Einkochtopf

Alles zur Nutzung und Herstellung von Utensilien (Töpfe, Braupfannen, Heizgeräte etc.), die für das Brauen nützlich sind.
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Einkochtopf

#1

Beitrag von fairbrauen » Montag 24. April 2017, 21:27

Hallo,

wir sind gerade dabei, uns in die Kunst des Bierbrauens einzulesen und uns eine Liste mit den Gerätschaften anzulegen. Da unser Studentenbeutel eher klein ist, sind wir bereit zu improvisieren. Natürlich soll die Qualität nicht leiden.
Zunächst mal zum Einkochtopf. Mit oder ohne Hahn ist uns mit dem jetzigen Wissensstand eigentlich erstmal egal - wir haben mal was von einem Whirlpool gelesen, können das aber im Brauprozess noch nicht einordnen bzw. wissen wir nicht ob der Hahn da eine Rolle spielt. Ob wir dann den Hahn mit einem größeren ersetzen oder die Maische mit einem 2L Behälter herausfischen tut auch nichts zur Sache denken wir. Ein weiterer Punkt ist der Hitzeschutz, aber auch den kann man ja meistens ausbauen/deaktivieren. Bitte korrigiert uns ;)

Wir haben hier n Angebot das eigentlich relativ vielversprechend klingt. Vielleicht benutzt jemand ja den Topf oder ein ähnliches Gerät:

http://www.ebay.de/itm/SEVERIN-Einkoch- ... SwU8hY5Ou5

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 3-248-8883

50 Euro für einen Einkochtopf klingt sehr verlockend. Wenn ihr was in der Preisklasse kennt, dann würden wir uns natürlich über Vorschläge freuen.

Vielen Dank schon mal an dieser Stelle!

Grüße!

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Re: Einkochtopf

#2

Beitrag von Sura » Montag 24. April 2017, 21:32

fairbrauen hat geschrieben:[.....] oder die Maische mit einem 2L Behälter herausfischen tut auch nichts zur Sache denken wir. Ein weiterer Punkt ist der Hitzeschutz, aber auch den kann man ja meistens ausbauen/deaktivieren. Bitte korrigiert uns ;)
[.....]
Ich denke, ihr sollte mal bei jemandem zuschauen. Dann werden euch einige Zusammenhänge klar, und auch warum es eine sehr blöde Idee ist 20l kochende Brühe irgendwo rauszuschöpfen.....
(Und ich fang jetzt noch nichtmal mit Oxidation an.....)

edit:
Als Hahnersatz geht allerdings auch das "Abziehrohr aus Edelstahl" mit einem Silikonschlauch am anderen Ende. Benutze ich auch, geht ziemlich gut und der Whirlpool ist ohne Hahn immer wieder perfekt gelungen.
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Re: Einkochtopf

#3

Beitrag von M0ps » Montag 24. April 2017, 21:35

Ich glaube einer unserer Forenkollegen hatte mal einen Braugang, bei dem er die einzelnen Schritte erläutert, gefilmt und bei Youtube hochgeladen. Ich schaue mal ob ichs wieder finde :Grübel

PS: Youtube ist aber generell mit viel Vorsicht zu genießen - nirgends findet man so viel Mumpitz zum Thema Brauen auf einem Haufen :puzz
Zuletzt geändert von M0ps am Montag 24. April 2017, 21:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Einkochtopf

#4

Beitrag von fairbrauen » Montag 24. April 2017, 21:36

Ok. Guter Einwand!

Dann also mit Hahn und evtl. Umbau. Trotzdem nochmal zur eigentlichen Frage. Was ist eure Meinung zu dem Topf?

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Re: Einkochtopf

#5

Beitrag von M0ps » Montag 24. April 2017, 21:48

Ich glaube das war das entsprechende Video: https://www.youtube.com/watch?v=Oj1j2bOwKuo
Allerdings ist er da am Ende auch am Umschütten mit ordentlich Sauerstoff Eintrag :Grübel

Zu den Töpfen kann ich spontan nur sagen, dass man von Weck hier öfter liest. Welche im Speziellen für unsere Zwecke geeignet sind, habe ich aber aktuell nicht parat.

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Re: Einkochtopf

#6

Beitrag von Sura » Montag 24. April 2017, 22:03

Zu den Töppen..... der erste wird nicht durchheizen. Damit kann man also nicht kochen. Der zweite ist aus Emaille. Geht wohl. Loch bohren geht dann aber nicht mehr vernünftig.

Sucht mal nach BIAB.... dann könnt ihr euch schonmal den ganzen Läuterkladderadatsch sparen und das Geld in einen (besseren) Einkocher stecken. Wie gesagt, einen Hahn brauchts nicht unbedingt. Es geht auch sowas hier: https://amihopfen.com/Braugeraetschafte ... :1615.html
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Re: Einkochtopf

#7

Beitrag von fairbrauen » Montag 24. April 2017, 22:22

Vielen Dank für die Antworten! Ihr bringt uns auf jeden Fall in kleinen Schritten weiter. Dennoch lesen wir immer wieder von anderen Techniken und Meinungen.

@M0ps: Danke für den Link.
@Sura: Warum denkst du das der erste nicht durchheizen wird? Der hat ja ca. 1800 W und ein emailliertes Gehäuse.

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Re: Einkochtopf

#8

Beitrag von floflue » Montag 24. April 2017, 22:25

Emailie-Einkocher ist kein Problem, nur einen Hahn würde ich nicht nachträglich rein machen. Die Emailie wird mit größter Wahrscheinlichkeit abplatzen und das Metall darunter dann rosten.

Nach dem Whirlpool verwende ich einen Silikonschlauch um ins Gärfass umzufüllen.

Wenn Du etwas Zeit und Geduld hast, findest Du bei ebay und auch den Kleinanzeigen auch günstigere Einkocher.
Ich würde bei der Leistung darauf achten, einen Einkocher mit 2000W zu kaufen.

Ansonsten such mach nach brauanleitung.de, dort ist ausfühlich beachrieben, wie ein Brauvorgang abläuft und welches Material Du benötigst.

Zu den zwei Einkochern aus Deinem ersten Beitrag, ich würde keinen von beiden kaufen. Der erste wird Probleme mit dem kochen haben, der zweite ist mir gebraucht zu teuer.
Bierbrauen ist ein perfektes Hobby um etwas wichtiges zu lernen: Geduld!

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Re: Einkochtopf

#9

Beitrag von christianf » Montag 24. April 2017, 22:28

fairbrauen hat geschrieben: Wir haben hier n Angebot das eigentlich relativ vielversprechend klingt. Vielleicht benutzt jemand ja den Topf oder ein ähnliches Gerät:

http://www.ebay.de/itm/SEVERIN-Einkoch- ... SwU8hY5Ou5
Ich habe den SEVERIN-Einkochtopf und er erfüllt seinen Zweck jetzt recht ordentlich. Allerdings musste ich dazu den Überhitzungsschutz totlegen (Unterseite des Topfes zerlegen, gibt Anleitungen im Netz dazu), weil der Topf unmanipuliert dazu neigt, sich zur Unzeit abzuschalten und erst wieder zu heizen, wenn er einmal komplett abgekühlt ist. ´

Ein Hahn ist vorhanden und man kann damit prima nach dem Whirlpool die Würze ablassen. Zum Läutern taugt der Hahn natürlich nicht, dazu schöpfe ich in einen Läuterbottich um, von dem aus ich dann die Würze zum Hopfenkochen wieder in den zwischenzeitlich gereinigten Einkocher fließen lasse.

Edit: Hilfreich ist auch die Steba Thermomanschette, die ich ein bisschen für den Topf angepasst habe.

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Re: Einkochtopf

#10

Beitrag von christianf » Montag 24. April 2017, 22:50

Sura hat geschrieben:Zu den Töppen..... der erste wird nicht durchheizen. Damit kann man also nicht kochen. Der zweite ist aus Emaille. Geht wohl. Loch bohren geht dann aber nicht mehr vernünftig.
Kann man. Man muss den Topf allerdings zusätzlich isolieren, sonst reicht die Power nur sehr knapp oder gar nicht. Isolierung ist aber ohnehin sinnvoll, wenn man bei den Rasten nicht ständig nachheizen will.

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Re: Einkochtopf

#11

Beitrag von fairbrauen » Mittwoch 26. April 2017, 15:36

So ein kleines Update: haben den Weck für 40 € inkl. Versand bekommen!
Jetzt gehts an den Läuterbottich - den wir uns auch kostengünstig zusammenschustern. Da wollte ich mal nachfragen ob ihr eine Bauanleitung oder Materialliste für einen Panzerschlauch habt. Einen Behälter mit Gärröhrchen und Hahn haben wir für 15 € gefunden..
Alternativ haben wir einen Eimer mit Strainbuddy für 25 € bei Amyhopfen gefunden. Hat jemand mit der Methode Erfahrung gesammelt?

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Re: Einkochtopf

#12

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 26. April 2017, 15:59

[quote="fairbrauen"
Alternativ haben wir einen Eimer mit Strainbuddy für 25 € bei Amyhopfen gefunden. Hat jemand mit der Methode Erfahrung gesammelt?[/quote]

Nehmt den und spart euch das Gefrickel.

Und ganz wichtig, nach dieser Anleitung vorgehen: https://brauanleitung.wordpress.com/
Fast alle anderen Anleitungen sind grober Unfug, besonders die auf Youtube.
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Re: Einkochtopf

#13

Beitrag von fairbrauen » Mittwoch 26. April 2017, 16:03

Alt-Phex hat geschrieben:[quote="fairbrauen"
Alternativ haben wir einen Eimer mit Strainbuddy für 25 € bei Amyhopfen gefunden. Hat jemand mit der Methode Erfahrung gesammelt?
Nehmt den und spart euch das Gefrickel.

Und ganz wichtig, nach dieser Anleitung vorgehen: https://brauanleitung.wordpress.com/
Fast alle anderen Anleitungen sind grober Unfug, besonders die auf Youtube.[/quote]

Alles klar. Anleitung haben wir mal durchstudiert, werden aber sicherlich noch paar Fragen haben ;)

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Re: Einkochtopf

#14

Beitrag von metaler143 » Mittwoch 26. April 2017, 16:09

Ich habe anfangs mit einem Panzerschlauch aus dem Baumarkt, 2 Silikonstopfen und dem Standard-Gäreimerhahn geläutert, das ging super! Ist preislich recht billig zu bekommen und wenig Aufwand zum basteln.
Dabei war der Hahn und der Panzerschlauch in einer Kühlbox montiert, in der ich zugleich auch gemaischt habe. Geht natürlich auch nur zum Läutern in einem Plastikeimer oder ähnlichem, die Maische ist mit einem 2 Liter Messbecher recht schnell umgeschöpft.
Beim Panzerschlauch einfach die zwei Enden absägen/flexen, den Plastikschlauch rausziehen und fertig. Das Edelstahlgeflecht dann mit den 2 Stopfen verschließen und in den Hahn stecken. Der große Stopfen am Ende verschließt zum einen den Panzerschlauch, zum anderen sorgt er dafür, dass der Schlauch am Boden liegen bleibt und nicht schwimmt.

Alternativ kann ich den Läuterfreund von Brauhardware empfehlen, der hat bei mir den Panzerschlauch abgelöst und kostet auch nicht die Welt.

Viele Grüße, Jakob
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Re: Einkochtopf

#15

Beitrag von Frankenbier » Mittwoch 26. April 2017, 16:24

Ich nutze seit ca. einem Jahr den Biggie von Klarstein, 27 l, 2000 W sowohl zum Maischen, als auch zum Kochen.
Bin rundum zufrieden damit.

http://www.klarstein.com/Kuechengeraete ... Timer.html

Preislich dürfte eher momentan bei ca. 120 Euro liegen und damit über dem Budget von 50 Euro.

Viele Grüße

Daniel

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Re: Einkochtopf

#16

Beitrag von Frankenbier » Mittwoch 26. April 2017, 16:27

Zum Läutern noch...
Ich nutze das Läuterblech von MattMill. Das kann ich sehr empfehlen.

VG
Daniel

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Re: Einkochtopf

#17

Beitrag von metaler143 » Mittwoch 26. April 2017, 16:40

Frankenbier hat geschrieben:Ich nutze seit ca. einem Jahr den Biggie von Klarstein, 27 l, 2000 W sowohl zum Maischen, als auch zum Kochen.
Bin rundum zufrieden damit.
Da schon ein Einkocher gekauft wurde wohl nicht mehr relevant, aber ich besitze auch den Biggie und der macht seit etlichen Suden seine Arbeit gut und zuverlässig. Wie bei vermutlich allen Einkochern beziehen sich die 27 L Volumen auf den randvollen Topf, effektiv nutzbar sind ca. 22-23 L
Lässt sich mit einem Relais bzw. Funksteckdose, einem Rührwerk sowie einem Arduino bzw. Raspberry Pi auch super automatisieren.

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Re: Einkochtopf

#18

Beitrag von M0ps » Mittwoch 26. April 2017, 19:23

metaler143 hat geschrieben: Da schon ein Einkocher gekauft wurde wohl nicht mehr relevant, aber ich besitze auch den Biggie und der macht seit etlichen Suden seine Arbeit gut und zuverlässig. Wie bei vermutlich allen Einkochern beziehen sich die 27 L Volumen auf den randvollen Topf, effektiv nutzbar sind ca. 22-23 L
Lässt sich mit einem Relais bzw. Funksteckdose, einem Rührwerk sowie einem Arduino bzw. Raspberry Pi auch super automatisieren.
Für mich relevant - bin grade auf der Suche nach nem netten Kocher, der mit Rührwerk und Läuterfreund das "Herz" meiner All-in-One Anlage werden soll. Also danke für den Hinweis ;)
Obwohl ich aktuell dazu tendiere für 20€ mehr die digitale Version zu kaufen. Der Profi Cook 1066 ist ja wohl nicht mehr zum Brauen zu gebrauchen was man so hört.

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Re: Einkochtopf

#19

Beitrag von fairbrauen » Mittwoch 26. April 2017, 20:06

Danke Jakob für die Anleitung.

Ich denke wir werden es trotzdem mit dem Strainbuddy probieren. Falls hier noch jemand Tipps hat dann bitte her damit! ;)

Wir werden den Weck WAT14A als Einkochtopf verwenden und den Hahn austauschen. Hat hier jemand eine Idee welcher Hahn einen passenden Durchmesser für einen sauberen Durchlauf und Einbau (Emaille ist ja nicht so bearbeitungsfreudig) hat?

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Re: Einkochtopf

#20

Beitrag von Bierzwillinge » Mittwoch 26. April 2017, 20:51

Moin, eine sehr gute und günstige Alternative beim Läutern ist der hier http://adams-hardware.de/produkte/leuterator-gaerfass/
kostet 7,90. also nicht mehr als ein Panzerschlauch. Der ist leicht zu reinigen und passt in euren Gärbottich.
--Schwenkenbecher Heimbräu-- handgebraut seit 2005

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Re: Einkochtopf

#21

Beitrag von Polozzi » Mittwoch 26. April 2017, 22:27

Hallo,

ich habe auch so einen Einkochautomat, leider ist der Temperturregler nicht so perfekt.
Soll heißen der Drehknopf ist ausgeleiert, ich nutze ihn nur für Nachgüsse.
Drehknopf auf 60° gestellt, Wasser wird auf knapp 80° erhitzt.

Von daher gibt es bestimmt noch bessere.

Gruß aus Westsachsen

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Re: Einkochtopf

#22

Beitrag von metaler143 » Mittwoch 26. April 2017, 23:25

M0ps hat geschrieben: Für mich relevant - bin grade auf der Suche nach nem netten Kocher, der mit Rührwerk und Läuterfreund das "Herz" meiner All-in-One Anlage werden soll. Also danke für den Hinweis ;)
Obwohl ich aktuell dazu tendiere für 20€ mehr die digitale Version zu kaufen. Der Profi Cook 1066 ist ja wohl nicht mehr zum Brauen zu gebrauchen was man so hört.
Die digitalen Einkocher regeln zwar die Temperatur recht gut, sind aber für eine Automatisierung nicht so gut zu gebrauchen. Hier will man ja bewusst von einem externen Gerät (Raspberry Pi, Arduino, etc) die Temperatur messen lassen und entsprechend den Einkocher schalten. Und dafür eignet sich ein analoges Gerät besser, da man die Heizung hier einfach über Strom an/Strom aus schalten kann (Einkocher steht dabei auf Dauer ein/Temp max), das geht bei einem digitalen Topf, zumindest ohne Umbauten, nicht.
Wenn du also das komplette Maischprogramm automatisch laufen lassen willst, nimm einen analogen Einkocher und eine Steuerung dazu. Reicht es dir hingegen die Rasten nach und nach manuell am Gerät umzuschalten, nimm einen Digitalen.

Grüße Jakob

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Re: Einkochtopf

#23

Beitrag von Zwieseltaler » Donnerstag 27. April 2017, 00:36

Hi,

also ich hab mit einem EKA-3338 für 50€ angefangen. Der hat 1800W auf 20l. Allerdings hat die Heizung immer zu früh abgeschalten. Deshalb musste ich da was ändern, ohne den aufzuschrauben
https://zwieselbrau.wordpress.com/2016/ ... schaltung/

Schönen Gruß
André

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Re: Einkochtopf

#24

Beitrag von uckel » Donnerstag 27. April 2017, 12:31

fairbrauen hat geschrieben:Danke Jakob für die Anleitung.

Ich denke wir werden es trotzdem mit dem Strainbuddy probieren. Falls hier noch jemand Tipps hat dann bitte her damit! ;)

Wir werden den Weck WAT14A als Einkochtopf verwenden und den Hahn austauschen. Hat hier jemand eine Idee welcher Hahn einen passenden Durchmesser für einen sauberen Durchlauf und Einbau (Emaille ist ja nicht so bearbeitungsfreudig) hat?
Habe auch den strainbuddy. Für mich die bisher beste Läutermethode. Hatte damit noch nie Probleme , ganz im Gegensatz zu Panzerschlauch, Schlitzblechen (Mattmill) und Lochblech, sowie BIAB, die ich allesamt ebenfalls ausprobiert habe.

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Re: Einkochtopf

#25

Beitrag von fairbrauen » Donnerstag 27. April 2017, 15:16

Danke für alle Infos!

Wir werden den Weck WAT14A als Einkochtopf verwenden und den Hahn austauschen. Hat hier jemand eine Idee welcher Hahn einen passenden Durchmesser für einen sauberen Durchlauf und Einbau (Emaille ist ja nicht so bearbeitungsfreudig) hat?

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Re: Einkochtopf

#26

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 27. April 2017, 15:19

Da passen meistens Hähne mit einem 3/8" Reduzierstück dran. Sowas gibt es in den gängigen Brauershops.
Steht meistens sowas bei wie "Hahnset für Einkocher" oder so ähnlich.
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Re: Einkochtopf

#27

Beitrag von fairbrauen » Donnerstag 27. April 2017, 16:45

Also wir sind die Schritte jetzt nochmal durchgegangen und überlegen, welchen Hahn wir uns zulegen.
- Maische in Läuterbottich: Benutzt jemand einen großen Hahn um die Maische vom Einkocher in den Läuterbottich zu füllen? Wenn ja, wie groß sollte der Hahn dann sein?
- Würze in Gäreimer: Das sollte ja mit einem 1/2" Hahn auch funktionieren oder? Hier hätten wir uns überlegt diesen hier zu besorgen: https://www.amihopfen.com/Selbstbauteil ... qhur1uuio6 . Hat jemand Erfahrung, wie der Umbau klappt. Also im speziellen ob die Größe des Lochs im Weck Einkochautomat problemlos passt. Oder sollten wir hier den 3/4" Hahn verwenden?

Beste Grüße und vielen Dank!

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Re: Einkochtopf

#28

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 27. April 2017, 16:47

Für Maische durch den Hahn brauchst du schon 1 1/2" (1,5") - das wird nichts am Einkocher.

Maische einfach mit einem Meßbecher umschöpfen. Das geht ganz einfach und tut auch nicht weh :Bigsmile
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Re: Einkochtopf

#29

Beitrag von tommes » Donnerstag 27. April 2017, 16:59

Bernd, mit dem 1/2"-Hahn möchte er Würze nach dem Kochen ins Gärgefäß transferieren. Und ja- der reicht und sollte passen.

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Re: Einkochtopf

#30

Beitrag von fairbrauen » Donnerstag 27. April 2017, 17:41

Optimal!

Hat jemand schon mal ein Thermometer bei Amihopfen bestellt?

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Re: Einkochtopf

#31

Beitrag von metaler143 » Donnerstag 27. April 2017, 23:40

Der verlinkte 1/2" Hahn passt vermutlich nicht an den Einkocher, die Bohrung hat da normalerweise 3/8". Also entweder noch einen Reduziernippel auf 3/8" dazukaufen, oder einfach das "Hahnset für Einkocher" kaufen.

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Re: Einkochtopf

#32

Beitrag von M0ps » Samstag 29. April 2017, 21:39

:puzz
metaler143 hat geschrieben: Die digitalen Einkocher regeln zwar die Temperatur recht gut, sind aber für eine Automatisierung nicht so gut zu gebrauchen. Hier will man ja bewusst von einem externen Gerät (Raspberry Pi, Arduino, etc) die Temperatur messen lassen und entsprechend den Einkocher schalten. Und dafür eignet sich ein analoges Gerät besser, da man die Heizung hier einfach über Strom an/Strom aus schalten kann (Einkocher steht dabei auf Dauer ein/Temp max), das geht bei einem digitalen Topf, zumindest ohne Umbauten, nicht.
Wenn du also das komplette Maischprogramm automatisch laufen lassen willst, nimm einen analogen Einkocher und eine Steuerung dazu. Reicht es dir hingegen die Rasten nach und nach manuell am Gerät umzuschalten, nimm einen Digitalen.

Grüße Jakob
Das stimmt natürlich, aber ich denke Rührwerk + eine ordentliche Temperatursteuerung sind mir Automatisierung genug. Ein paar mal die Temperatur zu ändern ist ja wirklich keine große Arbeit.
Allerdings ist die Preisdifferenz zu einem einfachen Emaille-Einkocher natürlich schon reizvoll... Andererseits wenn schon denn schon

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Re: Einkochtopf

#33

Beitrag von Migu0001 » Sonntag 30. April 2017, 10:24

Sura hat geschrieben: Als Hahnersatz geht allerdings auch das "Abziehrohr aus Edelstahl" mit einem Silikonschlauch am anderen Ende. Benutze ich auch, geht ziemlich gut und der Whirlpool ist ohne Hahn immer wieder perfekt gelungen.
Das würde mich genauer interessieren. Welche Bedingungen müssen dafür erfüllt sein? Also muss der Kochbehälter nur unwesentlich höher stehen, und irgendwie muss doch der Schlauch erst "angesaugt" werden, bevor das hydrostatische Prinzip greift?

Grüße
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Re: Einkochtopf

#34

Beitrag von hoggel1 » Sonntag 30. April 2017, 20:35

Migu0001 hat geschrieben: Das würde mich genauer interessieren. Welche Bedingungen müssen dafür erfüllt sein? Also muss der Kochbehälter nur unwesentlich höher stehen, und irgendwie muss doch der Schlauch erst "angesaugt" werden, bevor das hydrostatische Prinzip greift?

Grüße
Hallo,

Ich habe das Prinzip auch öfters genutzt. Der Boden des Kochbehältes muss höher stehen als das Gärfass. Vom Ansaugen rate ich ab. Besser vorher den Schlauch und das Abziehrohr mit Wasser füllen, die letzten 10 Minuten mitkochen und dann den Schlauch öffnen (ein Hahn hilft hier deutlich) und das Wasser rauslaufen lassen. Wenn die Würze kommt, in das Gärfass laufen lassen.

MfG
Thomas

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Re: Einkochtopf

#35

Beitrag von Sura » Montag 1. Mai 2017, 14:02

Migu0001 hat geschrieben:
Sura hat geschrieben: Als Hahnersatz geht allerdings auch das "Abziehrohr aus Edelstahl" mit einem Silikonschlauch am anderen Ende. Benutze ich auch, geht ziemlich gut und der Whirlpool ist ohne Hahn immer wieder perfekt gelungen.
Das würde mich genauer interessieren. Welche Bedingungen müssen dafür erfüllt sein? Also muss der Kochbehälter nur unwesentlich höher stehen, und irgendwie muss doch der Schlauch erst "angesaugt" werden, bevor das hydrostatische Prinzip greift?

Grüße
Geht mit sowas einwandfrei. Beim ansaugen muss man ein bischen aufpassen das man das nicht durch die Pumpe zieht und bevor es wirklich läuft den Schlauch in den Gäreimer plumpsen lässt.
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