Frage zu Maracuja NEIPA Rezept

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Frage zu Maracuja NEIPA Rezept

#1

Beitrag von HopfigerNorden » Mittwoch 6. Mai 2020, 13:18

Moin Moin zusammen,

ich habe vor in absehbarer Zeit mein erstes IPA zu kreieren. Bei MMuM bin ich auf folgendes Rezept gestoßen, welches sich mMn sehr cool anhört.

https://www.maischemalzundmehr.de/inde ... orha6=18.1

Da ich nicht so der Fan von NEIPA bin und es mir noch sehr schwer fällt Rezepte selber zu gestalten, wollte ich euch um Hilfe bitten.

Was müsste man bei dem Rezept abändern, sodass es ein klassisches IPA wird? Das Fruchtpüree würde ich am Anfang wohl erstmal weglassen.

Bitte bedenkt, dass ich noch absoluter Anfänger bin (4 Biere - Einkocherklasse)!

Gerne höre ich von euch

Viele Grüße

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Re: Frage zu Maracuja NEIPA Rezept

#2

Beitrag von DerDallmann » Mittwoch 6. Mai 2020, 13:25

Ich würde einfach Schüttung und Hefe ändern, wenn es dieses Rezept denn sein muss.
100% Pale Ale Malz und die US-05 als Hefe, fertig.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Frage zu Maracuja NEIPA Rezept

#3

Beitrag von Beerkenauer » Mittwoch 6. Mai 2020, 13:46

Hallo

Würde auch die Hopfenmengen fürs Stopfen anpassen (1-2 gr/L) je nach Belieben. Musst halt auch schauen ob Dir die IBU nicht zu hoch sind. Hopfenbittere braucht als Gegenspieler einen stärkeren „Malzkörper“. Wenn Du da Änderungen vornimmst. Würde ich schauen ob das mit dem Hopfen auch so passt.
Ich benutze den kleinen Brauhelfer um meine Rezepte zu erstellen, da kann man schön rumspielen mit den Werten.

Gruß

Stefan

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Re: Frage zu Maracuja NEIPA Rezept

#4

Beitrag von DerDallmann » Mittwoch 6. Mai 2020, 13:51

16/60 passt immer. Stopfen von 5 g/l ist bei mir auch standard für normale IPAs.
Ich sehe da keine Probleme.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Frage zu Maracuja NEIPA Rezept

#5

Beitrag von Beerkenauer » Mittwoch 6. Mai 2020, 13:53

DerDallmann hat geschrieben:
Mittwoch 6. Mai 2020, 13:51
16/60 passt immer. Stopfen von 5 g/l ist bei mir auch standard für normale IPAs.
Ich sehe da keine Probleme.
So hoch habe ich mich noch nicht getraut.
Man lernt aber nie aus :thumbsup

Stefan

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Re: Frage zu Maracuja NEIPA Rezept

#6

Beitrag von HopfigerNorden » Mittwoch 6. Mai 2020, 21:20

Moin,

Vielen Dank für die Antworten! Ich habe mal ein wenig mit dem kleinen Brauhelfer rumgespielt und es ist folgendes herausgekommen:

Bild

Hauen die Hopfengaben so hin? Irgendwie erscheint es mir, dass die Grammanzahlen sehr niedrig sind - verglichen mit dem ursprünglichen Rezept - oder täusche ich mich?

Viele Grüße

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Re: Frage zu Maracuja NEIPA Rezept

#7

Beitrag von Fuldabraeu » Mittwoch 6. Mai 2020, 23:25

In dem Fall liegt das an deiner Nachisomerisierungszeit. Im Originalrezept wird von 80°C-Whirlpool gesprochen, da isomerisiert die Alphasäure nicht mehr. Bei dir rechnet der KBH eben noch mit 11% Ausnutzung, weil du vor Ende der Nachisomerisierungszeit den Hopfen gibst - deswegen geht das mit in die Berechnung ein.
Gruß, Marc

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Re: Frage zu Maracuja NEIPA Rezept

#8

Beitrag von chaos-black » Donnerstag 7. Mai 2020, 10:30

Hallo Hopfiger Norden,
ich hab mich recht viel mit IPAs auseinandergesetzt und würde dir gern helfen. Die Schwierigkeit, die ich damit gerade habe ist, dass ich nicht weiß was du erreichen möchtest.
Du schreibst, du bist kein Fan von NEIPAs, möchtest aber ein NEIPA Rezept als Basis nehmen und es verändern. Was gefällt dir denn nicht an NEIPAs? Wenn man das weiß, kann man zielführende Veränderungen empfehlen. Außerdem meintest du, du möchtest ein "klassisches" IPA brauen. Das Problem bei diesem Bierstil ist, dass es davon sehr viele Arten gibt. Ich persönlich sehe West Coast IPAs als klassisch an. Teilst du diese Einschätzung?
Das Rezept, das du im Brauhelfer gebastelt hast sieht von der Hopfung grundsätzlich nach West Coast style aus, allerdings sind die Hopfensorten, die du verwendest, typische NEIPA Hopfen (wenn dir jetzt am NEIPA die tropische Hopfenaromen nicht gefallen, wird dir das Rezept nicht weiterhelfen). Stopfhopfen und Schüttung sehen wir in deiner Datei noch nicht.
Ein definierendes Element aller IPAs ist das Hopfenstopfen. Zeitpunkt, Menge und Sorten in Kombination mit unterschiedlichen Hefestämmen bringen hier unterschiedliche Ergebnisse. 100% Pale Ale Malz, wie vom Dallmann vorgeschlagen, wäre typisch für West Coast IPA, es gibt da aber auch Abstufungen (mit denen man sich in Richtung Mid-Western IPA bewegt), die etwas charaktervollere Basismalze und auch helle Cara-Malze verwenden.

Wenn du uns also noch genauer sagst, was du erreichen willst, können wir dir sicher noch besser helfen :)

Beste Grüße,
Alex
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Re: Frage zu Maracuja NEIPA Rezept

#9

Beitrag von HopfigerNorden » Donnerstag 7. Mai 2020, 11:13

chaos-black hat geschrieben:
Donnerstag 7. Mai 2020, 10:30
Hallo Hopfiger Norden,
ich hab mich recht viel mit IPAs auseinandergesetzt und würde dir gern helfen. Die Schwierigkeit, die ich damit gerade habe ist, dass ich nicht weiß was du erreichen möchtest.
Du schreibst, du bist kein Fan von NEIPAs, möchtest aber ein NEIPA Rezept als Basis nehmen und es verändern. Was gefällt dir denn nicht an NEIPAs? Wenn man das weiß, kann man zielführende Veränderungen empfehlen. Außerdem meintest du, du möchtest ein "klassisches" IPA brauen. Das Problem bei diesem Bierstil ist, dass es davon sehr viele Arten gibt. Ich persönlich sehe West Coast IPAs als klassisch an. Teilst du diese Einschätzung?
Das Rezept, das du im Brauhelfer gebastelt hast sieht von der Hopfung grundsätzlich nach West Coast style aus, allerdings sind die Hopfensorten, die du verwendest, typische NEIPA Hopfen (wenn dir jetzt am NEIPA die tropische Hopfenaromen nicht gefallen, wird dir das Rezept nicht weiterhelfen). Stopfhopfen und Schüttung sehen wir in deiner Datei noch nicht.
Ein definierendes Element aller IPAs ist das Hopfenstopfen. Zeitpunkt, Menge und Sorten in Kombination mit unterschiedlichen Hefestämmen bringen hier unterschiedliche Ergebnisse. 100% Pale Ale Malz, wie vom Dallmann vorgeschlagen, wäre typisch für West Coast IPA, es gibt da aber auch Abstufungen (mit denen man sich in Richtung Mid-Western IPA bewegt), die etwas charaktervollere Basismalze und auch helle Cara-Malze verwenden.

Wenn du uns also noch genauer sagst, was du erreichen willst, können wir dir sicher noch besser helfen :)

Beste Grüße,
Alex
Moin Alex,

mir sind NEIPAs schlichtweg zu leicht!

Ich sehe auch ein West Coast IPA als klassisch an, daher teile ich deine Einschätzung. Sprich goldorange/bernsteinfarben, ordentlich bitter und viel Aroma.

Meine Vorstellung war/ist ein klassisches IPA, vom Körper her ähnlich dem Westküsten IPA von Ratsherrn, zu brauen. Geschmacklich sollte es halt in Richtung Maracuja gehen, daher die Auswahl der Hopfen.

Da ich noch Anfänger bin und mich noch nicht so mit Hopfenkombinationen auskenne, habe ich das Rezept als „Basis“ genommen und wollte es halt auf mein Gusto anpassen. Ich bin für Anregungen, sprich andere Hopfenkombinationen, offen, jedoch halt mit dem Maracuja Aroma.

Viele Grüße

Chris

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Re: Frage zu Maracuja NEIPA Rezept

#10

Beitrag von CastleBravo » Donnerstag 7. Mai 2020, 11:37

Wenn du Maracuja Aromen im Bier haben willst, dann solltest du die meiner Meinung nach tolle Hopfenkombination Mosaic/Simcoe verwenden. Zusammen mit Galaxy oder El Dorado bekommst du einen leckeren tropischen Fruchtkorb.
Viele Grüße

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Re: Frage zu Maracuja NEIPA Rezept

#11

Beitrag von chaos-black » Donnerstag 7. Mai 2020, 11:41

Moin Chris,
hmm... ich weiß, es ist manchmal schwierig, das was man schmeckt/spürt mit Worten zu transportieren - ich habe leider immer noch nicht ganz verstanden, was an den NEIPAs stört. Vom Alkoholgehalt sollten NEIPAs und West Coast IPAs nämlich in einer Liga spielen, vom Körper her sollten NEIPAs merklich schwerer sein als die West Coast IPAs, die für ihren im Vergleich schlankeren Körper und trockenen Abgang bekannt sind. Was mich persönlich an vielen NEIPAs stört, ist die sehr zurückhaltende Hopfenbittere (die aber auch nicht alle haben).
Das Ratsherrn Coast Guard gefällt mir auch ganz gut und nach kurzem googlen habe ich ein paar Infos gefunden:
https://ratsherrn.de/de/bier/ratsherrn- ... n-ipa.html
https://www.bierlinie-shop.de/a-1238
https://untappd.com/b/ratsherrn-brauere ... ard/847010

Um einen ähnlichen Körper zu erhalten, würde ich von den gegebenen Infos zu Schüttung und Extrakt ausgehen.
Sie setzen die Stammwürze bei 14,3°P mit 60IBU an und enden mit 6,33% Alkohol bei 2,4°P Restextrakt, haben also einen scheinbaren Endvergärungsgrad von 83,22%. Das spricht für ein Maischeprogramm, das auf sehr hohen vergärbaren Extrakt ausgelegt ist (z.B. wenn du nach der Maltoserase noch eine Kombirast nachschaltest). Gleichzeitig weist es auf eine nur geringe Menge an Spezialmalzen hin.
Man sieht auf ihrer Webseite, dass sie Wiener Malz als Basis nehmen, dazu etwas Biscuit Malz und Caramalz. Ich würde schätzen dass man sich hier in nem Bereich von je 2-3% Schüttungsanteil bewegt. Als Caramalz nimmst du am besten ein helles.
Letzter wichtiger Faktor daran ist die Hefe. Nimm eine der typischen "Chico" oder "West Coast" Hefen mit passendem Vergärgrad. Z.B: Bry-97, M44 oder US-05.

Ich denke für die Suche nach Maracuja-Aroma bewegst du dich mit Galaxy und Vic Secret schon im richtigen Bereich. Die beiden sind aber auf jeden Fall recht gefragt und ich weiß nicht, wie gut man da gerade in Corona-Zeiten drankommt. Alternativ könntest du auf einen Klassiker (Simcoe) zurückgreifen, der mMn auch immer in die Richtung Maracuja bis Mango geht. Außerdem könntest du auch noch Callista ausprobieren, der muss einen kürzeren Weg um den Globus auf sich nehmen (kommt aus Deutschland) und geht auch in die Richtung.
Bedenke, dass du mit Hopfen nie ein pures ein-Frucht-Aroma bekommst. Es ist immer eine Mischung verschiedener Eindrücke, die mal mehr und mal weniger an Maracuja erinnern. Und auch der Eindruck einer konkreten Frucht ist das Ergebnis des Zusammenspiels vieler aromatischer Substanzen.

In diesem Sinne, viel Freude auf der Suche :) Der Weg ist das Ziel :)
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Re: Frage zu Maracuja NEIPA Rezept

#12

Beitrag von HopfigerNorden » Donnerstag 7. Mai 2020, 12:12

@CastleBravo:
Vielen Dank für den Tipp!

@chaos-black:
Du sprichst mir aus der Seele! NEIPAs sind zu schwer für mich und es fehlt die Hopfenbittere. Davon könnte ich eins trinken und danach erstmal eine Runde schlafen.

Backbone Splitter - Paradebeispiel! Fruchtig, kräftig, knackig bitter und nicht zu schwer.

Achja, Vielen Dank für die reichlichen Informationen. Ich werde heute Abend mich nochmal an den kleinen Brauhelfer rantrauen und versuchen ein Rezept zu basteln, evtl. auch zwei, mit den von CastleBravo vorgeschlagenen Hopfenkombinationen.

Wie berechnet ihr die Hopfengaben? Vertraut ihr da auf den Brauhelfer? Es gibt im Internet viele verschiedene Rechner dafür und irgendwie kommt bei jedem was anderes raus?! Gibt es Anhaltspunkte/Richtlinie zur Kalkulation der Hopfenmenge beim Whirlpool?

https://www.dropbox.com/s/wx4rolslxsah8 ... 8.png?dl=o

Viele Grüße

Chris

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Re: Frage zu Maracuja NEIPA Rezept

#13

Beitrag von Beerkenauer » Donnerstag 7. Mai 2020, 12:26

Hallo

Wenn es Dir um Maracuja Geschmack geht aber ein klassisches IPA Rezept sein soll wäre das hier auch was für Dich

https://www.maischemalzundmehr.de/index ... f=maracuja

Ist zwar ein Rezept für Übernachtmaische kannste aber aber auch klassisch Einmaischen.
Ich habe das mal nachgebraut (klassisch eingemaischt) und war sehr zufrieden mit der Fruchtigkeit.

Gruss

Stefan

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Re: Frage zu Maracuja NEIPA Rezept

#14

Beitrag von HopfigerNorden » Donnerstag 7. Mai 2020, 12:47

Beerkenauer hat geschrieben:
Donnerstag 7. Mai 2020, 12:26
Hallo

Wenn es Dir um Maracuja Geschmack geht aber ein klassisches IPA Rezept sein soll wäre das hier auch was für Dich

https://www.maischemalzundmehr.de/index ... f=maracuja

Ist zwar ein Rezept für Übernachtmaische kannste aber aber auch klassisch Einmaischen.
Ich habe das mal nachgebraut (klassisch eingemaischt) und war sehr zufrieden mit der Fruchtigkeit.

Gruss

Stefan
Hallo Stefan,

das Rezept habe ich auch gesehen, jedoch hat mich die Übernachtmaische überfordert.

Sprich bei bei 70 Grad einmaischen. Kombirast bei 67 Grad über 70 Minuten?

Viele Grüße

Chris

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Re: Frage zu Maracuja NEIPA Rezept

#15

Beitrag von Beerkenauer » Donnerstag 7. Mai 2020, 12:56

HopfigerNorden hat geschrieben:
Donnerstag 7. Mai 2020, 12:47

Hallo Stefan,

das Rezept habe ich auch gesehen, jedoch hat mich die Übernachtmaische überfordert.

Sprich bei bei 70 Grad einmaischen. Kombirast bei 67 Grad über 70 Minuten?

Viele Grüße

Chris
Ich habe dieser Verfahren auch noch nicht angewendet.
Es ist aber im Prinzip umgekehrt zu dem normalen Mehrstufigen Infusion.
Du heizt höher ein und die Maische kühlt über Nacht ab. Deswegen verwendet man am Besten einen Thermoport und hüllt den gut in Decken ein. Danach gehts mit dem Hopfenkochen normal weiter.

Ich habe es aber auch normal gebraut. Du kannst Dir das Rezept dann entsprechend anpassen.

Hier noch was Info zu den Maischeverfahren:

https://braumagazin.de/article/auswahl-maischverfahren/


Stefan

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Re: Frage zu Maracuja NEIPA Rezept

#16

Beitrag von CastleBravo » Donnerstag 7. Mai 2020, 13:17

HopfigerNorden hat geschrieben:
Donnerstag 7. Mai 2020, 12:47
Beerkenauer hat geschrieben:
Donnerstag 7. Mai 2020, 12:26
Hallo

Wenn es Dir um Maracuja Geschmack geht aber ein klassisches IPA Rezept sein soll wäre das hier auch was für Dich

https://www.maischemalzundmehr.de/index ... f=maracuja

Ist zwar ein Rezept für Übernachtmaische kannste aber aber auch klassisch Einmaischen.
Ich habe das mal nachgebraut (klassisch eingemaischt) und war sehr zufrieden mit der Fruchtigkeit.

Gruss

Stefan
Hallo Stefan,

das Rezept habe ich auch gesehen, jedoch hat mich die Übernachtmaische überfordert.

Sprich bei bei 70 Grad einmaischen. Kombirast bei 67 Grad über 70 Minuten?

Viele Grüße

Chris
Die Übernachtmaische dient dazu das Brauen familienfreundlicher zu gestalten. Ist nicht zwingend erforderlich.
Ich würd es genauso machen wie du das geschrieben hast. Kombirast bei 67 C bis jodnormal.
Viele Grüße

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