Pils-Rezept für untergärige Anfänger

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen.
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Mats
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Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#1

Beitrag von Mats » Sonntag 12. April 2020, 09:25

Liebe Braugemeinde,

nachdem ich nunmehr ein ganzes Jahr lang obergärig gebraut habe, möchte ich mich gerne an das Untergärige ran wagen. Habe mir zu diesem Zweck einen Kühlschrank zugelegt, in den mein Gäreimer reinpasst. Darüber hinaus noch ein Inkbird Digitalthermostat zur Temperaturüberwachung.

Mein Ziel ist es, ein leckeres Pils zu brauen. MuM ist natürlich voll von Rezepten, aber alle sind zum Teil sehr unterschiedlich. Da fällt die Wahl natürlich schwer, zumal ich bisher ausschließlich obergärige Erfahrungen gesammelt habe.

Was würdet ihr mir empfehlen? Bin dabei auch insbesondere auf eure Vorschläge hinsichtlich der Hefe gespannt.

Freue mich auf eure Antworten.

Liebe Ostergrüße
Mats

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#2

Beitrag von Juergen_Mueller » Sonntag 12. April 2020, 09:40

Also, ich hab neulich auch mein erstes untergäriges gebraut. Um möglichst wenig zu riskieren, hab ich das einfachste Rezept überhaupt gewählt.
100% Pilsner Malz (böhmisch) und eine Sorte Hopfen, ausschließlich zur Bitterung ("Mandarina Bavaria", der noch zufällig vorhanden war).
Was soll ich sagen, das Resultat war überzeugend: süffig, klar und überhaupt nicht langweilig. Den Hopfen würde ich jedoch nicht mehr so verwenden, denn eine fruchtige Note kam noch durch, trotz 50 Minuten Kochung.
Gruß Jürgen

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#3

Beitrag von Cubase » Sonntag 12. April 2020, 09:49

Das Rezept ist gar nicht entscheident. Ein gutes Pils entsteht grob gesagt durch sehr weiches Wasser, eine ausreichende Hefemenge, niedrige Anstelltemperatur und eine gute Gärführung. Das Rezept mit Schüttung, Hopfengaben usw. unterscheidet sich vom obergäriges Brauen nicht wirklich.
Ich mag das https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tte=rezept
sehr gerne.

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#4

Beitrag von Decas » Sonntag 12. April 2020, 10:21

Also mein erstes Pils war das Pils fürs Volk vom MMuM und das ist damals echt ganz gut geworden und ich würde es als Anfängertauglich einstufen.

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#5

Beitrag von chaos-black » Sonntag 12. April 2020, 10:30

...was die Hefe angeht, hört man immer wieder, dass die W34/70 gnädiger für Anfänger sein soll, da sie einem wohl mehr Fehler (insbesondere im Bereich Gärtemperatur) vergibt. Gerade zum Einstieg würde ich daher die empfehlen. Da aber trotzdem gut auf die Anstellmenge achten und zum Ende der Gärung hin wenn es geht die Temperatur gern etwas steigen lassen. Ich hatte mal mit der Hefe ein Acetaldehyd-Problem, da ich die Gärung zu früh für beendet erklärt und das Bier dann schnell auf 5°C heruntergekühlt habe.

Beste Grüße,
Alex
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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#6

Beitrag von Beerkenauer » Sonntag 12. April 2020, 10:41

Cubase hat geschrieben:
Sonntag 12. April 2020, 09:49
Das Rezept ist gar nicht entscheident. Ein gutes Pils entsteht grob gesagt durch sehr weiches Wasser, eine ausreichende Hefemenge, niedrige Anstelltemperatur und eine gute Gärführung. Das Rezept mit Schüttung, Hopfengaben usw. unterscheidet sich vom obergäriges Brauen nicht wirklich.
Ich mag das https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tte=rezept
sehr gerne.
so sehe ich das auch. :thumbsup
Man sollte sich bei UG Bieren, besonders einem klassischem Pils, mehr auf die Gärführung konzentrieren.
Mir hatte da das Buch von Jan sehr weitergeholfen, das Verstehen zu lernen.

Stefan

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#7

Beitrag von ggansde » Sonntag 12. April 2020, 11:15

Moin,
eigentlich ist schon alles gesagt, ich möchte nur ein paar mögliche Fehlerquellen aufzeigen:
- 50 min. Kochen halte ich bei hellen Malzen für zu wenig. Es besteht die Gefahr, dass man anschließend einen DMS-Fehlgeschmack im Bier hat. Daher rate ich auch nach dem Kochen aktiv und schnell herunter zu kühlen.
- Es wurde von einem Acetaldehyd-Problem gesprochen, vermutlich ein Typo. Wenn man nicht den typisch böhmischen buttrigen Geschmack mag, sollte man der Hefe etwas Zeit und Temperatur geben um Diacethyl abzubauen. Acetaldehyd ist m.E. eher ein Problem mit Infektionen und lagert sich nicht aus (oder?)
- Viel Hefe! Bei der W34/70 würde ich, bei jungem Produktionsdatum, für 50 L Würze bis zu 8 Päckchen geben, keinesfalls unter 6.
- Verwendet Osmosewasser. Ich würde das auch nicht aufsalzen. Über das Malz kommen genug Salze wieder dazu. Ein bombiges Hopfenaroma ist der Dank
- Kein Belüften der Würze ohne Hefe
- Möglichst sauerstoffarm arbeiten
- Ich habe bestimmt noch etwas vergessen...
VG, Markus
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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#8

Beitrag von London Rain » Sonntag 12. April 2020, 13:34

Cubase hat geschrieben:
Sonntag 12. April 2020, 09:49
Ich mag das https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tte=rezept
sehr gerne.
Danke! ☺️
Ich freu mich immer über so was.

Viele Grüße!
Tim

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#9

Beitrag von Johnny H » Sonntag 12. April 2020, 14:29

ggansde hat geschrieben:
Sonntag 12. April 2020, 11:15
[...]
- Es wurde von einem Acetaldehyd-Problem gesprochen, vermutlich ein Typo. Wenn man nicht den typisch böhmischen buttrigen Geschmack mag, sollte man der Hefe etwas Zeit und Temperatur geben um Diacethyl abzubauen. Acetaldehyd ist m.E. eher ein Problem mit Infektionen und lagert sich nicht aus (oder?)
[...]
Acetaldehyd ist die Vorstufe von Ethanol in der Gärung und auch die Leitsubstanz für Jungbieraromen. Wenn man also zu viel Acetaldehyd im Bier hat, ist das in der Regel ein Zeichen, dass die Hefe noch nicht fertig ist oder dass man sie nicht gut behandelt hat (z.B. Nährstoffmangel). Alex / chaos-black hat das vermutlich also ganz richtig interpretiert insofern, als dass er das Bier zu früh runtergekühlt hat.

Es gibt auch andere Gründe für Acetaldehyd (z.B. kann spät in die Gärung eingebrachter Sauerstoff ein Problem werden, weil Ethanol wieder oxidiert wird zu Acetaldehyd), aber in den meisten Fällen ist das obige am Werk.

Hattest Du nicht neulich davon gesprochen, ein Fehlaromenseminar würde Dich verwirren, und Du möchtest deswegen an keinem teilnehmen? :Grübel :Wink
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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#10

Beitrag von ggansde » Sonntag 12. April 2020, 15:16

Na ja, Acetaldehyd hatte ich auch ohne Fehlaromenseminar schon im fertigen Produkt verkosten müssen. Als Chemiker mit Laborerfahrung kann man sich unter diesen Namen auch etwas vorstellen. Das waren aber, nachdem ich mir erklären ließ, wie mit der Hefe verfahren wurde, m.E. Infektionen. Ich habe bislang noch kein Bier verkostet, was danach geschmeckt hat und wo der Fehlgeschmack woanders herkam. Ich habe auch noch nie Acetaldehyd in einem Jungbier aus korrektem Hefemanagement geschmeckt. Aber man lernt ja nie aus :Drink
VG, Markus
BTW: Ich hatte vor einigen Jahren schon mal ein Fehlaromenseminar. Es hat mich verwirrt. Ich sage aber nicht, wo es war. Er verdient sein Geld u.a. damit. :Greets
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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#11

Beitrag von Boludo » Sonntag 12. April 2020, 15:23

Die S 189 ist genial für ein Pils. Deutlich besser als die 3470, welche viel malzbetonter ist. Sie schwefeltn halt ohne Ende und macht ordentlich Diacetyl. Daher gegen Ende einfach ein paar Tage bei Raumtemperatur ausstinken lassen und dann erst abfüllen.
Wasser sollte eine deutlich negative Restalkalität haben, also Osmose Wasser aufsalzen und zusätzlich ansäuern.
Eine kurze Eiweißrast für FAN, kurze Malzoserast, dann Kombirast und dann noch mal hoch auf 75°. Der Rest passiert im Gärkeller. Viel Hefe hilft viel und ja nicht zu warm anstellen.
Und in ein Pils gehört nur Pilsner Malz und jede Menge klassischer Hopfen, Tettnanger oder Saazer zb.

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#12

Beitrag von ggansde » Sonntag 12. April 2020, 15:32

Ich verkosten halt immer wieder nur Pappdeckel, Pappdeckel und Pappdeckel in Begleitung eines Fruchtkorbs. Grüner Apfel eher selten und wie gesagt, m.E. aus einer Infektion.
VG, Markus
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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#13

Beitrag von chaos-black » Sonntag 12. April 2020, 15:35

Bei mir war es wirklich Acetaldehyd aus zu früh beendeter Gärung. Ich hab damals noch Nachgärung in Flaschen gemacht, der grüne Apfel ließ sich weglagern (oder wegnachgären) und es war ein wunderbar leckerer Bock übrig (der mit etwa 9 Monaten Lagerzeit auch bei den Göttinger Hobbybrauern sehr gut ankam). Eine Infektion hätte sich ja noch anders bemerkbar gemacht denke ich.

Beste Grüße,
Alex
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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#14

Beitrag von ggansde » Sonntag 12. April 2020, 15:39

Ja, alles klar. War mir neu.
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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#15

Beitrag von Johnny H » Sonntag 12. April 2020, 16:07

Ich schmecke und rieche Acetaldehyd häufig in meinen Jungbieren (erst vor wenigen Tagen wieder beim Abfüllen). Das hängt ein wenig vom Hefestamm und Bier ab, ist aber ansonsten m.E. ganz normal zu diesem Zeitpunkt. Wie gesagt, Acetaldehyd ist Vorstufe von Ethanol und die analytische Leitsubstanz für Jungbieraromen. Vielleicht bist du nicht so empfindlich auf das Aroma, oder ich bin sehr empfindlich.

In manchen Hobbybrauerbieren belgischen Stils ist es mir auch schon aufgefallen - für mich ein Zeichen von Nährstoffmangel, weil es der Hefe aufgrund von viel Zucker in der Schüttung nicht so gut geht, oder der Zucker kommt spät ins Bier, zu einem Zeitpunkt wo die Hefe schon alle Nährstoffe verbraucht hat.

Als Folge von Infektionen kenne ich persönlich Acetaldehyd eher nicht, zumindest ist mir gerade kein Beispiel erinnerlich. Das gibt es m.W. aber auch - z.B. entsteht auf dem Weg zur Essigsäure auch Acetaldehyd als Zwischenprodukt. Wahrscheinlich meinst Du also das, wobei ich Essigsäureinfektionen auch eher selten wahrnehme.

Letztes Jahr habe ich mal ein Experiment gemacht mit einem Wiener Lager, dass zum Zeitpunkt der Abfüllung Acetaldehyd (was ich nicht wollte) und Diacetyl (was ich wollte) hatte - also habe ich die Nachgärung kalt in den Flaschen gemacht, aber leider hat die Hefe genau das Gegenteil gemacht von dem, was ich wollte: sie hat nämlich zuerst das "schöne" Diacetyl verstoffwechselt und sich weitaus schwerer mit dem Acetaldehyd getan! Schließlich ist letzteres dann auch verschwunden, aber das hat ein bisschen gedauert. Wie gesagt, Jungbieraroma...
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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#16

Beitrag von ggansde » Sonntag 12. April 2020, 16:16

Vermutlich ist mir der Acetaldehyd-Fehlgeschmack aus unvollständiger Gärung fremd, weil ich gemäß der Angaben des Hefe Herstellers bis zum zu erwartenden sEVG vergären lasse bevor ich abfülle. Ich schwöre, ich habe das noch nie im endvergorenen Junbier gehabt (ausser Infektion und Probe beim Seminar). Vorher probiere ich aber prinzipiell auch nicht um mich nicht verrückt zu machen. Es geht ja um Fehler im fertigen Bier.
VG Markus
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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#17

Beitrag von Johnny H » Sonntag 12. April 2020, 18:11

The Beer Off-Flavor Series: Acetaldehyde
Causes & Prevention
What causes acetaldehyde? How do you prevent acetaldehyde? Find out the common causes and how to prevent them.

Poor Yeast Health
[...]
Fermentation Time
The conversion of acetaldehyde to ethanol during fermentation isn’t only hindered by poor yeast health. Rushing a beer through fermentation—e.g. cold crashing or racking early to get your beer packaged quicker—can also play a role. Yeast must be allowed to finish its job, or else you can run into a number of issues, including acetaldehyde.
[...]
Bacterial Contamination
Bacterial contaminants love to play merry hob and produce all sorts of off-flavors. Acetaldehyde is one of them.
[...]
Boil Issues
[...]
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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#18

Beitrag von Mats » Sonntag 12. April 2020, 20:50

Hallo Leute,

wollte eigentlich nur nach nem Pils-Rezept für Anfänger nachgefragt haben...sorry dass ich damit eine Diskussion über Acetaldehyd ausgelöst habe, die mir im Prinzip bei meiner Problemstellung nicht weiterhilft...dankraber für die ersten Antworten

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#19

Beitrag von Johnny H » Sonntag 12. April 2020, 21:14

Sorry!

Zurück zum Thema: mein erstes Pils und insgesamt mein dritter Sud war übrigens das wunderbare Böhmische Pils von Kurt:

https://www.maischemalzundmehr.de/index ... %20Pilsner

Das beinhaltet Dekoktion und ist vielleicht nicht das, was du suchst, aber auch als Anfänger geht das, und der etwas höhere Aufwand lohnt sich absolut!

Ich habe damals wie vorgeschlagen die W34/70 genommen und mit reichlich Unwissenheit etwa 17l bei 15°C(!!) mit nur einem(!) Päckchen angestellt und danach weiter runtergekühlt(!!!). Dennoch ist das Bier sehr weich und rund geworden und kam auch bei einem größeren Hobbybrauertreffen sehr gut an.
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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#20

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Sonntag 12. April 2020, 21:25

Mit dem Thema Pils habe ich z.B. mit dem Pils fürs Volk angefangen und gute Errfahrungen gemacht. Nach den ersten Ergebnissen kannst du in allen Richtungen variieren. Wichtig ist: Weiches Wasser als Grundstoff und alles sauber dokumentieren um die richtigen Folgerungen zu ziehen.

Grüßle Dieter
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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#21

Beitrag von rauchbier » Donnerstag 16. April 2020, 22:04

Du bist schon ein Schritt weiter als ich. Habe noch keine aktive Garführung. Kann die brewferm Lager und auch die S189 empfehlen

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#22

Beitrag von graf_drakeli » Sonntag 19. April 2020, 01:09

Pils fürs Volkrezept, 2 Päckchen Hefe 34/70 auf 14-18l, bei 12 Grad anstellen, dann nach 2 Tagen hoch auf 14. Mehr Aufwand würde ich anfangs nicht betreiben.

Von Osmosewasser rate ich übrigens ab. Das passt meiner Meinung nach nur zu Whiskybieren, alles andere wird zu "weich"

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#23

Beitrag von Proximus » Sonntag 19. April 2020, 14:54

graf_drakeli hat geschrieben:
Sonntag 19. April 2020, 01:09
Von Osmosewasser rate ich übrigens ab. Das passt meiner Meinung nach nur zu Whiskybieren, alles andere wird zu "weich"
Aha, und womit begründest Du diese Meinung und wie kommst Du in diesem Zusammenhang ausgerechnet auf „Whiskybiere“?

Gruß. Heiko

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#24

Beitrag von chaos-black » Sonntag 19. April 2020, 15:42

...eigentlich ist gerade weiches Wasser eine der "Schlüsselzutaten" für ein Pils.
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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#25

Beitrag von DevilsHole82 » Sonntag 19. April 2020, 16:02

chaos-black hat geschrieben:
Sonntag 19. April 2020, 15:42
...eigentlich ist gerade weiches Wasser eine der "Schlüsselzutaten" für ein Pils.
Ist das so? Pils ist nicht gleich Pils. Ich denke die Aussage trifft für den Bierstil "Böhmisches Pils", aber nicht für "Norddeutsches Pils" zu oder :Wink
Gruß, Daniel

Was von Herzen kommt gelingt, weil's einen gibt, der die Kelle schwingt. Heute back ich, morgen brau ich, wer heimlich nascht, den verhau ich.

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#26

Beitrag von graf_drakeli » Sonntag 19. April 2020, 19:44

Proximus hat geschrieben:
Sonntag 19. April 2020, 14:54
graf_drakeli hat geschrieben:
Sonntag 19. April 2020, 01:09
Von Osmosewasser rate ich übrigens ab. Das passt meiner Meinung nach nur zu Whiskybieren, alles andere wird zu "weich"
Aha, und womit begründest Du diese Meinung und wie kommst Du in diesem Zusammenhang ausgerechnet auf „Whiskybiere“?

Gruß. Heiko
Mit Geschmack :Bigsmile

Ich versuche es mal zu erklären. Vor ab, trinkst du Whisky? Ein milder Whisky liegt warm, weich und voll im Mund.
Ich hatte mal die schöne Möglichkeit, ein identisch gebrautes Whiskybier einmal mit und einmal ohne Osmosewasser probieren zu können. Und das Osmosewasser unterstrich genau den oben benannten Effekt, des warmen vollen Mundgefühls. Das mit normalen Wasser gebraute Bier war da im Vergleich deutlich kantiger. Und so geil das bei dem Whiskybier war, so sehr hat es mich bei den anderen mit Osmosewasser gebrauten Bierstilen gestört. Das ist mir persönlich zu viel, zu weich, zu rund. Vor allem auch deutlich weicher, als "weiches" Pils. Wir sind eine größere Gruppe Hobbybrauer und es hat sich auch nicht wirklich durchgesetzt mit Osmosewasser zu brauen.
DevilsHole82 hat geschrieben:
Sonntag 19. April 2020, 16:02
Ist das so? Pils ist nicht gleich Pils. Ich denke die Aussage trifft für den Bierstil "Böhmisches Pils", aber nicht für "Norddeutsches Pils" zu oder :Wink
Sehe ich ähnlich!

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#27

Beitrag von Boludo » Sonntag 19. April 2020, 21:18

Gerade norddeutsches Pils braucht sehr weiches Wasser. Sonst erschlägt die Hopfenbittere alles.
Und ich braue bis auf ein paar Ausnahmen seit langer Zeit nur noch mit aufgesalzenem Osmosewasser.

Stefan

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#28

Beitrag von Mats » Donnerstag 23. April 2020, 07:54

Es hätte alles so schön werden können...Habe mir extra einen Kühlschrank für meinen Gärbottich sowie ein Inkbird-Digitalthermostat zur Temperaturkontrolle zugelegt. Bei 10 Grad habe ich die Hefe (ZF "Hell, Pils, Lager" von Braupartner) zugegeben. Danach zwei Tage gewartet und nichts hat sich getan. Deshalb hab ich noch mal zwei Päckchen Trockenhefe (Zymoferm-Trocken-Bierhefe "Bavaria Lager" 7g, ebenfalls von Braupartner) nachgelegt. Der Erfolg blieb leider aus, nichts hat sich getan.

Um noch zu retten was zu retten ist, hab ich heute morgen mangels untergäriger Hefe ein Päckchen S-04 hinzu gegeben, in der Hoffnung, dass diese vielleicht noch anspringt. Dann wird es halt ein obergäriges Helles oder so ähnlich, evtl. schmeckt es ja sogar.

Ist euch sowas auch schon mal passiert? Kann es sein, dass ich zu ungeduldig war oder sonst einen Fehler gemacht habe?

LG Mats

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#29

Beitrag von graf_drakeli » Donnerstag 23. April 2020, 11:19

Geh mal auf 12 Grad hoch.

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#30

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Donnerstag 23. April 2020, 22:17

Hast du die Hefen aufgestreut oder vorher rehydriert?
Hatte auch schon massive Probleme mit Zynoferm.
Grüßle Dieter
Brau, schau wem.

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#31

Beitrag von Mats » Donnerstag 23. April 2020, 22:21

Habe die zynoferm rehydriert

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#32

Beitrag von hyper472 » Donnerstag 23. April 2020, 22:22

Mats hat geschrieben:
Donnerstag 23. April 2020, 07:54
Es hätte alles so schön werden können...Habe mir extra einen Kühlschrank für meinen Gärbottich sowie ein Inkbird-Digitalthermostat zur Temperaturkontrolle zugelegt. Bei 10 Grad habe ich die Hefe (ZF "Hell, Pils, Lager" von Braupartner) zugegeben. Danach zwei Tage gewartet und nichts hat sich getan. Deshalb hab ich noch mal zwei Päckchen Trockenhefe (Zymoferm-Trocken-Bierhefe "Bavaria Lager" 7g, ebenfalls von Braupartner) nachgelegt. Der Erfolg blieb leider aus, nichts hat sich getan.

Um noch zu retten was zu retten ist, hab ich heute morgen mangels untergäriger Hefe ein Päckchen S-04 hinzu gegeben, in der Hoffnung, dass diese vielleicht noch anspringt. Dann wird es halt ein obergäriges Helles oder so ähnlich, evtl. schmeckt es ja sogar.

Ist euch sowas auch schon mal passiert? Kann es sein, dass ich zu ungeduldig war oder sonst einen Fehler gemacht habe?

LG Mats
Ist mir gerade auch passiert mit der z008. 250ml Hefe, 25l Würze und Kühlung hatten beim Anstellen 10°C. Nach 5 Tagen war die Würze von 11,5 auf 11,0 runter (wohl ein Messfehler). Am gleichen Tag hatte ich aber einen anderen Sud mit der gleichen Hefe mit gleichem Lieferdatum abgefüllt, der auf einen sEVG von 77% gekommen war. Die Erntehefe habe ich dann kurzerhand in den 5 Tage alten Sud gegeben, aufgeschüttelt und seitdem gehts ab wir Schmidts Katze, fast wie obergärig. An der Hefe kann’s also nicht liegen.
Wo der Fehler lag - keine Ahnung.

Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#33

Beitrag von DeHorst » Sonntag 26. April 2020, 23:32

ggansde hat geschrieben:
Sonntag 12. April 2020, 11:15
Moin,
eigentlich ist schon alles gesagt, ich möchte nur ein paar mögliche Fehlerquellen aufzeigen:
- 50 min. Kochen halte ich bei hellen Malzen für zu wenig. Es besteht die Gefahr, dass man anschließend einen DMS-Fehlgeschmack im Bier hat. Daher rate ich auch nach dem Kochen aktiv und schnell herunter zu kühlen.
- Es wurde von einem Acetaldehyd-Problem gesprochen, vermutlich ein Typo. Wenn man nicht den typisch böhmischen buttrigen Geschmack mag, sollte man der Hefe etwas Zeit und Temperatur geben um Diacethyl abzubauen. Acetaldehyd ist m.E. eher ein Problem mit Infektionen und lagert sich nicht aus (oder?)
- Viel Hefe! Bei der W34/70 würde ich, bei jungem Produktionsdatum, für 50 L Würze bis zu 8 Päckchen geben, keinesfalls unter 6.
- Verwendet Osmosewasser. Ich würde das auch nicht aufsalzen. Über das Malz kommen genug Salze wieder dazu. Ein bombiges Hopfenaroma ist der Dank
- Kein Belüften der Würze ohne Hefe
- Möglichst sauerstoffarm arbeiten
- Ich habe bestimmt noch etwas vergessen...
VG, Markus
So viel Hefe?
Ich bin noch recht neu in der ganzen Sache Zutaten selbst auszuwählen, bitte verzeih mir die Frage.
Aber das einzige was passiert ist ja das die Hefe schneller startet, für die vergärung vom Zucker dürfte es ja keinen Einfluss haben, da die Hefe ja nur bis zu einer gewissen Konzentration arbeitet, äußere Einfluß außer Acht gelassen wie schnell das jetzt genau geht.

Das ist vergleichbar wie beim brotbacken, viel Hefe macht das es schnell reagiert, ist der Zucker in Form von durch Aminosäuren aufgespalten Stärken verstoffwechselt fällt die Hefe in ein futtermangel "Schlaf" bzw ist genug Alkohol entstanden stirbt sie durch die Einwirkung des entstandenen Milieus größten teils ab.

Also will man bei einem untergärigen Bier schnelle startbedingungen schaffen?
oder kann man das auch über die Zeit der vergärung regeln? Und muss dann eben länger für den fermentations Vorgang einplanen?
Grüßle, DeHorst :Drink

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#34

Beitrag von ggansde » Montag 27. April 2020, 07:05

Moin,
das ist nicht wie beim Brotbacken. Du benötigst eine ausreichend große Menge Hefe direkt am Start, da es sonst zu Problemen wie Gärstockung, unvollständige Vergärung etc. kommen kann. Bei den für Pils notwendigen Temperaturen unter 10 °C ist das essentiell.
Hier https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=11031 steht sehr viel Nützliches zu dem Thema. Ansonsten würde ich mich auf die Hefemengenrechner der Hefe-Hersteller verlassen. Auch ich beziehe dort meine Zahlen. Und jetzt bitte nicht wieder Aussagen, wie "Die wollen ja auch ihre Hefe verkaufen..." :Greets
Man kann durchaus sparen und mit einem Päckchen loslegen, dann aber nur über einen ausreichend dimensionierten und propagierten Starter.
VG, Markus
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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#35

Beitrag von Boludo » Montag 27. April 2020, 08:54

Wenn du mit ausreichend vitaler Hefe anstellst und diese zügig durchgärt ist das Ergebnis ein anderes als bei einer Gärung, die sich über Wochen hinweg durchquält. Selbst wenn der selbe Vergärungsgrad erreicht wird.
Wie Markus schon gesagt hat kann man das nicht mit Brotbacken vergleichen.

Stefan

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#36

Beitrag von DeHorst » Montag 27. April 2020, 12:46

Ok danke,
das mit dem Brot backen bezog sich auf die microbiologieschen umwandlungsphasen nur als kleine Anmerkung.
Ich schmeiß einfach mehr rein oder wie ihr geraten habt nehm eine große Menge starter
Grüßle, DeHorst :Drink

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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#37

Beitrag von graf_drakeli » Montag 4. Mai 2020, 18:03

was ist denn nun rausgekommen? Bist du mit der Temperatur mal hoch?

Mats
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Re: Pils-Rezept für untergärige Anfänger

#38

Beitrag von Mats » Dienstag 5. Mai 2020, 20:51

Habe zur Rettung des Sudes S 04 hinzugefügt...fing nach wenigen Stunden sofort mit der Gärung an...habe es inzwischen in der Flaschengärung ...wird hoffentlich ein trinkbares obergäriges helles

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