Rührwerk und Läuterhexe Frage

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Paedde
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Rührwerk und Läuterhexe Frage

#1

Beitrag von Paedde » Montag 17. Dezember 2018, 11:54

Hallo zusammen,
wir haben zu dritt zum schönen Bierbrauerei Hobby gefunden. Nachdem wir mit einem Brauset angefangen wollen wir jetzt mit der Kocherklasse starten. Jetzt stellt sich die Frage wenn die Läuterhexe im Kessel verlegt ist,hat man ja fast zwangsläufig eine Schlaufe und kann dann das Rührwerk ja nicht bis zum Kesselboden reichen lassen. Somit müsste man das Rührwerk ja oberhalb der Läuterhexe anordnen. Frage: Hat man da trotzdem noch genug Umwälzung damit nichts anbrennt?

Gruß Patrick
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Ernie
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Re: Rührwerk und Läuterhexe Frage

#2

Beitrag von Ernie » Montag 17. Dezember 2018, 12:04

Moin Moin,

Du kannst die Läuterspirale soweit kürzen, dass diese außen am Rand des Topfes liegt.

Ein Rührwerk , welches bis zum Topfboden reicht , ist dann kein Problem.

Das habe ich auch so gemacht.

Alles andere wird Dir anbrennen.

LG
Ernie

stefan78h
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Re: Rührwerk und Läuterhexe Frage

#3

Beitrag von stefan78h » Montag 17. Dezember 2018, 12:04

Paedde hat geschrieben:
Montag 17. Dezember 2018, 11:54
wenn die Läuterhexe im Kessel verlegt ist,hat man ja fast zwangsläufig eine Schlaufe
nein hat man nicht!
Die Läuterhexe liegt außen am Rand. Wenn Sie zu lang ist damit eine Schlaufe entstehen würde, muss man kürzen.
Gruß
stefan

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Re: Rührwerk und Läuterhexe Frage

#4

Beitrag von Alt-Phex » Montag 17. Dezember 2018, 12:21

Und wenn ihr nicht einen zweiten Einkocher/Kochtopf habt, in den ihr direkt läutern und aufheizen könnt, macht das sowieso keinen Sinn. Dieses "zwischenbunkern" in einem extra Behälter kostet nur unnötig Zeit. Dann lieber die Läuterspirale in einen separaten Läuterbottich einbauen und die Maische kurz umschöpfen. Letztes dauert keine 5min, wohin gegen das "zwischenbunkern" locker ne Stunde an Zeit verbraucht. Von anderen negativen Aspekten mal ganz abgesehen.
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Re: Rührwerk und Läuterhexe Frage

#5

Beitrag von Paedde » Montag 17. Dezember 2018, 16:14

Einen zweiten Topf und passenden Hockerkocher haben wir. Das man die Hexe einkürzen kann wusste ich nicht. Dann ist das ja kein Problem.
Danke für die Antworten.
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Re: Rührwerk und Läuterhexe Frage

#6

Beitrag von Bierbaum » Montag 4. Februar 2019, 07:32

Ich habe es bei mir so gelöst, dass ich die Läuterhexe beim Maischen einfach außen am Ablaufhahn unter Spannung einhänge und sie erst vor dem Läutern in den Kessel lege. Kurz noch mit einem langen Löffel in Form geschoben. Funktioniert seit acht Suden an einem 68l Topf ohne Probleme.

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Re: Rührwerk und Läuterhexe Frage

#7

Beitrag von Bierjunge » Montag 4. Februar 2019, 09:21

Alt-Phex hat geschrieben:
Montag 17. Dezember 2018, 12:21
Und wenn ihr nicht einen zweiten Einkocher/Kochtopf habt, in den ihr direkt läutern und aufheizen könnt, macht das sowieso keinen Sinn. Dieses "zwischenbunkern" in einem extra Behälter kostet nur unnötig Zeit. Dann lieber die Läuterspirale in einen separaten Läuterbottich einbauen und die Maische kurz umschöpfen. Letztes dauert keine 5min, wohin gegen das "zwischenbunkern" locker ne Stunde an Zeit verbraucht. Von anderen negativen Aspekten mal ganz abgesehen.
Da bin ich zu 100% bei Alt-Phex.
Es fällt immer wieder auf, dass gerade Neulinge wie magisch von dem Gedanken angezogen werden, vermeintlich den Ablauf vereinfachen und ein Gerät einsparen zu können, indem man eine Kombination aus Maischpfanne und Läurebottich schafft.
Bei näherem Durchdenken löst sich der vermeintliche Vorteil meist in Luft auf, weil man ja die geläuterte Würze irgendwo sammeln ("zwischenbunkern") muss, bis das Gerät geputzt und zum Kochen vorbereitet ist. In den dafür benötigten Bottich hätte man gleich die Läutereinrichtung einbauen können (anstelle in die Pfanne) und hätte damit ohne zusätzliche Platzbdarf eine saubere Lösung geschaffen mit zwei voneinder unabhängigen Geräten, die jeweils für ihren eigenen Zweck optimiert sind anstelle eines fragwürdigen Kompromisses. Dafür sich während des Maischens ständig mit der Angst des Anbrennens unter der Läutereinrichtung herumschlagen zu müssen erscheint zumindest mir nicht als gesamthafter Vorteil.

Ja, ich weiß, dass man sich das zurechtfummeln kann und dass es hir einige gibt, die so etwas offenbar erfolgreich betreiben.
Andererseits hat es schon seinen Grund, warum sich seit Jahhunderten die Trennung in Pfanne(n) einerseits und Läuterbottich andererseits (mindestens Zweigerätesudhaus) etabliert hat und bis heute industrieller Standard ist. Ich kenne im kommerziellen Maßstab kaum Beispiele einer beheizten Maischpfanne mit Läutereinrichtung, von einem einzigen Hersteller mal abgesehen, und der hat mit Brauanlagen nicht wirklich Erfahrung (Boludo wird wissen, wen ich meine).

Nichts für ungut, Moritz

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Re: Rührwerk und Läuterhexe Frage

#8

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 4. Februar 2019, 13:57

Ich viele Sude zwischengebunkert und keine Probleme mit Rührwerk und gekürzter Läuterhexe im Einkocher. Sicher verschenkt man Zeit. Das Hauptproblem ist rückblickend, dass man bei diesem Verfahren ohne Hubtisch (o.Ä.) früher oder später in die Verlegenheit kommt, einen mehr oder weniger vollen Topf / Bottich mit heißer Würze heben zu müssen. Das kann bös ins Auge gehen!
"Da braut sich was zusammen ... "
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Viele Grüße
Jens

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Re: Rührwerk und Läuterhexe Frage

#9

Beitrag von aegir » Dienstag 5. Februar 2019, 20:37

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Montag 4. Februar 2019, 13:57
Ich viele Sude zwischengebunkert und keine Probleme mit Rührwerk und gekürzter Läuterhexe im Einkocher. Sicher verschenkt man Zeit. Das Hauptproblem ist rückblickend, dass man bei diesem Verfahren ohne Hubtisch (o.Ä.) früher oder später in die Verlegenheit kommt, einen mehr oder weniger vollen Topf / Bottich mit heißer Würze heben zu müssen. Das kann bös ins Auge gehen!
Da würd ich mir das zwischenbunkern und lupfen sparen und einen zweiten Einkocher anschaffen. In Treppenform angeordnet geht's dann ganz einfach von der Pfanne bis ins Fass.

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