SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#51

Beitrag von Aeppler » Dienstag 13. Dezember 2016, 15:32

Hi Florian,

das ist leider das allgegenwärtige Problem mit den zölligen Anschlüssen. Ich habe mir mehrere dieser Schlauchanschlüsse besorgt, je nach Verwendungszweck. (Siehe Braubebo.de) Je kleiner der Durchmesser, desto länger dauert der Transfer. Im Sommer, wenn Obstfliegen lauern ist es sicher sinnvoll mit Druck über den Getränkeanschluss ins Keg zu schieben. Jetzt mache ich das einfach über den 1/2"Anschluss mit Silikonschlauch direkt ins Keg. Geht schneller.

Ich wette Stephan war schneller als ich.

Grüße
Ulrich
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#52

Beitrag von Florianro » Dienstag 13. Dezember 2016, 17:24

Hi Ulrich,
Wie lang hats bei dir gedauert mit der Keg Kupplung?
Lg

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#53

Beitrag von Aeppler » Dienstag 13. Dezember 2016, 17:27

Hallo Florian,

bisher habe ich nur in der beschriebenen Methode (Silikonschlauch) ins Keg gefüllt. Meine Chronicals haben mittlerweile lange Beine, da geht das recht gut. Unter Druck abfüllen im geschlossenen System will ich erst noch probieren. Könnte am Wochenende was werden.

Stephan (Tozzi) hat die Druckabfüllung bereits gemacht, vielleicht kann er was dazu sagen.

Grüße
Ulrich
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#54

Beitrag von Tozzi » Dienstag 13. Dezember 2016, 17:33

Hi Florian,

also bei mir stehen die Chronicals am Boden, da is also nix mit Schwerkraft.
Ich steh aber auch auf möglichst sauerstofffreie Abfüllung, und warum nicht, geht eh schneller.

Ich gehe nicht auf maximalen Druck, nur gerade soviel, dass es läuft.
Das ist dann bei 19 Litern in ca. 10 Minuten erledigt. Durchs Steigrohr des Kegs, direkt über den Getränkeanschluß.
Achtung: Vorher am Deckel vom Keg das Ventil aufmachen und Druck ablassen, sonst gibt's ne Sauerei und einen Mega Rülpser im Chronical.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#55

Beitrag von Aeppler » Dienstag 13. Dezember 2016, 17:39

Danke Stephan, das hält sich ja in Grenzen. Ich hatte mit mehr gerechnet. Dann stelle ich mal am Wochenende ein Keg auf die Waage und probiere das mal.
Hab schon wieder Kopfkino an - Waage gibt bei 19kg Tara Signal an das Magnetventil und der Bierfluss stoppt. Man muss wirklich mit allen Mitteln arbeiten um keine Saurerei zu veranstalten und das kostbare Nass nicht zu verschwenden.

Mega Börps im Chronical, möchte ich nicht erleben, danke für die Erheiterung. :Angel
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#56

Beitrag von Tozzi » Dienstag 13. Dezember 2016, 17:45

Waage ist Pflicht. Ich dreh bei 18 Litern den Druck zu (NC Kegs), dann landen etwa 18,4 Liter drin.
Gerade soviel dass das Gasrohr noch nicht eintaucht. Ich habe die Zeit nicht gestoppt, aber ich glaube, 10 Minuten dauert das nicht mal. Eher 5.
Kann man also dabeibleiben ohne übermäßige Langeweile.

Den Rest halt dann entweder in ein kleines Keg füllen oder einfach mit Schwerkraft in Flaschen.
Letzteres geht ja dann prima auch ohne Druck.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#57

Beitrag von LuckyQ8 » Dienstag 13. Dezember 2016, 18:58

Florianro hat geschrieben:Hallo,
Hab mir grad bei simon einen 14er brewmaster bestellt. Inklusive 1/2 Zoll hose barb zum umfüllen.
Eine frage zu den 1/2 zoll anschlüssen: was bringen die riesen dinger? Meine NC Keg anschlüsse haben sowieso nur einen mini durchfluss...
Ich hätte statt dessen an einen 1/4 zoll anschluss gedacht. Den gibts hier günstig:
1/4" Hose coupling with 50.5mm stainless steel tri clamp flange OD: 6.35mm
http://www.aliexpress.com/item/32671602 ... 02151.html
8mm hab ich leider nur in einem neuseeländischen shop gefunden.. Kennt wer eine quelle?
Und oben brauch ich vermutlich auch nicht so viel oder? Da würd ich aucch sofort zusammenfahren auf eine brauchbare dimension.
Lg
Florian

Hallo Florian,

einen 6mm Schlauchstutzen mit 50.5mm Flansch bekommst du bei mir im Shop. http://braubebo.de/schlauchstutzen

Grüße
Niklas
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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#58

Beitrag von Rubbe » Mittwoch 14. Dezember 2016, 16:56

Der Weihnachtsmann war heute schon da.

Mit was habt ihr vorher gereinigt und Passiviert?
Jemand Erfahrung mit dem Drucktank?

Gruß Marko
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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#59

Beitrag von Aeppler » Mittwoch 14. Dezember 2016, 17:02

Ooooh, Glückwunsch.

Lt. Anleitung vorgehen, steht gleich am Anfang unter "Stainless Steel Prep". TSP braucht man nur eine sehr kleine Menge. Meine Chronicals waren nicht sehr verölt. Passivierung braucht man relativ viel Starsan. Gemacht habe ich beides, soll auch jährlich wiederholt werden.

Viel Spass damit
Ulrich
Beste Grüße aus Mengelse.
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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#60

Beitrag von t3k » Mittwoch 14. Dezember 2016, 17:34

Oh, da bin ich mal auf den Erfahrungsbericht für den drucktank gespannt. Mir kommen 15 PSI irgendwie zu wenig vor. Was für Biere willst du denn damit vergären?

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#61

Beitrag von Aeppler » Mittwoch 14. Dezember 2016, 17:38

Schau mal im Guide nach (Link oben). Unter Operation / Carbonating lese ich 20-30 PSI. 30 PSI sollte man lt. "Warnings" auf der letzten Seite nicht überschreiten.

Bin auch gespannt, meiner ist unterwegs. :thumbsup
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#62

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 14. Dezember 2016, 17:40

Oioioi da hat aber jemand zugeschlagen! Klasse!
Bin schon auf den Erfahrungsbericht zum Brite Tank gespannt wie Flitzebogen.
Da habt Ihr mir wohl die letzten vom Malzmüller weggeschnappt vor der Nase. Das war's dann mit dem Brexit Rabatt. :crying

Ich schließe mich Ulrich an, TSP braucht man wirklich nur sehr wenig.
Bin jetzt nicht so der Experte in Materialkunde, aber nach meinem Verständnis sollte eine einmalige Passivierung ausreichen, wenn man CIP benutzt und immer am Ende mit SaniClean spült.
Es sei denn, man macht Kratzer rein oder beschädigt sonst irgendwie die Oxidschicht.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#63

Beitrag von Aeppler » Mittwoch 14. Dezember 2016, 17:42

Hallo Stephan,

als ich eben geschaut habe war noch einer da. Das Neoprene Jäckchen ist aus.

Die Anleitung empfiehlt jährliche Wiederholung der Passivierung.

Grüße
Ulrich
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#64

Beitrag von Dr.Edelherb » Mittwoch 14. Dezember 2016, 17:51

BrewUK hat vor einer Woche nen Container bekommen, die haben bestimmt noch einiges auf Lager.

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#65

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 14. Dezember 2016, 17:57

Aeppler hat geschrieben:als ich eben geschaut habe war noch einer da. Das Neoprene Jäckchen ist aus.
Vorhin war er "out of stock". Das ist er jetzt auch wieder. Denn ich hab den soeben abgegriffen. :Pulpfiction
Aeppler hat geschrieben:Die Anleitung empfiehlt jährliche Wiederholung der Passivierung.
Schon, aber er wird ja bei jeder Reinigung "nachpassiviert", wenn auch weitaus weniger konzentriert.
Keine Ahnung. Ich werd mal einen Experten in meinem Bekanntenkreis fragen was er davon hält.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#66

Beitrag von Rubbe » Mittwoch 14. Dezember 2016, 19:09

Ja, mich haben die 15PSI auch gewundert. Nachdem SS mir aber den Max Druck von 30PSI bestätigt hat, musste ich gleich bestellen.
Habe mir gleich das Neoprene Jacket plus Kühlspirale gegönnt. Somit ist also Karbonisieren kein Problem. Werde vll auch meinen Spundapparat dranhängen.

Nochmal zum Passivieren,

Reicht zum entfetten keine Laugespülung und anschließend eine Kombicidspülung?

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#67

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 14. Dezember 2016, 19:14

Zum Passivieren brauchst Du Säure, nach dem Entfetten.
Man kann StarSan oder SaniClean nehmen, oder einfach Zitronensäure.
Letztere scheint eh das beste zu sein.
10%ige Lösung, 65˚C, 30 Minuten.

Siehe hier:
https://ssbrewtech.zendesk.com/hc/en-us ... stainless-
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#68

Beitrag von Frudel » Mittwoch 14. Dezember 2016, 21:03

Habe mich mal umgeschaut , woher bezieht ihr euer TSP.

Danke & lG
Markus
Viele Menschen benutzen Informationen und Fakten wie ein Betrunkener einen Laternenpfahl :
Vor allem zur Stütze ihres Standpunktes und weniger zum Beleuchten eines Sachverhaltes.

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#69

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 14. Dezember 2016, 21:37

Link zu Amazon

Oder einfach PN, dann schick ich ein paar Eßlöffel rüber.
Kann aber ein bisserl dauern, die "staade Zeit" ist immer ein wenig stressig.

//EDIT: Link hatte Umlaute drin, hab es in TinyURL konvertiert
Viele Grüße aus München
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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#70

Beitrag von Rubbe » Sonntag 18. Dezember 2016, 15:25

Gibt es eigentlich verschiedene Ausführungen in der Stromversorgung, oder habt ihr am FTSS alle den Ami-Stecker?
Wollte gerade mal mein Kühl/Heizsetup testen und hab erst heute den Netzstecker ausgepackt :Ahh

Wollte erst zwei Adapter bestellen, nun habe ich aber in der Bucht Laptop-Netzkabel für 2,50€ gesehen, die zu passen scheinen.

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#71

Beitrag von Tozzi » Sonntag 18. Dezember 2016, 16:03

Normalerweise sollte ein Euro Kabel dabei sein, beim letzten mal war bei mir aber auch das Ami Kabel drin.
Ein normales Euro Kaltgerätekabel passt aber. Davon hat man ja eigentlich immer ein paar rumliegen.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#72

Beitrag von Aeppler » Sonntag 18. Dezember 2016, 16:40

Bei meinen FTSS waren US und Schuko Kabel dabei. Am Netzteil passt aber nicht der bekannte PC Netzteil Kaltegerätestecker sondern der wie im Bild zu sehen. Hätte ich nicht auf Vorrat.
Dateianhänge
Screen Shot 2016-12-18 at 16.37.02.png
Screen Shot 2016-12-18 at 16.37.02.png (105.51 KiB) 8062 mal betrachtet
Beste Grüße aus Mengelse.
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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#73

Beitrag von Tozzi » Sonntag 18. Dezember 2016, 17:15

Oh, dann scheint es verschiedene Versionen zu geben.
Bei mir passen die ganz normalen Kaltgerätekabel.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#74

Beitrag von Rubbe » Sonntag 18. Dezember 2016, 19:12

Ja, so sehen meine auch aus. Hab mir nun für 7,50€ inkl Versand zwei in der Bucht geordert. Von meinem Acer Notebook hätte es aber gepasst.

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#75

Beitrag von Rubbe » Dienstag 3. Januar 2017, 20:09

Habe soeben zum ersten Mal im Brite Tank karbonisiert. Ging wirklich schnell und ich konnte direkt ein leckeres fertiges Bierchen zwickeln. Eine feine Sache!

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#76

Beitrag von Aeppler » Dienstag 3. Januar 2017, 20:16

Sehr cool :thumbsup .

Ich habe schon zweie durch, bin allerdings noch nicht zufrieden. Hast du dich an die Spundungstabelle, also Druck nach Temperatur gehalten? Wie lange hast du gewartet? Ich hatte meine beiden bei 10°C mit 15 PSI knapp eine Woche stehen. Carbonisierung im Bier war aber eher lasch. Hab mich bei den ersten nicht getraut über 15 PSI zu gehen.
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#77

Beitrag von Rubbe » Dienstag 3. Januar 2017, 20:31

Das wären bei dir ja dann etwa 4,6g/l. Wäre mir auch etwas zu wenig...
Ich habe den Druckminderer auf 1 Bar gestellt und es langsam blubbern lassen. Also den Kugelhahn erstmal nur eingedrosselt. Sonst wird auch wieder CO2 ausgetrieben. Bier steht gerade bei 8 Grad.

Nach 15 bis 20 Minuten hab ich dann die 15 PSI oder etwa 1 Bar erreicht, und war fertig...

Wie genau bist du denn vorgegangen?

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#78

Beitrag von Aeppler » Dienstag 3. Januar 2017, 21:07

Ich hatte beim ersten ein Problem mit dem CO2 und Probenhahn. Hatte die Kontermuttern innen nur gut handfest angezogen. Das hatte offensichtlich nicht gereicht, sobald ich einen der Hähne Öffnen oder Schließen wollte hat er leicht verkantet und es hat ordentlich nebendran herausgespritzt. Daher wollte ich erstmal nicht höher mit dem Druck gehen. Beim anderen hatte ich fester angezogen, da ging es gut.

Druck lag bei mir auch nach ca. 15 Minuten an, ich habe die Flasche dann über Nacht sicherheitshalber zugedreht. Druck im Brite hat erwartungsgemäß nachgelassen, über die nächsten Tage dann jeweils wieder auf 1,1 Bar nachgedrückt.

Verstehe ich das richtig, dass dein Bier nach 15-20 Minuten schon fertig aufcarbonisiert und trinkbar war? Das hätte dann bei mir überhaupt nicht hingehauen. Hab meine beiden etwas frustriert erstmal in Kegs abgefüllt.
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#79

Beitrag von Rubbe » Dienstag 3. Januar 2017, 22:23

Ja, ich bin schon zufrieden. Vielleicht liegt es daran, dass ich schon bei 9 Grad vergoren habe und das Bier schon nach der HG etwas mehr CO2 hatte und ich nur 20 Liter zu Karbonisieren hatte.

Leider bekommt man aus der Schlauchtülle am Kugelhahn dann keine schaumfreie Probe mehr raus. Da hätte Ss vielleicht eine Spirale spendieren können. Das werde ich aufjedenfall ändern.

Das Problem mit den Dichtungen hatte ich auch. Eine viertel Umdrehung zu viel, und der O-Ring quetscht nach außen. Ich habe die O-Ringe dann mit Hahnenfett eingefettet. Dann muss man sich rantasten, ab welchem Druck die O-Ringe aus der Reihe tanzen und positioniert den Hahn so, dass man die letzte viertel Umdrehung am Hahn tätigt und innen nur gegenhält.
So habe ich alles fest und dicht bekommen.

Edit: Das ist ja der Vorteil vom Sprudelstein. Wenn wir nur über Druck und Zeit Spunden müssten, bräuchten wir ihn ja nicht.

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#80

Beitrag von Tozzi » Dienstag 3. Januar 2017, 22:33

Super, danke für die Tipps! :thumbup
Mein Brite steht noch ungenutzt rum, da ich 2 Wochen weg war.
Das mit den Dichtungsringen ist ein generelles Problem, auch bei den Chronicals und Buckets.
Da der Brite zusätzlich unter Druck steht, wird das natürlich dann noch etwas mehr Gefummel.
Schankhahnfett hilft auf jeden Fall, und man sollte beim Zusammenbau drauf achten, dass sonst alles trocken ist.
Wenn die O-Ringe nass sind, drückt es sie noch schneller raus. Da hab ich beim Bucket schon mal ein paar Flüche ausgestoßen, aber letztendlich kriegt man da ein Gefühl dafür.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#81

Beitrag von Rubbe » Dienstag 3. Januar 2017, 22:53

Ich werde vor dem nächsten mal flache Dichtringe ausprobieren. Mir scheinen die O-Ringe weniger geeignet...

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#82

Beitrag von Aeppler » Mittwoch 4. Januar 2017, 00:04

Die O-Ringe erscheinen mir auch zu weich. Etwas zu viel angezogen und sie geben auf und drücken sich raus. Bei flachen Dichtungen sollte man auch mehr anziehen können. Allzu hart dürfen sie nicht sein, um sich der Rundung anpassen zu können. Ich frage mich ob es Sinn macht dann innen eine U-Scheibe unterzulegen um den Tank nicht durch die Mutter zu beschädigen.
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#83

Beitrag von Nailgun » Mittwoch 4. Januar 2017, 00:57

Hallo Zusammen,

schonmal schön hier auch was über den Britetank zu lesen. Ich liebäugle derzeit mit der 1 BBL Variante.
Ich würde aber auch gern in dem Tank die Hauptgärung durch führen (Eintankverfahren), spricht hier eurer meinung was dagegen?

Grüße Florian

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#84

Beitrag von Aeppler » Mittwoch 4. Januar 2017, 08:37

Moin Florian,

"bright beer" = gefiltertes Bier. Der Brite ist für die Carbonisierung, Sedimentierung und weitere Reifung des Bieres vorgesehen. Er hat einen flachen Boden mit zentralem Ablass. Du könntest damit Hefe und Bier nicht nach der Vergärung trennen. Unter Druck abgelassen wird sich Bier und Sediment sicher gut vermischen (drucklos natürlich auch, vermutlich aber nicht so gut), du brauchst damit einen weiteren Behälter zur Klärung und damit mehr Zeit.

Den Carbonisierungsstein soll man nicht mit bloßen Fingern anfassen, damit er sich nicht durch das Hautfett zusetzt. Er wäre bei Vergärung als einziges poröses Teil im Tank sicher auch gefährdet. Wenn du auf ihn verzichten möchtest, es gibt es auch Verschluss Stopfen für die Tanks.

Im Brite kannst du aufgrund der großen Kühlspirale (muss man extra anschaffen) hervorragend kühlen, aber nicht vernünftig vom Boden her erwärmen, wie es bei einer kontrollierten Gärführung sinnvoll wäre. Ich hatte anfangs im Chronical über die kleine Kühlspirale versucht zu heizen, damit wärmt man aber nur die Hefekräusen aber nicht die gesamte Masse vom Boden her. Das geht mit einem am Boden angebrachten Heizpad bedeutend besser.

Für die Vergärung sind aus meiner Sicht die zirkonischen Tanks mit je einem Ablass für Sediment und Bier und einem sehr niedrig ansprechenden Überdruckventil gedacht. Der Brite sollte dann den Rest wie oben geschrieben erledigen. Vorteil bei der Kombination ist ein Hand-in-Hand greifendes System, dass du ohne Eintragen von Sauerstoff vom Gärtank in den Brite umdrücken kannst. Nicht zu vergessen das sommerliche Problem der Fruchtfliegen, die dadurch ausgesperrt werden.

Soweit meine Gedanken dazu. Ich bin allerdings noch im Experimentalstadium mit dem Brite. Wie weiter oben geschrieben war ich bei den ersten Versuchen sicher etwas zu zaghaft mit dem Druck.
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#85

Beitrag von Rubbe » Mittwoch 4. Januar 2017, 12:11

Mal abgesehen von der Temperatur, die ja die meisten eher noch über die Raumtemperatur steuern, sehe ich auch im Geläger das Problem. Mit dem flachen Boden lässt er sich nicht sauber abtrennen. Somit bräuchtest du wieder einen zweiten Behälter zum schlauchen. Hätte der Brite Tank einen Zylindrokonischen Boden, wäre er auch fürs Eintankverfahren geeignet.

Wenn du einen richtigen ZKL/ZKDT fürs Eintankverfahren willst, schau dir doch mal diesen an:
http://www.ludwigs-sudhaus.de/epages/63 ... /ZKT50.120

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#86

Beitrag von Phips1702 » Montag 16. Januar 2017, 17:33

Hallo Zusammen,

ich bin in der Zwischenzeit auch glücklicher Besitzer eines 7gal BME und des 10gal Brite-Tanks - ich wäre dankbar für einen Tip, wie Ihr das Ganze verschlaucht habt. Befüllt Ihr von unten her über das Butterfly-Ventil oder lasst ihr es einfach oben reinlaufen? Würde ja eigentlich auch ganz gut gehen, Triclamp an Triclamp...
Die beigelegte Anleitung kann man ja (wieder mal) gepflegt vergessen...

Danke und Viele Grüße
Philipp
Viele Grüße aus der Pfalz,
Philipp

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#87

Beitrag von Tozzi » Montag 16. Januar 2017, 18:20

Hallo Philipp,

Ulrich oder Rubbe können da sicher mehr dazu sagen, die haben den Brite schon benutzt.
Meiner steht noch rum, da ich noch nicht wieder zum Brauen gekommen bin.
Aber von oben reinlaufen lassen wäre kontraproduktiv, der Brite dient ja nicht zuletzt genau dazu, den Sauerstoffeintrag möglichst gering zu halten.
Ich würde 2 TC Anschlüsse mit 1/2" Schlauchtülle nehmen und verbinden, dann mit 0,1 Bar Druck auf dem Chronical von unten umschlauchen.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#88

Beitrag von Aeppler » Montag 16. Januar 2017, 21:44

Hallo Philipp,

ich habe es so gemacht wie Stephan geschrieben hat um äußere Einflüsse minimal zu halten.

Auf jeden Fall vorher Druckprüfung machen, ruhig bis 25-30 PSI aufdrücken. Wenn es zischt dann nachjustieren. Drück mal wenn der Brite aufgepustet ist leicht gegen die Ventile und die Anschlüsse vom Sichtrohr. Wenn es zischt, ... siehe oben. wenn erstmal Bier drin ist geht das nicht mehr. Ich habe das mit der Sauerei schon durch.

Für den Chronical hast du entweder den mitgelieferten 3" Deckel mit Überdruckventil oder den 3" auf 1,5" Adapter und den 1,5" Anschluss mit Überdruckventil mit dem kleinen 90 Grad gekrümmten Anschluss für CO2.

Umdrücken über die Butterfly. 2 TC Schlauchanschlüsse, Dichtungen, Clamps und möglichst kurzer Transferschlauch. Am Brite Proben- und Carbonisierungshahn schließen, klingt blöd, vergessen zu Schließen kommt immer gut. Überdruckventil im Verschluss öffnen, nicht ganz herausdrehen. Die Feder haut gerne ab. Hähne auf und leicht Druck auf den Chronical geben. Ich habe versucht so zu regeln, dass es immer kurz vor dem Abblasen am Chronical war. Wenn der Druck ausreicht und das Ventil am Brite ausreichend auf ist läufts. Wenn der Chronical fast leer ist, lässt sich am Füllstand des Brite ablesen, dann Druck reduzieren. Sonst bläst du irgendwann mächtig in den Brite, je nach Stellung vom Racking Arm kommt mit was du nicht im Brite haben willst. Also Hand am Hebel.

So habe ich es gemacht. Aus eigener Erfahrung, mach die Druckprüfung sehr sorgfältig. Die Muttern und damit die O-Ringe zu fest angezogen quetschen sie sich raus. Zu leicht wackelt der Anschluss. Beides zieht Undichtigkeiten nach sich. Kleine Sprühflasche mit Spülmittelwasser kann helfen das zu finden.

Aufpusten dann gemäß Spundungstabelle. Idealerweise sollte die Flasche wohl offen und dran bleiben, ich habe nachts zugedreht. Wenn du das auch machst dann Dreh den Hahn am Brite zu, sonst läuft das Bier in den Druckminderer wenn du Pech hast.

Viel Spaß damit
Ulrich
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#89

Beitrag von Tozzi » Montag 16. Januar 2017, 21:54

Wo wir schon dabei sind:
Sinnvoll dürfte wohl auch sein, das Überdruckventil noch ein wenig offen zu lassen, mit angeschlossenem CO2.
Im Idealfall müsste so eigentlich durch das von unten durch das Jungbier sprudelnde CO2 der Sauerstoff im Kopfraum des Brite verdrängt werden.
Der Brite Tank ist eben noch so neu auf dem Markt, dass da noch keine guten Anleitungen vorhanden sind und es auch noch nicht so viele Erfahrungsberichte gibt.
Kostet halt auch eine Stange Geld. Ich freu mich aber schon drauf, ihn bald einzusetzen. Ist schon ein edles Teil.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#90

Beitrag von Phips1702 » Montag 16. Januar 2017, 21:58

Hallo Ihr Zwei,

danke für die Antworten, das hilft schon mal sehr! Werde ich so ausprobieren, mir fehlen noch ein paar Teile, vor allem die Clamps sind gerade nicht lieferbar bei Niklas.
Wegen der Luft im Kopfraum: ich könnte den Brite ja vorher mit CO2 spülen, dann habe ich auf keinen Fall Kontakt mit der Luft.
Viele Grüße aus der Pfalz,
Philipp
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Philipp

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#91

Beitrag von Tozzi » Montag 16. Januar 2017, 22:04

Hallo Philipp,

das mit dem "Spülen" ist halt immer so eine Sache.
Mag sein, dass ich da etwas paranoid bin, aber normalerweise schafft man so nur ein CO2/Luftgemisch.
Bei meinen Kegs gehe ich sogar so weit, dass ich sie mit Wasser und StarSan fülle und das dann mit CO2 umdrücke, bevor ich sie dann über den Getränkeanschluß befülle.
Aber wie gesagt, wir müssen noch Erfahrungen sammeln. Oxidiertes Bier ist auf jeden Fall Pfuideifi. :Wink
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#92

Beitrag von Rubbe » Montag 16. Januar 2017, 23:00

Habe es genauso wie Ulrich gemacht. Allerdings habe ich tatsächlich vorher von unten mit CO2 gespült. Dafür lasse ich mir Zeit und lasse es schön langsam einströmen, damit sich ein CO2-Teich bildet. Ist natürlich jedem selbst überlassen...

Was mich die Tage beschäftigt, ist die Probenahme. Das fertig karbonisierte Bier lässt sich unter Druck natürlich nicht aus der Schlauchtülle am Probehahn schwarz entnehmen. Bei 7 Grad und 0,5 Bar ging es gerade noch so. Einzigste Möglichkeit, die mir blieb, war meinen Gegedruckfüller an den Probehahn zu hängen.

Weiß jemand ob man die Tülle herausschrauben kann? Sieht aus, als wären es zwei Teile.
Dann könnte ich nämlich mit einem Doppelnippel eine Beruhigungsspirale dranhängen. Wäre fein, wenn es da was besseres von Ss geben würde.

Was mir auch fehlt, ist die Möglichkeit von oben CO2 nachzuspeißen. Wenn ich den Brite als Ausschanktank nutze, oder mit Gegedruck abfülle, wäre oben ein zusätzlicher Kugelhahn ganz nett. Dafür habe ich allerdings schon was zurechtgebastelt...

Nachtrag: natürlich kannst du auch von oben befüllen, wenn du noch auf die clamps warten musst. Haben ich vorher auch so gemacht. Behälter mit CO2 gespült und mit einem sterilisierten silikonschlauch, der bis zum Boden reichte langsam aufgefüllt.
Zuletzt geändert von Rubbe am Montag 16. Januar 2017, 23:06, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#93

Beitrag von Diplomat » Montag 16. Januar 2017, 23:05

Gefahr gehend, dass ich mich nun nach euren 90 Posts blamiere - aber warum heißt der Tank eigentlich "chronical"?.

Ich habe aber ähnliche Tanks, etwas größer, und die spüle ich auch immer (mehrfach) von unten mit CO2.
Philipp

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#94

Beitrag von Aeppler » Montag 16. Januar 2017, 23:15

Hi Rubbe,

Kegs und Brite habe ich sobald verschlossen immer 2-3 Mal mit CO2 abgedrückt und entlüftet. Dadurch habe ich das nicht explizit erwähnt. Habt ihr natürlich beide recht.

Das mit dem Probenhahn ist nicht durchdacht oder ich verstehe die angedachten Verwendung nicht. Ich habe ein ca. 10 cm langes Stück Bierschlauch 8/12mm an der Tülle festgemacht. Dann über eine Pneumatik Reduzier Steckkupplung 12/8 mm CO2 Schlauch in ein paar Schlaufen gewickelt angeschlossen. An diesen passt der Picknickhahn. Bier kommt trotzdem mit zu viel Druck raus.

Wir tüfteln gerade an der Möglichkeit an einer 1,5" TC Blindabdeckung ein Cornelius Getränkeventil anzuschließen. Dann wären einige Möglichkeiten wie GDA und Zapfanlage da.

Nachdrücken würde ich über den dafür vorgesehenen CO2 Hahn. Was spricht dagegen?

Grüße
Ulrich
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#95

Beitrag von Aeppler » Montag 16. Januar 2017, 23:23

Hi Philipp,

sie hießen wohl mal conical wie ich auf der SSBT Seite sehe. Möglicherweise ein Kunstwort?
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#96

Beitrag von Tozzi » Montag 16. Januar 2017, 23:32

Aeppler hat geschrieben:Wir tüfteln gerade an der Möglichkeit an einer 1,5" TC Blindabdeckung ein Cornelius Getränkeventil anzuschließen.
Genau das wäre halt eine super Lösung.
Gibt's leider nicht "out of the box".
Aber Ulrich hat sich da schon ganz schön reingehängt und geht nicht gibt's nicht. Bzw. gibt's nicht geht nicht. :P
Der Probenhahn ist meiner Meinung nach sinnfrei. Aber vielleicht hab ich da einfach irgendwas Grundlegendes noch nicht verstanden. :Grübel
Rubbe hat geschrieben:wäre oben ein zusätzlicher Kugelhahn ganz nett. Dafür habe ich allerdings schon was zurechtgebastelt.
Das wäre interessant. Aber:
Aeppler hat geschrieben:Nachdrücken würde ich über den dafür vorgesehenen CO2 Hahn. Was spricht dagegen?
Genau diese Gedanken habe ich mir auch gemacht.
Diplomat hat geschrieben:warum heißt der Tank eigentlich "chronical"?.
Ist wohl ein Wortspiel. "Chronical" statt "Conical". Der Witz dahinter hat sich mir allerdings bisher auch noch nicht erschlossen. "Chronisch" statt "konisch"...komisch(?)... :Grübel
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#97

Beitrag von Aeppler » Dienstag 17. Januar 2017, 11:20

Für den Anschluss eines Cornelius Getränkeventils an den Brite gibt nach meiner Recherche derzeit folgende Möglichkeiten.

Dieser TC Anschluss von SS Brewtech (derzeit nur in USA erhältlich). Dazu eine 1/4" Doppelmuffe und einen 1/4" auf 19/32" AG/AG Adapter sowie Cornelius Getränkeventil. Der 19/32" Adapter ist lt. Hr. Welfonder bei Candirect verfügbar und kostet mit O-Ring 9,99 + MwSt.
Alternativ könnte man so etwas probieren. Damit spart man sich die Doppelmuffe.

Zweite Möglichkeit eine Tri Clamp Blindscheibe 1/4 zöllig durchbohren und diesen Adapter plus 1/4" VA Mutter, Dichtung und Getränkeventil verwenden.

Gibt es noch andere Ideen dazu?
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

Dr.Edelherb

Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#98

Beitrag von Dr.Edelherb » Dienstag 17. Januar 2017, 14:35

Tozzi hat geschrieben: Der Probenhahn ist meiner Meinung nach sinnfrei. Aber vielleicht hab ich da einfach irgendwas Grundlegendes noch nicht verstanden. :Grübel
Hast du mal nach alternativen gesucht?
Hab z.B. den hier gefunden.
Das Komma beim Preis gefällt mir aber nicht.. :Mad2

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#99

Beitrag von Aeppler » Dienstag 17. Januar 2017, 15:44

Dr.Edelherb hat geschrieben:
Tozzi hat geschrieben: Der Probenhahn ist meiner Meinung nach sinnfrei. Aber vielleicht hab ich da einfach irgendwas Grundlegendes noch nicht verstanden. :Grübel
Hast du mal nach alternativen gesucht?
Hab z.B. den hier gefunden.
Das Komma beim Preis gefällt mir aber nicht.. :Mad2
Guckst du hier. Tri Clamp und schlanker Preis. Der sollte auch dicht sein.
Meine Alternative zum Probenhahn beim Brite wird diese sein. Ich hatte wie oben geschrieben mit 'Beruhigungsspirale' und Picknickhahn am Probenhahn probiert zu zapfen, damit hätte ich den Keller ausschäumen können. Liegt aber sicher an meinem Unvermögen. Fraglich, ob es mit der Variante Tri-Clamp Probenhahn besser wird. Schuss ins Glas?
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#100

Beitrag von Rubbe » Mittwoch 18. Januar 2017, 11:55

Die edelste Variante ist wahrscheinlich eine Edelstahlspirale mit Tri-Clamp Platte. Hab ich bei Barby und Kühner gefunden. Allerdings suche ich gerade noch eine Möglichkeit meine Spirale an den Probehahn zu bekommen. Möchte ihn eigentlich nicht ungenutzt lassen. Die Spirale hat eine 3/8 Mutter. Wenn der Brite leer ist, versuche ich mal den Hahn zu zerlegen. Dann hätte man die ein oder andere Möglichkeit.

Zu deiner Variante:

Ist diese Kunsstoffspirale nicht mit einer 1/4 Verschraubung am NC Adapter angeschraubt? Dann reicht es doch diese Einfach an einen fertigen Tri Clamp mit 1/4 Aussengewinde zu schrauben!?

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