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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Dienstag 9. Oktober 2018, 16:13
von joerg-emil
War denn der Maischesack angekokelt oder sogar durchgekokelt? Davon hattest du nichts geschreiben, daher vermutete ich eher eine Luftblase.
Ich benutze immer grob geschrotetes Malz. Wieviel Kg hattest du in der Schüttung?

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Dienstag 9. Oktober 2018, 17:22
von IonEye13
Nein der Sack war nicht angekokelt. Habe mich eigentlich an das Rezept gehalten, sprich knapp 3,5kg.

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Dienstag 9. Oktober 2018, 18:00
von oliver0904
Würde es nicht Sinn machen ein Überlaufrohr wie beim Klarstein Mundschenk einzubauen?
Der Vorteil wäre das sich nicht das Wasser auf dem Sack staut. Somit kann unten nichts trocknen laufen.

Gruß
Oliver

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Dienstag 9. Oktober 2018, 18:47
von IonEye13
joerg-emil hat geschrieben:
Dienstag 9. Oktober 2018, 16:13
...daher vermutete ich eher eine Luftblase.
...
Wie maische ich denn am besten ein? Das Wasser ist mit 50° schon ordentlich heiß, oder kann ich vorher auch schon die Schüttung reinlegen?
Genauso das Abmaischen, lasst ihr die Schüttung dann noch drin oder entnehmt ihr sie direkt?

Meinen Heizstab habe ich auch wieder komplett gereinigt bekommen, dazu musste ich ihn allerdings ausbauen. Gibt es Steckverbindungen die Wasserdicht sind bzw. 2-3kW leiten können?

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Dienstag 9. Oktober 2018, 20:17
von t-u-f
IonEye13 hat geschrieben:
Dienstag 9. Oktober 2018, 18:47


...Gibt es Steckverbindungen die Wasserdicht sind bzw. 2-3kW leiten können?
Ja gibt es - such mal nach Industrie-Steckverbinder IP68....
(Am Handy welche raus suchen ist schwer...)
Gibt es von verschiedene Hersteller wie z.B.https://www.harting.com/DE/de/industrie ... binder-han

Gruß T-u-F

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Dienstag 9. Oktober 2018, 22:17
von IonEye13
Danke, schaue mal wo die preislich liegen

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Mittwoch 10. Oktober 2018, 09:00
von joerg-emil
IonEye13 hat geschrieben:
Dienstag 9. Oktober 2018, 18:47
Wie maische ich denn am besten ein? Das Wasser ist mit 50° schon ordentlich heiß, oder kann ich vorher auch schon die Schüttung reinlegen?
Genauso das Abmaischen, lasst ihr die Schüttung dann noch drin oder entnehmt ihr sie direkt?
@IonEye
Zum Einmaischen bringe ich zunächst den HG auf ca. 50 Grad, schalte die Heizung aus und spanne den geöffneten Maischesack über den Rand. Dann gebe ich in mehreren Portionen die Schüttung hinzu und rühre die gut ein. So können sich keine Luftblasen bilden. Dann verschließe ich den Sack und schalte Heizung und Pumpe ein. Über dem Sack muss immer etwas Wasser stehen. Bei einer großen Schüttung (beim GNom über 2kg) knete ich den Maischesack mit einem Kochlöffel während der Verzuckerungsrast ein oder zweimal kurz durch, nehme ihn aber nicht heraus.

Am Ende des Maischens nehme ich den Sack NICHT heraus, da sonst die bereits klare Würze wieder trüb wird. Die Würze also einfach ablassen. Für den Nachguss kann man bei größeren Schüttungen den Sack vorsichtig öffnen, über den Rand spannen und den Nachguß in kleinen Portionen in den Sack geben. Bei kleineren Schüttungen gebe ich den Nachguss direkt auf den geschlossenen Sack. In den beiden PDFs direkt am Anfang dieses Beitrages ist das alles genau beschrieben.

Mein Tipp an Dich, wenn du 15L anpeilst, dann reichen 3kg Malz, vielleicht versuchst du auch erstmal 2,5kg. Wieviel Liter fasst dein Kessel? Ganz grob kannst du sagen, pro Kg Malz brauchst du ca. 6-7 Liter Kesselvolumen. Das Malz sollte grob geschrotet sein.

@oliver0904
Der GNom braucht kein Überlaufrohr, wenn der Maischesack im Kessel liegt und ausreichend mit Wasser bedeckt ist, kann auch die stärkste Pumpe keine Luft ziehen. Das ist ja der Vorteil dieser einfachen Konstruktion. Der Mundschenk ist anders aufgebaut, hier ist ein Überlaufrohr zwingend erforderlich.

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Mittwoch 10. Oktober 2018, 14:47
von IonEye13
Vielen Dank, ich werde bei dem nächsten Brautag die Punkte mal umsetzen und schauen ob es besser wird.
Ich habe einen Schengler 20L Topf, hätte aber lieber auf einen 30L Topf gehen sollen.
Habe mir nun auch einen Mühle bestellt und werde das Malz zukünftig selbst schroten.

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Mittwoch 10. Oktober 2018, 15:20
von joerg-emil
IonEye13 hat geschrieben:
Mittwoch 10. Oktober 2018, 14:47
Ich habe einen Schengler 20L Topf, hätte aber lieber auf einen 30L Topf gehen sollen.
Der 20L Topf ist super, ich habe mir auch einen 20L-Topf in der Form umgebaut. Größer würde ich mit dem System Maischesack und Pumpe nicht gehen. Ab einer Malzmenge von 4 Kg wird die Sudausbeute merklich schlechter.

Zum Vergleich:

4 kg Schüttung im 20L-Topf - Sudausbeute 55 % (künftig werde ich mit dem Topf nur noch 3 kg verbrauen)
2 kg Schüttung im GNom - Sudausbeute 70 % (ist mir vor ein paar Tagen gelungen)

Gruß Jörg-Emil

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Mittwoch 10. Oktober 2018, 15:35
von IonEye13
beryll hat geschrieben:
Mittwoch 10. Oktober 2018, 14:55
Welchen Maischesack nutzt Du denn?
VG Peter
Ein Wäschenetz von Amazon.

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Samstag 13. Oktober 2018, 10:39
von IonEye13
So melde mich nochmal zu Wort.
Meine erste Sud habe ich gestern nochmal mit der Spindel gemessen, da es kaum/keine blubs mehr gab. Es wurden ca 2 plato angezeigt.
Daraufhin habe ich das Jungbier verköstigt.der Geruch war ganz okay, allerdings war das Bier mit einem extrem penetranten angebrannten Geschmack versetzt. Die Sud ist also dahin und wird entsorgt.

Ich habe leider noch ein Problem mit der Beschaffung von einem geeigneten Lochblech. Da muss ich noch weiter suchen, oder kennt jemand eine günstige Quelle die optimaler Weise auf Länge genau zuschneiden und Kanten? Alternativ würde ich ein rundes Lochblech nehmen und Stifte anschrauben für den Abstand. Allerdings finde ich nur rechteckige Tafeln.

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Samstag 13. Oktober 2018, 12:52
von IonEye13
Oh das sieht schon sehr gut aus. Meine Maße wären genauso wie deine, bin mir nur nicht sicher wegen der Abstände zu dem Heizstab.

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Sonntag 14. Oktober 2018, 12:56
von IonEye13
beryll hat geschrieben:
Samstag 13. Oktober 2018, 13:48
Gibt mir mal den genauen Innendurchmesser von dem Topf.
Mein Innendurchmesser liegt bei 290 mm. Mit dem abdecken des Sensors ist mir garnicht bewusst gewesen, klingt aber plausibel. :thumbup

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Mittwoch 17. Oktober 2018, 18:32
von IonEye13
Das wäre natürlich super, gibt es schon Neuigkeiten?

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Mittwoch 17. Oktober 2018, 20:51
von IonEye13
Vielen Dank schonmal für die Bemühung

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Donnerstag 1. November 2018, 11:29
von gingerfreak
Habe gerade gesehen, dass es die vielzitierten Ablaufronden von Metu jetzt auch in V4A gibt. Auf deren Seite oben links im PDF Katalog:
https://metu.de/produkte/produkte/zubeh ... tutzen-st/

Nicht ganz billig, aber mir egal, passt. (Komme selber auch gerade gaanz langsam mit meiner größeren Anlage voran...)

LG, Lorenz

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Samstag 3. November 2018, 08:57
von JollyJumper
Moin,
ja ist ein stolzer Preis. Werd mal versuchen selber zu drehen aus VA.

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Samstag 3. November 2018, 09:54
von glassart
ich werde eine Halbmuffe aufschweißen -die kostet 1,50€

lg Herbert :Drink

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Samstag 3. November 2018, 11:25
von JollyJumper
Ich hab damals an meinem Läutergrand GN-Behälter ein Bodenauslass angeschweißt,
das hauchdünne Blech verformt sich ganz schön dabei, sieht dann nicht schön aus.

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Mittwoch 28. November 2018, 22:06
von hanzwurzt
Hallo zusammen :Greets ,
ich bin hier schon eine ganze Weile passiv lesend dabei und habe direkt Interesse an diesem Projekt gefunden.
Da ich jetzt nicht DER passionierte Elektrotechniker vor dem Herren bin, würde ich gerne zu meiner Variante des Gnom ein paar Anregungen, bzw. auch gerne Kritik von den Cracks hier bekommen.

Ich würde gerne Variante des Gnom etwas skalierbar gestalten.
Aus diesem Grund habe ich mich zuerst einmal für einen größeren Kessel von 33l Volumen entschieden- diesen hier: https://www.ebay.de/itm/Topf-Edelstahlt ... 0011.m1850
Als Heizstab würde ich diesen wählen: https://www.amazon.de/Heizstab-f%C3%BC ... 6VTVNA1MYZ

Ich würde gerne an die Grenze des machbaren gehen, bzw. auch mal ein etwas stärkeres Bier einbrauen und darum würde ich mir jetzt so denken, dass das Wasser mit vermehrtem Aufquellen der Maische immer schwieriger durch den Sack laufen kann.
Ich würde jetzt eine etwas stärkere Pumpe einsetzen wollen, so eine wie diese hier: https://www.ebay.de/itm/Lebensmittelech ... Sw~ZJbg9GQ
Damit ich die vernünftig laufen lassen kann, brauche ich ja noch ein Netzteil, was mir die Spannung von 230V auf 24V runterregelt.
Ich würde dieses hier nehmen: https://www.amazon.de/LED-Netzteil-50W- ... uage=de_DE#
Bis hierhin sollte das doch technisch soweit halbwegs funktional sein, richtig?

Kommen wir zur Steuerung. Ich könnte jetzt die nehmen, die hier im Thread erwähnt wurde: https://www.amazon.de/dp/B072BXC76Z/ref ... 7537025972
Eine solche Tauchhülse muss auch noch angebracht werden: https://www.amazon.de/Zoll-tauchh%C3%BC ... +6mm&psc=1
Mit welcher Dichtung und Kontermutter könnte man die befestigen?

Hier bin ich zwar relativ einfach dabei von der Handhabung her, auch der Preis ist relativ überschaubar. Sie tut was sie soll und ist für diese Geschichte denkbar gut.
Allerdings ist sie auch nicht skalierbar und ich muss jede Temperatur von Hand einstellen.
Das hat mich darauf gebracht, einfach einen Raspi als zentrales Steuerelement zu verwenden.
Der Raspi sollte zwei verschiedene Funksteckdosen ansteuern können. Die Idee ist, eine Funksteckdose soll das Heizelement steuern und an der anderen soll das Nachgußwasser zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem Einkocher erhitzt werden, dass es zu dem Zeitpunkt die 78°C erreicht hat, wenn die Läuterung beginnen kann.

Funksteckdosen könnten diese sein: https://www.amazon.de/REV-FUNKSTECKDOSE ... dose+2000w
Die sind zwar günstiger, aber diese hier: https://www.amazon.de/TP-Link-Steckdose ... hs100&th=1 haben den Charme, dass sie per App angesteuert werden können und somit für mich auch noch anderweitig einsetzbar sind.

Um die anzusteuern müsste der Raspi ja ein Funkmodul haben. Sowas wie das hier: https://www.amazon.de/SODIAL-Alarmmodul ... ds=433+mhz
Oder eher das hier: https://www.amazon.de/WINGONEER-Superhe ... +Raspberry
Ich bin da etwas ratlos muss ich gestehen, da ich nicht wirklich ein Elektronikgenie bin, wie so einige andere hier im Forum.
OK, damit der Raspi mitkriegt wann er den Heizstab antriggern und ausschalten muss, muss er ja wissen, wie warm es im Pott ist. Hier würde ich einfach einen solchen Temperaturfühler einbauen: https://www.amazon.de/gp/product/B01MZG ... 7QA3&psc=1

Ein wenig Kleinkram für die Bastelei an sich müsste auch noch dazuorganisiert werden.
Ein paar Steckverbinder: https://www.amazon.de/gp/product/B01FVN ... uage=de_DE
Und Steckbrücken: https://www.amazon.de/Aukru-20cm-female ... ale+female

Könnte das so funktionieren im Großen und Ganzen, oder bin ich mit irgendetwas komplett auf dem Holzweg? :Grübel
Bitte gerne reichlich Kritik und Anregungen und immer beachten: ich habe eigentlich keinen Plan von Elektrotechnik… :Bigsmile

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Mittwoch 28. November 2018, 22:37
von JollyJumper
Hallo,
nicht böse verstehen, du bist auf dem Holzweg.
Deine Fragen passen auch hier nicht wirklich hin.
Für die 25-30l Klasse solltest du dir anderweitig Gedanken machen.
2kW Heizstab ist dafür nicht ausreichend.
Steuerung schau dir mal CBP an, basiert auf nen Raspberry.
Oder schau nach BrewPi.
Du solltest dich ein wenig besser in die Materie einlesen.

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Mittwoch 28. November 2018, 22:45
von hanzwurzt
Nein, nein, bitte nicht falsch verstehen. Ich will mitnichten in die 25-30 Literklasse, ich möchte nur einen genügend großen Pott haben. Ich möchte so ungefähr 18-20 Liter rausbekommen, oder aber 10-15 Liter etwas stärkeres Bier.

Trotzdem Holzweg? :Grübel :Waa :Shocked

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Mittwoch 28. November 2018, 22:55
von JollyJumper
Dann bist du in der Einkocher-Klasse bestens aufgehoben.
Schau bitte danach.

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Donnerstag 29. November 2018, 10:19
von hanzwurzt
Hallo Beryll,

danke für die Antwort. Ich bin ja schon mit Einkochern unterwegs und das klappt ja auch ganz gut. Ich wollte nur mit dem Topf skalierbar sein, damit ich evtl. mehr Volumen nutzen kann. Ich habe mich anscheinend etwas missverständlich ausgedrückt. Ich möchte nicht primär mit dieser Anlage 25 oder mehr Liter- Sude fahren, dafür habe ich einen umgebauten Einkocher und das funktioniert einwandfrei.
Ich möchte eigentlich nur wissen, ob ich die technischen Voraussetzungen für eine solche Anlage mit dieser gewählten Hardware getroffen habe. Ich denke, es könnte auch sein, dass ich mal einen Versuch mit zum Beispiel 5KG Malz auf 18- 20 Liter mit dieser Anlage fahren möchte, nur um zu sehen, ob es generell funktioniert.
Joerg- Emil hat ja geschrieben, er hat Sude mit einem 18 Liter Topf gefahren, also was spricht generell gegen einen großen Topf? Nach unten bin ich in der Füllmenge ja nicht begrenzt, aber mit einem großen Pott kann ich eben auch nach oben skalieren.
Anyway, ich wollte eigentlich nur ein paar technische Ratschläge mehr nicht. Ich bastel mir das Ding mal zusammen und schaue, was dabei rauskommt... :Greets

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Donnerstag 29. November 2018, 13:26
von hanzwurzt
Hmmm, und der ist sogar noch 2€ günstiger :Grübel
Vielen Dank, den werde ich dann wohl auch nehmen... :thumbup

Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Verfasst: Samstag 22. Dezember 2018, 03:23
von IonEye13
Guten Tag,

Ich möchte die Tage einen erneuten Versuch starten, leider hat sich alles etwas in die länge gezogen, aber nun besitze ich ein neues Lochblech. Ein Kantenschutz werde ich entweder im Baumarkt oder online noch besorgen, für den ersten Versuch wird es so auch langen.

Rezept:
Triticum Wormatia
Hauptguss: 15 L
Nachguss: 11,5 L
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... rha3=4%2C3

Habe mich für das Rezept entschieden, da meine Flüssighefe (Wyeast 3068) verbraucht werden muss (Produktionsdatum Juli 2018 MHD. 6 Monate) und ich gerne Weizen trinke :Drink
An diesem Punkt kommt direkt die erste Frage, wenn ich nach dem brauen, bzw. gären einen erneuten Durchgang starten möchte besteht die Möglichkeit die Hefe (Wyeast 3068) erneut zu verwenden, ist dies ratsam? Wenn ja was muss ich genau beachten bei dem Vorgang und wie führe ich das am besten durch. Würde gerne direkt zwei drei Sude vom Weizen herstellen.

Um meinen vorherigen Fehlern vorzubeugen würde ich noch ein paar Punkte abgesegnet haben wollen :Angel
- Soll ich die vorgegebene Menge an Malz nehmen oder weniger nehmen?
- Einmaischen, darauf achten das keine Luftblasen vorhanden sind
- Während des Maischevorgangs nicht im Maischesack rumstochern, da sonst Trubstoffe gelöst werden
- Abmaischen: Maische in einen leeren gesäuberten Gärbottich ablassen, Maischesack im Kessel lassen, Nachguss direkt auf den Maischesack langsam geben.
- Wenn die Würze nach der Zugabe von dem Nachguss noch trüb ist, nochmal alles durch den Maischesack mit dem Malz "filtern" lassen? Ich möchte möglichst kein Malzmehl mehr nach dem Abmaischen vorliegen haben, ich vermute das diese dem Verkokeln geschuldet waren.
- Maischesack entnehmen, Kessel säubern, Würze wieder in den Kessel füllen
- Mein Hopfen (Saphir) hat 4,3% Alphasäure, einfach eingeben und dementsprechend eine größere Menge verwenden?
- Im Rezept wird bei 0 min noch zum Wirlpool Hopfen hinzugegeben, wie verfahre ich hier?
- Vor der Hefe gabe muss die Würze auf rund 20°C abkühlen
- auf der Anleitung steht das man 3 Stunden warten soll bis man die Hefe hinzugeben kann, da ich keinen aktiven Kühler habe müsste ich den Gärbottich an der Luft abkühlen lassen. Wielange dauert es wohl bis hoffentlich 15 L Würze auf Raumtemperatur abgekühlt sind (Stelle den Bottich nach Draußen also niedrige Temperaturen)

Den Brauvorgang würde ich natürlich wieder bebildet dokumentieren und hier einstellen bzw ggf. bei erfolgreichem Brauen einen Thread im dafür vorgesehenen Bereich erstellen.