Triticum Wormatia im Einkocher

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen.
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aalhuhnsuppe
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Triticum Wormatia im Einkocher

#1

Beitrag von aalhuhnsuppe » Donnerstag 16. Juli 2015, 07:40

Ich möchte heute nachmittag das erste Mal ein Weizen nach dem Rezept von MMuM brauen. Ich habe als Ausbeute 20l in dem Rezepterechner eingegeben und er empfiehlt mir 20l HG und 15l NG. Meinen Einkocher (Profi Cook) möchte ich nicht mit mehr als etwa 24 l befüllen. Gestern habe ich ihn zur Sicherheit nochmal ausgelitert und bei 24l ist nur noch ein fingerbreit Abstand zum Rand des Kessels.
Habe ich da irgendeinen Denkfehler? Für 20l Bier insgesamt 35l Wasser durchjagen? Bei einem 24l Topf? Was mache ich hier falsch? :Grübel
Herzliche Grüße
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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#2

Beitrag von Captain Brewley » Donnerstag 16. Juli 2015, 07:45

Die 35l kommen ja nicht auf einmal in den Topf, sondern von den Nachgüssen bleibt ja auch reichlich im Treber hängen. Daher stimmt diese Mengenangabe schon.

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#3

Beitrag von hutschpferd » Donnerstag 16. Juli 2015, 07:49

Einfach weniger Hauptguss nehmen :)
Nimm um die 15 Liter, bis 18 Liter, wie es für deinen Einkocher passt.
Und den Nachguss anpassen, bzw vermutlich auch etwas weniger. Die Wasserwerte kommen mir zwar recht hoch vor, können aber stimmen.

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#4

Beitrag von djwolf84 » Donnerstag 16. Juli 2015, 08:09

Hab das Rezept auch schon im Profi Cook gebraut. Wie oben schon geschrieben, einfach weniger Hauptguss (ich hatte ca. 18 Liter) und mehr Nachgrusswasser verwenden. Schmeckt im übrigen ganz lecker...

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#5

Beitrag von StJack » Donnerstag 16. Juli 2015, 08:36

Ich habe das auch schon im ProfiCook gemacht. Vielleicht hast Du Dich beim Auslitern ein bisschen vertan. In meinen passen 27 Liter bis zur Oberkante. Beim Maischen mache ich ihn dann schon ordentlich voll, da kann ja nichts überkochen.

Bei dem Rezept musst Du noch beachten, dass die SHA mit 54% sehr niedrig angegeben ist. Ich musste am Ende verdünnen, aber habe mich über die zusätzlichen Liter gefreut.

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#6

Beitrag von Dai » Donnerstag 16. Juli 2015, 08:44

Ich habe das Triticum Wormatia am Wochenende im Silvercrest gebraut. Insgesamt hatte ich 5 kg Schüttung und alles passte hervorragend. Haupt- und Nachguß habe ich genauso gemacht, wie im Rezept angegeben.
Mit den angegebenen Mengen kam ich am Ende auch ziemlich genau auf die gewünschten 13 Grad Plato.
Aufpassen würde ich bei der Gärung. Die Hefe geht ziemlich los (vor allem bei dem warmen Wetter) und bei mir kam durch das Gärröhrchen wieder einiges raus. Der klassische 30-Liter-Gäreimer ist bei einer Ausschlagmenge von 22-23 Litern fast zu knapp. Ich habe das Gärröhrchen durch einen Schlauch ersetzt, der in ein Gefäß mit Wasser führt. Da macht es auch nichts, wenn irgendwelche Bestandteile mitkommen.

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#7

Beitrag von OS-Schlingel » Donnerstag 16. Juli 2015, 09:13

Guten Morgen in die Runde!
...aufpassen solltest Du letztlich mit der Gesamtmenge der Würze. Irgendwann bekommst Du Probleme mit dem wallenden Kochen.
Verschenken würde ich aber auch keinen Tropfen der Würze. Mach doch soviel an Nachgüssen, wie sicher in Deinen Einkocher passen.
Nach dem Kochen der Würze könntest Du verdünnen, würde ich aber hier auch noch nicht machen, sondern erst nach der Hauptgärung
mit abgekochtem Wasser. Somit behälst Du mehr Steigraum im Gärbehälter und es läuft nix über. Bei erhöhtem Platowert steigen lt.
Braumagazin auch die Bananenaromen, falls gewünscht, an.

Gruß vom Schlingel :Smile
Or kindly when his credit's out
Surprise him with a pint of Stout
:Smile

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#8

Beitrag von DarkUtopia » Donnerstag 16. Juli 2015, 10:34

Hab am WE auch das Bier gebraut im Proficook und es ging sich aus (hab 22l fertige Würze) und um 0,5°P danebengehaut aber aus zeitmangel so gelassen!
auch das wallend kochen war kein Problem!

lg

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#9

Beitrag von hefdi » Donnerstag 16. Juli 2015, 11:06

Hallo,

ich hab das Rezept auch schon zweimal im Einkocher gebraut. Ich hab das Rezept auf 20 Liter berechnet und dann die Wassermenge auf 17 Liter im HG und 14 Liter im NG reduziert, hat bei mir gepasst. Das Rezept ist übrigends Top :Drink

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#10

Beitrag von aalhuhnsuppe » Donnerstag 16. Juli 2015, 14:16

Dann gehe ich jetzt mal nach Hause und fange an zu brauen. Ich werde berichten.
Vielen Dank an alle. :Greets
Herzliche Grüße
aalhuhnsuppe

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#11

Beitrag von aalhuhnsuppe » Freitag 17. Juli 2015, 07:13

So, vollbracht. Nach all den Rückmeldungen habe ich mich getraut und einfach stumpf nach Rezept geschüttet.
20l HG und 15l NG macht 2l für den toten Braumeister, weil es nach Läuterung wirklich nicht mehr in den Topf paßt.
Pfannevoll bei 24l und 5mm unter Rand. Haube drauf und 90 Minuten kochen.
Anschliessend umfüllen, dann den Hahn schliessen :Ahh , Sauerei wegwischen :puzz und anstellen mit Wyeast 3068.
Vorher noch die Schnellvergärprobe abgefüllt.
Heute morgen immer noch keine Kräusen :Shocked :crying .
Jetzt bin ich unentspannt. :Angry
Herzliche Grüße
aalhuhnsuppe

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#12

Beitrag von Dai » Freitag 17. Juli 2015, 08:36

Die Hefe braucht schon ein bißchen Zeit.
Hast Du die gekochte Würze aktiv runtergekühlt oder abkühlen lassen?

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#13

Beitrag von brötchenfluss » Freitag 17. Juli 2015, 08:47

Hi,

bin immer noch Neuling, deswegen gebe nicht so viel auf meine kein-Ratschlag-Antwort, aber vielleicht Beruhigung-Antwort: Vor 3 Wochen habe ich auch das Triticum Wormatia erstmalig gebraut sowie das Almtaler (schon mehrmals). Das Almtaler stellte ich wie bisher mit der 3068 an, das T.W. mit der WLP300 (wollte mal was Neues). Im Einkocher habe ich auch gemaischt und zu viel Ausschlag hatte ich auch. Da ich aber inzwischen einen (noch nicht fertigen) 50l Topf habe, musste ich dem toten Braumeister nichts schenken. Da meine großen Gärbehälter aber zu klein sind, musste ich nach dem Hopfen kochen teilen. Also zwackte ich 7l T.W. zum experimentieren in einen Glasgärballon ab, stellte diesen für 2 Tage bei 0 °C kalt und nahm dann etwas von der kaum vorhandenen Kräuse vom Almtaler mit der 3068 für die 7l (das T.W. mit der WLP300 war zeitgleich schon am Überschäumen). Der kleine Gärballon kam noch langsamer und kaum in Fahrt und ich dachte schon der wäre hinüber. Montag war die Gärung dann aber 'durch' und ich füllte - nach einer Nacht cold Crash - ab. Und wow ich war mega überrascht und gar begeistert: das war schon 1a trinkbares Weizen (natürlich nur leicht carbonisiert) und meiner Meinung nach besser als meine zwei über 20l Vergärungen. So gönnte ich mir schon 1l :Drink bei der Abfüllung; von den großen hätte ich nicht so viel trinken wollen...

Ein Tipp war das zwar nicht für dich aber... bei mir lief dieses Mal auch langsam und es wurde bereits als Jungbier sehr cool.

P.s. das T.W. mit der 3068 gefällt mir besser als mit der WLP300. Mal schauen wie das mit/nach der Reifung schmeckt.

Viel Erfolg und Grüße
Gordon

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#14

Beitrag von StJack » Freitag 17. Juli 2015, 08:55

und STW? Wo bist Du gelandet?
Die Hefe kommt schon an, das ist ja der Klassiker :thumbup
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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#15

Beitrag von saschabouchon » Freitag 17. Juli 2015, 09:09

Hi,


mal was anderes: ist dir was angebrannt? Du warst ja ein wenig skeptisch, wegen des Abstands zum Boden ;-)!

Beste Grüße
Sascha
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Rührwerk selber bauen, von der Einkocher- bis zur 70l Brauklasse! Läuterfreund, Edelstahlhähne etc...

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#16

Beitrag von StJack » Freitag 17. Juli 2015, 09:27

Musst Du da gucken.
Nix angebrannt Kunde begeistert :thumbup
Der Arzt sagte zum alten amerikanischen Komiker W.C.Fields, dass er sein Gehör verliert, wenn er nicht mit dem Trinken aufhört. Darauf W.C.Fields: Das Zeug, das ich mein Leben lang getrunken habe war so viel besser als das Zeug, das ich gehört habe...

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#17

Beitrag von aalhuhnsuppe » Freitag 17. Juli 2015, 10:03

Hallo Sascha,

da ist nix ist angebrannt. Super Rührwerk! Bin hellauf begeistert. :thumbsup
Herzliche Grüße
aalhuhnsuppe

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#18

Beitrag von aalhuhnsuppe » Freitag 17. Juli 2015, 10:11

Inzwischen tut sich was. Hier ist mein Geheimnis.

1. Nicht zu zaghaft am Gärfass rütteln.
2. Dabei mit etwas Nachdruck die folgenden Worte sprechen: "Himmelherrgottsakrascheissendreckshefedumistigefangendlichanundmachwasoderichholmeinemudderduspacken"

Etwa 10 Minuten später bedeckte ein dünne Kräusendecke die Oberfläche.

Wenn sich das wiederholen läßt, biete ich Motivationsworkshops für Hefe an. (Tschaka)
Herzliche Grüße
aalhuhnsuppe

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#19

Beitrag von aalhuhnsuppe » Donnerstag 30. Juli 2015, 22:29

Habs heute probiert. Volle Kanne Bananenarom. Herrlich Spritzig. Wahnsinn, und auch noch selbst gemacht. Unfassbar. :thumbsup
Herzliche Grüße
aalhuhnsuppe

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#20

Beitrag von Dai » Freitag 31. Juli 2015, 09:00

Ist es denn schon in der Flasche und karbonisiert? Es wurde doch erst vor zwei Wochen gebraut, wenn ich das richtig nachvollzogen habe.
Mein Triticum Wormatia ist jetzt seit einer Woche in der Flasche. Habe auch schon überlegt, ob ich mal eines kalt stelle.

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#21

Beitrag von aalhuhnsuppe » Freitag 31. Juli 2015, 12:08

Ich habe hier noch einen Tröt zur Reifung laufen. Darin wurde mir gesagt, dass schon zwei bis drei Wochen nach Brautag alles geniesbar ist. Und ich glaube ja alles was mir gesagt wird. :redhead
Herzliche Grüße
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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#22

Beitrag von Dai » Freitag 31. Juli 2015, 13:05

Dann werde ich jetzt mal telefonisch die Nachricht rauslassen, dass zuhause schnell noch ein Bier kalt gestellt wird! Mein Triticum ist nach 2 Wochen HG bereits seit einer Woche in der Flasche und heut abend wird probiert!

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#23

Beitrag von Griller76 » Freitag 31. Juli 2015, 18:13

Auch, wenn meine Antwort zur Durchlaufmenge beim Einkocher wtwas zu spät kommt: Bastle Dir doch so einen Durchlauftower wie ich. Es läuft vom Nachguss soviel Wasser in den Einkocher mit der Maische, wie dort wieder rausläuft. So wird Dein Treber nie trocken und der Einkocher läuft nicht über.
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Ich bin: Der Seelenbräu – Himmlisches Bier vereint Herz und Seele!

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#24

Beitrag von GamZuBo » Freitag 31. Juli 2015, 18:40

Jo also, wenn die Hefe gut schafft sollte das absolut kein Problem darstellen.

Meistens dauert bei mir die HG 5 Tage danach Schlauch ich einen Teil ins Keg und Karbonisiere mit CO2 auf, der größere Rest mit Zucker auf Flaschen 14 Tage nach Brautag trinke ich es dann schon.

Zugegeben einen Anlass danach zu planen wäre etwas riskant. Aber ich braue 4 Wochen vorher das Bier für feierliche Anlässe. Dann geht nichts mehr schief.

Reifen braucht das nicht, das wird nicht besser. Eventuell wenn man Hefe nicht mag, ja.

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#25

Beitrag von DarkUtopia » Freitag 31. Juli 2015, 19:55

Mit der WB06 ists leider nicht so toll geworden bei mir.vielleicht war es zu warm hat einen leicht alkoholischen Geschmack, ich hoffe er geht noch weg weil der antrunk ist gut!

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#26

Beitrag von brötchenfluss » Donnerstag 6. August 2015, 00:11

Das TW machte ich erstmalig. Interessant finde ich, dass es nach einigen Woche in der Flasche plötzlich bananig wurde, vorher aber nicht derart war. Das Almtaler Hefeweizen mag ich allerdings lieber, wobei mein TW Sud auch eher eine Katastrophe war (wurde nicht Jod Neutral; lag aber an meiner alten Hardware)...

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#27

Beitrag von stefan78h » Montag 5. Februar 2018, 14:23

Hallo
ich habe auch das Triticum Wormatia zum ersten mal gebraut.

Es schmeckt und ist süffig, aber Bananig ist es nicht! Kommt das noch bei der Reifung oder hab ich etwas falsch gemacht?

Danke
gruß
stefan

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#28

Beitrag von DerDallmann » Montag 5. Februar 2018, 14:25

Lies dir das hier mal durch:
https://braumagazin.de/article/stilport ... d-bananen/
Das erklärts ganz gut.
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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#29

Beitrag von stefan78h » Montag 5. Februar 2018, 15:33

Ok interessant!

Warum wird dann das Triticum Wormatia als Bananig empfohlen?

nur 50% Weizenmalz andere Hefe.....

Was wäre den ein gutes Rezept für ein bananiges Weizen? in richtung Gutmann?


Gruß
stefan

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#30

Beitrag von 2bas2 » Montag 5. Februar 2018, 16:00

Bei mir ist das Wormatia super extrem Bananig geworden!
Welche Hefe hast du verwendet? Wie war Deine Gärtemperatur?
Liebe Grüße aus Hamburg - Tobi

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#31

Beitrag von beryll » Montag 5. Februar 2018, 16:02

Ich hab das Triticum Wormatia mehrfach gebraut und hab mich dabei zu 100% an den Vorgaben von Jerome gehalten was Rasten und Rohstoffe anging.
Vergoren wurde immer mit der Gutmann Hefe. Beim ersten Mal hab ich es ein wenig mit dem Starter übertrieben, da konnte damals keine Rede von underpitching sein - das war ein 5-Liter Erlenmeyerkolben, der in ein 30-l Sud abtauchte. Schwefel war dann über Tage hinweg sehr dominant, hat sich aber von selbst abgebaut, übrig blieb pure Banane!
Die nachfolgenden Sude hab ich dann wirklich auf underpitching geachtet und auch recht warm bei 23 Grad vergoren - auch da war dort Banane statt drin, nur diesmal ohne Schwefel :-)

Und ganz ehrlich, mir schmeckt das Bier besser als das original Gutmann - es hat einen wesentlich besseren Körper, das Gutmann kommt mir dagegen recht leer vor.

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#32

Beitrag von Kobi » Montag 5. Februar 2018, 16:03

Moin,
vor allem wohl das Hermann- bzw. Maltaseverfahren und eine geeignete Hefe, denke ich.
Viele Grüße
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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#33

Beitrag von DerDallmann » Montag 5. Februar 2018, 16:04

Die Hefe ist schon die richtige (3068) und die Rasten passen auch.

Es hängt aber trotzdem noch von anderen Parametern ab, ob du am Ende ein richtig bananiges Weizen raus bekommst.
Die Ester müssen so ausbalanciert sein, das Isoamylacetat nicht überlagert wird. Temperatur und Anstellmenge müssen passen.
Einfach warm vergären und underpitchen, so wie es hier immer empfohlen wird, kannst du vergessen. Hab ich alles durch und ich hab zwar schon viele mMn echt gute Weizen gemacht, aber noch nie ein so richtig bananiges. Da bin ich sehr kritisch. Ich hab noch kein reproduzierbares "Generalrezept" gefunden...
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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#34

Beitrag von stefan78h » Montag 5. Februar 2018, 16:19

Hefe war die WY3068 bei 20°Grad angestellt und vergören.

ein Pack auf 16 Liter. Könnte das zuviel gewesen sein?

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#35

Beitrag von beryll » Montag 5. Februar 2018, 16:22

DerDallmann hat geschrieben:
Montag 5. Februar 2018, 16:04
Einfach warm vergären und underpitchen, so wie es hier immer empfohlen wird, kannst du vergessen.
Moin... Das mag ich so nicht unterschreiben wollen, da es reproduzierbar ist - bei mir auf jeden Fall.
Auch hab ich das Saphir Weizen von rumborak schon trinken können, das mit Abstand beste Weizen, das ich jemals aus Hobbybrauerkreisen trinken durfte. Auch dort wurde underpitched und absichtlich viel zu warm mit der Gutmann vergoren.

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#36

Beitrag von DerDallmann » Montag 5. Februar 2018, 16:25

Mag sein. Bei mir klappts so auf jeden Fall nicht.
(Ich rede allerdings von Bananenbombe a la Weihenstephan Vitus...)
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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#37

Beitrag von beryll » Montag 5. Februar 2018, 16:31

Das kenne ich leider nicht, das mag dann wahrlich auch schon der Unterschied in der Wahrnehmung sein.
VG Peter
(der jetzt mal im Lager vorbei geht und schaut, ob dort irgendwo eine Kiste Vitus rumsteht!)
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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#38

Beitrag von gulp » Montag 5. Februar 2018, 17:54

Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

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Re: Triticum Wormatia im Einkocher

#39

Beitrag von stefan78h » Dienstag 6. Februar 2018, 12:22

Temperatur war mit 20 Grad nicht zu hoch oder?

Könnte es zuviel Flüssighefe gewesen sein?
Nächstes mal nur eienn 1/2 Pack?

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