Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen.
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Freddred
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Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#1

Beitrag von Freddred » Dienstag 22. Dezember 2020, 10:45

Moin ihr Lieben,

jetz gehts schon zu meinen Ersten Fragen, ihr werdet euch bestimmt denken oh mann das weiß doch jeden. Naja jeder fängt mal klein an.

Folgendes Rezept möchte ich nachbauen, juhu mein Erstes.

Altdeutsches Helles https://www.maischemalzundmehr.de/index ... torha2=5.3

1. Ich habe es von 26Litern auf 5Liter Ausschlagwürze runtergerechnet da ich nur einen 5Liter Gärbehalter habe. Jetz hab ich aber gelesen das dass wahrscheinlich zu wenig ist? Wenn ja wieviel Ausschlagwürze benötige ich um 5Liter Bier zu Gären?
2. Gärung und Reifung
- Wieviel Hefe muss ich da reinmachen, hab jetze eine Packung Danstar Nottingham Ale bestellt?
- Muss am Ende gar kein Zocker für die Kohlensäure rein?..

Lieben Gruss schonmal:)

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#2

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 22. Dezember 2020, 11:01

1) Wenn du das runter gerechnet hast dann passt das schon. Aber 5L ist tatsächlich zu wenig für den Aufwand.
2) Eine Packung der Hefe reicht für 20L, du brauchst also 1/4 davon. Du brauchst immer Zucker für die Nachgärung, irgendwo muss die Kohlensäure ja schliesslich herkommen.

Unbedingt mal durchlesen: https://brauanleitung.com/ dann wird einiges klarer.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

Freddred
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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#3

Beitrag von Freddred » Dienstag 22. Dezember 2020, 15:24

Hey Alt_Phx,

vielen dank für deine Nachricht, das hat mir etwas Licht ins dunkle gebracht, ja ich dachte ich fang erstmal mit 5Litern an dann muss ich nicht soviel wegschütten wenns nicht gelingt;)

Okay und wieviel Zucker muss da pro Flasche rein?

Danke schonmal

bBrauer
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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#4

Beitrag von bBrauer » Dienstag 22. Dezember 2020, 15:29

Freddred hat geschrieben:
Dienstag 22. Dezember 2020, 15:24
Okay und wieviel Zucker muss da pro Flasche rein?
Kommt unter anderen darauf an, wie groß die Flasche ist ....

Ausrechnen kannst da das z.B. mit diesem Tool
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... iserechner
viele Grüße Bernd

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#5

Beitrag von Stubbi_33 » Dienstag 22. Dezember 2020, 15:32

Des Weiteren würde ich nicht 5l brauen, wenn das Gärgefäß auch nur 5l fasst.....

Da sollte schon noch Platz sein..

Gruß
Mario

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#6

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 22. Dezember 2020, 15:32

Freddred hat geschrieben:
Dienstag 22. Dezember 2020, 15:24
Okay und wieviel Zucker muss da pro Flasche rein?
Steht alles in der von mir verlinkten Brauanleitung. :Greets
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#7

Beitrag von Freddred » Dienstag 22. Dezember 2020, 17:05

Ihr seid die besten:)

@Bbrauer, jaa danke für den Link, jetzt weis ich auch was Karbonisieren bedeutet:P Nämlich den Zucker pro Liter! Super danke

@ Stubbi_33, ja das stimmt da muss ja noch ein Platz sein, also ich werd das Gefäss nicht randvoll machen, zur Not muss ich mir noch ein anderes Braugefäss besorgen, Gärspunde hab ich zum gluck mehrere.

@Alt-Phex ja ich hab mir das noch nicht komplett durchgelesen, aber so langsam macht es ja Sinn.

Ich hab mir gerade noch einen Einkochtopf besorgt, weil ich dachte aufm Herd die ganze Zweit is ja auch nicht optimal. Leider haben die Baumärkte ja nicht offen sonst hätt ich den nochmal ein wenig gedämmt.
Naja umso mehr ich mich einlese merke ich "Mensch da gibts ja viele Sachen die man sich noch zusätzlich kaufen kann, sehr interessant" Ich wollte die Maische mit einem normalem Sieb in Treber verwandeln, aber ich glaub da muss noch was anderes her:D

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#8

Beitrag von Tommi123 » Samstag 26. Dezember 2020, 13:45

Hi,

In den mengen geht das mit nem großen Sieb schon! Wirst keine besonders gute Ausbeute haben, aber zum ausprobieren geht das schon.

1h Kombirast bei 67° auf dem Herd, umschütten, dabei absieben, und dann hopfenkochen.

LG Thomas

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#9

Beitrag von Freddred » Samstag 26. Dezember 2020, 19:47

Danke Tommi123 für deine Nachricht.

Was meinst du mit der Kombirast bei 67grad?!Bei dem Rezept sind doch 3 Rasten ausgeschrieben, bin verwirrt:P

Was könnte ich den zum Filtern nehmen? Ich hab jetz hier ein Nudelsieb gefunden, wenn ich das mit einem feinmaschigerem DM Wäschesieb auskleide und dann dadurch den Nachguss Schütte?

Oder doch lieber Läuterhexe/Blech?

Lieben gruss und frohe Weihnachten nochmal

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#10

Beitrag von hkpdererste » Samstag 26. Dezember 2020, 20:50

Die Kombirast ist quasi eine Alternative zu dem Rastschema aus deinem gewählten Rezept. Zum Läutern würde ich dir genau das vorgeschlagene Wäschenetz empfehlen. Klappt super und ist wesentlich schneller als herkömmliches Läutern und auch für kritische Schüttungen weniger anfällig.

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#11

Beitrag von Tommi123 » Samstag 26. Dezember 2020, 21:04

Hi,

Googel mal ne Anleitung zu BIAB, wenn das Netz groß genug ist kannste es auch so machen. Sieb geht aber auch.

Kombirast ist einfacher, wie mein Vorredner geschrieben hat ersetzt das die rasten im rezept. Außer, du traust dir das so zu, dann mach es so wie im rezept!

LG Thomas

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#12

Beitrag von Freddred » Samstag 26. Dezember 2020, 23:06

Okay biab hab ich noch nie gehört das recherchiert ich mal:)


Okay Kombirast? Das heißt ich mach nur eine Rast bei 67grad für 70 Minuten?

Sprich Wasser auf 60grad Malz rein, auf 67grad erhöhen und diese Temperatur für 1h halten. Dann den ganzen Spass auf 78erhöhen.
im Sieb Läutern plus Nachguss im Sieb.
Dann die Würze wieder in meinen Einkocher zum kochen bringen für 90minuten. Hopfen in der jeweiligen Zeit hinzufügen.
Danach möglichst schnell abkühlen Hefe 1/4Packung rein und abfüllen. Zucker zur Karbonisierung in den Flaschen hinzufügen.

Ich hoffe ich hab es richtig verstanden:)

Ihr seid wirklich die besten!!!! Werd ein paar Fotos machen wenns soweit is:)

Sprich einmischen bei 60grad, dann Malz rein,

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#13

Beitrag von jbrand » Sonntag 27. Dezember 2020, 10:02

Und nicht zu vergessen, zwischen dem Anstellen mit der Hefe und dem Abfüllen, die Hauptgärung in einem Gärbehälter durchführen. Dein Post liest sich so, als wolltest du die Würze mit der Hefe direkt in Flaschen mit Zucker abfüllen.
Viele Grüße

Jens

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#14

Beitrag von Tommi123 » Sonntag 27. Dezember 2020, 11:47

Hi,

Kannst auch bei ca 73 grad wassertemperatur einmaischen, landest dann je nach Malzmenge ca bei Kombirast temperatur.

Auf 78 grad zum abmaischen kannst du machen, kannst aber auch bei 67 grad direkt, die ausbeute könnte etwas leiden.

Aber für den Anfang würde ich es einfach halten, die 78 grad darfst du nämlich nicht deutlich überschteiten, sonst llsen sich dinge, die du im malz lassen willst.

LG und viel Erfolg!

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#15

Beitrag von Freddred » Sonntag 27. Dezember 2020, 13:18

jbrand hat geschrieben:
Sonntag 27. Dezember 2020, 10:02
Und nicht zu vergessen, zwischen dem Anstellen mit der Hefe und dem Abfüllen, die Hauptgärung in einem Gärbehälter durchführen. Dein Post liest sich so, als wolltest du die Würze mit der Hefe direkt in Flaschen mit Zucker abfüllen.
Huch da hab ich tatsächlich einen Punkt vergessen, ja klar werd ich zunächst die Würze in meinen Gärbehälter, dann Gärspund drauf und bei 2Grad 1-2Wochen stehen lassen? eher zwei als einen? Das werde ich ja sehen wenns es nicht mehr gärt denke ich oder?

Und dann wird erst in Flaschen abgefüllt und der Zucker in den Flaschen hinzugefügt. Im Kommentar schreiben ja einige von 4-6<Wochen Reifezeit. Ist das mit die Reifezeit in den Flaschen oder im Gärbehälter gemeint?

@Tommi123 okay dann werd ich das mal mit 67grad probieren, weil ich ja auf keinen Fall die 78 überschreiben darf, das hatte ich auch schon gelesen.

Oh ich hab so Lust endlich anzufangen, leider lässt sich verständlicherweise brauen.de ein wenig Zeit mit dem verschicken aaaah :Shocked :Drink :Drink :Drink

danke für eure Antworten!!!

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#16

Beitrag von Braufex » Sonntag 27. Dezember 2020, 13:39

Freddred hat geschrieben:
Sonntag 27. Dezember 2020, 13:18
Huch da hab ich tatsächlich einen Punkt vergessen, ja klar werd ich zunächst die Würze in meinen Gärbehälter, dann Gärspund drauf und bei 2Grad 1-2Wochen stehen lassen?
Servus Basti,
ich denk Du hast Dich bei den 2 Grad verschrieben, oder?
Im Rezept steht "Gärtemperatur 20°C".
Ein Raum mit ca. 17 - 18°C wär dafür prima, ein Wärmeeintrag von 2-3K entsteht durch die Gärung in der Würze.
Oh ich hab so Lust endlich anzufangen, leider lässt sich verständlicherweise brauen.de ein wenig Zeit mit dem verschicken aaaah :Shocked :Drink :Drink :Drink
Nutz die Zeit sinnvoll und lies Dich einfach noch ein bischen ein ... :Wink
Hier zum Beispiel: Zusammenfassung: Bier abfüllen und reifen

Oder das Braumagazin durchstöbern, da steht fundiertes und geballtes Wissen für uns Hobbybrauer.
Für Anfänger und Fortgeschrittene ...

Gruß Erwin

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#17

Beitrag von Freddred » Sonntag 27. Dezember 2020, 16:27

Braufex hat geschrieben:
Sonntag 27. Dezember 2020, 13:39
Freddred hat geschrieben:
Sonntag 27. Dezember 2020, 13:18
Huch da hab ich tatsächlich einen Punkt vergessen, ja klar werd ich zunächst die Würze in meinen Gärbehälter, dann Gärspund drauf und bei 2Grad 1-2Wochen stehen lassen?
Servus Basti,
ich denk Du hast Dich bei den 2 Grad verschrieben, oder?
Im Rezept steht "Gärtemperatur 20°C".
Ein Raum mit ca. 17 - 18°C wär dafür prima, ein Wärmeeintrag von 2-3K entsteht durch die Gärung in der Würze.
Oh ich hab so Lust endlich anzufangen, leider lässt sich verständlicherweise brauen.de ein wenig Zeit mit dem verschicken aaaah :Shocked :Drink :Drink :Drink
Nutz die Zeit sinnvoll und lies Dich einfach noch ein bischen ein ... :Wink
Hier zum Beispiel: Zusammenfassung: Bier abfüllen und reifen

Oder das Braumagazin durchstöbern, da steht fundiertes und geballtes Wissen für uns Hobbybrauer.
Für Anfänger und Fortgeschrittene ...

Gruß Erwin
Moin Erwin,

na mensch da ist mir tatsächlich die 0verloren gegangen. Na klar sind es 20grad zum gären.
Danke für den Link, dann werde ich den Zucker in die Flaschen reintun.

Puh ja mit dem gären. Werd ich nochmal überlegen ob ich mir noch ein Refraktometer anschaffe.

*Edit*

So ich hab grad nochmal ne Order gemacht. Unter anderem habe ich mir ne Würze Spindel bestellt. Damit werd ich die Würze am Anfang messen und dann nach einer gewissen Zeit bis sich 3mal die Werte nicht ändern!

DAAANKEEE

*edit2*

ich hab grad nochmal nachgeordert und werd jetzt doch 10liter kochen und es nicht im Glasgefäss gären, sondern in nem klassischem 10liter Gäreimer :Drink

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#18

Beitrag von Freddred » Sonntag 3. Januar 2021, 23:02

So Freunde, die Zutaten sind schon vor paar Tagen angekommen😊

Morgen geht's dann das Erste Mal los. Ich mach 10Liter habe ich mich jetz entschieden. Hab mir für meinen Gär/Läutereimer (wird zwischendurch natürlich gereinigt) einen Läuterfreund 300besorgt und mach wie ihr vorgeschlagen die Kombirast bei 67grad.

Mal schauen was das wird. Wenns klappt mach ich noch ein paar Fotoas:)

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#19

Beitrag von Freddred » Montag 4. Januar 2021, 17:14

Moin

so jetzt ist mein Erster laaanger Brautag zu Ende:)

Das war tatsächlich sehr aufregend. :thumbsup Wir hatten ein paar Probleme mit dem Einkocher. Nicht Probleme aber die Temperaturen zu halten ist wirklich ein Akt und wir waren nicht immer genau bei 67grad, zum Glück konnten wir es immer mal rausstellen wenn wir drüber waren.

Naja ansonsten bin ich ein wenig enttäuscht von diesen Hopfensäckchen, ich musste trotzdem nochmal mit Wäschenetz filtern. JodProbe war in Ordnung.

Das Einzige was ich am Ende gemerkt hatte, ich wollte ja dann 10Liter brauen, hab auch 10Liter im Rezept angegeben. Aber jetzt hab ich nur bisschen mehr als 5Liter im Gäreimer.



Anbei ein paar Impressionen
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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#20

Beitrag von Freddred » Mittwoch 6. Januar 2021, 06:47

Soo weiter gehts:)

Die Hefe ist jetz mehr als 24Stunden drin und es tut sich was. Leider habe ich dieses klassische blubbern im Gärrörchen nicht, schade. Liegt aber bestimmt daran das da irgendwas nicht hundert Prozent dicht ist.

Die Hefe arbeitet aber schon,, 😊 anbei ein Bild
IMG_20210106_064421.jpg

ak59
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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#21

Beitrag von ak59 » Mittwoch 6. Januar 2021, 11:00

Hi,

statt zu öffnen sieht man meist auch die Kräusen als Schatten (ausser der Gäreimer ist lichtundurchlässig), dann braucht man den Deckel nicht abzunehmen. Ich denke sogar, dass man die Gärtätigkeit hören kann (geht zumindest bei Apfelmost). Alles um den Deckel *nicht* zu öffnen ;-) Ich habe die Geduld 8-10 Tage überhaupt nachzusehen und seit ich eine iSpindel habe, öffne ich erst beim Abfüllen, nachdem ich kurz nachgemessen habe.

Bei Apfelmost hatte ich mir trotzdem schon 2x Kahmhefe eingefangen, dann bleibt nur wegschütten, das wäre schade.

Gruß,

Andreas

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#22

Beitrag von Freddred » Mittwoch 6. Januar 2021, 17:22

ak59 hat geschrieben:
Mittwoch 6. Januar 2021, 11:00
Hi,

statt zu öffnen sieht man meist auch die Kräusen als Schatten (ausser der Gäreimer ist lichtundurchlässig), dann braucht man den Deckel nicht abzunehmen. Ich denke sogar, dass man die Gärtätigkeit hören kann (geht zumindest bei Apfelmost). Alles um den Deckel *nicht* zu öffnen ;-) Ich habe die Geduld 8-10 Tage überhaupt nachzusehen und seit ich eine iSpindel habe, öffne ich erst beim Abfüllen, nachdem ich kurz nachgemessen habe.

Bei Apfelmost hatte ich mir trotzdem schon 2x Kahmhefe eingefangen, dann bleibt nur wegschütten, das wäre schade.

Gruß,

Andreas
Hey Andreas danke für deine Nachricht, ja das hab ich auch schon gelesen, dass man den Deckel nicht allzuoft aufmachen soll. ich war aber einfach zu neugierig weil da halt nix durchs Gärröhrchen geblubbert ist. Das mit der Ispindel ist ja mal ein richtig geiler Tipp!!!!!! Ich schreib gleich mal in den Thread dazu vielleicht hat ja jemand noch eine Platine oder komplette Spindel übrig :thumbsup

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#23

Beitrag von ak59 » Mittwoch 6. Januar 2021, 18:03

Freddred hat geschrieben:
Mittwoch 6. Januar 2021, 17:22
ak59 hat geschrieben:
Mittwoch 6. Januar 2021, 11:00
Hi,

statt zu öffnen sieht man meist auch die Kräusen als Schatten (ausser der Gäreimer ist lichtundurchlässig), dann braucht man den Deckel nicht abzunehmen. Ich denke sogar, dass man die Gärtätigkeit hören kann (geht zumindest bei Apfelmost). Alles um den Deckel *nicht* zu öffnen ;-) Ich habe die Geduld 8-10 Tage überhaupt nachzusehen und seit ich eine iSpindel habe, öffne ich erst beim Abfüllen, nachdem ich kurz nachgemessen habe.

Bei Apfelmost hatte ich mir trotzdem schon 2x Kahmhefe eingefangen, dann bleibt nur wegschütten, das wäre schade.

Gruß,

Andreas
Hey Andreas danke für deine Nachricht, ja das hab ich auch schon gelesen, dass man den Deckel nicht allzuoft aufmachen soll. ich war aber einfach zu neugierig weil da halt nix durchs Gärröhrchen geblubbert ist. Das mit der Ispindel ist ja mal ein richtig geiler Tipp!!!!!! Ich schreib gleich mal in den Thread dazu vielleicht hat ja jemand noch eine Platine oder komplette Spindel übrig :thumbsup
... brauchst wohl nix schreiben, schaumal unter Sammelbestellungen (die waren schon aus, mag aber sein, dass jemand noch Platinen hat - ich verfolg das nicht) oder wartmal ab, werden immer wieder mal welche verkauft.

Gruß,

Andreas

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#24

Beitrag von Braufex » Mittwoch 6. Januar 2021, 18:49

Freddred hat geschrieben:
Mittwoch 6. Januar 2021, 17:22
ak59 hat geschrieben:
Mittwoch 6. Januar 2021, 11:00
... seit ich eine iSpindel habe, öffne ich erst beim Abfüllen, nachdem ich kurz nachgemessen habe.
Das mit der Ispindel ist ja mal ein richtig geiler Tipp!!!!!! Ich schreib gleich mal in den Thread dazu vielleicht hat ja jemand noch eine Platine oder komplette Spindel übrig :thumbsup
Schreib mal hobipivo per PN an, vielleicht hat er noch eine über ...


Gruß Erwin

Freddred
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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#25

Beitrag von Freddred » Sonntag 10. Januar 2021, 17:20

Hey danke für eure Nachricht. Ja leider sind Platinen nicht mehr vorrätig aaber egal ich warte einfach:)

Soo der Schaum ist verschwundenhab ich von außen gesehen. Aber ich konnte mich nicht zusammenreißen und rein schauen, jaaa ich weiß das ist nicht besonders klug. Aber jaaa :thumbup :Pulpfiction

Riechen tut es schonmal gut glaub ich. Der Schaum ist fast verschwunden, ein bisschen Schaum ist noch drauf und so komische Flocken. Denke das dass Hefe ist.

Is das noch okay, soll ich nochmal kräftig schütteln?

[attachment=0]IMG_20210108_201103.jpg[/attachment]

Grüsse und ihr seid die Besten!
Dateianhänge
IMG_20210108_201103.jpg

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#26

Beitrag von Tommi123 » Montag 11. Januar 2021, 09:17

Hi,

Nö, nicht schütteln, einfach noch ein wenig warten und messen.

LG Thomas

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#27

Beitrag von tauroplu » Montag 11. Januar 2021, 09:54

Nicht schütteln, noch ein paar Tage warten (3 bis 4) und dann nochmal messen. Es ist noch nicht komplett vergoren.
Beste Grüße
Michael

„Lass die anderen mit Fichten- und Tannensprossen würzen, der Hopfen ist das Beste, was die Natur uns bietet.“
Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#28

Beitrag von Freddred » Mittwoch 13. Januar 2021, 15:02

So ihr Lieben, danke Thomas und Michael für eure Antworten.

Ich hab das Bier nochmal ein wenig stehen lassen und auch nicht gemessen um keine Kontamination zu riskieren.

Jetz habe ich es aufgemacht und das Erste Mal gespindelt.
Das Bier stand die ganze Zeit bei bisschen mehr als 19Grad.

Die Spindelung ergab 3Plato, sprich es hat sich wasgetan:)
Leider hat es sich nicht weiter verändert, ich hab immer noch diese Krümel nicht nur auf der Oberfläche sondern auch drinne schwimmend. Ich glaub das ist unvergoren Hefe, kann das sein? Kann ich was dagegen tun?

Ich hab den ganzen Süd jetz mal an eine Heizung etwas wärmer gestellt mal schauen ob da nochwas passiert.

Ansonsten rausfiltern?

Anbei 2 Impressionen, ich bin ein wenig aufgeregt, es scheint was zu werden:) :)
Dateianhänge
IMG_20210113_144951.jpg
IMG_20210113_145042.jpg

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#29

Beitrag von bwanapombe » Mittwoch 13. Januar 2021, 15:29

Freddred hat geschrieben:
Mittwoch 13. Januar 2021, 15:02
...
Leider hat es sich nicht weiter verändert, ich hab immer noch diese Krümel nicht nur auf der Oberfläche sondern auch drinne schwimmend. Ich glaub das ist unvergoren Hefe, kann das sein? Kann ich was dagegen tun?

...
Das ist mit Hopfenharz verklebte Hefe. Ganz normal. Einmal umschlauchen vorm abfüllen, dann bleibt das meiste zurück oder kaltstellen, dann setzt sich das unten ab. Wenn mal was in die Flaschen kommt ist das auch kein Drama, setzt sich irgendwann unten ab.

Dirk
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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#30

Beitrag von Tommi123 » Mittwoch 13. Januar 2021, 16:41

Hi,

Genau, ignorieren oder coldcrashen würde ich (ne nacht ins Freie wenn es nicht zu sehr friert tut es), direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.

Das sollte dann alles runtersinken.

LG Thomas

Freddred
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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#31

Beitrag von Freddred » Mittwoch 13. Januar 2021, 19:30

Hey Dirk und Thomas,

eure Antworten haben mich beruhigt:) Ich hab den ganzen Sud rausgestellt und lass ihn ein wenig runterkühlen, aber nicht die ganze Nacht, nicht dass mir das einfriert.

Am Freitag werd ich den ganzen Spaß abfüllen und in der Flasche mit normalen Zucker karbonisieren.
Sagt mal die Sprechen in den Kommentaren von Reifezeit. Kurze VerständnissFrage: Reifenzeit bedeutet nach dem Abfüllen in der Flasche oder die Zeit die ich es noch in den Kühlschrank packen muss?

Gruß aus Hamburg
Sebastian

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#32

Beitrag von Tommi123 » Mittwoch 13. Januar 2021, 20:50

Hi,

Die zeit nach der nachgärung in der flasche.

Ob man das kalt machen muss oder warm ist eine Glaubensfrage, bei mir reift alles kellerwarm.

Cold crash macht am meisten sinn direkt vor dem abfüllen, sonst wirds ja wieder warm und vielleicht geht wieder etwas zeug nach oben.

LG

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#33

Beitrag von Freddred » Sonntag 17. Januar 2021, 14:11

Gestern war es dann endlich soweit. Der erste Abfülltag war da:)
Wie ihr mir als Tipp gegeben habt habe ich den Gäreimer vorher rausgestellt damit die Hefe a sinkt. Hat super geklappt.
Nochmal gespielt 3Plato stabil geblieben super.

Flaschen und Equipment erstmal sorgfältig im Geschirrspüler und später mit Oxi gereinigt.
IMG_20210116_164530.jpg
IMG_20210116_165928.jpg
Die Flaschen mithilfe einer Dosierhilfe mit Zucker befüllt.
Screenshot_20210117_140741_com.android.gallery3d.jpg
Und dann endlich kommt das Bier in die Flaschen.
IMG_20210116_190325.jpg
So geschafft, jetz werd ich wie Tommi geschrieben hat es im kühlerem Keller stehen lassen.

5Wochen denk ich:)

HubertBräu
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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#34

Beitrag von HubertBräu » Sonntag 17. Januar 2021, 14:15

Kleiner Tipp: Mit einem Trichter läßt sich der Zucker mit der Dosierhilfe besser in die Flaschen vorlegen :Greets

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#35

Beitrag von Freddred » Sonntag 17. Januar 2021, 18:36

HubertBräu hat geschrieben:
Sonntag 17. Januar 2021, 14:15
Kleiner Tipp: Mit einem Trichter läßt sich der Zucker mit der Dosierhilfe besser in die Flaschen vorlegen :Greets
Jaa stimmt ich hatte es auch gelesen aber im Eifer des Gefechts vergessen :Angel

Jetzt bin ich immer noch ein wenig verwirrt was die Flaschenreifung/Gärung angeht.
Zuerst gärt es ja noch ein wenig in der Flasche (ich rechne mit 7Tagen) danach ist die Flaschenreifung, korrekt? Und bei der scheiden sich ein wenig die Geister ob Kühlschrank nötig ist oder nicht korrekt?

Sprich ich lass es jetzt erstmal 7Tage etwas wärmer stehen, und suche mir dann einen kühleren Ort für 4-6Wochen?

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#36

Beitrag von HubertBräu » Sonntag 17. Januar 2021, 18:58

Ich lasse meine Flaschen immer 14 Tage bei Raumtemperatur nachgären und danach kommen die in den Kühlschrank.

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#37

Beitrag von Freddred » Mittwoch 27. Januar 2021, 13:24

So weiter gehts, das Bier hat jetzt 10Tage in der Flasche nachgegärt und ist karbonisiert.
Um für mich die Begrifflichekiten zu klären. Mein Bier hat jetzt die Nachgärung beendet?
Tommi123 hat geschrieben:
Mittwoch 13. Januar 2021, 20:50
Hi,

Die zeit nach der nachgärung in der flasche.

Ob man das kalt machen muss oder warm ist eine Glaubensfrage, bei mir reift alles kellerwarm.

Cold crash macht am meisten sinn direkt vor dem abfüllen, sonst wirds ja wieder warm und vielleicht geht wieder etwas zeug nach oben.

LG
Die nächste Phase ist die Reifung, stimmt? In den Kommentaren des Rezeptes wird diese ja mit 4-6wochen beschrieben. Tommi meinte ja das es eine Glaubensfrage ist ob Kellerwarm oder Kühlschrank. Ich überlege die Falschen jetzt einfach in den Keller zu bringen der vielleicht 16grad hat als rausstellen, weil es ja aktuell noch die Gefahr ist das es frieren könnte.

Die letze Phase ist dann die Lagerung, die kann ich dann wo immer ich will machen oder?

Gruß :Drink

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#38

Beitrag von bBrauer » Mittwoch 27. Januar 2021, 13:37

Mach doch deinen eigenenTest:
die Hälfte der Flaschen in den Kühlschrank, die andere Hälfte in den Keller und nach 4-6 Wochen machst du deinen eigenen Geschmackstest und berichtest hier welches Bier besser schmeckt :Drink
viele Grüße Bernd

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#39

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Mittwoch 27. Januar 2021, 16:45

Das siehst du alles korrekt, würde genau gleich vorgehen.
Wenn du das Bier länger reifen lassen möchtest, denke so an 3....4 Monate, ist natürlich kalt (8°C) besser. Mein Alt wird unter diesen Bedingungen wesentlich klarer und runder.
Grüßle Dieter
Brau, schau wem.

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#40

Beitrag von Freddred » Donnerstag 28. Januar 2021, 16:39

bBrauer hat geschrieben:
Mittwoch 27. Januar 2021, 13:37
Mach doch deinen eigenenTest:
die Hälfte der Flaschen in den Kühlschrank, die andere Hälfte in den Keller und nach 4-6 Wochen machst du deinen eigenen Geschmackstest und berichtest hier welches Bier besser schmeckt :Drink
Richtig gute Idee wieso bin ich da nicht selbst drauf gekommen. Ein Teil ist im Kühlschrank für 4Wochen und der andere im Keller. Genau in 4Wochen mach ich die Flaschen zum ersten Mal auf und dann mal schauen :thumbsup :thumbsup

Die Wartezeit werd ich mir vertreiben und ein Witt brauen. Diesmal 20Liter :Bigsmile

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#41

Beitrag von Freddred » Samstag 20. Februar 2021, 00:06

Moin ihr lieben,

So jetz war es das Erste Mal soweit, die Erste Verkostung.

Ja wa soll ich sagen, ich bin sehr überrascht, ich dachte es würde gar nicht schmecken aber ich muss sagen doch es schmeckt ganz gut:)

Zum Geschmack muss ich sagen es ist sehr wenig malzig, eher ein wenig zu bitter. Liegt vielleicht auch daran das meine Waage für den Hopfen nicht gut genug war.
Es ist mir im Abgang ein wenig zu bitter aber absolut genießbar.

Ich hatte ja damals einen Teil der Flaschen im Kühlschrank reifen lassen und einen im kühlem Keller.
Dazu muss ich sagen, ich schmecke absolut keinen Unterschied, daher werde ich ab jetz im kühlem Keller reifen lassen.

Ansonsten gefällt mir die Optik wirklich sehr gut, der Schaum ist richtig stabil.
Anbei ein Bild:) :thumbsup

Was ich merke irgendwie bläht mich das Bier total aif was ich nicht wirklich oft bei Bier habe. Kann es zuviel Hefe sein oder so??


Danke für eure Hilfe, ich habe wirklich viel gelernt und hab beim zweiten Sud gemekt das ich viel sicherer bin!!
IMG_20210219_182256.jpg
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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#42

Beitrag von ak59 » Samstag 20. Februar 2021, 11:32

Hi,

wenn die Hefemenge für 10L berechnet war, Du aber deutlich weniger ausgeschlagen hast, erklärt das die Bittere wohl am ehesten.

Ansonsten - Glückwunsch, ich hoffe das hat Lust auf mehr gemacht. Zu den Blähungen kann ich nur vermuten, daß das an den Zutaten zusammen liegt, die im Darm umgewandelt werden. Mal sehen, ob sich dazu noch jemand meldet.

Gruß,

Andreas

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#43

Beitrag von Freddred » Samstag 20. Februar 2021, 12:42

ak59 hat geschrieben:
Samstag 20. Februar 2021, 11:32
Hi,

wenn die Hefemenge für 10L berechnet war, Du aber deutlich weniger ausgeschlagen hast, erklärt das die Bittere wohl am ehesten.

Ansonsten - Glückwunsch, ich hoffe das hat Lust auf mehr gemacht. Zu den Blähungen kann ich nur vermuten, daß das an den Zutaten zusammen liegt, die im Darm umgewandelt werden. Mal sehen, ob sich dazu noch jemand meldet.

Gruß,

Andreas
Ooh das klingt absolut plausibel, daran hatte ich gar nicht gedacht. Dann ist wohl einfach zuviel Hefe insgesamt drin, das erklärt auch das Bauchgrummeln denke ich.

Dumme Frage, steht das auf der Hefe drauf für wieviel man ein Päckchen nehmen muss? Bzw wie berechne ich das?
Wieder etwas gelernt :thumbsup

ak59
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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#44

Beitrag von ak59 » Samstag 20. Februar 2021, 13:18

Hi,

dass da alleine die Hefe schuld ist, kann ich mir nicht vorstellen, ich würde eher erwarten, daß sie verdaut wird. Eher der Alkohol selbst. Ob die Kohlensäure auch eine Rolle spielt weiß ich nicht, ich mutmaße nur, sorry.

Ja, normalerweise ist das angegeben. UG runden die meisten wohl eher auf, wenn’s recht knapp aufgeht.

Gruß,

Andreas

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#45

Beitrag von Tommi123 » Samstag 20. Februar 2021, 16:20

Hi,

Ob viel oder wenig hefe zum gären genommen wurde ist nicht relevant dafür, wieviel davon später im bier ist.

Lass das Bier länger reifen und normal wird es von selbst klar. Kannst auch mal irish moss oder gelatine testen. Googlel mal danach. Vielleicht legen sich dann auch die blähungen. Darfst die flaschen natürlich nicht aufschwenken beim einfließen.

Und die Bitterkeit kommt vom Hopfen, nicht von der Hefe.

LG

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Re: Altdeutsches Helles - AnfängerFragen zum Rezept

#46

Beitrag von Freddred » Montag 22. Februar 2021, 18:56

Tommi123 hat geschrieben:
Samstag 20. Februar 2021, 16:20
Hi,

Ob viel oder wenig hefe zum gären genommen wurde ist nicht relevant dafür, wieviel davon später im bier ist.

Lass das Bier länger reifen und normal wird es von selbst klar. Kannst auch mal irish moss oder gelatine testen. Googlel mal danach. Vielleicht legen sich dann auch die blähungen. Darfst die flaschen natürlich nicht aufschwenken beim einfließen.

Und die Bitterkeit kommt vom Hopfen, nicht von der Hefe.

LG
Ah okaaay dann Kommando zurück mit der Hefe, länger reifen ist schwierig, 10Liter waren einfach zu wenig, Da am Ende nur 7Liter rausgekommen sind und die jetz quasi schon fast ausgedrunken sind:P

Irish Moss werd ich beim nächsten Sud mal mit in die Würze reintun, mal sehen:)

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