Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

Alles zum Thema Brauanlagen-Selbstbau. Für Steuerung und Automatisierung bitte das Unterforum "Automatisierung" nehmen.
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OnkelHugo
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Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#1

Beitrag von OnkelHugo » Dienstag 28. November 2017, 20:11

Moin zusammen,
ich plane derzeit meine erste Anlage (keinerlei Vorkenntnisse vorhanden) und hab mich die letzten Tage intensiv im Forum eingelesen.
Ich würde gerne direkt in die 50l-Klasse einsteigen.
Ziel ist eine preiswerte, aber dennoch halbautomatisierte und vor allem einfache Anlage ohne viel basteln zu müssen (das basteln kommt dann später sicher noch).

Nachdem ich eure eigenbauten angesehen habe, plane ich folgendes:

- 70l Edelstahltopf mit Ablaufhahn als Maischkessel beheizt mit Hendi, Steuerung über mikroSikaru V3, Kompakt 70l Rührwerk von Brauhardware.de
- 50l Läuterbottich mit Läuterhexe auf einer Motorradhebebühne (muss ich mal sehen ob die stabil genug ist, sonst muss ich umpumpen oder schöpfen)
- 50l Gärbehälter

Folgende Fragen hab ich:
- Was empfehlt ihr als Läuterbottich und Gärbehälter?
- Hab ich noch was wichtiges vergessen?
- Was würdet ihr anders machen?

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Dinkhopf
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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#2

Beitrag von Dinkhopf » Dienstag 28. November 2017, 22:06

Nur aus ehrlichem Interesse und nicht als Fangfrage gemeint: Wieso willst du als blutiger Anfänger direkt mit 50 l starten?

Ansonsten: Die Brausteuerung kann ich aus eigener Erfahrung empfehlen, auch wenn ich sie wieder verkauft habe. Gehöre doch eher zu der Fraktion, die Spaß daran hat, selbst Hand anzulegen.

Zu den Bottichen: Wenn es preiswert sein soll, scheidet Edelstahl wohl erst mal aus, es sei denn, es ist 2nd Hand. Ich kann sowohl den “Filterfix“ als auch den Gäreimer von braupartner.de sehr empfehlen. Beides Kunststoff, allerdings um einiges schwerer und stabiler als die normalen Hobbocks, von denen hier oft die Rede ist.

Hast du noch was vergessen? Eine ganze Menge, angesichts deiner Liste gehe ich aber davon aus, dass es dir hier nur um die „großen“ Teile geht? Da fällt mir als erstes der Nachguss ein: Womit willst du den erhitzen? In der 20-Liter-Klasse reichen dafür oft handelsübliche Kochtöpfe aufm Küchenherd. Du wirst aber mehr brauchen, etwa einen Einkocher.

LG
Alex

Edit: Fehler in der Bezeichnung des Läuterbottichs behoben.
Zuletzt geändert von Dinkhopf am Dienstag 28. November 2017, 22:15, insgesamt 1-mal geändert.
Beste Grüße
Alex :Drink

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#3

Beitrag von afri » Dienstag 28. November 2017, 22:11

50l als Läuterbottich sind zu groß, es darf gern etwas kleiner sein, wenn das Geld spart. Bottich + Hexe klingt gut, Freund geht auch, von Lochblech habe ich keine Ahnung.

Die 70l sind OK, aber Hahn muss nicht unbedingt sein, man kann auch mit anderen Mitteln und Schwerkraft die Maische überführen. Ein Hahn bedeutet immer mehr Fehlerquellen/Drecksnester/Undichtigkeiten. Sollte man sich gut überlegen.
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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#4

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 28. November 2017, 23:32

Als Läuterbottich entweder direkt einen Thermoport (teuer) oder einen Schengler 70L Edelstahltopf. Die sind relativ günstig. 50l könnten zwar grade so reichen aber wenn es auch mal ein etwas stärkeres Bier werden soll braucht die Maische auch Platz. Bißchen Luft nach oben kann nie schaden und preislich macht das keinen großen Unterschied.

Und wo wir grade bei dem Thema sind, mit einem 50L Gärbottich wirst du nicht hinkommen. Du musst schon etwas Steigraum einrechnen für die Kräusen. Und man sollte das Gewicht nicht unterschätzen, ich kann 50l Würze nicht bewegen. Daher teile ich meine Sude auf zwei Gärbehälter auf, die lassen sich dann auch noch in den Keller wuchten.
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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#5

Beitrag von OnkelHugo » Mittwoch 29. November 2017, 06:10

Ok, also 2x 30l Gärbottich und 70l Schengler als Läuterbottich.

Für den Nachguss nehme ich einen Einkochtopf, der steht hier noch rum.

@Dinkhopf: Ich kenne mich, wenn ich jetzt mit einer kleineren Anlage starte, steht in spätestens 2 Monaten eine Vergrößerung an.

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#6

Beitrag von Lumbanraja » Mittwoch 29. November 2017, 08:01

Da kann ich Dir beipflichten, ich hatte auch direkt mit 60l begonnen, was sich nach 2 Jahren bereits als zu klein entpuppte... Wenn Du die Kohle hast, dann würde ich zum Läutern lieber nen 70er Termoport nehmen...
Auf jeden Fall viel Spass! VG Robin
Als er grade grade war, da knickt' er ab, was schade war...

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#7

Beitrag von grüner Drache » Mittwoch 29. November 2017, 11:05

OnkelHugo hat geschrieben:
Dienstag 28. November 2017, 20:11

- 50l Läuterbottich mit Läuterhexe auf einer Motorradhebebühne (muss ich mal sehen ob die stabil genug ist, sonst muss ich umpumpen oder schöpfen)
- 50l Gärbehälter
Hallo!

Das mit der Hebebühne würde ich nochmal überdenken.
Du musst ja die Höhe des Maischekessels/Sud-Pfanne überwinden.
Ich weiß nicht ob die Dinger dafür gemacht sind, und halte eine Anlage mit drei Kesseln und zwei Heizquellen für flexibler, vielleicht willst Du ja mal was mit Dekoktion brauen oder mit Doppelsud arbeiten.
Sicher, es hat nich jeder den Platz um sich ne Anlange mit drei Ebenen zu bauen, aber es hat schon was für sich, wenn die Maische einfach in den Läuterbottisch und von da aus die Würze in die Sudpfanne fließen kann.
Allzeit gut Sud!
:Drink
Ciao, Alex!
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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#8

Beitrag von Bierjunge » Mittwoch 29. November 2017, 12:55

Zum Nachlesen über das passende volumetrischen Verhältnis der einzelnen Gefäße werfe ich auch einmal mehr das hier in den Ring (sofern noch nicht bekannt):
https://braumagazin.de/article/klassengesellschaft/

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#9

Beitrag von flamberger » Mittwoch 29. November 2017, 14:50

Dinkhopf hat geschrieben:
Dienstag 28. November 2017, 22:06
Nur aus ehrlichem Interesse und nicht als Fangfrage gemeint: Wieso willst du als blutiger Anfänger direkt mit 50 l starten?
............................
Was spricht denn dagegen? Ich meine du kannst ja auch mit 30L im 50L Topf arbeiten. Mal abgesehen davon, dass die Verluste je kleiner der Sud ist um so grösser ausfallen. Also in Prozent meine ich. Für mich spricht alles gegen eine kleinere Anlange wenn man den Platz und das Geld hat für einen 50L Kessel und dem nötigen Zubehör.
Ich bin sehr froh das ich Zugriff habe auf Kessel von 50-80L und entsprechend auch mal 37L (Am Ende in der Flasche) von einem Bier mit 24° Plato zu produzieren ohne dabei zweimal einmaischen zu müssen.

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#10

Beitrag von Malzwein » Mittwoch 29. November 2017, 15:40

flamberger hat geschrieben:
Mittwoch 29. November 2017, 14:50

Was spricht denn dagegen?
Zum Beispiel das: Wenn ich alleine braue, trage ich und vor allem putze ich lieber einen Einkocher, als meinen 9kg schweren 50 Liter Kartoffelkocher und all das andere ebenfalls größer dimensonierte Equipment. Ich habe wirklich (noch) fast alles von Einkocher bis 70 Liter Thermoport und bin auch aus dem genannten Grund doch in die Grainfather-Fraktion gewechselt. Aber auch, weil ich vielfätiger und bequemer brauen möchte.

Auch mal größerer Mengen brauen zu können, ist natürlich auch toll. Aber es fällt schon auf, dass viele alte Hasen aus dem Forum (wieder) in der 20-Liter-Klasse agieren. Liegt ja vielleicht auch am wörtlich genommenem "alten" Hasen.
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#11

Beitrag von Malzwein » Mittwoch 29. November 2017, 15:43

Haben wir eigentlich schon eine Planungshilfe angedacht? So kann man ja auch sehr gut aufbauend planen. So ist ein Einkocher bis in weit höhere Klassen verwendbar, aber als Einstieg mit BIAB-Sack ein unschlagbar günstiger Start.
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#12

Beitrag von OnkelHugo » Mittwoch 29. November 2017, 15:49

Wenn ich mein Setup (nur die großen Sachen) zusammenrechne, komm ich auf ungefähr 800€.
Da wäre natürlich auch ein Grainfather für drin.

Jetzt muss ich wieder überlegen.

Was bräuchte ich beim Grainfather noch zusätzlich (außer die ganzen Kleingerätschaften wie Messbecher etc.)?
Welche Vorteile hätte ich neben dem möglichen Volumen mit einer selbst zusammengestellten Anlage gegenüber dem Grainfather?

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#13

Beitrag von Sura » Mittwoch 29. November 2017, 15:58

flamberger hat geschrieben:
Mittwoch 29. November 2017, 14:50
Dinkhopf hat geschrieben:
Dienstag 28. November 2017, 22:06
Nur aus ehrlichem Interesse und nicht als Fangfrage gemeint: Wieso willst du als blutiger Anfänger direkt mit 50 l starten?
............................
Was spricht denn dagegen? [.....]
Ich muss da mit einhaken.
- Als erstes sollte man überlegen wieviel man selbst trinkt, und wieviel man für Kumpels brauen möchte. Alles in allem kostet ein Liter Selbstgebrautes zwischen 50c und 1€. Ohne die Anschaffungskosten. Ob man da seinen Freundeskreis regelmässig mit durchfüttern möchte, muss man freilich selbst entscheiden.
- Als zweites kann man dann überlegen, wie oft im Jahr man seinem Hobby denn frönen möchte: Alle 3 Monate? Jeden Monat? Jede Woche? Und möchte man ausprobieren oder ist man mit zwei/drei Rezepten die funktionieren zufrieden?

Dann hat man ungefähr raus, wieviel Liter/Braugang man haben möchte.

Aber dann kommt das ärgerliche beim brauen: Reifen, Lagern, Abfüllen, Waschen.
Mindestesn das doppelte der Sudgröße kann man gleich in Kühlkapazität planen, und zum vergären möchte man irgendwann vielleicht auch mal einen (Kühl)Schrank haben den man in der Temperatur steuern kann. Also das dreifache. Bis 25l ist das kein Problem und handlich. Bei 50l fängt es aber schnell an unhandlich zu werden weil der Bottich ja nen Drittel größer sein sollte.

Irgendwann kommt auch die Frage aus welchen Behältnissen man das denn servieren möchte? Flaschen sind bis 25l Suden schon eine nervige Geschichte. Bei 50l hätte ich dazu grundsätzlich keine Bock. Also KEGs von Anfang an. Aber auch da stellt sich die Frage: Wie oft trinkt man, und dann immer das selbe? Lieber jeden Tag was anderes und die Putzlust ist eigentlich nicht so hoch? Dann doch lieber Flaschen? Gegendruckabfüller gut und schön, aber der will auch gereinigt und bedient werden....

Das Problem ist nichtmal das was man am Anfang hat, sondern das, was am Ende noch alles dazukommt. Bis man sich sicher ist wieviel Lust man dazu wirklich hat, würde ich lieber klein anfangen. Das kannst du eh alles weiterverwenden wenn du unbedingt größer werden willst.
In den meisten Fällen ist ein Post von mir genau so zu verstehen wie er geschrieben ist.

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#14

Beitrag von Dinkhopf » Mittwoch 29. November 2017, 16:09

Den Beiträgen von Malzwein und Sura habe ich nichts hinzuzufügen, das waren auch meine Gedanken. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie man als Anfänger dazu neigt, beim Equipment-Kauf völlig übers Ziel hinauszuschießen.

Meine ursprüngliche Frage war aber ehrlich ernst gemeint. Hätte ja sein können, dass du, OnkelHugo, dich mit 3 Kumpels zusammentun willst. Aber unter den gegebenen Umständen würde ich auch eher klein anfangen.
Beste Grüße
Alex :Drink

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#15

Beitrag von Malzwein » Mittwoch 29. November 2017, 16:09

Die gesamten Vorteile vom GF stehen in anderen Threads, aber das schönste am Grainfather ist für mich, dass der gesamte Brauvorgang automatisiert ist und extrem bequem abläuft. So wird jeder Sud reproduzierbar. Alleine die Versuche mit verschiedenen Automatisierungen für Einkocher und später Hendi haben mich ein Vermögen gekostet.

Ich habe mir - trotz der beiden Einkocher im Keller - für 50€ noch einen schlanken 22 Liter Nachgussheizer aus der Bucht besorgt, weil handlicher und optisch ähnlich, und einen passenden Rührpaddel aus Edelstahl. Dann noch einen Gärbehälter, das übliche Kleinzeug und ab dafür. (Der Nachgussbereiter passt mit 1600 Watt zusammen mit dem GF sogar an einmal 16 Ampere.)

Interessant könnte sich die wachsende gemeinde de GF Nutzer entwickeln. Maßgeschneiderte Rezepte gibt es in der Community jedenfalls schon zu Hauf.
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#16

Beitrag von Beerkenauer » Mittwoch 29. November 2017, 16:12

OnkelHugo hat geschrieben:
Mittwoch 29. November 2017, 06:10
Ok, also 2x 30l Gärbottich und 70l Schengler als Läuterbottich.

Für den Nachguss nehme ich einen Einkochtopf, der steht hier noch rum.

@Dinkhopf: Ich kenne mich, wenn ich jetzt mit einer kleineren Anlage starte, steht in spätestens 2 Monaten eine Vergrößerung an.
So war das bei mir. Bin mit dem Beerfest gestartet und beim 3. Sud hatte ich schon ein 50 Liter Topf mit Hendi. :Ahh
So ein Schritt will wohl überlegt sein. :Bigsmile

Gruss

Stefan

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#17

Beitrag von hyper472 » Mittwoch 29. November 2017, 17:20

Sura hat geschrieben:
Mittwoch 29. November 2017, 15:58
Alles in allem kostet ein Liter Selbstgebrautes zwischen 50c und 1€. Ohne die Anschaffungskosten.
Das höre/lese ich öfter, aber ich check´s nicht. Wenn wir bei dem Ansatz bleiben und die Anschaffungskosten ignorieren (bzw. mit ersparten Kosten für Modelleisenbahn etc. verrechnen) komme ich auf folgende Kosten für die 22l Bier, die ich im Einkocher schaffe:
50gr Hopfen: 2,50€
Hefe: 2,00€
4,5kg Malz: 3,60€
3kwh Strom: 0,75€
150l Wasser: 0,30 Ct.
Summe: 9,15€

Macht pro Liter Bier 42 Ct.

Wie gesagt eine Milchmächenrechnung, da keine Abschreibungen auf die Ausrüstung enthalten sind. Also Vorschlag zur Güte: Wenn ein Grainfather 200 Sude schafft (ich hoffe/denke, er schafft mehr), produziert er uns 200 x 30l = 6.000l Bier. 800,- € Anschaffungspreis / 6.000l = 13Ct./l. (mit 2 Einkochern + Rührwerk die Hälfte, mit einem Braumeister 20 das doppelte). Damit kämen noch 2,86 € zu den oben genannten 9,15€ dazu, = 12,01€. 12,01€ : 22l Bier = 55Ct/l. Immerhin so teuer wie Oettinger.

Welche Kosten habe ich übersehen?

Viele Grüße, Henning
Wenn man etwas positiv oder negativ auslegen kann, meine ich es positiv.
Es ist möglich, dass sich meine Meinung nicht mit der Meinung anderer deckt.
Wer will, ist herzlich eingeladen, mir in Anwendung von Boardregel Nr. 6 eine PN zu senden.

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#18

Beitrag von OnkelHugo » Mittwoch 29. November 2017, 17:47

Ich hab mich jetzt für einen Grainfather entschieden.
Wenn ich mich dann doch noch vergrößere, müsste der sich ja noch gut verkaufen lassen.

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#19

Beitrag von Malzwein » Mittwoch 29. November 2017, 18:15

hyper472 hat geschrieben:
Mittwoch 29. November 2017, 17:20

50gr Hopfen: 2,50€
Hefe: 2,00€
4,5kg Malz: 3,60€
3kwh Strom: 0,75€
150l Wasser: 0,30 Ct.
Summe: 9,15€

Macht pro Liter Bier 42 Ct.
Der KBH rechnet mir immer brav die Kosten pro Liter aus. Beim letzten Stout waren es 80ct/l, beim gestopften IPA 1€/l. Als Pauschale für Strom, Wasser, Reinigungsmittel und alle anderen Verbrauchs - und Verschleißteile setze ich pro Sud 4 € an.

Woher ihr immer die Malzpreise nehmt, ist mir ein Rätsel. Die üblichen Versender nehmen für Sackware über 1€ pro kg, für Kleinmengen mehr als 1,50€, die Windsor Hefe z.B. 2,60€. Mit einem simplen Vollbier würde es billiger, das will ich aber nicht. Eine Geräteabschreibung ist da noch gar nicht berücksichtigt, dass macht m.E. auch keinen Sinn. Der überlagerte und entsorgte Hopfen taucht auch nicht direkt auf. Die Kosten für die Kühlung ist auch nur in der Pauschale.

Aber ich gönne mir mal den Spaß und mache eine Vollkostenrechnung übers Jahr. Das Ergebnis darf ich aber meiner Frau nicht zeigen.
Gruß Matthias

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#20

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 29. November 2017, 18:39

Malzwein hat geschrieben:
Mittwoch 29. November 2017, 18:15
Woher ihr immer die Malzpreise nehmt, ist mir ein Rätsel. Die üblichen Versender nehmen für Sackware über 1€ pro kg,
Sackware ab Mälzerei gibt es schon für 60-70 Cent pro Kilo. Basismalze. Da kann man schon ordentlich sparen und hat einen guten Vorrat.
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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#21

Beitrag von Malzwein » Mittwoch 29. November 2017, 18:56

Ja, wenn man nicht mehrere hundert Kilometer fahren muss oder besser noch, regelmäßig eh an einer Mälzerei vorbeikommt.

Aber die Fahrtkosten rechnet ihr mit in den Malzpreis ein, gelle? Wenigstens die echten Verbrauchskosten? Dann lohnt sich selbst eine Anfahrt von 50km erst ab mehreren Säcken.

Aber ich Wette, das hier irgendwer auch 200km fährt, um bei einem Sack Malz 10€ zu sparen. :P
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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#22

Beitrag von Mjoelnir » Mittwoch 29. November 2017, 18:59

Ich hab's extra vorher ausgerechnet. Hat sich bei 5 Säcken und 30 km einfacher Fahrt schon gelohnt :D
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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#23

Beitrag von Sura » Mittwoch 29. November 2017, 19:22

hyper472 hat geschrieben:
Mittwoch 29. November 2017, 17:20
Sura hat geschrieben:
Mittwoch 29. November 2017, 15:58
Alles in allem kostet ein Liter Selbstgebrautes zwischen 50c und 1€. Ohne die Anschaffungskosten.
Das höre/lese ich öfter, aber ich check´s nicht. Wenn wir bei dem Ansatz bleiben und die Anschaffungskosten ignorieren (bzw. mit ersparten Kosten für Modelleisenbahn etc. verrechnen) komme ich auf folgende Kosten für die 22l Bier, die ich im Einkocher schaffe:
50gr Hopfen: 2,50€
Hefe: 2,00€
4,5kg Malz: 3,60€
3kwh Strom: 0,75€
150l Wasser: 0,30 Ct.
Summe: 9,15€

Macht pro Liter Bier 42 Ct.

Wie gesagt eine Milchmächenrechnung, [....]
Welche Kosten habe ich übersehen?
ok......
  • Hopfen. Klar kann man nur das nötigste nehmen oder auch nur bittern und das Aroma weglasse..... einen Amarillo oder Nelson bekommst du nicht für 2,50€. Für den Preis bekommst du ja nicht mal den HT Mittelfrüh, selbst bei Perle wirds knapp....
  • Hefe für 2€? Die US05 kostet 2,70€, die Notti kostet €3,15. Je nach °P dürfens auch mal zwei Packen sein. Oder was Flüssiges?
  • 4,5kg Malz für €3,60? .... ich weiss ja nicht. Selbst wenn ich Säcke kaufe ist 25€ für 25kg beim Basismalz das Mindeste.....
  • 3kwh Strom.... Jetzt selbst mal angenommen das du nur mit 1800W heizt, bleiben bei 90min kochen nur 10min Zeit für das Maischen und die Nachgussbereitung. Von Kühlung beim gären und beim reifen und lagern will ich jetzt garnicht anfangen, und Heisswasser wird ja auch nicht warm von den Stadtwerken angeliefert....
  • 150l Wasser sind auch zu knapp. Kühlst du nicht aktiv oder putzt du nicht?
Wenn ich mir das recht überlege, sind selbst 50c schon viel zu knapp gerechnet..... :Grübel
In den meisten Fällen ist ein Post von mir genau so zu verstehen wie er geschrieben ist.

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#24

Beitrag von Sura » Mittwoch 29. November 2017, 19:28

Mjoelnir hat geschrieben:
Mittwoch 29. November 2017, 18:59
Ich hab's extra vorher ausgerechnet. Hat sich bei 5 Säcken und 30 km einfacher Fahrt schon gelohnt :D
Ich müsste für nen Sack Malz früher Feierabend machen, dann mindestens 2,5h (hin und zurück) im Auto sitzen, und hab danach knapp 160km auf der Uhr.... das lohnt sich wirklich nur wenn ich viele Säcke kaufe und das irgendwo im Wohnraum lagere den ich ja auch heizen und bezahlen muss.

Ich rechne einfach aus, ob ich stattdessen nicht lieber eine Stunde länger arbeite und mir den Kram schicken lasse :P
In den meisten Fällen ist ein Post von mir genau so zu verstehen wie er geschrieben ist.

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#25

Beitrag von Mjoelnir » Mittwoch 29. November 2017, 19:55

Würde ich an deiner Stelle definitiv auch machen :Bigsmile
Bei mir lohnt es sich halt, weil ich deutlich näher bin.
Ich komme auf dem Weg in die Heimat auch an 2 anderen Mälzereien vorbei, wo der 25 kg Sack aber 3-5 Euro mehr kostet. Da haben sich sogar die 30 km zu fahren gelohnt, weil ich so viel auf einmal gebraucht habe.
Außerdem ist der Besuch von IREKS schon durchaus auch was wert :Bigsmile
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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#26

Beitrag von hyper472 » Donnerstag 30. November 2017, 09:23

Sura hat geschrieben:
Mittwoch 29. November 2017, 19:22
  • Hopfen. Klar kann man nur das nötigste nehmen oder auch nur bittern und das Aroma weglasse..... einen Amarillo oder Nelson bekommst du nicht für 2,50€. Für den Preis bekommst du ja nicht mal den HT Mittelfrüh, selbst bei Perle wirds knapp....
  • Hefe für 2€? Die US05 kostet 2,70€, die Notti kostet €3,15. Je nach °P dürfens auch mal zwei Packen sein. Oder was Flüssiges?
  • 4,5kg Malz für €3,60? .... ich weiss ja nicht. Selbst wenn ich Säcke kaufe ist 25€ für 25kg beim Basismalz das Mindeste.....
  • 3kwh Strom.... Jetzt selbst mal angenommen das du nur mit 1800W heizt, bleiben bei 90min kochen nur 10min Zeit für das Maischen und die Nachgussbereitung. Von Kühlung beim gären und beim reifen und lagern will ich jetzt garnicht anfangen, und Heisswasser wird ja auch nicht warm von den Stadtwerken angeliefert....
  • 150l Wasser sind auch zu knapp. Kühlst du nicht aktiv oder putzt du nicht?
Wenn ich mir das recht überlege, sind selbst 50c schon viel zu knapp gerechnet..... :Grübel
Bei Perle genügen 1,50€, wenn ich nur 50gr nehme: http://www.braupartner.de/shop/Hallerta ... 1259.phtml
Hefe habe ich im 500gr-Paket. Könnte man auch mehrmals führen, wobei man hier das höhere Ausfallrisiko gegenrechnen müsste.
Für Malz zahle ich 17,50€ für 25kg bei IREKS oder Steinbach.
Beim Strom stimme ich Dir zu, da habe ich das Maischen vergessen - verdoppeln wir also die Kosten auf 1,50€ pro Sud, was den l-Preis um 3,4 Ct./l anhebt.
Wasser: Ich putze mit 50l Kühlwasser und gieße den Rest in den Rasensprenger. Aber ok, das Spülen der Flaschen und weitere Reinigungen im Haus... Verdoppeln wir auch das und kommen so auf 60Ct. pro Sud, was den l-Preis um weitere 1,4 Ct. hebt.

Im Ergebnis stimme ich Dir gerne zu, wenn wir uns darauf einigen, dass der l Selbstgebrautes teurer ist als Oettinger mit 50Ct./l. Gleichzeitig bleibe ich dabei, dass unser Hobby, mit Augenmaß betrieben, sicher nicht das teuerste ist. Da kann man weit mehr Geld versenken in Schrebergärten, Autos, Motorrädern, Modelleisenbahnen, Frauen, Whisky, Theater- und Symphoniker-Abonnements etc. Das Hobby aber zu betreiben, um an das billigste Bier ranzukommen, klappt sicher nicht.

Viele Grüße, Henning
Wenn man etwas positiv oder negativ auslegen kann, meine ich es positiv.
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Sura
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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#27

Beitrag von Sura » Donnerstag 30. November 2017, 09:44

hyper472 hat geschrieben:
Donnerstag 30. November 2017, 09:23
Das Hobby aber zu betreiben, um an das billigste Bier ranzukommen, klappt sicher nicht.
Vieles ist Ansichtssache, aber ich stimme dir dabei natürlich zu. (Wobei das auch nie meine Intention war....)
:Drink
In den meisten Fällen ist ein Post von mir genau so zu verstehen wie er geschrieben ist.

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#28

Beitrag von hyper472 » Donnerstag 30. November 2017, 10:48

Sura hat geschrieben:
Donnerstag 30. November 2017, 09:44
hyper472 hat geschrieben:
Donnerstag 30. November 2017, 09:23
Das Hobby aber zu betreiben, um an das billigste Bier ranzukommen, klappt sicher nicht.
Vieles ist Ansichtssache, aber ich stimme dir dabei natürlich zu. (Wobei das auch nie meine Intention war....)
:Drink
So so, Du hattest also nie die Intention, mir zuzustimmen...
Jetzt bin ich beleidigt :Mad

:Drink
Wenn man etwas positiv oder negativ auslegen kann, meine ich es positiv.
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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#29

Beitrag von Malzwein » Donnerstag 30. November 2017, 12:00

Wasser: Ich putze mit 50l Kühlwasser und gieße den Rest in den Rasensprenger.
Also ich putze mit Reinigungsmitteln, die ich nicht auf den Rasen kippen kann. Kegreinigung braucht bei mir auch einiges an Wasser .. und Reinigungsmittel. Das mit dem Malz für die Glücklichen, die im Umkreis von 50 km an einer Mälzerei wohnen, hatten wir schon.

Die Ausgaben für die letzten beiden Jahre habe ich mal zusammengerechnet und alles was Anlagenerweiterung betrifft abgezogen. Aber hier mal ein neuer Keg, da ein neues Gärfass (bei Plastik muss das mal sein) oder Schläuche und Ventile zählen in die laufenden Kosten. Dazu noch der Betrieb der zwei Kühlschränke im Keller die ich wirklic nur für Bier, Hopfen und Hefe nutze. Und 3 KW und 100l Wasser pro Sud in der GF Klasse. Weniger als das fünffache an Wasser halte ich für eine Milchmädchenrechnung und ist eher zuwenig (Brauwasser, Kühlwasser, Flaschen, Fässer reinigen, Boden putzen). Wasser ist aber auch nicht der Kostentreiber.

Das macht bei mir pro Liter von vielleicht 1,60€, wobei Verbrauschsmaterialien und Kühlung am meisten beitragen. Für mich ein realistischer Wert.
Das Hobby aber zu betreiben, um an das billigste Bier ranzukommen, klappt sicher nicht.
Doch das klappt! Ich darf nur nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Ein Kiste guten Bieres kostet schnell über 15€ und wenn ich "Craftbeer" nehme, sind ebenso schnell 6-10€ pro Liter drin.

Bei einem Hobby Arbeitszeit zu berechnen, lehne ich ab.
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#30

Beitrag von secuspec » Montag 12. März 2018, 18:36

Beerkenauer hat geschrieben:
Mittwoch 29. November 2017, 16:12
OnkelHugo hat geschrieben:
Mittwoch 29. November 2017, 06:10
Ok, also 2x 30l Gärbottich und 70l Schengler als Läuterbottich.

Für den Nachguss nehme ich einen Einkochtopf, der steht hier noch rum.

@Dinkhopf: Ich kenne mich, wenn ich jetzt mit einer kleineren Anlage starte, steht in spätestens 2 Monaten eine Vergrößerung an.
So war das bei mir. Bin mit dem Beerfest gestartet und beim 3. Sud hatte ich schon ein 50 Liter Topf mit Hendi. :Ahh
So ein Schritt will wohl überlegt sein. :Bigsmile

Gruss

Stefan
Jo, genau SO läuft es offenbar öfters - nach meinem nun 8. Sud ist Vergrößerung angesagt :puzz
Klassisches 2 Geräte Sudhaus auf Basis 80l Töpfen mit Hendi für die Rasten und einem Ultra Low Power 8kW Heizelement fürs Kochen. Alles gesteuert über CraftBeerPi. :Drink

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Re: Meine Erstanlage - brauche Planungshilfe

#31

Beitrag von gulp » Montag 12. März 2018, 18:43

secuspec hat geschrieben:
Montag 12. März 2018, 18:36
Beerkenauer hat geschrieben:
Mittwoch 29. November 2017, 16:12
OnkelHugo hat geschrieben:
Mittwoch 29. November 2017, 06:10
Ok, also 2x 30l Gärbottich und 70l Schengler als Läuterbottich.

Für den Nachguss nehme ich einen Einkochtopf, der steht hier noch rum.

@Dinkhopf: Ich kenne mich, wenn ich jetzt mit einer kleineren Anlage starte, steht in spätestens 2 Monaten eine Vergrößerung an.
So war das bei mir. Bin mit dem Beerfest gestartet und beim 3. Sud hatte ich schon ein 50 Liter Topf mit Hendi. :Ahh
So ein Schritt will wohl überlegt sein. :Bigsmile

Gruss

Stefan
Jo, genau SO läuft es offenbar öfters - nach meinem nun 8. Sud ist Vergrößerung angesagt :puzz
Und nach ein paar Jahren, wenn man ein bisserl was gelernt hat, verkleinert man wieder. :Greets

Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

https://biergrantler.de
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