alkoholarmes Bier - Nachbier Braumethode

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen.
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Ernie
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alkoholarmes Bier - Nachbier Braumethode

#1

Beitrag von Ernie » Samstag 13. Juni 2020, 10:33

Hallo allerseits,

ich hörte gerade die Podcastfolge Biertalk21. https://bierakademie.net/blog-post/bier ... s-bamberg/

Dort erzählt der Brauer vom Schlenkerla aus Bamberg über eine wieder entdeckte Braumethode (sog. Nachbier).

Bei dieser Methode entstehen sehr vollmündige geschmackvolle alkoholarme Biere mit ca. 0,9%.

Das klingt sehr interessant.

Weiß jemand mehr darüber ?

VG
Ernie
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Re: alkoholarmes Bier - Nachbier Braumethode

#2

Beitrag von bwanapombe » Samstag 13. Juni 2020, 11:11

Hallo Ernie,

zum Einstieg ein Lexikonartikel.

http://www.zeno.org/Adelung-1793/A/Kofent,+der

Ursprünglich also ein Bier, das aus dem Nachguß gegoren würde.

Dirk
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Re: alkoholarmes Bier - Nachbier Braumethode

#3

Beitrag von Ernie » Samstag 13. Juni 2020, 22:37

bwanapombe hat geschrieben:
Samstag 13. Juni 2020, 11:11
Hallo Ernie,

zum Einstieg ein Lexikonartikel.

http://www.zeno.org/Adelung-1793/A/Kofent,+der

Ursprünglich also ein Bier, das aus dem Nachguß gegoren würde.

Dirk

Moin Dirk,

ok, schon mal ein erster Hinweis.

Wie aus dem Podcast zu entnehmen ist, ist das Bier sehr vollmundig und wird nicht als dünn empfunden.

Ein Bier nur aus dem Nachguss kann ich mir daher nicht so vorstellen.

Das muss doch eine andere Braumethode sein.

Weiß Da jemand mehr ?

VG
Ernie
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Re: alkoholarmes Bier - Nachbier Braumethode

#4

Beitrag von bwanapombe » Sonntag 14. Juni 2020, 14:54

Was der Brauer da gemacht hat, weiß ich nicht. Aber Vollmundigkeit kommt u.a. von nicht vergorenen Zuckern.

Da gibt es erstmal zwei grundsätzliche Herangehensweisen. Entweder forciert man beim Maischen die Bildung unvergärbare Zucker oder man setzt eine niedrig vergärende Hefe ein.

Natürlich assoziiert man Nachbier erstmal nicht mit Vollmundigkeit. Wenn es aber ein Nachbier ist und nicht nur den Namen trägt, dann ist es ein Bier aus dem Nachguß oder genauer der Würze aus dem Nachguß.

Es gibt übrigens gerade einen Thread zum Thema Vollmundigkeit.

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=17&t=24733

Noch mal zu dem Bier: Auf der Webseite sind 3,4% Stw. angegeben sowie 0,9%vol Alkohol. Das ergäbe einen scheinbaren Vergärungsgrad von 53%. Da müßte man hin, dann ist es auch vollmundig unabhängig davon, ob es ein Nachbier ist oder nicht.

Dirk
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Re: alkoholarmes Bier - Nachbier Braumethode

#5

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 14. Juni 2020, 16:55

bwanapombe hat geschrieben:
Sonntag 14. Juni 2020, 14:54
Noch mal zu dem Bier: Auf der Webseite sind 3,4% Stw. angegeben sowie 0,9%vol Alkohol. Das ergäbe einen scheinbaren Vergärungsgrad von 53%.
Das klingt passend. :thumbup
Maltotrioselastig maischen und mit einer Hefe vergären, die keine Maltotriose verstoffwechselt (Danstar Windsor, Brewferm Top, Fermentis S-33). Dann landet man irgendwo bei 55-65 % Vergärungsgrad. Also grob bei 0,9-1,1 vol% Alkohol.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

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Re: alkoholarmes Bier - Nachbier Braumethode

#6

Beitrag von Bierwisch » Sonntag 14. Juni 2020, 17:16

Es empfiehlt sich dann aber auch daran zu denken, daß es jede Menge wilder Kreaturen gibt, die Maltotriose richtig lecker finden...
Also schnell trinken oder pasteurisieren, sonst gibt es böse Überraschungen.
Der Klügere kippt nach!

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Re: alkoholarmes Bier - Nachbier Braumethode

#7

Beitrag von Schlafwagenschaffner » Sonntag 14. Juni 2020, 17:42

Na, hat es denn jemand von hier schon einmal getrunken?
Das Heinzlein aus Bamberg mein ich.
Da bin ich auch dran interessiert.
Jens
„Man kann ohne Liebe Holz hacken, Eisen schmieden und Ziegel formen,
Bier brauen ohne Liebe aber kann man nicht.“ Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi

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Re: alkoholarmes Bier - Nachbier Braumethode

#8

Beitrag von Birnsojjel » Sonntag 14. Juni 2020, 19:49

Inspiriert von diesem thread habe ich das heute direkt mal umgesetzt. Hauptziel war es dabei, mein Schwarzbrotbier erstmals (überhaupt) mit Dekoktion zu brauen. Da der Nachlauf gegen Ende noch ziemlich viel Extrakt hatte, habe ich nochmal 78° heißes Wasser eingerührt, erneut Läuterruhe gehalten und schließlich 7 l "Nachbier" erhalten, das ich eben bei einer Stammwürze von 5°Plato angestellt habe.
Mal schauen, was dabei rumkommt ...
Gruß, Thomas

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Re: alkoholarmes Bier - Nachbier Braumethode

#9

Beitrag von afri » Sonntag 14. Juni 2020, 21:36

Bierwisch hat geschrieben:
Sonntag 14. Juni 2020, 17:16
Es empfiehlt sich dann aber auch daran zu denken, daß es jede Menge wilder Kreaturen gibt, die Maltotriose richtig lecker finden...
Also schnell trinken oder pasteurisieren, sonst gibt es böse Überraschungen.
Das brachte mich soeben auf den Gedanken, ob man das nicht anstellen und sofort abfüllen kann. Kann das mal wer nachrechnen? Ich bekomme das vermutlich nicht hin. Wenn man 5g/l CO2 haben möchte, braucht man ~10g/l Zucker. 3,4°P entsprechen ~ 34g Zucker auf 100g Würze, bei 50% EVG blieben also 17g Zucker für CO2, das wäre ja zuviel.

Nur mal so herumgesponnen, damit man vielleicht ohne Zucker oder Speise carbonisieren kann?
Achim

Edit: ich sehe gerade (m)einen massiven Fehler, 17g bleiben übrig auf 100g Jungbier, das wäre also >>170g pro Liter, vielleicht doch ein wenig viel, bitte den Gedanken gleich wieder vergessen. Aber ich lasse es mal stehen als Beispiel, wie schnell man sich verrechnen kann...
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Re: alkoholarmes Bier - Nachbier Braumethode

#10

Beitrag von Ernie » Sonntag 14. Juni 2020, 21:53

Schlafwagenschaffner hat geschrieben:
Sonntag 14. Juni 2020, 17:42
Na, hat es denn jemand von hier schon einmal getrunken?
Das Heinzlein aus Bamberg mein ich.
Da bin ich auch dran interessiert.
Jens
Moin,

ich habe mir im Onlineshop einen 20er Karton bestellt und bin sehr gespannt.

Ich werden dann berichten...

LG
Ernie
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Re: alkoholarmes Bier - Nachbier Braumethode

#11

Beitrag von Ernie » Sonntag 14. Juni 2020, 21:54

Birnsojjel hat geschrieben:
Sonntag 14. Juni 2020, 19:49
Inspiriert von diesem thread habe ich das heute direkt mal umgesetzt. Hauptziel war es dabei, mein Schwarzbrotbier erstmals (überhaupt) mit Dekoktion zu brauen. Da der Nachlauf gegen Ende noch ziemlich viel Extrakt hatte, habe ich nochmal 78° heißes Wasser eingerührt, erneut Läuterruhe gehalten und schließlich 7 l "Nachbier" erhalten, das ich eben bei einer Stammwürze von 5°Plato angestellt habe.
Mal schauen, was dabei rumkommt ...
:goodpost:

gefällt mir, weiter solche Gedanken oder Experimente...

:Drink

LG
Ernie
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Re: alkoholarmes Bier - Nachbier Braumethode

#12

Beitrag von BrauSachse » Sonntag 14. Juni 2020, 22:12

afri hat geschrieben:
Sonntag 14. Juni 2020, 21:36
Bierwisch hat geschrieben:
Sonntag 14. Juni 2020, 17:16
Es empfiehlt sich dann aber auch daran zu denken, daß es jede Menge wilder Kreaturen gibt, die Maltotriose richtig lecker finden...
Also schnell trinken oder pasteurisieren, sonst gibt es böse Überraschungen.
Das brachte mich soeben auf den Gedanken, ob man das nicht anstellen und sofort abfüllen kann. Kann das mal wer nachrechnen? Ich bekomme das vermutlich nicht hin. Wenn man 5g/l CO2 haben möchte, braucht man ~10g/l Zucker. 3,4°P entsprechen ~ 34g Zucker auf 100g Würze, bei 50% EVG blieben also 17g Zucker für CO2, das wäre ja zuviel.

Nur mal so herumgesponnen, damit man vielleicht ohne Zucker oder Speise carbonisieren kann?
Achim

Edit: ich sehe gerade (m)einen massiven Fehler, 17g bleiben übrig auf 100g Jungbier, das wäre also >>170g pro Liter, vielleicht doch ein wenig viel, bitte den Gedanken gleich wieder vergessen. Aber ich lasse es mal stehen als Beispiel, wie schnell man sich verrechnen kann...
Sind 3,4 Plato nicht 34 g auf 1000 g Würze? Das wären dann 17 g pro Liter - und immer noch zu viel. :Ahh

Tilo, der den gleichen Gedanken hatte :redhead

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Re: alkoholarmes Bier - Nachbier Braumethode

#13

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 14. Juni 2020, 22:52

Ohne das ich das jetzt besser rechnen könnte sieht man mal wieder das grünschlauchen keine wirklich gute Idee ist. Zumindest nicht in Flaschen.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: alkoholarmes Bier - Nachbier Braumethode

#14

Beitrag von BrauSachse » Montag 15. Juni 2020, 21:09

Alt-Phex hat geschrieben:
Sonntag 14. Juni 2020, 22:52
Ohne das ich das jetzt besser rechnen könnte sieht man mal wieder das grünschlauchen keine wirklich gute Idee ist. Zumindest nicht in Flaschen.
Oh ja, genau so ist es. Um den Alkoholgehalt konstant zu halten, empfiehlt sich in so einem Fall bei Flaschengärung eher das Karbonisieren mit Speise. Aber 0,9 Vol% am Ende sind schon wenig. Mein bisher leichtestes Bier hatte 3,8 Vol%:

https://www.maischemalzundmehr.de/inde ... l%20blonde

Das war ziemlich lecker für so „viel“ Leichtigkeit, hatte aber mit 10 Plato das Dreifache dessen, von dem wir hier sprechen. Mit der US-05 war der sEVG ca. 70%. Bei der Windsor könnte man um die 60+ % EVG schaffen. Wie viel Geschmack dann noch da ist, lässt sich schwer sagen, da hilft nur ausprobieren. Beim nächsten Dekoktionssud für ein Dunkel werde ich einen 2. Nachguss machen und dafür abzweigen.

Viele Grüße
Tilo

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Re: alkoholarmes Bier - Nachbier Braumethode

#15

Beitrag von BrauSachse » Montag 15. Juni 2020, 21:12

Birnsojjel hat geschrieben:
Sonntag 14. Juni 2020, 19:49
Inspiriert von diesem thread habe ich das heute direkt mal umgesetzt. Hauptziel war es dabei, mein Schwarzbrotbier erstmals (überhaupt) mit Dekoktion zu brauen. Da der Nachlauf gegen Ende noch ziemlich viel Extrakt hatte, habe ich nochmal 78° heißes Wasser eingerührt, erneut Läuterruhe gehalten und schließlich 7 l "Nachbier" erhalten, das ich eben bei einer Stammwürze von 5°Plato angestellt habe.
Mal schauen, was dabei rumkommt ...
Cool, :thumbup da bin ich auch gespannt.

Viele Grüße
Tilo

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Re: alkoholarmes Bier - Nachbier Braumethode

#16

Beitrag von heizungsrohr » Montag 15. Juni 2020, 21:28

Die Diskussion gabs schon mal so ähnlich:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic ... 19#p189019

Ich persönlich empfehle das Springmaischeverfahren. Dabei maischt man direkt bei 72 Grad ein und spaltet nur mittels a-Amylase. Der VGs liegt idR unter 60%
Gruß
Magnus

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Re: alkoholarmes Bier - Nachbier Braumethode

#17

Beitrag von Birnsojjel » Donnerstag 25. Juni 2020, 21:22

Birnsojjel hat geschrieben:
Sonntag 14. Juni 2020, 19:49
Inspiriert von diesem thread habe ich das heute direkt mal umgesetzt. Hauptziel war es dabei, mein Schwarzbrotbier erstmals (überhaupt) mit Dekoktion zu brauen. Da der Nachlauf gegen Ende noch ziemlich viel Extrakt hatte, habe ich nochmal 78° heißes Wasser eingerührt, erneut Läuterruhe gehalten und schließlich 7 l "Nachbier" erhalten, das ich eben bei einer Stammwürze von 5°Plato angestellt habe.
Mal schauen, was dabei rumkommt ...
Tja, Satz mit x :crying. Da hat das Nachbier wohl erstmals in meiner Karriere eine Infektion erwischt. These: Zu viel Kopfraum (Sauerstoff) in Verbindung mit zu wenig Alkohol und offenem Gärbehälter... :puzz
Schade, ich hätte das Ergebnis gerne probiert. So verzichte ich dann aber dankend und freue mich auf das Vorbier :Smile Das sieht nämlich ganz hervorragend aus :thumbup
IMG_20200625_190052.jpg
Schön klar und kaum Verlust beim abziehen. Supi!
Gruß, Thomas

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Re: alkoholarmes Bier - Nachbier Braumethode

#18

Beitrag von schlupf » Freitag 24. Juli 2020, 14:18

Schlafwagenschaffner hat geschrieben:
Sonntag 14. Juni 2020, 17:42
Na, hat es denn jemand von hier schon einmal getrunken?
Das Heinzlein aus Bamberg mein ich.
Da bin ich auch dran interessiert.
Jens
Ich war hatte den Podcast auch gehört und war dann am letzen Wochenende in Bamberg. Da beim Schlenkerla am Ausschank die Hölle los war und ich die Familie im Schlepptau hatte und es reichlich war war hab ich mir dann am Kiosk gegenüber das helle Heinzlein als schnellen Durstlöscher geholt.
Die Lobeshymnen aus der Sendung könnte ich leider nicht nachvollziehen allerdings habe ich es auch nur aus der Flasche getrunken.
Erste Assoziation war gehopftes Glattwasser. Es war jetzt nicht besonders bitter, aber ziemlich wässrig, sehr spelzig und einigermaßen adstringierend.
Würde ich nicht nochmal kaufen. Außerdem habe ich instant fiese Kopfschmerzen davon gekriegt, quasi noch beim Trinken.

Soweit mein subjektiver Eindruck..

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