SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#201

Beitrag von JollyJumper » Sonntag 4. Juni 2017, 09:06

Moin,
ich cippe jeweils 30min, nach pbw lasse ich es nur ablaufen und entleere
danach die Box und spüle sie durch bevor ich SaniClean benutze.
Gruß Matthias
Grüße aus Sinn,

Matthias

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#202

Beitrag von JollyJumper » Sonntag 4. Juni 2017, 10:08

Hallo,

habe heute Brautag und mache wieder mein leckeres "el Bacho IPA",
dabei habe ich bisl Zeit gehabt und ich glaube ich konnte es identifizieren.
Wenn ich den Chronical offen stehen lasse, verfliegt der Geruch nach ner Weile.
Ist der Deckel drauf kommt er wieder. Es ist die Dichtung im Deckel, dort richt es leicht säuerlich.
Wenn der Geruch sich im Chronical ausgebreitet hat, ist es sehr intensiv.
Werde wohl Deckel und Dichtung mehr Aufmerksamkeit beim Reinigen widmen.

Wie macht Ihr dass? Cip´t ihr und gut, oder legt ihr danach alles auseinander und reinigt nach?

Gruß Matthias
Grüße aus Sinn,

Matthias

Dr.Edelherb

Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#203

Beitrag von Dr.Edelherb » Sonntag 4. Juni 2017, 11:37

Moin Jolly,

hatte das auch und wie du bereits selbst erkannt hast ist es die Dichtung um Deckel.
Die entferne ich jetzt immer nach dem CIPen, darunter ist auch viel Feuchtigkeit die man noch entfernen sollte.

Auch die anderen Silikondichtungen riechen bei mir leicht "fruchtig" und sind entsprechend stark verfärbt von den gestopften Bieren, die koche ich ab und zu mal aus.
Die Verfärbung geht zwar nichtmehr weg aber der Geruch ist danach weniger.

Würd mir da aber grundsätzlich keine Sorgen machen, normal CIP ich immer und füll nach SaniClean einfach ab funktioniert wunderbar.
Wenn der Behälter längere Zeit (leer) steht nach dem CIPen lass ich alle Ventile offen damit keine mögliche Restfeuchtigkeit stocken kann.

Wenn du ganz sicher sein willst würd ich dir empfehlen ab und zu das 1,5" Butterfly Ventil mit dem Racking Arm zu zerlegen, da sammelt sich im lauf der Zeit ein wenig Schmodder im hinteren Bereich an.
(Vorsicht beim zerlegen.. nehm kein "Billigwerkzeug.. hab mir ziemlich bös die Knöchel aufgerissen beim abrutschen mit sonem IKE* Imbuss..)

Dürfte nach dem CIPen aber auch relativ unbedenklich sein, hatte in beiden Behältern Saison Hefen und nichts verschleppt trotz minimaler Rückstände in dem genannten Ventil.

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#204

Beitrag von JollyJumper » Sonntag 4. Juni 2017, 12:22

Hi,
danke Euch, das beruhigt mich ein wenig.
Gruß Matthias
Grüße aus Sinn,

Matthias

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#205

Beitrag von JollyJumper » Montag 5. Juni 2017, 19:39

Hi,
an die Brite Tank User.
Könntet ihr mal Eure Erfahrungen und Vorgehensweisen mit dem Brite Tank in einem extra Beitrag zusammenfassen?
Das wäre sehr nett. :Bigsmile
Wie schlägt er sich so, wie benutzt ihr ihn, wie bindet ihr ihn in euer system ein, reicht da einer, usw?
Gruß Matthias
Grüße aus Sinn,

Matthias

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#206

Beitrag von Tozzi » Montag 5. Juni 2017, 21:57

JollyJumper hat geschrieben:an die Brite Tank User.
Könntet ihr mal Eure Erfahrungen und Vorgehensweisen mit dem Brite Tank in einem extra Beitrag zusammenfassen?
Hi Matthias,

ich kann leider noch nicht viel dazu sagen, da ich meine beiden Brites noch nicht benutzt habe.
Einer davon steckt sogar noch inklusive komplettem Zubehör in der OVP. :redhead
Bei mir ist das Haupthindernis, dass ich (noch) keinen dedizierten Brauraum mein Eigen nenne und die einheitliche Kühlung all meiner "bedürftigen" Behälter deshalb halt noch immer in der frühen Planungsphase steckt...

Gedanken habe ich mir aber (natürlich) gemacht.
Damit der Brite Sinn macht, muss man eine Möglichkeit zur Kühlung schaffen, denn bei 1 Bar ist Schluß.
Bei Raumtemperatur ist das für alles andere als englische Ales wohl zu knapp bemessen.

Mit Temperaturregelung (FTSs) ist das Teil aber sicher top geeignet zur schnellen und zielgenauen Zwangskarbonisierung.
Das dürfte ja auch (neben der genialen Optik) das Hauptargument für die Anschaffung sein.

Nun kommt aber das nächste Problem.
Mit einem Aquarienkühler wird man nicht unter 6˚C kommen, was aber deutlich zu warm ist, um direkt einen GDA anzuschließen.
Also müsste man direkt vom Brite aus zapfen um wirklich was davon zu haben, und das Ding permanent kühlen.
Kann man basteln, Fertiglösungen gibt es meines Wissens noch nicht.
(Oder halt nach der Karbonisierung in ein "normales" Keg umdrücken, das ist aber wieder ein extra Schritt und rechtfertigt die Anschaffung wohl nur wenn einem klares Bier wirklich super wichtig ist).

In meinen Träumen habe ich den Brite neben dem GDA und meinen Chronicals stehen und senke die Temperatur mittels Glykolkühler bei Bedarf bis auf -1˚C.
Letztere scheinen langsam im Hobbybraubereich verfügbar zu werden; Ss Brewtech haben es mit ihrer Version vorgemacht (die aber nur in den USA erhältlich ist und mit 110V betrieben werden muss); nun kommt Imake (GF, Mangrove Jack's) mit der (wie ich finde sehr verlockenden) Grainfather Version, die aber proprietäre(?) Anschlüsse verwendet, müsste man also erst mal sehen, wie weit man damit kommt.
Die Antwort von Estée (GF Support) auf eine Mail von mir diesbezüglich war, man arbeite an Adaptern, könne aber noch nichts Genaueres sagen.
Meine Hoffnung ist, dass in Zukunft weitere Hersteller mit erschwinglichen glykolbasierten Kühlgeräten für den Heim/Hobbybereich aufwarten werden.

Dann kann so ein Brite ganz plötzlich sehr viel Sinn machen und sehr vielseitig einsetzbar werden.
Momentan, weiß nicht so recht...
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#207

Beitrag von JollyJumper » Montag 5. Juni 2017, 22:14

Danke für deinen Bericht.
Wie machst du das mit dem Hopfenstopfen im Chronical?
Grüße aus Sinn,

Matthias

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#208

Beitrag von Tozzi » Montag 5. Juni 2017, 22:21

JollyJumper hat geschrieben:Wie machst du das mit dem Hopfenstopfen im Chronical?
Ich stopfe eher selten und dann ausschließlich mit Pellets.
Die schmeiße ich direkt rein, gerade beim Chronical geht das ja super gut durch die Tri Clamp Öffnung im Deckel.
Vor dem Abfüllen mache ich einen "Pseudo Cold Crash" für 24 Stunden bei der niedrigsten mit dem Aquariumkühler erzielbaren Temperatur (also ca. 6˚C).
Das reicht normalerweise, damit alles absinkt.
Dann lasse ich ein wenig durch den unteren Port ab, schaue nochmal nach ob oben noch was schwimmt (normalerweise nicht der Fall) und warte noch einen Tag bis zur Abfüllung.
Klappt ganz gut so.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#209

Beitrag von JollyJumper » Montag 5. Juni 2017, 22:41

Da wäre wieder mein Kühlproblem :Bigsmile :puzz
Grüße aus Sinn,

Matthias

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#210

Beitrag von JollyJumper » Montag 5. Juni 2017, 22:42

Füllst du dann in Flaschen oder Fass ab?

Edit:
Hat sich erledigt, du hast ja einen GDA, dann natürlich ins fass, kühlen, zwangskarbonisieren, abfüllen
Grüße aus Sinn,

Matthias

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#211

Beitrag von Tozzi » Montag 5. Juni 2017, 23:19

Ganz genau, vorkühlen auf 6˚C (was mein Aquariumkühler halt hergibt), und dann von unten (Getränkeanschluß) unter Druck ins nass mit CO2 vorgeflutete (mit StarSan Lösung gefüllte und dann leergedrückte) Keg.
Kopfraum paranoiderweise nochmal kurz mit CO2 "spülen", dann gleich erst mal 3 Bar drauf (volle Pulle), ein, zwei Minuten rollen, und in den Keller bei 15˚C.
Ein paar Tage/Wochen später wird dann nachkarbonisiert, nach Bedarf, wieder ruhen gelassen, und sobald die Druckmessung passt, kommt das Keg nochmal ein, zwei Wochen in den Kühlschrank (eher 2 Wochen wenn ich über den GDA abfüllen will).
Den Druck stelle ich endgültig ganz bewußt bei Kellertemperatur ein, das ist genauer.
Dazu verwende ich auch einen Druckmesser und keinen "Spundapparat", da letztere mMn meistens nur ganz grobe Schätzeisen sind.
Aber da hat sicher jeder seine eigene Methode.
Den GDA benutze ich selten und ungern, normal (vor allem jetzt im Sommer) kommt das Keg an den Pygmy. :Drink

//Nachtrag zum Thema Brite:
Mit so einem schicken Glykolkühler könnte man natürlich auch wunderbar den Inhalt des Brite Tanks auf ziemlich exakt -1˚C kühlen und dann ganz einfach, stressfrei und entspannt mit der Blichmann Beer Gun in Flaschen und Growler abfüllen. :Grübel
Aber ist halt (noch) Zukunftsmusik.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#212

Beitrag von RotasOpera » Dienstag 6. Juni 2017, 03:17

Mal ne doofe frage:
Ich hab hier einen 6-leitigen CocaCola Nasskühler. Wenn der ne Weile gelaufen ist, dann hat der einen richtig dicken Eisblock.
Damit müsste sich der Brite doch locker auf 0°C runterkühlen lassen, oder irre ich mich?

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#213

Beitrag von kochmann » Dienstag 6. Juni 2017, 07:37

Ich habe auch so ein coca cola kühler an mein 60 l Gärfass Plastik angeschlossen und der schaft locker 1 grad im Tank
Hat eine innen liegende Kühlspirale.
Die Hülle ist mit einer Isomatte isoliert .
Auch bei diesen Temperaturen wie sie grade waren kein Problem .
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn...!

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#214

Beitrag von JollyJumper » Mittwoch 7. Juni 2017, 09:34

So nen Nasskühler ist ab 200€ gebraucht zu haben.
Ist sowas geeignet um den Chronical 53l bis zum ColdCrash zu bewegen?
Oder den Pygmy25 misbrauchen?
Grüße aus Sinn,

Matthias

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#215

Beitrag von JollyJumper » Mittwoch 7. Juni 2017, 17:16

Sind die Hailea Aquarienkühler mit Kompressortechnik?
Grüße aus Sinn,

Matthias

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#216

Beitrag von barti77 » Samstag 10. Juni 2017, 22:10

Mein Chronical ist endlich da.... Freue mich schon auf die erste Benutzung. Nächste Woche werde ich den USA noch Butterflies und noch ein paar Kleinteile bei Ssbrewtech bestellen.......Und mit vollem Koffer heim fliegen. :thumbsup
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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#217

Beitrag von Tozzi » Samstag 10. Juni 2017, 22:27

barti77 hat geschrieben:Nächste Woche werde ich den USA noch Butterflies und noch ein paar Kleinteile bei Ssbrewtech bestellen.......Und mit vollem Koffer heim fliegen.
Gute Idee. :thumbup
Denk aber dran, die sind beim Liefern nicht die allerschnellsten. Je nachdem wo Du in den USA bist kann das gut eine Woche dauern.
Wenn Du Deine dortige Adresse schon weißt, bestell am besten gleich.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#218

Beitrag von barti77 » Samstag 10. Juni 2017, 23:10

Danke für die schnelle Info. :thumbup ....Die Bestellung ist bereits unterwegs zu einem Kollegen in den Staaten.....Und es sind noch zwei Wochen bis ich zurück komme.....

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#219

Beitrag von barti77 » Sonntag 11. Juni 2017, 13:05

In der Anleitung von ssbrewtech steht, dass das Befüllen des Chronicals von unten empfohlen wird (so wie in vielen kommerziellen Brauereien). Wie löst Ihr das? Oder befüllt Ihr von oben?

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#220

Beitrag von Aeppler » Sonntag 11. Juni 2017, 14:52

Das geht in unserem Bereich vermutlich nur durch Einsatz einer Pumpe. Ich befülle meine von oben. Wenn die Gärung durch ist, dann drücke ich mit CO2 rüber ins Keg oder den Brite.
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#221

Beitrag von barti77 » Sonntag 11. Juni 2017, 15:07

Okay Danke- eine Pumpe hätte ich zwar - mir ist der Vorteil aber nicht klar..... Gerade bei der 7gal version :Waa

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#222

Beitrag von Aeppler » Sonntag 11. Juni 2017, 15:16

Genau das meinte ich. Bei dem Volumen ist alleine der Reinigungsaufwand von Pumpe, Schläuchen und Anschlüssen höher als das einfache 'reinlaufen' lassen in den Chronical durch einen Schlauch. Ich habe auch die 7Gal und finde die Idee abstrus die Pfütze umzupumpen.
Beste Grüße aus Mengelse.
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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#223

Beitrag von barti77 » Sonntag 11. Juni 2017, 16:06

Okay Danke - dann bin ich ja nicht alleine mit meiner Einschätzung :thumbsup

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#224

Beitrag von Tozzi » Sonntag 11. Juni 2017, 22:56

Mit meinem Grainfather pumpe ich ja sowieso um, wegen des Gegenstromkühlers.
Aber auch ich geh dann von oben über den TriClamp rein und lasse es auf vorgelegte Hefe "plätschern", so hab ich auch gleich noch ein wenig Belüftung in der Würze.
Wie ich das dann mit dem BM50 und dem 17 Gal. Chronical machen werde, wird sich noch zeigen... :Grübel
Viele Grüße aus München
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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#225

Beitrag von JollyJumper » Montag 26. Juni 2017, 18:33

Hallo,
so nach langem Nichtstun hab ich mir nun einen Selbach BK35 Begleitkühler umgebaut auf elektronische Steuerung.
Der Kühler hat ne angegebene Kälteleistung von 420W, heute erster Test mit Wasser.
Ich werde den Chronical mit 32l Inhalt auf 20 Grad bringen und dann runter kühlen. Mal sehen wie der Selbach sich schlägt.
Gruß Matthias
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Grüße aus Sinn,

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#226

Beitrag von Aeppler » Mittwoch 28. Juni 2017, 12:35

Es gibt ja nicht nur die großen Vergärpötte von SS Brewtech, sondern auch den Brewmaster Bucket, den Brew Bucket und den Brew Bucket mini. Nette handliche Teile, insbesondere letzterer, wenn man mit dem BM10 arbeitet. Für den größeren Brewmaster Bucket gibt es ein FTSS Paket mit Kühlung, das ist mittlerweile auch für den mini erhältlich. Alles hübsch, geht aber leider nur mit Kühlung. Ich möchte z.B. für Versuche mit Saison Hefe auch wärmen können. Dazu ein aus meiner Sicht erfolgreiches und preiswertes Experiment.

Motorrad Griffheizung 12V 10W für 9,99€

V1:
Hohlstecker drangelötet, am mini Bucket außen am Konus festgeklebt, an den FTSS Controller angeschlossen. Von Kühlung auf Heizung umgeschaltet. Funktioniert perfekt.

V2:
Im Bild 1 sieht man noch eine schaltbare Griffheizung, das war der erste Versuch. Mittlerweile nutze ich beim Mini nur die einfache Version mit 10W (Link oben). Die schaltbare 10/15W kommt an den größeren Brewmaster Bucket.

Anfangs war es mir im Behälter händisch am Blech getestet zu heiß, jetzt habe ich die Heizfolie einfach in 4-fach gefaltete Lagen Alufolie einglegt und mit breitem Klebestreifen festgeklebt. Temperatur gemessen wie unten. Mit dem FTSS Controller bei 10l Füllung beobachte ich ein überschwingen um ca. 1°C.

Der mitgelieferte FTSS Controller für die kleinen Fermenter kann nur jeweils eines, Kühlen oder Heizen. Die größeren für Chronicals können beides. Man kann entweder mit einem zufrieden sein, den Controller vom 'Großen' anschließen oder einfach einen Inkbird für 12V verwenden.

Zusammengefasst - einfache, preiswerte und funktionale Lösung, lediglich Hohlstecker anlöten erforderlich. Bisher erprobt im 10l Bereich.
Dateianhänge
IMG_0664.JPG
Schaltbare Griffheizung 10/15W - 10W reichen völlig. Siehe Link oben.
IMG_0667.JPG
Erster Versuch mit am Konus aufgeklebten Heizpads, noch ohne Alufolie.
IMG_0667.JPG (36.34 KiB) 7429 mal betrachtet
Temp.jpg
Gemessen nach 5 min Betrieb, Heizpad zwischen 4-fach gefalteter Alufolie.
Temp.jpg (23.57 KiB) 7429 mal betrachtet
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#227

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 28. Juni 2017, 16:46

:goodpost:
Geniale Idee!
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#228

Beitrag von JollyJumper » Mittwoch 28. Juni 2017, 18:16

Ulrich, sehr geil.

Leider war ich mit meinem Kühlversuchen nicht so erfolgreich.
Von 20°C auf 10°C runter in 2h das ging noch, hatte aber den Kühler nur auf 9°C stehen,
dann ist der Unterschied zu gering zum schnellen Kühlen.

Danach Versuch ColdCrash, von 10°C runter mit eingestellten 1,5°C am Kühler.
Keine Chance bei 4,7°C war Schluss bei 8h Laufzeit.

Grund:
Da ich in meinem 14gal Chronical nur ca. 32-34l vergäre, ist die Kühlspirale nur zu 2/3 drin.
Ich denke, dass dadurch die Kühlleistung nicht ausreicht.

Da muss ich mir was einfallen lassen.

Ein Versuch wäre den Kühler mit Glykol füllen und auf (ich sach ma) -3 -4°C einstellen.
Dann könnte das noch was werden, ansonsten Kühlspirale umbauen damit sie niedriger ist.

Gruß Matthias
Grüße aus Sinn,

Matthias

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#229

Beitrag von Aeppler » Mittwoch 28. Juni 2017, 18:20

Hi Matthias,

danke für die Blumen :Drink

Wenn die Kühlspirale nicht vollends eintaucht - da hat SSBT eine Lösung. Siehe hier. Wie ich dich kenne wirst du das sicher mit Bordmitteln erledigen :Bigsmile
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#230

Beitrag von JollyJumper » Mittwoch 28. Juni 2017, 18:26

Hi Ulrich,

die Verlängerungen kann man leider nur für die von oben eingesetzte Spirale verwenden.
Meine kommt ja von der Seite rein, da müsste man praktisch wie ein S als Verlängerung haben.
Das ist glaube ich sehr kompliziert. Muss mal nachfragen bei jemanden der Rohre biegen kann.

Gruß Matthias
Grüße aus Sinn,

Matthias

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#231

Beitrag von JollyJumper » Mittwoch 28. Juni 2017, 18:30

Am WE, will ich das erste Mal ein Untergäriges probieren.
Das sollte so noch funktionieren. Ich bin gespannt.

Gruß Matthias
Grüße aus Sinn,

Matthias

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#232

Beitrag von Aeppler » Mittwoch 28. Juni 2017, 18:39

JollyJumper hat geschrieben:
Mittwoch 28. Juni 2017, 18:26
die Verlängerungen kann man leider nur für die von oben eingesetzte Spirale verwenden.
Sorry Matthias, nicht ausreichend nachgedacht. Ich habe ja das gleiche Equipment. Hab mich nur daran erinnert, dass ich die Verlängerung mal angeschafft habe - für meinen Brewbucket.
Gerade für untergäriges würde ich aber ausreichende Kühlung sicherstellen.
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#233

Beitrag von JollyJumper » Mittwoch 28. Juni 2017, 18:46

Zum halten der 10°C ists noch ausreichend, wenn ich den Kühler auf 6°C stelle.
Habe das mal getestet, ist IO.
Grüße aus Sinn,

Matthias

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#234

Beitrag von JollyJumper » Donnerstag 29. Juni 2017, 18:30

Hier nochmal Bilder von den Anschlüssen.

Gruß Matthias
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Grüße aus Sinn,

Matthias

Dr.Edelherb

Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#235

Beitrag von Dr.Edelherb » Montag 3. Juli 2017, 14:36

Mal als Info für die, dies interessiert, nach nun ca. 20 CIP Reinigungen hat sich meine Kugel jetzt gefressen.
War zunächst am fehlenden Rotationsgeräusch bemerkbar, beim genaueren Betrachten hab ich dann Metallspähne entdeckt und auch in der Kugel rasseln Metallgegenstände.

Ziemlich zeitgleich hat jetzt auch die Einhell schlapp gemacht, muss aber dazu sagen das sie insgesamt ca. 40 Stunden Betrieb mit 60 - 65°C heißem Wasser mitgemacht hat, obwohl sie lt. Hersteller nur für maximal 35°C zugelassen ist.. von daher kein Vorwurf ;)

Aber die CIP Kugel hätte ruhig etwas länger halten können finde ich.

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#236

Beitrag von Aeppler » Montag 3. Juli 2017, 15:00

Dr.Edelherb hat geschrieben:
Montag 3. Juli 2017, 14:36
Aber die CIP Kugel hätte ruhig etwas länger halten können finde ich.
War das die originale von SSBT? Reklamieren?

Interessant, ich bin gerade dabei, eine Pico Whirly Düse von Lechler zu verbauen. Präzisionsteil, aber auch empfindlich teuer. Wenn die originale SSBT Kugel nicht sonderlich haltbar ist, dann lohnt es sich möglicherweise etwas tiefer in die Tasche zu greifen und "vernünftiges" Equipment anzuschaffen. Letztendlich kommen die Stahlwaren (fast) alle von weit her, lokal angeschafft kann man sie aber recht einfach reklamieren.
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#237

Beitrag von flamberger » Donnerstag 10. August 2017, 09:11

Vieleicht weiss das hier jemand.

Nebst Bier keltere ich nun zum zweiten mal aus Hollunder einen Sekt. Letztes Jahr habe ich das ganze in einem Speidel Fass durchgezogen die Gärung im Fass dauert dabei etwa zwei Monate. Danach kommt eine Flaschengärung für ebefalls zwei Monate oder länger.
Als ich dieses Jahr das Fass hervor holte, viel mir auf, dass es sehr stark nach Hollunder riecht. Da ich so oder so kein Fan von Kunststoff in Verbindung mit Lebensmitteln (besonders mit säurehaltigem) bin, habe ich mir mal die ganzen Edelstahl-Gärbehälter angesehen.
Fürs Bier steht nun ein 14 Gallonen Chronical zu Hause. So weit so gut. Für den Hollundersekt habe ich von einem befreundeten Bauer eine 25l Glasflasche geschenkt bekommen. Diese eignet sich aber erst für die zweite Gärung, da zu diesem Zeitpunkt die Feststoffe (Hollunder, Zitrone) raus sind.

Nun zu meiner Frage. Eignet sich z.B. der Chronical um darin etwas so saures wie ein Sekt zu vergären oder findet dies der Edelstahl nicht so toll? Denn wenn ja, schaffe ich mir nächstes Jahr noch einen kleinen SS Bucket an für diesen Zweck.

Edit: mir gehts um die Legierung des Edelstahls. Ob diese genug "stark" ist

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#238

Beitrag von stefan17 » Dienstag 15. August 2017, 10:13

Hallo zusammen!
Gibt es Überlegungen, ggf. Erfahrungen mit dem Chronical vs.Unitank?
Zahlt es sich aus diese Überlegung im half BBL zu starten, oder leiber auf bewehrtes zu schauen...?
Euche Überlegungen und Ansichten interessieren mich/einige...!

Güße stefan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#239

Beitrag von Tozzi » Dienstag 15. August 2017, 17:20

Hallo Stefan,

so weit ich weiß, ist der Unitank bisher nur in den USA erhältlich gewesen, und auch da nur in geringen Stückzahlen, die alle in der Pre-Order Phase schon verkauft wurden.
Da wird hier also noch niemand mit praktischen Erfahrungen aufwarten können.
Der Preisunterschied ist auch deutlich.
flamberger hat geschrieben:
Donnerstag 10. August 2017, 09:11
Nun zu meiner Frage. Eignet sich z.B. der Chronical um darin etwas so saures wie ein Sekt zu vergären oder findet dies der Edelstahl nicht so toll? Denn wenn ja, schaffe ich mir nächstes Jahr noch einen kleinen SS Bucket an für diesen Zweck.
Das sollte er abkönnen.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#240

Beitrag von flamberger » Mittwoch 16. August 2017, 08:54

@Tozzi

Danke für die Info. Mein Anfrage bei SS Brewtech ergab das selbe. Nächstes Jahr starte ich mal einen Versuch.

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#241

Beitrag von zauberflo » Donnerstag 17. August 2017, 14:21

Hallo zusammen!
Bei uns sind jetzt auch 2 stück 1 BBl Chronicals im Einsatz. Gekühlt werden sie von einem Begleitkühler.
Anbei ein Foto: https://drive.google.com/open?id=1sD-_9 ... yRDbNPdyHQ
Hat schon mal wer versucht die Chronicals mit einem simplen Aquariumheizstab zu beheizen?
Beste Grüße!
Zuletzt geändert von zauberflo am Donnerstag 17. August 2017, 15:06, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Florian

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#242

Beitrag von RotasOpera » Donnerstag 17. August 2017, 14:25

Die Aquarium Heizgeräte, die ich kenne, dürften viel zu Heiss werden. Das verträgt die Hefe nicht so gut

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#243

Beitrag von Aki » Montag 21. August 2017, 21:49

Liebe Leute,

ihr macht mir das Leben schwer, ich Euch vielleicht auch... Ich fange nochmal bei Adam und Eva an:

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem Ersatz für mein 60er Kunststoff-Gärfass von Speidel. Der Kunststoff raut mit der Zeit auf oder es bildet sich ein Belag. Wie auch immer, ich wähnte darin die Ursache für mangelhafte Schaumbildung und ein Infektionsrisiko. Also: Edelstahl her. Die Polsinellis und Speidels haben mich nicht überzeugt, bin bei SS Brewtech hängen geblieben. Ein Brew Bucket wäre fein – dachte ich. Aber den gibt es nur bis 14 Gallonen – nichts für einen BM 50 Anwender. Und nun habt ihr mich so weit, dass ich mit einem Chronical BME Half bbl plane.
Aber helft mir doch noch einmal bei ein paar (doofen) Fragen:
1. Kann man die Kühlspirale demontieren? Ich stelle mir die als reinigungsintensiv vor und bei Obergärigem entbehrlich.
2. Welche Anschlüsse hat die Kühlspirale? Ich würde beim Untergärigen gerne mein 12 Grad kaltes Brunnenwasser verwenden.
3. Wozu braucht man Blow-Off Cane? Was ist der Vorteil zu einem normalen Gärspund?
4. Funktioniert das CIP wirklich? Lohnt das?
5. Was von dem von Tozzi empfohlenen Zubehör brauche ich - und wofür?

Fragen über Fragen, vielleicht macht sich ja jemand die Mühe...

Danke schonmal!

Aki
Wasser schmeckt erst, wenn es in der Brauerei war.

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#244

Beitrag von Tozzi » Dienstag 22. August 2017, 02:04

Servus Aki,

ich habe hier 2 mal 7 Gal. Chronical, einen Bucket, und seit neuestem (ebenso BM50) einen 1/2 BBL im Einsatz.
(Und noch einen 10 Gal. Brite Tank, den habe ich aber immer noch nicht benutzt).

Das Schöne ist, dass die Zubehörteile alle zueinander passen, man kauft diese also nur einmal.
Auch die neuen Grainfather Fermenter haben letztlich da wo's drauf ankommt Tri-Clover Anschlüsse.

Der erste Tipp ist auf jeden Fall: Go Big.
14 Gal. ist Mist. Der wird immer entweder zu groß oder zu klein sein.
1/2 BBL ist definitiv genug für einen Sud aus dem BM50. Da ist normalerweise auch noch genug Steigraum.
Mit 1 BBL könntest Du auch einen Doppelsud machen bzw. "Drauflassen".
Musst Du wissen und anhand Geldbeutel und Platzbedarf entscheiden.
Manche wollen z.B. verschiedene Hefen ausprobieren, dann sind logischerweise kleinere Behälter auch wieder OK.

Zu 1.)
Die Kühlspirale lässt sich natürlich problemlos demontieren.
Du kannst den Eimer auch ohne betreiben, für den Fall gibt es Blindverschlüsse (muss man aber extra kaufen oder basteln).
Meistens wirst Du sie aber doch benutzen wollen, auch OG.
Der Reinigungsaufwand relativiert sich, wenn Du Dich für eine CIP Lösung entscheidest, wie im Eingangspost und weiter hier im Faden beschrieben.
Von Hand würde ich das auch nicht saubermachen (müssen) wollen.

Zu 2.) Kühlspirale Anschlüsse
Das sind glaube ich 1/2" Tüllen. Die Schläuche sind aber beim Temperaturcontroller Set (FTSs) dabei und passen auch auf die mitgelieferte Pumpe.
Brunnenwasser ist sicher keine schlechte Idee. Brauchst halt noch eine extra Pumpe und einen Ausgleichsbehälter.
Wie weiter oben beschrieben.

Zu 3.) Blow-Off
Wenn der Steigraum halt mal nicht ausreicht, kann auch Absicht sein, z.B. wenn Du Kräusen ernten willst oder einfach die Brandhefe loswerden ohne abzuschöpfen, oder Du halt eine temperamentvolle Hefe im Zusammenhang mit einer etwas schwereren Würze einsetzt, bietet sich ein Blow-Off an. Bei mir stellt sich die Frage inzwischen anders rum: "Was kann ein Gärspund, das ein Blow-Off nicht besser macht?". Stichwort: Better safe than sorry. Videos gibt's genug im Netz (youtube).
Für mich ist alles andere ein Vabanque Spiel. Wie hoch die Kräusen wirklich steigen, kann man nur mit Erfahrung beurteilen.
Jede Hefe ist anders.

Zu 4.) CIP?
Ja, das funktioniert. Und es lohnt sich. :Pulpfiction
Es sei denn, Du schrubbst gerne selber...
Ein 25 L Brewbucket ohne Kühlspirale ist schnell von Hand in der Badewanne sauber gebraust, aber bei 1/2 BBL ist das Handling dann schon deutlich schwieriger...

Zu 5.) Zubehör?
Ich hatte eigentlich dazugeschrieben, zu was man was braucht.
Aber letztlich wirst Du das sowieso selber rausfinden müssen.
Wichtig ist, dass Du die richtigen Schläuche und Tri-Clamps raussuchst, so dass alles möglichst gut zu Deinem bestehenden System passt.
Leider keine ganz triviale Angelegenheit.

Aber wenn Du noch Fragen hast, zögere nicht.
Und wenn Du zu irgendwas eine einfachere Lösung findest, lass uns bitte unbedingt daran teilhaben!
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#245

Beitrag von Aki » Dienstag 22. August 2017, 21:35

Hallo Stephan,

Du scheinst nicht nur viel Erfahrung mit dem SSB Equipment zu haben sondern auch schnelle Finger auf der Tastatur.
Danke für due super ausführliche Rückmeldung. Das mit dem Blow Off habe ich nun auch verstanden. Sooo viel Platz ist bei einem guten Sud mit dem BM 50 auch beim 1/2 BBL nicht, also sinnvoll investiert.
Ich muss das gute Stück zum Reinigen aus dem Keller nach oben tragen. Geht das überhaubt oder ist der zu schwer? Schwerer als ein BM 50?
Dann brauche ich nur noch die Freigabe...

Schönen Abend!

Aki
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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#246

Beitrag von Tozzi » Dienstag 22. August 2017, 21:53

Hallo Aki,

der Edelstahl Blow-Off ist natürlich schick, zur Not tut's aber auch ein Schlauch am mitgelieferten 3" TC "Deckel".
Der darf halt nicht abknicken, was eben nicht passieren kann, wenn man das Edelstahlrohr hat.

Der Tank ist deutlich leichter als ein BM50+.
Hat schon ordentlich Gewicht, aber man kann ihn schon noch alleine schleppen.
Notfalls halt die Butterfly Ventile, den Deckel und das Knierohr abbauen, das spart einige Kilos.
In die Rollen würde ich aber trotzdem investieren, dann bleibt die Treppe das einzige Hindernis.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#247

Beitrag von t3k » Sonntag 27. August 2017, 12:39

Moin Moin,

nach dem gestrigen Brautag ... frage ich mich ob man nicht den SS-Brewtech-CIP-Spray-Ball auch irgendwie sinnvoll zum reinigen der "Kessel" nutzen kann. Ich hab folgenden im Einsatz: 15 GAL Kettle

Ich nutze die Kombi Einhell-Pumpe u. SS Brewtech-CIP bereits für meinem 14GAL BME Conical sowie als KEG-Waschmachine :Bigsmile
Nun hatte ich gehofft, dass es von SS bereits nen passenden Deckel mit TC-Stück gibt ... dies scheint alledings nicht der Fall zu sein.

Ich meine aber ich hätte so etwas schon mal gesehen ... vielleicht hier im Forum ? Nutzt einer von euch den SS-CIP-Sprayball zum reinigen seiner "Kessel" ?

Cheers
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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#248

Beitrag von Jorgl » Sonntag 29. Oktober 2017, 12:32

Hallo Zusammen,
Welches Grundmaß hat der 1/2 BBL? Ich überlege grad, ob er in meinen Kühlschrank passt. Da ich einen Gastrokühlschrank habe, ist die Höhe weniger das Problem als die Grundfläche.
Die wäre bei meinem Kühli 41 x 64 cm.


VG

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#249

Beitrag von JollyJumper » Sonntag 29. Oktober 2017, 13:01

Hallo Jürgen,

mein 14gal Chronical ist schon 41cm.
auf der Internetseite ist der 17gal mit 18" angegeben, das sind fast 46cm.
Gruß Matthias
Grüße aus Sinn,

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#250

Beitrag von Jorgl » Sonntag 29. Oktober 2017, 13:08

Hi Matthias,
Danke für die schnelle Antwort. Da muss ich wohl ein Brett einpassen, auf das ich den Chronical stellen kann.

VG

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