Welche Induktionsplatte?

Alles zur Nutzung und Herstellung von Utensilien (Töpfe, Braupfannen, Heizgeräte etc.), die für das Brauen nützlich sind.
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ulrichw
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Welche Induktionsplatte?

#1

Beitrag von ulrichw » Dienstag 13. Februar 2018, 13:43

Hallo zusammen,


ich überlege, meinen Einkocher in Ruhestand zu schicken (unhandlich, fängt an zu zicken) und mir für's Maischen und Kochen ein Induktions-Setup zuzulegen. Ich bin aber unschlüssig, welche Platte am sinnvollsten ist. Vielleicht habt ihr ja Ideen.

Mehr als 25-30 Liter Bier pro Brauvorgang müssen es nicht sein. Das Nadelöhr ist der Stromanschluss. Die Garage ist mit 3,5 kW abgesichert, das muss für's Maischen, Nachguss-Erhitzen und Drumherum (Licht, Dunstabzugshaube etc.) reichen. Derzeit erhitze ich den Nachguss mit einem 1000 W-Tauchsieder, der während des Maischens vor sich hin werkelt. Bleiben also 2 bis 2,5 kW für das Maischen. Automatisierung habe ich nicht geplant, will es aber nicht ausschließen.

Eigentlich gefällt mit die Hendi-Platte gut. Die wirkt stabil und der Drehregler ist mir lieber als das Rumgefummel mit Touch-Sensoren. Aber je nach Modell hat sie zwischen 3 und 3,5 kW. Reißt mir die Sicherung raus? Wie arbeitet die Platte denn, wenn man sie auf halbe Leistung stellt: zieht sie dann dauerhaft nur 1,5 kW oder pulst sie hälftig mit Vollgas und hälftig mit Pause - so wie der Einkocher?

Oder könnt ihr andere Platten mit 2 kW empfehlen? Wenn ich mir die Standard-Küchenplatten anschaue kommen mir erhebliche Zweifel, ob die 20 Liter Maische tragen können. :Grübel Habt ihr Erfahrungen mit schwächeren, aber ebenso stabilen Platten gemacht?

Alternativ könnte ich natürlich versuchen, mit einer starken Induktionsplatte den Nachguss während der Läuterruhe zu erhitzen. Rechnerisch sollten sich 20 Liter mit 3,5 kW ja auf Nachgusstemperatur erhitzen lassen - habt ihr dazu Erfahrungen?


Uli

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Re: Welche Induktionsplatte?

#2

Beitrag von Boludo » Dienstag 13. Februar 2018, 13:47

Mehr als die Hendi würde ich nicht an eine Sicherung hängen.
Ich habe mir ein langes Verlängerungskabel zugelegt, das an einem anderen Stromkreis hängt und mit dem ich den Einkocher für den Nachguß betreibe. Ich muss halt immer ein Fenster kippen und da das Kabel in den Garten hinaus verlegen.
Das ist zwar ein wenig umständlich, aber vermutlich die einfachste Lösung. Die Hendi selber würde ich nicht an das Verlängerungskabel anschließen.
Eine Hendi ist einfach nur ein Traum und gerade in der 30 Liter Klasse hat man richtig viel Leistung. Da heult man dem Einkocher keine Träne nach.

Stefan

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Re: Welche Induktionsplatte?

#3

Beitrag von karlm » Dienstag 13. Februar 2018, 13:53

Also ich habe die Hendi mit 3,5 kW an einem Stromkreis hängen, der mit 16 A abgesichert ist. Und an dem sonst nicht so viel hängt. Das "Drumherum" mit 1800 W Einkocher für den NG habe ich über ein gutes Verlängerungskabel an einem weiteren Stromkreis hängen. So kommt sich nichts in die Quere. Sicherungen bleiben alle drin. Ich prüfe öfter mal ob etwas warm wird, zB an den Steckdosen, das wird bei 3,5 kW vielleicht mal ganz leicht lauwarm.

Als Induktionsplatte ist mir bis jetzt nichts besseres untergekommen als die manuelle 3,5 kW Hendi. Ob die bei 2 kW pulst weiß ich gar nicht, schien mir aber nicht so. Die Hendi ist perfekt, weder über- noch unterdimensioniert.
Altes und neues Forum gleichzeitig durchsuchen:
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Re: Welche Induktionsplatte?

#4

Beitrag von Titus » Dienstag 13. Februar 2018, 15:17

ulrichw hat geschrieben:
Dienstag 13. Februar 2018, 13:43
pulst sie hälftig mit Vollgas und hälftig mit Pause - so wie der Einkocher?
Ja, tut sie. Induktionsspulen können nur "an" oder "aus".

Richtig gute Induktionskochfelder (vierstellige Beträge) pulsen so schnell das man davon nichts mehr merkt - man kann also auch "leise simmern" damit. Bei den billigen (und die Hendi zähle ich dazu) sind die Pulse und die Pausen hingegen relativ lang.

Du solltest neben der Sicherung auch noch die Leitungsstärke in die Garage beachten. Mir ist schon mal mit einer 3,5 kW Indukplatte der Stecker mit der Steckdose verschmolzen weil die 1,5er Kabel zu heiß geworden sind beim 90-Minuten Würze kochen.

Ich habe mich aus dem Grund auch für einen günstigen Gas-Hockerkocher entschieden. Der hat fast 3x so viel Leistung wie die Induk-Platte und in der Garage ist Gas ja kein Problem. Die Induk nehme ich auch nur noch für Nachgüsse.

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Re: Welche Induktionsplatte?

#5

Beitrag von Wintermuffel » Dienstag 13. Februar 2018, 16:52

Ich benutze eine 2,1 kw Induktionsplatte von Rössle zum Hopfenkochen. Funktioniert für meine 20L Sude. Allerdings hält die Platte laut Betriebsanleitung nur 6 kg aus. Habe mir aus Alu4kant-teilen ein Gestell Drumherum gebaut, auf dem der Topf aufliegt.
Man ist nie zweimal durch den selben Wind.

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Re: Welche Induktionsplatte?

#6

Beitrag von applican » Dienstag 13. Februar 2018, 21:51

Ich bin auch in der etwa 20-Liter-Klasse unterwegs. Ich verwende eine IKEA-Induktionsplatte (auch etwa 2kw). Das klappt auch recht gut (3.5kw wäre wohl schneller zum aufheizen, aber das reicht so schon...).
Ich hatte ebenfalls bedenken wegen des Gewichts, habe daher einen Holzrahmen darum gebaut, auf dem der Topf aufliegt. Die Platte stelle ich dabei auf Schaumstoff-Stücke, so dass diese gegen den Topf gedrückt wird.
(die nicht ganz gerade ausgeschnittenen Aussparungen an den Seitenrändern sorgen dafür, dass der Lüfter weiterhin die Abluft abtransportieren kann)

Alles in allem klappt das so sehr gut, ausser dass die Platte alle 2 Stunden o.ä. ohne eine Interaktion auf Pause schaltet, aber kein Problem, wenn man das weiss (steht sogar in der Anleitung, müsste man also nur lesen :redhead )


Gruss Dave
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Re: Welche Induktionsplatte?

#7

Beitrag von ulrichw » Mittwoch 14. Februar 2018, 07:17

Danke für eure Rückmeldungen!

Witzig, die Ikea-Platte habe ich gestern Abend zufällig bei Ikea gesehen und mir gedacht, dass die bestimmt zu wenig aushält und man einen Rahmen drumherumbauen müsste :-) Da ich die Brauutensilien fest in einem Schwerlastregal benutze könnte ich statt des Rahmens sogar eine luftigere Stützkonstruktion fest verschrauben. Die Idee mit dem Schaumstoff als "Anpresshilfe" ist übrigens super!
Aber die Touch-Sensoren hat man ja trotzdem. Klappt das denn mit feuchten Fingern? Automatisieren ist wohl nicht, weil die beim Einstecken immer erst aus ist, oder?

Hm, Gas habe ich auch schon mal überlegt ... aber irgendwie ist mir beim Gedanken nicht so wohl. Okay, Belüftung ist kein Problem, aber die Garage ist ziemlich voll und mein Brauplatz kompakt in einem Schwerlastregal untergebracht - das könnte alles etwas zu nah beieinander stehen, um mit offenem Feuer zu hantieren. Vielleicht lese ich mich mal in die Sicherheitsvorkehrungen ein.

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Re: Welche Induktionsplatte?

#8

Beitrag von applican » Mittwoch 14. Februar 2018, 07:55

Die Touch-Sensoren waren bisher kein Problem, zumindest nicht so dass es mir irgendwie aufgefallen wäre. Und ja, Automatisierung ist auf jeden Fall nicht ohne weiteres machbar, aber ich brauche die Platte auch nur zum Kochen, ich Maische im Einkocher, also gibt es eh nur Vollgas.

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Re: Welche Induktionsplatte?

#9

Beitrag von Boludo » Mittwoch 14. Februar 2018, 08:11

Unter einem Hockerkocher kann es übrigens sau heiß werden. Das sollte man bei der Planung mit Gas berücksichtigen. Am meisten hat mich bei Gas gestört, dass man nie genau weiß, wie lange das Gas noch reicht und man daher immer eine Reserveflasche brauchte. Gasflaschen kaufen und schleppen macht auch keinen Spaß. Bis 50 Liter würde ich immer eine Hendi bevorzugen, darüber macht dann Gas wegen der Leistung wieder Sinn.

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Re: Welche Induktionsplatte?

#10

Beitrag von Liquidminer » Mittwoch 14. Februar 2018, 08:23

Ich war zeitweise in einer ähnlichen Situation: meine Braustelle war nur mit 10A abgesichert, dh ich konnte die Hendi nicht voll ausfahren. Hat aber problemlos geklappt sie gedrosselt zu fahren, so dass die Sicherung nicht fliegt. Würde ich insofern aus Bequemlichkeit einer Rahmenbastel vorziehen.
Beste Grüße,
Torsten

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Re: Welche Induktionsplatte?

#11

Beitrag von ulrichw » Mittwoch 14. Februar 2018, 12:40

@Liquidminer, mit gedrosselt meinst du einfach den Regel nicht voll hochziehen? Kannst du abschätzen, wie lange die Heizphasen und die Pausen dazwischen dauern?

@applican, wie viel Durchmesser hat denn der Topf, den du benutzt?

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Re: Welche Induktionsplatte?

#12

Beitrag von Liquidminer » Mittwoch 14. Februar 2018, 13:24

Ja genau, ich hatte die immer so auf 2300w eingestellt, da blieb die Sicherung drin. Das Pulsen ist da noch nicht wirklich wahrnehmbar, das ist erst im deutlich niedrigeren Wattbereich bemerkbar.
Beste Grüße,
Torsten

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Re: Welche Induktionsplatte?

#13

Beitrag von Boludo » Mittwoch 14. Februar 2018, 13:26

Wenn die Platte aber pulst, dann immer mit voller Leistung, oder? Eigentlich sollte dann trotz Drosselung die Sicherung fliegen.

Stefan

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Re: Welche Induktionsplatte?

#14

Beitrag von Liquidminer » Mittwoch 14. Februar 2018, 13:34

Kann sein, alles was ich dazu sagen kann ist, dass es so für mich funktioniert hat. Bei einer Leistung von > 2300W ging die Sicherung raus, bei <= 2300W war es ok.
In jedem Fall unbefriedigend, das ist etwa so wie ein PS starkes Auto dauerhaft in der 30iger Zone zu fahren.
Beste Grüße,
Torsten

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Re: Welche Induktionsplatte?

#15

Beitrag von applican » Mittwoch 14. Februar 2018, 13:42

Den durchmesser kann ich dir nicht sicher sagen, glaube ca 50cm, ist ein amihopfen 47-liter-topf...

uli74
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Re: Welche Induktionsplatte?

#16

Beitrag von uli74 » Mittwoch 14. Februar 2018, 15:35

Kleiner Tip: Bei Metro gibts hin und wieder Induktionsplatten (baugleich mit der Hendi) günstig zu kaufen, 109€ zzgl MwSt wenn ich mich recht erinnere.
Gruss

Uli

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Re: Welche Induktionsplatte?

#17

Beitrag von Daniel.Laizure » Mittwoch 14. Februar 2018, 21:51

Amihopfen Series 47 Liter ist : 40cm (Durchmesser innen) x 37cm (Höhe innen)

Ungefähr 41cm Außen.
applican hat geschrieben:
Mittwoch 14. Februar 2018, 13:42
Den durchmesser kann ich dir nicht sicher sagen, glaube ca 50cm, ist ein amihopfen 47-liter-topf...

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Re: Welche Induktionsplatte?

#18

Beitrag von Michael Wendt » Mittwoch 14. Februar 2018, 22:21

uli74 hat geschrieben:
Mittwoch 14. Februar 2018, 15:35
Kleiner Tip: Bei Metro gibts hin und wieder Induktionsplatten (baugleich mit der Hendi) günstig zu kaufen, 109€ zzgl MwSt wenn ich mich recht erinnere.
Die aktuelle Metro-Eigenmarke hat einen rastenden Leistungsstufenwähler. Ich bezweifel, dass die baugleich ist. Glaube aber auch nicht, dass sie schlechter also die Hendi ist. Nur was hilft glauben schon?

Viele Grüße
Michael
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Meine Anlage: viewtopic.php?f=20&t=12052
Meine Vorstellung: viewtopic.php?f=50&t=11885
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Re: Welche Induktionsplatte?

#19

Beitrag von Exedus » Donnerstag 15. Februar 2018, 08:13

Ich hab in kürze den direkten Vergleich und werde berichten :Greets
Meine Anlage

mit freundlichen Grüßen

Steven

DarkUtopia
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Re: Welche Induktionsplatte?

#20

Beitrag von DarkUtopia » Donnerstag 15. Februar 2018, 09:06

Ich habe eine Hendi 3000m mit rasteden Stufeneinsteller wo die Stufe auch auf einem LED Display angezeigt wird, ich hab auch schon die Lösung zur automatisierung

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Re: Welche Induktionsplatte?

#21

Beitrag von uli74 » Donnerstag 15. Februar 2018, 10:01

Michael Wendt hat geschrieben:
Mittwoch 14. Februar 2018, 22:21

Die aktuelle Metro-Eigenmarke hat einen rastenden Leistungsstufenwähler. Ich bezweifel, dass die baugleich ist. Glaube aber auch nicht, dass sie schlechter also die Hendi ist. Nur was hilft glauben schon?

Viele Grüße
Michael
Irgendwer hat beide direkt miteinander verglichen. Die sehen von innen und aussen gleich aus.
Gruss

Uli

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Re: Welche Induktionsplatte?

#22

Beitrag von Flawi » Donnerstag 15. Februar 2018, 11:04

Hi,
das war der Thread:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 00#p243993
Die beiden Platten sind nicht gleich, würde sie aber als qualitativ gleich beurteilen - habe beide.

Grüße
Rainer

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Re: Welche Induktionsplatte?

#23

Beitrag von Nicolax » Mittwoch 21. Februar 2018, 10:53

Boludo hat geschrieben:
Dienstag 13. Februar 2018, 13:47
Die Hendi selber würde ich nicht an das Verlängerungskabel anschließen.
Warum? Wenn man das Kabel ausrollt so dass Stauwärme entweicht sollte das doch kein Problem sein, oder? Die meisten Mehrfachstecker bzw Verlängerungskabel sind doch bis 3500 W ausgelegt. Und die Kabeldrähte in der Wand sind sicher auch nicht viel anders als die im Verlängerungskabel. Ich würde die Hendi zum Kochen gerne auf den Balkon stellen, aber da ist keine Steckdose.

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Re: Welche Induktionsplatte?

#24

Beitrag von beryll » Mittwoch 21. Februar 2018, 11:08

Nicolax hat geschrieben:
Mittwoch 21. Februar 2018, 10:53
Boludo hat geschrieben:
Dienstag 13. Februar 2018, 13:47
Die Hendi selber würde ich nicht an das Verlängerungskabel anschließen.
Warum? Wenn man das Kabel ausrollt so dass Stauwärme entweicht sollte das doch kein Problem sein, oder? Die meisten Mehrfachstecker bzw Verlängerungskabel sind doch bis 3500 W ausgelegt. Und die Kabeldrähte in der Wand sind sicher auch nicht viel anders als die im Verlängerungskabel. Ich würde die Hendi zum Kochen gerne auf den Balkon stellen, aber da ist keine Steckdose.
Es kommt darauf an, was man so benutzen möchte. Der Verlängerung aus dem Schwedischen Möbelhaus würde ich jetzt nicht unbedingt eine Hendi über Stunden Volllast anvertrauen wollen - ich nutze eine Verlängerung, die nach der Fertigstellung unseres Rohbaus liegen geblieben ist und keine der Firmen, auch auf aktive mehrmalige Nachfrage, für sich beanspruchen wollte.
Ist sowas in der Art: https://www.amazon.de/Brennenstuhl-Brem ... B0009WDTSY

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Re: Welche Induktionsplatte?

#25

Beitrag von Sura » Mittwoch 21. Februar 2018, 13:22

Nicolax hat geschrieben:
Mittwoch 21. Februar 2018, 10:53
Boludo hat geschrieben:
Dienstag 13. Februar 2018, 13:47
Die Hendi selber würde ich nicht an das Verlängerungskabel anschließen.
Warum? Wenn man das Kabel ausrollt so dass Stauwärme entweicht sollte das doch kein Problem sein, oder? Die meisten Mehrfachstecker bzw Verlängerungskabel sind doch bis 3500 W ausgelegt. Und die Kabeldrähte in der Wand sind sicher auch nicht viel anders als die im Verlängerungskabel. Ich würde die Hendi zum Kochen gerne auf den Balkon stellen, aber da ist keine Steckdose.
Das Problem ist (wenn ausgerollt und ohne Knicke) selten das Kabel. Das Problem sind die Übergangswiderstände. Je billiger die Stecker und die Dose, und je öfter ein- und ausgesteckt wird (am besten noch ein Kabel was sonst im Garten rumfliegt und dort auch "lebt"....), desto schlimmer wird die Situation im Laufe der Zeit: Der Widerstand steigt, die dort dort liebengebliebene Leistung steigt ebenfalls, damit die Wärme, und irgendwann kokelt der Stecker in der Dose.
In den meisten Fällen ist ein Post von mir genau so zu verstehen wie er geschrieben ist.

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