Grainfather Nachteile?

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Grainfather Nachteile?

#1

Beitrag von Hobbyhopfenbauer » Sonntag 2. Juli 2017, 09:22

Hallo Zusammen,

ich braue aktuell in der Einkocherklasse, würde aber gerne etwas mehr automatisieren damit ich nicht immer einen ganzen Tag für einen Sud brauche.

Mit dem Grainfather sollte das eigentlich funktionieren, allerdings frage ich mich warum nicht jeder so einen hat? Normalerweise würde ich sagen der Preis ist der Grund, aber wenn ich so aufsummiere was manch einer hier an teuren Gerätschaften (Thermopot, Hendiplatten, Gestelle, Läuterhexe/-blech, Rührwerk, umbau auf andere Kugelhähne, Temperaturschalter, 2. Pot zum Läutern...) hat um in der 30 Liter Klasse zu brauen dann ist es nicht mehr soweit bis zum Grainfather.

Welche Nachteile hat der Grainfahter oder was kann ich mit dem System nicht machen? (Stammwürzemessen von dem was beim Läutern abläuft geht wohl nicht)

Danke
Frank

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Re: Grainfather Nachteile?

#2

Beitrag von Exedus » Sonntag 2. Juli 2017, 09:35

Bei mir ist es so, dass das Bier brauen nicht bloß Mittel zum Zweck ist, sondern essentieller Bestandteil des Hobbys.

Ich lege gerne selbst Hand an und möchte auf eine Automatisierung verzichten.

Außerdem ist für mich auch das "basteln" Teil des Hobbys "brauen" und das geht bei ner selbst entworfenen Anlage sehr gut. Da kann man stets was verbessern, umbauern, etc.

Und das ist für mich auch der größte Nachteil an all diesen automatisierten Kaufversionen :)
Meine Anlage

mit freundlichen Grüßen

Steven

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Re: Grainfather Nachteile?

#3

Beitrag von Boludo » Sonntag 2. Juli 2017, 09:39

Wenn ich im Thermoport Bottichmaische mache, hab ich genau so wenig Arbeit und es dauert auch nicht länger, eher sogar kürzer. Einmischen, Deckel drauf, nach einer Stunde unten den Hahn aufmachen. Eventuell zwischen durch noch mal kochendes Wasser zubrühen.
Den GF kenne ich nicht, aber bei Malzrohranlagen ist man normalerweise nicht so flexibel, da eine Mindestmenge Hauptguss vorgegeben wird. Besonders bei hohen Stammwürzen kann das ein Thema sein, zumindest beim Braumeister.
Beim BM weiss ich, dass man trotz Automatisierung doch dabei bleiben muss um das Malzrohr zu drehen, zumindest wenn man ein wenig mehr Ausbeute will.
Dann könnte man sich noch über das Thema Oxidation der heißen Würze unterhalten.
Ich persönlich bin auch froh um möglichst wenig Technik. Dann kann schon weniger kaputt gehen.
Aber natürlich ist so ein GF eine feine Sache, wenn man Wert auf Automatisierung legt.

Stefan

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Re: Grainfather Nachteile?

#4

Beitrag von Terrassenbräu » Sonntag 2. Juli 2017, 09:42

Hallo Frank

Warum hat nicht jeder einen? Nun ja ich denke, dass einerseits die oben genannten Teile wie Hendiplatte & Co nicht alle auf einmal angeschafft werden müssen und so sich die Investitionen ein wenig über die Zeit verteilen. Der Grainfather und noch mehr der Braumeister machen halt einmal schnell einen größeren "brenner" in der Brieftasche. Zum anderen... der Grainfather wird in China produziert, und wenn ichs mir leisten könnte, würde ich halt zu einem europäischen Produkt greifen.

Ich selbst bin nach 5 Suden vom Einkocher auf den Grainfather umgestiegen. Nach 12 Suden damit kann ich aus meiner Sicht als einzigen Nachteil die etwas geringere Sudhausausbeute nennen (Durchschnitt 59%). Der etwas höhere Malzeinsatz ist mir aber als Hobbybrauer egal.

Ich möchte dem Grainfather System eine überdurchschnittliches Preis/Leistungsverhältnis zusprechen.

LG
Siegi

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Re: Grainfather Nachteile?

#5

Beitrag von Phips1702 » Sonntag 2. Juli 2017, 10:36

Hi Frank,

ich habe sowohl den GF als auch einen kompletten Eigenbau (den ich mir damals aufgrund des "ich kann mehr basteln" -Aspekts aufgebaut habe) und kann es vielleicht kurz so zusammenfassen:

GF:
- sehr schnelles System, ist für einen "schnell mal brauen"-Tag ideal. Mit schnell meine ich: schnell aufgebaut (ich muss immer auf- und abbauen), für seine knapp 2kW Leistung kocht das Ding auch relativ schnell
- Preis/Leistung sehr gut, vor allem weil man auch noch den Gegenstromkühler dabei hat und der ist wirklich sehr gut.
- Läutern geht systembedingt zu schnell, ich bin in der Zwischenzeit dazu übergegangen, die Würze noch eine Zeitlang beim Läutern über den angehobenen Malzkorb zu pumpen und gebe dann nach und nach das Läuterwasser dazu. Die Ausbeute ist aber trotzdem schlechter als beim Rührsystem.
- Die neue Steuerung ist klasse, ebenso die Integration von Rezeptverwaltung auf der GF-Seite
- Ich verwende den GF für Biere mit "normaler" Stammwürze, habe aber auch schon 16° Plato ohne größere Mühen rausgeholt. Am Ende vom Tag ist es zwar schade um die restlichen 10% aber im Grunde eigentlich auch egal, ich muss ja nicht kostendeckend arbeiten. Ich komme auch ca. auf die knapp 60 % Ausbeute, Tendenz eher drunter.
- ich hatte vorher den Braumeister 20L, der ist natürlich deutlich besser verarbeitet, aber ich muss sagen, dass der GF besser durchdacht ist (die Lösung, die Pumpe zum Kühlen nehmen zu können z.B.)

Eigenbau 37L:
- sehr flexibel, ordentlich Dampf durch eine Hendi und einen 10kW Hockerkocher
- CraftbeerPi-Steuerung ist super und sehr flexibel
- die Ausbeute ist deutlich besser, das Läutern ist viel besser kontrollierbar - das ist eher "klassisches" Bierbrauen als es beim GF der Fall ist (Vorschießen gibts z.B. beim GF nicht). Kann aber auch natürlich besser in die Hose gehen, wenn man zu schnell läutert :-)
- die Malzmenge ist größer, ich könnte sicher bis 7 kg gehen ohne dass der Rührer Probleme macht
- ziemlich viel Aufwand was Aufbau und Abbau betrifft (verglichen mit dem GF)
- Eigenbau mit guten Teilen kostet nicht weniger als ein GF.

Ich würde sagen, für jemanden, der einfach am Wochenende mal unkompliziert ein Bier brauen will ist der GF eine schöne Sache. Für jemanden, der mehr optimieren und schrauben will, wird der GF zu langweilig ;-)

LG
Philipp
Viele Grüße aus der Pfalz,
Philipp

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Re: Grainfather Nachteile?

#6

Beitrag von chaos-black » Sonntag 2. Juli 2017, 10:50

Ich hätte auch gedacht, dass der Malzkorb jenachdem was man will Vor- oder Nachteil ist. Nachteile davon wären mMn die geringere Kontrolle beim Läutern (aber da gefällt mir der Einfall mit dem wieder drauf pumpen ganz gut) und der verstärkte Sauerstoffeintrag weil es eben höhenbedingt plätschert.
Es müsste eigentlich auch eine Mindestwassermenge geben. Da ich aber eher immer versuche mehr als weniger Bier zu brauen war ich mit diesem Problem noch nicht konfrontiert. Ich hab aber mal von einem verkürzten Rohr gelesen, das man original kaufen kann um damit kleinere Sude zu fahren.
Dass man beim Braumeister nicht so gut höhere Stammwürzen einbrauen können soll hab ich hier auch schon öfter gelesen. Bei meinem Grainfather braue ich aber i.d.R mit 7-8kg Schüttung und ich benutze das auch oft für High Gravity. Also die eben genannte Malzmenge bis 7kg beim Eigenbau ist definitiv geringer.
Bzgl Sudhausausbeute ist es glaube ich nötig beim Grainfather ein paar mehr Tricks anzuwenden, z.B. langsames Einmaischen und dabei ordentlich(!) Malz umrühren nach jedem Löffel (siehe die Brauvideos von David Heath bei Youtube). Mach ich auch nicht immer, bin aber trotzdem bei ~63-64% SHA% im Durchschnitt. Der Nachteil des GF ist dabei dann, dass man etwas mehr machen muss um die SHA hoch zu halten.

Für mich persönlich überwiegen die Vorteile deutlich, aber das hab ich ja schonmal alles lang und breit gepostet :Greets
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Re: Grainfather Nachteile?

#7

Beitrag von Hobbyhopfenbauer » Sonntag 2. Juli 2017, 11:23

Danke schomal für die Antworten, klingt s als hätte ich an der Stelle keinen wesentlichen Denkfehler. Hatte beführchtet ich bekomme eher Antworten die in die Richtung gehen: "viel zu teuer für das was er leistet und Einschränkungen beim Brauprozess"

Ich habe mir das gerade nochmal mit der Android App angesehen. So wie ich das sehe läuft da ohen Registrierung mal wieder garnichts und ich bin gezwungen meine Daten für die App herauszugeben auch wenn man schon Brauequipment für gut 800€ gekauft hat. :Waa :Waa :Mad :Mad :Mad
Sorry ich finde das wieder einmal nur nervig. Vielleicht will ich meine Braurezepte ja mal für mich behalten.

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Re: Grainfather Nachteile?

#8

Beitrag von Terrassenbräu » Sonntag 2. Juli 2017, 11:57

Schau mal unter "Quick Profiles"! Da gibst Du Dein Rezept am Handy ein (und speicherst es auch nur da). Bei Braubeginn überträgst Du das Rezept dann per Bluetoot auf den Grainfather. Da wird nichts online gespeichert.

Nur Wenn Du online Rezepte holen oder selbst online erstellen willst benötigst du ein Login.

LG
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Re: Grainfather Nachteile?

#9

Beitrag von Sura » Sonntag 2. Juli 2017, 12:06

Ich kenne den Grainfather nicht. Ich kann den auch nicht mit dem Braumeister oder der Eule vergleichen. Ich habe auch kein Rührwerk, Brausteuerung oder anderes Klimbim.

Was ich habe und brauche:
20l Wasserkocher, 20l Thermoport (bzw. was ähnliches), 25l Kochtopf auf einer Hendi. Dazu ein Paddel, ein Thermometer, einen Läutereinsatz, einen Schlauch. (Der Rest was danach auf dem Weg zum Gäreimer kommt ist sowieso ein weiteres Thema.)
Und noch ein Rechenblatt was ich vor dem brauen vorbereite und ausdrucke. Ist ein max. 20l Sudhaus, ist aber _meine_ Größe.
Der Rest ist wie bei Stefan: Wasser anheizen, einmaischen, und dann was anderes machen. Nach dem läutern (Hahn auf, warten, ggf. nachgiessen) kocht es im Topf schon fast. Bevor der Topf fertig gekocht hat, habe ich den Kocher und den Maischebottich schon gereinigt. Und der Topf braucht, nachdem die Ausschlagwürze ihn verlassen hast, auch nur 5 Minuten. Wenn ich alleine braue, das Rezept nicht zu kompliziert ist, brauche ich ca. 4-4,5h ohne Eile und bis alles aufgeräumt ist.

Vorteile: Mengenmässig kann ich alles zwischen 10l und 20l machen und brauche dafür kaum was umbauen. Doppelsude kein Problem: Solange es kocht, kann ich maischen. Rekord war bis jetzt ein sechsfach-Sud (nur Vorderwürze) in 9,5h. Für Experimente super!
Es kann auch nichts kaputt gehen, ich habe keine Probleme mit Pumpen usw., der Reinigungsaufwand ist minimal. Am Gäreimer reinige und vorbereite ich länger als an allen anderen.

Ich würde das nicht gegen einen Automaten tauschen wollen. Das einzige was der besser kann, ist automatisiert Rasten fahren. Ich spare also nur die 2-3mal 2min Mehraufwand den ich dann tatsächlich zusätzlich habe. Dafür muss ich mehr putzen, habe mehr Sorgen, und einen höheren Anschaffungspreis.
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: Grainfather Nachteile?

#10

Beitrag von Boludo » Sonntag 2. Juli 2017, 12:10

Man kann eine sehr gute Würze auch mit einer Campingkühlbox und einem Panzerschlauch herstellen.
Dazu einen Hockerkocher oder Hendi und einen großen Topf zum Kochen. Da wird dann auch viel weniger Sauerstoff eingetragen, was die Würze meiner Meinung nach qualitativ sogar der aus dem GF überlegen macht. Gutes Würze braucht keine Technik. Eine gesteuerte Gefriere und eine Osmosranlage sind mir da wesentlich wichtiger.
Letztendlich ist das eine Ansichtssache.
Der geringe Platzbedarf beim GF und BM ist aber schon ein großer Vorteil.

Stefan

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Re: Grainfather Nachteile?

#11

Beitrag von Hobbyhopfenbauer » Sonntag 2. Juli 2017, 12:21

Terrassenbräu hat geschrieben:
Sonntag 2. Juli 2017, 11:57
Schau mal unter "Quick Profiles"! Da gibst Du Dein Rezept am Handy ein (und speicherst es auch nur da). Bei Braubeginn überträgst Du das Rezept dann per Bluetoot auf den Grainfather. Da wird nichts online gespeichert.
Die Option finde ich in der neuen App garnicht, ich muss mich erst einloggen, sonst geht mit der App garnichts.

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Re: Grainfather Nachteile?

#12

Beitrag von Hobbyhopfenbauer » Montag 3. Juli 2017, 17:33

Okay lso einloggen ging mit Mickey Mouse account, das passt also.
Da ich lieber woanders Bastel als an der Brauanlage denke ich dass ich eher der Grainfatheer brauer bin, mal sehen wann ich bereit für den Schmerz auf dem Konto bin und ihn bestelle....

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Re: Grainfather Nachteile?

#13

Beitrag von Tozzi » Dienstag 4. Juli 2017, 00:58

Du fragst ja gezielt nach den Nachteilen.
Gravierende solche kann ich Dir nach ca. 25 Suden damit nicht nennen...

Klar kann man an jedem Gerät irgendwas finden, was man besser hätte machen können.
Tragegriffe zum Beispiel wären fein.
Und das Sicherheitsventil nervt. Ist aber in 1 Minute ausgebaut.
Manchmal nervt auch die Silikondichtung an der unteren Filterscheibe. Erfordert etwas Übung (und evtl. einen Spritzer StarSan) um die so einzupassen, ohne dass die Dichtung abrutscht.

Ziemlich dumm ist der Resetknopf für die Sicherung des Heizelements angebracht. Ist halt der Bauart geschuldet.
Am Boden, in der MItte. Da kommt man im Fall der Fälle nicht ran.
Mir ist es noch nicht passiert, dass das rausgeflogen wäre, aber es gehört zu meinen Alpträumen.
Wenn man sichergehen will, stellt man den GF halt auf einen Schemel, der ein Loch in der MItte hat.

Für ein Münchner Helles wird wohl auch der Sauerstoffeintrag im Heißbereich grenzwertig bzw. suboptimal sein.
Bei den von mir bevorzugten Bierstilen (nein, entgegen meinem Ruf hier sind das nicht nur röstige Platobomben :Wink) macht das aber nix.

Schrotung und Sorgfalt beim Einmaischen wirken sich beim GF sehr stark auf die Ausbeute aus.
Ebenso die Menge der Schüttung. Aber auch da gibt es Tricks, notfalls halt doppelt maischen wie beim BM auch.
Der GF verträgt aber deutlich höhere Schüttungen als der BM.

Unten am Heizelement brennt gern mal was an, das lässt sich aber leicht verhindern, indem man hin und wieder beim Kochen mit dem Paddel drüberschrubbt, wobei man aber vorsichtig sein muss, um nicht den Hopfenfilter abzurühren, was dann ziemlich doof ist.
Saubergemacht ist das schnell wieder. Dazu nehme ich Barkeeper's Friend. Ein Reiniger auf Basis von Oxalsäure. Einmal drüberwischen, fertig.

Das Gerät ist leicht, handlich, sehr schnell saubergemacht, und vor allem hat es einen sehr geringen Platzbedarf wenn man es verstauen will.

Und man bekommt eine Menge für's Geld. Der Gegenstromkühler ist sehr effektiv, und die Art und Weise wie die Pumpe verbaut ist, erlaubt es auch, direkt ins Gärgefäß umzupumpen während man kühlt. Das ist sehr gut durchdacht.

Ich kenne bisher niemanden, der den Kauf bereut hätte.
Viele Grüße aus Selva di Fasano
Stephan

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Re: Grainfather Nachteile?

#14

Beitrag von integrator » Samstag 8. Juli 2017, 13:10

Dem Urteil von Tozzi kann ich voll und ganz beipflichten. Kleinere Nachteile kann man auch ganz gut entkräfte.

Anstatt einem Hocker kann man ein Rollbrett verwenden um nicht nur den Grainfather zu bewegen sondern im Fall der Fälle an den Sicherheitsschalter zu kommen, der aber auch bei mir nach 19 Suden noch nicht gekomen ist.

Den Sauerstoffeintrag im Heissbereich wirke ich mit einem Fahradlift entgegen. Hier ziehe ich den Malzkorb Stück für Stück hoch.

Auch ich habe nach langer Recherche den Kauf des Grainfather nicht bereut🤗
Ich :Drink du ... läuft.

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Re: Grainfather Nachteile?

#15

Beitrag von Hobbyhopfenbauer » Samstag 8. Juli 2017, 13:34

Mein Grainfather ist bestellt und sollte jetzt irgendwo zwischen Irland und München sein. Gab es bei "the home brew company für 745€.
http://www.thehomebrewcompany.ie/the-gr ... -4087.html

Der Tipp mit dem Rollbrett ist gut, da werde ich mir gleich eines vom Baumarkt mitbringen.

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Re: Grainfather Nachteile?

#16

Beitrag von Hobbyhopfenbauer » Mittwoch 12. Juli 2017, 17:31

:thumbsup
Grainfather ist gestern angekommen, viel schneller ist es aus D auch nicht. Versand waren 18€.
Dazu gabe es noch eine Malzmsichung, Hopfen und Hefe für ein bayerisches Weizen. Keine Ahnung warum die Iren Weizenzutaten kostenlos mit nach München schickenn geben.
1x Grainfatherreiniger war auch dabei, war evtl. auch eine kostenlose Dreingabe.

Das Kabel ist ein Kaltgerätekabel wie man es kennt und für 6€ bei Ebay bekommt (oder 15 bei Mediamarkt). Adapter kaufen ist schwierig weil das was man in Deutschland bekommt ja deutsche Stecker aufnimmt und nicht die britischen Stecker.

Am WE wird gebraut.

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Re: Grainfather Nachteile?

#17

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 12. Juli 2017, 19:15

Gratuliere! Sehr schön!
Der GF Cleaner ist ziemlich teuer und sehr sehr wirksam.
Zusammen mit dem Braupaket hast Du glaub ich ein echtes Schnäppchen gemacht.

Viel Spaß beim Brauen!
Viele Grüße aus Selva di Fasano
Stephan

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Re: Grainfather Nachteile?

#18

Beitrag von Chrissi_Chris » Mittwoch 12. Juli 2017, 19:31

Besteht die Möglichkeit ihn irgendwann mal wieder günstiger als 750€ zu erwerben ?

Ich glaube das wäre auch dann für mich Ein tatkräftiges Argument ihn mir zuzulegen.

LG Chris

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Re: Grainfather Nachteile?

#19

Beitrag von Frudel » Mittwoch 12. Juli 2017, 20:39

Chrissi_Chris hat geschrieben:
Mittwoch 12. Juli 2017, 19:31
Besteht die Möglichkeit ihn irgendwann mal wieder günstiger als 750€ zu erwerben ?

Ich glaube das wäre auch dann für mich Ein tatkräftiges Argument ihn mir zuzulegen.

LG Chris
Da mein " Lieber " bist du nicht alleine - hinten anstellen und eine Nummer ziehen :Drink
Vielleicht geht mal ne Sammelbestellung....

LG
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Vor allem zur Stütze ihres Standpunktes und weniger zum Beleuchten eines Sachverhaltes.

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Re: Grainfather Nachteile?

#20

Beitrag von Hobbyhopfenbauer » Mittwoch 12. Juli 2017, 21:05

Macht halt eine Sammelbestellung in Irland, vielleicht geht 700 wenn ihr 3 nehmt.
Die 750 bei mir waren wie ich jetzt sehe tatsächlich mti dem Rezept Kit, das braucht ihr ja wahrscheinlich nicht.

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Re: Grainfather Nachteile?

#21

Beitrag von Parlue » Mittwoch 12. Juli 2017, 23:00

Leute fragt mal Simon.. Dann kommt es aus unserem Lande ...
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Re: Grainfather Nachteile?

#22

Beitrag von Chrissi_Chris » Mittwoch 12. Juli 2017, 23:06

Wir kriegen doch mit etwas Geduld sicherlich 10 Interessenten zusammen...

LG

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Re: Grainfather Nachteile?

#23

Beitrag von chaos-black » Donnerstag 13. Juli 2017, 00:23

Ich glaube auch, dass Simon (schnapsbrenner.eu) da vielleicht der richtige Ansprechpartner sein könnte ;)
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Re: Grainfather Nachteile?

#24

Beitrag von integrator » Donnerstag 13. Juli 2017, 08:35

Nach langer Recherche bin ich dann auch bei Simon gelandet. Unterm Strich hat er mir das günstigste Paket gemacht da er zum Grainfather noch die Micro-Pipe und den Grain-Coat gepackt hat. Als i-Tüpfelchen hat er mir bei der Abholung noch eine persönliche Beratung und per Mail beim ersten Sud geholfen.
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Re: Grainfather Nachteile?

#25

Beitrag von ZeroDome » Donnerstag 13. Juli 2017, 11:22

Wir kriegen doch mit etwas Geduld sicherlich 10 Interessenten zusammen...
Je nach Preis und Zeitraum, würde ich da auch schwach werden...

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Re: Grainfather Nachteile?

#26

Beitrag von Parlue » Donnerstag 13. Juli 2017, 12:06

So sieht es aus.. da muss man nicht einmal im Ausland bestellen. Ihn Fragen hilft immer. Neben einen super netten Kontakt besorgt er das ein oder andere was man nicht in seinem Shop finden kann und macht faire Angebote.

LG
Dirk

integrator hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juli 2017, 08:35
Nach langer Recherche bin ich dann auch bei Simon gelandet. Unterm Strich hat er mir das günstigste Paket gemacht da er zum Grainfather noch die Micro-Pipe und den Grain-Coat gepackt hat. Als i-Tüpfelchen hat er mir bei der Abholung noch eine persönliche Beratung und per Mail beim ersten Sud geholfen.
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Re: Grainfather Nachteile?

#27

Beitrag von Chrissi_Chris » Donnerstag 13. Juli 2017, 12:23

Das klingt doch schonmal sehr gut, können ja mal freundlich nachfragen und dann evtl. Einen Sammelbestellung Thread eröffnen.

Ich bin mir sicher das wir auch mehr als 10 Stück zusammen bekommen.
Ich kenn schon 2, die gerne einen möchten insofern der Preis stimmt.

Bei mir eilt es auch nicht wenn ich erst in 3 Monaten einen bekomme ist mir das auch recht, meine funktionierende Anlage habe ich ja und benötige ihn nur als kleine Extraspielerei.

LG Chris

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Re: Grainfather Nachteile?

#28

Beitrag von t-u-f » Freitag 14. Juli 2017, 10:41

Chrissi_Chris hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juli 2017, 12:23
Das klingt doch schonmal sehr gut, können ja mal freundlich nachfragen und dann evtl. Einen Sammelbestellung Thread eröffnen.

Ich bin mir sicher das wir auch mehr als 10 Stück zusammen bekommen.
Ich kenn schon 2, die gerne einen möchten insofern der Preis stimmt.

Bei mir eilt es auch nicht wenn ich erst in 3 Monaten einen bekomme ist mir das auch recht, meine funktionierende Anlage habe ich ja und benötige ihn nur als kleine Extraspielerei.

LG Chris
Wenn der >Preis< stimmt würde ich mich auch bei der Sammelbestellung mit anschließen und wenn der in 4-5 Monaten da ist wäre das auch cool...
...endlich was "ordentliches unter dem Baum"...!

Gruß euer T-u-F

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Re: Grainfather Nachteile?

#29

Beitrag von Parlue » Montag 31. Juli 2017, 11:48

Ich hole den Fred mal vor, da ich am Wochenende das erste mal mit dem GF gebraut habe. 2012 hatte ich mal einen BM 20, zum damaligen Preis um die 1200 Euro war der ganz OK, aber da die Sache mit der innenliegenden Heizung hat mich dauerhaft genervt und so wurde der nicht älter als ein Jahr. Wenn ich mir den Preis heute ansehe, bewegt sich der in einer No Go Area und 1000Euro für ein 10 Liter System sind einfach überzogen.
Aber zum GF...
Ich bin echt wirklich begeistert von dem stressfreien Brautag. Natürlich ist der ganze GF vielleicht nicht so stabil verarbeitet wie ein BM, aber es geht um das Ergebnis = Bier. Die Connectsteuerung und die Rezeptverwaltung sind super und das funktioniert auf Anhieb.

Das Pumprohr und den Kühler finde ich sensationell. Habe das Bier auf Anhieb bis auf 22 Grad runter bekommen. Allein das man die Würze in den Gärtank pumpen kann hat mir sehr gut gefallen. Da der GF sehr leicht ist, war das reinigen ein Kinderspiel. Das anschliessende durchpumpen von Reinigungsflüssigkeit ist auch einfach klasse. Ich bin jetzt gespannt auf das Ergebnis.

Es geht hier um den Nachteil... Wenn ich etwas kritisieren muss, dann ist es das einsetzen der Lochbleche in das Malzrohr... Die Dichtung pellt sich ja ratz fatz los.... Das es hier noch keine Alternative oder einen Mod gibt wundert mich sehr. In meinen Augen die echte Schwachstelle beim GF. Ich habe mir mit Hahnfett geholfen, was den Prozess ein wenig verbessert hat. Wenn man das erstmal reingefummelt hat, schlägt alles um in pure Freude.... Knapp über 26L sind am Ende im Tank gelandet.... Top.

Da man den GF für unter 800 Euro bekommen kann, fehlen mir die Argumente für die Alternativen, wenn man ein automatisches Malzrohrsystem sucht

LG
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Re: Grainfather Nachteile?

#30

Beitrag von chaos-black » Montag 31. Juli 2017, 17:44

Parlue hat geschrieben:
Montag 31. Juli 2017, 11:48
Es geht hier um den Nachteil... Wenn ich etwas kritisieren muss, dann ist es das einsetzen der Lochbleche in das Malzrohr... Die Dichtung pellt sich ja ratz fatz los.... Das es hier noch keine Alternative oder einen Mod gibt wundert mich sehr. In meinen Augen die echte Schwachstelle beim GF. Ich habe mir mit Hahnfett geholfen, was den Prozess ein wenig verbessert hat.
Dazu empfiehlt der Hersteller die Innenseite des Malzkorbs mit Wasser anzufeuchten. Das hat bei mir noch immer geholfen.
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Re: Grainfather Nachteile?

#31

Beitrag von reinhold_eins » Montag 31. Juli 2017, 20:28

Hi zusammen,

ich meine gelesen zu haben dass Malzrohrsysteme allgemein etwas anspruchsvoller sind was Schrotgut angeht, könnte man da mit einer MattMill Student die ja einen fest eingestellten Walzenabstand von 1,3mm hat mit dem GF in die Bredouille kommen?

Grüße,

Rey

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Re: Grainfather Nachteile?

#32

Beitrag von chaos-black » Montag 31. Juli 2017, 21:11

Ich weiß gerade nicht mehr welchen Abstand Grainfather empfiehlt, aber such mal auf deren Webseite bei den FAQ oder so nach "Grain crush", da dürfte es genau drin stehen.
Ich hab übrigens eine mattmill Klassik in Gebrauch und nehme da die ganze Zeit nur die Werkseinstellung dafür, mit zufriedenstellendem Ergebnis.
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Re: Grainfather Nachteile?

#33

Beitrag von reinhold_eins » Montag 31. Juli 2017, 23:13

Danke für das richtige Stichwort! Tatsächlich scheinen die 1,3mm der Student in die richtige Richtung zu gehen, laut FAQ:
We have found that the roller mills on a setting of 1.27 – 1.4 mm (0.05 – 0.055 ") to provide the best crush.
Grüße,

Rey

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Re: Grainfather Nachteile?

#34

Beitrag von HeavyHop » Freitag 13. Oktober 2017, 11:23

Hi zusammen,

Ein Nachteil ist mir noch aufgefallen (vermutlich Nachteil jedes Malzrohrsytemes) und ich hoffe, dass da jemand eine Lösung hat:

Das nachträgliche hinzufügen von Malzen (chocolatmalt etc.)

Meine Gedanken dazu:
- Oberstes Sieb raus, Malz rein, fertig. Scheint mir bei den Temperaturen und dem richtigen Sitz der Dichtungen aber recht aufwendeig.
- Malz einfach AUF das obere Sieb schütten (ist ja in der Regel nicht viel Malz), Teesieb auf den Überlauf und so das spezialmalz "oben" mit einmaischen. Dabei natürlich aufpassen, dass nix verstopft.

Hat schon jemand mit Spezialmalzen im Grainfather gearbeitet und vielleicht sogar eine bessere Idee?

Greetz
Tim
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Re: Grainfather Nachteile?

#35

Beitrag von DerDallmann » Freitag 13. Oktober 2017, 11:30

Nur ne Idee, ich ahbe keinerlei Erfahrungen mit dem GF:
Steeping im Maischesack während des Aufheizens zum Kochen?
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Grainfather Nachteile?

#36

Beitrag von HeavyHop » Freitag 13. Oktober 2017, 13:41

Da wäre das Problem dass der Grainfather beim Läutern nebenbei schon aufheizt. Nach dem Läutern hat die Würze daher meist schon über 90°.
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Re: Grainfather Nachteile?

#37

Beitrag von Roofio » Freitag 13. Oktober 2017, 14:13

HeavyHop hat geschrieben:
Freitag 13. Oktober 2017, 11:23
Hi zusammen,

Ein Nachteil ist mir noch aufgefallen (vermutlich Nachteil jedes Malzrohrsytemes) und ich hoffe, dass da jemand eine Lösung hat:

Das nachträgliche hinzufügen von Malzen (chocolatmalt etc.)

Meine Gedanken dazu:
- Oberstes Sieb raus, Malz rein, fertig. Scheint mir bei den Temperaturen und dem richtigen Sitz der Dichtungen aber recht aufwendeig.
- Malz einfach AUF das obere Sieb schütten (ist ja in der Regel nicht viel Malz), Teesieb auf den Überlauf und so das spezialmalz "oben" mit einmaischen. Dabei natürlich aufpassen, dass nix verstopft.

Hat schon jemand mit Spezialmalzen im Grainfather gearbeitet und vielleicht sogar eine bessere Idee?

Greetz
Tim
Mit ein paar Handschuhen ist das mit Sieb raus, Malz dazu, wieder drauf in einer knappen Minute gemacht. Viele rühren ja zwischendurch auch noch mal um mit gleicher Vorgehensweise. Die Dichtung ist dann auch weit weniger problematisch, weil der Malzkorb schon innen glitschig ist.
Wenn es nur um Farbmalz geht, dass Du die letzten paar Minuten drin haben willst, kannst Du das auch im Säckchen in der Aufheizphase zugeben. Machen viele Amerikaner, die mit Extract arbeiten und dann nur die Spezialmalze zufügen.
Oder als dritte Alternative: Säckchen oder großes Teeei mit den Malzen befüllen und oben aufs Sieb, Würze drüber laufen lassen. Wäre mir lieber, als nur mit einem Sieb den Überlauf abzudecken.

Grüsse, Robert
Viele Grüße,
Robert

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Re: Grainfather Nachteile?

#38

Beitrag von chaos-black » Freitag 13. Oktober 2017, 14:51

HeavyHop hat geschrieben:
Freitag 13. Oktober 2017, 13:41
Da wäre das Problem dass der Grainfather beim Läutern nebenbei schon aufheizt. Nach dem Läutern hat die Würze daher meist schon über 90°.
Das macht der zwar automatisch, man kann aber auch einfach den Heating-Button einmal drücken, dann heizt er nicht, bis man es wieder aktiviert.
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Re: Grainfather Nachteile?

#39

Beitrag von HeavyHop » Dienstag 14. November 2017, 17:18

Kleines Ergebnis:
Bei meinem letzten Sud habe ich das Spezialmalz (10% chocolatemalt) einfach oben aufs obere Lochblech geschüttet und den Überlauf mittels Teesieb (https://www.amazon.de/gp/product/B01JRJ ... UTF8&psc=1) abgedeckt.

Hat perfekt geklappt, ohne Blech rausnehmen, ohne Handschuhe, ohne Verstopfung oder sonst was. So werde ich es in Zukunft immer machen.
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Re: Grainfather Nachteile?

#40

Beitrag von anti panik » Dienstag 17. April 2018, 21:27

:Smile Hallo an GF Club,

Wenn es um die Nachteile geht, schreibe ich auch was:

Ich bin seit drei Monaten mit GF tätig.

Ich habe nur Problem mit verbrannte Heizelement unten.

Es brennt sich sehr schlecht wenn ich nach dem Maischen nicht entleere und weiter koche.

Dieses Bild habe ich nach dem Maischen gemacht. Ich hatte meine Mühle von 1,4 mm Rollenabstand eingestellt gehabt, und trotzdem Heizelement-Oberfläche schon Schwarz bzw. verbrannt.
Es sieht im Moment nicht schlecht aus, aber es ist nach dem Maischen und nicht nach dem Kochen. :Greets
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