Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

Alles zur Nutzung und Herstellung von Utensilien (Töpfe, Braupfannen, Heizgeräte etc.), die für das Brauen nützlich sind.
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Franzose
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Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#1

Beitrag von Franzose » Sonntag 18. Februar 2018, 14:05

Prost allerseits,

zum Einstieg stehe ich vor der Entscheidung welche Anlage ich mir kaufen soll.
Ich weiß, mal wieder so ein Fred.... :Ahh
In den letzten Tagen habe ich viel gegoogelt und gelesen, bei manchen Gerätschaften weiß ich schon was ich will, nur bei der Brauanlage bin ich trotz (oder vielleicht gerade deswegen) der vielen unterschiedlichen Aussagen unsicher.
Was ich nicht will ist zuviel Handling mit Gerätschaften, somit fällt die Sache mit den Einkochern raus.
Mit den Grainfather-Clones, und da gibt's einige für schmales Geld, haben mir zu viele schlechte Erfahrungen gemacht. Ein China-Kracher solls demzufolge auch nicht sein.
Was bleibt: Braumeister 20l (ohne plus) oder der Grainfather. Der Preisunterschied der beiden ist nebensächlich (wenn auch beträchtlich), was taugen soll es, und auch langfristig.
Je mehr ich über beide lese, desto weniger weiß ich, wo wirklich die Schwächen und Stärken liegen, denn für jedes der beiden Geräte gibt es eine Fangemeinde.
Ich möchte an dem Gerät und beim Brauen auf lange Sicht Spaß haben, und keine Stolpersteine oder Frust.

Also mal in die Runde... Einstieg mit BM20 oder GF ? :Drink

Grüße aus Frankreich
Thomas
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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#2

Beitrag von Malzwein » Sonntag 18. Februar 2018, 14:14

Warte mal noch 5 bis 10 Jahre, dann können wir dir das beantworten....

Zu beiden Systemen steht viel im Forum und alles weitere ist ein Glaubensstreit. Bleibt noch die Wertigkeit auf Zeit und die kennen wir noch nicht.

So sehe ich das :Drink

PS: Ich habe mit jahrelanger Brauerfahrung seit neuestem den GF und einen Fermentasaurus und bin sehr zufrieden. Besonders der Gegenstromkühler, die BT Steuerung und die Cloudfunktion überzeugen mich.
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#3

Beitrag von Franzose » Sonntag 18. Februar 2018, 14:29

Malzwein hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 14:14

Zu beiden Systemen steht viel im Forum und alles weitere ist ein Glaubensstreit
...und nicht nur in diesem Forum... je mehr ich lese, desto unsicherer werde ich.
Statt Gerätschaften hab ich mir erst mal 2 Bücher bestellt, das von Hanghofer und das von Lehrl.

Bei anderen Sachen z.B. den Gärfässern weiß ich schon, dass ich mir die 30l von Speidel hole, weils einfach solider anmutet, als diese Eimer.
Statt in Edelstahl-Gär-Behälter stecke ich die gesparte Mark lieber in die Brauanlage selbst.

Grüße aus Frankreich
Thomas
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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#4

Beitrag von cma410 » Sonntag 18. Februar 2018, 15:34

Franzose hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 14:29
Bei anderen Sachen z.B. den Gärfässern weiß ich schon, dass ich mir die 30l von Speidel hole, weils einfach solider anmutet, als diese Eimer.
Statt in Edelstahl-Gär-Behälter stecke ich die gesparte Mark lieber in die Brauanlage selbst.

Grüße aus Frankreich
Thomas
Also soviel kannst Du da nicht sparen, dass sich die Differenz zwischen einem GF und einem BM20 ausgeht. Ich habe mir den 35l Edelstahlbehälter von Polsinelli gekauft (unter € 100,- inkl. Griffe) und bin damit sehr zufrieden. Die Versandkosten kannst Du Dir 'refinanzieren' indem Du ein paar Zubehörteile wie Flaschentrockner, Avvinatore etc. dazu bestellst, die bei den Italienern teilweise konkurrenzlos günstig sind (z.B. Flaschentrockner für 84 Flaschen um ca. € 8,- statt sonst € 20,-).

Gruß aus Abtenau
Christoph (der mit einem GF braut)

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Nachguss

#5

Beitrag von Genießer » Sonntag 18. Februar 2018, 15:39

Moin
woran kann es liegen das der Nachguss nur Tropfenweise durchläuft?

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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#6

Beitrag von quasarmin » Sonntag 18. Februar 2018, 15:45

Bei anderen Sachen z.B. den Gärfässern weiß ich schon, dass ich mir die 30l von Speidel hole, weils einfach solider anmutet, als diese Eimer.
Statt in Edelstahl-Gär-Behälter stecke ich die gesparte Mark lieber in die Brauanlage selbst.

Grüße aus Frankreich
Thomas

Moin

Diese 30l Gäreimer sind klasse. Innen vollkommen glatt, einfach zu reinigen und sauber zu halten. Dann sind diese Eimer in ihrer Form sehr platzsparend und passen bei UG noch gut einen Kühlschrank, lassen sich auch ineinander stapelnd lagern. Ich verwende mittlerweile 2 dieser Eimer ohne Hahn, also auch keine Hahnbohrung und ziehe das Jungbier immer mit einem gebogenen Edelstahlrohr mit Trubschutzkappe ab (gibt es im Onlinehandel).
Ich besitze auch zwei 30l Speidel Fässer, damit habe ich früher Apfelwein hergestellt. Diese Fässer würde ich nicht zum Bier vergären verwenden. Die Kunststoffoberfläche ist im Vergleich zu den Eimern rauher und schwerer zu reinigen. Die Speidelfässer haben zudem Guss/Klebe-Falze aus denen sich Ablagerungen nur schwer entfernen lassen. Die kleine Reinigungsöffnung des Spiedel-Fasses hat einen extra Gummidichtring, ebenso die gleine Öffnung für den Spund. Alles Teile die Pflege und Sauberkeit erfordern. Die dichtungslosen Deckel der Eimer halten perfekt dicht. Die Eimer sind zudem deutlich günstiger als die Speidelfässer. Was man den Speidelfässer zugute halte kann, sie sind sehr zäh und auch für rauhen Transport geeignet. Diese Eigenschaft braucht man aber zum Gären nicht. Was die Hähne angeht, diese sind bei Speidel und den Eimer im Prinzip gleich aufgebaut, und irgendwann versiffen die. Zudem schliessen diese Hähne zwar flüssige Medien, sind aber technisch nicht gasdicht. Folge ist, dass Sauerstoff leichter diffundieren kann.
Bei den Eimern hat man zumindest die Wahl einen ohne Hahn zu nehmen. Meine Apfelweine sind in den Speidelfässern öffters mal mit Kahmhefen gekippt, bei Glasballons nie. Die Eimer verwende ist jetzt seit 28 Suden, und alle sind etwas geworden.

Gruß
Armin

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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#7

Beitrag von SchlatzPopatz » Sonntag 18. Februar 2018, 16:48

Ich habe einen Braumeister 10 Liter und einen 20er. Ich bin mit beiden sehr zufrieden. Einen wirklichen Nachteil beim Braumeister sehe ich nicht. Lediglich die im Behälter befindliche Heizwendel ist beim Reinigen etwas nachteilig. Beim GF kommt die glaube ich nicht mit der Würze in Kontakt. Von GF habe ich den Conical Fermenter. Ich hatte auch mit den Speidel-Fässern angefangen. Ich würde aber heute direkt Edelstahlbehälter wählen.
Ich denke Du wirst mit beiden Braugeräten zufrieden sein. Es ist vermutlich wirklich nur eine Glaubensfrage :Smile
Gruß aus Dresden
:Drink
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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#8

Beitrag von Franzose » Sonntag 18. Februar 2018, 16:52

Hmm... gut zu wissen, also doch lieber Eimer oder Korbflaschen... diese Korbflaschen gibt's bei uns relativ günstig im Baumarkt in der Gartenabteilung(ähnlich Dehner in Deutschland). Doch wie gehst Du vor zum Abfüllen? Schlauch rein -> Ansaugen -> Flasche darunter?
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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#9

Beitrag von Franzose » Sonntag 18. Februar 2018, 16:59

cma410 hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 15:34
Ich habe mir den 35l Edelstahlbehälter von Polsinelli gekauft (unter € 100,- inkl. Griffe) und bin damit sehr zufrieden.
Bei Possinelli direkt ist der Versand recht teuer nach Frankreich. Ich muss nochmal schauen, in Belgien oder Holland, da waren auch die Braugeräte günstiger, auch versandkostenfrei nach F.
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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#10

Beitrag von M0ps » Sonntag 18. Februar 2018, 17:02

Kann mich der Kritik an den Speidel Fässern nur anschließen. Sehr unpraktisch die Teile: Man kann keine Skala anbringen, weil sie unsymmetrisch sind; die Oberlfäche ist nicht glatt, sondern stellenweise gibt es Auswölbungen. Zusammen mit der relativ kleinen Öffnung ist die Reinigung ein Alptraum. Die Dichtung fand ich hingegen bisher unproblematisch: lässt sich einfach reinigen und hat bisher immer dicht gehalten. (Da hatte ich bei den normalen Eimern Angst, dass sie es nicht tun) Auf einen Hahn würde ich allerdings nicht verzichten wollen.
Edelstahlbehälter dürften in allen Belangen besser sein, aber sind natürlich eine ganz ordentliche Investition.

Kurz zum Brausystem:
Ich verfolge die Debatten Grainfather vs Braumeister immer so auf einem Ohr mit (nicht das ich vorhätte mir eins von beiden zu kaufen) und mein Fazit bisher war immer, dass der Grainfather rein technisch jetzt nicht grundsätzlich unterlegen ist. Speidel ist halt deutsch und soll einen sehr guten Service haben, aber bei dem Preisunterschied würde ich definitiv zum Grainfather greifen.
Den letzten Berichten zufolge scheint inzwischen auch der Mundschenk seine größten Macken losgeworden und ein zuverlässiger Brauhelfer geworden zu sein.

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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#11

Beitrag von Franzose » Sonntag 18. Februar 2018, 17:52

M0ps hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 17:02
Den letzten Berichten zufolge scheint inzwischen auch der Mundschenk seine größten Macken losgeworden und ein zuverlässiger Brauhelfer geworden zu sein.
Zu den GF-China-Clonen habe ich ehrlich gesagt nur wenig positives gelesen. Den Easybrew 30 gibt's ja unschlagbar billig für unter 400 Tacken, auch in der 50l Version für 535E ist er noch billig, aber billig != preiswert. Und nach all den negativen Berichten zu den Teilen...
Gerade jetzt nach einer ausgiebigen Tour mit dem Hund durch den Wald und einigen Bieren der Besinnung :puzz wird ich wohl den GF bestellen :Bigsmile
Gerade am Anfang wenn man eh alles anschaffen muss und die Rechnung sowieso hoch wird, will ich nicht am falschen Ende sparen.
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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#12

Beitrag von M0ps » Sonntag 18. Februar 2018, 17:59

Franzose hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 17:52


Zu den GF-China-Clonen habe ich ehrlich gesagt nur wenig positives gelesen. Den Easybrew 30 gibt's ja unschlagbar billig für unter 400 Tacken, auch in der 50l Version für 535E ist er noch billig, aber billig != preiswert. Und nach all den negativen Berichten zu den Teilen...
Gerade jetzt nach einer ausgiebigen Tour mit dem Hund durch den Wald und einigen Bieren der Besinnung :puzz wird ich wohl den GF bestellen :Bigsmile
Gerade am Anfang wenn man eh alles anschaffen muss und die Rechnung sowieso hoch wird, will ich nicht am falschen Ende sparen.
Klar wer billig kauft, kauft 2mal - das ist eine gesunde Einstellung! :thumbup

Ich wollte nur nicht unterschlagen, dass die Mundschenks der neuen Generation (mit neuem Controller) zumindest hier im Forum bisher durchaus positives Feedback hervorgerufen haben, während die erste Generation in 99% der Fälle anscheinend grausam schlecht war. Langzeiterfahrungen gibt es logischerweise noch nicht.

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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#13

Beitrag von Franzose » Sonntag 18. Februar 2018, 18:13

M0ps hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 17:59
[Ich wollte nur nicht unterschlagen, dass die Mundschenks der neuen Generation (mit neuem Controller) zumindest hier im Forum bisher durchaus positives Feedback hervorgerufen haben, während die erste Generation in 99% der Fälle anscheinend grausam schlecht war. Langzeiterfahrungen gibt es logischerweise noch nicht.
Da fällt ja dieses Gerät zu 99,9% auch mit rein...
https://www.brouwmarkt.nl/easybrew-30-a ... segan.html
oder dieses...
https://www.brouwmarkt.nl/arsegan-easyb ... oeler.html

Nach all den negativen Berichten hab ich mir die nämlich nicht genauer angeschaut.
Der GF ist schon im `Winkelwagen` für 795€.... fehlt nur noch der click...
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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#14

Beitrag von Franzose » Sonntag 18. Februar 2018, 18:34

So, erledigt... man muss sich ja mal entscheiden... GF gekauft, und ein Refraktometer 0-32 Brix. das wurde in einem anderen Fred empfohlen, da das 0-18 Brix wohl nicht so doll war. Fehlt noch ein wenig Kleinkram und die Zutaten... freu mich schon auf den ersten Brautag.
Mal ne Frage off-Topic... einige lassen die Würze über Nacht im Gärbehälter auskühlen vor der Hefegabe, andere kühlen die Würze gleich nach dem Kochen. Welche Vorteile hat das schnelle Kühlen außer dem Zeitgewinn?
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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#15

Beitrag von christianf » Sonntag 18. Februar 2018, 18:42

Definierte Zeit für die Nachisomerisierung. Mit dem GF bekommst du einen super Gegenstromkühler, mit dem das flotte Abkühlen auch kein Problem ist.

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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#16

Beitrag von M0ps » Sonntag 18. Februar 2018, 18:44

Glückwunsch! Du wirst bestimmt nicht enttäuscht sein :)

Vorteile:
- geringere Infektionsgefahr weil kürzer unterhalb kritischer Temperatur
- Kühltrub kann direkt abgetrennt werden
- bessere Kontrolle der Nachisomerisierung bei späten Hopfengaben

Das ist das was mir so aus dem Stehgreif einfällt

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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#17

Beitrag von SchlatzPopatz » Sonntag 18. Februar 2018, 20:29

ich denke auch, dass Du es nicht bereuen wirst. Ich hatte mit dem 10er BM angefangen weil ich dachte das reicht von der Menge. Als ich mehr wollte, dachte ich auch an den GF. Aber da ich dachte, es wäre klug beim BM zu bleiben, da sich dann Rezepte von klein auf gross besser adaptieren lassen, habe ich mich für den 20er BM entschieden. Bin aber auch zufrieden mit meiner Entscheidung :Smile
Wenn ich heute neu anfangen würde, würde ich mich aus Kostengründen aber auch für den GF entscheiden. Der Conical Fermenter, den ich von GF habe, ist sehr gut verarbeitet und gut durchdacht. Von daher hätte ich auch keine Bedenken den Grainfather zu kaufen. :thumbup
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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#18

Beitrag von Franzose » Sonntag 18. Februar 2018, 21:21

Wie ist das eigentlich mit dem Gärbehälter... kann der zu groß sein? lieber 2 kleine von 30l oder gleich einen mit 60l? Hat der 60l dann zu viel "Luft" mit nur einem Sud?
Da es ja der GF geworden ist, und die Fässer von Speidel nicht soo toll sind, bleiben ein paar Mark für was aus Edelstahl. Konische Fermenter müssen es ja fürs Hobby nicht sein, da ich auch die Hefe nicht ernten möchte.
Der Gedanke dahinter.. ich könnte so vielleicht 2 Sude pro Tag in einem großen Tank vergären, andererseits muss ich bei 2 Behältern nicht alles entsorgen, wenn einer infiziert ist.
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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#19

Beitrag von quasarmin » Sonntag 18. Februar 2018, 21:23

Franzose hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 16:52
Hmm... gut zu wissen, also doch lieber Eimer oder Korbflaschen... diese Korbflaschen gibt's bei uns relativ günstig im Baumarkt in der Gartenabteilung(ähnlich Dehner in Deutschland). Doch wie gehst Du vor zum Abfüllen? Schlauch rein -> Ansaugen -> Flasche darunter?
Hier wird das Thema mit verschiedenen Vorschlägen behandelt:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=11234

Meine Lösung sieht so aus:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 47#p178147

Viele Grüße
Armin

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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#20

Beitrag von Sura » Sonntag 18. Februar 2018, 21:25

Franzose hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 21:21
Wie ist das eigentlich mit dem Gärbehälter... kann der zu groß sein? lieber 2 kleine von 30l oder gleich einen mit 60l? Hat der 60l dann zu viel "Luft" mit nur einem Sud?
Da es ja der GF geworden ist, und die Fässer von Speidel nicht soo toll sind, bleiben ein paar Mark für was aus Edelstahl. Konische Fermenter müssen es ja fürs Hobby nicht sein, da ich auch die Hefe nicht ernten möchte.
Der Gedanke dahinter.. ich könnte so vielleicht 2 Sude pro Tag in einem großen Tank vergären, andererseits muss ich bei 2 Behältern nicht alles entsorgen, wenn einer infiziert ist.
Einen passenden. Ausschlag +30% passt im Allgemeinen. Warum sollen die Speidelfässer nicht so doll sein? Woher weisst du jetzt schon das du keine Hefe ernten willst? Warum solltest du aus einem Plastikeimer die Hefe nicht ernten können? Warum willst du zwei gleiche Sude am Tag machen?

Kauf dir was passendes und fang erstmal an zu brauen. Du hast im Moment noch keine Ahnung was du irgendwann mal machen willst.
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#21

Beitrag von Franzose » Sonntag 18. Februar 2018, 22:20

Sura hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 21:25

Warum sollen die Speidelfässer nicht so doll sein? Woher weisst du jetzt schon das du keine Hefe ernten willst? Warum solltest du aus einem Plastikeimer die Hefe nicht ernten können? Warum willst du zwei gleiche Sude am Tag machen?

Kauf dir was passendes und fang erstmal an zu brauen. Du hast im Moment noch keine Ahnung was du irgendwann mal machen willst.
Zu den Eigenschaften der Speidel-Fässer wurde weiter oben im Fred etwas gesagt, das mich davon abbringt, mir selbige zu kaufen.
Die Hefe möchte ich (zumindest aus Anfänger-Sicht) noch nicht ernten, kann sich ja aber mit der Zeit und der Erfahrung ändern.
Zwei gleiche Sude um die Menge zu verdoppeln?
Ich denke, mit 2 kleineren Behältern ist man flexibler als mit einem großen.

Aber hast recht, erst mal alles nötige zusammen haben und ein erstes Bier brauen :thumbup
Was danach kommt.... :Grübel ...... mehr Bier :Smile
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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#22

Beitrag von gulp » Sonntag 18. Februar 2018, 22:40

Dann noch meine 5 Cent:

Speidel Fässer sind Gelumpe? Da habe ich schon wieder alles falsch gemacht, weil ich die seit den 90er Jahren in Betrieb habe. Bisher taugen die mir eigentlich ganz gut. :Cool

Gruß
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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#23

Beitrag von M0ps » Sonntag 18. Februar 2018, 23:08

Die gibt's allerdings auch in verschiedenen Ausführungen. Mit meinem 30 l Fass bin ich ,wie oben beschrieben, nicht sonderlich zufrieden.
Was nutzt du denn für welche?

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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#24

Beitrag von Alien_TM » Sonntag 18. Februar 2018, 23:45

meine 2 cent ;)

2 Speidelfässer à la https://www.hobbybrauerversand.de/Gaerf ... Liter-rund ob mit oder ohne Gärspund und mit oder ohne Hahn reichen für fast alle Braugeschichten in der 20l Klasse.

Selbst mit Edelstahlspielzeug, Fermentasaurus, SS-Brewtechs, etc. sind die Dinger in der Preisklasse von 30-40€ unschlagbar... da gibts anderes Brauzubehör das teurer war und öfters in der Ecke unbenutzt liegt.


...Alex

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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#25

Beitrag von Alt-Phex » Montag 19. Februar 2018, 02:29

Die Mostfässer aus dem Baumarkt sind perfekt. Große Öffnung, Blindstopfen für den Hahn (benutzt man besser nicht) und lassen sich wirklich dicht verschrauben. Benutzte ich von Anfang an und habe habe die Anschaffung nie bereut. 30L Faß kostet ~20 EUR. Gibt es auch in 60L und 120L. Zusätzlich habe ich auch noch ein paar 15L Hobboks im Einsatz, die erfüllen ihren Zweck auch. Im Kaltbereich muss es nicht zwingend Edelstahl sein.
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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#26

Beitrag von gulp » Montag 19. Februar 2018, 06:40

Alien_TM hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 23:45
meine 2 cent ;)

2 Speidelfässer à la https://www.hobbybrauerversand.de/Gaerf ... Liter-rund ob mit oder ohne Gärspund und mit oder ohne Hahn reichen für fast alle Braugeschichten in der 20l Klasse.

Selbst mit Edelstahlspielzeug, Fermentasaurus, SS-Brewtechs, etc. sind die Dinger in der Preisklasse von 30-40€ unschlagbar... da gibts anderes Brauzubehör das teurer war und öfters in der Ecke unbenutzt liegt.


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Genau die habe ich.

Gruß
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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#27

Beitrag von M0ps » Montag 19. Februar 2018, 08:18

Dann ist es tatsächlich Geschmackssache, denn genau so ein Fass nutze ich auch.
Ich wollte mich für die nächsten Sude Mal nach den Mostfässern umsehen, fürchte allerdings, dass es die hier nicht gibt.

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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#28

Beitrag von Brewolino » Dienstag 27. März 2018, 08:13

Franzose hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 17:52

Zu den GF-China-Clonen habe ich ehrlich gesagt nur wenig positives gelesen.
Du weißt aber schon, dass der Graini auch in China produziert wird?
Aber was eigentlich nicht? Mercedes Porsche VW Audi ...... zumindest wenn es um Produkte der Dunkelkammern geht :Bigsmile

Chinabraugruß
Brewolino , der mit dem Mundschenkt :Drink

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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#29

Beitrag von hb9cjs » Dienstag 27. März 2018, 11:20

In Sachen Langzeiterfahrung mit dem BM kann ich folgendes sagen. Ich habe 2 50L BM seit gut 11 Jahren und produziere einige Tausend Liter pro Jahr, die Dinger werden also gebraucht. Ich habe in dieser Zeit 3 Thermostaten, eine Steuerung und 5 Pumpen ersetzt, das ist alles.
Ich würde mir schon heute wieder die gleichen Geräte anschaffen.
Gruss Üelu

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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#30

Beitrag von manno_matze » Dienstag 27. März 2018, 11:53

Alt-Phex hat geschrieben:
Montag 19. Februar 2018, 02:29
Die Mostfässer aus dem Baumarkt sind perfekt. Große Öffnung, Blindstopfen für den Hahn (benutzt man besser nicht) und lassen sich wirklich dicht verschrauben. Benutzte ich von Anfang an und habe habe die Anschaffung nie bereut. 30L Faß kostet ~20 EUR. Gibt es auch in 60L und 120L. Zusätzlich habe ich auch noch ein paar 15L Hobboks im Einsatz, die erfüllen ihren Zweck auch. Im Kaltbereich muss es nicht zwingend Edelstahl sein.
Hallo Bernd,
meinst du die hier:
https://www.hornbach.de/shop/Getraenkef ... tikel.html ?

Wie ist denn das bei "bis max. 70°C Hitzetemperatur, bis max. 30°C Kältetemperatur" mit der Kältetemperatur zu verstehen? Haben die das Minuszeichen vergessen? :Waa
"Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut!" :Drink
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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#31

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 27. März 2018, 14:47

manno_matze hat geschrieben:
Dienstag 27. März 2018, 11:53
Hallo Bernd,
meinst du die hier:
https://www.hornbach.de/shop/Getraenkef ... tikel.html ?

Wie ist denn das bei "bis max. 70°C Hitzetemperatur, bis max. 30°C Kältetemperatur" mit der Kältetemperatur zu verstehen? Haben die das Minuszeichen vergessen? :Waa
Ja, die meine ich. Das soll bestimmt -30°C heissen, alles andere macht ja keinen Sinn.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

Franzose
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Re: Kaufentscheidung Brauanlage für Einsteiger

#32

Beitrag von Franzose » Mittwoch 28. März 2018, 00:08

Ich hab mich ja nun vor einiger Zeit für den Grainfather entschieden, und auch ein Speidel-Fass dazu gekauft.
War für mich eine gute Entscheidung, denn mit all dem Zubehör und Kleinkram für eine halbwegs komplette Ausstattung bin ich schon fast beim Preis der für einen BM20 aufgerufen wird. Und... es ist noch lange nicht alles beschafft. Diese zusätzlichen Kosten sieht man am Anfang nicht unbedingt sofort.
Ein Teil aus dem Baumarkt da, ein Erlenmeyerkolben dort, Zutaten wie Malz, Hopfen und Hefe, Mühle,PBW, Abfüllrohr, Einkocher für Nachguss, Literatur etc.... laaaaange Liste das....
Am WE steht der zweite Brautag an, und ich freu mich schon wie Bolle darauf :Greets

MfG
Thomas
Durst wird durch Bier erst schön... :Drink

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