Nebengebäude als Hobby-Brauerei

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ThallerBraeu
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Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#1

Beitrag von ThallerBraeu » Mittwoch 13. Januar 2021, 14:58

Hallo Leute :Greets

Lese schon länger hier mit und dachte jetz muss ich mich auch mal was posten und gleich mal eure Meinung einholen.
Braue recht begeistert seit etwa 1,5 Jahren und nachdem wir dieses Jahr Hausbauen wollte ich das Hobby natürlich gebührend integrieren.

Braue aktuell mit Induktion und einem 50 Liter Braukessel. Grundsätzlich klappt das einwandfrei, möchte jetzt aber auf 100L erhöhen, komme mit der Produktion aktuell nicht hinterher.
Im Neubau darf ich dann ein massives Nebengebäude für die Brauerei in Anspruch nehmen, jetzt gilt es den Raum und die neue Brauanlage zu planen. Das Nebengebäude wird mit einem 25er Ziegel errichtet und eine Tramdecke bekommen.

Worauf würdet ihr achten / einplanen wenn ihr ein neues Gebäude bauen würdet um sie als Hobby-Brauerei zu nutzen?

Bezüglich einer 100 Liter (Braukesselgröße) Brauanlage für hätte ich mir folgendes vorgestellt.
Maischen: 113L Edelstahltopf (60cm Durchmesser) mit Armaflexisolierung, 1,5" Auslauf, Selbstbau Rührwerk und evt. Dunst Abzug. Beheizt mit 2 Stück 3,5kw Hendi Induktionsplatten
Läutern: 113L Edelstahltopf mit Armaflexisolierung, 3/4" Auslauf, Selbstbau Läuterboden
Nachgusserhitzer: 50L Edelstahltopf mit Armaflexisolierung, beheizt mit 1 Stück 3,5kw Hendi Induktionsplatten (damit würde mein jetziges setup zum nachgusserhitzer umfunktioniert)
Gärbehälter: Speidel 120L Mostfass

es ist keine Automatisierung des Maischens aktuell geplant, wüsste aktuell auch nicht wie man 7kw @ 230V schalten kann.
Die 10,5kw ( :Shocked ) für die Hendis müssen natürlich eingeplant werden vom Elektriker damit mir die Sicherung nicht fliegt
24V Brwpgnda Pumpe als Läuterpumpe um die Würze nach dem Läutern wieder in den Braukessel zu bekommen
Es werden wahrscheinlich alle Utensilien auf einem dedizierten "Brautisch" platz finden in unmittelbarerer Nähe eines Spültisches

Was meint ihr zu dem Setup?
Würde mich über Rückmeldungen freuen

LG

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§11
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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#2

Beitrag von §11 » Mittwoch 13. Januar 2021, 15:34

Wenn es um den reinen Bau geht, fallen mir folgende Dinge ein, die im Neubau leicht verwirklicht werden können und nachträglich viel Geld kosten
- Bodenabläufe und entsprechendes Gefälle im Boden
- Evtl. Durchgänge aus Nassbereichen in Trockenbereiche mit Schwellen versehen um das Wasser da zu behalten wo es hin soll
- Bodenversiegelung- Je nachdem eine Kunststoffversiegelung oder eben Fliesen. Bier und Reinigungsmittel sind aggresiv und greifen Estrich und Beton an
- Be- und Endlüftung
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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#3

Beitrag von hiasl » Mittwoch 13. Januar 2021, 18:03

  • Abwischbare Wände, mindestens in Arbeitshöhe.
  • Dunstabzug unbedingt!
  • Statt Anschwänzwasser in einem Topf zu bereiten, lieber einen ordentlichen Durchlauferhitzer/Boiler (bis 80 °C) installieren, der kann dann auch gleich noch als Warmwasserquelle für Waschbecken etc. dienen.
  • Hast mal überlegt, lieber statt mehreren 3,5 kW eine 5 kW Platte zu nehmen (z.B. IDS6)?
Gruß
Matthias
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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#4

Beitrag von Safari-Guide » Mittwoch 13. Januar 2021, 18:21

Komplettes Fliesen von Boden und Wänden sowie Bodenablauf sind ja schon angesprochen worden. Die Stecker würde ich auch "wasserdicht", sprich mit Klappe ausrüsten, dann kann man den Raum einschließlich der Wände auch gut mal abspritzen (habe ich in meinem Brauerei- und Zerwirkraum).

Ansonsten - wenn ich deine Brau-Dimensionen so betrachte - wäre ggf. ein separater Kühlraum eine Option - sprich gekachelter Raum mit gut isolierter Tür und Kühlaggregat draußen?

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#5

Beitrag von renzbräu » Mittwoch 13. Januar 2021, 18:52

Je nach Wasser: Auf braufreundliche Wasseraufbereitungsanlage achten bzw vorher Abzweigen. Nicht dass dann nur Na+ Wasser aus dem Hahn kommt.
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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#6

Beitrag von robert_h » Mittwoch 13. Januar 2021, 18:58

Hockerkocher mit Gasflasche und Regelung. Ich braue unter dem Carport. Für drinnen ist Gas natürlich nicht geeignet. Ohne Temperaturregelung geht garnicht. Aber einen Kühlraum finde ich einfach nur geil....

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#7

Beitrag von HengtheTank » Donnerstag 14. Januar 2021, 08:05

Evtl. könntest du noch über eine Hebevorrichtung in/an der Decke nachdenken (Laufkatze/Demag etc.). Dann hättest du eine Brauerei auch für das hohe Alter.

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#8

Beitrag von ThallerBraeu » Donnerstag 14. Januar 2021, 10:18

Da sind ja Vorschläge dabei die goldwert sind und gleich aufgenommen wurden in die Anforderungen für den Planer :thumbup

* Bodenablauf fixiert
* Bodenversiegelung war mit geschliffenen Beton angedacht, meint ihr der würde die Belastung (chemisch) nicht aushalten? Würdet ihr den noch beschichten? Zu glatt wollte ich wegen der Rutschgefahr dann nicht unbedingt
* Entlüftung: würdet ihr eine Brüdenhaube oder einen aktiven Dunstabzug einsetzen?
* Wände: reicht eine abwaschbare Farbe? Der Küchenlook mit den Fliesen sagt mir nicht so ganz zu (obwohl es sicher das robusteste wäre)
* Durchlauferhitzer gleichzeitig fürs Anschwänzwasser zu dimensionieren ist eine super Idee
* Bezüglich einer 5kW Platte statt 2x 3,5kw: Hatte das Thema gegoogelt und mir gedacht warum soll ich für den gleichen Preis weniger Leistung nehmen, die Hendi ist bei mir "bewährt" und angeblich lassen sich einige Induktionsplatten nur schwer automatisch regeln (Ein- und Ausschalt-Thematik, falls das mal Thema wird) => oder übersehe ich da etwas?
* Spritzwassergeschütze Stecker, check!
* dedizierter Kühlraum wäre natürlich geil, wird aber wahrscheinlich vom Platz eher nicht drinnen sein - eine Bar muss ja auch noch platz finden zum ausschenken :Bigsmile
* Wasseraufbereitungsanlage: was meinst du genau damit? Habe mich mit dem Thema noch nicht näher befasst. Gibt es Methoden der Wasseraufbereitung die ich einplanen sollte beim Innenausbau? Oder einfach mal eine Wasseranalyse machen im zukünftigen Wohnort?
* An eine Laufkatze dachte ich auch, die Tramdecke könnte mir da entgegen kommen, werde das mit dem Planer/Zimmerer besprechen
* Mit Gas möchte ich nicht brauen, finde Induktion einfach praktischer und sicherer

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#9

Beitrag von robert_h » Donnerstag 14. Januar 2021, 10:32

Ich glaub der Kühlraum war eher als Witz gemeint. Auch die Laufkatze braucht keiner. Platz
für Kühltruhe und/oder Getränkekühlschrank solltest du einplanen.

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#10

Beitrag von tobi123 » Donnerstag 14. Januar 2021, 10:54

Warum sollte ein Kühlraum ein Witz sein?
Ein gut isolierter Kühlraum mit modernem Aggregat braucht nicht viel mehr Strom als ein Kühlschrank und ist super praktisch... Geht hier ja um ein ideales Hobbybrauhaus - da würde ich das neben den eh schon genannten Punkten in jedem Fall ins Auge fassen. Evtl. in der Nähe der Küche, und dann in der Küche ein kleinerer Kühlschrank?

Ich finde den schon genannten Bodenablauf am wichtigsten. Wenn du einen Neubau hast, würde ich Industrieboden aus Acrylharz eingießen lassen. Ideale Oberfläche, die Farbe kannst du individuell aussuchen, und gar nicht mal soo teuer...

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#11

Beitrag von Ladeberger » Donnerstag 14. Januar 2021, 11:10

Ich glaube auch nicht, dass diese Vorschläge als Witz gedacht waren. Bei 100 L Ausschlag sind 5x 20 l Kegs zu versorgen. Da kommt man selbst mit größeren Kühltruhen ziemlich schnell ans Limit. Und wenn es darum geht, 5 volle Kegs in einer Kühltruhe zu versenken, sollte man tatsächlich über einen Seilzug nachdenken. Ich kenne bereits einen Kollegen, der sich den Rücken mit diesem Hobby ruiniert hat.

Ich würde empfehlen, den Kühlbedarf von hinten her aufzuwickeln: Wie viele Biersorten sollen gleichzeitig im Ausschank sein, welche Lagerzeit erfordern diese Biersorten und wie ist der durchschnittliche Verbrauch?

In der geplanten Liga und in Kombination mit einer Theke wäre zumindest ein Fasskühlschrank mit möglichst ebenerdiger Beschickung einfacher im Handling, aber eben auch recht teuer. In einem Neubau würde ich mir eine Theke aber sowieso sparen, nimmt Platz weg und sieht nach 80er-Jahre Partykeller aus. Man darf Zapfhähne heute ruhig von vorne sehen, z.B. an einem Kegerator oder an einer Wand zum Kühlhaus.

Gruß
Andy

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#12

Beitrag von Safari-Guide » Donnerstag 14. Januar 2021, 11:31

Der Kühlraum war vollkommen Ernst gemein - bei 100l Ausschlagmenge wird da ja einiges "bewegt". Und ich nehme nicht an, dass nur 2x im Jahr gebraut wird, sondern vermute, dass ggf. noch (mittelfristig) ein weiterer Schritt zu einer Mikrobrauerei ansteht. Dann ist der TE auch mit einer kompletten Verkachelung gut bedient.

Die Laufkatze ist ggf. etwas übertrieben, einen soliden Haken für einen Flaschenzug kriegt man an jeder Betondecke befestigt.

Erik

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#13

Beitrag von ubu » Donnerstag 14. Januar 2021, 11:56

Beim Kühlraum würde ich an deiner Stelle auch nochmal darüber nachdenken.

Wenn ich die Möglichkeit hätte ein Braugebäude zu errichten währe dies einer der Pflichtteile.

Die Gefahr besteht ansonsten dass dann irgendwann alles mit Kühlschränken/Truhen vollgestellt ist.

Grillst du auch viel?
Ich kann mir vorstellen dass viele hobbybrauer auch gerne den Grill anwerfen.

Ein begehbarer Kühlschrank währe ein Traum.

:Bigsmile :Bigsmile

.
Gruß
Uwe

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#14

Beitrag von ThallerBraeu » Donnerstag 14. Januar 2021, 13:06

Mir gefällt die Idee die geplante Schank durch einen Kegerator zu ersetzen. Durch den gewonnen Platz hätten mehrere Kühlschränke bzw. eine Kühlzelle mit 2x1,5m locker platz. Ich frage mich aber ob man die Kühlzelle ebenerdig zustande bringt? Über die Türschwelle heben ist ja auch wieder nicht optimal. Ein Kühlraum wird wohl auch auf mindestens €3-4k kommen, sicher die beste aber nicht die preisgünstigste Variante.

Zum Thema Rücken: Habe mir schon einmal einen Bandscheibenvorfall beim heben zugezogen, das brauche ich kein zweites mal. Alles über 40 Liter wird von mir nicht mehr gehoben: ebenerdig bewege ich alles mit einem Rollbrett bzw. zusätzlich mit Würzepumpen kann man sich auch behelfen. Da der Raum auch als Werkstatt dient wird ein Seilzug/Laufkatze fix eingeplant.

Bezüglich Kühlbedarf: Mehr als 2 Kegs werden nicht angeschlossen, so groß ist der Eigenbedarf (zumindest momentan nicht). Das meiste setze ich über Flaschen und 5L Partyfässer ab.

Vlt hier mal eine Skizze vom geplanten Nebengebäude, maßstabsgetreu:
Dateianhänge
skizze_v4.JPG

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#15

Beitrag von hiasl » Donnerstag 14. Januar 2021, 13:43

robert_h hat geschrieben:
Donnerstag 14. Januar 2021, 10:32
Auch die Laufkatze braucht keiner.
Also ich fand den 5-t-Kran in der Uni-Brauerei (2 hl) immer ganz praktisch zum Austrebern... :P
29993_123269124360118_4683494_n.jpg
29993_123269147693449_1651514_n.jpg
Spaß beiseite, haben ist immer besser als brauchen. Wenn ich mir was ganz neu einrichte und die Möglichkeit gegeben ist, darf das gerne auch auf der liste stehen.
Gruß
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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#16

Beitrag von §11 » Donnerstag 14. Januar 2021, 13:55

ThallerBraeu hat geschrieben:
Donnerstag 14. Januar 2021, 13:06
Mir gefällt die Idee die geplante Schank durch einen Kegerator zu ersetzen. Durch den gewonnen Platz hätten mehrere Kühlschränke bzw. eine Kühlzelle mit 2x1,5m locker platz. Ich frage mich aber ob man die Kühlzelle ebenerdig zustande bringt? Über die Türschwelle heben ist ja auch wieder nicht optimal. Ein Kühlraum wird wohl auch auf mindestens €3-4k kommen, sicher die beste aber nicht die preisgünstigste Variante.

Zum Thema Rücken: Habe mir schon einmal einen Bandscheibenvorfall beim heben zugezogen, das brauche ich kein zweites mal. Alles über 40 Liter wird von mir nicht mehr gehoben: ebenerdig bewege ich alles mit einem Rollbrett bzw. zusätzlich mit Würzepumpen kann man sich auch behelfen. Da der Raum auch als Werkstatt dient wird ein Seilzug/Laufkatze fix eingeplant.

Bezüglich Kühlbedarf: Mehr als 2 Kegs werden nicht angeschlossen, so groß ist der Eigenbedarf (zumindest momentan nicht). Das meiste setze ich über Flaschen und 5L Partyfässer ab.

Vlt hier mal eine Skizze vom geplanten Nebengebäude, maßstabsgetreu:
Ist der Bereich "SL Regal" zum Lagern der Rohstoffe gedacht? Wenn ja, dann ist eine wirklich gute Lüftung nötig oder du solltest den Bereich räumlich abtrennen. Wenn du im Bereich 100 Liter kochst, hast du irgendwo zwischen 5 und 10l Wasser je Stunde in der Luft und zwar alleine beim Kochen. Das ist in einem Lagerbereich in dem Dinge wie Malz lagern, nicht ideal. Wenn du in diesem Raum auch deine Mühle hast, gilt das umso mehr. Ich saug bei meiner Mühle zusätzlich über einen Zyklon den Staub ab. Malzstaub und Feuchtigkeit sind ein Klasse Närboden und kleben auch recht gut.
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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#17

Beitrag von ThallerBraeu » Donnerstag 14. Januar 2021, 14:01

Ja, auf den Schwerlast (SL) Regalen sollen auch die Rohstoffe gelagert werden. Sind aber alle Luftdicht verschlossen in Kunststoffcontainern. Den Dampf beim Hopfenkochen werde ich trotzdem nach außen absaugen, wird also nicht im Raum bleiben.

Die Staubentwicklung beim schroten ist aber ein guter Punkt: Für das schroten könnte ich einen Schritt vor die Tür gehen, zyklon/staubsauger könnte ich aber dann auch probieren.

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#18

Beitrag von §11 » Donnerstag 14. Januar 2021, 14:12

ThallerBraeu hat geschrieben:
Donnerstag 14. Januar 2021, 14:01

Die Staubentwicklung beim schroten ist aber ein guter Punkt: Für das schroten könnte ich einen Schritt vor die Tür gehen, zyklon/staubsauger könnte ich aber dann auch probieren.
Ich hab mir sagen lassen das die Absaugung direkt mit dem Staubsauger problematisch werden kann, weil die meisten nicht ex-geschützt sind und Malzstaub sehr gut brennt. Ich hab mir für um die $20 einen Kunsstoffzyklon aus China bestellt. Der kann zum Beispiel vor einen Staubsauger angeschlossen werden. Bei mir dient ein altes Gebläse aus meiner Heizung das ich noch hatte.
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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#19

Beitrag von secuspec » Donnerstag 14. Januar 2021, 14:16

Die Sache mit der Lüftung könnte entweder durch einen Dampfkondensator, oder einer Brüdenhaube mit Venturi Belüftung nach außen gelöst werden. Der Dampfkondensator ist eine sehr elegante Lösung, verbraucht aber zusätzlich Wasser. Die Brüdenhaube ist günstig zu realisieren, nur muss man die eben ausreichend dimensionieren und einen geeigneten Lüfter nehmen. Das Venturi Prinzip ist so einfach wie genial, wenn man einen geeignetem Wandauslass vorsieht.

https://braumagazin.de/article/bruedena ... riprinzip/

Berichte mal wie es weiter geht.

Viele Grüße,
Steffen
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Gesteuert mit BREWBLOX (https://brewblox.netlify.app).

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#20

Beitrag von robert_h » Donnerstag 14. Januar 2021, 14:22

Vielleicht auch mal über eine Tiefkühltruhe nachgedacht? Da gehen meine ich gute 10 19l kegs rein?

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#21

Beitrag von tobi123 » Donnerstag 14. Januar 2021, 16:19

ThallerBraeu hat geschrieben:
Donnerstag 14. Januar 2021, 13:06
Bezüglich Kühlbedarf: Mehr als 2 Kegs werden nicht angeschlossen, so groß ist der Eigenbedarf (zumindest momentan nicht). Das meiste setze ich über Flaschen und 5L Partyfässer ab.
Ich finde es wichtiger, die Temperatur beim Gären steuern zu können... Nur so als Anregung...

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#22

Beitrag von renzbräu » Donnerstag 14. Januar 2021, 17:42

ThallerBraeu hat geschrieben:
Donnerstag 14. Januar 2021, 10:18
* Wasseraufbereitungsanlage: was meinst du genau damit? Habe mich mit dem Thema noch nicht näher befasst. Gibt es Methoden der Wasseraufbereitung die ich einplanen sollte beim Innenausbau? Oder einfach mal eine Wasseranalyse machen im zukünftigen Wohnort?
Trinkwasser-Analyse muss der Wasserversorger stellen. Also da man in Internet schauen oder Anfragen. Wenn man Glück hat, muss gar nichts an Brauwasser gemacht werden.
Bei kalkhaltigem, harten Wasser werden oft Enthärtungsanlagen eingesetzt. Hier gibt es verschiedene Verfahren - häufig sogenannte Ionentauscher, die Ca+ und Mg + durch Na+ ersetzen. Dass Wasser ist aber schlecht als Brauwasser geeignet. Man erkennt die daran, dass Salztabletten nachgefüllt werden müssen. Und selbst wenn die eingebaut sind ist es besser vorher einen Abzweig zu legen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wasserenth%C3%A4rtung

Einen sehr guten Überblick zur Wasseraufbereitung gibt:
https://braumagazin.de/article/von-der- ... rauwasser/

Generell zum Thema Wasser: Standzeiten und Hygiene beachten. Das war meinem Installateur damals wichtig, weil auch viele Kollegen da nicht drauf schauen und dann Stichleitungen entstehen, die wochenlang unbenutzt stehen und man ein Hygienepriblem bekommen kann - auch im Kaltwasser. lässt sich ggf durch Schlaufen und geschickte Anordnung der Entnahmestellen vermeiden. Gibt auch Armaturen, die regelmäßig die Leitung spülen.
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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#23

Beitrag von BrauervomRotenBerg » Donnerstag 14. Januar 2021, 20:48

ThallerBraeu hat geschrieben:
Donnerstag 14. Januar 2021, 13:06
Mir gefällt die Idee die geplante Schank durch einen Kegerator zu ersetzen. Durch den gewonnen Platz hätten mehrere Kühlschränke bzw. eine Kühlzelle mit 2x1,5m locker platz. Ich frage mich aber ob man die Kühlzelle ebenerdig zustande bringt? Über die Türschwelle heben ist ja auch wieder nicht optimal. Ein Kühlraum wird wohl auch auf mindestens €3-4k kommen, sicher die beste aber nicht die preisgünstigste Variante.
Aus eigener Erfahrung: Kühlzelle ohne Türschwelle geht !!
06DDD86F-D84A-4F16-9FB3-5422EF4EF9E2.jpeg
Und kann ich absolut empfehlen, man kann nie genüg Kühlschrank haben für Bier und Alles Andere. Ich zapfe übrigens mit 6 Leitungen gleichzeitig aus dem Kühlhaus nach hinten raus.

Grüße
Schönes Leben hier!!! (Sehr gut auch zu mir passendes Motto der Riegele-Brauerei)
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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#24

Beitrag von Hopfenlaub » Donnerstag 14. Januar 2021, 22:02

ThallerBraeu hat geschrieben:
Donnerstag 14. Januar 2021, 10:18
* Entlüftung: würdet ihr eine Brüdenhaube oder einen aktiven Dunstabzug einsetzen?

* Bezüglich einer 5kW Platte statt 2x 3,5kw: Hatte das Thema gegoogelt und mir gedacht warum soll ich für den gleichen Preis weniger Leistung nehmen, die Hendi ist bei mir "bewährt" und angeblich lassen sich einige Induktionsplatten nur schwer automatisch regeln (Ein- und Ausschalt-Thematik, falls das mal Thema wird) => oder übersehe ich da etwas?
Eine gute Idee und schon woanders im Forum angesprochen:
Abzugshauben haben meist ein echtes Problem mit der entstehenden Menge an Feuchtigkeit, stattdessen empfehle ich dir ein Gebläse das deinen Brauraum "aufbläst". Den Überdruck lässt du dann durch deinen Brüdenabzug nach draußen entweichen.
Wegen der Menge an eingepusteter Frischluft könntest du dir die Einleitung in der Nähe zum Heizkörper überlegen, grade für die kalten Monate sinnvoll :Grübel

Wenn du 2 oder mehr 3,5KW Platten parallel steuern willst:

Zuleitung sollte 2,5mm² betragen!
Nimm pro Platte eine separate Phase, die Ansteuerung erfolgt dann über SSR Relais, angesteuert vom RaspberryPi oder einer anderen Brausteuerung...wenn du natürlich (wie anfangs erwähnt) manuell bleiben willst: nutze die SSR und steuer sie über 5V an, die dir ein kleines Netzteil bereitstellt, antakten kannst du dann über einen beliebig kleinen Schalter, die Lasten übernehmen ja die SSR für dich!

(Bestenfalls bekommt jede Hendi noch separat versorgte 12V Lüfter zur Nachlaufkühlung, da ja die Versorgungsspannung abrupt abgeschaltet wird.)


Gruß, Ramon

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#25

Beitrag von ThallerBraeu » Freitag 15. Januar 2021, 11:50

@BrauervomRotenBerg
das sieht echt optimal aus! welche Abmessungen hast du bei deiner Kühlzelle und wo bist du damit preislich gelandet?
kann man so eine Kühlzelle wirklich einfach durchbohren um Leitungen rauszulegen oder wie hast du das gelöst?

@Hopfenlaub
ein Gebläse nach Innen würde vlt. auch gleich eine Doppelfunktion erfüllen und mir Staub/Dämpfe beim Handwerken aus dem Raum zu drücken über das geöffnete Fenster hinter der Werkbank

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#26

Beitrag von BrauervomRotenBerg » Freitag 15. Januar 2021, 15:38

ThallerBraeu hat geschrieben:
Freitag 15. Januar 2021, 11:50
@BrauervomRotenBerg
das sieht echt optimal aus! welche Abmessungen hast du bei deiner Kühlzelle und wo bist du damit preislich gelandet?
kann man so eine Kühlzelle wirklich einfach durchbohren um Leitungen rauszulegen oder wie hast du das gelöst?
Meine Kühlzelle hat 1,30 x 1,80m. Da geht schon was rein. Regal, Kästenstapel und einige Fässer. Wird auch für Lebensmittel und Grillgut genutzt. War eine Sonderanfertigung, die genau in einen bestehenden Anbau eingepasst wurde. Daher etwas teurer, ca. € 7000.-inkl. kompletter Montage. Kühlhäuser von der Stange gibt es schon etwas billiger.
Die Schläuche hat mir der Kältebauer durch die Wand gezogen mit einer Bohrung, die dann mit den Schläuchen ausgeschäumt wurde.
IMG_4914.jpg
IMG_4914.jpg (21.18 KiB) 1023 mal betrachtet
Von der anderen Seite sieht es so aus, die Bierschläuche gehen von der Zapfsäule direkt waagerecht nach hinten durch die Wand, jeweils 3 Schläuche gebündelt:
IMG_4903.jpg
IMG_4903.jpg (20.01 KiB) 1023 mal betrachtet
Grüßle

Jochen
Schönes Leben hier!!! (Sehr gut auch zu mir passendes Motto der Riegele-Brauerei)
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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#27

Beitrag von integrator » Freitag 15. Januar 2021, 20:01

ThallerBraeu hat geschrieben:
Donnerstag 14. Januar 2021, 10:18
* Bodenversiegelung war mit geschliffenen Beton angedacht, meint ihr der würde die Belastung (chemisch) nicht aushalten? Würdet ihr den noch beschichten? Zu glatt wollte ich wegen der Rutschgefahr dann nicht unbedingt
Hier kannst du dir meinen Boden anschauen. Den kannst du auch an der Wand hoch laufen lasse.
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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#28

Beitrag von Scheibelhund » Freitag 15. Januar 2021, 23:31

Für den Boden gibt es extra Rutschfestigkeitsklassen, und die passenden Fliesen dazu. Bei mir waren es Spaltplatten, quadratisch, nicht das elende Rechteckformat. Schaut richtig klassisch aus. Cotto wäre auch schön gewesen, ist aber für Brauereien nicht zugelassen. Da gibts auch spezielle Vorschriften die aber leicht einzuhalten sind und ihren Sinn haben. Den Untergrund abdichten damit die Kellerdecke trocken bleibt.
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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#29

Beitrag von diapolo » Samstag 16. Januar 2021, 09:50

Hi,
ich habe in der Brauerei einen Epoxydharzboden mit R10-11 der ist gewerblich zugelassen für Brauereien. HAb eine Hohlkehle runherum gemacht und den Boden hoch gezogen. Als Decke kann ich dir eine Kunststoffdecke empfehlen.
Willst du die Brauerei mal gewerblich betreiben?

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#30

Beitrag von integrator » Samstag 16. Januar 2021, 09:58

diapolo hat geschrieben:
Samstag 16. Januar 2021, 09:50
Hi,
ich habe in der Brauerei einen Epoxydharzboden mit R10-11 der ist gewerblich zugelassen für Brauereien. HAb eine Hohlkehle runherum gemacht und den Boden hoch gezogen. Als Decke kann ich dir eine Kunststoffdecke empfehlen.
Willst du die Brauerei mal gewerblich betreiben?
Genau, das ist der Boden den ich oben meinte.
Bei der Decke habe ich auch Kunststoffpaneele im Großformat genommen. Die lassen sich ganz einfach verarbeiten.
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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#31

Beitrag von ThallerBraeu » Samstag 16. Januar 2021, 12:08

Gestern mit dem Baumeister (der aber natürlich kein bRaumeister ist :D ) gesprochen, er meinte ein Betonboden mit diesem Einschliff https://aut.sika.com/de/bau/boden-und-w ... tztop.html sollte wahrscheinlich auch reichen. Was meint ihr?

Wie laut sind eigentlich die Kühlaggregate von einer 2x2m Kühlzelle? Die bringt man idealerweise an der Aussenwand des Gebäudes an oder innerhalb? Die Seite mit der Kühlzelle würde genau zum Nachbarn zeigen wo in etwa 10m Entfernung das Fenster zum Schlafzimmer ist - möchte mir da keine Beschwerden einhandeln. Meint ihr das ist zu laut?

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#32

Beitrag von diapolo » Samstag 16. Januar 2021, 15:55

Ich habe bei mir ein Silenys aggregat das hört man kaum, pauschal kann man es nicht sagen wie laut ein Aggregat ist.
Hilft nur "Probehören" bzw. den Angaben des Herstellers "vertrauen".

Bei der Bodenversiegelung sehe isch das eher so: Wer billig kauft, kauft 2x. Ich würde den Epoxydahrzboden nehmen. Meiner hat für 15m² ca 400€ gekostet.


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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#33

Beitrag von stefan78h » Montag 18. Januar 2021, 17:42

ThallerBraeu hat geschrieben:
Samstag 16. Januar 2021, 12:08
Gestern mit dem Baumeister (der aber natürlich kein bRaumeister ist :D ) gesprochen, er meinte ein Betonboden mit diesem Einschliff https://aut.sika.com/de/bau/boden-und-w ... tztop.html sollte wahrscheinlich auch reichen. Was meint ihr?
mach Epoxy..... die Einstreu reicht nicht...

Ich hab in meiner Werkstatt auch einen gelättetetn Boden mit Versiegelung. Aber kein Epoxy.....

Wenn mein Brauraum, drann ist kommt da definitiv Epoxy rein!
Gruß
stefan

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#34

Beitrag von ThallerBraeu » Montag 18. Januar 2021, 17:49

Was genau ist das Problem an der Einstreu bzw. was ist bei Epoxy besser? Auf die 38qm ist das halt schon ein ordentlicher Preisunterschied

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#35

Beitrag von Braufex » Montag 18. Januar 2021, 18:49

ThallerBraeu hat geschrieben:
Montag 18. Januar 2021, 17:49
Was genau ist das Problem an der Einstreu bzw. was ist bei Epoxy besser? Auf die 38qm ist das halt schon ein ordentlicher Preisunterschied
- Die Einstreu ist " staubreduzierend gegenüber nichtvergüteten Betonobeflächen", die Versiegelung ist eine geschlossene hygyenische Oberfläche
- Die Einstreu hat eine " Erhöhung der Fett und Ölbeständigkeit gegenüber nichtvergüteten Betonobeflächen", da steht nichts von Beständigkeit bei Säuren und Laugen. Die Versiegelung ist einfach dicht und mit Sicherheit gegen leichte Säuren und Laugen beständig

Die Einstreu ist eine einfache und günstige Vergütung für geringe Ansprüche.
In einer Brauerei, vor allem wenn ich sie neu baue, möchte ich lieber die Industrieversiegelung.
Ist hygienischer und wesentlich leichter zu reinigen.

Gruß Erwin

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Re: Nebengebäude als Hobby-Brauerei

#36

Beitrag von afri » Montag 18. Januar 2021, 22:06

Braufex hat geschrieben:
Montag 18. Januar 2021, 18:49
In einer Brauerei, vor allem wenn ich sie neu baue, möchte ich lieber die Industrieversiegelung.
Ist hygienischer und wesentlich leichter zu reinigen.
Mag stimmen, aber auf lange Sicht ist das auch wieder doof, weil Epoxy problematisch bei der Entsorgung ist. Da ist jeder Betonboden nix dagegen. Wenn der Braubunker mal abgerissen wird, gibt's hoffentlich eine vernünftige Entsorgungsmöglichkeit, aber aus heutiger Sicht würde ich Epoxy eher ablehnen.
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