Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

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BierBauer
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Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#1

Beitrag von BierBauer » Montag 1. Dezember 2014, 21:26

Hallo zusammen,

nachdem ich nun über 6 Monate mit dem Hersteller in den USA in Kontakt war, ist der ZKG meiner Wahl (7 Gallonen, 26,5 l) jetzt in Europa lieferbar. Daher gabs letzte Woche Zuwachs im Gerätepark:
ZKG.JPG
ZKG
Hier der Herstellerlink.

Meine bisherigen Erfahrungen:

- Bestellt und geliefert von The Malt Miller aus UK, problemlos und schnell, sehr nette Kommunikation
- Professionelle Verpackung
- Gute Anleitung, wenngleich ich mich mit Reinigung und Passivierung erstmal aufschlauen musste (-> viewtopic.php?f=22&t=990)
- Made in China, aus meiner Sicht sehr gut verarbeitet
- Edelstahltauchhülse für die Temperaturüberwachung
- Anschlüsse Tri-Clamp 1 1/2", über die Kugenhähne kann man sicherlich streiten
- Der Racking Arm könnte etwas länger sein
- Offiziell nicht druckfest (ich frage mich nur, warum Tri-Clamp Anschluss am Deckel :Grübel)
- Keine Mantelkühlung
- knapp 400 EUR

So, der erste Sud gärt bei 12 Grad vor sich hin (Münchner Helles bei 12 Grad fürs Doemens Seminar). Weitere Erfahrungen gibts, wenn der erste Sud in die Abfüllung geht. Bisher jedenfalls: :thumbsup

Viele Grüße,
Stefan

P.S.: Schon geil, so ein Temperaturmonitoring:
2014-12-01 21_12_16-Kühlungen Übersicht.png
Verlauf Münchner Helles
Viele Grüße,
Stefan

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#2

Beitrag von jemo » Montag 1. Dezember 2014, 21:54

Ich vermute, das diese Teile druckfest sind. Zumindest bräuchte man keine so massiven Klammern und auch kein Tri Clamp, wenn das nicht so wäre. Wahrscheinlich sind die Tanks dafür aber nicht abgenommen und werden deshalb als nicht druckfest verkauft.
Derzeit auf Glycerin: W177,208; WLP001,002,007,011,029,400,530,565,4000; Wyeast1084,1272,3068; Z043; Framgarden; Tomcat
Gerne Tausch, kein Verkauf, nix für lau.
Viele Grüße, Jens

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#3

Beitrag von BierBauer » Montag 1. Dezember 2014, 22:00

6 Klammern oben sinds, und die machen einen festen Eindruck. Ich denke auch, dass es ein Zulassungsproblem sein KÖNNTE (!).
Viele Grüße,
Stefan

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#4

Beitrag von alexbrand » Montag 1. Dezember 2014, 22:05

Schicker Tank! :-)
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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#5

Beitrag von fg100 » Montag 1. Dezember 2014, 22:32

Sehr sehr schickes Teil Stefan. In echt sieht er ja noch viel besser aus als auf dem Foto.

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#6

Beitrag von Dale » Montag 1. Dezember 2014, 23:07

Doppelt so groß für 100$ mehr..? Hmm.. und warum haben die nur $-Preise? Komisch.. Aber cooles Teil..

FrankIbb
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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#7

Beitrag von FrankIbb » Montag 1. Dezember 2014, 23:59

Sieht echt klasse aus und der Preis scheint auch OK zu sein. Da kann mein ZKG aus Italien (gleiche wie in Sammelbestellung) nicht mithalten, ist ne andere Liga. Glückwunsch !!!
Gruß,
Frank

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#8

Beitrag von BierBauer » Dienstag 2. Dezember 2014, 06:15

Dale hat geschrieben:Doppelt so groß für 100$ mehr..? Hmm.. und warum haben die nur $-Preise? Komisch.. Aber cooles Teil..
Naja, das ist der Hersteller in US, daher die Dollar Auszeichnung.
Viele Grüße,
Stefan

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#9

Beitrag von BierBauer » Dienstag 2. Dezember 2014, 06:19

Zum Thema Kühlung gibt's auch was seitens des Herstellers: http://www.ssbrewtech.com/collections/f ... l-7-gallon

Das müsste man aber auch rel. einfach selbst bauen können.
Viele Grüße,
Stefan

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#10

Beitrag von Schweiz1 » Dienstag 2. Dezember 2014, 06:23

Hallo,

macht 'nen schmalen Fuß :-)
Ich habe eine große Bitte, nachdem bereits ein paar sehr gute Fäden formuliert wurden für (uns) Anfänger:
Kann sich einer von Euch ZKG-Spezialisten dazu überreden lassen, einen Info-Thread "ZKG" zu formulieren?

Vielleicht ist auch bereits alles in den anderen Threads formuliert worden und ich tue mich nur schwer damit, zu verstehen, dass es nichts eil mehr zum ZKG zu erzählen gibt, als dass man den Vorteil hat, nach der Hauptgärung die Hefeernte durchzuführen und damit das Jungbier vom Geläger zu befreien. Aber lohnt dafür dieser Aufwand? Umfüllen oder Umschlauchen wäre dann doch ausreichend.

Bitte klärt mich auf! Danke vorab.

Gruß Stefan
Wir sollten aufhören...
... weniger zu trinken!

JanBr

Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#11

Beitrag von JanBr » Dienstag 2. Dezember 2014, 07:40

Zum Thema Druck.

Der Hersteller sagt das System ist auf 5psi (0,3bar) ausgelegt. Das dient zum Umdrücken.

Gruß

Jan

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#12

Beitrag von Dale » Dienstag 2. Dezember 2014, 08:52

BierBauer hat geschrieben: Naja, das ist der Hersteller in US, daher die Dollar Auszeichnung.
Wohl eher Zwischenhändler..

jemo
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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#13

Beitrag von jemo » Dienstag 2. Dezember 2014, 08:52

BierBauer hat geschrieben:6 Klammern oben sinds, und die machen einen festen Eindruck. Ich denke auch, dass es ein Zulassungsproblem sein KÖNNTE (!).
Kannst Du nicht mal 2 bar auf den Tank geben und gucken, ob er den Druck hält?

So grundsätzlich schiele ich schon seit ein paar Wochen auf den Half Barrel, aber für mich lohnt sich ein ZKG nur, wenn er druckgeeignet ist.
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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#14

Beitrag von Fricky » Dienstag 2. Dezember 2014, 13:53

bei dem Teil könnte ich echt schwach werden, das sieht ja richtig top (fast schon geil) aus :thumbup

fg100
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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#15

Beitrag von fg100 » Dienstag 2. Dezember 2014, 14:49

jemo hat geschrieben:
BierBauer hat geschrieben:6 Klammern oben sinds, und die machen einen festen Eindruck. Ich denke auch, dass es ein Zulassungsproblem sein KÖNNTE (!).
Kannst Du nicht mal 2 bar auf den Tank geben und gucken, ob er den Druck hält?

So grundsätzlich schiele ich schon seit ein paar Wochen auf den Half Barrel, aber für mich lohnt sich ein ZKG nur, wenn er druckgeeignet ist.
????
Ach ne Stefan, mach doch einfach mal so viel Druck drauf bis es den Tank sprengt. Dann kann er sich ggf. noch leichter entscheiden.

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#16

Beitrag von jemo » Dienstag 2. Dezember 2014, 15:06

fg100 hat geschrieben: Ach ne Stefan, mach doch einfach mal so viel Druck drauf bis es den Tank sprengt. Dann kann er sich ggf. noch leichter entscheiden.
Sorry, aber das ist Unsinn. Bei 2 bar bläst der Tank höchstens ab, weil er nicht richtig dicht ist, bzw. die Dichtungen dafür nicht ausgelegt sind. Ansonsten würde jede Bierpulle explodieren.
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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#17

Beitrag von -CK_AKS- » Dienstag 2. Dezember 2014, 15:23

Jan hat doch schon geschrieben, dass der ZKG nur bis 0,3 bar ausgelegt ist laut Hersteller(!). Dann kann man nicht einfach hergehen, und diesen mit dem fast 7-fachen Überdruck belasten (bei Überdrucktests wird lediglich mit dem ungefähr 1,5fachen des Standarddrucks beaufschlagt).
Woher siehst Du, jemo, dass der ZKG "Sollbruchstellen" hat? Und auch wenn "nur" die Dichtungen und Deckel "fliegen" - zahlst Du BierBrauer den Schaden dann?

Also bitte - keinesfalls mit Überdruck beaufschlagen. Das kann im wahrsten Wortsinne ins Auge gehen!

Christian,
der sich im Rohrleitungs- und Anlagenbau oft genug mit Prüfplänen rumschlagen muss
Viele Grüße
Christian

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#18

Beitrag von Bierjunge » Dienstag 2. Dezember 2014, 15:49

jemo hat geschrieben:Sorry, aber das ist Unsinn. Bei 2 bar bläst der Tank höchstens ab, weil er nicht richtig dicht ist, bzw. die Dichtungen dafür nicht ausgelegt sind. Ansonsten würde jede Bierpulle explodieren.
Entschuldige bitte, aber was soll das hier?
Wie kommst Du auch nur im entferntesten darauf, eine Flasche von 70 mm Durchmesser mit einem Tank von 355 mm Durchmesser zu vergleichen? :Mad2
Ist Dir klar, dass auf dem Deckel des Tanks, sollte man ihn wirklich von 2 Bar Überdruck beaufschlagen, eine Kraft von 20.000 N entsprechend einem Gewicht von 2 Tonnen lastet? Und wie es um Eigentum, Leib und Leben des Nutzers bestellt wäre, sollten die 6 Verschlussklammern versagen und der Deckel davonfliegen?

Bitte reiß Dich zusammen und mach hier nicht sollte irrwitzigen Vorschläge und fordere auch noch Dritte auf, sich selber zu gefährden! Da hört der Spaß wirklich auf! :Angry

Moritz, der sich fragt, wer hier Unsinn schreibt

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#19

Beitrag von -CK_AKS- » Dienstag 2. Dezember 2014, 15:55

:goodpost:

Danke Moritz, Du sprichst mir aus der Seele - eine simple Berechnung >>Druck = Kraft pro Fläche<< zeigt, wie gefährlich das ist!
Viele Grüße
Christian

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#20

Beitrag von kaputnik » Dienstag 2. Dezember 2014, 16:02

Bierjunge hat geschrieben:
jemo hat geschrieben:Sorry, aber das ist Unsinn. Bei 2 bar bläst der Tank höchstens ab, weil er nicht richtig dicht ist, bzw. die Dichtungen dafür nicht ausgelegt sind. Ansonsten würde jede Bierpulle explodieren.
Entschuldige bitte, aber was soll das hier?
Wie kommst Du auch nur im entferntesten darauf, eine Flasche von 70 mm Durchmesser mit einem Tank von 355 mm Durchmesser zu vergleichen? :Mad2
Ist Dir klar, dass auf dem Deckel des Tanks, sollte man ihn wirklich von 2 Bar Überdruck beaufschlagen, eine Kraft von 20.000 N entsprechend einem Gewicht von 2 Tonnen lastet? Und wie es um Eigentum, Leib und Leben des Nutzers bestellt wäre, sollten die 6 Verschlussklammern versagen und der Deckel davonfliegen?

Bitte reiß Dich zusammen und mach hier nicht sollte irrwitzigen Vorschläge und fordere auch noch Dritte auf, sich selber zu gefährden! Da hört der Spaß wirklich auf! :Angry

Moritz, der sich fragt, wer hier Unsinn schreibt
die ZKG's haben glaube ich ein Überdruckventil im Deckel, damit bläst der ab - trotzdem ist es grob fahrlässig :achtung die Teile mit mehr als dem zulässigen Druck zu belasten....
Martin, auch immer unter Druck ;-)

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#21

Beitrag von Uwe12 » Dienstag 2. Dezember 2014, 16:05

Der Zusammenhang zwischen Druck und Kraft offenbart sich dem Hobbybrauer eigentlich unmittelbar,
wenn er mal verschiedene Flaschen mit dem manuellen Gegendruckabfüller bei etwa 1,2bar gegendruckabzufüllern versucht.

Bei einer gängigen 0,5ltr.Flasche hältst Du den Abfüller noch leicht mit einer Hand dicht auf der Flasche.
Bei einem Syphon preßt Du Dich mit dem kompletten Oberkörper gegen den Abfüller, weil es den sonst schon beim Vorspannen der Flasche raushaut. :Wink

Uwe

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#22

Beitrag von Bierjunge » Dienstag 2. Dezember 2014, 16:06

kaputnik hat geschrieben:die ZKG's haben glaube ich ein Überdruckventil im Deckel, damit bläst der ab
Bei solchen Dingen sollte man sich keinesfalls aufs Glauben verlassen - das Überdruckventil ist bloß optional:
Optional pressure relief valve (see accessories)
Moritz

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#23

Beitrag von philipp » Dienstag 2. Dezember 2014, 16:44

jemo hat geschrieben:
fg100 hat geschrieben: Ach ne Stefan, mach doch einfach mal so viel Druck drauf bis es den Tank sprengt. Dann kann er sich ggf. noch leichter entscheiden.
Sorry, aber das ist Unsinn. Bei 2 bar bläst der Tank höchstens ab, weil er nicht richtig dicht ist, bzw. die Dichtungen dafür nicht ausgelegt sind. Ansonsten würde jede Bierpulle explodieren.
Na die Bierflaschen sind darauf ausgelegt, 6 Bar auszuhalten.

Wenn dir Tank zerknallt, kann das aber richtig übel ausgehen, auch schon bei 1 Bar.
Sollte hier wirklich jemand auf so eine dumme, dumme Idee kommen, macht bitte wenigstens vorher den Tank randvoll mit Wasser. Da sich Wasser nicht komprimieren lässt, kann es bei spontanem Druckabfall nicht extrahieren, also knallt es dann nicht ganz so laut.
Dumm bleibt es trotzdem, vor allem bringt einem ein solcher Test nicht so viel, weil wenn man den danach mit Druck betreibt ist der Kopfraum ja auf alle Fälle mit Gas voll.

Wer immer noch nicht glaubt, dass das dumm ist, möge mal hier schauen. Und das ist nur PET. https://www.youtube.com/watch?feature=p ... eMU1I#t=48
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/h ... ew/1817246

Im alten Forum als 'rattenfurz' bekannt gewesen.

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#24

Beitrag von BierBauer » Dienstag 2. Dezember 2014, 20:04

Also Männer, keine Sorge. Ich werde weder einen Drucktest mit noch ohne Wasser machen, bin ja nicht völlig wahnsinnig. Ein Überdruckventil hat der kleine serienmäßig nicht. Also, insofern: Finger davon lassen.

Was mich aber an dem Thema interessiert: Wozu überhaupt Druck? Ich habs so geplant:

- HG im ZKG ca. 5 Tage bei vorgesehener Gärtemperatur (in meinem Falle 12 Grad weil UG)
- Beobachten
- Wenn keine Aktvität mehr, gröbsten Hefeschmodder nach HG abschiessen, ggf. je nach EVG nochmals frische Hefe nachlegen
- Beobachten
- Wenn keine Aktivität mehr, ZKG in wärmere Gefilde verbringen (ca. 20 Grad)
- Beobachten
- Wenn keine Aktivität mehr, Hefe abschiessen
- Umfüllen in KEGs,
- Zwangskarbonisierung
- Kaltlagerung
- Feddich

Ja, das ist nicht 100% RHG konform, aber das ist mir schnurze. Wo käme denn nach Eurer Vorstellung der Druck sinnvollerweise ins Spiel?

Viele Grüße,
Stefan
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Stefan

kaputnik
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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#25

Beitrag von kaputnik » Dienstag 2. Dezember 2014, 20:08

BierBauer hat geschrieben:Also Männer, keine Sorge. Ich werde weder einen Drucktest mit noch ohne Wasser machen, bin ja nicht völlig wahnsinnig. Ein Überdruckventil hat der kleine serienmäßig nicht. Also, insofern: Finger davon lassen.

Was mich aber an dem Thema interessiert: Wozu überhaupt Druck? Ich habs so geplant:

- HG im ZKG ca. 5 Tage bei vorgesehener Gärtemperatur (in meinem Falle 12 Grad weil UG)
- Beobachten
- Wenn keine Aktvität mehr, gröbsten Hefeschmodder nach HG abschiessen, ggf. je nach EVG nochmals frische Hefe nachlegen
- Beobachten
- Wenn keine Aktivität mehr, ZKG in wärmere Gefilde verbringen (ca. 20 Grad)
- Beobachten
- Wenn keine Aktivität mehr, Hefe abschiessen
- Umfüllen in KEGs,
- Zwangskarbonisierung
- Kaltlagerung
- Feddich

Ja, das ist nicht 100% RHG konform, aber das ist mir schnurze. Wo käme denn nach Eurer Vorstellung der Druck sinnvollerweise ins Spiel?

Viele Grüße,
Stefan
Zum Umfüllen in KEGs - beim Kleinen geht das noch, den auf den Tisch zu wuchten und der Schwerkraft ihren Lauf zu lassen, bei den größeren ZKG's ist das eher schwierig und wenn die dann ebenerdig stehen hilft der Druck...

Außerdem hilft es, wenn die Hefe den Bodenablauf zusetzt und man mit sanftem Druck nachhelfen kann die Hefe unten raus zu blasen....

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#26

Beitrag von BierBauer » Dienstag 2. Dezember 2014, 20:17

kaputnik hat geschrieben: Zum Umfüllen in KEGs - beim Kleinen geht das noch, den auf den Tisch zu wuchten und der Schwerkraft ihren Lauf zu lassen, bei den größeren ZKG's ist das eher schwierig und wenn die dann ebenerdig stehen hilft der Druck...

Außerdem hilft es, wenn die Hefe den Bodenablauf zusetzt und man mit sanftem Druck nachhelfen kann die Hefe unten raus zu blasen....
Das stimmt, aber zu Umfüllen sollten die 0,3 bar ja langen. Und wenn der Tank voll ist, ist genug Druck durch die Wassersäule (=> Biersäule), dass die Hefe da ordentlich rausgeblasen wird.
Viele Grüße,
Stefan

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#27

Beitrag von Dale » Dienstag 2. Dezember 2014, 20:22

Hehe,

die Druckdinger sind wohl für das "ich karbonisiere nur mit Speise"-Klientel.. :D

Grüße,
Dale.

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#28

Beitrag von BierBauer » Dienstag 2. Dezember 2014, 20:24

Selbst wenn, das kann ich immer noch im KEG erledigen und zur Not am Ende nochmal umdrücken, wenns denn dann superklar sein soll.
Viele Grüße,
Stefan

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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#29

Beitrag von Nailgun » Dienstag 2. Dezember 2014, 21:02

Hallo Zusammen

ein ZKG der Druck veträgt wäre halt die perfekte Lösung um im "Ein-Tank" Verfahren Bier herzustellen...
Zum richtigen Zeitpunkt Spundapparat zu und Gut ist. Hier gibt es dann keine Nachgärung. Deshalb liebäugle ich auch noch mit nem ZKG von Brehemoth...
Wobei ich mir dann aber immer wieder überlege, ob sich nicht doch eher ein größer ZKG lohnen würde... Fragen über Fragen...

@ Stefan

Auch ohne Druck, bleibt das Dingens ein geiles Teil! Glückwunsch dazu und viel Spaß damit!

Gruß Florian

faxl
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Re: Mein neuer ZKG: 26.5l von SS Brewtech

#30

Beitrag von faxl » Donnerstag 11. Dezember 2014, 13:51

Hallo!!

Ich verwende hier in Norwegen den 65l Conical Half Barrel von SS Brewtec! Ist echt ein super Teil, leichte Handhabung, leicht zu reinigen und bin sehr zufrieden mit ihm!
Der obere Clamp-Anschluss, wo in den Plastikstopfen normalerweise der Gärspund reinkommt, dient als Anschluss fürs umdrücken vom Bier.
Hierzu dieses Video: https://www.youtube.com/watch?v=XbAPdZV ... load_owner

Es wird hier einfach der Cronical leicht unter Druck gesetzt um das Bier leichter keggen zu können. Der Half Barrel hat zudem ein Überdruckventil im Deckel das bei zuviel Druck aufmacht. Hierbei handelt es sich nur um eine Spiralfeder die von einer Sicherheitsmutter zusammengedrückt wird und so das Loch im Deckel verschliesst. Könnte wenn gewünscht justiert werden um mehr Druck auf den Tank auszuüben. Sicherheit und Schäden am Tank könnten die Folge sein, jedoch sieht der recht gut verarbeitet aus, jedoch zum Karbonisieren sicher nicht ausgelegt!!

Ich kegge direkt nach 10 tägiger HG nur mittels Schwerkraft in umgedreht stehende 30l Ecofässer mittels eines normalen Füllkopfes....und gegen aller Erwartungungen funzt das wie am Schnürchen!! Daher sollte das normale Flaschenfüllen oder umfüllen in NC-Kegs absolut kein Problem sein! Von dem her ist Druck anlegen wirklich nur notwendig, sofern kein Gefälle gegeben ist!

Hoffe ich konnte ein bisschen weiterhelfen!

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