Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

Hier können Braubegeisterte ihre selbstgebastelten Heimbrauanlagen in Bild und "Ton" vorstellen.
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Neubierig
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#51

Beitrag von Neubierig » Freitag 16. Januar 2015, 08:18

ggansde hat geschrieben:Moin,
ich stimme Moritz zu 100% zu. Wer fast durchgängig UG brauen will bekommt schnell Probleme. Ich habe mich da schon einmal umgeschaut und wäre sogar bereit ca. 800 € für ein mantelgekühltes Edelstahl-ZKG zu bezahlen. Aber 3500 € für ein Kühlaggregat geht dann gar nicht mehr. Bleibt also doch wohl nur der geregelte Kühlschrank. Hier bin ich gerade auf der Suche. Was mir dabei nicht klar ist, wie man ein 50 - 60 kg schweres Gärfass dahinein bringt. Einer Glasplatte würde ich das Gewicht nicht zutrauen und direkt auf den Boden stellen geht ja wegen der Einsparung für den Kompressor nicht, oder? Selbst wenn ich statt der Glasplatte eine Holzplatte nehmen würde fände ich diese inkl. der belasteten Plastikschienchen des Kühlschrankes auch zu unsicher. Was mir aber auch noch im Kopf herumspukt ist die Idee mit dem Kasten aus Styropor. Im Deckel eine Aussparung für den abnehmbaren Deckel meiner Camping-Kühlbox, geregelt über UT-200. 10 °C T-Differenz sollten damit doch wohl auch möglich sein. Das wäre die günstigste Alternative, da ich nur Styropor kaufen müsste. Gibt es andere Ideen oder Realisationen?
VG, Markus
Hallo Markus,

ich habe was bei mir gebastelt - ich werde heute Abend Fotos davon machen.

Cheers,

Keith :-)

Edit: leider habe ich erst heute dieser Thread gelesen, sonst hätte ich mein Dings letzten Samstag mitbringen können
Beer - the only reason I get up in the afternoon

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Morena von Nürnberg
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#52

Beitrag von Morena von Nürnberg » Samstag 17. Januar 2015, 01:45

ggansde hat geschrieben:Moin,
ich stimme Moritz zu 100% zu. Wer fast durchgängig UG brauen will bekommt schnell Probleme. Ich habe mich da schon einmal umgeschaut und wäre sogar bereit ca. 800 € für ein mantelgekühltes Edelstahl-ZKG zu bezahlen. Aber 3500 € für ein Kühlaggregat geht dann gar nicht mehr. Bleibt also doch wohl nur der geregelte Kühlschrank. Hier bin ich gerade auf der Suche. Was mir dabei nicht klar ist, wie man ein 50 - 60 kg schweres Gärfass dahinein bringt. Einer Glasplatte würde ich das Gewicht nicht zutrauen und direkt auf den Boden stellen geht ja wegen der Einsparung für den Kompressor nicht, oder? Selbst wenn ich statt der Glasplatte eine Holzplatte nehmen würde fände ich diese inkl. der belasteten Plastikschienchen des Kühlschrankes auch zu unsicher. Was mir aber auch noch im Kopf herumspukt ist die Idee mit dem Kasten aus Styropor. Im Deckel eine Aussparung für den abnehmbaren Deckel meiner Camping-Kühlbox, geregelt über UT-200. 10 °C T-Differenz sollten damit doch wohl auch möglich sein. Das wäre die günstigste Alternative, da ich nur Styropor kaufen müsste. Gibt es andere Ideen oder Realisationen?
VG, Markus
Hallo Markus,
von der Styroporabteilung zum geregelten Kühlschrank. Du bist ja wirklich überall vertreten.

Unten mein Kühlschrank, unten stell ich ein 20 Liter Gärgefäss und eine Etage drüber ein 30 Liter Gärgefàss. Geregelt wird mit einem digitalen Thermostaten. Solltemperatur und zulässige Hysterese eingestellt. Der Fühler wandert durch die Türdichtung. Der Thermostat schaltet die Stromzufuhr des Kühlschranks. Ausserhalb der Gärung wird der Kühlschrank zur Reifung normal, einstellbar über eingebauten Regler von 1 bis 10 ºC, betrieben.

Gruss Ralf
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#53

Beitrag von ggansde » Samstag 17. Januar 2015, 08:17

Moin,
sehr schön, Ralf. Ich habe jetzt doch nicht gebastelt und der neue Flaschenkühlschrank von Gorenje wird heute in Betrieb genommen. Für Gärung und Kaltreifung gesteuert über UT-200. :Bigsmile
VG, Markus
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#54

Beitrag von monotonx » Donnerstag 22. Januar 2015, 14:00

Ich sehe es wie Du, dass für den soundsovielsten Würzevollautomaten kein Markt gegeben sein dürfte.
Aber warum entwickelt niemand z.B. einen druckfesten ZKG mit automatisierter Mantelkühlung, Spundung und Reinigung (CIP) im Hobbymaßstab? Das dürfte dagegen eine echte Marktlücke sein. Aber das folgende, fast 5 Jahre alte Posting gilt immer noch:

Moritz
so etwas in diesem Masstab etwa? - für ein System was mit drei unteschiedlichen fertig-malz extraken arbeitet sicherlich ein stolzer preis - aber der mini-zkg entspricht doch in etwa deinen wünschen, oder?

--> Williamswarn http://www.williamswarn.com/

ansonsten soll im zusammenhang mit Worlds "FIRST" fully automated Home Brewery auch die anderen "worlds First" nicht unerwähnt bleiben: ;)

Brewbot --> http://www.brewbot.io/ (mir gefällt die Lösung mit den GN behältern echt gut... nur das man zum brauen auch noch sein telefon nutzen muss :Grübel naja nicht meine welt

PicoBrew Zymatic --> http://www.picobrew.com/

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#55

Beitrag von monotonx » Donnerstag 22. Januar 2015, 14:02

Brauwolf hat geschrieben:Diese Anlage ist ja mal der Hit!

Sammelbestellung?

1. Brauwolf
.
.
.



Cheers, Ruthard
Da bin ich dabei, ich nehm Fünf - wenn der Preis stimmt :thumbup

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#56

Beitrag von philipp » Donnerstag 22. Januar 2015, 14:11

Bierjunge hat geschrieben: So wie ich den Film und die Website verstehe, ist das angebliche selbstreinigende und idiotensichere Brewie ohnehin nur ein Gerät zur automatisierten Würzeherstellung.
Und dann? Die soll dann wahrscheinlich unterm Schreibtisch vergoren werden, und wir dürfen uns hier schon auf Fragen der Neunutzer über Blubberzählen, Flaschen-Entlüften, warum das so komisch schmeckt und warum so viel Hefe in der Flasche ist freuen.
Sehe ich nicht so kritisch wie du.
Wenn doch nur diese ganzen Startup-Brauanlagenhersteller nur einen Bruchteil ihres Hirnschmalzes, mit dem hier der zigte Würzeerzeugungsautomat entwickelt und angepriesen wird, zur Abwechslung mal in eine automatisierte und kontrollierte Gärführung stecken würden...
Du wärest doch sogar vom Fach, Schreibe doch mal ein paar Abschlussarbeiten aus ;-)

Oder schau mal hier: https://www.kickstarter.com/projects/pa ... hydrometer
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/h ... ew/1817246

Im alten Forum als 'rattenfurz' bekannt gewesen.

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#57

Beitrag von Seidla » Sonntag 1. Februar 2015, 21:31

Bierjunge hat geschrieben:Und dann? Die soll dann wahrscheinlich unterm Schreibtisch vergoren werden, und wir dürfen uns hier schon auf Fragen der Neunutzer über Blubberzählen, Flaschen-Entlüften, warum das so komisch schmeckt und warum so viel Hefe in der Flasche ist freuen.
Komm bitte mal runter. Wo ist hier denn bitte der Unterschied zu anderen Brauanfängern, die z.B. mit Einkochern arbeiten? Wo denn? Die haben die selben Fragen zum Thema Gärung und anderen Dingen und aus meiner Sicht sollte hier JEDER Neubrauer willkommen sein und seine Fragen beantwortet bekommen, ganz egal mit welcher Methode er braut. Du stellst es hier ja gerade so hin, als würden die künftigen Brewie-Nutzer allesamt keinen Schimmer vom Brauen haben (wollen) und einfach nur aufs Knöpfchen drücken, was weder korrekt und sogar pauschal abwertend ist. Machen wir hier am Forum doch gleich ein Schild mit der Aufschrift "Neulinge und Brewie-Nutzer nicht erwünscht!" dran...

Im Ernst: Ich kann die Voreingenommenheit gegenüber den Nutzern bzw. kommenden Nutzern dieser stark automatisierten Brauanlagen wirklich nicht verstehen. Du siehst hier nur das Negative statt dich vielleicht mal drüber zu freuen, dass dadurch noch mehr zum selbst gemachten Hobbybrauerbier finden und sich dafür interessieren. Brauen ist ein wunderschönes Hobby und sicher scheuen einige vor der Arbeit noch zurück, wo ihnen genau solche Brauanlagen die Hemmung nehmen. Nicht jeder Mensch ist gleich und das drückt sich eben auch in der Weise aus, auf welche Art man sien Bier braut. Das Zauberwort heißt hier "Vielfalt" - sowohl bei den Brauanlagen/-ausstattungen als auch bei den Biersorten. Hier werden die Nutzer dieser Vollautomaten eben künftig die Gemeinde der Hobbybrauer um eine weitere interessante Facette ergänzen und so die Vielfalt weiter erhöhen und das ist doch schön. Die Liebe zum Bier verbindet uns alle, und nur das zählt.

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#58

Beitrag von Biermann » Sonntag 1. Februar 2015, 22:32

Hallo Alle,

warte gerade das mein Kölsch fertig gekocht ist und habe ein paar Minuten, da ich teilautomatisch braue, sonst müßte ich ja Wache schieben :Smile .

Nun mal ein Gedanke der das Ganze praktisch, ohne Polemik anfaßt: warum fahren denn nicht zwei oder drei von euch in D.land nach Budapest nachdem sie einen Termine mit den Herstellern haben und testen das Ding, sagen wir an einem langen Wochenende, durch?

Sagen wir eine Pro, einer Kontra und einer der weiß wie es geht.

Dann können die drei einen Tatsachenbericht hier einstellen.

Wenn die Spezies in Budapest kein Interesse hat weiß man das Sie nicht sauber sind.

Cheers, geh jetzt zu meinem Brauautomat den Whirlpool andrehen.

Jörg
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#59

Beitrag von Yeffie » Dienstag 3. Februar 2015, 20:42

Bild

Brauwolf hat geschrieben:Diese Anlage ist ja mal der Hit!

Sammelbestellung?


1. Brauwolf
2. monotonx (ich nehm Fünf - wenn der Preis stimmt :thumbup)
3. Yeffie (momentane Schmerzgrenze: 12'300 €)
Planung: Lager
Gärung: Porter, Haferdünnbier
Reifung: Hüell Melon Pale Ale, Alt
Trinkreif: Oud Bruin, Quittenbier, Bière de garde, Baltic Porter, Kastanienbier

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#60

Beitrag von lux » Dienstag 3. Februar 2015, 21:43

Was mir ja beim Blick auf das Team auffällt: Von den sechs Leuten kennt sich niemand beruflich mit dem Brauen aus. Natürlich können das auch alles engagierte und versierte Hobbybrauer sein und das dadurch wett machen, aber nicht mal darüber wird in der Personenbeschreibung ein Wort verloren. Liest man sich die Texte durch, könnten die genauso nen Brotbackautomat oder ein Kofferradio verkaufen.

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#61

Beitrag von Biermann » Dienstag 3. Februar 2015, 23:38

Hallo,

es wäre ja zu schön wenn das Brewie-team hier mitlesen würde und sich Fragen stellen würde, auch in englisch.

Ich gebe recht wenig dafür ob einer Braumeister ist der so eine Maschine zusammen bringt, solange es funktioniert!

Was ich sehe, ist, daß das Team bis jetzt noch keine Maschine ausgeliefert hat sondern nur 'Optionen' verkauft, also Kapital sammelt. Ihr Ziel von $100.000 haben sie mit $240.000 schon weit überschritten und müßten nun ja wohl in die Produktion gehen.

Vielleicht sollte man marcell.pal(at)brewie.org zu diesem Thread einladen, damit er uns informieren kann?

Ich finde das Thema nach wie vor interessant und möchte hier mal den positive Dialog anregen, ich finde es unfruchtbar dieses Team herunterzuputzen.

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Re: Brewie - Meiner Meinung nach mit Bedenken zu betrachten

#62

Beitrag von Griller76 » Mittwoch 4. Februar 2015, 18:42

Hallo an alle,

ich habe mir beide Seiten von Brewie angesehen:
http://brewie.org/
https://www.indiegogo.com/projects/brew ... me-brewery

Auf der ersten Seite findet man ganz unten nur ein paar Mailadressen der Initiatoren, jedoch keinen Sitz der Firma, geschweige denn eine Telefonnummer.
Auf der zweiten Homepage fehlt diese Angabe gar ganz.
Bereits vor ein paar Tagen mailte ich Herrn Pal an und stellte ihn ein paar Fragen. Jedoch bekam ich keinerelei Antwort. Daher mailte ich heute alle des Teams zugleich an und bekam wiederum keine einzige Antwort. Ich meine, da ist was faul......!
Im schlimmsten Fall versucht da jemand mit den finanziellen Mitteln abzutauchen.

freundliche Grüße

Alexander

P.S.: Ich wäre so "verrückt" und würde glatt mit zwei anderen, wie vom Mitglied Biermann vorgeschlagen, nach Budapest fahren, um das Gerät mal in Augeschein zu nehmen.
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#63

Beitrag von Biermann » Mittwoch 4. Februar 2015, 19:05

Hallo Alexander,

Ich stimme dir teilweise zu, es kommt darauf an wie die Firma das macht.

Ich würde als potentieller Käufer nur voll bezahlen wenn auch voll geliefert wird. Wenn die Firma 'Optionen' verkauft hat heißt das sie bekommend as Geld wenn sie liefern können, haben also nur 'Papiergeld'.

Ich kann mir nicht vorstellen das Leute €1200 -2000 überweisen ohne das da umgehend eine Gegenleistung kommen muß.

Aber keiner weiß wie andere das machen und womit sie denken :Wink .

Dann kommt das alte Handelsrecht: Geldschulden sind Bring-schulden, Warenschulden sind Hol-schulden, aber was in Ungarn läuft ist auch unbekannt, wenn sie da ihren Sitz haben.

Cheers, Jörg
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#64

Beitrag von Griller76 » Freitag 6. Februar 2015, 18:09

Hallo an alle,

Herr Zsolt von Brewie hat geantwortet.
Leider ist derzeit bis zur ersten Auslieferung im September für die Unterstützer keine Präsentation in Deutschland geplant. Jedoch erfährt man weitere Neuigkeiten über die sozialen Netzwerke wie facebook und Twitter. Die Vorbestellung soll in ein paar Wochen wieder über indirgogo möglich sein: https://www.indiegogo.com/projects/brew ... /x/9293025
Die Bezahlung erfolge via PayPal (aber Achtung die PayPalgarantie gilt nur für bis zu 45 Tagen ab Zahlung!).
Auch soll eine europaweites Servicenetz aufgebaut werden, wenn mal was zu reparieren ist. Es wird ein deutsches Bedienhandbuch geben, die Menüführung aber wird wohl Englisch bleiben, aber man arbeite daran.
Ich beobachte das mal weiter und lasse Euch die Neuigkeiten dann wissen.
So, und jetzt fahre ich erstmal zum Braukurs mit dem BM50.

freundliche Grüße

Alexander
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#65

Beitrag von Griller76 » Dienstag 10. Februar 2015, 20:15

Hallo an alle,

am Wochenende war ich beim tollen Braukurs in Oberhaching (http://bier-von-mir.de/). Der Bericht hierüber folgt noch, alsbald ich mehr Zeit habe.
Am Ende des Sudtages und nach vielen tollen Informationen kurzweilig erzählt, saß ich dann noch mit dem Braumeister und seinen Mitarbeitern bei einem von vielen traumhaften Bieren zusammen. Dieser sah sich die Homepage und das Brauvideo auf seinem Smartphone an und meinte, dass das System Brewie durchaus funktionieren könnte, jedoch die Stammwürzeausbeute in der gleichen Menge Malz geringer ausfallen müsste, als in einer hochwertigen Brauanlage, da die Whirlpoolwirkung fehle. Auch gab er die Gefahr der Oxidation zu bedenken, wenn der Wassereinlauf so hoch sitzt. Aber das will man bei Brewie bereits erkannt haben und für die Zukunft abstellen.
Seit heute kann man sich für den Vorbestellungsnewsletter eintragen, wenn man das möchte: http://brewie.us7.list-manage2.com/subs ... ab2a82520e

freundliche Grüße

Alexander
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#66

Beitrag von Griller76 » Donnerstag 12. Februar 2015, 19:10

monotonx hat geschrieben:
Ich sehe es wie Du, dass für den soundsovielsten Würzevollautomaten kein Markt gegeben sein dürfte.
Aber warum entwickelt niemand z.B. einen druckfesten ZKG mit automatisierter Mantelkühlung, Spundung und Reinigung (CIP) im Hobbymaßstab? Das dürfte dagegen eine echte Marktlücke sein. Aber das folgende, fast 5 Jahre alte Posting gilt immer noch:

Moritz
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--> Williamswarn http://www.williamswarn.com/

ansonsten soll im zusammenhang mit Worlds "FIRST" fully automated Home Brewery auch die anderen "worlds First" nicht unerwähnt bleiben: ;)

Brewbot --> http://www.brewbot.io/ (mir gefällt die Lösung mit den GN behältern echt gut... nur das man zum brauen auch noch sein telefon nutzen muss :Grübel naja nicht meine welt

PicoBrew Zymatic --> http://www.picobrew.com/
Ich habe hier ein "Brauvideo" zum Brewbot gefunden, das keines ist, denn es wird nur Wasser herumgepumpt, sonst nichts. http://t3n.de/news/brewbot-arduino-steuert-498876/
Und vollautomatisch sieht für mich anders aus.
Der Automat sorgt nur für das Vorkochen des Maischewassers und Kochen der Maische. Die Malz- Hopfenzugabe muß man selber zur richtigen Zeit vornehmen. Die Gärung übernimmt das Gerät nicht wie oft behauptet. Außerdem ist es nachteilig, dass die fertige Würze in eine Wanne unter dem Gerät läuft und nicht etwa über einen Schlauch direkt ins Gärfaß umgefüllt werden kann.
Auch ist es mir rätselhaft, wie das Gerät den Trub abfiltert, bzw. die Maische. Ich finde hier fehlt eindeutig die Detailinfo und die Vorführung eines echten Brauvorganges. Man sieht nur w ie etwas Wasser herumgepumpt wird und zudem von sehr weit oben einfließt, was für unnötige Oxidation in der Würze sorgt. Desweiteren ist mir unklar, wodurch die angeblichen 80% Malzausbeute entstehen sollen?
Ich persönlich denke, dass der Brewie besser durchdacht ist, auch wenn er sicherlich noch seine Kinderkrankheiten hat.
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#67

Beitrag von JanBr » Donnerstag 12. Februar 2015, 19:18

Der hier (mal wieder) vermutet Betrug, nennt sich Crowdfunding.
Zuletzt geändert von JanBr am Freitag 13. Februar 2015, 13:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#68

Beitrag von philipp » Donnerstag 12. Februar 2015, 20:18

JanBr hat geschrieben:Der hier (mal wieder vermutet) Betrug, nennt sich Crowdfunding.
Davor hieß das "Mikrokredit", dort wurde aber das Ausfallrisiko deutlich klarer (und man bekam keine Gegenleistung außer ein paar Zinsen).
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/h ... ew/1817246

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#69

Beitrag von Griller76 » Freitag 13. Februar 2015, 10:31

Meint Ihr damit den Brewbot, oder den Brewie? Habt Ihr da Erfahrungen, bzw. ernsthafte Hinweise, dass es da nicht ganz mit rechten Dingen zugeht?
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#70

Beitrag von philipp » Freitag 13. Februar 2015, 10:51

Nein, konkrete Hinweise nicht. Das war von uns eher allgemein gemeint:

Crowdfunding ist wie Aktien kaufen. Man unterstützt eine Unternehmung, und wenn es klappt, bekommt man seinen Teil ab. Wenn es nicht klappt, schaut man in die Röhre.

Beim RaspberryPi für 50$ wäre das noch zu verschmerzen, bei 1500$ muss man sich das schon zweimal überlegen. Jeder, der damals eine Pebble bestellt hatte, die sich erst wirklich lange verzögert hatte und dann noch im Zoll fest steckte, kann da ein Lied von singen.

Die 300$, die man später bei der Serienfertigung drauflegt, sind genau das nun übernommene eingepreiste Risiko. (Und man bekommt die ersten Bugfixes dazu...)
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
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JanBr

Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#71

Beitrag von JanBr » Freitag 13. Februar 2015, 13:56

Nein, konkrete Hinweise nicht. Das war von uns eher allgemein gemeint:
Meiner Meinung nach gibt es gar keine Hinweise, weder konkret noch difus. Die hier geäußerten "Bedenken" sind Fantasie. Die Hinweise sind die selben wie bei allen Crowdfunding Projekten und auch das selbe Risiko.

Ich finde diese unterschwelligen Anschuldigungen hier im Forum in letzter Zeit, sei es bei Shops, sei es bei solchen Projekten sehr bedenklich und unschön. Für mich würde es der Anstand gebieten solche Äußerungen erst dann öffentlich zu machen, wenn man konkrete Hinweise hat bzw. Beweise.

Gruß

Jan

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#72

Beitrag von philipp » Freitag 13. Februar 2015, 14:12

Mein "uns" bezog sich auf uns beide.

Hatte dein
Der hier (mal wieder) vermutet Betrug, nennt sich Crowdfunding.
dementsprechend verstanden, dass du allgemein vor Crowdfunding warnen wolltest, wie auch ich.
Ich finde diese unterschwelligen Anschuldigungen hier im Forum in letzter Zeit, sei es bei Shops, sei es bei solchen Projekten sehr bedenklich und unschön. Für mich würde es der Anstand gebieten solche Äußerungen erst dann öffentlich zu machen, wenn man konkrete Hinweise hat bzw. Beweise.
Absolut.
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#73

Beitrag von Biermann » Freitag 13. Februar 2015, 15:27

Hallo Philipp,

Jan hatte da wohl schon vergessen was er geschrieben hatte.

Schuldig bis zum Beweis der Unschuld ist im Kreis des Warenverkaufs aber normal. Ich nenne das 'Finanzielle Absicherung'.

Ich habe nie diese Firma angeschuldigt oder diffamiert, lediglich gefragt ob mal einer (oder mehrere) sich das Gerät in Aktion ansehen könnte(n).

Dazu ist es ja jedem freigestellt $ oder €50 oder 1500 oder mehr irgendwo hinzuschicken ohne Absicherung, nur hat es nichts mit geschäftstüchtig sonder mehr mit zuviel Masse ($ oder €) zu tun.

Ich hoffe immer noch das der 'Brewie' ein solidest Gerät ist das seine Arbeit leistet wie beschrieben und jeder eins bekommt der es möchte.

Alles Gute, Jörg
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#74

Beitrag von Brauer-Tom » Mittwoch 25. Februar 2015, 11:03

Erinnert mich spontan an den Tomatobrotomaten. (Mehr Zeit für den Abwasch)
https://www.youtube.com/watch?v=P56pk5mDewU
Alkohol macht dumm und gleichgültig? :puzz Versteh ich nicht, ist mir aber auch egal... :Drink

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#75

Beitrag von Griller76 » Mittwoch 11. März 2015, 16:49

miggle hat geschrieben:Und der Malzsack bleibt da die ganze Zeit drin???? :puzz Und ohne Filter kommt da auch keine klare Würze raus. Irgendwie muss doch noch das Eiweis und die hopfenreste rausgefiltert werden (Whirlpool, Filter, was auch immer). :Waa Zudem würd mich die Sudhausausbeute auch echt mal interessieren...

Aber wenn wir so ein Gerät zum testen kriegen, wie beim Grainfather - da wär ich sofort dabei!

Denn die Idee hat doch auch was: Morgens Geschirrspüler und Brewie anwerfen und nach der Arbeit ist das Geschirr sauber und das Bier gebraut :Bigsmile

Michael
Also wenn ich nun dieses Einmaischen mit dem im Thermoport vergleiche, dann ist in diesem Gerät mehr Umwälzung. Wenn man mag, kann man es ja nochmal nach dem Würzekochen im Thermoport mit der Läuterhexe nachläutern. Das Einmaisen im Thermoport funktioniert ja auch.
Zudem passen in dieses Gerät gleich bis zu 8 Kg Malz!
Persönlich finde ich den Brewie als Brauvollautomat absolut interessant. Warum sollen junge Erfindinder nicht auch was Tolles auf den Markt bringen? Sicherlich wird es irgendwann noch verbesserte Geräte geben, wenn sich das Gerät bewährt. Aber man muss auch mal technischer Pionier sein, indem man eine solche Erfindung mit einem Kauf unterstützt.
Da läuft anscheinend wirklich alles vollautomatisch und er wurde schon wieder für vier Hopfengaben überarbeitet, auch die Würzezuführungen sitzen nun tiefer. Für das Wegkochen des Gemüsearomas gibt es nun Abluftlöcher im Würzekocher (Bitte beachtet dazu das Bild im Anhang).
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#76

Beitrag von Lehabraeu » Mittwoch 11. März 2015, 20:18

Ich schätze mit diesem Wunderding kann man dann auch Fritten machen? Natürlich parallel zum brauen!
Bierige Grüsse,
Hans

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#77

Beitrag von uli74 » Mittwoch 11. März 2015, 21:10

Falls der Brewie funktioniert find ich ihn irgendwie cool. Damit wäre es zumindest möglich, erprobte Sude einfach mal so nebenbei halbwegs reproduzierbar herzustellen. Und wenn man experimentieren will kann man das auf der vorhandenen Anlage.

Für Leute mit Zeitmangel die auf Selbstgebrautes nicht verzichten wollen wär der Brewie ne tolle Sache.

Edit: Was ich zu Bedenken geben möchte: Der BM ist auch ein Automat, wenn auch nicht ganz so automatisch wie der Brewie...
Gruss

Uli

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#78

Beitrag von Schlinsermändle » Donnerstag 23. April 2015, 07:19

Komisches Teil irgendwie,... hmm,... :Grübel
Also es wäre mal interessant so ein Gerät zum Testen zu bekommen, das wäre doch mal was um zu sehen ob es auch das hält was es verspricht.
Preis????? ( Hab das nirgendwo herausgelesen,.. )
Gruss Thomas :Smile

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#79

Beitrag von nobody2k » Donnerstag 23. April 2015, 09:23

Für mich wäre es nix, aber für Leute die zuviel Kohle haben sicher ein nettes Spielzeug ...

Die Frage ist halt wie das Gerät von innen ausschaut, nach einem Jahr einfachen spülens...
Grüße,
Christoph

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#80

Beitrag von Schlinsermändle » Mittwoch 29. April 2015, 06:49

Lehabraeu hat geschrieben:Ich schätze mit diesem Wunderding kann man dann auch Fritten machen? Natürlich parallel zum brauen!
Schaut wirklich aus wie eine Fritteuse :Waa
Ich kann mir im besten willen net vorstellen wie sowas funktionieren soll und die Ausbeute wird sicher einiges geringer sein.
Komisches Ding einfach,.............
:Grübel
Gruss Thomas :Smile

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#81

Beitrag von herbie01 » Freitag 15. Mai 2015, 09:26

Hallo,

wir haben uns den Brewie mal auf dem Braufest Berlin angeschaut. Das war nicht so einfach, weil beim ersten Versuch die ganze Mannschaft vor dem Tresen stand und kaum ein Durchkommen war. Der Kollege hinter dem Tresen war mit seinem Laptop beschäftigt.... Beim zweiten Anlauf ein paar Stunden später haben wir aber doch noch eine Audienz bekommen und durften das Gerät anschauen (wenn auch leicht widerwillig).
- Konzept: klingt gut. Vollautomatisch, mit Anschluss an die Wasserleitung und an's Internet, Hopfen und Malz in die entsprechenden Behälter, letzteres im Beutel. Dann kann man arbeiten gehen, die Maschine macht den Rest. Programmierungen sind entweder auswählbar, per RFID einzulesen (von mitgelieferten Braukits) oder frei einzugeben. So viele Rasten wie man möchte. Mit oder ohne Nachgüsse, etc. Am Ende des Hopfenkochens (ich bin gerade nicht sicher, ob es auch kühlt, gehe aber eigentlich davon aus) gibt es ein Signal auf's Handy, dass der Sud fertig ist. Dann muss man noch in ein Gärgefäß umfüllen. Reinigen tut die Maschine dann auch von selbst.
- Verarbeitung: ich habe nur einen Prototryp gesehen und der sah nicht sooooo toll aus. War schmutzig und auch wahrscheinlich nicht die beste Verarbeitung. Strom war auch nicht dran, um am Display zu spielen.
- Preis: soll voraussichtlich bei ca. 1.400€ liegen.
- braucht man das? Naja, klingt spannend. Aber wenn die Maschine alles macht, ohne dass man eingreifen muss: wo bleibt da der Spaß? Dann ist es nur noch eine billige Bier-Produzier-Maschine. Und dafür ist sie dann auch nicht wirklich billig. Also für mich wohl eher nichts. Aber wer weiss, wem sowas gefällt?

Bilder habe ich keine gemacht. Das sieht man im Internet besser. Das Video im Internet zeigt auch besser als ich das sehen konnte, wie der Brewie funktionieren werden wird.

Bin gespannt, ob die mal ein Gerät zum Testen rumschicken, wie das gerade mit dem Grainfather gemacht wurde...

Christian
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Ausser wenn man über Nacht abkühlt oder gar Hefe nach Packungsangabe zugibt.

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Re: Brewie - Licht und Schatten

#82

Beitrag von Griller76 » Freitag 22. Mai 2015, 17:11

Hallo an alle,

gestern durfte ich zwei mir freundlicherweise von einem Forumsmitglied zugesandte Flaschen Bier probieren, welche mit dem Brewie gebraut wurden. Dies waren ein American Pale Ale mit 4,9 % Vol. und ziemlichen Gushing und ein Rye mit 3,5 % Vol. mit genau passender Carbonisierung. Geschmacklich fand ich beide Biere sehr ansprechend.
Nicht so berauschend fand ich, dass nur er erste Prototyp auf dem Stand vorgezeigt wurde ohne Braubetrieb, welcher nicht so besonders gut verarbeitet war. Auch wollte der Promoter es nicht so gerne, dass man da reinfotografierte, ich habe aber trotzdem Bilder davon. Ich frage mich dann schon, inwieweit das potentielle Interessenten anlocken soll?
Aber seht selbst.

freundliche Grüße

Alexander
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Der Brewie Stand auf dem Berlinder BrauFest.
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Die zwei Brewie Biere. Im Steingut Krug war Wasser zum Bier.
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#83

Beitrag von philipp » Freitag 22. Mai 2015, 17:20

Sehr gut!

Nun ja, bei der Verarbeitung hätte ich das auch nicht so gerne gehabt.

Aber man muss halt dabei sagen, dass das ein Prototyp ist!
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/h ... ew/1817246

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#84

Beitrag von Johnny H » Samstag 23. Mai 2015, 11:52

Sehe diesen Thread erst jetzt!

Ich hatte mir das Teil auch angeschaut beim Berliner Bierfest. Die Biere habe ich auch probiert und fand sie ok.

Ohne einen Erfahrungsbericht würde ich das Teil nicht kaufen. Die relativ schlechte Verarbeitung, wie sie in den Fotos zu sehen ist, war mir gar nicht aufgefallen, aber man muss auch dazu sagen, dass das nur ein Prototyp war. Sudhausausbeute stelle ich mir auch nicht so toll vor, es sei denn, die Vorderwürze wird laufend zwischen den beiden Kammern hin und her gepumpt - ansonsten liegt der Maischesack (aus feinmaschigem Polyester) ja nur relativ bewegungslos in der Kammer.

Ein Wärmetauscher zur Kühlung ist auch drin. Die Temperatursteuerung soll sehr genau sein (auf 0,01°C).

Preislich liegt das Teil weit unter dem einer Braueule oder eines Speidels, und (wenn es denn so funktioniert wie gedacht) wird das Teil schon seine Anhänger finden. Insgesamt kann ich das unterstreichen, was Ruthard dazu geschrieben hat.

Ich hänge mal die Scans des Flyers an.
Dateianhänge
SCN_0003.jpg
SCN_0002.jpg
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#85

Beitrag von Griller76 » Sonntag 24. Mai 2015, 12:09

philipp hat geschrieben:Sehr gut!

Nun ja, bei der Verarbeitung hätte ich das auch nicht so gerne gehabt.

Aber man muss halt dabei sagen, dass das ein Prototyp ist!
Im Werbevideo sieht der Prototyp dann doch viel besser verarbeitet aus. Ob da wohl ein bißchen gefotoshopt wurde?: https://www.youtube.com/watch?v=FtvTY9Q022M

Wie man im Brauvideo sieht, wird die Würze immer von der einen in die andere Kammer gepumpt. Ich denke, dass da die Sudausbeute ganz gut sein dürfte. Ich gehöre auch zur Fraktion der Thermoport/Campingkühler-Einmaischer und da liegt das Malz auch recht unbewegt rum. Eine gute Malzausbeute wird es trotzdem und das Bier schmeckt himmlisch.
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#86

Beitrag von Griller76 » Donnerstag 8. Oktober 2015, 22:37

So, es gibt wieder Neues von brewie, in etwa zwei Wochen soll der Verkaufsstart bzw. Vorverkaufsstart sein:
Screenshot - 08.10.2015 , 22_32_40.jpg
Was mir noch immer unklar ist: Wer übernimmt den Service in Deutschland, wenn mal was hakt? Marcell Pal habe ich deswegen schon einmal vor zwei Wochen angeschrieben, aber bisher noch keine Antwort bekommen. Deswegen habe ich heute nochmal angefragt.
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Re: Brewie - Etwas ist wohl etwas faul?!

#87

Beitrag von Griller76 » Montag 19. Oktober 2015, 17:20

Hallo an alle,

es gibt Neuigkeiten: Am Mittwoch wird ab 18:00 Uhr der brewie um 30% günstiger, als der reguläre Preis für 1599 Dollar auf indiegogo angeboten. Versendet wird dann erst Februar/März 2016!

Meine Frage nach dem Service, falls es mal hapert mit dem Brewie wird schwammig ausgewichen, dass man derzeit an einem weltweiten Servicenetz arbeite. Im Umkehrschluss gehe ich davon aus, dass da wohl noch nichts davon steht.
Meine weiteren Fragen danach, ob man gleich bei Bestellung am Mittwoch, oder erst kurz vor Auslieferung, bzw. nach erfolgter Auslieferug zahlen muss, sowie ob es eine Servicenummer und eine Adresse der Firma Brewie in Budapest gibt, werden gernicht erst beantwortet, bzw. auf facebook wieder gelöscht. Berechtigterweise habe ich diese Frage wegen der Zahlung ins Feld geführt, denn was habe ich für eine Garantie, selbst wenn ich mit PayPal zahle, wenn erst im März ausgeliefert würde. Bis jetzt habe ich keinen einzigen funktionierenden Prototyp gesehen und nicht jede neue Firma hat Bestand. Das ist mir so zu unsicher, denn die PayPal-Garantie gilt maximal 45 Tage.

Was ist bitte Eure Meinung dazu?

freundliche Grüße

Alexander
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Re: Brewie - Etwas ist wohl etwas faul?!

#88

Beitrag von Fricky » Montag 19. Oktober 2015, 17:41

Griller76 hat geschrieben:Was ist bitte Eure Meinung dazu?
Ich will denen keine unlauteren Absichten unterstellen, dazu weiss ich zuwenig (=Nichts) über diese Firma.
Aber unter den geschilderten Vorraussetzungen könnte ich mir maximal eine gewisse Anzahlung vorstellen, um mir das Ding zum Vorzugspreis zu reservieren, vermutlich wäre mir aber auch das noch zu riskant.

Gruß, Peter.
--

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#89

Beitrag von Blancblue » Montag 19. Oktober 2015, 18:12

Die Brewie-Aktion klingt für mich ganz klar nach:

Liquiditätsengpass.

Das ist bei Start-ups auch nichts neues und wenn man überlegt, wie lange die jetzt schon an dem Ding rumdoktern, wäre ich mit einer Bestellung momentan äußerst vorsichtig.
Brauen ist zu 50% Kunst und zu 50% Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#90

Beitrag von Griller76 » Montag 19. Oktober 2015, 18:41

Ehrlich gesagt, genau das Gefühl beschleicht mich da auch. Somit erscheint mir eine jetzige Bestellung hoch riskant.
Normalerweise stellt man zuerst was vollständig funktionsfähiges vor, produziert schon mal los und kann dann zeitnah liefern, so wie es der Kunde wünscht.
Schließlich hat das Team von brewie bei indiegogo stattliche 222.679 US-Dollar eingenommen (das sind zum heutigen Kurs immerhin stattliche 196 730,28 Euro!) , ohne Gegenleistung, nur so als Spende und hatten da schon den ersten Prototyp fertig.
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#91

Beitrag von Biermann » Montag 19. Oktober 2015, 19:32

Hallo mal wieder,
Normalerweise stellt man zuerst was vollständig funktionsfähiges vor, produziert schon mal los und kann dann zeitnah liefern, so wie es der Kunde wünscht.
Das ist der Idealfall für eine Firma die was im Rücken hat. Man kann aber auch von der Kapitalsammlung pro beteiligtem Teammitglied €30.000 rausnehmen, dann sind nur noch €16730 (theoretisch) über für den Serienstart und das neue Kapital muß vom zukünftigen Käufer kommen.

Es mach schon geschäftlichen Sinn 100, 500 oder 1000 Geräte vor zuverkaufen und davon pro Gerät sagen wir 10% Anzahlung zu nehmen, volle Vorauskasse bei einem ungeprüften Ding von einer unbekannten Firma ist wie Kolumbus bei Spanien um Geld für die Entdeckung des Seewegs nach Indien zu erfragen. Er (Kolumbus) hatte es seinerzeit bekommen, also warum nicht mal versuchen.

M.M.: baut erst mal 10 oder 20 Geräte und gebt 2-4 zum testen aus, dann können wir mal weiter sehen.

Cheers, Jörg
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#92

Beitrag von Griller76 » Dienstag 20. Oktober 2015, 09:27

Was mir auch noch als komisch auffällt ist, dass gar keine Adresse der Firma Brewie, die angeblich in Budapest hausieren soll, veröffentlicht wird. Auch auf explizite Nachfragen geht man nicht darauf ein. Das ist meiner Meinung nach schon sehr dubios!
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#93

Beitrag von Rob5 » Dienstag 20. Oktober 2015, 11:26

Ja, das ist schon merkwürdig. Auch, dass öffentliche Anfragen auf der Facebook-Seite, wie Du schreibst, gelöscht werden. Das lässt dann irgendwie doch tief in deren Kommunikationsphilosophie blicken.

Immerhin wurde die Domain aber nicht über Whoisprotect-Dienste registriert.

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#94

Beitrag von Griller76 » Dienstag 20. Oktober 2015, 17:53

Mittlerweile bekam ich eine Antwort auf meinem privaten Mailaccount von einem gewissen Mark aufgrund meines energischen Nachhakens auf facebook. Von Marcel Pal, dessen Namen immer die Infomails zum Brewiestart tragen, bekam ich trotz mehrer gleichlautender direkter und indirekter Mailanfragen seit sechs Wochen keine Antwort.
Ich übersetze das mal, was Mark da auf Englisch schreibt: "Wenn Du einen Brewie bestellen willst, musst Du diesen gleich bei der Bestellung über Indiegogo (vollständig) zahlen. Beim Crowdfunding gibt es keine Garantie, dass Du das Produkt bekommst, dass Du bestellt hast, es ist wie ein Investition. Wir wissen, dass wir neu auf dem Markt sind, aber mit unserer revolutionären Maschine haben wir einen langangelegten Werdegang vor uns. Im letzten Jahr haben wir sehr hart daran gearbeitet Brewie für jedermann leistbar zu machen. Wir bitte um jedermanns Vertrauen. Die Entwicklung von Brewie ist gerade eben zu Ende gegangen, so dass es uns nun nur noch übrig bleibt ihn zu produzieren. Wir haben jetzt noch keine Kundenhotline und wir haben noch eine menge Dinge zu tun aufgrund unserer Einführung am Mittwoch, deswegen bevorzugen wir email.
Unsere Adresse ist 1016 Budapest, Krisztina körút 87-89.
Grüße
Mark

Hier noch der Originaltext: "If you want to order a Brewie you will have to pay right by order on Indiegogo. In crowdfunding there is no guarantee that you get the product you ordered, it is like a small investment. We know that we are new on the market, but with our revolutionary machine we will have a long-lasting career on it. In the last year we have been working very hard on making Brewie available for everyone. We ask for everyones trust. Brewie's development just ended, so we have only manufacturing left. We do not have a service hotline yet and we have a lot of things to do due to our launch on Wednesday so we prefer email.
Our address is 1016 Budapest, Krisztina körút 87-89.
Best,
Mark"

Also, ich bin angesichts des Auftretens vom brewie-Team vorsichtig und lasse andere ersteinmal die Erfahrungswerte sammeln.
Inzwischen komme ich mit meiner Töpflesbrauerei so gut zurecht, dass ich den Brewie eigentlich nur noch als Spielerei bräuchte.
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#95

Beitrag von Griller76 » Donnerstag 22. Oktober 2015, 09:09

Brewie hat jetzt seinen Verkauf begonnen, welcher eigentlich keiner ist, denn es kann lt. den Bedingungen auf Indiegogo nicht garantiert werden, dass man das gekaufte dann auch wirklich bekommt. D.h. man hat darauf keinen durchsetzbaren Rechtsanspruch, sondern hat die ganze schöne Stange Geld im schlimmsten Fall dann einfach als Unterstützung verballert: Mit deinem Klick auf „Weiter“ bestätigst du, dass du verstanden hast, dass du ein laufendes Projekt unterstützt und es sich nicht um einen direkten Kauf handelt. Perks werden von den Kampagneninhabern verwaltet und können nicht von Indiegogo garantiert werden. Mit deinem Klick stimmst du außerdem den Nutzungsbedingungen von Indiegogo zu.

Hier geht es zum "Verkauf":
https://www.indiegogo.com/projects/brew ... me-brewery#/
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#96

Beitrag von Brainexplorer » Mittwoch 28. Oktober 2015, 10:37

Hallo zusammen,

ich kann die Vorbehalte verstehen, mittlerweile hat man bei Bezahlung mit Paypal jedoch 180 Tage Käuferschutz, so dass z. B. bei aktuellem Einsteigen auf Indiegogo ein Käuferschutz bis 28.04.2016, also knapp zwei Monate länger als das avisierte Versanddatum besteht. Die Frage, ob Brewie so funktioniert, wie versprochen, wird dadurch natürlich nicht beantwortet :)
Grundsätzlich gilt der Paypal Käuferschutz jedoch auch bei "erheblicher Abweichung von der Artikelbeschreibung".
Ich habe mich mal überzeugen lassen und bestellt :Drink

Herzliche Grüße
Ian

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#97

Beitrag von philipp » Mittwoch 28. Oktober 2015, 11:38

Brainexplorer hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich kann die Vorbehalte verstehen, mittlerweile hat man bei Bezahlung mit Paypal jedoch 180 Tage Käuferschutz, so dass z. B. bei aktuellem Einsteigen auf Indiegogo ein Käuferschutz bis 28.04.2016, also knapp zwei Monate länger als das avisierte Versanddatum besteht. Die Frage, ob Brewie so funktioniert, wie versprochen, wird dadurch natürlich nicht beantwortet :)
Grundsätzlich gilt der Paypal Käuferschutz jedoch auch bei "erheblicher Abweichung von der Artikelbeschreibung".
Ich habe mich mal überzeugen lassen und bestellt :Drink

Herzliche Grüße
Ian
Aber der Trick beim "Käuferschutz" ist doch, dass er nur für das gilt, was versprochen wurde.
Wenn dann gleich die Indiegogo-Seite sagt "du kaufst hier nichts, du investierst nur", wird Paypal dir doch mit Sicherheit in's Gesich lachen und dir das dann auch zeigen.

Realistisch gesehen: Als wenn PayPal Neuerdings Startup-Geldgeber wäre...

(Wenn die Kickstarterplattformen mal als Treuhänder wirken würden ....)
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/h ... ew/1817246

Im alten Forum als 'rattenfurz' bekannt gewesen.

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#98

Beitrag von Brainexplorer » Mittwoch 28. Oktober 2015, 13:54

Aber der Trick beim "Käuferschutz" ist doch, dass er nur für das gilt, was versprochen wurde.
Wenn dann gleich die Indiegogo-Seite sagt "du kaufst hier nichts, du investierst nur", wird Paypal dir doch mit Sicherheit in's Gesich lachen und dir das dann auch zeigen.

Realistisch gesehen: Als wenn PayPal Neuerdings Startup-Geldgeber wäre...

(Wenn die Kickstarterplattformen mal als Treuhänder wirken würden ....)
Ich will keine off-topic Diskussion zum Thema Paypal & Crowdfunding anfangen, aber Papypals Käuferschutz deckt sehr wohl das sogenannte "pre-Selling" (was gerade für Brewie passiert) ab. Nachzulesen hier:
https://www.paypal.com/webapps/mpp/brc/ ... l-campaign

Herzliche Grüße
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#99

Beitrag von philipp » Donnerstag 29. Oktober 2015, 10:59

Seite nicht gefunden.
Diese Seite existiert nicht.
Edit:

Auf web.archive.org gibt's eine Kopie:

http://web.archive.org/web/201508140802 ... l-campaign

Da steht aber an keiner Stelle, dass der Käuferschutz da greift. Und was da steht, ist eigentlich auch eher entmutigend: Entweder du schreibst bei, dass du eventuell nicht lieferst, oder wir betrachten es als "Preselling", und geben dir als Entwickler erst die Kohle, wenn du lieferst (wie ein Treuhänder).
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#100

Beitrag von philipp » Donnerstag 29. Oktober 2015, 11:02

Auf den Englischen Seiten gibt es noch einen funktionierenden Link:
https://developer.paypal.com/docs/class ... wdfunding/
PayPal will nur, wenns nur einfach Dinge wie T-Shirts oder Produkte mit einem Gegenwert von bis zu 100$ als Gegenleistung zur Kohle gibt.

Ansonsten würde ich auch ganz schnell mit dem Crowdfunding beginnen und nicht liefern.
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