Cider, Cidre

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen.
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guzzi-matz
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Cider, Cidre

#1

Beitrag von guzzi-matz » Samstag 16. Mai 2020, 14:27

Es hat zwar nix mit Bier brauen zu tun, aber ich hab meiner Tochter mal versprochen Cider anzusetzen.
Hat schon mal jemand Cider gemacht? Weiß gute Zutaten ??
Ich wollte zu ihren 30 Geburtstag so um 20 Liter ansetzen.

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emjay2812
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Re: Cider, Cidre

#2

Beitrag von emjay2812 » Samstag 16. Mai 2020, 14:35

Wir haben den Cider, hier Viez genannt, immer sehr einfach gemacht. Apfelsaft aus Holzäpfeln (kleine, harte, im rohen Zustand ungenießbare Äpfel von heimischen Streuobstwiesen) in ein Fass. Gären lassen, fertig. Das Ergebnis ist ein naturtrüber Most, sehr sauer, oft mit Aromen von Brettbakterien, die durch die spontane Gärung in den Viez gelangen.

Echte Männer trinken ihn pur. Andere verdünnen ihn mit Mineralwasser, gelber Limonade oder Cola.

Es gibt auch naturtrüben Apfelsaft von Streuobstwiesen zu kaufen. Wenn man Standard-Apfelsaft nimmt, fehlt oft Säure und der spätere Wein wird extrem mild.



Edit sagt, dass ich am liebsten Viez-Limo trinke, herrlich erfrischend im Sommer.
Zuletzt geändert von emjay2812 am Samstag 16. Mai 2020, 14:37, insgesamt 2-mal geändert.

HubertBräu
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Re: Cider, Cidre

#3

Beitrag von HubertBräu » Samstag 16. Mai 2020, 14:37

Vielleicht sind die Cider Varianten von Mangrove Jack was für Dich.
Ich habe vor zwei Wochen den Himbeer Limetten Cider davon gemacht. Habe noch nicht verkostet, die Flaschen sind noch in der Nachgärung. Roch beim abfüllen aber schon sehr lecker.
Aus einem Pack bekommst Du 23 Liter. Hefe ist die Mangrove Jack M02.

ak59
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Re: Cider, Cidre

#4

Beitrag von ak59 » Samstag 16. Mai 2020, 14:51

Hi,

wenn ich mich nicht täusche, gabs da schon mal was dazu, aber das interessiert mich auch. Ich hoffe, wir haben heuer wieder mal eine gute Obsternte - letztes Jahr war garnix.

Ich hätte dann einerseits vor, den bei uns recht gut auzentrifugierten Apfelsaft zu Most zu vergären. Dazu noch den Versuch mit Cidre. Da wir selbst nur wenige Äpfel haben, “schnorren” wir uns den Test (man kann bei uns aber auch Bäume ersteigern). Viele Leute ist das zuviel Arbeit. Wenn ich lese, dass man saure Äpfel nehmen sollte, frage ich mich, ob man Quittensaft dazugeben kann, den machen wir normalereise auch, aber da zieht’s einem das Hemd an dunkle Orte.

Also wenn Du ein interessantes Rezept ins Auge fasst, bitte hier ergänzen.

Viele Grüße,

Andreas

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Alt-Phex
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Re: Cider, Cidre

#5

Beitrag von Alt-Phex » Samstag 16. Mai 2020, 15:39

Ich nehme dafür immer Apfelsaft aus dem Discounter. Gibts immer wieder mal für 1,30€ im 2L Tetrapack. Wer an frischen Saft ran kommt - umso besser. Die meisten Hefen, vorallem Bierhefen, sind dafür ziemlich ungeeignet. Selbst die üblichen Cider Hefen fand ich enttäuschend. Das wurde alles viel zu sauer. Stichwort ist die malolaktische Gärung. Dabei wird ein Teil der Fruchtsäure in Milchsäure umgewandelt.

Meine besten Ergebnisse bisher hatte ich mit der Arauner / Kitzinger Burgund Weinhefe. Die lässt auch noch ein bißchen Restextrakt übrig. Ein Geheimtipp ist noch etwas Birnensaft dazu zu geben. macht das ganze nochmal etwas runder und süßlicher im Geschmack.
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Re: Cider, Cidre

#6

Beitrag von bierhistoriker.org » Samstag 16. Mai 2020, 15:41

ak59 hat geschrieben:
Samstag 16. Mai 2020, 14:51
wenn ich mich nicht täusche, gabs da schon mal was dazu, aber das interessiert mich auch.
Die Abfrage in diesem Forum mit dem Stichwort "Cider" ergibt 853 Treffer.

Viel Spass beim Lesen!

Cheers

Jürgen
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Re: Cider, Cidre

#7

Beitrag von ak59 » Samstag 16. Mai 2020, 15:43

wohlwohl, hab’s geahnt ;-) hab ich verdient, sogar auf “Quitte” gibt’s Treffer.

Gruß,

Andreas

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Re: Cider, Cidre

#8

Beitrag von Unbewegter Beweger » Samstag 16. Mai 2020, 17:52

Hallo,
ich habe 2018 mal Cider gemacht. Eine Flasche habe ich noch :thumbsup
Dazu habe ich 18 L Apfeldirektsaft ohne Konservierungsstoffe einer kleinen hessischen Kelterei gekauft, ein Kilo Zucker zugegeben und mit der Cider-Hefe von Mangrove Jacks vergoren. Der Extrakt war 11,5 Plato vor der Zuckerzugabe. Nach der Gärung habe ich noch mit Nelson Sauvin gestopft und mit Birkenzucker (nicht vergärbar) gesüßt und carbonisiert. Das war richtig toll für den Sommer. Ich habe heute das gleiche noch mal angestellt :Smile
Liebe Grüße, Sven

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Re: Cider, Cidre

#9

Beitrag von guzzi-matz » Samstag 16. Mai 2020, 18:23

bierhistoriker.org hat geschrieben:
Samstag 16. Mai 2020, 15:41
ak59 hat geschrieben:
Samstag 16. Mai 2020, 14:51
wenn ich mich nicht täusche, gabs da schon mal was dazu, aber das interessiert mich auch.
Die Abfrage in diesem Forum mit dem Stichwort "Cider" ergibt 853 Treffer.
Viel Spass beim Lesen!
Cheers
Jürgen
DAS hab ich jetzt auch gesehen ! :thumbsup

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Beerkenauer
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Re: Cider, Cidre

#10

Beitrag von Beerkenauer » Samstag 16. Mai 2020, 18:24

Hallo

Na so verkehrt bist Du mit Cider hier ja nicht, wie Du an den Antworten siehst. Ich habe auch einige Versuche hinter mir.
Ich stopfe meine Cider gerne mit Hopfen. Kommt bei fast allen
richtig gut an. Zum Süßen des Ciders verwende ich Xylit, was hier im Forum unterschiedlich aufgenommen wird aber mir schmeckts.
Und das erstaunliche beim Cider ist, je länger er lagert desto feiner wird er. Meiner verliert ein wenig an Kohlensäure aber das kann an den Ploppflaschen liegen.

Versuch es einfach. Wird bestimmt lecker


Stefan

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Re: Cider, Cidre

#11

Beitrag von Unbewegter Beweger » Samstag 16. Mai 2020, 18:30

Hi,
Xylit ist der Birkenzucker, von dem ich schrieb :Wink
Liebe Grüße, Sven

irrwisch
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Re: Cider, Cidre

#12

Beitrag von irrwisch » Samstag 16. Mai 2020, 18:59

Ich mach jedes Jahr Cider aus selbstgekeltern Äpfeln. (Unterschiedliche Sorten). Und habe mich zu dem Thema hier im Forum auch schon das ein oder andere mal ausgelassen.

Nach dem Schreddern und Pressen kommt der Saft direkt in dem Gärpott. Ich mach nix mir Antigel uswusf oder extra Zucker dazu was ja viele im Fruchtweinkeller machen. Die Äpfel sind in der Regel süß genug sodass genug Alkohol auch ohne extra Zucker entsteht.

VIele in Hessen vergären den Wein ja Wild, ich geb aber Reinzuchhefe dazu. Probiere mich aktuell durch verschiedene Hefesorten durch.

Wenn der Wein vergoren ist kommt er zur Lagerung in NC Kegs. Dieses Jahr hab ich das erste mal mit Apfelsaft aufgesüßt und den Wein anschließend mit einem Pulcino Oil Schichtenfilter sterilfiltriert. Der klare Wein kommt dann in die kleineren 5l iKegger Kegs und wird zwangskarbonisiert und direkt aus dem Keg gezapft.
Das Filtern war die reinste Katastrophe, da muss ich noch etwas Erfahrung mit sammeln (Filterplatten waren immer zu schnell dicht, wahrscheinlich hätte der Wein noch länger stehen müssen damit mehr Trubstoffe von alleine ausfallen.
Durch das filtrieren mit 0,2my gärt der Wein/Cider nicht nach obwohl er mit Apfelsaft nachgesüßt wurde.

Letztes Jahr hab ich auch mal eine Charge mit etwas Quitte gemacht. Gibt ne interessante Note. Ich würds damit aber nicht übertreiben.
Quitten an sich schmecken ja scheußlich und purer Quittensaft ruft bei mir spontane Brechreflexe hervor. Tatsächlich machen das aber so einige hier in Hessen so, dass sie zu ihrem Apfelwein noch etwas Quitte dazumachen aber ich hab teilweise eher das Gefühl, die machen das nur damit die Quitten weg kommen weil man mit dem Obst sonst so gut wie nix anfangen kann :Bigsmile Selbst Quittengelee kriegt man kaum runter wenn da nicht unmengen an Zucker drangemacht wurde..

Das Experiment mit Xylit hab ich auch schon durch. Daher jetzt die Variante mit Apfelsaft aufsüßen und filtrieren.

Hmm ich glaub ich hol mir jetzt direkt man ein kühles Glas Cider aus dem Keller :Bigsmile

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Re: Cider, Cidre

#13

Beitrag von Unbewegter Beweger » Samstag 16. Mai 2020, 19:27

Hallo Irrwisch,
kennst du den Qitten-Apfelwein von Jörg Stier?
Den finde ich richtig super. Leider habe ich den letzten vor 10 Jahren getrunken als ich noch im Rhein-Main-Gebiet gewohnt habe. Weiß gar nicht, ob’s den noch gibt. Den als Cider also carbonisiert und restsüß, würde ich gern mal probieren.
Liebe Grüße, Sven

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Re: Cider, Cidre

#14

Beitrag von irrwisch » Samstag 16. Mai 2020, 20:22

Ne den kenn ich nicht. Müsst ich mir vielleicht mal als Referenz besorgen :thumbsup

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Re: Cider, Cidre

#15

Beitrag von ak59 » Montag 18. Mai 2020, 18:03

Hallo,

kurz zum Thema Quitten: den trinken wir ganz gern verdünnt mit spritzigem Mineralwasser - ist halt recht sauer. Mein Versuch den Saft direkt zu vergären endete noch saurer. Aber deswegen melde ich mich nicht. Wir haben den Quittensaft abgekocht. Da sind noch einige Flaschen übrig (auch wenn sich wohl etwas Gelatineartiges absetzt, das wir immer aussieben). Könnte ich den Quittensaft vom vorletzten Jahr (ist immer noch trinkbar, zum frischgepressten Apfelsaft geben? Quitten werden (zumindest bei uns) erst später reif und ich wüsste sonst nicht, wie das klappt.

Gruß,

Andreas

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Re: Cider, Cidre

#16

Beitrag von erdfalk » Dienstag 19. Mai 2020, 03:40

Hallo,
hab vorletzten Herbst auch mal Cider gemacht, da ich an der Quelle, also in einer Mosterei gearbeitet habe. Habe meine eigenen Aepfel und Quitten genommen. Ist hervorragend geworden, sowohl der mit der Mangrove Hefe , als auch der spontan vergorene. Die Mischung machts, heisst viele verschiedene Aepfel, vorwiegend die sauren, harten und ein paar wenige Quitten wenn zur Hand. Der Hammer war dann noch der Eiscidre, z.t. mit Hopfen gestopft, den ich dann noch daraus gemacht habe. Umwerfend und leider viel zu wenig.
LG
Falk

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Re: Cider, Cidre

#17

Beitrag von integrator » Dienstag 19. Mai 2020, 09:06

Alt-Phex hat geschrieben:
Samstag 16. Mai 2020, 15:39
Ein Geheimtipp ist noch etwas Birnensaft dazu zu geben. macht das ganze nochmal etwas runder und süßlicher im Geschmack.
:thumbup Definitiv guter Tip.
Ich habe 20% Birnensaft für gut befunden. Wer es noch etwas süsslicher mag kann auch zusätzlich Milchzucker nehmen.
Ich :Drink du ... läuft.

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Re: Cider, Cidre

#18

Beitrag von ak59 » Dienstag 19. Mai 2020, 10:11

erdfalk hat geschrieben:
Dienstag 19. Mai 2020, 03:40
Hallo,
hab vorletzten Herbst auch mal Cider gemacht, da ich an der Quelle, also in einer Mosterei gearbeitet habe. Habe meine eigenen Aepfel und Quitten genommen. Ist hervorragend geworden, sowohl der mit der Mangrove Hefe , als auch der spontan vergorene. Die Mischung machts, heisst viele verschiedene Aepfel, vorwiegend die sauren, harten und ein paar wenige Quitten wenn zur Hand. Der Hammer war dann noch der Eiscidre, z.t. mit Hopfen gestopft, den ich dann noch daraus gemacht habe. Umwerfend und leider viel zu wenig.
LG
Falk
Auch bei unserer Mosterei bekommt man genau den Saft der mitgebrachten Äpfel (das ist in Franken nicht unüblich, da gibt's noch viel Streuobst). Wieviel Quittenanteil hattest Du denn?
integrator hat geschrieben:
Dienstag 19. Mai 2020, 09:06
Alt-Phex hat geschrieben:
Samstag 16. Mai 2020, 15:39
Ein Geheimtipp ist noch etwas Birnensaft dazu zu geben. macht das ganze nochmal etwas runder und süßlicher im Geschmack.
:thumbup Definitiv guter Tip.
Ich habe 20% Birnensaft für gut befunden. Wer es noch etwas süsslicher mag kann auch zusätzlich Milchzucker nehmen.
Das mit dem Birnensaft hört sich auch nicht schlecht an, aber der macht m.W. Probleme beim Pressen - mal sehen, ob ich im Herbst an welche rankomme, dann probier ich beides. Das wird ein (schön) stressiger Herbst, wenn's so weitergeht.

Viele Grüße,

Andreas

erdfalk
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Re: Cider, Cidre

#19

Beitrag von erdfalk » Freitag 29. Mai 2020, 07:06

Hallo Andreas ,

der Quittenanteil lag bei ca. 10%.
LG
Falk

ak59
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Re: Cider, Cidre

#20

Beitrag von ak59 » Freitag 29. Mai 2020, 22:02

Mercí, werde berichten - vielleicht in diesem Thread.

Gruß,

Andreas

Bumbel
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Re: Cider, Cidre

#21

Beitrag von Bumbel » Freitag 12. Juni 2020, 12:11

Unbewegter Beweger hat geschrieben:
Samstag 16. Mai 2020, 19:27
Hallo Irrwisch,
kennst du den Qitten-Apfelwein von Jörg Stier?
Den finde ich richtig super. Leider habe ich den letzten vor 10 Jahren getrunken als ich noch im Rhein-Main-Gebiet gewohnt habe. Weiß gar nicht, ob’s den noch gibt. Den als Cider also carbonisiert und restsüß, würde ich gern mal probieren.
Liebe Grüße, Sven
Die Kelterei Stier gibt es noch und sie ist, meiner Ansicht nach, die Beste im weiten Umkreis. Schon toll, was dort für Äppler entstehen. Da braucht's keinen selbst gekelterten, wenn man dort kaufen kann.

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Re: Cider, Cidre

#22

Beitrag von Unbewegter Beweger » Freitag 12. Juni 2020, 17:56

Bumbel hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2020, 12:11
Unbewegter Beweger hat geschrieben:
Samstag 16. Mai 2020, 19:27
Hallo Irrwisch,
kennst du den Qitten-Apfelwein von Jörg Stier?
Den finde ich richtig super. Leider habe ich den letzten vor 10 Jahren getrunken als ich noch im Rhein-Main-Gebiet gewohnt habe. Weiß gar nicht, ob’s den noch gibt. Den als Cider also carbonisiert und restsüß, würde ich gern mal probieren.
Liebe Grüße, Sven
Die Kelterei Stier gibt es noch und sie ist, meiner Ansicht nach, die Beste im weiten Umkreis. Schon toll, was dort für Äppler entstehen. Da braucht's keinen selbst gekelterten, wenn man dort kaufen kann.
Ja, ich fand den mit Ebereschen und Quitten am besten. Und natürlich Bischemer Speyerling :thumbup
Ich wohn jetzt schon sieben Jahre nicht mehr in der Gegend, darum bin ich auf Entzug.
Vielleicht muss ich mal einen Umweg einplanen, wenn ich im Rhein-Main-Gebiet unterwegs bin...
Liebe Grüße, Sven

Axel B.
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Re: Cider, Cidre

#23

Beitrag von Axel B. » Samstag 13. Juni 2020, 09:10

Unbewegter Beweger hat geschrieben:
Samstag 16. Mai 2020, 17:52
Dazu habe ich 18 L Apfeldirektsaft ohne Konservierungsstoffe einer kleinen hessischen Kelterei gekauft, ein Kilo Zucker zugegeben und mit der Cider-Hefe von Mangrove Jacks vergoren. Der Extrakt war 11,5 Plato vor der Zuckerzugabe. Nach der Gärung habe ich noch mit Nelson Sauvin gestopft und mit Birkenzucker (nicht vergärbar) gesüßt und carbonisiert.
Moin Sven,

mit wieviel Xylit hast Du nachgesüsst und mit wieviel Zucker karbonisiert?
Man findet dazu verschiedenes im Netz.

Wollte nä Woche meinen ersten Cidre ansetzen und hatte
a) für die Gärung 20g Zucker pro Liter (für die zusätzlichen Vol%),
b) für die Süsse 20g Xylit pro Liter und
c) 2g Zucker pro Liter für die Karbonisierung im Auge (soll nur n bissl bitzeln).

LG, Axel

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Re: Cider, Cidre

#24

Beitrag von Unbewegter Beweger » Samstag 13. Juni 2020, 09:28

Hallo Axel,
ich mag es nicht ganz so süß. Meinen letzten Cider habe ich auch mit 20g/L gesüßt. Das war eigentlich auch ganz in Ordnung. Ich bin jetzt trotzdem noch mal auf 17g/L runtergegangen. Mal sehen, wie das wird.
Prinzipiell habe ich hier im Forum Werte zwischen 20g/L und 35g/L gefunden.
Dein Plan oben klingt jedenfalls gut.
Liebe Grüße, Sven

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Re: Cider, Cidre

#25

Beitrag von ak59 » Samstag 13. Juni 2020, 17:44

Hallo,

bei welcher Temperatur vergärt Ihr denn?

Gruß,

Andreas

HubertBräu
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Re: Cider, Cidre

#26

Beitrag von HubertBräu » Samstag 13. Juni 2020, 17:50

Ich vergäre mit der Mangrove Jack M02 bei 18°C.

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Re: Cider, Cidre

#27

Beitrag von Unbewegter Beweger » Samstag 13. Juni 2020, 17:53

...bei mir ist es auch 18,5 Grad im Keller. Ich benutze auch die Mangrove Jacks.
Liebe Grüße, Sven

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