Helles Hefetrübes - bitte um Check

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mbr
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Helles Hefetrübes - bitte um Check

#1

Beitrag von mbr » Mittwoch 27. April 2016, 18:22

hallo Braufreunde,

Am Wochenende habe ich vor ein Hefetrübes (zum ersten mal) zu brauen.
Könnt ihr mir bitte das Rezept kurz gegenchecken?

Wasser:
Analyse:
Calcium mg/L 14,1
Magnesium mg/L 3,9
Chlorid mg/L 4,8
Sulfat mg/L 13
Calciumhärte °dH 2
Magnesiumhärte °dH 0,9
Gesamthärte °dH 2,87
Saurek. mmol/L 0,6
Carbonhärte °dH 1,6
Restalkalität °dH 0,9

150 Liter aufbereitet mit 4ml 80% Milchsäure und 20ml 33% CaCl2 ergibt : (passt das so? Ist das richtig, dass hier eher kein Sulfat (Braugips) zugegeben werden soll?)

Hauptguss 150Liter:

Calcium mg/L 32
Magnesium mg/L 4
Chlorid mg/L 37
Sulfat mg/L 13
Calciumhärte °dH 4,5
Magnesiumhärte °dH 0,9
Gesamthärte °dH 5
Saurek. mmol/L 0,3
Carbonhärte °dH 0,8
Restalkalität °dH -0,6

Nachguss 80 Liter unbehandelt.

Malz:
2kg Carapils
30kg Pilsner
(Wiener und Rößt hätte ich auch zur Verfügung)

Hefe:
Weihenstephan W66 "das Hefetrübe"

5min bei 58°C
30min bei 63°C
20min bei 72°C
10min bei 77°C

Kochzeit 80min
Vorderwürzenhopfung Hallertauer Mittelfrüh 6% 140g
20min nach Siedestart Northern Brewer 10,7% 110g
20min vor Kochende Hallertauer Mittelfrüh 6% 60g

Vor allem bei der Wasseraufbereitung bin ich nicht sicher.
Ich möchte ein schlankes hefetrübes Bier. Können die Rasten stimmen?
Evtl. noch Kalthopfung.
Bei den letzten Bieren hatte ich Probleme mit der Schaumstabilität. Deshalb nur 5min bei 58°C und etwas Carapils.

Martin

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Kurt
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Re: Helles Hefetrübes - bitte um Check

#2

Beitrag von Kurt » Donnerstag 28. April 2016, 07:39

Dein Wasser ist ja traumhaft! Da würde ich mir nicht so viele Gedanken machen. Etwas CaCl2 und RA auf 0 sollte da passen.

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holledauer
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Re: Helles Hefetrübes - bitte um Check

#3

Beitrag von holledauer » Donnerstag 28. April 2016, 07:54

Was verstehst du unter "Helles Hefetrübes"?
Gruß Martin aus der Hallertau

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Re: Helles Hefetrübes - bitte um Check

#4

Beitrag von mbr » Donnerstag 28. April 2016, 17:48

Ich hoffe die Bezeichnung ist ok.
Es soll ganz hell werden - wie ein Pils.
Dazu verwende ich die Staubhefe damit das trüb bleibt.

Nachdem es schon viele Zugriffe ohne Antworten gibt, hoffe ich mal nicht, dass das an fehlenden Angaben liegt und mein Vorhaben keine groben Fehler hat.

Ich werde berichten wie es schmeckt.

Martin

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Re: Helles Hefetrübes - bitte um Check

#5

Beitrag von mbr » Sonntag 1. Mai 2016, 18:04

Hallo,

Zum Brauvorgang kann ich schon etwas sagen. Die Verkostung muss noch etwas warten.

Wie oben beschrieben, habe ich das Wasser mit CaCl2 und Milchsäure aufgebessert und eine Restalkalität von -0,6 erhalten.
Dann Zugabe vom Pilsner Malz und die Eiweisrast gemacht. Beim Hochheizen auf die nächste Rast habe ich dann das Carapils Malz dazugegeben. Hier wollte ich keine Eiweißrast haben.

Nach 40min bei 63°C war der ph Wert bei 5,80. Ich messe das mit dem phep5. Dazwischen immer wieder in die Kalibrierlösung zur Kontrolle. Das Messgeräte stimmt auf etwa 2 Einheiten bei der zweiten Kommastelle. (Proben wurden auch immer auf =< 20°C abgekühlt)

Beim nächsten mal denke ich eine noch kleinere Restalkaltiät an oder die Verwendung von Sauermalz an.

Die Weihenstephan Hefe W66 war ohne Probleme zum Hochzüchten, obwohl schon mehrere Monate alt.

Jetzt werde ich die Hauptgärung bei den 8°C beobachten und nochmals berichten. So kalt habe ich die Hauptgärung noch nie gemacht.

Martin

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