Sierra Nevada Pale Ale

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen.
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brilli_willi
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Sierra Nevada Pale Ale

#1

Beitrag von brilli_willi » Montag 18. Januar 2021, 18:34

Hi,
ich würde gerne den Sierra Nevada Pale Ale Klon von MMuM im Mundschenk XXL nachbrauen.
Welche maximale Biermenge und Sudhausausbeute kann ich im Rezept denn eintragen? Schon jemand Erfahrungen damit gemacht?
Danke und Viele Grüße
Christoph

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gulp
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Re: Sierra Nevada Pale Ale

#2

Beitrag von gulp » Montag 18. Januar 2021, 18:38

Ich habe deine Überschrift mal in die Suche eingegeben: https://hobbybrauer.de/forum/search.php ... a+Pale+Ale

137 Treffer. Nix für ungut, aber dieses Bier ist zurecht eines der am Meisten nachgebrauten Biere hier.

Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

https://biergrantler.de
https://stixbraeu.de

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CastleBravo
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Re: Sierra Nevada Pale Ale

#3

Beitrag von CastleBravo » Montag 18. Januar 2021, 18:47

Ich glaube seine Frage bezieht sich eher auf die Einstellung des Mundschenks. Kleiner Tipp, stellt die Frage am besten direkt in der entsprechenden Mundschenk-Gruppe hier im Forum, da findest du am ehesten Erfahrungswerte bzgl. Ausschlagmenge und Sudhausausbeute.
Viele Grüße

brilli_willi
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Re: Sierra Nevada Pale Ale

#4

Beitrag von brilli_willi » Montag 18. Januar 2021, 18:55

So ist es, ja.
Würde halt gerne möglichst viel rausbekommen.
Andere Frage:
Das Rezept hat sich ja wohl mit der Zeit geändert. Inzwischen wohl nur noch Cascade Hopfen.
Hat schon jemand beide Varianten getestet? Welche hat besser geschmeckt. Hätte alle 3 Hopfen zuhause.

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Re: Sierra Nevada Pale Ale

#5

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 18. Januar 2021, 19:21

„Besser schmecken“ ist ein sehr subjektiver Eindruck. Das musst du schon für dich selbst herausfinden. Brau beide, nacheinander, mit reproduzierbarer Gärung. Dann hast du wie gewünscht „möglichst viel Bier“ und kannst vergleichen.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

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Re: Sierra Nevada Pale Ale

#6

Beitrag von brilli_willi » Dienstag 19. Januar 2021, 14:07

Brautag erfolgreich abgeschlossen!
Habe es 1:1 nach dem Rezept bei MMuM gebraut.
Herausgekommen sind 37 Liter mit 10,5 °P. Sudhausausbeute lag somit bei 67,5%. Bin ich sehr zufrieden mit!
Einziges Manko war das mein Thermometer beim Kühlen gesponnen hab. War dann leider bei 19 °C statt bei 22 °C.
Aber der Hefestarter war wohl auch gut. Es gärt blubbert schon.

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Re: Sierra Nevada Pale Ale

#7

Beitrag von Brauwolf » Dienstag 19. Januar 2021, 16:52

brilli_willi hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 14:07
Brautag erfolgreich abgeschlossen!
Habe es 1:1 nach dem Rezept bei MMuM gebraut.
Herausgekommen sind 37 Liter mit 10,5 °P. Sudhausausbeute lag somit bei 67,5%. Bin ich sehr zufrieden mit!
Einziges Manko war das mein Thermometer beim Kühlen gesponnen hab. War dann leider bei 19 °C statt bei 22 °C.
Aber der Hefestarter war wohl auch gut. Es gärt blubbert schon.
67,5% SHA mit einem Malzrohrsystem - Donnerwetter! Du bist also mit 6kg Malz ausgekommen, wie hast du das berechnet?

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
Mein Blog: Brew24.com

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Re: Sierra Nevada Pale Ale

#8

Beitrag von brilli_willi » Dienstag 19. Januar 2021, 17:15

Habe das Rezept bei MMuM mit einer Ausschlagwürze von 27 Litern bei einer Sudhausausbeute von 63% skalieren lassen.
Habe dann mit 5,5kg Pale Ale und 0,5kg Caramünch3 eingemaischt.
HG/NG war laut MMuM 26L/19,5L. Das hab ich geändert in 30,5L/15L damit ich exakt 3 Messbecher NG-Wasser geben muss.
War wohl Anfängerglück, aber es hat am Ende gepasst. Mal sehen wie die Gärung, Nachgärung und Reifung verläuft.
Werde 1x 19L Keg, 1x 5L Keg und Rest in Flaschen abfüllen.

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Re: Sierra Nevada Pale Ale

#9

Beitrag von manno_matze » Dienstag 19. Januar 2021, 17:33

brilli_willi hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 14:07
Herausgekommen sind 37 Liter mit 10,5 °P. Sudhausausbeute lag somit bei 67,5%.
Wow!
Aber wird das mit 10,5°P nicht ein wenig dünn für ein SNPA? Ein Summer-SNPA :Bigsmile
brilli_willi hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 14:07
War dann leider bei 19 °C statt bei 22 °C.
Ist doch top!
LG
Matze
:Drink

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Re: Sierra Nevada Pale Ale

#10

Beitrag von brilli_willi » Dienstag 19. Januar 2021, 17:43

Laut Rezept sollen es 10,5 °P sein. Die hab ich auch erreicht.
Hatte aber auch erst die Befürchtung das es dann evtl zu dünn wird.
Naja, mal sehen was raus kommt.

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DerDallmann
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Re: Sierra Nevada Pale Ale

#11

Beitrag von DerDallmann » Dienstag 19. Januar 2021, 17:49

brilli_willi hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 17:43
Laut Rezept sollen es 10,5 °P sein. Die hab ich auch erreicht.
Hatte aber auch erst die Befürchtung das es dann evtl zu dünn wird.
Naja, mal sehen was raus kommt.
Wo hast du das her mit den 10.5P?
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

Hobbybrauer Stammtisch Postleitzahl 21255 und Umgebung, bei Interesse PN

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Re: Sierra Nevada Pale Ale

#12

Beitrag von SaltCityBrew » Dienstag 19. Januar 2021, 18:18

Laut deinem oben verlinktem Rezept sollten es aber 13,1°P sein.
10,5°P wird wirklich sehr Dünn.
"Wer kein Bier hat, hat nichts zu trinken"
(Martin Luther)

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Re: Sierra Nevada Pale Ale

#13

Beitrag von Juergen_Mueller » Dienstag 19. Januar 2021, 18:23

Leute, seid doch nicht so fies mit dem Newbie!
Ihr wisst doch längst, das er die Stammwürze mit der Pfannevollwürze verwechselt hat.....
Gruß Jürgen

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Re: Sierra Nevada Pale Ale

#14

Beitrag von brilli_willi » Dienstag 19. Januar 2021, 18:35

Ok, 10,5 vorm Kochen. Dann ist es halt zu dünn.
Solange es nachher trotzdem schmeckt ist es mir egal.
Für mich als Newbie zur Info: Hab ich somit zu viel Nachguss gegeben?

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CastleBravo
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Re: Sierra Nevada Pale Ale

#15

Beitrag von CastleBravo » Dienstag 19. Januar 2021, 19:11

Das passt schon nach dem Kochen. :Wink

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manno_matze
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Re: Sierra Nevada Pale Ale

#16

Beitrag von manno_matze » Mittwoch 20. Januar 2021, 10:40

Juergen_Mueller hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 18:23
Leute, seid doch nicht so fies mit dem Newbie!
Ihr wisst doch längst, das er die Stammwürze mit der Pfannevollwürze verwechselt hat.....
Fies ist hier keiner. Das mit Pfanne voll war nicht ersichtlich.
brilli_willi hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 18:35
Ok, 10,5 vorm Kochen. Dann ist es halt zu dünn.
wenn es vor dem Kochen ist, wird es nicht so dünn.
brilli_willi hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 18:35
Hab ich somit zu viel Nachguss gegeben?
Schwer zu sagen. Läutere bis ca. 10% unter deine Zielstammwürze, kommt aber natürlich auf deine Verdampfungsrate an. Fürn Anfang ist das ein guter Zielwert. Ich hätte hier auf ca. 11,5-12°P bei Pfanne voll geläutert und wäre mit meiner Verdampfungsrate auf ca. 13-13,5°P gekommen. Bei ca. 75-80% scheinbaren Endvergärungsgrad wärst du dann nah am Original.

brilli_willi hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 18:35
Solange es nachher trotzdem schmeckt ist es mir egal.
Aber unabhängig vom Original... Das ist natürlich das Wichtigste! :Bigsmile Und wenn es einem doch nicht so passt, braut man halt nochmal :Drink
LG
Matze
:Drink

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