Sprudelwasser im Keg Fass ??

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Sprudelwasser im Keg Fass ??

#1

Beitrag von MikeBatt » Donnerstag 29. September 2016, 23:54

Hallo und grüsst Euch, ich habe eine Frage, aus meiner Gaststätte die ich geschlossen habe, habe ich nun einige Dinge über, unter anderem meine CO2 Anlage sowie etliche Keg Verschlüsse sowie eine Cola Anlage , nun würde ich gerne eine Sprudelwasseranlage bauen, da mir der Sodastream auf den Zeiger geht. Hat jemand eine Idee wie ich in einem Keg Fass Sprudel zubereiten kann, das ich dann über einen Kompensatorhahn entnehmen kann ? Wäre nett wenn Ihr mir da helfen könnt.

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#2

Beitrag von hutschpferd » Donnerstag 29. September 2016, 23:55

Wasser rein, Druck drauf, schütteln, fertig

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#3

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 29. September 2016, 23:56

Such mal nach "zwangskarbonisieren"
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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#4

Beitrag von MikeBatt » Freitag 30. September 2016, 00:09

Na ja Druck drauf und Schütteln ist nicht schlecht, etwas stressig mit 30 oder 50 Liter.

Wenn ich nach Zwangscarbonisieren Suche, bekomme ich wahnsinnig viele Treffer angezeigt , muss ich sehen, was da für mich passend ist, dachte schon mal dran die Premix Anlage auseinander zu bauen um zu sehen wie das da gelöst wird, da ist ja kein Karbonisator drin wie in einer Postmix Anlage.

Denke ja auch das es nicht damit getan ist, das ich einfach nur Druck auf das Fass gebe denn damit alleine versetze ich das Wasser ja nicht mit CO2 , dachte, das hier vlt jemand eine Anlage in der Form schon mal gebaut hat und mir einen Tip geben könnte

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#5

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 30. September 2016, 00:25

MikeBatt hat geschrieben: Denke ja auch das es nicht damit getan ist, das ich einfach nur Druck auf das Fass gebe denn damit alleine versetze ich das Wasser ja nicht mit CO2
Doch. Genau das passiert, wenn Du CO2 an Dein Keg anschließt. Je nach Wassertemperatur und CO2 Druck bindet Dein Wasser eine bestimmte Menge CO2, ganz von alleine, ohne Rollen und Schütteln. Das dauert 3-4-5 Tage. Mit Rollen und schütteln kannst Du die Zeit verkürzen. Ebenso mit geringen Innentemperaturen im Keg.

Das Prinzip der Karbonisierung / Spundung sollte Dir IMHO bekannt sein, wenn Du mal eine Gaststätte hattest.
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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#6

Beitrag von Alt-Phex » Freitag 30. September 2016, 00:26

https://www.youtube.com/watch?v=B4s4L4d8rys

In englisch gibt es da noch mehr Videos zu. Einfach mal Youtube nach "force carbonation" suchen.
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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#7

Beitrag von MikeBatt » Freitag 30. September 2016, 00:33

Erst mal vielen Dank für die Antworten, ja bekannt ist mir das schon, nur habe ich mich bis dato nie wirklich damit befasst, jedoch wenn ich das so lese, dann ist es ja eine relativ einfache Sache, in meinen Fasskühler passen 4 Fässer a 50 Liter rein, das Teil kann ich runter kühlen bis auf 2 Grad, das wär ja dann perfekt, dann kann ich neben Pils und Kölsch noch 2 Fässer Wasser dazu stellen.

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#8

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 30. September 2016, 00:40

Dann hast Du perfekte Voraussetzungen dafür. Den CO2 Gehalt in Deinem Sprudel kannst Du vorab anhand der Spundungsdrucktabelle festlegen. bei 2°C Wassertemperatur bindet sich das CO2 auch gut und Du brauchst keinen sehr hohen CO2 Druck.

PS: Die Werte in der 2°C Zeile (0,5 - 1,6) sind der CO2 Druck in bar. Das steht da nicht. Wollte ich der Vollständigkeit nur kurz ergänzen.
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Freitag 30. September 2016, 00:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#9

Beitrag von MikeBatt » Freitag 30. September 2016, 00:48

Vielen Dank für die Info, so bin ich einen grossen Schritt weiter , Ziel ist es das ich am Ende oben in der Küche das Wasser zapfen kann und die nächste Steigerung der Anlage ist dann danch noch das zuführen von Sirup aber das löse ich mit Pumpen aus Rational Kombidämpfern, na da hab ich wieder was zum Basteln .

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#10

Beitrag von MikeBatt » Freitag 30. September 2016, 00:57

Na sieht doch gut aus, wenn ich davon ausgehe das Gerolsteiner 7gr/l hat, dann komme ich mit einem Druck von 1,3 bis 1,4 bar ja wunderbar hin, aber mal ganz dumm gefragt, schalte ich den Druck nach 5 Tagen ab oder lasse ich das Fass dauerhaft unter Druck wie beim Bier zapfen ??

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#11

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 30. September 2016, 01:09

Jetzt kommt das Rollen ins Spiel :o)
Entweder lässt Du die 1,4 bar 3-5 Tage dauerhaft dran. Dann triffst Du die 7g/l sehr genau und riskierst keine Überkarbonisierung. Dafür hast Du CO2 Verluste, wenn Deine Leitungen irgendwo nicht ganz dicht sind. Oder, Du pumpst kurzzeitig 2-3 bar ins Keg und rollst es dabei. Danach wird das CO2 abgeklemmt. Der Vorgang wird 3-5 Tage hintereinander wiederholt, bis genug Druck im Fass ist. Dabei karbonisiert man schneller über und trift den gewünschten Druck nicht so genau, riskiert aber keine CO2 Verschwendung. Das CO2 bindet sich beim dauerhaften anschließen unter Spundungsdruck (also ohne Rollen) etwas "feiner" und gast beim Einschenken nicht so schnell aus. Ich finde diese Methode besser. Zumal mir beim Rollen öfters die CO2 Flaschen umfallen sind und die Manometer des Druckminderers dabei kaputtgegangen sind.
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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#12

Beitrag von MikeBatt » Freitag 30. September 2016, 01:20

OK, also mit den Verlusten kann ich leben, ich hab ja auch die Bierfässer nicht jeden Abend abgeklemmt.

Heißt also ich lasse den Druck 5 Tage dauerhaft dran und nach den 5 Tagen klemme ich das CO2 ab und zapfe dann mit dem Restdruck imFass wenn ich das richtig verstanden habe.

Meine Anlage sollte relativ dicht sein, ich bin bei Anschluss von 2 Fässern Bier, die immer unter Druck standen mit der grossen Flasche doch sehr lange hin gekommen, selbst als ich noch jeden Abend 2 mal neu Anschlagen musste, unterm Strich ist das ganze dann deutlich angenehmer als Wasser Kisten schleppen und da ich eigentlich nur immer CO2 kaufen muss auf die Dauer auch preiswerter.

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#13

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 30. September 2016, 01:28

Nach 5 Tagen lässt Du das CO2 einfach dran bis das Fass leer ist, wie beim Bier. Sonst verwendest Du ja das CO2 aus Deinem Sprudel als "Treibgas" und die Sättigung nimmt mit jedem gezapften Glas ab. Du kannst das CO2 vom Wasser und vom Bier natürlich aus zudrehen, wenn Du längere Zeit nicht zapfen willst. Zum Zapfen muss es dann aber wieder aufgedreht werden.
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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#14

Beitrag von Punkt3 » Freitag 30. September 2016, 09:49

Hi zusammen,

ich mache jetzt auch schon seit über einem Jahr mein Sprudelwasser selbst: keine Plastikflaschen, kein Kistenschleppen - praktischer gehts meiner Meinung nach nicht! :thumbsup

Ich habe folgende Vorgehensweisen bisher ausprobiert:

1. Fass immer wieder öffnen und auffüllen:

Diese Methode habe ich bis vor ca. 6 Monaten verwendet: Hierbei habe ich immer beim leeren Fass den Druck abgelassen, geöffnet, Wasser eingefüllt und einfach die Kohlensäure mit dem entsprechenden Sättigungsdruck = Zapfdruck angeschlossen. Nach 3 Tagen war mein Sprudelwasser dann fertig - geht also ganz von selbst. Problem: Kohlensäureverbrauch war doppelt so hoch wie eigentlich benötigt...

2. leeres Fass unter Druck direkt mit Wasser füllen:

Diese Methode verwende ich aktuell. Hierbei gehe ich wie folgt vor: Ich habe einen Zapfkopf bei dem ich den Getränkeausgang verschlossen habe und an den CO2-Anschluss (ohne Rückschlagventil) hab ich einfach meine Wasserleitung angeschlossen. Nun nehme ich einfach das unter Druck stehende leere Fass, schliesse den umgebauten Zapfkopf dort an und drehe mein Wasser auf. Dadurch daß der Wasserdruck etwas höher ist fliesst erstmal bereits Wasser in das Fass hinein. Wenn dann nach zwei / drei Minuten bereits ein Teil Wasser im Fass ist lege ich dieses hin und rolle es einfach hin und her - dabei bleibt der Wasseranschluss einfach aufgedreht. Das ganze dauert ca. 5 Minuten - dann ist das Fass wieder voll.

3. Methode (soll demnächst aufgebaut werden):

Ich habe mein Sprudelwasser im Kühlhaus stehen. 2 Fässer zu je 15 Liter - immer eins zum leeren und eines auf Reserve, weil das angezapfte immer dann leer wird wenn man grade keine Zeit hat das aufzufüllen. Nun habe ich folgendes geplant - und auch probeweise schon ausprobiert: Ich verlege einen Wasseranschluss ins Kühlhaus und an diesen komme ein normaler Druckminderer für Trinkwasser welcher auf 2,5 - 3 bar eingestellt ist (das ist der Sättigungsdruck welcher ich für die Kohlensäure in meinem Sprudelwasser bei meiner Kühlhaustemperatur haben will). An diesen Wasseranschluss mit Druckminderer kommt dann mein umgebauter Zapfkopf. Wenn nun mein erstes Fass leer ist klemme ich einfach das zweite Fass an zum Zapfen - und an das leere Fass kommt der Zapfkopf der an der Wasserleitung angeschlossen ist. Das dauert so ca. 2 - max. 3 Tage, dann ist das Fass von alleine wieder voll, da in der Zeit das Wasser die Kohlensäure aufnimmt (die ja noch in dem leeren Fass mit dem korrekten Druck drin ist - die Menge ist also genau die die ich brauch). Ergo: eigentlich so gut wie keine Arbeit mehr mit dem Zeugs und wie gesagt: praktischer und auch umweltfreundlicher gehts glaub ich nicht mehr...


So....ich hoffe ich hab euch nicht all zu sehr verwirrt - aber ich wollte meine Vorgehensweise und auch meine "lessons learnt" mal zusammenfassen - ist etwas ausführlicher geworden wie geplant...

:Greets :Drink

Viele Grüße

Michael

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#15

Beitrag von Ulrich » Freitag 30. September 2016, 10:01

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:Den CO2 Gehalt in Deinem Sprudel kannst Du vorab anhand der Spundungsdrucktabelle festlegen. bei 2°C Wassertemperatur bindet sich das CO2 auch gut und Du brauchst keinen sehr hohen CO2 Druck.
PS: Die Werte in der 2°C Zeile (0,5 - 1,6) sind der CO2 Druck in bar. Das steht da nicht. Wollte ich der Vollständigkeit nur kurz ergänzen.
Achtung! das ist eine Tabelle für Bier, die funktioniert nicht für Wasser! Wasser bindet weniger, dh Wasser benötigt für den selben CO2 Gehalt mehr Druck.

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#16

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 30. September 2016, 11:11

Ulrich hat geschrieben:
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:Den CO2 Gehalt in Deinem Sprudel kannst Du vorab anhand der Spundungsdrucktabelle festlegen. bei 2°C Wassertemperatur bindet sich das CO2 auch gut und Du brauchst keinen sehr hohen CO2 Druck.
PS: Die Werte in der 2°C Zeile (0,5 - 1,6) sind der CO2 Druck in bar. Das steht da nicht. Wollte ich der Vollständigkeit nur kurz ergänzen.
Achtung! das ist eine Tabelle für Bier, die funktioniert nicht für Wasser! Wasser bindet weniger, dh Wasser benötigt für den selben CO2 Gehalt mehr Druck.
Danke. Wieder was dazugelernt. Vermutlich gibt es irgendwo Spundungstabellen für Wasser, Cuba Libre, Limo usw..
Ich habe bisher nur Bier karbonisiert. Sonst wird es eben erstmal Medium Sprudel und er kann sich langsam an seinen bevorzugen CO2 Gehalt herantasten.
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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#17

Beitrag von Punkt3 » Freitag 30. September 2016, 11:41

Ganz ehrlich: ich bin auch erstmal anhand der Bier-Spundungs-Tabelle vorgegangen. :Smile

Wenn zu wenig Kohlensäure im Sprudelwasser drin ist dreh ich den Druck etwas höher - wenn zu viel drin ist dreh ich den niedriger.
So hab ich über die Zeit meine Einstellung gefunden.

Das liegt bei mir bei 4,5 Grad Kühlhaustemperatur bei zwischen 2,5 und 3 bar...

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#18

Beitrag von Punkt3 » Freitag 30. September 2016, 11:46

hier ist noch ne Tabelle für Sprudelwasser:

http://www.aquaspender.de/loeslichkeit_co2.html

Mein Sprudelwasser müsste dann laut Tabelle ca. 9g/l haben - das dürfte hinkommen... :Smile

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#19

Beitrag von Ladeberger » Freitag 30. September 2016, 12:18

Punkt3 hat geschrieben:2. leeres Fass unter Druck direkt mit Wasser füllen:

Diese Methode verwende ich aktuell. Hierbei gehe ich wie folgt vor: Ich habe einen Zapfkopf bei dem ich den Getränkeausgang verschlossen habe und an den CO2-Anschluss (ohne Rückschlagventil) hab ich einfach meine Wasserleitung angeschlossen. Nun nehme ich einfach das unter Druck stehende leere Fass, schliesse den umgebauten Zapfkopf dort an und drehe mein Wasser auf. Dadurch daß der Wasserdruck etwas höher ist fliesst erstmal bereits Wasser in das Fass hinein. Wenn dann nach zwei / drei Minuten bereits ein Teil Wasser im Fass ist lege ich dieses hin und rolle es einfach hin und her - dabei bleibt der Wasseranschluss einfach aufgedreht. Das ganze dauert ca. 5 Minuten - dann ist das Fass wieder voll.
Das ist zugegebenermaßen raffiniert, aber einfach der Vollständigkeit halber möchte ich darauf hinweisen, dass der Druck in der Hauswasserinstallation mit 4-6 bar (und 10 bar max. zulässigem Betriebsdruck) deutlich über dem zulässigen Betriebsdruck des KEG-Systems liegen kann.

Gruß
Andy

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#20

Beitrag von Punkt3 » Freitag 30. September 2016, 13:12

Ladeberger hat geschrieben:Das ist zugegebenermaßen raffiniert, aber einfach der Vollständigkeit halber möchte ich darauf hinweisen, dass der Druck in der Hauswasserinstallation mit 4-6 bar (und 10 bar max. zulässigem Betriebsdruck) deutlich über dem zulässigen Betriebsdruck des KEG-Systems liegen kann.
Das ist natürlich absolut korrekt! :thumbup

Daher auch von mir die Empfehlung:
Nur mit z.B. solch einem Druckminderer:

http://r.ebay.com/pNOcTm

Eingestellt auf 3 bar - fertig!

Die Fässer sind natürlich auf höhere Drücke geprüft und der Berstdruck ist nochmal höher - und die meisten Fässer haben eine Sollbruchstelle - aber darauf sollte man sich niemals verlassen!

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#21

Beitrag von MikeBatt » Freitag 30. September 2016, 18:15

Was mich interessiert , was verstehst Du unter zu hohem CO2 Verbrauch? Wenn ich mir vorstelle, das ich mit einer grossen Flasche CO2 locker drein Monate gezapft habe und das Bier ja auch CO2 aufnimmt, sehe ich den Verbrauch nicht als wirklich hoch an, denn ich werde keine 250 Liter Wasser pro Wochenende verbrauchen oder mehr , wie es beim Bier üblich war, daher denke ich werde ich mit der grossen Pulle relativ lange klar kommen

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#22

Beitrag von Punkt3 » Freitag 30. September 2016, 18:26

hmm...ok.

Mir war der Gedanke zuwider einfach die doppelte Menge CO2 zu verbrauchen obwohl es nicht notwendig war - du brauchts nämlich zum rausdrücken deines Sprudelwassers beim zapfen genau die Menge CO2 die auch im Sprudel gelöst ist...

9g/l bedeutet, daß du für ein 15l-Fass dann jedesmal 45g unnötig verschwendest. Bei mir hält so ein 15l-Fass nicht ganz eine Woche - gehen wir mal von ca. 60 Fässern/Jahr aus....dann sind das 60x15x9 = 8100g - also 8,1kg CO2.
Abgesehen davon daß CO2 eigentlich nicht gut für die Umwelt ist (das war bei mir nur noch ne zusätzliche Begründung für mein Gewissen) muss ich meine Gasbuddel mit meiner Technik wesentlich weniger oft auffüllen lassen - was für mich auch jedesmal ne blöde Lauferei ist.

Ich wollte für mich eigentlich nur herausfinden wie ich den Prozess optimieren kann...deshalb die Versuche bis nun zu der für mich optimalsten Methode... :Smile

Was noch dazu kommt: Bei der 5-Minuten-Reinschüttel-Methode hast du quasi fast direkt trinkfertiges Sprudelwasser - wenn du die Kohlensäure komplett ablässt, dann Wasser rein und dann wieder Druck drauf musst du wieder 3 Tage warten...(ok - das ist bei meiner ganz neuen Methode auch so aber da ist das Auffüllen ja kein Problem mehr weil es so einfach geht mit dem Wasseranschluss direkt im Kühlhaus)

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#23

Beitrag von Punkt3 » Freitag 30. September 2016, 18:28

MikeBatt hat geschrieben:Was mich interessiert , was verstehst Du unter zu hohem CO2 Verbrauch? Wenn ich mir vorstelle, das ich mit einer grossen Flasche CO2 locker drein Monate gezapft habe und das Bier ja auch CO2 aufnimmt, sehe ich den Verbrauch nicht als wirklich hoch an, denn ich werde keine 250 Liter Wasser pro Wochenende verbrauchen oder mehr , wie es beim Bier üblich war, daher denke ich werde ich mit der grossen Pulle relativ lange klar kommen
Wenn du fertiges Bier gezapft hast nimmt das aber wesentlich weniger CO2 auf als dein Sprudelwasser welches erstmal ja karbonisiert werden muss. Beim Zapfen von fertigem Bier brauchst du nur noch die Menge CO2 zum rausdrücken des Bieres - und wenn du mit dem korrekten Sättigungsdruck zapfst nimmt das Bier auch nichts an CO2 zusätzlich auf...

Ich zapfe mein Pils ausm Kühlhaus mit ca. 1 - 1,1 bar über nen Kompensatorhahn - funktioniert wunderbar und der Druck entspricht genau dem Sättigungsdruck meines Bieres...

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#24

Beitrag von Punkt3 » Freitag 30. September 2016, 18:35

Aber noch was anderes: mich interessiert auf jeden Fall deine Idee mit der Zuführung von Sirup! Halt uns da bitte auf jeden Fall auf dem Laufenden! :Greets

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#25

Beitrag von MikeBatt » Freitag 30. September 2016, 19:59

Die Idee vom Sirup kommt ja aus der Schiene Postmix Anlage, da hast Du ja Behälter mit Sirup der wird von Pumpen beim Wasser zapfen zugeführt. In der Postmix Anlage ist halt noch ein Kalt Karbonator drin, das macht die Sache relativ einfach.

Meine Idee sind nun die Membranpumpen aus den Rationalkombidämpfern, sind im übrigen die gleiche wie die aus Kaffeevollautomaten, diese Pumpen haben den Vorteil, das wenn sie komplett entlüftet sind, mit jedem Membranstoss eine sehr genaue Menge Sirup abgeben können, das in Kombination mit einem Multispender, wie man sie aus Discotheken kennt , wäre die perfekte Idee, allerdings weiss ich nicht genau ob das so klappt, denn wenn ich Sprudelwasser über ein Magnetventil entnehme , hab ich angst, das mir das CO2 wieder flöten geht, aber das teste ich aus sobald ich die Anlage in meine neu Küche eingebaut habe

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#26

Beitrag von MikeBatt » Freitag 30. September 2016, 20:15

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Sowas in der Art schwebt mir vor
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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#27

Beitrag von MikeBatt » Freitag 30. September 2016, 20:22

Mit dem Verlust könnte ich leben, aber das muss jeder für sich selber entscheiden, ich muss jetzt erst mal sehen welche Keg Fässer ich benutze, werde wohl meine Kontakte zu Coca Cola spielen lassen, 4 mal 15 Liter sollten ja reichen

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#28

Beitrag von MikeBatt » Freitag 30. September 2016, 22:57

So ich habe mir eben mal meine alte Premix Anlage angeschaut, diese hätte den Vorteil, das sie einen integrierten Durchlaufkühler hat und ich hab da sämtliche Manometer und Druckminderer.

Wenn ich das richtig sehe, waren bei Premix ja die Getränke schon fertig gemixt im Container, das wäre jetzt natürlich die Überlegung, wenn ich die Softdrinks fertig gemischt in die Kegs fülle und dann das CO2 anlege stellt sich die Frage ob ich das fertige Getränk dann ebenso mit CO2 versetzen kann wie das Wasser, denke ich aber schon. OK hoher CO2 Verbrauch aber ich hab die ganz grosse Flasche und am Ende geht es sich nicht wirklich ums Geld sparen sondern mehr um den Spass wenn man in der Bude so eine Zapfstelle hat ist ja so wie Bier brauen und Zapfanlage in der Wohnung, hat halt was und man schleppt nicht ständig die Pullen

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#29

Beitrag von Punkt3 » Freitag 30. September 2016, 23:29

so - nochmal kurz ich:

musste gerade vorhin ein leeres Sprudel-Fass füllen und hab die Gelegenheit dazu genutzt zur Vereinfachung ein paar Bilder zu machen.

man sieht, ich nutze ein einfaches 15l-Bier-Fass mit Flachfitting (War jetzt die ganze Zeit schon Sprudel drin - ist also leergezapft und ca. 3 bar CO2 drauf).
ich habe das Ganze einfach an eine Spültischarmatur angeschlossen (Kopf der Armatur abgeschraubt) , den Druckminderer angeschlossen und dann daran über eine CO2-Leitung den Zapfkopf angeschlossen:
20160930_191450.jpg
Zuerst hab ich jetzt erstmal reinplätschern lassen bis kein Wasser von alleine mehr reingelaufen ist (im Fass waren ca. 3 bar CO2-Druck drauf).
Man sieht daß ich den Druckminderer auf 4 bar eingestellt hab - das hält das Fass auf jeden Fall aus...
20160930_191609.jpg
wenn jetzt von alleine nur noch wenig reinplätschert lege ich das Fass hin und rolle es hin und her...dabei wird die ganze Zeit über Kohlensäure vom Wasser aufgenommen sodass der Druck im Fass immer wieder abnimmt und dann Wasser nachfliessen kann bis der Druck wieder erreicht ist...(so in der Art...)

das mache ich so lange bis das Fass eben so gut wie voll ist...

hier sieht man auch schön, daß ich die Rückschlagventile (Gummis) ausgebaut hab und gegen normale Dichtungen ausgetausch habe.
20160930_191648.jpg
auf diesem Bild hier
20160930_191753.jpg
kann man auch gut erkennen, daß unsere Wasserleitung nicht mehr als 4,2 bar an Druck aufweist, weil ich den Druckminderer sogar auf 6 bar aufgedreht hab und der Manometer nur 4,2 bar anzeigt...
Aus diesem Grund empfehle ich auf jeden Fall diesen Aufbau, dann könnt ihr euch sicher sein daß nicht mehr als der eingestellte Druck im Fass vorherrscht - es kann nämlich auch gut sein, daß bei euren Wasserleitungen bis 10 bar Druck vorherrschen - wenn dann dabei ein Fass platzt wird es ernst! Also - nur mit Druckminderer!

Viele Grüße

Michael (der mehr zum Thema Sprudel schreibt als zum Thema Bier... :Smile ...aber auch das sehr gerne!)

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#30

Beitrag von MikeBatt » Freitag 30. September 2016, 23:37

Vielen Dank für die Bilder, so kann ich mir das sehr gut Vorstellen und es hilft mir bei dem was ich vor habe sehr gut weiter, denke das ich in dieser Form auch Fässer mit fertig gemischten Softdrinks befüllen kann , so langsam hab ich meine Anlage im Kopf vor mir.

Ich befasse mich auch mehr mit Sprudel als mit Bier, da ich mein Bier in Flaschen braue und da meist nur spezielle Sachen wie ZB Brennesselbier

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#31

Beitrag von christosser » Dienstag 3. Oktober 2017, 09:46

Hallo!

Ich bin ganz neu auf dem Gebiet habe aber trotzdem den festen Willen von Flaschen und dem Soda Club Ding loszukommen. Hab schon viel studiert - weise aber immernoch Lücken auf.

1. Die zwei Kegs passen nicht in die Küche, deshalb will ich sie in den Keller stellen - ich vermute die Schlauchlänge ist etwa vier Meter. Ist das ein Problem beim täglichen Zapfen? Hat man da dann große Verluste um das da in der Leitung steht abzukippen?
2. Das Sicherheitsventil an meiner CO2 Amatur spricht bereits bei 2.5 Bar an. Also bekomme ich nicht mehr in Keg. Trotzdem passiert folgendes: Obwohl ich das 30Liter Fass geschüttelt und gerollt habe - hat sich das was ich da Zapfe nichts verbunden, d.h. es schäumt wie Sau und nach ein paar Sekunden ist im Glas alles rausgedampft. Ich hoffe jetzt, wenn das ne Weile steht verbindet sich das besser?
3. Dank den Maximal 2.5 Bar und dem fehlenden Kühlhaus für die Kegs komme ich laut Spundungstabelle sowieso nur maximal auf schwaches Medium Wasser? Was würde eigentlich passieren, wenn ich nach der Entnahme aus dem Keg so einen Druchlaufkühler aufstellen würde? Würde sich die Sättigung in der Leitung nochmal verbessern?

Fragen über Fragen - bin für jeden Tip sehr dankbar!

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#32

Beitrag von Mjoelnir » Dienstag 3. Oktober 2017, 10:27

Der durchlaufkühler bringt da nichts für die Co2 Bindung. Das muss schon eine Weile Kühl sein und unter Druck stehen.
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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#33

Beitrag von Bierjunge » Dienstag 3. Oktober 2017, 12:16

christosser hat geschrieben:
Dienstag 3. Oktober 2017, 09:46
Ich bin ganz neu auf dem Gebiet habe aber trotzdem den festen Willen von Flaschen und dem Soda Club Ding loszukommen. Hab schon viel studiert - weise aber immernoch Lücken auf.
Ich weiß, dass das jetzt überhaupt nicht die Antwort auf Deine Frage ist, aber vielleicht könnte es die einfachste Alternative sein, voreist beim Soda-Club-System zu bleiben, aber die CO2-Zylinder selber zu befüllen. Das spart schon einmal gewaltig Kosten, so dass ein Fülladapter sehr bald amortisiert ist.

Wir haben 3 Zylinder im Umlauf. Sobald einer leer ist, kommt er für ein paar Stunden in die Tiefkühltruhe, und wird dann aus der 10 kg-Steigrohrflasche wieder aufgefüllt.

Moritz

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#34

Beitrag von christosser » Dienstag 3. Oktober 2017, 12:23

Es ist bei uns so, dass wir von dem Sodaclub oft sehr genervt waren - die kleinen Flaschen und das harkelige hantieren. Die kleinen Patronen (die bei uns eine sehr geringe Reichweite hatten) dann mit der 6kg CO Flasche auffüllen kostet ja auch Zeit und Geld (Adapter usw.)

Wenn man Besuch hat (haben wir recht oft) sprudelt man sich nen Wolf.

Außerdem gefällt mir die Gastronimie Lösung ganz gut. Bei den Sodaclub Flaschen sind überall die Gewinde gebrochen und wir hatten das Glas überall rumfleigen - von daher war sowieso klar, dass wir Geld in den Hand nehmen mussten.

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#35

Beitrag von Punkt3 » Dienstag 3. Oktober 2017, 12:37

Mein Tipp wäre:

NC-Kegs und einen Druckminderer für AFG (alkoholfreie Getränke).
Die gehen bis 7 bar.

Damit hast du dann auch bei Raumtemperatur anständig gespundetes Sprudelwasser.

Ich habe meine NC-Kegs im Kühlhaus stehen und direkt am Kühlhaus Zapfhähne.
ich beaufschlage meine Fässer bei ca. 6°C mit 2,5 - 3 bar.
Das reicht aus um ordentlich sprudelndes Wasser zu bekommen.

Die Kohlensäure muss da schon dauerhaft mit dem Druck angeschlossen sein zu der passenden Temperatur - das Getränk quasi nur kurz vorm Zapfen zu kühlen ändert am Kohlensäuregehalt leider nichts.

Deshalb meine Empfehlung: Ausrüstung für AFG und fertig.


Viele Grüße

Michael

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#36

Beitrag von christosser » Freitag 6. Oktober 2017, 13:21

Plan: zwei 30Liter Korb Keg Fässer im Keller. Ich hoffe ich komme mit der Hilti durch die Geschossdecke. Eins am Zapfhahn und der CO Pulle mit unter einem Bar.(ich habe verstanden, dass das der übliche Zapfdruck ist) Das andere Faß reift im Kellerkühlschrank. Wenn das Zapffaß leer ist wird am Ende das CO nochmal auf 2,5bar bis 3bar aufgedreht, dann wird es ans Wasser angeschlossen. Wenn sichergestellt, dass der Leitungswasser Druck unter 4bar die Wasserleitung mit dem Spezialkorb an das leere 3 Bar Faß anschließen und warten? Wenn das Faß voll zum Reifen in den Kellerkühlschrank.

So alles richtig?

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#37

Beitrag von Punkt3 » Freitag 6. Oktober 2017, 13:27

Nein...der Zapfdruck muss mindestens dem Spundungsdruck entsprechen...

Ohne gekühltes Fass wirst du nicht um NC-Kegs und 7bar Druck herumkommen...

Da nützt es dir auch nichts wenn du das Fass vorher im Kühlschrank hattest. Wenn du das volle Fass zum zapfen dort rausholst brauchst du wesentlich mehr Druck damit sich die Kohlensäure nicht wieder entbindet. Das wird ja mit der Zeit wieder wärmer bis auf Raumtemperatur.

VG
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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#38

Beitrag von Punkt3 » Freitag 6. Oktober 2017, 14:11

noch eine weitere Anmerkung:

Wenn du im Kühlschrank jetzt 3 bar auf dem Fass hast und es ist nach einer Zeit voll mit Wasser/Sprudelwasser und du holst es dann nur aus dem Kühlschrank heraus und stellst es in den Keller ohne zu zapfen steigt dein Druck im Fass auf jeden Fall höher als der normale Betriebsdruck.

Nehmen wir einfach mal an, dass die 4,5 - 5 bar dem normalen Keg-Fass nichts ausmachen:

Du klemmst also dein Fass an die Zapfleitung und schliesst deine Kohlensäure mit den maximalen 3 bar an.
Dann passiert folgendes:

Du zapfst die ersten Gläser mit normalem Kohlensäuregehalt.
Je mehr Zeit aber vergeht (z.B. ein Tag) umso niedriger wird dein Kohlensäuregehalt werden (also wird das Wasser weniger sprudeln) - du zapfst ja immer wieder mal ein Glas aus dem Fass ab - dabei sinkt dann der Druck im Fass.

Gegen Ende hast du wieder nur Wasser welches bei Zimmertemperatur mit max. 3 bar carbonisiert ist - also eher schales Sprudelwasser...

VG
Michael

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#39

Beitrag von Punkt3 » Freitag 6. Oktober 2017, 14:21

Ich hätte noch eine Idee:

hast du die Möglichkeit dort wo die Fässer hin sollen insgesamt zwei Kühlschränke aufzustellen?
Oder einen Kühlschrank in den zwei Fässer reinpassen?

und die zweite Frage die sich mir gerade beim Lesen deines ersten Posts ergeben hat:
Hast du einen Kompensatorhahn?

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#40

Beitrag von Exedus » Freitag 6. Oktober 2017, 14:35

Nur mal so am Rande:

Ich habe auch Wasser im NC Keg und lagere es bei 6°C im Kühlschrank. Zapfen tu ich direkt im Kühlschrank mit einem Druck von ca. 1,1 bar. Da läuft das Wasser schon sehr langsam raus, weniger geht also kaum. Und das bei nem Höhenunterschied von 30cm und ner entsprechenden Leitungslänge.

Das Wasser ist so mit reichlich CO² karbonisiert (ca. 5,5g/L) mehr würde ich als deutlich zuviel bezeichnen (Geschmackssache)

Wenn wir diese Werte zugrunde legen und noch einen Aufschlag geben für die Förderhöhe (0,1 bar pro Meter Förderhöhe) landen wir bei 1,3-1,4 bar (2-3m) dazu kommen Reibungsverluste in der Leitung (pro 2m Leitung 0,1 bar bei ner 7mm Leitung). Also nochmal wenigstens + 0,1 bar = 1,4-1,5 bar Druck. Bei permanenter Co² Zufuhr wird dein Wasser auf ca. 6,5g/L karbonisiert. Das dürfte für den Wasser viel zu viel sein.

Das Wasser was in der Leitung steht wird warm und das Co² möchte sich entbinden, dementsprechend schäumt das erste Glas vermutlich ordentlich. Dannach solltest Du ein zu stark karbonisiertes Wasser zapfen können :Grübel

Soweit meine THEORIE. Ich weiß nicht, ob die jemand mit Erfahrungswerten so bestätigen kann.

Zur Kabonisierung an sich, bei mir ist das Wasser nach einem Tag bei 6°C und 1,1bar mit genügend Kohlensäure versehen. Ohne Überdruck und schütteln, einfach anschließen und fertig.
Meine Anlage

mit freundlichen Grüßen

Steven

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#41

Beitrag von Punkt3 » Freitag 6. Oktober 2017, 14:51

:-) bei mir sinds ungefähr 2,8 bar bei 6 Grad durchschnittlicher Kühlhaustemperatur.

Aber er kann ja mal einfach folgendes versuchen:
Fass voll machen, einfach bei Zimmertemperatur dann 3 Tage (oder zum Versuch um einfach wirklich gaaanz sicher zu gehen) bei den maximalen 3 bar mit angeschlossener Flasche stehen lassen - dann mit diesem Druck zapfen.

Wenn das ok ist dann braucht er keinen Kühlschrank.

Was ich nicht nachvollziehen kann:
Was "schäumt" da bei euch?

Mein Sprudelwasser schäumt definitiv nicht - ist ja auch gar nix drin was schäumen könnte.
Selbst wenn ich zu viel Druck auf dem Fass hatte hat da beim Zapfen nichts geschäumt sondern es hatte einfach nur mehr Kohlensäure.

Wenn das Wasser zu schnell aus dem Hahn kommt: einfach an dem Kompensator-Einsteller auf der Seite langsamer regeln - fertig.

Und wenn er mit dem Spundungsdruck von 3 bar zapft wirds auch später nicht weniger sprudeln...

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#42

Beitrag von christosser » Freitag 6. Oktober 2017, 16:57

"Was schäumt da so bei euch"

Naja ich nehme mal an CO das nicht richtig im Wasser gebunden ist. Hatte das auch schon - man zapft trüben Wasserschaum, der sich nach einiger Zeit "ausdampft" und dann wieder klar und still wird :thumbdown

Theoretisch müssten zwei Fässer in den Kühlschrank passen. Allerdings bin ich nicht sicher ob das mit den drei Leitungen dann klappt. Außerdem bleibt natürlich das Problem mit der langen 3-4 Meter Leitung. Wenn man bei jeder Flasche die man zapft erstmal einen Liter wegkippen muss ist der ganze Aufwand für die Katz.

Warum geht das Gas eigentlich in der Flasche nicht raus wenn sie in der Sonne steht? Hat die Flasche 7 Bar :Shocked Dachte wenn das Gas einmal gebunden ist und nicht "weg" kann bleibt es wo es ist?!

War halt ein Traum Sprudel aus Bierfässern :Drink

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#43

Beitrag von Punkt3 » Freitag 6. Oktober 2017, 17:23

ahso - ok, das kann natürlich sein.
Wenn du also dein Fass erstmal zum Test ne Woche stehen lässt sollte das auf jeden Fall schonmal nicht mehr auftreten.

Kann tatsächlich sein, dass das dann noch nicht richtig im Wasser gebunden ist.

So ne Sprudelflasche hält tatsächlich so viel Druck aus.
Gibt ja diese Aufschraub-Manometer für Flaschen - nimm einfach ne Sprudelflasche, kurz aufdrehen und Deckel durch so ein Manometer ersetzen.
Da geht dann nur der Druck raus der im Kopfraum ist und mit einiger Zeit stellt sich wieder der Sättigungsdruck ein.

...du wirst erstaunt sein... :-)

Wenn die Kohlensäure gebunden ist entweicht die nicht sofort - aber doch allmählich.
Beispiel:

Wenn du dir Sprudelwasser ins Glas einschenkst - was denkst du warum es sprudelt...? ;-)
Richtig: Die Kohlensäure gast aus / entweicht.
Nach ein paar Stunden sind von den 6 oder auch 9 Gramm/Liter fast nichts mehr drin.

Zur Länge der Bierleitung / Wasserleitung:

So lange du ja den Druck aufrecht erhälst passiert da nix - da musst nix wegschütten; wieso auch?
Die Kohlensäure entweicht nur wenn der Druck geringer ist - und in der Leitung ist (bei der Höhe fast) der gleiche Druck wie im Fass...

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#44

Beitrag von christosser » Dienstag 17. Oktober 2017, 20:10

So - also ich habe nun etwas praktiziert. 30l Keg steht im Kühlschrank - musste den etwas runter drehen, da ich Beschwerden hatte das Wasser wäre zu kalt. Sättigung war ok, aber ich hätte mir noch etwas mehr gewünscht - da das Wasser in den Flaschen und Karaffen schnell absteht.

Mit der CO2 Amatur hab ich noch so meine Probleme - erst wollte sie nie über 2.4 Bar, dann hab ich das Sicherheitsventil ganz rein gedreht - dann hat am Flaschenkopf gezischt :puzz . Aber jetzt steht die Uhr tatsächlich auf 3bar. Warum steht da eigentlich "eiskalt" auf der Scheibe?

Sicherheitsmaßnahmen für den Kellerraum sind "enorm" - Fenster so blockiert, dass es NIEMAND zu bekommt, Verhältnis von Kellerfläche zu Flache berechnet, CO2 Warner bestellt....

Das Auffüllen ohne den Spezialkorb war echt ein Act. Erst die Lanze (?) rausdrehen - hat ganz schön geploppt :Shocked Dann Wasser aus einem Schlauch einfüllen, den ich meiner Frau lieber nicht zeigen sollte. Dann das Faß in den Kühlschrank wuchten - Nene da muss schnell was passieren.

Wenigstens hab ich den Kühli jetzt komplett umgebaut, dass das KEG ganz gut reinpasst.

Also immernoch Fragen über Fragen:

Wo gibt es den Stopfen für den Getränkeausgang des Korb Verschlusses?
Was passiert da wenn ich das unter Druck stehende Faß mit den 3 Bar Wasserdruck beaufschlage? Geht das Wasser da rein?
Diese Druckminderer sind ja auch unerfindlichen Gründen sehr teuer - gibt es da keine günstige Lösung?

Danke!!

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#45

Beitrag von Punkt3 » Dienstag 17. Oktober 2017, 21:41

ich versuche das mal Punkt für Punkt zu beantworten... :-)
christosser hat geschrieben:
Dienstag 17. Oktober 2017, 20:10
Mit der CO2 Amatur hab ich noch so meine Probleme - erst wollte sie nie über 2.4 Bar, dann hab ich das Sicherheitsventil ganz rein gedreht - dann hat am Flaschenkopf gezischt :puzz . Aber jetzt steht die Uhr tatsächlich auf 3bar. Warum steht da eigentlich "eiskalt" auf der Scheibe?
....hast du das Sicherheitsventil reingedreht oder die Einstellschraube mit der du den Druck veränderst?

Wenn du über 3 bar gekommen bist bläst das eigentliche Sicherheitsventil am CO2-Druckminderer natürlich ab - der eine etwas früher der andere etwas später.

Wo steht da "eiskalt"? ...ein Bild wäre vielleicht hilfreich... :-)
christosser hat geschrieben:
Dienstag 17. Oktober 2017, 20:10
Sicherheitsmaßnahmen für den Kellerraum sind "enorm" - Fenster so blockiert, dass es NIEMAND zu bekommt, Verhältnis von Kellerfläche zu Flache berechnet, CO2 Warner bestellt....
Das ist natürlich schon optimal wenn du einen CO2-Warner bestellt hast (wenn es tatsächlich ein CO2-Warner ist und nicht ein CO-Warner!). Wenn alle Schläuche dicht sind sollte da aber normalerweise nichts passieren...
christosser hat geschrieben:
Dienstag 17. Oktober 2017, 20:10
Das Auffüllen ohne den Spezialkorb war echt ein Act. Erst die Lanze (?) rausdrehen - hat ganz schön geploppt :Shocked Dann Wasser aus einem Schlauch einfüllen, den ich meiner Frau lieber nicht zeigen sollte. Dann das Faß in den Kühlschrank wuchten - Nene da muss schnell was passieren.
Äääähm....verstehe ich das richtig, dass du das Fass geöffnet hast ohne vorher den Druck abzulassen? :Shocked
Das kann extrem schlimm enden! Das würde ich absolut nicht empfehlen!
Vor dem Öffnen des Fasses IMMER den Druck KOMPLETT ablassen!

Bei mir hab ich das mittlerweile so, dass ich die Wasserleitung in mein Kühlhaus verlegt habe und das Fass gar nicht mehr rumwuchten muss...hier würde ich auch einfach eine Leitung in deinen Kühlschrank verlegen damit du den Zapfkopf mit dem Wasseranschluss zum Befüllen direkt im Kühlschrank an das Fass anklemmen kannst...

Und: Selbstverständlich verwenden wir nur Getränkeschläuche für sowas - Gartenschlauchdiskussionen fangen wir erst gar nicht an jetzt... :P

Ahso - und wenn du das so machst wie ich oben beschrieben habe brauchst du das Fass zum Neubefüllen gar nicht mehr zu öffnen...
christosser hat geschrieben:
Dienstag 17. Oktober 2017, 20:10
Wo gibt es den Stopfen für den Getränkeausgang des Korb Verschlusses?
Meinst du den Messingverschluss? Das ist ein normaler 3/4"-Verschluss aus der Sanitärabteilung im Baumarkt. Einfach einen Gewindering 5/8" auf 3/4" auf den Getränkeanschluss draufschrauben und dann den 3/4"-Verschluss mit ner eingelegten Dichtung aufschrauben...kostet 1 Euro...
christosser hat geschrieben:
Dienstag 17. Oktober 2017, 20:10
Was passiert da wenn ich das unter Druck stehende Faß mit den 3 Bar Wasserdruck beaufschlage? Geht das Wasser da rein?
Diese Druckminderer sind ja auch unerfindlichen Gründen sehr teuer - gibt es da keine günstige Lösung?
Der Wasserdruck muss natürlich ein klein wenig höher sein wie der Druck im Fass....wenn du also 3 bar auf dem Fass hast musst du beim Befüllen mit Wasser einfach ein klein wenig mehr Druck haben - also 3,1 oder 3,2 bar...oder du hast (wie ich) nur 2,8 bar beim Zapfen - dann reichen die 3 bar beim Befüllen aus...

...ich hab den Druckminderer hier: https://www.stabilo-sanitaer.de/druckmi ... eter/a-43/

...du schreibst die wären sehr teuer - hast aber oben geschrieben dass du dir nen CO2-Warner bestellt hast? Ich behaupte mal dass die um einiges teurer sind als so ein Trinkwasser-Druckminderer... :Greets
christosser hat geschrieben:
Dienstag 17. Oktober 2017, 20:10
Danke!!
...bitte - ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen... :-)


Viele Grüße

Michael

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#46

Beitrag von christosser » Mittwoch 18. Oktober 2017, 20:39

Danke für den tollen Support. Ich werde weiter dran arbeiten und wenn es gut funktioniert Bilder einstellen.

Aber erst dann :Bigsmile

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#47

Beitrag von christosser » Sonntag 22. Oktober 2017, 18:06

So also das Gute vorweg: Die Ganze Sache kann als Erfolg gewertet werden. Das Wasser findet bei den Verbrauchern immer mehr Anklang und es gab sogar schon ein Lob :Bigsmile

Allerdings: Der Verbrauch an Wasser ist ein vielfaches höher als ich gedacht hatte: Jetzt nach dem Wochenende ist das 30l Fass, das ich Dienstag aufgefüllt hatte leer schon! Plus ein Kasten Gerolsteiner für den Übergang bis das Faß reif war :Shocked :Shocked :Shocked

Allerdings erklärt das auch, warum ich von den üblichen Methoden wie Sodastream und Lidelflachen so extrem genervt war :redhead

Jetzt muss ich ganz schnell den Fluß verbessern. Die Reifezeit im Kühlschrank fand ich gar nicht so schlimm - hier hilft das Gerolsteiner im Mehrweg. Einen Kühler für zwei Fässer zu stellen sehen ich Moment nicht.

Morgen fahre ich in den Baumarkt und hoffe, dass ich dort die Teile bekomme um mein 2. Korb Keg Verschluss umzubauen.

Was ich nach wie vor nicht verstehe: Wenn ich im Wasser 3 bar habe und dann mit 3 bar Wasser reinlaufen lassen - wie viel bar hab ich dann wenn was Faß voll ist :puzz

Generell hab ich schon wenig Bock, dass mit das Faß mit 7Bar platzen würde. Das ist bestimmt nicht so geil - von der Sauerei und den Schäden mal ganz abgesehen. Hier bin ich irgendwie total unsicher...

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#48

Beitrag von christosser » Freitag 27. Oktober 2017, 18:59

So jetzt bin ich dick im Geschäft. Hab den 2. Korb Verschluß umgebaut und so das unter Druck stehende Faß mit Wasser gefüllt.

Ich habe keinen Druckminderer genommen weil "das Internet" mir gesagt hat, dass so ein KEG bis zu 30Bar aushält. Das macht Sinn, wenn man sich anschaut wie das gebaut ist. Außerdem: wo sollen mehr als 10Bar herkommen. Aus der Wasserleitung ganz sicher nicht - und das CO2 im Faß hält ja dagegen. Wenn im Faß mehr als der Druck in der Wasserleitung herrschen dürfte ja nix mehr rein gehen - alles andere wäre unlogisch.

Wenn ich sehe was mein Kompressor für Handstände machen muss um auf 8 Bar zu kommen - da reicht ne Wasserleitung sicher nicht. Und das KEG ist ja ziemlich massiv. Mit nem Wasserhahn bekommt man ja auch keine Wasserflasche klein und die ist ja jetzt nicht unbeding ein echter Druckbehälter.

Hab eigentlich nur Respekt von der CO2 Pulle aber die hat ja die Druckminderer Amatur drauf. Und da kommen nicht mehr als 4 Bar.

Bin jetzt mal gespannt wie sich unter dem Druck die Carbonisierung abspielt.

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#49

Beitrag von Punkt3 » Sonntag 29. Oktober 2017, 23:53

noch kurz einen Tipp zur CO2-Flasche:

Diese auf jeden Fall IMMER hinstellen - niemals legen!
Sonst hast du nämlich ruck zuck 65bar auf dem Fass!

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Re: Sprudelwasser im Keg Fass ??

#50

Beitrag von christosser » Montag 30. Oktober 2017, 21:44

Ja Danke! Hab jetzt den Prozess im Griff denke ich. Musste vor dem Befüllen über umgebauten Zapfkopf natürlich von den 3bar im Faß runter, sonst hatte ich das Faß ja nicht voll bekommen. Dennoch läßt sich das Faß über den "Sonderzapfkopf" natürlich viel besser befüllen als über aufschrauben und Schlauch reinhalten.

Die Learnings:

1. Ich denke das Faß hält ohne Probleme die Wasserleitung aus, selbst wenn es 7bar sind.
2. Natürlich muss man Druck ablassen,wenn man das Faß befüllen will. Ein Faß mit 3Bar CO2 wird nicht voll.
3. Das Reifen dauert jetzt irgentwie recht akzeptable zwei Tage. Das ist soweit OK und ich komme mit einem Faß aus.

Danke nochmal für die Hilfe!!

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