ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

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ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#1

Beitrag von brötchenfluss » Freitag 9. Juni 2017, 09:20

Hallo,

ich wollte mich zwar erst an einen anderen (Mini-Keg) Thread dranhängen, mach' aber doch einen eigenen auf, in der Hoffnung, dass vielleicht ein anderer ukeg Besitzer ein ähnliches Problem hatte und dieses lösen konnte...

Vor ca. 2 Wochen habe ich mir ukegs (3x 64er u. 1x128er; 2 für Kollegen) online in den USA gekauft. Nicht über Growlerwerks - die verschicken nicht nach Europa (vermutlich aus dem Grund) - sondern über MoreBeer. Das hat alles soweit auch gut geklappt. Heute war ich nun beim Zoll, um die Teile abzuholen. Pustekuchen. Der Zollbeamte sagte mir, dass ich die Teile nur importieren dürfe, wenn vom Hersteller/Versender eine in Deutscher Sprache verfasste Konformitätserklärung/Bedienungsanleitung vorliegen würde. Und die habe ich eben nicht. Für mich gäbe es drei Möglichkeiten, nämlich entweder das Paket kostenfrei an den Absender zurückzuschicken oder eine in Deutscher Sprache verfasste Bescheinigung aufzutreiben und vorzulegen oder alles ans hessische Landeslabor (?) zur Untersuchung zu schicken (mit ggf. weiteren Kosten und gar möglicher Vernichtung). Das sei zu meiner Sicherheit, weil schließlich Lebensmittel/Bier in die Teile käme. Da ich wenig Hoffnung habe, dass mir MoreBeer oder gar Growlerwerks eine solche Bescheinigung geben können (Growlerwerks verschickt ja nicht nach Europa und somit werden die mir sicherlich den Vogel zeigen), habe ich jetzt alles ans Landeslabor schicken lassen.

Das sei so Gesetz seit Juni 2016. Das würde erklären, warum ich noch im Mai 2016 ebenfalls von MoreBeer 8 Torpedo Kegs (4 für mich) habe importieren können.

Hat wer dieses Jahr schon einen ukeg gekauft und bekommen und ebenfalls dieses Problem gehabt (und hat solch eine Bescheinigung)?

Diese Regelung würde dann ja potentiell auch andere Bierbrauartikel-Bestellungen aus dem Ausland betreffen (wie diese kleinen Mini-Kegs aus China). Ausgenommen davon wären lediglich Schuhe, Schmuck, Bücher und DVDs/Blu Rays. Da bin ich nicht erfreut gespannt darauf, was passieren wird, wenn endlich dieses iGulu Bierbraumaschine aus China fertig ist (Kickstarterprojekt von ca. 1-2 Jahren). Bei elektrischen Teilen wären sie noch genauer...

Wenn jedoch das hessische Landeslabor das ok gibt, dürfte ich noch mehr importieren...

Grüße
Gordon

edit: Unbedenklichkeitsbescheinigung durch Konformitätserklärung ersetzt.

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#2

Beitrag von Havana » Freitag 9. Juni 2017, 13:00

Etwas o.t. aber für den einen oder anderen vllt. interessant.
Habe eine ähnliche Erfahrung mit einem Wok Brenner aus China gemacht. Fehlendes CE und keine deutsche Bedienungsanleitung und das Ding wurde nicht rausgegeben. Rücksendung oder Vernichtung durch den Zoll.
Auch zweckentfremdet als Dekostück schützt nicht.
Eine Zoll Mitarbeiter hat mir gesagt: EU macht Verordnungen, Deutschland setzt um und die anderen scheren sich nicht drum.
Das ganze ist jetzt beim Anwalt. Mal sehen was geht.
Kleine Anekdote: Ich komme fast jedes Jahr in ein kleines franz. Städtchen in der Haute Provence. Da gibt es einen Fleischerladen in dem hängen jede Menge präparierte Tiere an der Wand (Jäger). War vor kurzem dort und habe wieder vorbeigeschaut obs den noch gibt. Es gibt ihn noch. Man stelle sich das in Dtschld. vor.

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#3

Beitrag von philipp » Freitag 9. Juni 2017, 13:05

An den ursprünglichen Threadersteller: Warum fragst du nicht einfach mal bei deinem Händler oder Growlerwerks nach? Mehr als nein sagen können die nicht. Und - mal ganz ehrlich - denen direkt schon das "Nein" zu unterstellen ist auch dämlich.

Im Zweifel übersetzt du denen halt die Bedienungsanleitung, Win-win. Für die sowieso interessant, dann könnten die plötzlich richtig nach Deutschland liefern.
Havana hat geschrieben: Habe eine ähnliche Erfahrung mit einem Wok Brenner aus China gemacht. Fehlendes CE und keine deutsche Bedienungsanleitung und das Ding wurde nicht rausgegeben. Rücksendung oder Vernichtung durch den Zoll.
Jau, Skandal, dass in Deutschland Gas-Geräte den deutschen Anforderungen entsprechen müssen.
Kleine Anekdote: Ich komme fast jedes Jahr in ein kleines franz. Städtchen in der Haute Provence. Da gibt es einen Fleischerladen in dem hängen jede Menge präparierte Tiere an der Wand (Jäger). War vor kurzem dort und habe wieder vorbeigeschaut obs den noch gibt. Es gibt ihn noch. Man stelle sich das in Dtschld. vor.
Bis vor kurzem gab es noch ein strikte Trennung zwischen den Fleischsorten (Rind/Schwein/Geflügel - Wild - Pferd). AFAIK wurde das aufgeweicht. So einen Laden kenne ich aber. (Also einen Fleischer, der alles von einem Wagen verkauft).
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/h ... ew/1817246

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#4

Beitrag von brötchenfluss » Freitag 9. Juni 2017, 13:18

philipp hat geschrieben:An den ursprünglichen Threadersteller: Warum fragst du nicht einfach mal bei deinem Händler oder Growlerwerks nach? Mehr als nein sagen können die nicht. Und - mal ganz ehrlich - denen direkt schon das "Nein" zu unterstellen ist auch dämlich.

Im Zweifel übersetzt du denen halt die Bedienungsanleitung, Win-win. Für die sowieso interessant, dann könnten die plötzlich richtig nach Deutschland liefern.
Ich sagte wenig Hoffnung und nicht, dass es unmöglich ist und ich es erst gar nicht versuchen würde. Angeschrieben habe ich sie und parallel die Dinger ins Labor gehen lassen. Bis sie im Labor aktiv werden würden, hätte ich noch einige Tage Zeit und könne bis dahin die entsprechende Bescheinigung nachreichen. Und eben hier, falls jemand anderes das schon mit den ukegs mitgemacht hat und vielleicht eine entsprechende Bescheinigung hat.

Grüße
Gordon

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#5

Beitrag von §11 » Freitag 9. Juni 2017, 14:06

Die Frage ist ob du eine Konformitaetserklaerung im Sinne der CE Zertifizierung brauchst, also die Aspekte Sicherheit und Gesundheitsanforderungen. Letzteres duerfte letztendlich ueberhaupt kein Problem sein, da es auch in USA Anforderungen an Werkstoffe mit direktem Lebensmittelkontakt gibt. Das erstere koennte etwas schwieriger warden, da so ein Fass ja einen Drucktank darstellt und entsprechend dieser auch getestet warden muss.

Das Problem ist hier aber ganz ehrlich nicht nur die EU sondern speziell Deutschland. Unser Amtsschimmel tut sich extreme schwer irgendetwas anzuerkennen was nicht in deutschen Amtsstuben ausgestellt wurde. Es ist dabei vollkommen egal ob die Anforderungen und Pruefverfahren absolut indentisch oder gar kritischer sind. Nicht Deutsch = nicht gut. Ich koennte dir da eine schier endlose Geschichte erzaehlen was die Anerkennung auslaendischer Lizenzen angeht, bis zu dem Punkt das meine Faehigkeit Deutsch zu sprechen in Frage gestellt wurde (meine Familie ist irgendwann im Mittelalter das erste mal erwaehnt, seit dem wohnen wir in Deutschland, ich bin in Muenchen geboren und hab 34 in Deutschland gelebt...)

Ohne jemand zu nahe treten zu wollen, aber unsere Beamtenkaste scheint sich halt sehr schwer zu tun wenn etwas nicht exakt so Schwarz auf Weiss in ihren VO zu finden ist. Man muesste ploetzlich selbst Entscheidungen treffen und das scheint schwer zu fallen.

Gruss

Jan
„porro bibitur!“
Die Seite zum Buch "Bier brauen" https://www.jan-bruecklmeier.com/
Die Seite zur HBCon https://heimbrauconvention.de/
https://headlessbrewer.wordpress.com/

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#6

Beitrag von fg100 » Freitag 9. Juni 2017, 14:16

Ich vermute mal es geht um eine fehlende CE Zertfizierung. Die kannst du als Importeur auch selbst erstellen. Ist gar nicht so schwer und kann man wirklich selbst machen. Ohne TÜV usw.
Frag mal im Bekanntenkreis jemanden der in der Entwicklung oder Konstruktion arbeitet und dir dabei helfen kann. Selbst über Google findest du darüber einiges.
So grob das Vorgehen zur Zertifizierung:
Am einfachsten wäre es es gibt was ähnliches bereits bei uns auf dem Markt. Dann kannst du aus deren Anleitung die betreffenden Normen entnehmen. Vermutlich eine Norm über Druckbehälter. Eine Sicherheitsanalyse erstellen, Betriebsanleitung erstellen und Konformitäterklärung und sich somit selbst das CE Zeichen erstellen. Damit dann zum Zoll.

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#7

Beitrag von fg100 » Freitag 9. Juni 2017, 14:22

§11 hat geschrieben: Das Problem ist hier aber ganz ehrlich nicht nur die EU sondern speziell Deutschland. Unser Amtsschimmel tut sich extreme schwer irgendetwas anzuerkennen was nicht in deutschen Amtsstuben ausgestellt wurde.
Ich hatte lange Zeit mit Geräten zu tun die in die USA exportiert wurden und ein UL Approbation brauchten. Das was du hier schreibst kann man genau so in umgekehrter Richtung ansetzten und proklamieren. Da ist die USA nicht anders.

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#8

Beitrag von Cyclops » Samstag 10. Juni 2017, 09:00

Wäre das verhasste TTIP am Ende doch zu irgendetwas gut gewesen?

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#9

Beitrag von Tibor » Samstag 10. Juni 2017, 09:01

Mal eine Frage, wäre der Import mit dem Freihandelsabkommen einfacher?

Gruss
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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#10

Beitrag von Waldwolf » Samstag 10. Juni 2017, 17:54

Dann bin ich gespannt, meine beiden sollen auch bald unterwegs sein. ...

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#11

Beitrag von philipp » Sonntag 11. Juni 2017, 08:13

Cyclops hat geschrieben:Wäre das verhasste TTIP am Ende doch zu irgendetwas gut gewesen?
"Kommt darauf an".

Wenn du als Hersteller von einem Geheimgericht verknackt werden willst, weil du unwissend eine amerikanische Sicherheitsauflage verletzt hast: Ja.


Und: Auch in Deutschland muss jedes Produkt ein CE-Kennzeichen tragen. Darf sonst nicht verkauft werden.
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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#12

Beitrag von Kurzhauber » Sonntag 11. Juni 2017, 15:21

Und: Auch in Deutschland muss jedes Produkt ein CE-Kennzeichen tragen. Darf sonst nicht verkauft werden.
Ich würde es mal damit versuchen, dass es sich um einen Bausatz bzw. Halbfertigteil handelt; dafür ist kein CE erforderlich. CE brauchst Du als sog. In-Verkehr-Bringer; wenn Du es nicht in Verkehr bringst ist es nicht relevant. Die CE-Konformitätserklärung erstellt - wenn es der Produzent nicht tut - der Importeur - also Du. Dafür sind weder Labortests noch Prüfungen erforderlich. Es handelt sich um eine Eigenerklärung, das das Produkt den Regeln der EU entspricht. (Gilt nicht für Medizingeräte usw.).

Gruss, Bruno

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#13

Beitrag von brötchenfluss » Mittwoch 14. Juni 2017, 07:40

So, MoreBeer und Growlerwerks haben geantwortet. Beide können nicht helfen. Growlerwerks schreiben, dass das bzw. die Kosten des CE Labels u.a. der Grund wäre, warum sie selbst nicht nach Europa verkaufen. Sie hätten schon ein paar wenige ukegs nach Europa verschickt und bisher von keinen Problemen gehört.

Mal schauen was da noch draus wird... Ich werde berichten.

Von hier https://homebrewshop.be/en/mini-kegs/13 ... steel.html kann man ggf. in Zukunft wieder welche bekommen. Auch 128er. Wann wissen Sie aber nicht. In den nächsten Wochen würden sie eine neue andere Alternative in den Shop bekommen.

@Waldwolf: Viel Glück und danke für deine PM.

Grüße Gordon

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#14

Beitrag von brötchenfluss » Montag 26. Juni 2017, 10:33

Der Zoll hat mich heute morgen angerufen, dass sie sie durchlassen. Und da ich schräg gegenüber arbeite, bin ich auch sofort hin sie abholen. Es hat also ein glückliches Ende genommen. Die Kegs wurden dabei weder zerstört, noch musste ich eine Gebühr für die Untersuchung (jemand hätte sich die ukegs angeschaut) zahlen. Der Zöllner sagte, dass wenn man es 100% genau nehmen würde, dass man sie dann eigentlich nicht importieren dürfte (fehlende Dokumente...), jedoch eine geringe Gefahr von den ukegs ausgehen würde und sie deswegen eine Ausnahme (?) machen würden/könnten. Es kann aber auch gut sein, dass er mit 'geringer Gefahr' die beiliegenden CO2 Patronen meinte. Es wunderte mich eh, dass die mit dabei waren und nicht auffielen. Die wären so absolut nicht zulässig, da kein Gefahrenhinweis-Aufdruck und kein umgekehrtes (?) Y drauf seien. Aber auch da würden sie eine Ausnahme machen. Vielleicht hätte es insgesamt das Problem nicht gegeben, wenn die Patronen nicht mit dabei gewesen wären.

So far
Gordon

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#15

Beitrag von Waldwolf » Montag 26. Juni 2017, 10:53

Das deckt sich mit dem email Verkehr den ich mit Growlerwerks hatte. Man wollte Importe im die eu aussetzen bis man hier eine Niederlassung hat, der Versand der Kartuschen wäre sonst ein Problem.
Meinen Vorschlag die einfach ohne Kartuschen zu versenden hat man begeistert angenommen, angekommen ist bisher aber leider noch nichts.

Mfg Andreas

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#16

Beitrag von Käptn Braubär » Dienstag 4. Juli 2017, 10:55

Na da haben sie den Ermessensspielraum genutzt - sei froh. Im Grunde liegen viele Dinge gar nicht an den Beamten, sondern an uns.
Hört sich bescheuert an ist aber so. Haben Beamte in den Augen einiger zuviel Ermessenspielraum und nutzen ihn erscheint es in der Presse und es schreit doch alle Welt "Wie kann das sein, daß ein einzelner das entscheidet, das muss mal grundsätzlich geregelt werden !" Haben sie zu Spielraum wenig ist sind sie "viel zu Bürokratisch" . Die Beamten sind eigentlich immer Schuld. Egal in welcher der beiden Phasen sie sind.

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#17

Beitrag von t3k » Dienstag 4. September 2018, 08:55

Moin Moin,

Ich hole den Beitrag
Mal nochmal hoch. Gibt es vielleicht weitere Erfahrungswerte ? Ich spiele auch mit dem Gedanken mir die Growlerwerks anzuschaffen. Ich finde sie einfach schick ;)
Kennt vielleicht jemand eine Shop über dem man problemlos beziehen kann ?

Gruß
T3K

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#18

Beitrag von Felix83 » Dienstag 4. September 2018, 11:43

iKegger hat doch auch so ne Thermoskanne. Muss man halt nen Hahn und CO2 selbst anschließen, aber da gibts ja auch fertige Lösungen.

https://ikegger.eu/products/4l-isoliert ... 7747549214
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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#19

Beitrag von cma410 » Dienstag 4. September 2018, 12:10

Das hält aber optisch keinem ernsthaften Vergleich stand! Die Kanne von iKegger ist ja sehr nett, aber wenn dann oben Zapfhahn und CO2-Patrone abstehen sieht das schon sehr provisorisch aus. Und der uKEG ist ein in sich stimmiges "Steampunk"-Paket :Drink.

Morebeer versendet die Teile durchaus auch nach Deutschland, wie sie etwas weiter unten auf dieser Seite https://www.morebeer.com/content/shipping_policy schreiben ("We do ship internationally."). Es wird halt nur ein wenig dauern. Die Jungs reagieren aber auf Mail-Kontakt üblicherweise recht zügig (oder eventuell direkt in einem Store anrufen!) und somit kann man sicher vereinbaren, dass sie die 2 im Lieferumfang normalerweise enthaltenen CO2-Patronen vor dem Versand aus der Box nehmen um Probleme zu vermeiden!

Ich habe meinen uKeg direkt in einem Store vor Ort gekauft und allerbeste Erfahrungen mit der Beratung vorab per Mail und später direkt im Store gemacht. Die sind ein überschaubar großer Laden und damit durchaus noch in der Lage, individuell auf ihre Kunden einzugehen :thumbup .

Gruß aus Wien
Christoph

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#20

Beitrag von Felix83 » Dienstag 4. September 2018, 12:53

Ich hab bei Morebeer mal eine kleine Pumpe und einen Schlauch bestellt. Die wollten dann 69 $ für den Versand haben...

Klar, designtechnisch ist das kein Vergleich! Aber form follows function! :thumbsup
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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#21

Beitrag von t3k » Dienstag 4. September 2018, 17:17

Für from follows Funktion habe ich die 9L jolly Kegs ;)
Um was edles auf den Tisch stellen zu können (bei bedarf) wollte ich diesen Satz gern mal umdrehen ;)

Danke für den Tipp mit more beer ... das überlege ich mir mal. Weiter oben im Beitrag war doch noch die Rede von „eigentlich geht das so nicht, aber wir machen mal ne Ausnahme“ ... ging es da wirklich nur um die co2 Patronen ?

Gruß
T3K

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#22

Beitrag von brötchenfluss » Sonntag 9. September 2018, 18:56

Ich schreibe mal frei raus und etwas ungeordnet:

Das war ich mit dem "eigentlich geht das so nicht, aber wir machen mal ne Ausnahme", jedoch bezog sich das auf den Import beim deutschen Zoll. Meine ukegs stammen auch von more beer und der Kauf und der Versand liefen reibungslos (wie bereits schon einmal vor 2 Jahre mit den kleinen Torpedo Kegs). Die Zollproblematik kam evtl. durch die im ukeg Paket enthaltenen C02 Patronen zustande, in die Richtung klang es zumindest bei einem anderen weiteren Import nach den ukegs: Ich hatte es trotz meines ukeg-Zoll-Import-Problems nicht sein lassen können, unmittelbar die danach auf Kickstarter entdeckten Trailkegs zu pledgen (?). Als ich wegen denen zum Zoll musste / konnte, hatte ich schon das Schlimmste befürchtet. Es kam aber anders... Der Zoll Beamte kannte mich noch (sogar namentlich) und fragte interessiert, ob ich wieder so Mini-Bierfässchen gekauft hätte. Bzgl. des Imports war er lediglich / besonders an etwaig enthaltenen C02 Patronen interessiert und wollte wissen / sicherstellen, dass die keinesfalls dabei sind. Das versicherte ich ihm und bot ihm natürlich an, dass wir in alle Pakete reinschauen. Und wir fanden keine C02 Patronen... Und somit konnte ich die Trailkegs haben; er sagte auch noch, dass er jetzt wisse, was das sei und somit kein Problem darstellen würde. Dieses Mal ging es also gut. Zu Hause musste ich dann aber feststellen, dass doch C02 Patronen in den Paketen waren, was ich nicht wußte und was der Hersteller auch nicht derart verschickten wollte. Das gleiche war übrigens damals auch bei more beer. Sie sagten, sie würden die C02 Patronen rausnehmen, dann waren sie aber doch im Paket. Und dem Zoll Beamten ging es wohl u.a. auch hauptsächlich um die C02 Patronen. D.h. sollte man sich ukegs/Trailkegs aus den USA bestellen, so sollte man nochmal besonders darauf pochen, keine C02 Patronen mitgeschickt zu bekommen.

Die ukegs finde ich prinzipiell ganz nett, ich würde aber eher zu den Trailkegs raten, die mag ich insgesamt wesentlich mehr. Schön bei den ukegs ist, dass quasi alles integriert ist: Zapfhahn, C02 und Druckanzeige. Bei den Trailkegs hingegen gibt's ein Mini-NC-C02-Ventil für einen externen Mini-C02-Druckminderer und ein reguläres NC-Flüssigkeit-Ventil, auf den man wie bei regulären NC-Fässern ein Direkt-Zapfhahn seiner Wahl anbringen kann. Die Trailkegs haben auch einen Tragegriff, jedoch muss man bei diesen Zapfhahn und Druckminderer stets zusätzlich mitnehmen. Beim ukeg ist das wiederum nicht der Fall, weil alles fest mit dem ukeg verbaut ist. Das integrierte finde ich bei den ukegs den größten Pluspunkt, aber zugleich auch den größten Minuspunkt. Bei den Trailkegs kann es halt ab und zu etwas nervig sein, dass man noch den Mini-Druckminderer und einen Zapfhahn mitschleppen muss (in etwa einer extra Tüte).

Isoliert sind sowohl ukeg als auch Trailkeg. Ausreichend lange kühl halten tun beide. Wie lange, habe ich nicht gemessen bzw. war vorher stets das Bier leer getrunken.

Die ukegs muss man über einen Zapfhahn oder ähnliches befüllen. Bei den Trailkegs ist das natürlich auch möglich, aber aufgrund der NC-Ventile kann man z.B. auch von einem großen Fass schaumfrei umdrücken. Das geht einfacher und schneller als mit einem Zapfhahn. Sollte die Wahl auf ein Trailkeg fallen, so nicht vergessen, den kleinen NC-Gas-Ventil-Adapter mitzubestellen, so dass man die Gasseite eines Trailkegs mit der entsprechenden Gasseite eines regulären NC-Kegs verbinden kann.

Der ukeg Zapfhahn ist eher eine Spielerei. Weizenbier lässt sich damit aufgrund des höheren Kohlesäuregehalts schlecht zapfen. Der Hahn ist eher für schwächer karbonisierte Biere geeignet. Für ein gutes schaumfreies Zapfen muss man bei den ukegs auch stets den Druck weit unter Spunddruck wegnehmen, sonst kommt das Bier einfach so rausgeschossen. Das geht aber schon ganz ok, mit dem Druck wegnehmen und dann zapfen. Bei den Trailkegs wiederum kann man einen 'richtigen' Zapfhahn verwenden... Der Trailkeg Mini-Druckminderer funktioniert auch gut und ist recht wertig gebaut.

Insgesamt sind die ukegs und Trailkegs recht wertig gebaut. Bei den ukegs gefällt jedoch nicht, dass das Bier "etwas mehr mit dem Plastik" in Berührung kommt. Die C02 Patronen hängt quasi umfüllt durch einen Plastikdeckel im Bier. Ebenso ist das Schauglas aus irgendwelchem Plastik. Beim Trailkeg kommt nur ein Silikonschlauch (?) mit dem Bier in Berührung. Auch bzgl. der Reinigung ist der Trailkeg wesentlich einfacher. Letztendlich gibt da nur den Silikonschlauch, die Flasche selbst ist dann aus Edelstahl und dann hat man noch den aus Metall bestehenden Deckel mit seinen NC-Ventilen. Bei den ukegs wiederum ist alles viel mehr verspielt und verschnörkelt. Den Hahn etc. pp. kann man (wohl) auch abschrauben, aber das sieht mir recht umständlich aus.

Bei den ukegs lassen sich die C02 Patronen öfters mal nicht richtig druckstabil in den Deckel "einstecken" (durch die Plastikhülle a la Sahne-Siphon) und die Patrone gibt dann gleich 'etwas' (ständig) C02 ab. Grund ist der, dass durch den scharfen Grat an manchen C02 Patronen die Dichtung schnell zerschleißt. Sollte man sich somit für ukegs entscheide, so empfehle ich auch gleich einen Satz entsprechender Ersatzdichtungen mitzubestellen. Ich kaufte ich damals gleich N ukeg Ersatzteilsätze (mit u.a. einen Schlüssel für die Demonate des Zapfhahns und der anderen ukeg Bauteile), allerdings gab es die damals nur von ukeg selbst, welche wiederum (damals?) nicht nach Europa verschickten. Die Ersatzteile kaufte und schickte mir damals ein Bekannter aus den USA.

Die ukegs kann man gefüllt auch schlecht auf die Seite legen; dann läuft gefühlt Flüssigkeit aus. Auf die Seite legen etc. pp. ist bei den Trailkegs kein Problem. So kann man die z.B. auch mal in den Kühlschrank legen. Bei den ukegs geht das nur halbwegs gut, wenn sie nicht mehr ganz voll sind. Von den ukegs habe ich 1x 1/2 gal und 1x 1 gal. Ich dachte, dass zumindest die 1/2 gal in meine Kühlschrank-Seitentür passt. Leider ist der kleine ukeg schon zu groß im Durchmesser dafür (trotz großem Side-by-Side Kühlschrank). In den Kühlschrank stellen kann ich sie auch nicht unbedingt, dafür sind sie schon zu hoch, so dass mir anderweit Platz verloren geht. Die Trailkegs sind noch etwas höher und passen ebenfalls weder in die Seitentür noch aufrecht in den Kühlschrank.

Die Optik und die Integriertheit der ukegs finde ich nach wie vor gut. Insbesondere, wenn man nicht viel mit sich herumtragen möchte: ukeg füllen und mitnehmen. Das ist auch ganz nett, wenn man z.B. einen ukeg mal z.B. dem Nicht-Druckminderer-Zapfhahn-affinen Vater ausleihen möchte. Und bei den Trailkegs muss man eben immer noch den Druckminderer und Zapfhahn extra mitnehmen. Die Trailkegs mit aufgesetzten Zapfhahn + Druckminderer am Tragehenkel zu tragen, ist möglich, aber etwas umständlich. Das kann man zum Wechseln des Platzes machen, aber länger Tragen will man das mit angebrachten Zapfhahn und angebrachten Druckminderer nicht; ohne beides sind die Trailkegs natürlich gut am Tragegriff zu tragen. Ansonsten mag ich die Trailkegs lieber: Insgesamt weniger Plastik und durch die NC-Ventile wesentlich einfacheres Handling / mehr Möglichkeiten. Auch hatte ich bei den Trailkegs noch keine Probleme mit den Dichtungen. Und da sie so einfach aufgebaut sind, sind sie wesentlich einfacher sauber zu halten.

Wenn man sich einen ukeg kauft, würde ich zu dem großen ukeg raten (oder beide). Die knapp 2 Liter des kleinen sind schnell weg, insbesondere wenn man nicht ganz schaumfrei das ukeg befüllen konnte; dann sind ich kleinen vielleicht nur 1,5 l drin.

Muss man sich halt überlegen, ob man die Teil mit zusätzlich Zoll bzw. insbesondere der zusätzlichen Mwst. kaufen möchte. Wie hier im Thread schon einer geschrieben hat, gibt es etwas ähnliches wohl auch hier in Deutschland/Europa zu kaufen (die Optik gefällt mir jedoch nicht so), was dann ähnlicher zu den Trailkegs ist (extra externe Zapfhahn + extra externe Mini-Druckminderer).

Und was ich auch noch bei den Trailkegs 1A fand: Bei den Trailkegs bestellte ich 3 Kannen mit 2 NC-Ventil-Deckeln. 2 Kannen waren bei Ankunft verbeult (aber dennoch funktionstüchtig). Das schrieb ich dem Trailkeg Support inkl. Bildern und die schickten mir anstandslos und ohne Kosten meinerseits 2 Ersatz-Kannen; und die verbeulten konnte ich behalten. Innerhalb 3 Wochen waren die aus den USA hier in Deutschland und durch den Zoll bekam ich sie ohne Zoll/Mwst als Ersatzlieferung. ukeg hätte das nicht gemacht...

Grüße
Gordon

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#23

Beitrag von t3k » Montag 10. September 2018, 08:04

Hey Gordon,

Danke für die ausführliche Rückmeldung.

Gruß
T3K *der nach wie vor grübelnde* ;)

akacpn
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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#24

Beitrag von akacpn » Montag 10. September 2018, 11:22

Hallo

FYI

Es gibt ein Händler in Norwegen welcher die Teile vertreibt:
https://brewshop.no/butikk/merker/growlerwerks-1

Gruss Alex

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#25

Beitrag von cma410 » Montag 10. September 2018, 13:48

akacpn hat geschrieben:
Montag 10. September 2018, 11:22
Hallo

FYI

Es gibt ein Händler in Norwegen welcher die Teile vertreibt:
https://brewshop.no/butikk/merker/growlerwerks-1

Gruss Alex
Der verlangt auch stolze NOK 543,- Versand. Das sind auch hier mehr als € 60,-. Und ein Paket aus Norwegen geht ebenfalls durch den Zoll. Da kann man also gleich in den USA bestellen.

Gruß aus Wien
Christoph

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#26

Beitrag von t3k » Mittwoch 26. September 2018, 06:39

Nen Kollege von mir ist gerade in den USA.
Er würde mir das Set hier kaufen, die CO2 Kartuschen raus nehmen und es zusammen mit einem Paket von unserer Amerikanischen an unsere Deutsche Niederlassung schicken.

https://www.growlerwerks.com/collection ... s/ukit-128

Seht ihr hier Probleme ? Oder sollte das so funktionieren ?

Gruß
T3K

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#27

Beitrag von cma410 » Mittwoch 26. September 2018, 07:28

Sollte funktionieren. Kann aber sein, dass der Zoll ein Auge darauf wirft und Zoll sowie Einfuhrumsatzsteuer vorschreibt. Daher besser an Deine Privatadresse schicken lassen, sonst bekommt die Firma die Vorschreibung.

Gruß aus Wien
Christoph

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#28

Beitrag von t3k » Donnerstag 27. September 2018, 08:48

Moin Christoph,

Danke für die Rückmeldung.
Da bin ich mal gespannt ob das klappt und was das ganze unterm Strich kosten wird ;)

Cheers
der Nils

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#29

Beitrag von t3k » Montag 12. November 2018, 16:34

Moin Moin,

Heute istbdas schicke Teil gekommen !
Ein Kollege aus unserer Amerikanischen Niederlassung hat es mir über die Firma geschickt. Die CO2 Kartuschen hat er vor dem weiterversandt herausgenommen und Susen dran geschrieben das die Kartuschen entnommen wurden. Auf diese Weise ist es ohne Zwischenfälle oder Zoll-Termin bei mir angekommen.

An die andren uKeg-Besitzer hat einer von euch für mich eine Bezugsquelle für CO2 Kartuschen die zuverlässig funktionieren ? Meine haben ein Gewinde und scheinen etwas zu dick zu sein. Jedenfalls kriege ich das teilnso nicht dicht. Den Hinweis, das man die innere Nuss anziehen soll habe ich bei der 2 Co2 Kartusche bereits beherzigt ;)

Cheers
T3K

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#30

Beitrag von brötchenfluss » Montag 12. November 2018, 16:56

Fein, dass es so reibungslos geklappt hat :-).

Ich habe meine CO2 Patronen von eBay. Suche mal nach z.B. "16g Patronen Bierkapsel". Eigentlich ist es eher so, dass es die mit Gewinde schwieriger gibt, als die ohne Gewinde.

Was für eine 'innere Nuss anziehen' hast Du denn gemacht?

Viel Spass mit dem uKeg u. Grüße
Gordon

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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#31

Beitrag von t3k » Montag 12. November 2018, 18:02

Moin Gordon,

Ok, dann schaue ich gleich mal ... schade das ich nicht die selben Kartuschen verwenden kann wie die für mein 9L-Keh direkt Adapter ... da brauche ich das Gewinde weil die Teile dort direkt reingeschraubt werden.

Bezüglich der Nuss ... da hab ich halt mal die Bedienungsanleitung gelesen ;)
Ich hoffe man kann es erkennen, ich hab’s mal abfotografiert. So wie ich es verstehe meinen die die innere Gewindenuss also das Teil gegen das die CO2 Kartuschen gedrückt wird.

Cheers
T3K
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Re: ukeg USA-Import - Konformitätserklärung notwendig

#32

Beitrag von TheOneFoot » Mittwoch 27. Februar 2019, 19:05

Servus,
https://www.brouwland.com/de/unsere-pro ... beh-r/ukeg

Jetzt auch in Deutschland zuhaben, unter anderem auch Ersatzteile.

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