Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#501

Beitrag von DerKleineHopfit » Donnerstag 18. Oktober 2018, 13:11

Hallo Markus
Ich meinte das GF Brausystem, nicht den GF conical fermenter.
Beim Unitank wäre ich mir einfach nicht klar welche Größe da richtig wäre, 7gal klingen zu wenig und 14gal wegen der Kühlproblematik schon zu groß.
Ist irgendwie ne schwere Entscheidnung.
Ob ich die besser programmierbare Kühlsteuerung brauche weiß ich derzeit auch nicht, aber ich würde mich sehr ärgern wenn ich sie dann brauchen würde und ich mich für das "falsche" Produkt entschieden hätte.
In die Keg-abfüllung will ich auch einsteigen, die Flaschenabfüllung nervt mich einfach.

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#502

Beitrag von Mailänder » Donnerstag 18. Oktober 2018, 14:19

Du mußt nicht unbedingt die Kühlsteuerung von SS Brewtech einsetzen, mit einem bisschen Geschick lässt sich was viel besseres zusammenbasteln.

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#503

Beitrag von SchlatzPopatz » Donnerstag 18. Oktober 2018, 15:16

Ich habe einen Braumeister 20 und habe es jetzt mal geschafft auf 29 Liter zu kommen. Das ging im 14er Unitank ganz gut, viel weniger sollten es aber wirklich nicht sein. Der 7er Unitank ist gemacht für 20 Liter, 7 gal entsprechen aber ungefähr 26,5 Liter. Da gehen auch Deine 22 Liter locker rein. 22 Liter sind für den 14er aber definitiv zu wenig. Von daher hast Du schon recht, der Conical hätte für uns die ideale Größe. Aber ich würde mir keinen Brite zusätzlich daneben stellen wollen. Für den brauchst Du ja idealerweise dann auch ein Kühlsystem.
Gruß aus Dresden
:Drink
Markus

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#504

Beitrag von DerKleineHopfit » Samstag 20. Oktober 2018, 21:01

Hallo Markus
Die Kühlung wäre das geringste Problem, denn wenn mir der GF conical fermenter ins Haus käme, dann würde ich den mit dem Glycol Chiller kaufen und der kann ja bis zu 4 Geräte versorgen und meines Wissens passt der mittels zwischengeschaltetem Relais auch an den Brite Tank.
Nachdem ich mich jetzt durch 11 Seiten Uni Tank Thread gewühlt habe, habe ich den Eindruck gewonnen, dass man beim Uni Tank noch viel Zubehörteile braucht und wohl noch einiges nachzubessern und zu pimpen ist. Ich bin eher auf der Suche nach der Rundum Sorglos Lösung von daher scheint der GF conical für mich schon eher geeignet, auch wenn er nicht ganz so flexibel ist wie der Uni Tank. Optisch finde ich den Uni Tank durchaus ansprechender als den GF, aber die Größenauswahl und die Zusatzkosten/Aufwände schrecken mich dann doch ab. Wenn der Brite Tank ähnlich aufwändig ist, dann scheidet der leider auch aus und ich werde dann wohl eher mal nach einer Keg Lösung suchen. Schade.
Aber ich denke das sprengt den Rahmen des Uni Tank Threads von daher solls das mal gewesen sein von meiner Seite.
Danke für Eure Eindrücke und Einschätzungen.
:Drink
Jens

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#505

Beitrag von Mailänder » Mittwoch 24. Oktober 2018, 14:21

Wer Lust auf Schnellanschlüsse für die Kühlmittelschläuche hat und nicht auf die schicke von Brewtech warten möchte, hier habe ich welche von CPC (dem gleichen Hersteller der von Brewtech zukünftig gelieferten Anschlüsse) gefunden:

https://www.aquatuning.de/wasserkuehlun ... lung?c=275

Sind auch nicht billig aber wenigstens schon heute ab Lager verfügbar. :thumbup

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#506

Beitrag von Aeppler » Mittwoch 24. Oktober 2018, 15:00

Mailänder hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 14:21
Wer Lust auf Schnellanschlüsse für die Kühlmittelschläuche hat und nicht auf die schicke von Brewtech warten möchte, hier habe ich welche von CPC (dem gleichen Hersteller der von Brewtech zukünftig gelieferten Anschlüsse) gefunden:

https://www.aquatuning.de/wasserkuehlun ... lung?c=275

Sind auch nicht billig aber wenigstens schon heute ab Lager verfügbar. :thumbup
Die von SSBT sehen selbstschließend also auslaufsicher aus. Die von dir genannten eher nicht. Das scheinen reine Steckverbinder zu sein.
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#507

Beitrag von Mailänder » Mittwoch 24. Oktober 2018, 15:03

Aeppler hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 15:00
Die von dir genannten eher nicht. Das scheinen reine Steckverbinder zu sein.
Sind sie doch:

"Schnellverschlusskupplung "Buchse", selbst absperrend."

Die kann man sogar bei laufender Pumpe entkoppeln und da passiert nichts.

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#508

Beitrag von Aeppler » Mittwoch 24. Oktober 2018, 15:36

Mailänder hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 15:03
Aeppler hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 15:00
Die von dir genannten eher nicht. Das scheinen reine Steckverbinder zu sein.
Sind sie doch:

"Schnellverschlusskupplung "Buchse", selbst absperrend."

Die kann man sogar bei laufender Pumpe entkoppeln und da passiert nichts.
Stimmt, danke. Hatte ich übersehen.
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#509

Beitrag von ZeroDome » Sonntag 28. Oktober 2018, 13:56

Bananenbieger hat geschrieben:
Donnerstag 18. Januar 2018, 20:03
Tozzi hat geschrieben:
Donnerstag 18. Januar 2018, 01:21
Ich habe das auch im Fermentasaurus Sammelthread gepostet, aber hier ist es auch interessant, denke ich:

Der neue Beersmith Podcast befasst sich mit dem Thema Druckgärung.
Gäste sind Chris White und John Blichmann! Hochkarätig.
Habs selber noch nicht anschauen können, aber der ist sicher informativ.
Vielen Dank Stephan für den Link :thumbup Sehr interessant!

Wenn es mal schnell gehen muss oder die Kühlung nicht so richtig will, dann UG einfach bei Zimmertemperatur vergären und 1 bar Druck drauf. Laut dem Bericht soll das ganz gut funktionieren und die Esterbildung begrenzen :Bigsmile

Viel schneller an fertiges Bier wird man wohl kaum kommen!

Gruß
Dominik
Hat mittlerweile jemand von euch die Druckgärung im UG Bereich testen können? Um die Möglichkeiten des Unitanks voll auszuschöpfen, fände ich es mal sehr spannend. Nicht zwingend aus Zeiteinsparung, einfach um zu wissen was geht.

Vorgehen: Anstellen bei 8°C, 3-4 Tage drucklos bleiben (2 Tage hätte ich da gerade schon), bis etwa das Tilt schon einige vergorene % verzeichnen kann und dann Spundventil auf ca. 1 bar stellen sowie langsam Temperatur erhöhen, so 12-14°C zunächst, ab 50-60% Vergärgrad vllt. noch etwas erhöhen und evtl. den Druck so weit kommen lassen, wie es zur gezielten Karbonisierung passt. Danach Coldcrash und Schönungsmittel über den Port zugeben um später unter Druck ins Keg umzuschlauchen. Meinungen?

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#510

Beitrag von Tozzi » Sonntag 28. Oktober 2018, 15:18

So wie von Dir vorgeschlagen habe ich das schon zweimal gemacht, mit sehr gutem Erfolg.
Also zunächst drucklos. Ich habe es beide male hinbekommen, die Karbonisierung sehr genau zu treffen, was natürlich Glück war.
"Echte" Druckvergärung, also Blow-Off von Anfang an zu, habe ich aber noch nicht probiert.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#511

Beitrag von JollyJumper » Sonntag 28. Oktober 2018, 15:19

Hallo,
genau so mach ich das.
3-4 Tage, bei ca. 5grad Plato, mach ich zu.
Danach erhöhe ich jeden Tag die Temperatur um 1grad.
Bis ca. 16grad. Unsere „normalen Hefen“ mögen den Druck nicht sonderlich, daher kann man mit ein wenig mehr Temperatur der Hefe bischen helfen.
Hab damit gute Erfahrungen gemacht
Grüße aus Sinn,

Matthias

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#512

Beitrag von ZeroDome » Mittwoch 31. Oktober 2018, 18:14

Druckgärung läuft nun, mal gespannt. Aktuell bei 11,5 °C und 1 bar (Tilt sagt 1.037 aktuell). WLP833, 70 PiMa, 25% Münchener und 5% Caramünch bei 12°P und 25 IBU mit Mittelfrüh. Mal gespannt, wann ich mit dem ersten Lager wirklich 100% zufrieden bin. Auf 16°C kann ich leider nicht hoch, Heizkabel vergessen zu montieren und Keller wird/ist bereits kalt :puzz

Für die Probenahme ... mal wieder bei den chinesen gesichtet (der verbesserte Hahn war bei der September Lieferung meines Tanks schon dabei):
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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#513

Beitrag von ZeroDome » Mittwoch 7. November 2018, 17:59

Wenn das System ordentlich Druck hat, wird ein Hefeernten sicherlich abenteuerlich - Hat das schon wer von euch versucht? Stoßweise ganz kurz und das Scheibenventil nur minimal öffnen? Am Ventil selber wäre ein 90° Bogen :Grübel

Der erste Eindruck der Druckgärung ist positiv, aber eine Probenahme mit CO2 wird demnächst hoffentlich noch besser einen Eindruck vermitteln.
Aktuell an Tag 12 und nach 2 Tagen 16°C, 1.012 SG, 27 psi geht es nun langsam wieder kälter und mit dementsprechend weniger Druck weiter. Etwas Kohlensäure wird aber noch rausmüssen, dass soll einen ebenfalls positiven Effekt haben laut Kunze (Kohlensäurewäsche?).

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#514

Beitrag von SchlatzPopatz » Mittwoch 7. November 2018, 18:58

Ich habe Hefe abgelassen, bevor ich das Ventil am Blow-Off zugedreht habe. Dann wieder nachdem ich abgefüllt und Druck abgelassen habe. Unter Druck gibt das sicher eine ganz nette Sauerei :Grübel
Gruß aus Dresden
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Markus

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#515

Beitrag von Mdr » Mittwoch 7. November 2018, 19:26

Hi,
Unter druck funktioniert das hefe-schiesen doch recht gut, vorallem wenn man nach dem Ventil noch zuerst eine verlängerung und dann einen 90° bogen hat, ganz aufdrehen sollte man es trotzdem nicht.

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#516

Beitrag von Dyrdlingur » Mittwoch 7. November 2018, 19:29

Direkt nach unten geht auch ohne Verlängerung. Ich drehe das Ventil aber nur ein bisschen auf.
Klaus

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#517

Beitrag von Mailänder » Mittwoch 7. November 2018, 19:45

ZeroDome hat geschrieben:
Mittwoch 7. November 2018, 17:59
Wenn das System ordentlich Druck hat, wird ein Hefeernten sicherlich abenteuerlich - Hat das schon wer von euch versucht? Stoßweise ganz kurz und das Scheibenventil nur minimal öffnen? Am Ventil selber wäre ein 90° Bogen :Grübel
Bei dem Druck wirst du auch bei minimalem Aufdrehen sicherlich die Wände neu streichen müssen wenn du es nicht schnell genung machst. :crying
Ich mache es mit einem Verlängerungsstück, etwa 15 cm lang, und dann eine Schlauchtulle am Ende mit mindestens 2m Silikonschlauch drauf, je kleiner der Schlauchdurchmesser je größer die "Bremswirkung". Auch mit dieser Attrappe schaffe ich es knapp das Ventil schlagartig voll auf und dann gleich zu zu drehen und es fließt trotzdem schon Hefe aus den Schlauch, die Wände sehen aber wenigstens noch gut aus... :thumbup

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#518

Beitrag von karlm » Donnerstag 8. November 2018, 17:38

Bin gerade dabei meinen Tank zu putzen. Da tauchen aber noch einige Fragen auf.

Habe jetzt erst Mal mit heißem Wasser und dann mit PBW gereinigt. Von diesem PBW braucht man ja richtig viel. In meine Waschkiste muss ich so 20-30 Liter Wasser machen, damit das läuft. Bei 7-15 g pro Liter Wasser komm ich da auf eine ganz schöne Menge. Ist das bei Enzybrew weniger?

Naja, jetzt wäre Saniclean dran. Aber vermutlich macht das keinen Sinn, weil ich den Tank ja eh noch auseinanderbauen muss um die TC Dichtungen zu reinigen etc. Ich würde auch alle Teile bei denen das möglich ist sie in die Spülmaschine werfen.

Da ich in den nächsten Wochen nicht zum brauen komme, müsste ich dann alles trocknen lassen und in die Ecke stellen. Vor dem nächsten Brauen dann zusammenbauen und vermutlich macht erst dann Saniclean Sinn.

Ich gucke gleich mal nach der Dosierung. Sonst eben doppelt gemoppelt: Jetzt Saniclean, dann auseinanderbauen, Teile säubern, dann trocken einlagern, und vor dem nächsten Brauen wieder Saniclean und Teile mit Isoprop oder T70 behandeln.

Was meint ihr?
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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#519

Beitrag von Tozzi » Donnerstag 8. November 2018, 17:49

Enzybrew ist in etwa dieselbe Dosierung.
Ist bei mir auch so. Eine 10 Kg Packung reicht für etwa 50 mal CIP.
Wichtig ist das Nachspülen mit Wasser.
Saniclean kann man sich mMn tatsächlich sparen bis zum nächsten Brauvorgang, gerade, wenn das Equipment eine Zeit lang nicht benutzt wird.
Hauptsache, alles ist erst mal sauber.
Viele Grüße aus München
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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#520

Beitrag von Dyrdlingur » Donnerstag 8. November 2018, 18:17

Meine „Waschkiste“ ist kleiner. 10l, ich bin halt ein sparsamer Mensch :thumbsup
Klaus

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#521

Beitrag von karlm » Donnerstag 8. November 2018, 18:20

Mist, ich glaube ich habe gerade eine von diesen Dichtungen der Panzerschläuche den Kanal runtergespült. Irgendwie verliert man die so schnell. Was sind das für Teile, wie nennen die sich? Ich muss da mal einen 10er Pack bestellen.

Danke für die Tipps, Stephan. Habe jetzt mal 80 ml Saniclean investiert. Aber ich glaube das macht tatsächlich eher kurz vor dem brauen Sinn.

Spült ihr dann eigentlich das Saniclean aus der Pumpe und aus den Schläuchen? Die Pumpe ist ja vielleicht nicht Edelstahl, vielleicht können da Teile angegriffen werden?
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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#522

Beitrag von Tozzi » Donnerstag 8. November 2018, 18:24

Also meine Einhell Pumpe hält immer noch, obwohl sie wirklich malträtiert wird mit heißen und wechselweise alkalischen und sauren Mitteln.
Nach dem SaniClean Gang spüle ich sie nicht extra nochmal aus.
Ich hab aber zur Not auch noch eine in Reserve (aus einem Garantiefall).
Und sonst muss man halt dann was mit der Novax basteln.

Was die O-Ringe betrifft, keine Ahnung. Das weiß aber sicher jemand anders hier?
Die hin und wieder zu wechseln dürfte ja ohnehin sinnvoll sein...
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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#523

Beitrag von karlm » Donnerstag 8. November 2018, 18:36

Entschuldigt noch mehr Fragen:
In der Kühlspiral verbleibt ja nun Glykolkühlflüssigkeit. Macht ihr die da raus irgendwie? Jezt wo die Spirale sauber ist könnte ich sie ja rausnehmen und das Glükol zurück in den Kühler kippen... Lohnt aber vermutlich nicht.

Auch wächst da schon was, glaube ich. Alles verkleidet, überall tiefschwarze Nacht, im Kühler, im Schlauch (Armaflex), in der Spirale. Aber am Übergang Spirale - Schlauch sehe ich so grüne Stippen. Da schimmert wohl Licht rein?

Was tun? Chenmie rein? Oder nen Liter Spiritus? Woher Chemie nehmen? Da gibt es doch so Zeugs, was wars? Kupfersulfat?
Gruß, Philipp
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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#524

Beitrag von Mailänder » Donnerstag 8. November 2018, 18:46

Bei mir ist bestimmt noch nichts drin gewachsen, der Tank war aber ständig in Betrieb weswegen es ist in regelmäßigem Takt sehr kalte Flüssigkeit da durchgeflossen, was die meisten Lebewesenen beim Wachstum hemmt. Es gibt Zusatzstoffe die man z.B. bei Solaranlagen zugibt, ob die lebensmitteltechnisch unbedenklich sind weiß ich nicht Bescheid, bezweifle es aber stark. Den Kühler werde ich ganz bestimmt aber nie ausschalten, auch bei längeren Pausen (die es nicht geben wird :Bigsmile ).

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#525

Beitrag von karlm » Donnerstag 8. November 2018, 18:53

Hallo Mailänder (wie heißt du eigentlich, weiß man das schon?),

ja, verstehe. Leider ist bei mir das Brauen tatsächlich nur ein Hobby, und obendrein noch im Wochenendhaus in Frankreich. Ich fürchte mein Unitank kommt erst 2019 wieder zum Einsatz, in den Weihnachtsferien sind wir dieses Jahr auch unterwegs. Da wäre es mir glatt zu teuer den Kühler durchrattern zu lassen.

Die gute Nachricht ist, der Tank ist sauber. Gerade mal reingeguckt. 30 Min PBW, Dosierung wie auf der Dose. Wassertemperatur, naja, Leitungswarm, vermutlich zw. 45 und 50 Grad. Danach mit warmem Wasser klar gespült und dann ca. 10 Min Saniclean auch mit warmem Wasser.

Vorher war da richtig Brandhefe und Hopfenharze im Tank. Hatte auch reingeguckt.

Cool, dass das so funktioniert.
Gruß, Philipp
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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#526

Beitrag von Mailänder » Donnerstag 8. November 2018, 19:22

Na ja, du mußt halt berechnen ob Glykol für dich teurer ist als der verbrauchte Strom. Ohne Hemmstoffe fürchte ich dass es drin relativ schnell vergammeln wird, was zu einem kompletten Austausch der Kühlflüssigkeit führen würde... :crying
Ich glaube der Stromverbrauch ist aber relativ gering, solange kein Tank gekühlt wird sondern die Temperatur der Flüssigkeit lediglich gehalten werden muß. :thumbup

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#527

Beitrag von Tozzi » Donnerstag 8. November 2018, 21:01

Also 30-45 Minuten bei genug Temperatur (50˚C aufwärts) und das Ding ist piccobello, nach meiner Erfahrung.
Auch die schwer zugänglichen Stellen.
Die Flüssigkeit in der Kühlspirale kann man vernachlässigen, da ist Glykol drin, das hemmt per se schon Wachstum von irgendwelchen Biofilmen.
Und die kommt ja auch nie in Kontakt mit Deiner Würze.
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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#528

Beitrag von karlm » Donnerstag 8. November 2018, 21:08

Also nicht wirklich sauber geworden beim 14 gal Tank sind diese Teile hier.
2C6FF4A9-1F8A-4CEE-B8F6-7F88BE591C19.jpeg
Lustiger weise auch Rost gefunden. Ich dachte das wäre alles SS?
6268B198-EFAE-4052-BF06-3ED4B57132F7.jpeg
Irgendwie wächst da was im Glykol-Wasser dest. Gemisch. Ist bei uns im Labor auch so. Lebensfeindlichere Bedingungen kann man sich kaum vorstellen, aber wir brauchten trotzdem einen Zusatz für unseren Kühlkreislauf.

Ich meine es gibt da irgendwelche Zusätze. Ich muss da mal suchen. Habe aber vorhin auf Anhieb nichts gefunden.
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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#529

Beitrag von Kraeusenpils » Donnerstag 8. November 2018, 21:31

Vielleicht Silberionen für Trinkwasser beim
Campen

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#530

Beitrag von Mailänder » Donnerstag 8. November 2018, 22:06

Es gibt tatsächlich Keime die Glykol verstoffwechseln können.

Als Zusätze kommen mir spontan vor:

1- Ethylalkohol. Nicht giftig wenn man den lebensmittelechten nimmt. Leider ziemlich teuer wegen Steuer.
2- Peressigsäure. In niedriger Konzentration nicht giftig, zerfällt leider mit der Zeit und muß erneuert werden.

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#531

Beitrag von karlm » Donnerstag 8. November 2018, 22:58

Mailänder hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 22:06
1- Ethylalkohol. Nicht giftig wenn man den lebensmittelechten nimmt. Leider ziemlich teuer wegen Steuer.
Deswegen dachte ich an ein paar Liter Spiritus. Kostet nix, kommt eh nicht in Kontakt mit dem Bier und ist auch nicht giftig. Schmeckt nur nicht.
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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#532

Beitrag von Tozzi » Donnerstag 8. November 2018, 23:26

Also dass nicht alle TC Anschlüsse 100% sauber werden, ist normal.
Da muss man halt nochmal von Hand ran.

Rost sollte nicht sein.
Ist aber doch bestimmt nur Flugrost?
Das sollte man ganz einfach abwischen können.

Biofilme wachsen manchmal sogar im Diesel.
Aber solange das nicht überhand nimmt, und irgendwas verstopft, würde ich das nicht so tragisch sehen.
Ist ja nur eine Kühlschlange und keine Einspritzdüse.
Ansonsten halt das Kühlwasser mal wechseln (wird ja alle Jahre mal empfohlen).
Mit der Würze kommt das ja nicht in Kontakt...

Ansonsten: Grotamar reinkippen. Das tötet alles. Auch den Diesel Biofilm. Ist für Leute interessant, die ein Boot am Gardasee haben, das sie nur einmal im Jahr benutzen. Ansonsten wird da immer irgendwas drin wachsen. Als das Leben auf unserem Planeten entstanden ist, hätten wir noch schlechte Karten gehabt... :Wink
Viele Grüße aus München
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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#533

Beitrag von Mailänder » Freitag 9. November 2018, 08:26

Dass die Kühlflüssigkeit nicht in Kontakt mit dem Produkt kommt wissen wir nicht Bescheid, deswegen die Empfehlung immer Propilenglykol zu verwenden. Zusätze sollten deswegen auch einigermaßen für den Menschen verträglich sein.
Den jährlichen Austausch möchte ich meiden da in meinem zusammengebastelten Kühler (umgebaute Tiefkühltruhe) mindestens 25 Liter davon reinkommen (circa 100 Euro Wert :crying ). Deswegen lasse ich das Gerät lieber das ganze Jahr laufen, nicht viele Keime fühlen sich wohl bei -5°C. :thumbup

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#534

Beitrag von ZeroDome » Freitag 9. November 2018, 17:17

Mailänder hat geschrieben:
Mittwoch 7. November 2018, 19:45
ZeroDome hat geschrieben:
Mittwoch 7. November 2018, 17:59
Wenn das System ordentlich Druck hat, wird ein Hefeernten sicherlich abenteuerlich - Hat das schon wer von euch versucht? Stoßweise ganz kurz und das Scheibenventil nur minimal öffnen? Am Ventil selber wäre ein 90° Bogen :Grübel
Bei dem Druck wirst du auch bei minimalem Aufdrehen sicherlich die Wände neu streichen müssen wenn du es nicht schnell genung machst. :crying
Ich mache es mit einem Verlängerungsstück, etwa 15 cm lang, und dann eine Schlauchtulle am Ende mit mindestens 2m Silikonschlauch drauf, je kleiner der Schlauchdurchmesser je größer die "Bremswirkung". Auch mit dieser Attrappe schaffe ich es knapp das Ventil schlagartig voll auf und dann gleich zu zu drehen und es fließt trotzdem schon Hefe aus den Schlauch, die Wände sehen aber wenigstens noch gut aus... :thumbup
So, Test vollzogen. 90° Bogen auf Tülle (recht kleines Loch im Tri-Clam) mit ca. 40 cm Schlauch (Reste..) das dann in einen 500 mL Erlenmeyer gehalten nach dem ersten kurzen Vorschuss. Ging in sehr kleinen Schüben mit minimaler Öffnung doch zumindest ohne Schmutz. Danke für eure Erfahrungen :thumbup

Ich nutze bisher nur einen Nasskühler mit Wasser, aber das hilft dort zumindest gegen fieses Wasser

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#535

Beitrag von secuspec » Freitag 9. November 2018, 18:49

Mein CIP Setup sieht fast 1:1 identisch zum dem von Karim aus und kam heute zum ersten Mal zum Einsatz.
Irgendetwas mache ich wohl falsch.

Zuerst habe ich 15 Minuten mit klarem Wasser gearbeitet und dieses danach verworfen.
Anschließend noch einmal 15 Minuten mit PBW.

Obwohl die CIP Kugel auf Hochtouren rotiert (und sich beim ersten Durchlauf vom TriClamp Deckel gelöst hat), bin ich mit der Reinigungswirkung trotz brachialer Einhell Pumpe und 1" Panzerschlauch mit Reduzierung erst an der Düse nicht sonderlich zufrieden. Es hängt nach wie vor Schmodder in der Kühlspirale, als auch am Rand.

Wassertemperatur war bei 50 Grad.

Hätte ich es noch länger laufen lassen sollen oder das PBW noch höher dosieren, oder gar etwas ganz anderes verwenden?

Ich bin in Sachen CIP blutiger Anfänger... :redhead

Für alle Tipps bin ich dankbar.

Viele Grüße,
Steffen
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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#536

Beitrag von Tozzi » Freitag 9. November 2018, 19:09

15 Minuten ist arg kurz.
30 Minuten sollten es schon sein. Eventuell auch das PBW höher dosieren.
Die besten Ergebnisse habe ich mit Enzybrew und einer Temperatur von ca. 55˚C.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#537

Beitrag von Aki » Freitag 9. November 2018, 19:32

Och hatte anfangs das gleiche Problem. An der Kühlspirale hing nich Schmodder.
Ich mache die Vorreinigung statt mit klarem Wasser mit Geschirrspülpulver.
Und dann mit PBW 30 min.Ich hatte zusätzlich das Problem, dass die CIP-Kugel sich losgefreht hatt und dementsprechend Wasserdruck abgefallen war.

Grüß Aki
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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#538

Beitrag von Dyrdlingur » Samstag 10. November 2018, 07:19

Bei mir ist mit PBW in warmen Wasser nach 30 Minuten alles sauber. 15 Minuten waren bei mir immer zu kurz. Vorspülen tue ich mit warmen Wasser. Die Temperatur habe ich alllerdings noch nie gemessen. Ich schätze so 50 Grad oder etwas wärmer.

Klaus

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#539

Beitrag von secuspec » Samstag 10. November 2018, 10:09

Ahhh - super. Danke Euch. Dann lasse ich das Ding nochmal länger laufen. Wie war das gleich mit der Geduld beim Brauen ? :redhead
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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#540

Beitrag von CastleBravo » Sonntag 11. November 2018, 18:13

Hab die gleiche Erfahrung gemacht. Bei 50 Grad war der Behälter nach 15 Minuten insbesondere an den schwerer zugänglichen Stellen noch verschmutzt. Nach 30 Minuten war alles picobello. Das Wasser kühlt sich während dessen auch nicht arg ab, gibt anscheinend genügend Wärmeeintrag von der Pumpe.
Viele Grüße

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#541

Beitrag von secuspec » Montag 12. November 2018, 07:46

Nochmal zur CIP Kugel:

Nach weiteren 45 Minuten CIPen war nur noch wenig Schmodder an der Kühlspirale in der Mitte zu entfernen. Der Rand aus Hopfenharzen/Hefe allerdings im oberen Teil des Unitanks musste dann doch mit einem Schwamm und etwas Kraftaufwand händisch entfernt werden. Er war zwar angeweicht, aber eben nicht weg. Nun ja - insgesamt okay, aber halt nicht ganz das was ich mir erwartet habe.

Ich werde auf jeden Fall Eure Vorschläge beherzigen und das nächste Mal gleich länger laufen lassen. Mal sehen wie es mit dem "NBS ULTIMATE BREWERY CLEANER" vom Maltmiller funktioniert den ich mir mal bestellt habe. Der funktioniert angeblich bei jeder Temperatur.
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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#542

Beitrag von Aki » Montag 12. November 2018, 20:22

Mal sehen wie es mit dem "NBS ULTIMATE BREWERY CLEANER" vom Maltmiller funktioniert den ich mir mal bestellt habe. Der funktioniert angeblich bei jeder Temperatur.
Berichte bitte mal über Deine Erfahrungen mit der Wunderwaffe...

Viele Grüße Aki
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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#543

Beitrag von brewhaha » Mittwoch 14. November 2018, 19:43

Gibt es eigentlich eine Methode, den Lufteintrag beim Hefe ablassen zu verhindern bzw zu verringern? Der Sauerstoffeintrag ist zwar sicher nicht so kritisch wie im Heißbereich, aber ich würde ihn trotzdem gerne vermeiden.

Viele Grüße

Don

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#544

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 14. November 2018, 19:46

Am Blow Off CO2 Flasche anschließen, minimal Druck draufgeben (0,1-0,2 Bar).
So kommt kein Sauerstoff rein.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#545

Beitrag von brewhaha » Mittwoch 14. November 2018, 19:48

Vielen Dank, Tozzi!
Wenn wir Dich nicht hätten....

Viele Grüße

Don

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#546

Beitrag von Aki » Mittwoch 14. November 2018, 20:38

Hallo Don,

was soll denn groß passieren? Luft ist leichter als CO2 und wird beim Fortgang der Gärung gleich wieder ausgetrieben.

Aki
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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#547

Beitrag von brewhaha » Montag 19. November 2018, 01:16

Hi Aki,
ich bin zwar nicht ganz so paranoid wie diese Jungs, http://www.lowoxygenbrewing.com/
möchte aber den Sauerstoffeintrag dennoch möglichst niedrig halten. Auch kann ich mir vorstellen, daß durch die aufsteigenden Blasen das Sediment, das ich ablassen möchte, aufgewirbelt wird.
Ich habe das so gemacht wie Tozzi es vorgeschlagen hat und es hat funktioniert. :Drink

Viele Grüße

Don

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#548

Beitrag von tauroplu » Montag 19. November 2018, 08:52

Hallo, Don, nur für mich zum Verständnis und zum Nachvollziehen: Was sollen des dann für Blasen sein, die beim Hefeablassen entstehen? Üblicherweise öffnest Du doch vorsichtig den Hahn, sorgst durch geeignete Maßnahmen dafür, dass kein Unterdruck entsteht und lässt die Hefe ab. Über dem Jungbier liegt doch immer eine schützende Kohlendioxidschicht, sodass es beim Hefeablassen doch gar nicht zu einer Sauerstoffkontamination kommen kann.
Beste Grüße
Michael

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Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#549

Beitrag von brewhaha » Montag 19. November 2018, 09:44

Hi Michael,

ich vergäre drucklos und zwangskarbonarisiere das Jungbier anschließend. Beim Öffnen des Hahnes ohne den von Tozzi empfohlenen Gegendruck tritt Luft durch den Hahn ein und steigt durch das Sediment und das Jungbier/die Würze nach oben.
In der Gebrauchsanleitung der Grainfather Fermenter, die ausschließlich für den drucklosen Betrieb vorgesehen sind, wird dieses Phänomen als systembedingt (und gar nicht so schlimm) beschrieben.

Viele Grüße

Don

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Re: Ss Brewtech Unitank - Erfahrungen & Tipps

#550

Beitrag von tauroplu » Montag 19. November 2018, 09:55

Dank Dir für die Erklärung, Don, aber ich habs immer noch nicht. Ist das denn eine Eigenart der conical fermenters (ich wüsste jetzt nicht warum)? Immerhin steht doch ein beachtliches (hydrostatisches) Gewicht auf der Hefe, wie soll da denn überhaupt Luft durch das Sediment gezogen werden?
Ich vergäre auch drucklos in einem normalen zylindrischen Gärbehälter. Wenn ich den Hahn zum Abfüllen öffne, steigt doch auch keine Luft „retrograd“ durch das Jungbier.
Beste Grüße
Michael

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