterlässt eine kräftige "Trinkkakao" Note im fertigen Bier. Also Trinkfix, Kaba, Nesquick und was man sonst noch alles bei Kindern in die Milch schüttet, damit sie ihre Milch auch trinken wollen.
Zu dunklen Bieren, z.B. dunklen bananigen Weizen, passt das Aroma ganz gut. Meine Reste von dem CaraWheat habe ich in einem Pale Ale verbraten (10%). Nach 3 Monaten wird es nun langsam trinkbar. Anfangs hat es nur nach Bier mit Kakao geschmeckt.
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#28

Beitrag von Eowyn » Montag 10. Juni 2019, 19:46

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 19:41
Zum Weizen Cara kann ich was sagen. Das CaraWheat von Weyermann hinterlässt eine kräftige "Trinkkakao" Note im fertigen Bier. Also Trinkfix, Kaba, Nesquick und was man sonst noch alles bei Kindern in die Milch schüttet, damit sie ihre Milch auch trinken wollen.
Zu dunklen Bieren, z.B. dunklen bananigen Weizen, passt das Aroma ganz gut. Meine Reste von dem CaraWheat habe ich in einem Pale Ale verbraten (10%). Nach 3 Monaten wird es nun langsam trinkbar. Anfangs hat es nur nach Bier mit Kakao geschmeckt.


Danke für die Beschreibung vom CaraWheat - das hätte nun gar nicht in das Bier gepasst, das ich gebraut habe :)
Ich mache nächstes mal mit dem CaraRye nen Frenchpressaufguss und erstatte Raport.

PS: mein CaraRye kam auch von Weyermann.
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#29

Beitrag von §11 » Montag 10. Juni 2019, 19:47

So nun mal meinen Senf. Sogar die Zymurgy, das Heft der American Homebrewer Association, mit einer Auflage von +55.000 Heften hat mein Rezept mit metrischen Einheiten akzeptiert. In der Ausgabe stehen beide Einheiten. Wenn ich ein Rezept ueberfliege, dann ist das doch vollkommen Banane, ein lbs ist ungefaehr ein halbes Kilo, 1 gal ungefaehr 4 Liter und 1 oz fast 30g. Wer das jetzt nicht im Kopf hinbekommt, der kann sich eine der zig Apps aufs Handy laden. Wenn mich das Rezept dann wirklich im Detail interessiert, dann rechnen das viele Brauprogramme sogar fuer einen um.

Man kann sich wirklich anstellen.... das ist wie sich ueber die Zischlaute bei PodCasts zu beschweren und traegt sicherlich dazu bei das hier jeder gerne seine Zeit investiert um sein Wissen zu teilen :puzz
„porro bibitur!“
Die Seite zum Buch "Bier brauen" https://www.jan-bruecklmeier.com/
Die Seite zur HBCon https://heimbrauconvention.de/
https://headlessbrewer.wordpress.com/

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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#30

Beitrag von Sebasstian » Montag 10. Juni 2019, 20:23

§11 hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 19:47
So nun mal meinen Senf. Sogar die Zymurgy, das Heft der American Homebrewer Association, mit einer Auflage von +55.000 Heften hat mein Rezept mit metrischen Einheiten akzeptiert. In der Ausgabe stehen beide Einheiten. Wenn ich ein Rezept ueberfliege, dann ist das doch vollkommen Banane, ein lbs ist ungefaehr ein halbes Kilo, 1 gal ungefaehr 4 Liter und 1 oz fast 30g. Wer das jetzt nicht im Kopf hinbekommt, der kann sich eine der zig Apps aufs Handy laden. Wenn mich das Rezept dann wirklich im Detail interessiert, dann rechnen das viele Brauprogramme sogar fuer einen um.

Man kann sich wirklich anstellen.... das ist wie sich ueber die Zischlaute bei PodCasts zu beschweren und traegt sicherlich dazu bei das hier jeder gerne seine Zeit investiert um sein Wissen zu teilen :puzz
Jan, eigentlich dachte ich das Thema wäre jetzt erledigt. Was vielleicht in der ganzen Aufregung untergegangen ist: ich hab mich weder beschwert, und erst recht nicht gemotzt (diese Begriffe sind weiter oben gefallen). Ich habe, wie Markus das so treffend formuliert hat, eine einfache, sachlich vorgetragene Bitte geäußert, der Eowyn auch gleich nachgekommen ist weil sie für sie nachvollziehbar war. Guter Ton, man ist sich einig. Alles fein, oder? Hier hätte das doch schon beendet sein können. Ich verstehe grade echt nicht woran ihr euch so hochzieht. :Grübel
Grüße,
Sebastian

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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#31

Beitrag von Eowyn » Montag 10. Juni 2019, 20:47

ich bin dem nachgekommen, weil ich "lieb" bin - lol

Ehrlicher Weise hatte ich nen kurzen Anflug von: pfft... dann eben nicht, wenn ich hier anfangen muss rumzurechnen... (wie Jan ganz richtig schreibt "führt das sicherlich dazu, dass jeder hier gerne sein Wissen teilt")
Für mich ist es wirklich normal dass ich am Tag mindestens 1 mal was umrechnen muss (für jan vermutlich auch - vielleicht sehen wir das deshalb ähnlich *locker*) - und wie ich geschrieben habe, mir ist das lieber, wenn ich es selbst umrechne. Außerdem lese ich eure Rezepte genauso wie Jan das beschreibt, man rechnet das im Kopf um (bzw. ich rechne es beim Überfliegen in % um) und schreibe dann für meine Verhältnisse entsprechend ein neues Rezept.

Außerdem müsst ihr doch eh umrechnen, wenn ihr z.B. 10 L oder 50 braut und nicht 18.9 :) - oder anders gesagt: ihr müsst doch eh euer eigenes Rezept aus meinem machen.

Ich werds in % schreiben in Zukunft ich denke, damit sollte das am einfachsten für alle sein.
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#32

Beitrag von ggansde » Montag 10. Juni 2019, 20:51

Moin,
Ich finde weder Deine Antwort noch die von Jan wirklich toll. Aber belassen wir es bitte dabei.
VG, Markus
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#33

Beitrag von §11 » Montag 10. Juni 2019, 21:09

ggansde hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 20:51
Moin,
Ich finde weder Deine Antwort noch die von Jan wirklich toll. Aber belassen wir es bitte dabei.
VG, Markus
Das hat sicherlich mit unterschiedlichen Erwartungshaltungen zu tun :Wink

Belassen wir es dabei
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#34

Beitrag von Eowyn » Montag 10. Juni 2019, 21:28

ggansde hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 20:51
Moin,
Ich finde weder Deine Antwort noch die von Jan wirklich toll. Aber belassen wir es bitte dabei.
VG, Markus
das ist dir überlassen, wie du das findest.

was mich aber "miffed" stimmt:
Obwohl ich brav gesagt habe, ich versuche euch entgegenzukommen/es so zu machen, wie ihr das wollt (wie es für euch einfach ist) und erklärt habe, (sogar mit Foto warum es für mich arg umständlich ist) dass du jetzt hergehst und sagst: find ich scheiße aber Ende der Diskussion...


okay... verstehe.

ich hab auf jede Bitte sofort reagiert und habe lediglich erläutert, warum es mir persönlich nicht nur nix ausmacht ich es sogar besser finde, wenn ich selbst für meine Verhältnisse anpassen muss und dass man durchaus leicht verstimmt sein kann, wenn man etwas teilt/zur verfügung stellt und statt "danke" gesagt bekommt, man hat das nicht "richtig" zur Verfügung gestellt.

Ich hab zu keinem zeitpunkt gesagt: blast mir doch nen Schuh auf, dann poste ich meine Rezepte jetzt nur noch im HBT und poste euch den Link....
ich bin auf jeden Einwand eingegangen und habe die ja auch verstanden. Aber freundlich meine Position dazu sagen ist nicht okay oder wie?
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#35

Beitrag von guenter » Montag 10. Juni 2019, 22:25

Dann danke ich mal Jens und Eowyn für Ihre Beiträge zu den Cara-Malzen, um beim Thema zu bleiben :P

Dann bleibt es beim Cara-Roggen, ihr habt mich überzeugt. Danke.
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#36

Beitrag von Eowyn » Montag 10. Juni 2019, 23:03

guenter hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 22:25
Dann danke ich mal Jens und Eowyn für Ihre Beiträge zu den Cara-Malzen, um beim Thema zu bleiben :P

Dann bleibt es beim Cara-Roggen, ihr habt mich überzeugt. Danke.
Es war wirklich in einem Tank 7 (nicht 5) clone Rezept erwähnt. https://www.brewersfriend.com/homebrew/ ... -ale-clone
Achtung: habe keine Ahnung, wie das Clone Rezept ist zumal da Mais drin ist) das nur als verweis, wie ich draufgekommen bin CaraRye zu nehmen.

kann allerdings zu farmhouse Ale mit Mais in ca. 3 Wochen was sagen weil ich ja immer noch versuche, das Hennepin nachzubrauen und derzeit mein 2ter versuch farmhouse ale mit Triskel im Kühlschrank reift.
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Re: Ich glaube, ich habe mein bislang bestes Bier gebraut - Farmhouse Ale

#37

Beitrag von Eowyn » Mittwoch 19. Juni 2019, 00:13

Falls es jemand interessiert:

Ich habe fast das gleich Farmhouse Ale mit einer leicht abgeänderten grain bill kurz nach dem ersten Versuch gebraut und das ist komplett anders!

Viel trockener - dafür kommen im Antrunk die Fruchtaromen viel mehr durch... es schmeckt aber auch so alk.haltig, wie es ist... also viel weniger süffig.
Insgesamt ist es viel unrunder als das erste, viel trockener, weniger samtig und voll. Auch lecker aber kein Vergleich.

Das war btw. das FH-Ale wo mir die Hefe (wyeast 3724) stecken geblieben ist und ich die Hefe, die ich beim ersten Versuch hatte (wyeast 3726) nach 3 Wochen dazugegeben habe um die Gärung abzuschließen.

grain bill
pilsner
maisflocken
Reisflocken
Cararye
Haferflocken
sauermalz
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