Wechsel in die 50L Klasse

Alles zum Thema Brauanlagen-Selbstbau. Für Steuerung und Automatisierung bitte das Unterforum "Automatisierung" nehmen.
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Brandergartenbier
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Wechsel in die 50L Klasse

#1

Beitrag von Brandergartenbier » Donnerstag 16. September 2021, 19:42

Hallo Kollegen,

vorab: Ja es gibt sehr viele Leute die von der Einkocherklasse in die 50L Klasse wechseln, und im Grunde weiß ich was man dafür braucht, vor Allem weil ich meinen Braustil größtenteils beibehalten will.
Dennoch möchte ich unbedingt vor einer Investition Eure Meinungen hören und hoffe, dass die ein oder andere Erfahrung es mir leichter macht etwas zu kaufen.

Ich braue in meinem Gartenhaus ca. 70m vom Haupthaus entfernt. 16A Strom ist da, hängt aber noch Gartenteich, Gartenbeleuchtung und 2 Kühlschränke (Gären und Vorrat) dran. Von daher ist der Punkt mit der 3,6kW Induktionsplatte raus und ich bin direkt beim Gaskocher angekommen.

Aktuell steuere ich die Rasten im Einkocher mit Inkbird, dass klappt super und würde mir an Automation schon vollkommen reichen.
Bin trotzdem nicht von einer "richtigen" Steuerung abgeneigt, die ohne Internet und Stundenlangen RasberryPi - Orgien auskommt, ich bin leider nicht so bewandert was das angeht :puzz
Wie man einen Hockerkocher automatisiert ist mir bewusst. Ich weiß auch um die Gefahren. Die Gasflasche würde ich hinter dem Gartenhaus parken und mit Wanddurchbruch nur mit dem Schlauch ins Gartenhaus gehen. Einen Gassensor werde ich auch einbauen denke ich. Gerne Tipps, aber keine Belehrungen was schief gehen kann, beruflich arbeite ich sehr oft an Explosionsschutzdokumenten mit. Ich werde alle Vorkehrungen treffen. Das Gartenhaus bekommt eh noch einen Ablüfter, alleine schon wegen Feuchtigkeit. Große Türe und Fenster sind ebenfalls vorhanden.
Ich weiß nurnoch nicht, ob ich mit Pilotflamme arbeite oder mit Zündautomat. Der Automat wäre für mich die schickere Lösung, allerdings könnte mir die Bude um die Ohren fliegen, wenn das Magnetventil mal undicht wird der Inkbird dann sagt ." Zünde!".... die Piloflamme ist immer da und würde unbeabsichtigt ausströmendes Gas zünden, solange es am Brenner ist.
Ich denke an einen 7-9 kW Kocher. Steuert jemand einen Hockerkocher mit dem Inkbird? Ist ja egal wie die Steckdose geschaltet wird!?

Durch Angebote aus dem Forum bin ich an dieser Anlage vorerst hängen geblieben:
https://www.polsinelli.it/de/bierherste ... -P1352.htm

Ich möchte einen ähnlichen Aufbau realisieren, allerdings reicht mir ein automatisierter Hockerkochen zum Maischen und dann später zum Kochen. Einen weiteren 5,5kW Kocher werde ich manuell betreiben um den Nachguss zu erhitzen oder eben meinen 28l Einkocher dafür nehmen.

Aktuell hänge ich an mehreren Überlegungen:

- Eine Pumpe möchte ich nicht einsetzten, da ich befürchte, dass die Reinigung mir zu viel wird mit Verschlauchung und Co. Das heißt entweder Rückenschmerzen oder mein aktueller Favorit -> Flaschenzug im Gartenhaus montieren.
- Die Pumpe wäre die elegantere Lösung, daher die Fragen: Wie groß ist der Reinigungsaufwand und wer hebt 75L Töpfe mit nem Flaschenzug?
- Es geht sich hauptsächlich vom Kochen in den Gärtank, den Rest würde ich wie im Beispiel über Höhenunterschiede realisieren wollen, wobei ich bis jetzt den Nachguss mit nem Messbecher gegeben habe und nicht weiß, ob es mir das Wert ist den auf 1,6m Höhe zu stellen nur damit er von selbst läuft!?
- Hier wäre die nächste Frage: Wie verhalten sich 50L zu der Einkocherklasse in besagtem Nachguss rüber schütten und Maische von Hand in einen Läuterbottich geben. Wenn das unglaublich viel Aufwand wäre, würde ich mich ärgern, dass ich es mir nicht leichter gemacht habe.
- Daher meine Überlegung auch in Bezug auf die Polsinelli Anlage: Die Maischepfanne auch zum Läutern zu nehmen. Polsinelli macht das mit den so genannten Halo Ring, der unten drin sitz und dann als Filterblech aggiert. Aktuell arbeite ich mit Läuterfreund in einem extra Topf und bin sehr zufrieden, ich fände es aber genial das in der Maischepfanne zu machen. Daher die Fragen: Lohnt der Polsinelli Aufbau (Topf mit Rührwerk alleine schon 411€) oder einfach passende Töpfe kaufen, Läuterfreund und Rührwerk rein? Ich weiß, dass das hier teilweise Leute so machen, wie ist das mit den Rührwerk... drückt das die Spelsen in den Läuterfreund? Ist es nicht doch besser einen eigenen Läuterbottich zu haben?
- Genereller Aufbau: Ich würde einen 50L Topf für den Nachguss nehmen, einen 50L Topf zum Maischen und einen 75L Topf zum Kochen.
Alternativ wenn ich nen extra Läuterbottich nehme, würde ich auch in der Maischepfanne Kochen wollen.
- Wie hoch ist die zu erwartende Ausbeute in Litern? Mit meinem 28L Einkocher komme ich auf 23L Helles.
- Kühlen würde ich wie bisher mit ner Dopplekupferhelix, die würde ich dementsprechend größer dimensionieren. Auch hier habe ich "Bammel" vor Pumpe und Wärmetauscher, die beide gereinigt werden wollen.. schöner wäre es natürlich.
- Ich haben einen 60x60cm Einbaukühlschrank als Gärkühlschrank, ich glaube von dem muss ich mich verabschieden.... Selbst wenn ich einen Gärbehälter finde, der dort rein passt, wieviel Kopfraum brauche ich bei 40L Ausschlagmenge? Aktuell habe ich ein 30L Speidel Fass und bei 24L noch keine Probleme mit dem Kopfraum gehabt.

Zuletzt möchte ich dazu sagen, dass ich zwar gerne bastel und tüftel, allerdings bin ich seit 12 Wochen stolzer Vater und aktuell möchte ich doch lieber etwas investieren ohne Tagelang zu basteln, daher bin ich auch nicht abgeneigt 1500€ zu investieren je nach dem auch mehr. Ich sehe aber teilweise nicht den Sinn in den Preisunterschieden. Die Frage die mich aktuell Beschäftigt ist: Kaufe ich alle Töpfe von Polsinelli und kopiere die Anlage nach meinen Bedürfnissen oder kaufe ich mir Standart 50 und 70 Liter Töpfe samt passendem Rührwerk von z.B. Brauhardware und spare hunderte von Euros?
Ein Gestell muss ich so oder so bauen, da ich meinen Platz optimal nutzen möchte.

Ich hätte gerne was ordentliches, muss aber auch nicht blind Geld rauswerfen.
Da ich nicht so oft brauen kann wie ich will muss ich halt mehr Ausschlag generieren, dass ist der einfache Punkt bei der Sache und eventuell kann ich der lästigen Familie dann mal etwas mehr abgeben :Drink

Ich möchte aufjedenfall mit Rührwerk und extra Läutervorgang brauen, ich will keine BIAB und keine Brauanlage wie den Braumeister und Co. Ich will unbedingt Edelstahl im Gartenhaus, gerne auf nem Gestell, sodass es wie eine Anlage aussieht und nicht nur Töpfe die zum Brauen aufgestellt werden.

Danke Euch!
Gruß Florian
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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#2

Beitrag von Wintermuffel » Donnerstag 16. September 2021, 22:45

Da kann ich nicht übermäßig viel dazu beitragen.
Ich maische und läutere im selben Behälter mit Rührwerk und Hexe. Wenn ich das Rührwerk rausziehe schiebe ich die Hexe vom Rand nach vorne in Nierenforn, damit sich das möglicherweise festgesetzte löst. Das sollte größenunahängig funktionieren.
Meinen kurzen Ausflug von der 20 in die 40 Literklasse habe ich beendet da es mir an Kühlkapazität mangelt. Könntest Du vielleicht bedenken.
Ich habe statt eines größeren zwei kleinere Gärbehälter genommen, da kann man mit verschiedenen Hefen, Stopfen oder auch nicht usw experimentieren. Und die kleineren finde ich besser zu händeln. Heben und reinigen uä.

Nur so als Gedanke.
Man ist nie zweimal durch den selben Wind.

Gruß
Heiner

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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#3

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 16. September 2021, 23:07

Mit einem Selbstbau sparst du natürlich extrem viel Geld. Und mit den Töpfen von Brauhardware machst du sicherlich nichts falsch. Ich habe auch einen 68L (allerdings von woanders) und das passende Rührwerk. Ich würde es so wieder kaufen. Auch wenn ich inzwischen fauler Thermoport-Kombirastler geworden bin.

Eine Brausteuerung ist sicherlich eine nette Spielerei. Für die 2-3 Rasten aber m.M.n. nicht notwendig. Ich habe meinen 68L Maischekessel mit einer Isomatte isoliert. Lediglich bei einer sehr ausgedehnten Maltoserast musste ich einmal nachheizen. Das kann man also sehr gut auch manuell handhaben.

Das umschöpfen der Maische in den Läuterbottich ist überhaupt kein Drama. Mit einem großen Messbecher ist das in wenigen Minuten erledigt. Tut auch nicht weh. Der unglaubliche Aufwand, den einige darin sehen ist reine Kopfsache. Wenn du aber direkt in die Sudpfanne läutern kannst, macht es schon Sinn eine Läuterspirale im Maischekessel zu benutzen.

Ich würde dir auch empfehlen bei deinen 30L Gärbehältern zu bleiben. Die kann man noch ohne Probleme bewegen. Bei 40-50L sieht das schon anders aus. Ich teile meine 50L Sude immer auf zwei 30er Bottiche auf. Da brauchst du dir um Pumpen oder Anlagenhöhe auch keine Gedanken machen. Einfach so planen das der 30er Bottich noch unter die Sudpfanne passt. Tipp: die Dinger aus dem Baumarkt sind super, die sind eher breiter als hoch. Dadurch verteilen sich die Kräusen auf eine größere Fläche, wodurch du weniger Kopfraum brauchst.

Viel Spaß beim weiter grübeln :Bigsmile
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#4

Beitrag von Mehrbier » Donnerstag 16. September 2021, 23:24

Moin Florian,
ähnlich wie Heiner kann ich zu deinen konkreten Fragen nicht so viel sagen, aber ich schildere dir gerne meinen Ablauf in der 40L Klasse:

Ich bin nach meinen ersten Erfahrungen durch das Studium in einem Wahlpflichtkurs direkt in diese Klasse eingestiegen. Ich besitze einen 50L Topf zum Maischen und Läutern mit Hexe und Rührwerk. Von dort geht es in den 70 L Topf zum Kochen. Da der 50 L Topf die Wärme gut hält verzichte ich auf Automatisierung und halte davon auch nichts, da ich meinen 12,5 kW Gaskocher allerhöchstens kurz alleine lassen möchte und dann auch nicht weit weg bin. Durch die Größe des Topfes muss ich nur alle 15 min für kurze Zeit Nachheizen und habe dabei ein Delta von ca. 0,5-0,7 Grad, da ich in unserem HW-Raum braue und es dort nicht sonderlich kalt ist.

Ich lasse die Vorderwürze ablaufen und wenn der Treber fast aus der Maische ragt hebe ich den Topf auf zwei Bierkästen und stelle den Würzetopf auf den Gasbrenner und fange direkt an zu heizen, während ich die Nachgüsse drauf gebe. Für den Nachguss reicht ein Einkocher von knapp 30 L aus. Ich habe es bisher nicht drauf angelegt, aber wenn ich etwas höher einmaische und später verdünne könnte ich auch auf knapp 50 L kommen. Wenn du dir eine entsprechende Tischkonstruktion zulegst, kannst du auch das lästige Heben des Topfes weg lassen.

Da du frischer Vater bist und ich das entsprechende Zeitmanagement aus eigener Erfahrung kenne, hättest du mit diesem Setup etwas, dass deinen Wünschen recht nahe kommt und nicht so sehr ins Geld geht. Außerdem ist der Zeitfaktor überschaubar. Wenn du noch günstiger unterwegs sein willst und noch mehr Zeit sparen willst (was ich dir aus eigener Erfahrung als frischer Vater durchaus raten würde (ist bei mir nur schon etwas her)) kannst du auch mit BIAB und Thermoport viel Zeit sparen und hast beim Maischen keine aktive Wärmequelle, die du beaufsichtigen musst. Zusätzlich fällt dabei das Thema Automatisierung unter den Tisch. Mit dem Thermoport brauen hier einige (auch ohne BIAB) in 5 Stunden inkl. Reinigung. Das ist fast kaum noch zu schlagen, es sei denn du reduzierst noch die Kochzeit und braust nur mit Vorderwürze.

Vielleicht geben dir meine Ausführungen noch ein paar Ansätze.
Gruß
Gerdi

„Kein neues Bier brauen, weil der Kühlschrank voll ist, ist aber auch keine gute Option.“

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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#5

Beitrag von Brandergartenbier » Freitag 17. September 2021, 07:44

Hallo zusammen,

vielen Dank für die ersten Eindrücke. Ich fasse zusammen:

- An zwei Gärbehälter habe ich noch nicht gedacht, ist zum Heben sicherlich einfacher, allerdings habe ich beim Reinigen gefühlt doppelt so viele Anschlüsse, Gewinde etc. zum sauber machen. Würde das mein Kühlschrankproblem beheben wäre das eine Option, allerdings brauchen 2 kleinere Behälter viel mehr Platz als ein großer. Ich habe auch Bedenken, dass ich nicht exakt das gleiche Bier aus beiden Behältern bekomme und experimentieren will ich aktuell nicht. Ich habe ja dann immernoch meine 20 L Anlage und kann dort auch noch brauen. Das Speidel 60L Fass ist bei doppeltem Volumen nicht so viel größer als mein 30L Fass. Ich tendiere auch zu nem Edelstahlgärtank, den Kühlschrank muss ich halt dann kaufen....

- Ja eine Automatisierung ist nicht zwingend nötig, und auch bei meinem Einkocher mit Isolierung muss der nur relativ selten Nachheißen. Die Isolierung geht wegen dem Gas allerdings nicht, deswegen denke ich, dass bei einem 70L Topf doch recht viel Wärme abhanden kommen kann!? Spielt aber auch keine große Rolle, ich hab den Inkbird und ich möchte definitiv die Rasten automatisch anfahren. In Kombination mit dem Rührwerk kann ich so immer das selbe Produkt herstellen. Mir ist es damals öfter passiert, dass ich vergessen hatte, dass ich den Einkocher an gemacht habe und dann als ich was gespült habe war meine Rast Temperatur falsch. Ich verlasse nicht die Brauerei nur weil die Rasten von alleine anfahren, ich spüle und bereite aber viel vor und wenn ich nur mal eben vor der Brauerei den Hof kehre, ich gehe nicht dabei Einkaufen und lasse einen Gaskocher alleine.

- Das mit dem Maische umschöpfen mache ich aktuell auch und es ist auch meine Einschätzung, dass das bei 50L nicht so viel mehr Aufwand ist, mich reißt es aber trotzdem direkt aus der Maischepfanne zu läutern wenn das keinen Nachteil hat und Hexe und Rührwerk harmonieren.

- Die Bierkisten Version möchte ich umgehen, indem ich mir dann ein Gestell baue und einen simplen Flaschenzug darüber würde es dann noch einfacher machen, die Idee, nach der Vorderwürze die Töpfe umzukramen ist trotzdem genial. Ich werde das eventuell übernehmen aber dann etwas "professioneller". Ich will keine low Budget Lösung, und ich will mir auch nicht den Brautag auf ein Minimum runterbrechen. Ich kann nicht so oft brauen wie ich eventuell möchte, aber am Brautag selber wird nichts anderes gemacht.

- Ich hab zwar den Einkocher, würde aber dennoch einen 40 oder 50L Topf mit einem weiteren Gaskocher nehmen um den Nachguss zu erhitzen, damit alle Töpfe die gleiche Optik haben, die Heizquelle die selbe ist und wie schon erwähnt es wie eine Anlage aussieht. Aktuell bereite ich am Vorabend des Brautages alles vor, heißt ich krame Töpfe raus, bauen alles auf lege mir alles zurecht.... ich möchte eine aufgebaute Anlage haben die auch stehen bleibt, daher die Idee mit dem Gestell und 3 Töpfen. Nachguss -> Maischen/Läutern -> Kochen. Wenn die Maischepfanne als höchstes steht, muss ich den Kochtopf gar nicht mehr anheben. Für das Gärfass würde ich mir einen Rollbaren Untersatz bauen, der genau die höhe des Kühlfaches hat, sodass ich das Gärfass nicht wirklich heben muss sondern direkt vor dem Kühlschrank reinschieben kann. Anosnsten tuts auch ein Flaschenzug vor dem Kühlschrank.

Für weitere Anregungen bin ich immer offen.
Gruß Florian
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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#6

Beitrag von Brandergartenbier » Samstag 18. September 2021, 10:59

So,

ich hab schonmal nen 10,5kW Einkocher und paar Teile zum Automatisieren bestellt. Ebenso das Brauhardware Rührwerk für nen 50 L Topf sowie nen 33 , 50 und 70 Liter Topf und einen längeren Läuferfreund.
Gruß Florian
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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#7

Beitrag von Sebasstian » Samstag 18. September 2021, 13:02

Brandergartenbier hat geschrieben:
Samstag 18. September 2021, 10:59
So,

ich hab schonmal nen 10,5kW Einkocher und paar Teile zum Automatisieren bestellt.
Was ist das denn für ein mächtiger Einkocher? :Shocked
Grüße,
Sebastian

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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#8

Beitrag von Brandergartenbier » Samstag 18. September 2021, 13:45

Sebasstian hat geschrieben:
Samstag 18. September 2021, 13:02


Was ist das denn für ein mächtiger Einkocher? :Shocked
Upps, natürlich Gaskocher gemeint....
Gruß Florian
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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#9

Beitrag von slimcase » Samstag 18. September 2021, 14:56

Dann möchte ich dir auch ein paar Eindrücke vom meinem Umstieg in die 50L Klasse geben.

- Umschöpfen fand ich immer ganz furchtbar. Es dauert ewig, klebt und backst. Maischepfanne, Sudkessel und Nachgusstopf (Einkocher) haben bei mir Schieber am Boden bekommen und ich arbeite nur noch mit Schwerkraft. Wärend die Maische durch die Hexe in die Sudpfanne läuft, strömt das Nachgusswasser aus dem höher gestellten Einkocher über ein Sieb in die Maischepfanne. Herrlich sauber und super schnell.

- Ich habe mich für eine Automation mit AiO Brausteurung entschieden und bereuen dies keinen Tag. Besonders gut gefällt mir, dass die Steuerung wärend der Rastzeiten automatisch das Nachgusswasserauf 78° erhitzt und somit nur eine Steckdose bzw 3,5KW erforderlich sind. Was für deine Gaspläne sicher nicht so relevant ist. Da nun die Temperatur wärend der Rastzeiten automatisch gehalten wird und alles automatisch durchlaufen wird habe ich viel mehr Zeit alles drum herum zu erledigen. Macht natürlich nur Sinn in Kombination mit einem Rührwerk. Ich geb die Steuerung auf jeden Fall nie wieder her!

- 50L machen schon deutlich mehr Gewicht aus als die 25L der Einkocherklasse. Das solltest du bedenken wenn du Töpfe heben oder Gärfässer bewegen musst. Ich habe mir reletaiv zügig Sackkarre und eine Motorradhebebühne zugelegt. Eine Seilwinde im Schuppen tut es vlt auch. In einen normalen Kühlschrank passt so ein Gärfass unter Umständen auch nicht mehr, dies muss man bedenken :)

Viel Erfolg mit dem Unstieg!

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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#10

Beitrag von Brandergartenbier » Mittwoch 29. September 2021, 11:45

Hallo zusammen,
Ich habe gestern das erste mal meinen 10,5kW Hockerkocher mit meinem 70 L Topf zur Probe angemacht und musste feststellen, dass ich hier und da auf jeden Fall noch etwas gegen die Hitzeentwicklung machen muss.
Ich braue im Gartenhaus, die Wände sind mit Styroporplatten bedeckt, hier werde ich an der Arbeitswand ein Edelstahlblech vorbauen und zur Not noch mit Hitzeschutzmatte bekleben.
Hab öfters gelesen, dass Leute hier mit Hockerkochern auch im Innenbereich brauen. Das Gartenhaus ist so ein Zwischending zwischen innen und außen. Die Gefahren sehe ich hier wesentlich geringer, da ich z.b. einen Großteil der Propan Versorgung außerhalb handhaben kann.
Per Automatisierung verfügt der Hockerkocher auch über Flammwächter und Magnetventil was die Propanzufuhr unterbindet.
Aktuell wird sogar mein Edelstahltisch schön warm wenn ich den Brenner an hab. Das liegt an dem Billigen Hocker, wo der Topf doch sehr viele Berührungspunkte hat. Ich baue mir lieber einen neuen Hocker als jetzt an allen Ecken und Kanten Hitzeschutz zu basteln.
Wie macht ihr das?
Isoliert Ihr den Maischekessel? Ich hab das bis jetzt mit Armaflex gemacht, habe da aber bei offenen Flammen Bedenken…
Gruß Florian
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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#11

Beitrag von renzbräu » Mittwoch 29. September 2021, 14:20

Brandergartenbier hat geschrieben:
Mittwoch 29. September 2021, 11:45
Isoliert Ihr den Maischekessel? Ich hab das bis jetzt mit Armaflex gemacht, habe da aber bei offenen Flammen Bedenken…
Die Töpfe werden oft mit einem Blech umfasst, so dass die Abgase die Topfwand mit wärmen.
Grüße
Johannes

- hausgebraut, handgeklöppelt und mundgetrunken -

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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#12

Beitrag von Brandergartenbier » Mittwoch 29. September 2021, 15:55

Die Töpfe werden oft mit einem Blech umfasst, so dass die Abgase die Topfwand mit wärmen.
Ein extra Blech werde ich mir nicht drumherum bauen, aber hätte ich auch selber drauf kommen können... habe ja oben schon geschrieben, dass sich sehr viel Hitze entwickelt. Das wird dann indirekt auch dem Topf helfen.

Isolieren wäre schön gewesen, um die Rasten besser zu halten damit der Brenner nicht immer an und aus geht, ich schätze aber mal, dass in der 50 L Klasse das Temperaturverhalten auch anders ist als in der 20 L Klasse. Stand jetzt würde ich meinen, dass 50 L langsamer abkühlen als 20 L.
Zuletzt geändert von Brandergartenbier am Donnerstag 30. September 2021, 06:17, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Florian
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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#13

Beitrag von JackFrost » Mittwoch 29. September 2021, 17:50

Er wird langsamer auskühlen, da das Volumen-Oberflächlichen-Verhältnis größer wird. Damit ist der Wärmestrom bei gleichem Delta kleiner.

Wenn du also am gleichen Ort braust wird es etwas besser. Wenn es kälter ist dann kann sich das wieder aufheben.

Gruß JackFrost
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IDS2 ohne CBPi
Magnetrührer
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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#14

Beitrag von Räuber Hopfenstopf » Mittwoch 29. September 2021, 22:21

Isolierung geht nicht. Bei mir ist das Armaflex abgefackelt.
Allen wird bekannt gemacht, dass keiner in die Jeetze kackt - denn morgen wird gebraut.
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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#15

Beitrag von Brandergartenbier » Donnerstag 30. September 2021, 06:16

Räuber Hopfenstopf hat geschrieben:
Mittwoch 29. September 2021, 22:21
Isolierung geht nicht. Bei mir ist das Armaflex abgefackelt.
Danke, dass hilft mir weiter :)
Gruß Florian
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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#16

Beitrag von Räuber Hopfenstopf » Donnerstag 30. September 2021, 07:03

Die Abgase möglich weit möglichst eng sm Topf nach oben zu leiten, ist wohl tatsächlich die beste Lösung. Du braust ja in Deinem Gartenhaus. Das ist schon mal gut. Ich koche mit 10,5 kW auf der Terrasse und werde damit nicht so richtig glücklich. Die 3,5 kW Induktionsplatte hat mehr Dampf. Wahrscheinlich geht trotz Windschutz beim Hockerkocher noch zuviel daneben.
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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#17

Beitrag von Brandergartenbier » Donnerstag 30. September 2021, 12:56

Räuber Hopfenstopf hat geschrieben:
Donnerstag 30. September 2021, 07:03
Die Abgase möglich weit möglichst eng sm Topf nach oben zu leiten, ist wohl tatsächlich die beste Lösung. Du braust ja in Deinem Gartenhaus. Das ist schon mal gut. Ich koche mit 10,5 kW auf der Terrasse und werde damit nicht so richtig glücklich. Die 3,5 kW Induktionsplatte hat mehr Dampf. Wahrscheinlich geht trotz Windschutz beim Hockerkocher noch zuviel daneben.
Ich schätze im Außenbereich geht auch einiges mehr über die Topfoberfläche flöten als drinnen.
Gruß Florian
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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#18

Beitrag von Brandergartenbier » Montag 4. Oktober 2021, 09:11

Hallo zusammen,
Ich habe die ersten Tests durch und sammle immer mehr Erkenntnisse, wo ich direkt optimieren kann und auch muss.
Der Hockerkocher funktioniert super mir meiner Automatisierung, allerdings hatte ich anfänglich ein Problem mit der Masse am Kocher selber, sodass die Ionisationselektrode keine Flamme zurück gemeldet hat und nach 10 Sekunden alles abschaltet. Da ich das Problem länger hatte kann ich zumindest schon mal sagen, dass aus sicherheitstechnischer Sich alles so abschaltet wie es sein soll.
Als ich das Problem dann gefunden und behoben habe wollte ich mit meinem Inkbird ITC 310-T endlich mal automatisiert Wasser erhitzen.
ITC Schaltet, Brenner geht an, aber die Ionisationselektrode meldet keine Flamme. Das sieht man daran, dass der Zündfunke solange aufrecht erhalten bleibt bis eine Flamme zurückgemeldet wurde oder eine Zeit (10S) verstrichen ist und alles schaltet wieder ab.
Ich habe wieder an der Masse den Fehler gesucht, die Elektrode mehrfach neu positioniert und nach 2h kam ich auf die Idee, mal in die normale Steckdose zu gehen und siehe da, ohne den Inkbird funktioniert alles. Das war ein Schock weil ich den Inkbird ja brauche um die Rasten anzufahren. Also habe ich in den Inkbird eine Mehrfachsteckdose eingesteckt, darin meinen Brenner und siehe da, alles funktioniert wie es soll.
Kann mir das jemand erklären???
Dann musste ich leider feststellen, dass die Abwärme vom Brenner so warm ist, dass mein gesamter Edelstahltisch richtig heiß wird. Zum Glück nur im Bereich des Brenners, da die Fläche das schnell verteilt, aber das ist mir viel zu extrem.
Ich lege jetzt 5mm Flacheisen unter die Brennerfüße mit einer Riffelblechplatte, die ich mit einer speziellen Hitzeschutzmatte beklebe und hoffe, dass so die Energie nicht mehr in den Tisch selber einzieht.
Als ich das Ganze Versuchsweise auf Holz gestellt habe war es sofort besser. Ich möchte aber ungerne Holz als Hitzeschutz nehmen :P
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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#19

Beitrag von Räuber Hopfenstopf » Montag 4. Oktober 2021, 20:54

Dann musste ich leider feststellen, dass die Abwärme vom Brenner so warm ist, dass mein gesamter Edelstahltisch richtig heiß wird.
Ich habe meinen 10,5 kW Hockerkocher (scheint wohl der Klassiker zu sein) auf der Terrasse auf einer Betonplatte stehen. Die ist hinterher noch stundenlang glühend heiss. Die Dinger strahlen massiv Wärme nach unten ab. Man muss tierisch aufpassen, auf welchem Untergrund die stehen.
Allen wird bekannt gemacht, dass keiner in die Jeetze kackt - denn morgen wird gebraut.
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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#20

Beitrag von Brandergartenbier » Dienstag 5. Oktober 2021, 20:21

Ich habe mittlerweile von drei Seiten Alubleche an den Hocker geschraubt, zusätzlich steht dieser auf einer weiteren Aluplatten, die mit Hitzeschutz beklebt ist.
Was soll ich sagen, der Tisch bleibt eiskalt.

Ich hatte eine Platte mal ab an einer Seite, da würde der Tisch sofort glühend heiß.


Bild
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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#21

Beitrag von dieck » Dienstag 5. Oktober 2021, 21:36

Es stellt sich bei mir etwas die Frage, ist das wirklich gut so?
Kann es auch "zuviel" Isolierung werden? Gibt es Hitzestau bei Gasbrennern?
20L-Klasse. Einkocher, Läuterhexe im Thermo, 3.5k Induktion, Brew Monk Edelstahl Gärfass, umgebaute Gefriertruhe als Gärschrank, NC-Kegs und Bügelflaschen.

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Brandergartenbier
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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#22

Beitrag von Brandergartenbier » Dienstag 5. Oktober 2021, 22:43

dieck hat geschrieben:
Dienstag 5. Oktober 2021, 21:36
Es stellt sich bei mir etwas die Frage, ist das wirklich gut so?
Kann es auch "zuviel" Isolierung werden? Gibt es Hitzestau bei Gasbrennern?
Nein, es gibt höchstens Sauerstoffmangel. Das sieht man dann an der Flamme, die langsam gelb wird.

Die Bleche nehmen die Hitze auf und geben sie an die Umgebung ab. Vorher hat das mein Edelstahltisch gemacht. Die meiste Energie geht sowieso nach oben am Topf vorbei.
Gruß Florian
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Auch Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit Malz und Hopfen!

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Re: Wechsel in die 50L Klasse

#23

Beitrag von Räuber Hopfenstopf » Mittwoch 6. Oktober 2021, 13:19

Die Mischung von Gas und Sauerstoff erfolgt bei den Brennern sowieso durch die Venturidüse (der silberne Schieber am Rohr). Da würde ich mir auch keine Gedanken machen.
Allen wird bekannt gemacht, dass keiner in die Jeetze kackt - denn morgen wird gebraut.
Steht am Bierbrunnen in Salzwedel

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