Fragen zur Lebensmittelechtheit von Braugeräten

Alles zur Nutzung und Herstellung von Utensilien (Töpfe, Braupfannen, Heizgeräte etc.), die für das Brauen nützlich sind.
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maloep
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Fragen zur Lebensmittelechtheit von Braugeräten

#1

Beitrag von maloep » Dienstag 9. Dezember 2014, 14:48

Hallo zusammen,

da dies mein erster Post ist, erst mal ganz kurz zu mir: Malte, 38, komme aus dem Ruhrgebiet und habe gerade mein erstes Bierkit-Weizen (Coopers) in der Nachgärung bzw. Kaltlagerung (ein Teil hopfengestopft, ein Teil direkt abgefüllt). Das hat bisher auch alles ganz gut geklappt und macht bereits Lust auf mehr.

Equipment und Zutaten für meinen ersten Vollmaisch-Sud in der 10 Liter-Klasse habe ich auch schon größtenteils beisammen. Wie viele andere hier baue ich mir mein Equipment erst mal aus zweckentfremdeten Plastikteilen zusammen und möchte erst später (falls ich dabei bleibe) auf Edelstahl umsteigen. Da mir die fertig zu kaufenden Gär- und Läuterlösungen aus den Online-Shops zu groß und zu teuer sind, schaue ich mich zur Zeit bei Baumärkten und Ikea um und fülle das Ganze mit Einzelteilen aus den Brauereiversänden auf. Leider bin ich handwerklich nicht sonderlich begabt und habe auch keine umfangreiche Werkzeugsammlung, daher möchte ich möglichst ohne Schweiß-, Bohr- und ähnlichen Arbeiten auskommen. Ich habe auch schon längere Zeit gesucht und viele Infos zu meinen offenen Fragen gefunden, aber ganz beantwortet sind sie noch nicht (zumindest habe ich es noch nicht gefunden).

Daher meine Frage: Wie verhält es sich mit der Kennzeichnungspflicht von Lebensmittelechtheit? Kann man alles verwenden auf dem das PP-Symbol draufpappt, weil PP lebensmittelecht ist oder können noch andere nicht lebensmittelechte Stoffe enthalten sein? Gerade wenn man Dinge zweckentfremdet und z.B. einen Mülleimer aus PP verwenden möchte, kann man ja nicht unbedingt davon ausgehen, dass der Hersteller sich die Mühe macht, dort das Zeichen für Lebensmittelechtheit anzubringen. Oder müsste er das trotzdem und es ist grundsätzlich von allem abzuraten, auf dem dieses Zeichen nicht drauf ist?

Zur Veranschaulichung hier einige Beispiele meines bisherigen Equipments für einen Läutereimer, bei denen ich mir unsicher bin:
- Ikea Filur Mülleimer 10 Liter. Ist nicht explizit als lebensmittelecht ausgewiesen. Es steht aber PP drauf und ich habe gesehen, dass einige von Euch den auch als Gäreimer verwenden.
- Y-Schlauchverbinder vom Braupartner. Ist aus Acetalcopolymerisat (POM). Laut Wikipedia ist das bis 130°C temperaturbeständig und wird unter anderem in den Brühgruppen von Kaffee-Automaten verwendet.
- Gummistopfen. Ist aus Naturkautschuk und temperaturbeständig bis 80°C. Sollte also so gerade eben passen.

Wie man wahrscheinlich schon erahnen kann, möchte ich einen Panzerschlauch auf den Y-Verbinder stecken, den in den Gummistopfen und den Stopfen in den 3/4" Ausgang von einem Ablasshahn. Eine letzte Frage habe ich noch zu der Befestigung des Panzerschlauchs auf dem Y-Verbinder: der Schlauch (3/8") sitzt eigentlich schon ziemlich fest auf dem Verbinder und ich würde gerne versuchen, das so zu lassen (ohne Schlauchschellen oder Kabelbinder). Wie viel Zug wird da beim Läutern drauf sein? Kann man das riskieren oder sollte man es besser befestigen? Ich habe wenig Vertrauen in die Lebensmittelechtheit von Schlauchschellen oder Kabelbindern. Selbst bei den als Edelstahl ausgewiesenen Schlauchschellen habe ich bisher immer noch irgendwo im Kleingedruckten gefunden, dass z.B. die Schrauben noch verzinkt sind. Bei Kabelbindern finde ich schwierig, überhaupt rauszufinden, aus welchem Material die sind. Falls ansonsten jemand eine gute Quelle für Schlauchschellen hat, würde mich das natürlich auch interessieren.

Für Hinweise wäre ich sehr dankbar.

Grüße,
Malte

cosmophobia
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Re: Fragen zur Lebensmittelechtheit von Braugeräten

#2

Beitrag von cosmophobia » Dienstag 9. Dezember 2014, 14:58

Ich bin da auch immer etwas unsicher, auch wenn andere hier völlig schmerzfrei sind und uach mal heiße Würze durch einen Gartenschlauch jagen oder Ähnliches. :puzz :Wink
Ich verwende zum Brauen nur, was explizit für Lebensmittel gedacht ist, hab ich ein besseres Gefühl bei.

Interessantes Detail: Wir haben leztens renoviert und auf den PP-Farbeimern war zu meinem Erstaunen das Lebensmittelzeichen. Dort wäre es ja eigentlich nicht nötig gewesen, keine Ahnung was man daraus schließen kann.

Ich habe schon das Argument gehört, wenn PP draufsteht, ist auch nur PP drin. Bin ich mir nicht so sicher, Farbe ist ja offensichtlich auch drin und davon steht auch nix drauf. Muss Jeder für sich weissen.

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Re: Fragen zur Lebensmittelechtheit von Braugeräten

#3

Beitrag von Burkhart » Dienstag 9. Dezember 2014, 15:02

Hi,

ich benutze im 'Kaltbereich' ganz gerne die Leim-Eimer aus dem Baumarkt!
Die sind aus klarem PP und haben auch eine Lebensmittelkennzeichnung!
Preiswerter geht es kaum...
Cheers
Burkhart
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"Trink deine Cervisia. Sie wird sonst kalt!"
(Berühmtes gallisches Zitat)

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Re: Fragen zur Lebensmittelechtheit von Braugeräten

#4

Beitrag von Tyrion » Dienstag 9. Dezember 2014, 15:05

maloep hat geschrieben: - Ikea Filur Mülleimer 10 Liter. Ist nicht explizit als lebensmittelecht ausgewiesen. Es steht aber PP drauf und ich habe gesehen, dass einige von Euch den auch als Gäreimer verwenden.
Du willst doch wohl keinen 10 Liter Mülleimer als Gärbehälter verwenden ? Da passen ja höchstens 7 Liter Würze rein.
Selbst als Läuterbottich ist das Teil deutlich zu klein. :thumbdown

Ich meine...., ich will dir ja nicht vorschreiben, wieviel Bier du zu brauen hast, aber was hast du mit dem Mülleimer vor ?

Gruss
Matthias

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Re: Fragen zur Lebensmittelechtheit von Braugeräten

#5

Beitrag von maloep » Dienstag 9. Dezember 2014, 15:29

Tyrion hat geschrieben: Du willst doch wohl keinen 10 Liter Mülleimer als Gärbehälter verwenden ? Da passen ja höchstens 7 Liter Würze rein.
Selbst als Läuterbottich ist das Teil deutlich zu klein.
Ich will zu Beginn tatsächlich nicht viel mehr als 10-12 Liter brauen und dafür eher häufiger und mit unterschiedlichen Zutaten, um das alles etwas besser kennenzulernen. Dazu habe ich fürs erste einen 15 Liter Kochtopf und eine 20 Liter Clearbox als Gärbehälter. Wenn ich dann merke, dass mir das Bier schneller weggetrunken wird als ich es nachbrauen kann, würde ich entsprechend aufrüsten und hätte schon mal den 15 Liter-Topf für die Nachgüsse:)

Ich hoffe auch, dass in den Mülleimer etwas mehr als 10 Liter passen. Zumindest ergeben l*b*h ca. 15 Liter, damit sollte das für meine geplanten 10-12 Liter zum Läutern reichen.

Ich hätte auch gerne diese Clearbox in der 13 oder 20 Liter-Variante zum Läutern verwendet, aber die sind von der Form her eher unpraktisch. Ich fürchte, da bekomme ich mit meinen 2-3kg Malz gerade mal 5cm Treber hin. Wenn ich das richtig gelesen habe, ist das zu niedrig.

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Re: Fragen zur Lebensmittelechtheit von Braugeräten

#6

Beitrag von maloep » Dienstag 9. Dezember 2014, 15:34

cosmophobia hat geschrieben: Interessantes Detail: Wir haben leztens renoviert und auf den PP-Farbeimern war zu meinem Erstaunen das Lebensmittelzeichen. Dort wäre es ja eigentlich nicht nötig gewesen, keine Ahnung was man daraus schließen kann.
Interessant finde ich auch, dass bei diesen Clearboxen auf der 13 Liter Box und z.B. auch auf der 47 Liter Box ein Lebensmittelzeichen drauf ist, auf der 20 Liter Box aber nicht. Laut Homepage ist die aber auch lebensmittelecht und im Baumarkt wurde mir mehrfach versichert, dass die alle aus dem gleichen Material sind (was ich denen in dem Fall auch glaube).

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Re: Fragen zur Lebensmittelechtheit von Braugeräten

#7

Beitrag von Tyrion » Dienstag 9. Dezember 2014, 15:45

Ist denn der Boden dieser Clearbox durchgehend eben, oder sind dort wo die Füsse sind, Vertiefungen ? Sieht im Bild so aus.
Wenn da Vertiefungen sind, würd ich doch zu was anderem greifen, das wären Dreckecken, die sich kaum reinigen lassen.

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Re: Fragen zur Lebensmittelechtheit von Braugeräten

#8

Beitrag von maloep » Dienstag 9. Dezember 2014, 15:57

Ne, das sieht nur so aus. Der Boden in der Box ist eben.

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Re: Fragen zur Lebensmittelechtheit von Braugeräten

#9

Beitrag von philipp » Dienstag 9. Dezember 2014, 16:02

maloep hat geschrieben:
cosmophobia hat geschrieben: Interessantes Detail: Wir haben leztens renoviert und auf den PP-Farbeimern war zu meinem Erstaunen das Lebensmittelzeichen. Dort wäre es ja eigentlich nicht nötig gewesen, keine Ahnung was man daraus schließen kann.
Interessant finde ich auch, dass bei diesen Clearboxen auf der 13 Liter Box und z.B. auch auf der 47 Liter Box ein Lebensmittelzeichen drauf ist, auf der 20 Liter Box aber nicht. Laut Homepage ist die aber auch lebensmittelecht und im Baumarkt wurde mir mehrfach versichert, dass die alle aus dem gleichen Material sind (was ich denen in dem Fall auch glaube).
Grundsätzlich gilt:
Aufgedruckt auf die Boxen ist der hauptsächlich benutzte Kunststoff, PP ist dabei Polypropylen. PP gilt an sich als lebensmittelecht, wird aber in der Reinform nicht verwendet. Es wird so gut wie immer mit Farbstoffen und Prozessmittelchen verwendet, eventuell auch mit Weichmachern. Und genau hier kommt es auf die Mischung an.

Simon hat neulich mal für seine Braueimer hier im Forum die Herstellererklärungen gepostet, das war spannend zu lesen. Vor allem, weil es da auch deutlich auf die Temperaturen ankam.

Wenn ein Baumarktmitarbeiter aus dem Gedächtnis sagt, dass etwas bedenkenlos lebensmittelecht sei, kann jeder selber überlegen, was er mit der Information anfangen kann. Mir hat mal ein Aquarienhändler gesagt, dass sein CO2 reiner als das "im Krankenhaus" sei.
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
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Re: Fragen zur Lebensmittelechtheit von Braugeräten

#10

Beitrag von Dr Huppertz » Dienstag 9. Dezember 2014, 16:41

Kann ich die Adresse von dem Aquarienhändler einmal haben?

Im Ernst, jeder muss für sich entscheiden, welches Risiko er bereit ist einzugehen. Mineralwasser aus Plastik Flaschen, Antibotika im Huhn, Straßenverkehr und eben Brauutensilien. Ich will gerne alles aus Edelstahl. Das ist auch nicht so wahnsinnig teuer, wenn man bei Polsinelli guckt, bei Schengler oder den übrigen anderen Verdächtigen. Wenn man das Hobby leidt ist, freut sich sicher jemand anders hier. Wenn ich das alles von Anfang an gewusst hätte, ich würde mir sofort Edelstahltöpfe und nen Brenner oder Hendi kaufen, nix anderes und das dann in 40, 75 oder gleich 100l. Einmal gespart, dann gekauft und Ruhe ist. Dazu dann 10l Kegs und das wars.

Ist aber nur meine Meinung.

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Re: Fragen zur Lebensmittelechtheit von Braugeräten

#11

Beitrag von philipp » Dienstag 9. Dezember 2014, 16:58

Den Händler kennst du.

Im Ernst, die schwarzen Speißwannen sind das typische Beispiel wieso man doch ein Auge drauf haben sollte:

Die haben oft so viel zusätzliche Chemie intus, dass man sie neu nicht einmal in der Wohnung aufbewahren kann ohne zu erstinken. Ich würde da nicht mal Malz drin lagern. Defacto dienten die nur in meinem Mietkeller damals als Angstschalen.


Klar kann man's auch übertreiben, aber ich sehe gerade hier in den Brauberichten kaum Beispiele der Übertreibung, bei manchen eher deutlich umgekehrt....;-)
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Re: Fragen zur Lebensmittelechtheit von Braugeräten

#12

Beitrag von Liquidminer » Dienstag 9. Dezember 2014, 18:22

Wenn es unbedingt erstmal eine minimal Plastiklösung sein soll, dann würde ich zumindest darauf achten, dass das lebensmittelcht Zeichen drauf ist... Alles andere ist Lotterie. Meine ersten Sude habe ich in der klassischen Oskartonne geläutert und vergoren, diese hatten keines und das hat bei mir kein gutes Gefühl hinterlassen. Nachdem ich mich in das Thema eingelesen hatte habe ich das Bier nicht mehr mit Genuss getrunken.
Frag mal bei einer Imbissbude oder Restaurant nach, die müssten doch lebensmittelechte Eimer zuhauf übrig haben. Ansonsten sind 10-20l Eimer lebensmittelecht im einstelligen Euro Bereich im Versandhandel zu finden.
Ich bin relativ schnell bei Edelstahl gelandet.
Beste Grüße,
Torsten

Aus Freude am Vergären.

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Re: Fragen zur Lebensmittelechtheit von Braugeräten

#13

Beitrag von maloep » Mittwoch 10. Dezember 2014, 10:20

Danke schon mal für die Hinweise. Dann werde ich von dem Mülleimer erst mal Abstand nehmen und mich eher bei den umliegenden Imbissbuden umhören. Den Y-Verbinder und den Kautschuk-Stopfen werde ich zu Anfang noch verwenden und mich dann auf Dauer nach was anderem umsehen. Vom Prinzip her könnte ich später doch auch einen simplen Kochtopf mit Deckel als Gäreimer verwenden, oder? Eventuell sogar mit Glasdeckel, dann kann ich den Gärverlauf beobachten ohne ständig den Deckel abzunehmen. Mein "Gärraum" ist ein fensterloses, unbenutztes Badezimmer, d.h., Lichteinfall sollte auch keine Rolle spielen.

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Re: Fragen zur Lebensmittelechtheit von Braugeräten

#14

Beitrag von philipp » Mittwoch 10. Dezember 2014, 10:32

Kannst du machen, allerdings solltest du damit rechnen, dass die Würze 30-50% Steigraum braucht. Bei 10 Liter Würze brauchst du einen 15-20l Topf.
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Re: Fragen zur Lebensmittelechtheit von Braugeräten

#15

Beitrag von afri » Mittwoch 10. Dezember 2014, 21:57

Und Tür weit auf beim Betreten, damit der CO2-See abfließen kann, falls die Tür sehr gut dichten sollte.
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Re: Fragen zur Lebensmittelechtheit von Braugeräten

#16

Beitrag von Hopf » Samstag 20. Dezember 2014, 13:03

maloep hat geschrieben: Ich hätte auch gerne diese Clearbox in der 13 oder 20 Liter-Variante zum Läutern verwendet, aber die sind von der Form her eher unpraktisch. Ich fürchte, da bekomme ich mit meinen 2-3kg Malz gerade mal 5cm Treber hin. Wenn ich das richtig gelesen habe, ist das zu niedrig.
Also ich habe mir eine Läuterbox aus der 31 Liter-Variante (M) gebaut, und das funktioniert hervorragend mit 5kg Malz:
clearbox_1.jpg
Läuterbox
clearbox_2.jpg
Läuterbox
clearbox_3.jpg
Läuterbox
tyrion hat geschrieben:Ist denn der Boden dieser Clearbox durchgehend eben, oder sind dort wo die Füsse sind, Vertiefungen ? Sieht im Bild so aus.
Wenn da Vertiefungen sind, würd ich doch zu was anderem greifen, das wären Dreckecken, die sich kaum reinigen lassen.
Wurde schon beantworten und ich denke man sieht es auch auf meinen Bildern: der Boden ist durchgehend eben und es sind "runde Ecken" :Wink , die sich einwandfrei reinigen lassen. Nur bei den größeren Boxen (ab XL) sind da noch so kugelförmige Knubbel nach innen, damit Rollen Platz haben.

Die Wände und der Boden der Box sind eher weich weil dünn, aber stabil genug. Beim Läutern lege ich immer eine Zeitung drunter, damit sich der Boden in der Mitte nicht so durchbiegt.

Und nach dem Brauen hervorragend als Aufbewahrungsbox für die Brauutensilien zu verwenden:
clearbox_4.jpg
Aufbewahrungsbox
Es gibt auch eine stabilere Box, SMARTSTORE, ebenfalls lebensmittelecht, Temperaturbeständigkeit -40 °C bis +120 °C, 10 Jahre Garantie, aber entsprechend teurer:
http://www.bauhaus.info/boxen-koerbe/sm ... p/20586049
Grüße
Gerald

Gute Biere werden gelegentlich zu kalt getrunken - und schlechte Biere zu warm.

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