Einkochtopf: welche Isolierung?

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dirk02
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Einkochtopf: welche Isolierung?

#1

Beitrag von dirk02 » Montag 13. November 2017, 09:39

Für meinen Einkocher hatte ich mir nicht selbstklebendes Kaiflex besorgt und angepasst. Fixiert mit Zurrgurten am Topf kann das immer wieder abgenommen werden. Das Problem dabei: sobald Würze zwischen Topf und Isolierung kommt klebt das wie Hulle, beim Abnehmen vom Topf bleiben immer Reste am Topf kleben.

Daher meine Frage: nehmt ihr auch nicht selbstklebendes Armaflex oder habt ihr selbstklebende Isolierung genommen und das fest verklebt?

Ich dachte schon daran mir selbstklebendes Armaflex zu besorgen und da Bügelvlies aufzukleben, um eine nicht klebende Schicht zum EInkocher hin zu haben. Bleibt die Frage ob man das dann noch einigermassen reinigen kann.

Ansonsten bleibt noch eine fertige Thermomanschette von Steba zu kaufen, hat da jemand einen Vergleich zur Armaflex-Lösung im Hinblick auf die Isolierwirkung? Wie sieht es mit der Reinigung aus?
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Ursus007
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Re: Einkochtopf: welche Isolierung?

#2

Beitrag von Ursus007 » Montag 13. November 2017, 10:06

Ich hab meine Isolierung fest verklebt. Ja, auch ich hab das Problem, dass da ab und zu was dahinter läuft. Überlege mir, da eine Fuge Silikon zur Abdichtung hinzumachen.

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Re: Einkochtopf: welche Isolierung?

#3

Beitrag von Kobi » Montag 13. November 2017, 10:27

Ich habe eine Isomatte genommen, darunter allerdings Korktrittschalldämmung. Beides ist nur mit Gurten befestigt, weil ich sie auch lösen können möchte - z.B. um beim Whirlpool von der Temperatur schneller herunterzukommen und den Topf besser reinigen zu können. Auch bei mir klebt es da, wo Würze herunterläuft. Das ließ sich die letzten Male auch bei der größten Sorgfalt nie ganz verhindern. Inzwischen kippe ich etwas Wasser an den Stellen hinterher, bevor ich versuche, die Schichten abzulösen, das hilft ganz gut, weil es die Zucker wieder anlöst.
Viele Grüße
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Re: Einkochtopf: welche Isolierung?

#4

Beitrag von mavro » Montag 13. November 2017, 18:26

Ich habe die steba
Die isoliert gut, sie klebt nicht fest und lässt sich wunderbar mit einem feuchten Lappen reinigen.

Alle anderen Lösungswege finde ich schlechter.
Viele Grüße, Andreas

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Re: Einkochtopf: welche Isolierung?

#5

Beitrag von quasarmin » Montag 13. November 2017, 19:53

dirk02 hat geschrieben:
Montag 13. November 2017, 09:39
Ansonsten bleibt noch eine fertige Thermomanschette von Steba zu kaufen, hat da jemand einen Vergleich zur Armaflex-Lösung im Hinblick auf die Isolierwirkung? Wie sieht es mit der Reinigung aus?
Ich verwende zum Brauen zwei Einkocher, einer zum maischen und einer für den Nachguss und dann zum Kochen. Beim Maischen habe ich je eine Stebamanschette um jeden Einkocher. Beim Kochen ziehe ich beide drüber. Die Dinger sind dank Reisverschluss sehr einfach zu montieren und zu entfernen, werden anschliessend mit einer Handbrause abgespült und draussen zum trocknen aufgehängt. Die Isolierung ist sicher nicht mit einer 2cm dicken Armaflexmatte vergleichbar, bringt aber durchaus etwas. Die Manschette liegt auch sehr eng an. Nachteil, etwas teuer und bei den ersten Braugängen stinkt sie ziemlich nach Gummi, das geht aber mit der Zeit ganz weg.

Gruß
Armin
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Re: Einkochtopf: welche Isolierung?

#6

Beitrag von christianf » Montag 13. November 2017, 21:08

Ich habe mir auch die Steba-Manschette für meinen Einkocher angepasst und bin zufrieden. Vorher hatte ich eine Isomatte mit Spanngurten um den Einkocher gewickelt. War nicht sehr passgenau und hielt die Hitze auch auf Dauer nicht aus.

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Re: Einkochtopf: welche Isolierung?

#7

Beitrag von Kajo73 » Montag 13. November 2017, 22:09

Ich hab da nur ne ganz dünne Styrodurdämmung drum gemacht, passend zurecht geschnitten und mit Panzerband verklebt.

Mir ist da auch noch nie Würze zwischen die Dämmung und den Einkocher gelaufen. Der Kocher hat oben eine kleine Aussenwölbung, da hab ich die Dämmung drunter geschoben.

Die Isolierung scheint ganz ok zu sein. Selbst wenn die Würze kocht, ist die Dämmung aussen maximal handwarm.

Gruß Kay
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Re: Einkochtopf: welche Isolierung?

#8

Beitrag von Michael Wendt » Montag 13. November 2017, 23:50

Wenn verkleben, dann würde ich tatsächlich eine Silikonnaht zum Abdichten ziehen. Ich habe die Decathlon-Isomatte, und als sich meine Boxershorts jüngst auflösten, haben die Gummizüge darin eine neue Bestimmung gefunden. Einkocher tragen übrigens Größe 7/XL :Bigsmile

Gruß
Michael
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Re: Einkochtopf: welche Isolierung?

#9

Beitrag von dirk02 » Montag 20. November 2017, 00:38

Danke für eure Rückmeldungen. Da werd ich mal schauen, ob ich die Thermomanschette von Steba irgenwo günstig bekommen kann.

Erstmal mache ich noch mit der Kailflex-Isolierung weiter, ich hab noch Material für 2 weitere Töpfe über.
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