Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen.
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Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#1

Beitrag von Matze » Dienstag 15. Dezember 2015, 20:08

Hallo und guten Abend,

vor kurzem hab ich einen Five-Pack + Glas vom obigen Bier gekauft.

Da es mir mit wenigen Abstrichen ganz gut geschmeckt, wollte ich mich
an einen "Nachb(r)au" wagen. Habt Ihr eine Idee zum Rezept und zur Hefe ?

Mit der 34/70 hätte es eigentlich klarer sein müssen. Die Farbe erinnert ein wenig
an helles Hefeweizen.

Gruss

Matze (der sich über Eure Vorschläge freut)

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tommes
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Re: Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#2

Beitrag von tommes » Dienstag 15. Dezember 2015, 20:29

Habe leider auch keine Idee, setze mich aber mal dazu.

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gulp
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Re: Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#3

Beitrag von gulp » Dienstag 15. Dezember 2015, 20:38

Mir unklar, dass ihr immer diese Allerweltsbiere nachbrauen wollt. :Greets

Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

https://biergrantler.de
https://stixbraeu.de

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Flat
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Re: Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#4

Beitrag von Flat » Dienstag 15. Dezember 2015, 20:44

Na ne gute Übung ist es doch allemal! Und selbst wenns n Becks Gold ist. Wers hinbekommt das 1zu1 nachzubrauen, der hats drauf... :thumbsup

Aber ich kaufs Grevensteiner auch lieber im Getränkemarkt... :Smile
Besten Gruß, Jan


You can't be a real country unless you have a beer and an airline. It helps if you have some kind of a football team, or some nuclear weapons, but at the very least you need a beer.
Frank Zappa

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Re: Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#5

Beitrag von raistlin » Dienstag 15. Dezember 2015, 20:49

So allerweltsmäßig finde ich es gar nicht. Mir hat es auch geschmeckt.
Bernsteinfarbenes Landbier mit leicht malziger Note. Viele finden es etwas zu dünn.

Probier doch mal Michaels Landbier Rezept:
http://www.maischemalzundmehr.de/index. ... rtype=DESC

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Re: Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#6

Beitrag von Matze » Dienstag 15. Dezember 2015, 22:00

@raistlin

Sowas in der Art hatte ich auch schon im Kopf, war mir aber unsicher mit dem MüMa-Anteil.
Hab vor kurzem ein Pils mit etwas MüMa getrunken. Oberlecker.

Grüsse

Matze

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Re: Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#7

Beitrag von Matze » Dienstag 15. Dezember 2015, 22:02

Das mit dem dünnen Geschmack stimmt ein bißchen. Auf der Flasche ist keine Stammwürzeangabe. 1-1,5 P zusätzlich hätten nicht geschadet.

Grüsse

Matze

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Re: Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#8

Beitrag von tauroplu » Dienstag 15. Dezember 2015, 22:15

Laut Veltins 12,5°P.
Beste Grüße
Michael

„Lass die anderen mit Fichten- und Tannensprossen würzen, der Hopfen ist das Beste, was die Natur uns bietet.“
Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag

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Re: Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#9

Beitrag von marsabba » Dienstag 15. Dezember 2015, 22:42

Witzigerweise hat mein letzes Bier, als es noch jung war , sehr nach dem Grevensteiner geschmeckt, inklusive der süsslichen Honignoten. Nach einem Monat war der Unterschied aber doch größer.
Aber nach diesem Eindruck behaupte ich einfach mal , das man das Grevensteiner ungefähr so Nachbrauen könnte:
UG, W34/70, 13 °P
80 % Wiener
10 % Mela
10 % Cara Hell
25 IBU, nur eine Bittergabe mit einem deutschen Hopfen, Spalter oder Tradition oder...
Oh, ich sehe gerade, das ist ja nicht weit weg von Tauroplus Landbierrezept...

Grüße
Martin
Zuletzt geändert von marsabba am Mittwoch 16. Dezember 2015, 07:12, insgesamt 1-mal geändert.

Chris1990
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Re: Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#10

Beitrag von Chris1990 » Dienstag 15. Dezember 2015, 23:57

An dem Rezept wäre ich auch sehr interessiert. Das Grevensteiner schmeckt mir auch sehr gut. :Smile

@Matze: Du schreibst, Du hast letztens ein Pils mit etwas MüMa getrunken. Ich möchte demnächst auch so etwas in der Richtung brauen. Hättest Du da vielleicht ein Rezept für mich? :Smile

Viele Grüße Christopher

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Re: Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#11

Beitrag von Paule » Mittwoch 16. Dezember 2015, 06:23

Mir und meinen Kumpels schmeckt das Grevensteiner auch recht gut. Habe schon öfter nach einem ähnlichem Rezept geschaut, bin auch auf das Landbier von tauroplu gestoßen, welches Martin angesprochen hat:
http://www.maischemalzundmehr.de/index. ... tte=recipe

Das könnte doch daran kommen :Grübel und schmeckt wahrscheinlich noch besser :thumbsup
brewers make wort, yeast makes beer
http://friediesbrauhaus.blog

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Re: Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#12

Beitrag von Matze » Mittwoch 16. Dezember 2015, 13:19

Danke für Eure Anregungen und Tipps ! Bei der Anzahl an Zugriffen scheint das
Thema ja auch etliche angesptochen zu haben.

Viele Grüße, schöne Feiertage und einen guten Rutsch

Matze

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Re: Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#13

Beitrag von Titus » Dienstag 15. Januar 2019, 16:05

Moin zusammen,

bin gerade durch die Suchfunktion auf diesen älteren Thread gekommen.

Das erwähnte Rezept finde ich sehr interessant, kann (und möchte) aber nicht untergärig brauen. Hat einer von Euch eine Idee welche obergärige Hefe man statt der W-34/70 für ein ähnliches Ergebnis verwenden könnte?

Vielen Dank!

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Re: Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#14

Beitrag von Tomalz » Dienstag 15. Januar 2019, 18:06

Vergär doch einfach die 34/70 bei Zimmertemperatur.
Oh ha, jetzt aber duck und wech.
Das kann zu einer bösen Diskussion führen.
Spaß bei Seite.

Die Nottingham Ale wäre nach meiner Ansicht denkbar, wäre dann aber ehr ein lagerähnliches Bier.
Aber hier würde ich auch eine Gärtemperatur von max. 14° empfehlen.
Ich braue auch das sogenannte Kellerbier von CaWu von MMuM mit der Notti.

Gruß Thomas
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Re: Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#15

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 15. Januar 2019, 21:32

Altbierhefe nehmen und auch kühl vergären. Gozdawa Old German Altbier 9 (OGA9) bei 15-16°C.
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Re: Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#16

Beitrag von afri » Dienstag 15. Januar 2019, 21:36

OG ist halt nicht UG, die Notti macht obergäriges Bier und die W34/70 ist nicht so für höhere Temperaturen geeignet. Ähnlich wird es jedenfalls nicht, wenn du es warm vergären lässt.

Aber ist das Grevensteiner nicht sowieso OG? Ich meine mich zu erinnern. Kann man ja leicht mit Yahoo! etc. herausfinden. Dann wärst du aus dem Schneider und nimmst einfach die Notti.
Achim
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Re: Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#17

Beitrag von Tomalz » Dienstag 15. Januar 2019, 21:50

Das wäre ja der Kompromiss mit der Nottingham am untersten Ende zu vergären. Soll ja laut Produzent lagerartige Biere hervorbringen.
Bei der Jahreszeit sollte das kein Problem darstellen.
Habe gerade das OG Märzen von Micha im Gärraum mit der Nottingham bei 14°
Habe das auch schon, wie im Rezept angegeben bei 20° vergoren, für mich aber zu viele Aromen in Richtung Erdbeere/ Himbeere.
Bin gespannt auf das jetzige Ergebnis.
Gruß Thomas

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Re: Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#18

Beitrag von Hopfenprinz » Sonntag 20. Januar 2019, 08:55

Wir hatten gestern das Thema Grevensteiner UG oder OG in unserer Männerwirtschaft. Ich bin der Überzeugung, dass das Original ein OG ist, tatsächlich liefert der Hersteller keine näheren Angaben.

Ich denke auch, mit den gängigen OG Hefen etwas kühler gestellt (17°) kommt man da recht gut hin.
Grüße - André

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(Benjamin Franklin)

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Re: Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#19

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 20. Januar 2019, 16:57

Hopfenprinz hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 08:55
Ich bin der Überzeugung, dass das Original ein OG ist, tatsächlich liefert der Hersteller keine näheren Angaben.
Das wage ich aber ganz stark zu bezweifeln. Warum sollten die bei Veltins denn eine obergärige Hefe benutzen, wenn der ganze Gärkeller für die Produktion von untergärigem Bier (mit deren Betriebshefe) ausgelegt ist? Das macht überhaupt keinen Sinn. Und wenn man diesen extra Aufwand schon betreibt, dann schreibt auch "Obergärige Bierspezialität" oder sowas irgendwo dran.
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Re: Grevensteiner Landbier Rezeptidee ?

#20

Beitrag von smullyan » Sonntag 20. Januar 2019, 17:43

Alt-Phex hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 16:57
Hopfenprinz hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 08:55
Ich bin der Überzeugung, dass das Original ein OG ist, tatsächlich liefert der Hersteller keine näheren Angaben.
Das wage ich aber ganz stark zu bezweifeln. Warum sollten die bei Veltins denn eine obergärige Hefe benutzen, wenn der ganze Gärkeller für die Produktion von untergärigem Bier (mit deren Betriebshefe) ausgelegt ist? Das macht überhaupt keinen Sinn. Und wenn man diesen extra Aufwand schon betreibt, dann schreibt auch "Obergärige Bierspezialität" oder sowas irgendwo dran.
Ist in der Tat untergärig. Kann man bei Veltins nachlesen: https://www.veltins.de/sortiment/grevensteiner/sorten/

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