200 Liter Eigenbauanlage

Hier können Braubegeisterte ihre selbstgebastelten Heimbrauanlagen in Bild und "Ton" vorstellen.
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200 Liter Eigenbauanlage

#1

Beitrag von Marmot » Dienstag 28. August 2018, 16:11

Geschätzte Braukolleginne und Braukollegen

Gerne stelle ich euch Nachfolgend meine Eigenbauanlage gleich mit dem ersten Sud vor:

FFVH7914.JPG

Hier seht ihr die Ankunft der Lieferung von Polsinelli des Maische- und Kochtopfs (200Liter), Rührwerks, Maischekorbs sowie der drei Gäreimer (200L).

IMG_2219.JPG

Die Gärtöpfe waren schnell aufgebaut und die kleine Delle beim einten Topf konnte einfach selbst ausgebeult werden.

IMG_2217.JPG

Es wurden 4 x 3 KW Heizstäbe verbaut, um eine optimale Temperaturverteilung sicherzustellen wird die Würze mittel Novax 20 B Pumpe unten abgesaugt und oben wieder dazugegeben, Temperaturmessung findet direkt im Schlauchende statt.

NHTQ8159.JPG

Hier wird der Malzkorb mit einem einfachen Flaschenzug an einer Fahrradaufhängung in den Maischetopf gehoben

OUGN6280.JPG

Die Befüllung erfolgt mittels Gartenschlauch und einem Wasserzähler von Gardena, 150 Liter sollen es sein für den HG

MBFL1866.JPG

Die Steuerung der Heizstäbe soll später einmal mittels RP3 erfolgen, derzeit einfach mit 4 Funksteckdosen die als Gruppe geschalten sind welche bei der Automatisierung wieder Verwendung finden

NKSM1908.JPG

Während wir unsere Einmaischtemperatur ansteuern wird das Malz geschrotet, hier soll es 30 kg sein, das Ziel für heute sind 16 Plato

IMG_2214.JPG

Das Rührwerk verrichtet brav seine Arbeit, die Raststufen werden angesteuert

TPWK0474.JPG

Nun wird der Malzkorb einfach mit dem Flaschenzug angehoben und der NG (10Liter) eingebracht

IMG_2227.JPG

Die Brüdenhaube (Edelstahlschüssel, Alukaminrohr und Rohrventilator mit 180 m^3/h) ist angebracht, es beginnt das Kochen.

FAIQ0528.JPG


Die erste Hopfengabe bei wallendem Kochen

ICTX2191.JPG

Und hier hab ich es leider versaut, zu wenig Geduld, Whirpool zu langsam gemacht. Auf jeden Fall ging alles in den Abguss, da der Heisstrub nicht abzutrennen war. Am nächsten Samstag findet der nächste Versuch statt, immerhin gab es 15.4 Plato, beim nächsten Mal ein bisschen mehr Malz :)


Bei Fragen stehe euch gerne zur Verfügung


Kevin Kuster
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§11
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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#2

Beitrag von §11 » Dienstag 28. August 2018, 16:36

Gratuliere!

Wennst jetzt noch in einen Trinkwasserschlauch investierst, dann ist es perfekt :Wink

Jan
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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#3

Beitrag von Marmot » Dienstag 28. August 2018, 16:44

Wieso eigentlich nicht :) Jetzt muss ich aber erstmals den Whirpool in den Griff bekommen :Wink

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#4

Beitrag von Flothe » Dienstag 28. August 2018, 19:13

Marmot hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 16:11
Und hier hab ich es leider versaut, zu wenig Geduld, Whirpool zu langsam gemacht. Auf jeden Fall ging alles in den Abguss, da der Heisstrub nicht abzutrennen war. Am nächsten Samstag findet der nächste Versuch statt, immerhin gab es 15.4 Plato, beim nächsten Mal ein bisschen mehr Malz :)
Ihr habt jetzt aber nicht den ganzen Sud deshalb entsorgt, oder? :Shocked

Sorry, falls ich es einfach nur falsch verstehe.

LG Florian

Jeder Tag ohne Bier ist ein Gesundheitsrisiko.
- Zitat: Hildegard von Bingen in ihrem Buch über Heilverfahren "Causae et Curae"

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#5

Beitrag von haefner » Dienstag 28. August 2018, 19:52

Huch, lese ich auch so......

Ansonsten ne schöne Anlage und ein ziemlicher Sprung vom Einkocher zu 200l.... weiterhin viel Erfolg!

Micha

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#6

Beitrag von Marmot » Dienstag 28. August 2018, 21:22

Danke vielmals, ist unser ganzer Stolz nach 3/4 Jahr Planung nun endlich die Anlage auch in Betrieb zu haben :)
Doch, den gesamten Sud entsorgt, das war mir die Hefe nicht Wert und bis dahin sind die Kosten überschaubar. Hab einmal ohne Heisstrubabtrennung vergoren, war ne rechte Sauerei und danach in den Flaschen immer noch fingerdicke Ablagerung. Hättet ihr das trotzdem vergoren?

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#7

Beitrag von Adrian S » Dienstag 28. August 2018, 21:43

Naja, ich hatte das Problem auch mal (nur mit 20L zwar), aber nach der Gärung in ein anderes Fass geschlaucht mit klärung und CC. War kein Problem mehr dann.

Übrigens, sehr schicke Anlage :thumbup :thumbup
Grüsse
Adrian

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#8

Beitrag von Gimplbrauer » Mittwoch 29. August 2018, 08:18

Eine schicke Anlage habt ihr, gratuliere.
Wenn ich das richtig sehe betreibt ihr ein Rührwerk innerhalb des Malzkorbes.
Ist der Korb irgendwie fixiert damit er sich nicht mitdreht?

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#9

Beitrag von Marmot » Mittwoch 29. August 2018, 08:27

Hallo Gimplbrauer

Der Malzkorb steht auf 4 selbst angebrachten Füssen direkt auf dem Topfboden. Durch das hohe Eigengewicht (ca. 25kg) braucht es keine zusätzliche eigentlich keine Fixierung, damit sich der Korb nicht mitdreht.

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#10

Beitrag von haefner » Mittwoch 29. August 2018, 08:59

Marmot hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 21:22
Danke vielmals, ist unser ganzer Stolz nach 3/4 Jahr Planung nun endlich die Anlage auch in Betrieb zu haben :)
Doch, den gesamten Sud entsorgt, das war mir die Hefe nicht Wert und bis dahin sind die Kosten überschaubar. Hab einmal ohne Heisstrubabtrennung vergoren, war ne rechte Sauerei und danach in den Flaschen immer noch fingerdicke Ablagerung. Hättet ihr das trotzdem vergoren?
Also gut 200l ist natürlich eine andere Größenordnung als meine 30-50l, aber ich hätte das definitiv nicht weggekippt. Zur Not nochmal in die Pfanne und nochmal den WP gemacht und / oder durch nen großen Filterbeutel gelassen (mach ich eh immer). Und wenn ich "nur" 50l gerettet hätte. Selbst dann, legt sich der Trub ja nach der Gärung mit der Hefe gut ab.

Schade um das Bier.

Gruß Micha

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#11

Beitrag von uli74 » Mittwoch 29. August 2018, 09:10

Zieht es den Malzkorb oben nicht zusammen, wenn er quasi in einer großen Schlaufe hochgehoben wird?
Gruss

Uli

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#12

Beitrag von Marmot » Mittwoch 29. August 2018, 10:05

Okey, werd ich das nächste mahl wohl auch so machen :)

Ja ein bisschen, jetzt kommt noch nen querstange dazwischen

Adrian S
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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#13

Beitrag von Adrian S » Mittwoch 29. August 2018, 12:13

Marmot hat geschrieben:
Mittwoch 29. August 2018, 10:05
Ja ein bisschen, jetzt kommt noch nen querstange dazwischen
Ich würde dir eher empfehlen ein Joch aus V2A dass unten verstärkt ist anzufertigen. Dann kann man es an diesem auch gleich mittig mit eimem karabiner anhängen und der topf hängt nie schief. Auch gut ist, dass man es auch wegnehmen kann beim reinigen o.ä..

P.S.: Ich hab jetzt verstanden du machst da fix ne stange rein?
Grüsse
Adrian

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#14

Beitrag von Marmot » Mittwoch 29. August 2018, 12:28

Mhm über ein Joch habe ich gar noch nicht nachgedacht, danke für den Input!

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#15

Beitrag von Malzknecht » Mittwoch 29. August 2018, 12:53

Wow.. tolle Anlage!! Ich bin echt neidisch. Würde auch gerne in diesen Dimensionen brauen, aber mir fehlt einfach der Bierkonsum dafür :-)
Betreibt ihr ein Gewerbe oder ist das ein Hobby, das ihr euch teilt?

VG
Viele Grüße,
Tobi

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#16

Beitrag von danieldee » Mittwoch 29. August 2018, 12:57

Krass ihr schüttet 200l weg weil der Heißtrub nicht ordentlich ausgeschlagen werden konnte.
Wenn ich dir jetzt erzähle wie ich in den Fermentasaurus schlauche....

Hier mal ein kleiner Auszug vom Hobbybrauer-Kompendium:

Entfernen des Heißtrubs
Die klare Würze kann anschließend mit einem Schlauch abgezogen und durch ein Filtertuch gefiltert in den Gärbottich überführt werden. Dieser Filtervorgang sollte jedoch nicht übertrieben werden, denn der Heißtrub enthält noch physiologisch wichtige Bestandteile:

Langkettige Fettsäuren, die für den Aufbau der Hefemembran gebraucht werden
Zink, das für die Durchführung der Gärung unbedingt benötigt wird
Untersuchungen haben gezeigt, dass extrem klare Würzen nachteilig für die Gärung sind - der Heißtrub oder andere Partikel steigern die Gärleistung in Bezug auf eine höhere Zell-Konzentration, geringere pH-Werte und einen schnelleren Extraktabbau. Zusätzlich werden langkettige Fettsäuren und Zink freigesetzt.
"Bier ist der überzeugende Beweis dafür,
dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will"
Benjamin Franklin

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#17

Beitrag von Marmot » Mittwoch 29. August 2018, 13:05

Es ist ein Hobby das wir derzeit zu fünft in nem Verein betreiben, auf der Vereinshomepage verkaufen wir die Biere auch an Intressenten in der Schweiz um wenigsten ein bisschen unseren Verein finanzieren zu können. Recht aber bei weitem nicht 😅

Also genau waren es 130 Liter, ich bin einfach sehr penibel, du muss wirklich alles passen bevor ich die Hefe ansetze und auf Experimente will ich mich bei der benötigten Hefenmenge nicht (mehr) einlassen. Es hat das Herz geblutet und ich war stinksauer aber ich verbuche es unter Probesud für die neue Anlage. Diesen Samstag klappts sicherlich

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#18

Beitrag von haefner » Mittwoch 29. August 2018, 16:59

Marmot hat geschrieben:
Mittwoch 29. August 2018, 13:05
Es ist ein Hobby das wir derzeit zu fünft in nem Verein betreiben, auf der Vereinshomepage verkaufen wir die Biere auch an Intressenten in der Schweiz um wenigsten ein bisschen unseren Verein finanzieren zu können. Recht aber bei weitem nicht 😅

Also genau waren es 130 Liter, ich bin einfach sehr penibel, du muss wirklich alles passen bevor ich die Hefe ansetze und auf Experimente will ich mich bei der benötigten Hefenmenge nicht (mehr) einlassen. Es hat das Herz geblutet und ich war stinksauer aber ich verbuche es unter Probesud für die neue Anlage. Diesen Samstag klappts sicherlich
Also ich bin auch mehr als penibel und nur OK oder "trinkbar" ist nicht mein Anspruch an das Produkt des Hobbys. Ich habe mehrfach so einen Heißtrub mit Gewalt in das Gärfass gelassen, einfach dann weil der WP entweder nicht geklappt hat, oder ich mangels Erfahrung mit meinem ersten 2" Hahn ganz aufgerissen hatte, und mir der Sog den Kegel kaputt gemacht hat. Das hat dann manchmal gedauert und war ein ganz schöner Stress zum Ende, aber es wurden durch die Bank sehr gute Biere.. Beim nächsten Mal klappts hoffentlich, und falls nicht, bitte überdenken ob man das wegschütten muss. Der Trub begünstigt ja die Gärung sogar eher.

Micha

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#19

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 29. August 2018, 17:13

Ein paar Hopfenfilter wären in dem Etat ja wohl noch drin gewesen sein. Die gibt es auch Groß und im Bestenfall hat man halt direkt zwei zur Hand. Schade um die schöne Würze die einen sinnlosen Tod sterben musste.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#20

Beitrag von Marmot » Donnerstag 30. August 2018, 09:10

Ich seh schon hier wurde ein Nerv getroffen, merci für die Inputs.

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#21

Beitrag von FloNRW » Donnerstag 30. August 2018, 10:26

Bei Bier hört der Spaß auf. Ich denke, ihr habt in der Situation richtig gehandelt und die Tipps hier scheinen im ersten Moment relativ scharf, sind aber im Endeffekt nicht böse gemeint. Für Samstag, drücke ich euch die Daumen, das alles klappt. Freue mich schon nächste Woche von eurem fortschritt zu lesen. Gut Sud
Mit Biersinnlichen Grüßen
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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#22

Beitrag von uli74 » Donnerstag 30. August 2018, 19:49

FloNRW hat geschrieben:
Donnerstag 30. August 2018, 10:26
Bei Bier hört der Spaß auf. Ich denke, ihr habt in der Situation richtig gehandelt...
Du plädierst also auf Notwehr?
Gruss

Uli

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#23

Beitrag von FloNRW » Freitag 31. August 2018, 08:39

Richtig! In Zweifelsall lieber weg damit auch wenn es kurz "weh" tut. Kopf hoch und weiter machen. Ich glaube hier ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Mit Biersinnlichen Grüßen
Florian :Drink

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#24

Beitrag von Odin » Freitag 31. August 2018, 09:02

Hallo Kevin,

meine Vermutung ist, dass der Whirlpool deshalb nicht geklappt hat, weil die Heizelemente in der Sudpfanne verbaut sind. Dadurch, dass es mehrere sind, kann sich offensichtlich kein vernünftiger Trubkegel in der Mitte absetzen. Brauereien haben deshalb (bei Innenkochern) ein extra Gefäß für den Whirlpool. Mein Tip wäre, den Whirlpool beim nächsten Sud in einem eurer Gärbehälter zu versuchen. Sicher, das ist mehr Aufwand, aber deutlich besser als entsorgen. :Drink

Viele Grüße
Stefan
Bierherstellung beginnt mit dem Ausschlagen der Würze

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#25

Beitrag von Marmot » Freitag 31. August 2018, 17:30

Danke euch allen für die Hilfe, ich habs gefunden an was es lag, ich bin so ein Depp!!

Hab heute mit heissem Wasser und 5 Kilo Malz und Resthopfe der halb offen seit nem Jahr noch herumlag und somit viel zu alt ist den Whirpool getestet, funktioniert trotz der Heizstäben sehr ordentlich, leichtes zerfliessen wo diese eingebaut sind, aber in Ordnung

Statt wie bei meiner kleinen Anlage sachte(!) den Hahn nen Viertel zu öffnen und abzulassen habe ich von oben mit der Novax abgesaugt -> ist natürlich eine viel zu starke Sogwirkung und der Trubkegel löst sich wieder auf -_- Hab jetzt noch nen selbstansaugende Edelstahlschwanenhals und ziehe langsam von oben ab und lasse mir Zeit dabei, dann klappts :) Und sonst sind jetzt noch ein paar Grosse Filtersäcke im Sortiment.

Da mich ein Virus erwischt hat wird morgen leider nicht gebraut, ich schreibe hier aber sicher wies beim zweiten Mal lief.

Für Fragen oder Verbesserungsvorschläge bin ich offen und dankbar. Beste Grüsse und einen guten Start ins Wochenende

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#26

Beitrag von Malzknecht » Samstag 1. September 2018, 09:11

Du überlässt auch nichts dem Zufall :Bigsmile 5kg Malz und Hopfen verschwenden um den WP zu testen? :Grübel
Immerhin schön, dass du den Fehler jetzt gefunden hast. Dann drücke ich dir für den nächsten Sud die Daumen und gute Besserung :thumbup
Viele Grüße,
Tobi

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#27

Beitrag von Marmot » Montag 17. September 2018, 11:48

Hallo
Wie versprochen mein Update: Es hat bestens geklappt, 85 Liter Starkbier wurden erfolgreich in den Gärprozess überführt, jetzt noch die Gärung und Nachgärung in der Flasche abwarten und wenn das Bier dann auch im Glas so ist wie es sein soll sind die nächsten paar Wochenenden fürs Brauen reserviert :) Danke euch alle für die Tipps, Inputs und Infos.

Kevin
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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#28

Beitrag von krabbenfischer2 » Montag 22. Oktober 2018, 13:06

Hallo zusammen,

Klasse Anlage, die ihr da gebaut habt.

Zwei Fragen ergeben sich beim angucken der Bilder:
Gabs den Malzkorb auch bei Polisnelli, oder ist der "Marke Eigenbau?
Wie habt ihr die Tauchsieder in den Behälter bekommen und abgedichtet?

Grüße
Christoph

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#29

Beitrag von Tombo » Freitag 26. Oktober 2018, 09:56

Das würde mich auch interessieren! Habe auch eine ähnliche Anlage in konkreter Planung. Allerdings mit dem 300 Liter Topf von Polsinelli und einem Malzkorb mit rundum 0,4 mm V2A Gewebe. Bei mir müssten es dann 4 x 6 KW Heizpatronen sein. Ein umwälzen mit Pumpe ist erst einmal nicht vorgesehen.

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#30

Beitrag von Marmot » Montag 29. Oktober 2018, 08:32

Hallo krabbenfischer2 und Tombo

Ja den Malzkorb gibt es auch bei Polsinelli, sie nenne ihn auf deutsch Filter schlempe. Die Tauschsieder verfügen über ein G 1 1/2 Zoll Gewinde, mit einer Edelstahllochfräse die entsprechenden Bohrungen vorgenommen und von aussen und innen mit einer lebensmittelechten Flanschdichtung ausgestattett und eine 6Kantmutter von innen aufgezogen. Bei ersten Mal Kochen dann nachgezogen, seit dem komplett dicht.

@Tombo: Pass einfach auf mit der Watt/cm^2 bei deinen Tauchsiedern, meine liegen bei rund 8 was fast ein bisschen zu hoch ist, trotzt Umwälzpumpe brennt ab und zu ein klein wenig was an. Ideal wäre wohl rund 6-7 Watt/cm^2.

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#31

Beitrag von Tombo » Montag 29. Oktober 2018, 13:31

Ok, Danke für den Tip! Hast du mal geschaut wie lange die Heizung braucht um die Maische um 1 Grad zu erwärmen? Ich würde euch auf jeden Fall noch zu einer Armaflex Isolierung raten (für Kessel und Schläuche). Die Polsinellis sind halt doch was dünn und geben sehr viel Wärme ab.

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#32

Beitrag von Marmot » Montag 29. Oktober 2018, 13:57

Ja habe ich mehrfach überprüft, bei 150Liter HG 32kg Malz sind es 58 Sekunden pro Grad bei 4x3 kw, ohne Isolierung. Beim Rasten muss ich allerdings ca. alle 10 Min kurz nachheizen.

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#33

Beitrag von Tombo » Montag 29. Oktober 2018, 14:13

Ok, dann würde es mit Isolierung und weniger Leistung in etwa hinkommen mit 1 Grad pro Minute. Das hilft mir sehr weiter! Werde dann 4 x 4,5 KW nehmen. Nutzt ihr einen Plattenkühler oder ne Kühlschlange?

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#34

Beitrag von Marmot » Montag 29. Oktober 2018, 14:18

Ne Kühlschlange aus Edelstahl, Gardenanachlüsse dran. Würde neu aber auch nen Plattenkühler verwenden, der Wasserverbrauch ist mit der Kühlschlange jenseits von Gut und Böse, auch wenn ich die erste heisse Phase für die Reinigung und den Rest in die Regentonne klatsche damit ich wenigstens ein bisschen mein Umweltgewissen beruhigen kann. Gut dimensionierter Plattenkühler wird hier wohl effektiver und effizienter sein. Vielleicht schaffe ich mir so einen in Zukunft noch an.

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#35

Beitrag von Tombo » Dienstag 30. Oktober 2018, 10:37

Wie sieht das mit der Pumpleistung aus? Sind die 28 l/min deiner Meinung nach genau richtig oder etwas zu viel / zu wenig? Ich würde am liebsten ne Vortex Pumpe installieren, die vom Auslaufhahn senkrecht am Behälter hoch fördert. Die schafft allerdings nur knapp 16 l/min.! Ich möchte sowenig Sog wie möglich im Malzkorb haben, damit das Malz schön im Korb zirkulieren kann. Aber halt genug Sog um ein evtl. Anbrennen zu verhindern.

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#36

Beitrag von Marmot » Dienstag 30. Oktober 2018, 11:02

Ich verwende eine Novax 20 B und ein Drehzahldrossler, damit kann ich zwischen den erwähnte 28 und ca. 3 Liter die Minute alles einstellen was ich möchte. Während dem Maischen läuft diese auf Vollast, es geht mir vor allem darum, den "Totraum" unter der Malzkorb so oft wie möglich auszuwechseln, was mit 28 L/Min ungefähr jede Minute einmal geschieht. Die Zirkulation des Malzes im Korb geschieht jedoch klar über das Rührwerk im Malzkorb. Ja, Mehlanteile und vereinzelt Malzkörner können so ab und an aus dem Malzkorb entwischen, werden aber auch gleich wieder oben hinzugefügt, schade gibt es den Malzkorb bei Polsinelli nur gebohrt und nicht geschlitzt. Nach dem Maischen und entfernen des Malzkorbs kommt dann ne Läuterhexe vor den Ansaugpunkt und es kommt zum Kochen ohne Umwälzung. Nach Whirlpool kann ich so mit der niedrigsten Drehzahl gleich die Würze mit fast keinen Trubstoffen in die Gärung überführen, durch die runde Verlegung und das gleichmässige absaugen über die Läuterhexe gibts nen schönen Trubkegel

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#37

Beitrag von Tombo » Dienstag 30. Oktober 2018, 11:17

Ok, müsste ich also einfach ausprobieren ob es reicht. Die Würze würde bei mir ca. alle 15 min. einmal umgewälzt werden. Als Korb lasse ich mir so etwas anfertigen:

https://www.utahbiodieselsupply.com/cus ... eelfilters

Hat dann ein Innengeflecht von 0,4mm.

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#38

Beitrag von Marmot » Dienstag 30. Oktober 2018, 14:06

Guck einfach das der Malzkorb das Gewicht auch aushält, ich nehme an du hebst ihn mit einem Flaschenzug zum Läutern aus dem Maischebottich? Keine Ahnung was du für Rezepte fahren möchtest, wenn sie ähnlich sind wie bei mir sind das rund 40kg ausgewaschenes Malz und am Anfang auch etwa so viel Wasser, was dann ja abfliesst. Der muss da schon was aushalten. Meiner von Poslinelli verbiegt sich bei rausziehen leicht, muss ihn mit einem Joch verstärken damit der Flaschenzug nicht den runden Malzkorb zum Oval quetscht.

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#39

Beitrag von Tombo » Dienstag 30. Oktober 2018, 16:32

Ja, der Korb ist so konstruiert, dass er sicher 100 KG hält. Schüttung müsste ca. 50 kg Malz sein, je nach Ausbäute. Gehoben wird an vier Punkten am Korb mit Karabiner von einer an der Decke montierten motorisierten Laufkatze mit Winde. Freue mich schon wie ein kleines Kind an Weihnachten! Braue jetzt seit 5 Jahren mit ner 80 Liter Brauanlage, reicht vorne und hinten nicht mehr. Ich werde auf jeden Fall hier auch ausführlich berichten wenn alles steht. Auf jeden Fall schonmal vielen Dank für deine Tips, hilft mir sehr weiter!

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#40

Beitrag von flamberger » Dienstag 11. Dezember 2018, 11:49

@Marmot

Sag mal wo ist den dein Verein und wie heisst der? Das Bergpanorama schiebe ich richtung Landquart. Liege ich da richtig?

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#41

Beitrag von cyme » Dienstag 11. Dezember 2018, 12:10

Steht doch gleich im ersten Beitrag - Marmot Cervisiam. Die Lage lässt sich dann auch leicht bestimmen: https://www.marmot-cervisiam.ch/kontakt

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#42

Beitrag von Marmot » Dienstag 11. Dezember 2018, 12:36

Da war cyme schneller :)

Grüsse

Kevin
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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#43

Beitrag von flamberger » Dienstag 11. Dezember 2018, 13:15

Das habe ich irgendwie übersehen.

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#44

Beitrag von bierserker » Dienstag 26. Februar 2019, 20:34

Was gibt's neues ?

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#45

Beitrag von Marmot » Mittwoch 27. Februar 2019, 13:09

Was möchtest du den gerne wissen?

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#46

Beitrag von bierserker » Mittwoch 27. Februar 2019, 22:54

Hallo Marmot
Wie eure Anlage jetzt läuft um ob alle "kinderkrankheiten " ausgemerzt wurden ? LG Mario

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#47

Beitrag von Marmot » Donnerstag 28. Februar 2019, 08:39

Sorry Mario, stand wohl auf dem Schlauch

Die Kinderkrankheiten sind ausgemerzt, es wurden bisher acht unterschiedliche Sude erfolgreiche gebraut, zwei Sorten fehlen noch. Ziel ist pro Jahr ca. 10 - 12 mal zu brauen. Die Sudhausausbeute konnte, ohne jetzt unnötigen Aufwand zu betreiben, mit 16 Plato bei 60-62 % eingependelt werden. Mittlerweilen wird der Maischeprozess auch mittel Rasperry Pi & SSR via Webinterface gesteuert, was das ganze entspannter macht. Wir werden in den nächsten Jahren wohl noch einmal einen kleinen Schritt machen (evtl. 300L, da fehlen aber noch die Gönnerbeiträge im Verein :) ), dann kehre ich aber sicherlich wieder zum "3 Geräte Sudhaus" (Maischen, Kochen, NG) zurück. Klassisches Läutern ist meiner Ansicht nach entspannter und auch effizienter zur Würzklärung als der Malzkorb, auch wenn dieser doch ganz gut funktioniert. Was ich mir für die Zukunft auch wünsche sind bessere Anschlüsse für die Schläuche, evtl. Milchgewinde oder TriClamp.

Hauptsächlich fängt jetzt der Ausbau nach dem Brauen an. Pro Sud sind halt nun mind. 200 0.5Liter Bügelflaschen zu waschen (Flaschenfee sei dank), so wäre es doch schön eine ordentliche Waschanlage zu habe, bin gerade in der Planung/Abklärung. Und dann natürlich das Abfüllen, ist mit der Abfüllpistole ganz ordentlich, dauert jedoch ein Weilchen :) Du siehts, Ideen sind vorhanden, jetzt brauchts nur noch das entsprechende Kapital im Verein ;)

Falls dich etwas spezifische interessiert, berichte ich gerne.

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#48

Beitrag von bierserker » Freitag 1. März 2019, 18:28

Hallo , das freut mich für euch ! Ich braue in der einkocherklasse , werde da auch noch länger damit Arbeiten aber eure Anlage finde ich sehr interessant, falls sich noch fragen ergeben würde ich mich gerne melden . Vielen Dank für die Infos und gut sud
LG Mario

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#49

Beitrag von Marmot » Montag 19. August 2019, 16:59

Hallo Zusammen

Ich dachte mir, ich berichte euch mal wie es um unsere Anlage nach rund 1 Jahr und ca. 15 Suden steht. Wir haben nicht damit gerechnet, das unser Bier so fleissig getrunken wird, deshalb haben wir die Anlage bereits wieder vergrössert :Angel

Neu sollten wir rund 180 - 200 Liter Bier mit 16 Plato produzieren können, die letzten Monate habe ich geschraubt, gefeilt, gestromert und und und, jetzt ist der Umbau zur HERMS Anlage bald abgeschlossen, am kommenden Samstag findet der erste Testsud statt, von welchem ich sicher Berichte, in der Zwischenzeit ein paar Impressionen. Ganzen hinten Links sieht man die alte Anlage welche jetzt als HLT verwendung findet :Wink
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Ich berichte dann fleissig nach Samstags vom ersten Testsud. Bei Fragen einfach stellen :)

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Re: 200 Liter Eigenbauanlage

#50

Beitrag von Brew2015 » Dienstag 20. August 2019, 18:26

Hey marmot, super cool :thumbsup
Sehe ich auf den Bildern richtig, dass ihr nun von der Malzrohrlogik auf drei Gerätesudhaus umgestiegen seid?! Ist das Equipment alles von Polsinelli? Junior extra? Viele Grüße

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