Planung Einkocheranlage / Tischbau / Verrohrung

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hopfenbär
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Planung Einkocheranlage / Tischbau / Verrohrung

#1

Beitrag von hopfenbär » Mittwoch 10. Januar 2018, 01:38

Hallo zusammen,

mit meiner Einkocheranlage bin ich grundsätzlich sehr zufrieden. Da ich aber keinen speziellen Brautisch habe, wandern die Töpfe während dem Brauvorgang wild umher, das sorgt für Unordnung und stört mich ungemein. :thumbdown
Ein gescheiter "Brautisch" und ein paar zusätzliche Hähne sollen für Ordnung sorgen.

Kurze Zusammenfassung wie ich mir den Brauvorgang vorstelle:
1. Einmaischwasser wird auf 3 Töpfe verteilt und auf Temperatur gebracht
2. Wasser aus den oberen Töpfen läuft in den HLT
3. Wasser wird aus HLT via kleiner Pumpe zum Einmaischen nach oben in den MaischEinkocher gepumpt.
4. Im MaischeEinkocher ist eine Läuterhexe und Rührwerk
5. Für die Nachgüsse wird Wasser aus dem HLT nach oben in den Nachgussarm gepumpt
6. Nach dem Maischen wird über den kleinen Läutergrant in die Würzepfanne geläutert.
6. Nach dem Hopfenkochen, WP und Kühlen gehts direkt ins Gärgefäss

Was haltet ihr vom Flow der Leitungen und Verteilung der Hähne? Könnte ich irgendwie bei gleicher Funktionalität mit weniger Hähnen auskommen?

Am liebsten würde ich alles mit TriClamps lösen. Jedoch habe ich da einige Bedenken. An die Einkocher möchte ich keine TriClamps anschweißen lassen. Sprich vom Topf zum ersten Hahn müsste ich mit einem Schlauch gehen. Die kleinste TriClamp Größe, die ich finde ist 1/2", an meinen Einkochern sind jedoch 3/8" Hähne. Gibt es Probleme beim Flüssigkeitsfluss wenn ich an 3/8 ("wirklicher Durchmesser ist ja noch kleiner) 1/2" anschließe? Wie dick müsste der Hahn an den Einkochern sein damit der wirkliche Durchmesser möglichst mit dem 1/2" TriClamp harmoniert? Leider habe ich da keine große Erfahrung und die vielen Gewinde und Einheiten verwirren mich extrem!


Begrüße alle Vorschläge und jede Hilfe.

Anbei ein Paar Visualisierungen wie ich mir das ganze vorstelle. (Zur Vergrößerung bitte auf Bild klicken)

Vielen Lieben Dank schon einmal.
Grüße Martin
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Re: Planung Einkocheranlage / Tischbau / Verrohrung

#2

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 10. Januar 2018, 02:19

Hübsche 3D-Visualisierung, auch wenn dein Renderer etwas zu "körnig" rüber komt. Vray im Vorschaumodus ?

Aber zum Thema. Warum willst den Hauptguss in allen drei Bottichen gleichzeitig erhitzen, Zeitersparnis? Dafür pumpst dir den Wolf mit wirren Rohrleitungen und unnötigen Kugelhähnen.. Nimm heisses Wasser aus dem Hahn, sofern möglich, und lass beim aufheizen im Maischebottich das Rührwerk laufen. Das geht schnell genug auf Einmaischtemperatur. In der Zeit kann man bequem schroten, ein Brötchen essen oder sonstwas sinnvolleres tun als aus drei Behältern in einen umzupumpen.

Dann brauchst effektiv nur noch eine Pumpe die dir den Nachguss von unten nach oben, in den Maischbottch, befürdert. Keep it simple.
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Re: Planung Einkocheranlage / Tischbau / Verrohrung

#3

Beitrag von fg100 » Mittwoch 10. Januar 2018, 08:41

Ich bin da gleicher Meinung wie Alt-Phex. Selbst die Pumpe für den Nachguss würde ich weglassen. Wenn du die Behälter so setzt das der Auslauf gerade noch knapp höher liegt als der obere Rand des nächsten Behälters, dann wird das alles kaum höher selbst wenn du den Nachgussbereiter oberhalb des Maischetopfes setzt und nur die Schwerkraft nutzt.
Alt-Phex hat geschrieben:
Mittwoch 10. Januar 2018, 02:19
Nimm heisses Wasser aus dem Hahn,
Das habe ich bis letzten Herbst auch so propagiert. Bis bei der Wartung der Heizun die Opferanode des WW-Boilers getauscht wurde. Ich weiß jetzt nicht ob hiervon alles Magnesium als Sutzschicht an die Wandung geht oder doch ein Teil sich im Wasser löst. Aber die Menge die da aus dem Stab aufgelöst wird ist schon bombastisch. Denn dann ist jede Wasserwertanalyse und -aufbereitung hinfällig.

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Re: Planung Einkocheranlage / Tischbau / Verrohrung

#4

Beitrag von hopfenbär » Mittwoch 10. Januar 2018, 08:45

Alt-Phex hat geschrieben:
Mittwoch 10. Januar 2018, 02:19
Hübsche 3D-Visualisierung, auch wenn dein Renderer etwas zu "körnig" rüber komt. Vray im Vorschaumodus ?
Danke. Gerendert hab ichs mit Mantra. Settings waren niedrig, sollte schnell gehen.
Alt-Phex hat geschrieben:
Mittwoch 10. Januar 2018, 02:19
Aber zum Thema. Warum willst den Hauptguss in allen drei Bottichen gleichzeitig erhitzen, Zeitersparnis? Dafür pumpst dir den Wolf mit wirren Rohrleitungen und unnötigen Kugelhähnen.. Nimm heisses Wasser aus dem Hahn, sofern möglich, und lass beim aufheizen im Maischebottich das Rührwerk laufen.
Ich Maische immer von unten ein, aber hauptsächlich wegen der Zeitersparnis, da ich fast nur mit Kaufwasser aus der Flasche braue dauert mir das erhitzen in einem Wecke von 20- auf ca 65°C zu lange.
Das hab ich etwas undeutlich erklärt, stand jetzt würde ich nur eine Pumpe verwenden. Die Verbindung von HLT zu Maischebottich besteht eh, zum einbinden der Würzepfanne benötige ich dann zwei zusätzlichen 3-Wege Hähne. Ist natürlich ein guter Punkt ob das einbinden der Würzepfanne zum Wasser erhitzen, 2x 3-Wege Kugelhähne wert ist. :Grübel
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Re: Planung Einkocheranlage / Tischbau / Verrohrung

#5

Beitrag von Malzwein » Mittwoch 10. Januar 2018, 09:01

Drei Einkocher sind zuviel für einen Stromkreis 16A, genaugenommen sogar schon zwei. Wenns zulange dauert, einfach mit einem einen Tauchsieder boosten, der noch mit in einen Stromkreis passt.
Gruß Matthias

Heute ist mein Leberwursttag, heute ist mir meine Leber Wurst.

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Re: Planung Einkocheranlage / Tischbau / Verrohrung

#6

Beitrag von markrickenbacher » Mittwoch 10. Januar 2018, 10:27

Hi Martin

Ich habe ein ähnliches Setup wie Du einfach mit grösseren Töpfen. Ich mach es so:
1) NG in der Kochpfanne (Würzepfanne) aufheizen
2) Parallel dazu Maischen
3) NG via Pumpe in Isolierten Behälter bringen (kein Heizung)
Bild1.jpg
Bild1.jpg (24.51 KiB) 969 mal betrachtet
4) Von Maischpfanne in Würzepfanne läutern
5) NG Wasser via Pumpe in Maischpfanne pumpen
Bild2.jpg
Bild2.jpg (24.55 KiB) 969 mal betrachtet
6) Via Pumpe und PWT die Würze ins Gärfass pumpen
Bild3.jpg
Bild3.jpg (31.63 KiB) 969 mal betrachtet
Du kommst so mit zwei Einkochtöpfen und einer Pumpe aus + ein 10 Literbehälter (Isoliert). Achte bei der Pumpe darauf, dass diese In der Pumpleistung regelbar ist. So kannst Du beim Läutern (5) exakt die Menge an NG Wasser einstellen, dass der Treber nicht trocken läuft. Auch kannst Du bei (6) die Pumpleistung so einstellen, dass die Würze bei Anstelltemperatur den PWT verlässt. Je Nach Absicherung wird es vielleicht nötig sein (1) und (2) in Serie und nicht parallel zu machen. Dann aber kannst Du bei (2) mit einem Tauchsieder nachhelfen.

Ich arbeite mit Camlock-Kupplungen, die sind bei Aliexpress günstig zu kaufen und funktionieren gut
https://megaironuptop.de.aliexpress.com ... 66323UWu14
Ich setze diese Pumpe ein
https://store.brewpi.com/mashing/brewin ... ewing-pump

Gruss, Mark

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Re: Planung Einkocheranlage / Tischbau / Verrohrung

#7

Beitrag von hopfenbär » Donnerstag 11. Januar 2018, 01:42

fg100 hat geschrieben:
Mittwoch 10. Januar 2018, 08:41
Ich bin da gleicher Meinung wie Alt-Phex. Selbst die Pumpe für den Nachguss würde ich weglassen. Wenn du die Behälter so setzt das der Auslauf gerade noch knapp höher liegt als der obere Rand des nächsten Behälters, dann wird das alles kaum höher selbst wenn du den Nachgussbereiter oberhalb des Maischetopfes setzt und nur die Schwerkraft nutzt.
Rein auf Gravitation zu setzten ist natürlich auch eine gute Idee. Jedoch möchte ich die Anlage in der Breite doch etwas kompakter.
Eine Pumpe finde ich vom "Stress" noch okay und es wird auch nur Wasser, keine Maische gepumpt.
Malzwein hat geschrieben:
Mittwoch 10. Januar 2018, 09:01
Drei Einkocher sind zuviel für einen Stromkreis 16A, genaugenommen sogar schon zwei. Wenns zulange dauert, einfach mit einem einen Tauchsieder boosten, der noch mit in einen Stromkreis passt.
Danke für den Hinweis, hätte ich überhaupt nicht dran gedacht. Keine Lust jedesmal ein Verlängerungskabel zu legen. Dann reduziere ich das erwärmen des Hauptguss Wassers auf 2Töpfe. Die laufen bis jetz gleichzeitig einwandfrei.
markrickenbacher hat geschrieben:
Mittwoch 10. Januar 2018, 10:27
Ich arbeite mit Camlock-Kupplungen, die sind bei Aliexpress günstig zu kaufen und funktionieren gut
https://megaironuptop.de.aliexpress.com ... 66323UWu14
Ich setze diese Pumpe ein
https://store.brewpi.com/mashing/brewin ... ewing-pump
Danke für den detaillierten Plan deiner Anlage. Die 3 Einkocher habe ich schon vor einiger Zeit gekauft, daher werde ichs ohne dem isolierten Behälter lösen. Der Tipp mit der Pumpe ist super, die hohl ich mir, evtl schaff ich es auch noch die Steuerung in mein Craftbeerpi Setup mit einzubauen. :thumbsup

Danke noch mal für alle Tipps und Hinweise!
Hab meine Plan noch einmal geändert und vereinfacht. Von HLT zu Pumpe bzw Rohr das von oben kommt zu HTL, werde ich mit Schläuchen umstecken. Das sind super kleine Distanzen da macht eine Verrohrung glaub ich mehr Ärger als Freude. (Von Bild1 zu Bild2 sieht man wie ich es meine)
1_Maische_HLT_v001.jpeg
(Bild1) Hauptguss in 2 Töpfen gleichzeitig erhitzen. Bei Zieltemperatur die obere Hälfte nach unten laufen lassen.
2_HLT_Maische_v001.jpeg
(Bild2) Kompletten Hauptguss nach oben pumpen. Von unten einmaischen.
3_Maischen_v001.jpeg
(Bild3) Aus Maischekessel mit gravitation in Würzepfanne läutern. Gleichzeitig von unten Nachgüsse nach oben pumpen.
4_Gär_v001.jpeg
(Bild4) Hopfen kochen, WP, ins Gärgefäss laufen lassen.
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mo*
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Re: Planung Einkocheranlage / Tischbau / Verrohrung

#8

Beitrag von mo* » Donnerstag 11. Januar 2018, 08:44

Hallo Martin

Ich bin auch gerade dabei mir einen Brautisch zusammen zu bauen, damit ich nicht immer alles neu aufbauen muss. Mein Konzept sieht sehr ähnlich aus:
Brausetup.jpg
Brausetup.jpg (31.89 KiB) 709 mal betrachtet
Ich beabsichtige den Hauptguss sowie das Maischen im mittleren Topf (Weck) zu machen. Das hat für mich den Vorteil, dass ich besser in den Topf sehen kann. Auch das Umrühren und Malz einbringen ist auf dieser Höhe praktischer. Anschliessend wird die Maische in den Läutereimer hochgeschöpft (in der 20l-Klasse kein Problem). So kann ich dann in den Weck zurückläutern und schon beim Läutern mit heizen anfangen.

Der Nachguss wird im Moment noch per Hand aufgebracht. Ich überlege mir aber eine kleine Heisswasserpumpe zu integrieren, dann geht das Läutern fast von alleine.

Von einer festen Verrohrung würde ich Abstand nehmen. Das macht alles nur sehr unflexibel. Ich werde alles mit Silikonschläuchen machen. Das ist für mich auch einfacher zum reinigen. Wie beabsichtigst Du die feste Verrohrung zu reinigen? Insbesondere wenn Maische oder Würze durchgepumpt wurde?

Zudem würde mich interessieren, wo der Vorteil vom "von unten einmaischen" liegt? Und wieso läuters Du aussen am Weck runter, mit zusätzlich nötigem Anschluss am Koch-Weck? Ich finde das hier viel einfacher:
laeutern.jpg
Beste Grüsse, mo

uli74
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Re: Planung Einkocheranlage / Tischbau / Verrohrung

#9

Beitrag von uli74 » Donnerstag 11. Januar 2018, 10:13

Einkocher für NG und Maischbottich hochstellen, Läuterbottich drunter.

Nach dem Abmaischen kann man den Maischbottich putzen (in dem wird Später gekocht).

Die Würze kann man entweder in den zur Sudpfanne umfunktionierten Maischebottich hochpumpen, oder mittels Eimer umleeren. Nach dem Kochen Whirlpool und per Schlauch ins Gärfass.

Summa summarum kommt man mit einem oder zwei Schläuchen und einer Pumpe oder Eimer aus. Für den Nachguss benötigst Du einen Messbecher und eine Schaumkelle.

Lass die komplizierte Verohrung weg, die macht Dir beim Putzen nur unnötig Arbeit, von der Gefahr der Kontamination mal ganz abgesehen.
Zuletzt geändert von uli74 am Donnerstag 11. Januar 2018, 10:32, insgesamt 1-mal geändert.
Gruss

Uli

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Re: Planung Einkocheranlage / Tischbau / Verrohrung

#10

Beitrag von hopfenbär » Donnerstag 11. Januar 2018, 10:30

mo* hat geschrieben:
Donnerstag 11. Januar 2018, 08:44
Ich beabsichtige den Hauptguss sowie das Maischen im mittleren Topf (Weck) zu machen. Das hat für mich den Vorteil, dass ich besser in den Topf sehen kann. Auch das Umrühren und Malz einbringen ist auf dieser Höhe praktischer. Anschliessend wird die Maische in den Läutereimer hochgeschöpft (in der 20l-Klasse kein Problem). So kann ich dann in den Weck zurückläutern und schon beim Läutern mit heizen anfangen.
Die Oberkante meins oberen Topfes ist ungefähr auf 120cm. Da ich nur ein Rührwerk drauf setzte und das Malz ohne Wasser zugebe, sprich nicht mit dem Maischepaddel hantiere sehe ich da gar kein Problem. Schöpfen möchte ich nicht mehr, ist mir zu viel geplantsche. Im Maischekessel liegt am Boden eine Läuterhexe (15Sude nicht einmal angebrannt). Sprich ich kann nach ende des Maisches direkt den Hahn auf machen und in die Würzepfanne läutern. So kann ich beim Läutern auch schon mit dem heizen beginnen.
mo* hat geschrieben:
Donnerstag 11. Januar 2018, 08:44
Von einer festen Verrohrung würde ich Abstand nehmen. Das macht alles nur sehr unflexibel. Ich werde alles mit Silikonschläuchen machen. Das ist für mich auch einfacher zum reinigen. Wie beabsichtigst Du die feste Verrohrung zu reinigen? Insbesondere wenn Maische oder Würze durchgepumpt wurde?
Ehrlich gesagt weil ich bisschen auf Edelstahl stehe und einfach Bock drauf habe. Bis jetz mach ich alles mit Schläuchen und irgendwie will ichs jetz mal mit Rohren probieren. :Mad2 :Drink
Ich plane alles mit TriClamp zu lösen, das lässt sich super reinigen weil es keine Gewinde gibt. Ich pumpe auschließlich Wasser, Maische/Würze läuft mit Schwerkraft. Bis auf ein kleines Ende am Maischekessel läuft nur Wasser durch die Rohre. Die Rohre sind ja auch nicht wircklich lang, max 40cm.
mo* hat geschrieben:
Donnerstag 11. Januar 2018, 08:44
Zudem würde mich interessieren, wo der Vorteil vom "von unten einmaischen" liegt? Und wieso läuters Du aussen am Weck runter, mit zusätzlich nötigem Anschluss am Koch-Weck? Ich finde das hier viel einfacher
Weiß nicht ob es einen riesigen Vorteil gibt. Habe das erste mal für ein Helles von unten eingemaischt(um Sauerstoffeintrag beim Schütten des Malzes ins Wasser zu vermeiden) seit dem mache ich es immer so. Größte offensichtliche Unterschied ist das es nicht staubt!
Bis jetzt hab ich wie auf deinem Bild geläutert. Mich hat immer gestört das die Würzepfanne die ganze Zeit oben offen ist und der Schlauch bis auf den Boden hängt, was mich beim frühen heizen gestört hat.
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Re: Planung Einkocheranlage / Tischbau / Verrohrung

#11

Beitrag von mo* » Donnerstag 11. Januar 2018, 11:34

hopfenbär hat geschrieben:
Donnerstag 11. Januar 2018, 10:30
Ehrlich gesagt weil ich bisschen auf Edelstahl stehe und einfach Bock drauf habe.
Jedem sein eigener Fetisch :Grübel ...
hopfenbär hat geschrieben:
Donnerstag 11. Januar 2018, 10:30
(um Sauerstoffeintrag beim Schütten des Malzes ins Wasser zu vermeiden)
und seine eigenen Ängste :Shocked ...

Das wichtigste ist doch, dass man sich im klaren ist was man tut und dass man es bewusst tut... und am Ende mit der Anlage zufrieden ist :thumbsup

In dem Sinn würde es mich interessieren, wie zufrieden Du in einem halben Jahr mit der Anlage bist, was sich bewährt hat und was weniger. Bin schon gespannt...
Beste Grüsse, mo

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Re: Planung Einkocheranlage / Tischbau / Verrohrung

#12

Beitrag von hopfenbär » Donnerstag 11. Januar 2018, 11:49

mo* hat geschrieben:
Donnerstag 11. Januar 2018, 11:34
In dem Sinn würde es mich interessieren, wie zufrieden Du in einem halben Jahr mit der Anlage bist, was sich bewährt hat und was weniger. Bin schon gespannt...
Sehe ich auch so. Ich werde auf jeden Fall berichten. Am Ende nervt eh wieder was und alles wird umgeschmissen :puzz
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Re: Planung Einkocheranlage / Tischbau / Verrohrung

#13

Beitrag von hopfenbär » Samstag 13. Januar 2018, 17:21

Die Tische sind schon einmal gebaut. Sind zwei getrennte Tische die mit einer Schraube während dem Brauen verbunden werden. :Smile
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Re: Planung Einkocheranlage / Tischbau / Verrohrung

#14

Beitrag von Chris1990 » Samstag 13. Januar 2018, 18:16

Das sieht doch schon einmal sehr gut aus! Berichte mal weiter, wie es voran geht. :Smile

Würdest Du mir verraten, womit Du die schicken 3D-Visualisierungen erstellt hast? Die machen echt was her! Ich bin gerade dabei, einen neuen Brauraum zu planen und ich könnte mir vorstellen, den damit zu planen. Geht das?

Viele Grüße

Christopher

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Re: Planung Einkocheranlage / Tischbau / Verrohrung

#15

Beitrag von mo* » Samstag 13. Januar 2018, 22:06

Hübscher Anfang. Und die Malzmühle hängt auch schon in der richtigen Höhe an der Wand :Wink
Beste Grüsse, mo

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Re: Planung Einkocheranlage / Tischbau / Verrohrung

#16

Beitrag von hopfenbär » Sonntag 14. Januar 2018, 16:41

Chris1990 hat geschrieben:
Samstag 13. Januar 2018, 18:16
Würdest Du mir verraten, womit Du die schicken 3D-Visualisierungen erstellt hast?
Hi,
die habe ich in Houdini(für private nutzung kostenlos, einzige einschränkung man kann Bilder nur mit max 1280x720 speichern) erstellt aber man kann das natürlich in jedem beliebigen 3D-Programm erstellen. Das gute ist wenn es nur um die schnellen Visualisierung seiner Ideen geht, kommt man mit simplen Grundkörpern (Kugel/Box/Tube) aus und muss nichts aufwendig modellieren.

Schau dir auch mal Sketch-UP an, habe damit noch nie gearbeitet aber glaube das ist für schnelle 3d Visualisierungen ausgelegt.

Wenn man sich ein paar Einsteiger Tutorials anschaut und etwas motviert ist klappt das auf jeden Fall.
Kannst mir gerne eine PN schicken wenn du noch Fragen hast. :Drink
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