Meine schon etwas ältere Anlage

Hier können Braubegeisterte ihre selbstgebastelten Heimbrauanlagen in Bild und "Ton" vorstellen.
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Kobi
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Meine schon etwas ältere Anlage

#1

Beitrag von Kobi » Montag 10. Juni 2019, 16:08

Liebe Forumsgemeinde,
nachdem ich hier schon oft Zeuge sehr neuer und beeindruckender Anlagen werden durfte, möchte ich hier mal meine Anlage vorstellen, die bewusst mobil gehalten ist, um im Winter im Keller, im Sommer auf der Terrasse brauen zu können. Klein und einfach geht auch und produziert trinkbare Biere.
Sie besteht aus:
- 2 thermogestützten analogen Malzweichen und Sudpfannen
- 2 manuellen Rührwerken aus nachhaltigem Material
- 1 thermogestütztem Nachgussbereiter
- 2 thermokonservierenden Läuterdevils
- 100-l-Gärbehälter mit manuell-optischer Füllstandskontrolle
- diversem mobilen Kleingerät
Viele Grüße
Andreas
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Re: Meine schon etwas ältere Anlage

#2

Beitrag von Alt-Phex » Montag 10. Juni 2019, 18:13

Einfach und Effektiv. Es muss kein Hightech sein um ein gutes Bier zu brauen. Bei den grünen Schläuchen bekomme ich aber etwas Bauchschmerzen, hoffe die sind lebensmittecht und für saure, heisse Medien geeignet.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Meine schon etwas ältere Anlage

#3

Beitrag von Eowyn » Montag 10. Juni 2019, 20:21

So ähnlich sieht es bei mir auch aus... das ist schon fast High-tech im Gegensatz zu meinem "Dschungel bzw Garagenbräu" :)
Ich mach vielleicht auch mal eine Doku :)
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Re: Meine schon etwas ältere Anlage

#4

Beitrag von ggansde » Montag 10. Juni 2019, 20:55

Moin,
Sorry, aber bislang geht es hier nur um die Würze-Bereitung. Da brauche ich eigentlich nichts, bzw. kann eigentlich sogar mit Extrakt arbeiten. High-Tec ist dann eher bei der Gärung notwendig.
VG, Markus
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Re: Meine schon etwas ältere Anlage

#5

Beitrag von Kobi » Montag 10. Juni 2019, 21:10

Alt-Phex hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 18:13
Bei den grünen Schläuchen bekomme ich aber etwas Bauchschmerzen, hoffe die sind lebensmittecht und für saure, heisse Medien geeignet.
Das war auch meine erste Frage, als mein Braupartner mit den Dingern ankam... doch, die sollen lebensmittelecht sein.
Viele Grüße
Andreas
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Re: Meine schon etwas ältere Anlage

#6

Beitrag von Eowyn » Montag 10. Juni 2019, 21:11

ggansde hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 20:55
Moin,
Sorry, aber bislang geht es hier nur um die Würze-Bereitung. Da brauche ich eigentlich nichts, bzw. kann eigentlich sogar mit Extrakt arbeiten. High-Tec ist dann eher bei der Gärung notwendig.
VG, Markus
ja. Und... dafür hab ich dann auch eigenhändig das Kabel zur Kühltruhe durchschnitten und einen Temperaturregler eingebaut :)

Wg "Hightech"
Im Gegensatz zu im selbst umgebauten Turkey Fryer auf dem Propanbrenner kochen, ist mein nietenangelneuer Digi-Boil schon Hightech obwohl der nur Flüssigkeit (keine maische!) kochen kann und mir sagt, wieviel Grad er hat. Und mich über die Temperaturreglung sagen lässt, wie viel Grad er haben soll :)
Deshalb beliebte es mir zu erwähnen, dass der oben gezeigte Aufbau verglichen mit meinem DIY schon sehr ausgefeilt ist. Ich hätte wohl Hochkomma um Hightech machen sollen, damit man weiß, was ich meine...
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Re: Meine schon etwas ältere Anlage

#7

Beitrag von jojo5 » Sonntag 21. Juli 2019, 09:52

Einfach und Effektiv, find ich super. :Smile
Hautpsache man beherrscht seine Anlage und weiß richtig damit umzugehen, obwohl ich auf nur ungern auf meinen umgebauten Punschkocher mit Rührwerk und automatischen Maischprogramm verzichten würde(einfach wegen der Zeitersparnis :Grübel )

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Re: Meine schon etwas ältere Anlage

#8

Beitrag von Seed7 » Sonntag 21. Juli 2019, 11:09

ggansde hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 20:55
High-Tec ist dann eher bei der Gärung notwendig.
Mit den uralten hefen aus dem nordischen land, auch nicht mehr. Braue heuztage fast wieder wie in den siebzigern, nur das thermoport moechte ich nicht noch nicht durch ein eichen fass ersetzen,

ingo ;)
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Re: Meine schon etwas ältere Anlage

#9

Beitrag von uli74 » Sonntag 21. Juli 2019, 12:39

Hallo Ingo,

was für Hefen sind das?
Gruss

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Re: Meine schon etwas ältere Anlage

#10

Beitrag von ggansde » Sonntag 21. Juli 2019, 13:36

Moin,
Wahrscheinlich Kveik. Da braucht es natürlich keine Technik. Wer aber mit Kveik nichts anfangen kann, so wie ich, der braucht für UG aber auch für deutsche OG's, Saisons und Trappistenbiere schon eine Temperaturregelung.
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Re: Meine schon etwas ältere Anlage

#11

Beitrag von Seed7 » Sonntag 21. Juli 2019, 14:18

ggansde hat geschrieben:
Sonntag 21. Juli 2019, 13:36
deutsche OG's
:) Herrlich, :thumbsup

Ingo
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Re: Meine schon etwas ältere Anlage

#12

Beitrag von ggansde » Sonntag 21. Juli 2019, 14:51

Z.B. Kölsch oder Weissbier.
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Re: Meine schon etwas ältere Anlage

#13

Beitrag von §11 » Sonntag 21. Juli 2019, 15:04

Sehr schön. So in der Art hab ich auch noch zwei Anlagen neben meinem 10 Jahre alten „high tech“ Braumeister stehen.
Malzweichen
Ich denke du meinst einen Maischbottich? Eine Malzweiche ist in der Mälzerei ein Behälter in dem das Korn eingeweicht wird um es zum Keimen zu bringen

https://www.weyermann.de/ger/news.asp?g ... &sprache=2
„porro bibitur!“
Die Seite zum Buch "Bier brauen" https://www.jan-bruecklmeier.com/
Die Seite zur HBCon https://heimbrauconvention.de/
https://headlessbrewer.wordpress.com/

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Re: Meine schon etwas ältere Anlage

#14

Beitrag von integrator » Sonntag 21. Juli 2019, 17:33

Kobi hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 16:08
Liebe Forumsgemeinde,
nachdem ich hier schon oft Zeuge sehr neuer und beeindruckender Anlagen werden durfte, möchte ich hier mal meine Anlage vorstellen, die bewusst mobil gehalten ist, um im Winter im Keller, im Sommer auf der Terrasse brauen zu können.
Wenn man das richtige Umfeld hat, ist eine mobile Anlage genial. Wenn man auch noch das passende Auto hat, kann man auch mal bei Freunden brauen :Pulpfiction
Ich :Drink du ... läuft.

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