Brauerei Aufwand...

Alles zur Nutzung und Herstellung von Utensilien (Töpfe, Braupfannen, Heizgeräte etc.), die für das Brauen nützlich sind.
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Brauerei Aufwand...

#1

Beitrag von jochen » Dienstag 16. Dezember 2014, 22:01

Hallo zusammen!

Ich bin seit Jahren stiller Mitleser hier. Ich braue im Moment mit 3 50 L Faessern. Das geht auch ganz gut und es kommt auch brauchbares Bier dabei raus, aber jetzt bin ich ein bisschen in die Zwickmuehle geraten...

Ich habe ein Angebot eines Investors bekommen, und hab jetzst 2 Wochen Zeit, grobe Zahlen fuer eine Brauerei zusammen zustellen.
Damit bin ich ein bisschen ueberfordert, und waere fuer einen kleinen Anlauf-Schubser sehr dankbar!

Mein Problem ist die Groesse der Brauerei - ab wann wird's rentabel? 500 hektoliter/a? 5000?
Wie berechnet man hier den Break-Even Punkt?

So viele Fragen!

Viele Gruesse,
Jochen

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Re: Brauerei Aufwand...

#2

Beitrag von Boludo » Dienstag 16. Dezember 2014, 22:05

Hallo und willkommen,

Egal was, aber wenn Dir jemand mit so was mit einem 2 Wochen limit unter Druck setzt, dann schick ihn in die Wüste.
Und das sind definitiv viel zu wenig Angaben, um es zu beantworten.

Stefan

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Re: Brauerei Aufwand...

#3

Beitrag von jochen » Dienstag 16. Dezember 2014, 22:06

Naja, die wollen keine genauen Zahlen - mehr Richtung 300 oder 500k?

JanBr

Re: Brauerei Aufwand...

#4

Beitrag von JanBr » Dienstag 16. Dezember 2014, 22:08

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber hast du den fachlichen Hintergrund? Ich hab im Studium Kosten und Investitionsrechnung gehabt und das war kein einfaches Fach. Ein solider Businessplan ist eine Menge Arbeit, die ich nicht hier in einem Forum regeln würde.

Jan

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Re: Brauerei Aufwand...

#5

Beitrag von Boludo » Dienstag 16. Dezember 2014, 22:10

Wie willst Du das Bier vertreiben, was willst Du brauen usw.
Stürz Dich nicht ins Unglück, nur weil Du 50 liter brauen kannst, kannst Du nicht gleich eine Brauerei aus dem Boden stampfen.
Alles seltsam irgend wie...

Stefan

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Re: Brauerei Aufwand...

#6

Beitrag von jochen » Dienstag 16. Dezember 2014, 22:14

Ich bin Prozess-Ingenieur - und nein, ich habe keinen Wirtschaftlichen Hintergrund - und die Frage war vielleicht auch bloed gestellt.

Ich bin dabei, den Business Plan zu schreiben und hab auch einen guten Ansatzpunkt. Die groesste Frage die ich habe ist die Groesse der Brauerei (Output). Hier gibt es ein paar Mircobreweries und 2 groessere, lokale Brauereien, aber keine braut "German-Style" Bier... Die Nachfrage ist gross und mit dem Label kann man hier einen relativ grossen Zuschlag verlangen...

Sorry, ich komm hier einfach nur verwirrt rueber... Ich steh nur grad wie'n Ochs am Berg vor einem leeren Blatt Papier und muss dann halt nur mal die ersten Striche der Skizze haben dann kann ich besser loslegen.

Ach egal, nevermind...

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Re: Brauerei Aufwand...

#7

Beitrag von Odin » Dienstag 16. Dezember 2014, 22:16

Eine eigene Brauerei.... wer träumt nicht davon?
Bierherstellung beginnt mit dem Ausschlagen der Würze :Drink

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Re: Brauerei Aufwand...

#8

Beitrag von schnekkomat » Dienstag 16. Dezember 2014, 22:17

"Hier" ist Nordamerika?

JanBr

Re: Brauerei Aufwand...

#9

Beitrag von JanBr » Dienstag 16. Dezember 2014, 22:20

Die Größe der Brauerei hängt von so vielen Faktoren ab. Genau das ist des Pudels Kern.
- Welche Menge kannst du im Jahr absetzen?
- Wieviele Sorten willst du brauen? Wie wird sich der Jahresausstoß auf die Sorten verteilen?
- Wieviele Sude pro Tag kannst/ willst du brauen?
.....

Es gibt da einige Erfahrungswerte, aber es steht und fällt damit deinen Markt richtig einschätzen zu können.

Jan

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Re: Brauerei Aufwand...

#10

Beitrag von jochen » Dienstag 16. Dezember 2014, 22:27

"Hier" ist Calgary, Kanada...

JanBr: Genau das sind die Fragen - Ich habe zuerst an 2 Sorten Bier gedacht (Pils a la Rothaus und ein Hefeweizen, also ein unter- und ein obergaeriges). Das Hefeweizen wird vornehmlich fuer den Sommervertrieb produziert, das Pils das ganze Jahr ueber...

Edit: Eine andere Brauerei hier hat einen Output von 8500 hektoliter/a...

JanBr

Re: Brauerei Aufwand...

#11

Beitrag von JanBr » Dienstag 16. Dezember 2014, 22:42

Geht man von 200 Produktionstagen im Jahr aus, bist du bei ca. 40hl je Produktionstag. Jetzt kommt es drauf an, je nach Sudwerk sind zwischen 1 und 8 Suden am Tag möglich. Bei 40hl denke ich aber das mehr als 2 Sude am Tag keinen Sinn machen, weil so kleine Sudwerke unrentabel werden. Also hast du deine Auschlagmenge zwischen 20 und 40hl.

Jetzt musst du wissen wie lange du gären und lagern willst. Daraus ergeben sich deine Tankgrößen und die Kapazität im Keller.

Wie wird das Bier verkauft? Nur Ausschank im Pub? Auch in anderen Pubs? Flaschen?

jochen
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Re: Brauerei Aufwand...

#12

Beitrag von jochen » Dienstag 16. Dezember 2014, 22:47

Wenn es geht will ich Flaschen vermeiden, aber ich habe gute Verbindungen zu einer sehr grossen Getraenkemarkt Kette hier, von daher wird es wohl auf Flaschen hinaus laufen.

Weizenbiere habe ich 4 Wochen veranschlagt (Maische-> Flasche), evtl mit Flaschennachgaerung (Bottleconditioning).

Fuer das Pils 2 Wochen Gaerzeit und 4 Wochen Lagerzeit...

JanBr

Re: Brauerei Aufwand...

#13

Beitrag von JanBr » Dienstag 16. Dezember 2014, 23:08

Die Frage ist ja nicht was du willst, die Frage ist was deine Kunden wollen. Wenn sie Flaschen wollen, wirst du Flaschen brauchen.

Mit den Zeiten die du im Keller planst, kannst du dir ausrechnen wieviele Tanks du benötigst und wie groß diese sein sollten.

Jan

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Re: Brauerei Aufwand...

#14

Beitrag von Ladeberger » Dienstag 16. Dezember 2014, 23:11

Um Zahlen zu produzieren brauchst du selbst erstmal paar handfeste Daten aus Markt- und Wettbewerbsanalysen. So etwas geben oft Branchenverbände in Auftrag, dort würde ich anfangen zu suchen. Für die Staaten fällt mir die Brewers Association ein, was es in Kanada gibt, weiß ich nicht.

Mir fehlt irgendwie die handfeste Idee hinter deinen Aussagen. Flaschen vermeiden? In was wird es dann verkauft, KEGs an Gastronomie? Nur Brauereiausschank im Sinne einer Gasthausbrauerei? Das beeinflusst die gesamte Ausrichtung entscheidend. Du musst exakt wissen, was du wo an wen verkaufst. Bevor du nicht weißt welche konkreten Produkte du anbietest ("Pils à la Rothaus" ist kein Angebot, das ist eine Biersorte), kommst du zu keinen Zahlen. Zielgruppe -> Absatzmarkt -> Strategie zu dessen Erschließung -> Marketing -> Vertrieb -> betriebliche Organisation. In der Reihenfolge würde ich das erschließen, die Investionskosten ergeben sich also am Ende des Prozesses.

Gruß
Andy

jochen
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Re: Brauerei Aufwand...

#15

Beitrag von jochen » Dienstag 16. Dezember 2014, 23:16

Jup! Danke Jan! Das war sehr hilfreich - genau das was ich gebraucht habe um das zusammen zustellen - zumindest ueberschlagsweise!

Much appreciated!!!

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Re: Brauerei Aufwand...

#16

Beitrag von Andri » Mittwoch 17. Dezember 2014, 08:34

Hallo Jochen,
Solche Berechnungen gehören teilweise mit zum Service solcher Anlagenhersteller. Wenn Du ein paar der von Jan angesprochenen Daten hast, kannst Du Dich vertrauensvoll z.B. an BrauKon wenden, die gehen dann mit Dir die Sachen durch und können Dir mit Hilfe ihrer Erfahrung auch sicherlich noch ein paar weitere notwendige Dinge auf den Weg geben. Schließlich geht die Geldausgeberei bei irgendwelchen Behördengängen los. Dann musst Du ja auch wissen, welche Größe das Gebäude haben muss etc.
Weiterhin stehen in USA/Kanada ja schon mehrere solcher Brauereien. Eventuell lohnt sich ein Anruf bei denen auch.

Ach so: ich will keine Werbung machen. Kaspar Schulz in Bamberg, Caspary etc. Machen saß sicherlich auch!

Cheers
Andri
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Re: Brauerei Aufwand...

#17

Beitrag von DerDennis » Mittwoch 17. Dezember 2014, 08:40

War da nicht mal ein User namens "brauknecht", der sich seine Brötchen als "Brauerei-Consultant" rund um den Globus verdient?
edit: https://de.linkedin.com/pub/ralf-m%C3%BCnch/24/4b3/3a9


Grüße
*"Männer-Malzbier": Magnum/Select/Tettnanger auf 26 IBU, WLP2308, ca 70-80 EBC, 6 % vol (Nachgärung)

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Re: Brauerei Aufwand...

#18

Beitrag von Ursus007 » Mittwoch 17. Dezember 2014, 10:12

Moin,

ich hab das auf meiner Festplatte noch rumdümpeln (irgendwann mal aus dem alten Forum zu mir gekommen ...).
gruendungghb020208.pdf
(72.67 KiB) 273-mal heruntergeladen
Da sind ein paar interessante Rechenbeispiele drin, obwohl es vorrangig um Gasthausbrauereien geht. Aber vielleicht hilfts trotzdem etwas.

Ursus
Aus der Kehle dringt ein Schrei:
Schütt's nei, schütt's nei!

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Re: Brauerei Aufwand...

#19

Beitrag von Schlupfer » Mittwoch 17. Dezember 2014, 10:35

jochen hat geschrieben:....Mein Problem ist die Groesse der Brauerei - ab wann wird's rentabel? 500 hektoliter/a? 5000?
Wie berechnet man hier den Break-Even Punkt? ...So viele Fragen!....
Viele Fragen - wohl war. Ab wann es rentabel wird bzw. wo der Break-Even ist hängt auch von der Wahl der Brautechnik ab. Du kannst für eine 10hl-Brautechnik 50K€, aber auch locker 500k€ ausgeben. Daher solltest Du schon vorher wissen, welche Technik Du willst.

Michael

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Re: Brauerei Aufwand...

#20

Beitrag von JanBr » Mittwoch 17. Dezember 2014, 11:12

Ab wann es rentabel wird bzw. wo der Break-Even ist hängt auch von der Wahl der Brautechnik ab. Du kannst für eine 10hl-Brautechnik 50K€, aber auch locker 500k€ ausgeben. Daher solltest Du schon vorher wissen, welche Technik Du willst.
Sehr wahr. Es geht schon mit Kleinigkeiten los wie z.B. werden Pellets oder Doldenhopfen verarbeitet. Pellets lassen sich im höchsten Grade Automatisieren und sind auch in der Reinigung unproblematisch. Dolden bedürfen zumeist viel mehr Handarbeit. Selbes gilt für die Schüttung. Hab ich nur Basismalze aus dem Bigbag oder Silo, geht das automatisch. Muss der "Lehrling" Säcke schleppen und manuell entleeren, kostet auch das.

Moderne Sudhäuser und Biere mit Standardzutaten brauchen heute eigentlich nur mehr einen Brauer zur Überwachung. Das Sudhaus meldet sich dann übers Handy oder Pieper wenn es Störungen gibt. Mache ich komplexere Biere mit Dolden, ist der Brauer unter Umständen den Sud über beschäftigt. Das kostet.

Selbes gilt im Keller. Habe ich einen ZKG in dem Gärung und Reifung abläuft ist der Brauer auch nur zur Überwachung da. Habe ich hingegen einen klassischen Gärkeller, von dem ich dann in den Lagerkeller umschlauche oder Stopfe sogar noch, muss ich nicht nur mehr Tanks reinigen (und unter Umständen schlupfen), sondern auch der Brauer ist um einiges mehr beschäftigt.

Um aber zu wissen was du machen willst, musst du wissen was deine Kunden wollen. Ganz wichtig, keep it simple - aber verbaue dir keine Möglichkeiten.

Gruß

Jan

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Re: Brauerei Aufwand...

#21

Beitrag von Biermann » Mittwoch 17. Dezember 2014, 18:54

Hallo Jochen,

interessant, ich wohne nur 2 Std. weg von Dir und habe das schon ein paar mal mit Leuten aus Calgary diskutiert und immer kamen die gleichen Probleme auf:

a) zu wenig Leute (3 oder so Millionen in Alberta)
b) brau knowhow (deutschen Braumeister anstellen $???)
c) ALGC, Alberta Liquere & Gaming Commission, die Mafia im Hintergrund.

Mein Rat, brau für Dich und sei ein Mitglied im http://www.yeastwranglers.ca/ und bleib ein zufriedener Calgarier.

Cheers, Jörg
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Re: Brauerei Aufwand...

#22

Beitrag von ClaudiusB » Mittwoch 17. Dezember 2014, 20:03

Hallo Jochen,

Hier kannst Du deine Fragen stellen, so viele Brauereien und Brauer.

http://www.probrewer.com

Cheers,
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Re: Brauerei Aufwand...

#23

Beitrag von ClaudiusB » Mittwoch 17. Dezember 2014, 20:14

Jochen kauf das Buch
The Brewers Association's Guide to starting your own brewery, $60.41.

http://www.overstock.com/Books-Movies-M ... oduct.html

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Re: Brauerei Aufwand...

#24

Beitrag von jochen » Donnerstag 18. Dezember 2014, 17:43

Super, baerenstarke Antworten! Und Kritiken sind immer gerne gesehen!

Vielen Dank fuer die Hilfe! :)

Joerg, Wenn du mal nach Calgary faehrst (sind ja nur 2 Stunden), lass es mich wissen und ich hab ein Bier bereit fuer dich! :)

Und zum Thema zu kleiner Markt... Wild Rose Brewery hier in Calgary hatte einen Output von 8500 Hektolitern letztes Jahr und haben gerade ihre Kapazitaet mehr als verdoppelt... Von daher denke ich nicht, dass die Density zu gering ist...

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Re: Brauerei Aufwand...

#25

Beitrag von Biermann » Samstag 20. Dezember 2014, 16:18

Hallo Jochen,

das werde ich machen. Meist ist das aber ein Zeitprobleme, da ich einiges dann im Städtchen zu tun habe.

Ich will Dich da nicht 'de-railen', vom Pfad abbringen. Ich habe wie gesagt auch da schon öfter nachgedacht und wunder mich immer wie man durch Idaho, Oregon und Washington fahren kann und findet da in kleinen Dörfern einen Brewpub der ein super Bier mit gutem Essen anbietet, das Glas für $2.40, (0.3L) und dann geh ich hier in ein Lokal und bezahle $6.50 und mehr für eine Labattbrühe.

Größtes Hinderniss: Du kannst Dein Bier ja nicht direkt verkaufen, sondern verkaufst es an die ALGC, die hauen Steuern und Gewinn drauf und verkaufen Dir Dein Bier zurück wenn Du es in Deinem Brewpub verkaufen willst. In den Handel bringst Du Dein Bier nur Durch Werbung, nicht aber durch Dein eigenes Marketing. Kann sein das sich da in den letzten vier Jahren was verändert hat, aber ich sehe das schwierig in einem kontrollierten Markt.

Schick mir mal eine mail an joerg(at)columbiaseed.ca.

P.S.: ich habe mir diese Woche ein 30L Fäßchen Warsteiner gekauft, $5.63/L, da ich nach 30L Fässern suche und komischer weise keinen Pfand bezahlt. Das sind $1.70 für ein .3L Glas, also von der Rentabilität muß da schon was sein.

Cheers, :Drink Jörg
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