Brewster Beacon

Alles zur Nutzung und Herstellung von Utensilien (Töpfe, Braupfannen, Heizgeräte etc.), die für das Brauen nützlich sind.
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PxTREME
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Brewster Beacon

#1

Beitrag von PxTREME » Donnerstag 1. März 2018, 16:48

Hey Leute,
ich bin neu hier und beschäftige mich seit Kurzen mit den automatischen Brauanlagen. Ich bin gerade auf dieses neue Modell von Brewster "Bacon" gestoßen.


Auf dem ersten Blick ähnelt dieser auch stark den bereits bekannten Modellen wie zB. den Klarstein Mundschenk, welche ja u.a. schlecht bewertet wurde.
Vielleicht hat jemand in Zukunft Absicht diesen zu testen.

Leider kann ich mich derzeit nicht zwischen folgenden Brauanlagen entscheiden, sehen ja alle ähnlich aus.
- Klarstein Mundschenk
- Brew Monk
- Brewster Beacon
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bobeye
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Re: Brewster Beacon

#2

Beitrag von bobeye » Donnerstag 1. März 2018, 17:03

Also was ich jetzt beim drüber fliegen gesehen habe, scheint er doch schon auch ein paar zusätzliche Features zu haben. Du kannst das Malzrohr in zwei Positionen "parken", was den Sauerstoffeintrag während des Läuterns etwas verringern könnte. Und mit der Füllstands-Anzeige kann man wahrscheinlich auch sehr gut beobachten, ob sich ein Ablaufproblem aus dem Malzrohr abzeichnet, weil du während des Maischens siehst wie hoch der Wasserstand unter dem Rohr ist.

Falls der ohne weitere Umstände zu kriegen ist, würde ich ihm wohl eine Chance geben, aber mit den Vorbehalten die dir wahrscheinlich alle Mundschenk-Besitzer und Ex-Besitzer geben werden und die du schön im Mundschenk Thread lesen kannst.

LG
Bob

dh26883
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Re: Brewster Beacon

#3

Beitrag von dh26883 » Freitag 2. März 2018, 14:05

PxTREME hat geschrieben:
Donnerstag 1. März 2018, 16:48
Hey Leute,
ich bin neu hier und beschäftige mich seit Kurzen mit den automatischen Brauanlagen. Ich bin gerade auf dieses neue Modell von Brewster "Bacon" gestoßen.


Auf dem ersten Blick ähnelt dieser auch stark den bereits bekannten Modellen wie zB. den Klarstein Mundschenk, welche ja u.a. schlecht bewertet wurde.
Vielleicht hat jemand in Zukunft Absicht diesen zu testen.

Leider kann ich mich derzeit nicht zwischen folgenden Brauanlagen entscheiden, sehen ja alle ähnlich aus.
- Klarstein Mundschenk
- Brew Monk
- Brewster Beacon
Danke für diese Inspiration. War auch mit dem Mundschenk am liebäugeln. Dieser hat aber für den gleichen Preis etwas mehr zu bieten. Auch ist für paar € mehr ein Würzekühler dabei.

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Re: Brewster Beacon

#4

Beitrag von t-u-f » Freitag 2. März 2018, 14:11

..ich liebäugle zur zeit mit einem Mundschenk oder so...

..Habt ihr Bezugsadressen für den Beacon?
Hab bis jetzt keine deutsche Seite gefunden...

Gruß
T-u-F
t-u-f ne Abkürzung für Tüddeln und Fummeln :thumbup


Falls ich nicht SOFORT und UNVERZÜGLICH auf Fragen in einem Thread reagiere:
Es liegt daran, dass ich ein wichtigers Hobby habe als den Computer:

Meine Familie!!! :thumbsup

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Re: Brewster Beacon

#5

Beitrag von dh26883 » Freitag 2. März 2018, 14:20

t-u-f hat geschrieben:
Freitag 2. März 2018, 14:11
..ich liebäugle zur zeit mit einem Mundschenk oder so...

..Habt ihr Bezugsadressen für den Beacon?
Hab bis jetzt keine deutsche Seite gefunden...

Gruß
T-u-F
https://www.braugschaeftl.de/products/b ... urzekuhler

Das ist die beste Seite auf deutsch die Mitt begegnet ist...

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Re: Brewster Beacon

#6

Beitrag von PxTREME » Freitag 2. März 2018, 14:45

Richtig, habe auch im Braugschaeftl.de gefunden. Ich liebäugle derzeit mit diesen...
Vielleicht kann bald jemand etwas über die Quallität sagen :)

Das Vorgängermodell von dem Brewster war garnicht so schlecht bewertet, nun die neue Version mit einigen Verbesserungen sollten meinen das er auch gut ist, aber hilft nur testen :)

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Re: Brewster Beacon

#7

Beitrag von dh26883 » Montag 5. März 2018, 09:43

So ich hab mich vom Fieber anstecken lassen und mir nun den Brewster mit Würzekühler und Hopspider vorbestellt (nebst kostenlosem Malzpaket). Jetzt heißt es noch mind. 23 Tage warten 🙈

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Re: Brewster Beacon

#8

Beitrag von PxTREME » Montag 5. März 2018, 15:39

Ich bin echt auf deinen Bericht gespannt, würde mich freuen wenn du hierzu etwas schreiben könntest. Insbesondere würde mich der Vergleich zum Grainfather Connect interessieren :)

Lg

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Re: Brewster Beacon

#9

Beitrag von dh26883 » Montag 5. März 2018, 15:52

Einen Vergleich werde ich nicht ziehen können, meine Brauwelt besteht aktuell aus Kochtopf und BIAB-Sack :-/

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Re: Brewster Beacon

#10

Beitrag von dh26883 » Dienstag 6. März 2018, 15:32

Aktuell scheint es von den bekannten Gerätschaften ala Mundschenk etc. noch nicht diese neue Version zu geben. Wird auch interessant zu sehen sein ob diese Braugerätschaften nachziehen werden, da diese Version doch so einiges an Mehrwert bietet auf den ersten Blick...

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Re: Brewster Beacon

#11

Beitrag von rowabo » Mittwoch 7. März 2018, 20:00

Ich habe auch einen bestellt. Leider ist das Auslieferungsdatum vom 20.3. auf den 28.3. gewandert:(
Und ich hoffe wir sind nicht die Betatester:)
Am jüngsten Tage wird's geschaut, was Mancher hier für Bier gebraut (nach Eduard Maria Schranka)

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Re: Brewster Beacon

#12

Beitrag von dh26883 » Mittwoch 7. März 2018, 21:07

Also bei mir war es von vorne rein dieses Lieferdatum. Wegen Betatester hab ich weniger Angst, Brewster h at schon einige gute Generationen auf dem Markt gehabt.

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Re: Brewster Beacon

#13

Beitrag von PxTREME » Donnerstag 15. März 2018, 10:14

Es gibt nun auch ein Video zum Produkt, auch zu finden bei Youtube und im Braugschaeftl.
https://www.youtube.com/watch?v=V-PBcAFIyiM

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Re: Brewster Beacon

#14

Beitrag von dh26883 » Mittwoch 4. April 2018, 12:28

So, Paket ist gestern angekommen.
Ggf. komme ich heute / morgen dazu das Gerät auszupacken und es in Augenschein zu nehmen.

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Re: Brewster Beacon

#15

Beitrag von PxTREME » Mittwoch 4. April 2018, 17:27

Bin gespannt auf deinen Bericht ;)

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Re: Brewster Beacon

#16

Beitrag von dh26883 » Donnerstag 5. April 2018, 08:05

In Augenschein habe ich es genommen, sieht alles sehr ordentlich von der Verarbeitung aus und alles ist vollständig.
Die Anleitung ist etwas spärlich gehalten, das könnte ggf. bei manchen zu Problemen führen.
Einen Testlauf (ob alles funktioniert) wollte ich heute Abend machen.

Meinen ersten Sud plane ich im Laufe des Monats, dankenswerter weise wurde mir ja noch vom Anbieter ein schönes Malzpaket für 25 Liter Irish Red Ale geschenkt, welches ich dann dafür nutzen werde...

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Re: Brewster Beacon

#17

Beitrag von dh26883 » Freitag 6. April 2018, 07:11

Also den Testdurchlauf mit unterschiedlichen Rasten und Hopfenzugaben hat er ebenfalls tadellos überstanden.
War auch angenehmt überrascht von der Heizleistung und der Geräuschentwicklung.

Da freut man sich doch mehr als doppelt so sehr auf den nächsten Sud :-)

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Re: Brewster Beacon

#18

Beitrag von rowabo » Freitag 6. April 2018, 11:51

Bei mir lief es leider in die andere Richtung. Für den ersten Test Wasser eingefüllt. Es lief direkt unten wieder raus. Und zwar durch die Öffnung für den Temperaturfühler. Dieser sitzt nicht fest in der Bodenplatte sondern ragt ein, zwei Millimeter heraus und lässt sich bewegen.
Der Hersteller verspricht ja
All Brewster Beacons are tested before shipping
Dann gehe ich mal von einem Transportschaden aus, der vorher nicht festgestellt werden konnte. :Wink
Der Kontakt mit dem deutschen Händler ist gut. Das defekte Gerätes wurde gerade bei mir abgeholt. Das Austauschgerät steht in Dänemark in den Startlöchern und ist im GLS-System sichtbar.
Ich bin mal verhalten optimistisch. Das war eine Eintagsfliege, nächste Woche kann ich brauen und ich hoffe dann sind auch die Tutorial-Videos verfügbar. Die beiliegende Bedienungsanleitung ist unzureichend.
Am jüngsten Tage wird's geschaut, was Mancher hier für Bier gebraut (nach Eduard Maria Schranka)

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Re: Brewster Beacon

#19

Beitrag von rowabo » Freitag 13. April 2018, 20:11

Nachdem das Austauschgerät Reinigung und Klarwassertests überstanden hatte stand heute der erste Sud an. Bisher war ich nur mit Extrakt/Partial Mash unterwegs bzw. einmal mit BIAB. Einiges mache ich heute also zum ersten Mal.
Es sollte erst einmal ein kleiner Batch werden. Ich hatte vor der Kaufentscheidung beim Hersteller nachgefragt ob 10 Liter Batches möglich sind.
Kein Problem hieß es. Wie das allerdings bei einem Totraum von 6,8 Litern möglich sein soll, wollte ich nicht ausprobieren. Ich denke das Malz sollte beim Maischen doch noch in Würze schwimmen und nicht nur von oben berieselt werden. Der Munschenk hat ja die gleichen Maße wie der Beacon. Hat mit dem schon mal jemand so einen Batch probiert? Ich bin dann auf 13 Liter gegangen und habe ein wenig rumgemessen und gerechnet und dachte das müsste mit dem kleinen Überlaufrohr funktionieren.
Laut Händler ist das für Malzschüttungen bis 4 Kg. In Beersmith habe ich das Gerät definiert und dann ein Rezept angelegt, welches hoffentlich nah an der Malzmischung dran ist, die es beim Kauf des Beacon dazugab. Es ist das Irish Red Eyes Ale mit Pale Malt, Karamellmalz, helles Kaffeemalz und Röstmalz.
Geplant waren Est Original Gravity von 1.050, Maischen mit 13,9 Liter und Läutern mit 6,25 Liter.
Nach dem Einmaischen stand die Maische knapp unterhalb des Überlaufrohres und während des Maischens ist permanent Würze durch das Rohr abgeflossen.
DSC_0126.JPG
DSC_0126.JPG (56.5 KiB) 5468 mal betrachtet
Ich glaube das sollte nicht so sein, oder?
Es sollte eine Rast für 60 Min bei 67° gefahren werden. Erst mal mit 1000 Watt probiert. Da schwankte die Temperatur zwischen 66.5 und 68.4. Bei 800 Watt dann zwischen 66.6 und 67.9. Die gemessene Temperatur am Pumpenauslauf und die der Anzeige waren zweimal identisch.
Dann noch eine Rast mit 10 Min bei 78°. Die Gravity vor dem Läutern lag bei 1.055.
Mit 3 Litern geläutert und gemessen. Gravity lag bei 1.047.
Dann lief was schief. Versehentlich ein Liter zu viel beim nächsten Läuterdurchgang. Zwischendurch nicht noch mal gemessen. Am Ende bin ich dann bei 1.020 rausgekommen.
Angepeilt waren 1.040. Der Plan war das ggf. durch längeres Kochen zu korrigieren.
Würze zum Kochen gebracht und erwartungsvoll das Hopfenpäckchen geöffnet. Eine merkwürdige Farbe haben diese Goldings-Pallets. Weiß!!! Sofort entsorgt und durch zum Glück noch verfügbare Fuggles und Dr. Rudi ersetzt.
Beim Kochen brauchte es ein paar Versuche mit der Temperaturkorrektur, um dem Gerät beizubringen, dass wallendes Kochen auch 100° bedeuten. Letztlich bin ich bei +1° gelandet.
Nach dem Kochen habe ich dann mehrfach 1.048 Gravity gemessen und dem geglaubt und auf weiteres Eindampfen verzichtet. Passt aber nicht zu dem vorher gemessenen Wert.
(Ich habe hinterher noch 12° Plato gemessen, passt also. Evtl. war die 1.020 Messung fehlerhaft.)
Gekühlt und in den Gäreimer abgepumpt. Der Bodenfilter sah dann so aus:
DSC_0130.JPG
DSC_0130.JPG (55.46 KiB) 5468 mal betrachtet
Der Filter schließt nicht wirklich mit dem Auflagering ab, da nicht 100% gerade. Zudem liegt er auf dem Temperaturfühler auf und steht an dieser Seite zusätzlich etwas höher. Wirkt sich das negativ auf die Filterung aus? Ich habe zusätzlich noch über einen Monofilamentfilter abgeseiht. Dort blieb auch noch was hängen.
DSC_0132.JPG
DSC_0132.JPG (51.99 KiB) 5468 mal betrachtet
Danach gings weiter wie gewohnt.

Mein Fazit:
Erst mal bin ich froh, dass geräteseitig alles gut durchlief. Keine Aussetzer bei der Pumpe. Die manuelle Steuerung bereitete keine Probleme. Mit der Autosteuerung befasse ich mich beim nächsten Mal.
Der Füllstandanzeiger erschien mir ganz nützlich. Ich vermute aber, dass man den, wenn man erst mal ein paar Durchgänge hinter sich hat und das Gerät kennt, nicht mehr braucht. Ein Teil mehr zu säubern.
Beim Bodenfilter bin ich mir unsicher. Man kann fast die gesamte Würze sehr schnell abpumpen. Das scheint mir ein Plus zu sein. Aber ob der so effektiv filtert wie ein Bazookafilter (falls der effektiv ist, ich habe keine Erfahrung damit)?
Gerade was das Läutern betrifft muss ich wohl noch lernen. Ich glaube messen, messen, messen ist ein guter Ansatz.
Die Session dauerte 5 1/2 Stunden, incl. Saubermachen. An der einen oder anderen Stelle lässt sich das bestimmt noch optimieren aber ich denke die Batches werden zukünftig größer werden. Soll sich ja lohnen der Aufwand.
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Re: Brewster Beacon

#20

Beitrag von Innuendo » Samstag 14. April 2018, 07:43

Nur das lange Rohr wäre besser gewesen. Bei meinen Versuchen und Tipps hier aus dem Forum haben sich 4-5cm Abstand beim Einmaischen zum Überlauf als gutes Maß erwiesen. Das kann je nach Schüttung auch größer werden.
Kleine Schüttungen nur das lange Rohr, große Schüttungen erst das Kurze, dann das Lange. Den Pumpendurchfluss stelle ich dann so ein, dass die Würze ca. 1cm an den Überlauf herankommt. Zu geringer Abstand zum Überlauf und es läuft permanent durch das Rohr. Ist der Abstand zu groß besteht die Gefahr, dass die Pumpe trocken läuft, weil das Brauwasser auf dem Malzrohr aufsteht.
Auf dem Bild 0126 schaut es so aus, als würde der Verbinder das obere Sieb auf die Maische drücken. Das Sieb sollte frei oben auf der Maische liegen und entlang des Rohres beweglich sein. Wenn Dein Malzrohr dicht macht z.B. weil es durch das obere Sieb gepresst wird, muss das Gerät durch das Überlaufrohr vor Trockenlaufen geschützt werden. Die Abkürzung durch das Überlaufrohr musst Du aber vermeiden. Du willst ja nicht Wasser im Kreis rumpumpen, sondern durch das Malzrohr plätschern lassen.
Wenn Du Dein Rezept vorbereitest, musst Du die 6,x Liter unter dem Malzrohr beachten. Entweder passt Du den Faktor für den HG an (NG->HG) und/oder Du versuchst einen 10l "batch" erst gar nicht :Smile
Ein Rezept mit kleinen Mengen in versch. Varianten ausprobieren und Anpassungen an den eigenen Kessel zu testen, ist wegen den 6,xl unterm Malzrohr nicht so einfach, wenn das Ergebnis als Rezept für normale Schüttmengen herhalten soll. Ein HG mit 10l funktioniert rein technisch vielleicht, bietet imho aber keine reproduzierbaren Ergebnisse. Und im Grunde ist Dein Versuch durch das permanente überlaufen gescheitert - ein "Rohrbier" hat vermutlich wenig Geschmack. Mein erstes Rohrbier empfand ich als nicht ganz so lecker :Bigsmile
Mein Gerät hat einen Bazookafilter. Der ist ok, verhindert aber bei sehr kleinen Schüttungen den Whirlpool. Ich verwende auch den Monofilament- und zus. einen Trubfilter.
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Re: Brewster Beacon

#21

Beitrag von rowabo » Samstag 14. April 2018, 10:35

Danke, ich versuche mal mich an die optimale Schüttung für das lange Rohr heranzutasten. Wie sind denn bei dir die Werte für z.B. ein Ale mit 12°?
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Re: Brewster Beacon

#22

Beitrag von dh26883 » Montag 16. April 2018, 08:58

Ich kam gestern auch zu meinem 1. Sud. Hab ebenfalls das Irish Red Ale als Malzpaket erhalten, dieses aber komplett gebraut (also 25l).
Da ich Depp aber das untere Sieb im Malzrohr FALSCH HERUM montiert hatte, hatte ich riesige Freude als ich den Läutervorgang einleiten wollte... bis dahin hatte ich glasklare Würze, danach war dann auch Ende mit dem Gedanken, die Würze am Ende des Abkühlens über die Pumpe in die Gärbehälter zu überführen... :-(

Jedoch muss ich sagen das ich ansonsen nur positives über das Gerät selber sagen kann. Temperaturen wurden immer gut gehalten (nie über 1,5 Grad Abweichung) und die Reinigung war auch gut gehalten, hab keinen großen Mehraufwand gegenüber meinem 2 Kochtöpfe Sudhaus was ich davor betrieben habe.

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Re: Brewster Beacon

#23

Beitrag von PxTREME » Dienstag 1. Mai 2018, 21:50

Ich hab nun auch meinen 1. Sud mit dem Brewster Beacon durch und kann nur Gutes berichten. Alle Temperaturen wurden super gehalten und auch das Kochen bei 100 Grad hat er perfekt gemeistert. Ich habe dabei das von mir vorprogrammierte Programm genutzt, auch hier habe ich nichts zu meckern. Alles in allem bin ich sehr zufrieden.

Zum Support kann ich bisher auch nicht klagen, jede Frage wurde bisher sehr schnell beantwortet. Ich kann das Gerät nur jeden ans Herz legen.

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Re: Brewster Beacon

#24

Beitrag von HumanBug » Dienstag 24. Juli 2018, 22:30

Hi,

ich habe ein großes Problem mit dem Brewster Beacon, selbst bei 500W und eingeschalteter Pumpe brennt es unten an und das Gerät schaltet sich aus.

Bisher habe ich immer mit einem großen Topf gebraut und musste daneben stehen um zu rühren, das sollte jetzt mit dem Brewster vorbei sein.
Da hier ja schon ein paar von euch erfolgreich mit dem Gerät gebraut haben, würde ich gerne wissen ob es bei euch auch unten angebrannt ist?
Und wenn nicht was habt ihr vielleicht anders gemacht?
Unten im Gerät waren auch keine großen Stücke, nur ganz kleine Schwebteilchen vom Schrot, aber das kann das Sieb halt nicht auffangen.

Bin für jede Antwort dankbar.

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Re: Brewster Beacon

#25

Beitrag von rowabo » Freitag 27. Juli 2018, 19:04

Ich hatte bei bisher 4 Suden dieses Problem nicht. Geschrotet wurde mit Mattmill Student 1,3 mm.
Tritt das bei dir regelmäßig auf? Im Mundschenkthread berichtet jemand von Anbrennen beim ersten Sud. Nach einer schonenden Reinigung sei dieses Problem danach nicht mehr aufgetaucht. Wie auch immer das zu erklären ist.
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Re: Brewster Beacon

#26

Beitrag von PxTREME » Samstag 18. August 2018, 07:23

Ich hatte das einmal, jedoch hatte ich kein Wasser drin. War also mein Fehler, zum Glück hat er da abgeschalten...

Sobald Wasser drin ist darf das natürlich nicht passieren. Am besten schreibst du mal den Support an, nicht das dein Gerät ein defekt hat?

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Re: Brewster Beacon

#27

Beitrag von Heisenberg » Freitag 12. Oktober 2018, 17:01

Kommt das bodenfilter nicht hoch waehrend das kochen? Ist sowas auch zu gebrauchen? https://www.ikea.com/de/de/catalog/products/10112530/
Brewed by Mr. White :Smile

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Re: Brewster Beacon

#28

Beitrag von PxTREME » Donnerstag 18. Oktober 2018, 16:57

Der Bodenfilter kommt beim Kochen nicht hoch.

Vom Durchmesser würde der passen, jedoch weiß ich nicht ob dieser zu fein porig ist. Der Originale ist gröber...

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Re: Brewster Beacon

#29

Beitrag von Sandersen777 » Donnerstag 8. November 2018, 23:10

Hallo Leute,

Ich hab da ein paar Fragen zu euren Erfahrungen zum Brewster Beacon bezüglich SHA und wann ihr welche Messungen wie macht. Ich fang zuerst einmal damit an von den zwei Suden zu erzählen um dir es sich hauptsächlich dreht. Beim dritten Sud ist reichlich was daneben gelaufen, bis hin zur kaputten Bierspindel :Ahh :Ahh :Ahh denn lass ich dann erst mal raus

Sud 1: Wurde vor längerem schon gebraut. Ein Malzpaket von Brewolution (North Pole Breeze) ist mach Rezept gebraut worden:
25 Liter Ausschlag abgekühlt (wie im Rezept)
Schüttung 7,8kg ( gleich dem Rezept)
Stammwürze 17,5% (nach Rezept Soll 17,95%)

Wie im Brewolution-Video beschrieben war Ständig 1cm Würze auf dem Malzrohr und 1l/min geläutert. Hat soweit alles funktioniert. Es wurde nicht auf einen °Plato Wert geläutert sondern sturr nach Rezept Liter. Jetzt habe ich, nach reichlich einlesen ins Thema Brauen, mal die Sudhausausbeute berechnet und hab mich etwas gewundert. Auf dem Rezept von Brewolution steht SHA ca.80% und hatte mit solch einer minimalen Abweichung 60,12%. Also Rezeptwerte nachgerechnet und siehe da 61,77%. Da stellt sich mir die Frage, wie der Malzpaket-Anbieter auf den hohen Wert von 80% kommt?
Hier kann man sagen, auch wenn es nicht die 100%ige Vorgehensweise beim Läutern war, Bier schmeckt und hat als erster Versuch ziemlich gut gepasst.


Sud 2: Malzpaket und Anleitung für Infusion nicht auf den Brewster Beacon abgestimmt.

Im Paket war eine Malzschüttung von 4,5kg zusätzlich waren 0,5kg geröstete Haferflocken von dem einem Sud am gleich Tag noch über, also warum nicht rein damit.
Hauptguss waren laut Rezept 13 Liter wurden auch nicht mehr auf den Beacon oder die höhere Schüttung angepasst. Heißt es wurden dann 5kg in 13 Liter Hauptguss eingemaischt 55°C/30min. Hier eine Frage wie geht ihr beim Einmaischen vor?
Ich hab die 13Liter auf 55°C aufgeheizt, Schüttung dazu eimal mit dem Paddel durchgemengt, oben Gitter rauf 30min eingestellt. Pumpe an und wie bei den anderen Rasten geschaut das immer ausreichend Wasser auf dem Malzrohr steht.
Der 2. Rast nach Rezept gelaufen. Dann Abmaischen bei 78°C, aber die Läuterruhe nicht eingehalten. Läuterwasser hatte 76°C. Diesesmal sollte nun wie so oft beschrieben auf die gewünschte Stammwürze von 12% minus die 10% für die Verdampferrate. Nunja, wie soll ich sagen:Bei 24,5 Liter (Würze+Nachguss) im Brewster Malzrohr gehoben Würze entnmen abgekühlt und 5,5% gespindelt. Jetzt war uns (Schwager war mit am Start) nicht gsnz klar wie wir auf dem Wert kamen. Im ersten Moment dachten.wir das Maischen is komplett in die Hose gegangen, das Stout wird alkoholfrei :Shocked
Uns wurde dann klar, da hat sich die Würze mitdem Läuterwasser nicht so recht vermengt. So stellt aich mir mun die Frage wie misst ihr eure Extraktgehalt vor dem Kochen? Glattwasser messen stell ich mir schwer vor, da ja die Vorwürze mit im Beacon ist. Mal eben über die Pumpe ist auch nix, da unten in der Würze eine höhere Konzentration ist als oben wo das Läuterwasser hinzu kommt. Bleibt Malzrohr runter, rühren und Probe entnehmen, bzw. bei passender Spindel im Breacon spindeln???
Um nicht nich ewig zu schreiben... Am Ende hatte ich in drr Auschlagwürze nach 30 Minuten längerem kochen 11.5% anstelle von 12%. Und bei einer höheren Schüttung als im Rezept bin ich dann letzten Endes bei sehr miesen Sudhausausbeute gelandet. Aber der Geschmackstest war schon mal positiv :thumbsup


So... viel Text. Ich hoffe es ist alles soweit verständlich geschrieben :redhead und hoffe auf Tipps und Anregungen eurerseits


Gruß
Jan

PS: Hab den Kram am Smartphone getippt, verzeiht mir Dicke-Daumen-Fehler die ich nicht mehr gefunden hab...

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Re: Brewster Beacon

#30

Beitrag von Sura » Freitag 9. November 2018, 07:54

Zum Rest kann ich nichts sagen. Ich arbeite nicht mit Maischerobotern.
Sandersen777 hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 23:10
Auf dem Rezept von Brewolution steht SHA ca.80% und hatte mit solch einer minimalen Abweichung 60,12%. Also Rezeptwerte nachgerechnet und siehe da 61,77%. Da stellt sich mir die Frage, wie der Malzpaket-Anbieter auf den hohen Wert von 80% kommt?
80% ist so ziemlich der Maximalwert nach "deutscher Sudhausausbeute". Hier wird das gesamte Korn, incl. Spelzen etc betrachtet. Und 20% des Korns sind nunmal keine Stärke. Der Ami betrachtet das nach dem verfügbarem Zucker im Korn, lässt also die 20% "anderes" grundsätzlich weg. Das heisst, die angegebenen 80% sind nach "deutscher Sudhausausbaute" noch 64%, und damit liegst du garnicht mal schlecht.

edit:
"efficiency" ist der Ausdruck im englischen der mir eben nicht einfiel.... :Ahh
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: Brewster Beacon

#31

Beitrag von Sandersen777 » Freitag 9. November 2018, 15:24

Danke Sura,
War mir schon fast klar, dass die anders gerechnet haben....

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Re: Brewster Beacon

#32

Beitrag von SaBe » Freitag 16. November 2018, 11:49

Hallo an alle Brewster-Nutzer,
wir waren gerade auf der BrauBeviale und sind nun schwer am überlegen, ob wir vom Einkocher auf den Brewster umsteigen sollen. Nachdem wir uns gerade noch ein paar Videos auf der Herstellerseite angesehen haben, fragen wir uns aktuell aber auch v.a., wie ihr das in der Praxis mit dem Messen macht. Jan/Sandersen777 hatte diese Frage ja auch schon, leider hat seit Juli niemand mehr hier dazu geantwortet.
Im Grunde lässt das System ja keine Zwischenmessungen zu, d.h. ich kann eigentlich erst zum Zeitpunkt "Pfanne voll" wirklich messen. Das ist mir eigentlich etwas wenig, ich würde schon gerne wie gewohnt meine Vorderwürzemessung machen und auch während dem Läutern mal zwischendurch spindeln. Zumindest am Anfang, wenn noch keine eigene Erfahrung mit dem Brausystem da ist, wäre ja messen schon ein nicht zu vernachlässigender Punkt.
Habt ihr da einen Vorschlag bzw. wie handhabt ihr das? Oder müssen wir uns vom "deutschen Messwahn" verabschieden? :Grübel

Danke schon mal, viele Grüße,
Sabine

Edit: die Frage betrifft auch die Jodprobe, die ich ja hier eigentlich auch nicht machen kann?
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Re: Brewster Beacon

#33

Beitrag von Shortbreaker » Freitag 16. November 2018, 12:55

Der Beacon ist doch sehr ähnnlich zu Mundschen/Brewmonk und wie sie alle heißen. Er hat eigentlich nur zusätzlich die Füllstandsanzeige aber dafür halt nicht den Auslaufhahn.
Vielleicht solltet ihr euch diese Geräte mal genauer anschauen, da man hier sämtliche Proben über den Hahn ziehen kann.
Wenn ich beim Beacon zwischendurch messen wollte (ich habe den Mundschenk XXL) würde ich wohl einfach das Bogenrohr der Pumpe nach aussen drehen und so etwas Würze in einen Messbecher o.ä. pumpen.

Viele Grüße
Tobias

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Re: Brewster Beacon

#34

Beitrag von SaBe » Samstag 17. November 2018, 12:57

Wir haben uns die ganzen Geräte auf der Braubeviale angeschaut, und die meisten mit Hahn (Speidel ausgenommen, der scheidet aber vom Preis aus) kamen uns ehrlich gesagt sehr windig vor. Wenn man da den Hahn zu bewegen versucht hat, hat sich gleich die ganze Wandung des Behälters mitbewegt/verbogen/kurz eingedellt (auch beim Brewmonk). Das erschien uns eine erheblich Schwachstelle, v.a. bei häufigerer Benutzung. Vielleicht waren auch alle Hähne schlecht (= schwergängig/hakend) montiert, aber das wäre schon ein großer Zufall.
Daher ist die Entscheidung auf etwas ohne Hahn gefallen, den Füllstandsanzeiger finde ich mehr als nützlich, wenn man ja ansonsten quasi im Blindflug läutert/Nachgüssen macht.

Das mit der Pumpe hab ich auch schon überlegt, die Frage ist, wie gut eben die Durchmischung unter dem Rohr ist, wenn ich vor der Probenentnahme nicht umrühren kann. Das war ja auch das, was Sandersen777 geschrieben hatte. Und das Problem besteht ja wahrscheinlich auch bei den Geräten mit Hahn?
Wir läutern halt bisher immer so, dass wir es so lange tun, bis wir auf den gewünschten °Plato vor kochen sind, nicht stur soundsoviel Liter.

Aber wahrscheinlich müssen wir uns eben einfach umstellen und weniger messen, die Vorderwürze zumindest lässt sich ja noch bestimmen, der Rest wird dann eben Erfahrung mit dem Brausystem.

Danke jedenfalls für Deine Antwort.
Viele Grüße, Sabine
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Re: Brewster Beacon

#35

Beitrag von Brauwolf » Samstag 17. November 2018, 13:19

Wir haben uns die ganzen Geräte auf der Braubeviale angeschaut, und die meisten mit Hahn (Speidel ausgenommen, der scheidet aber vom Preis aus) kamen uns ehrlich gesagt sehr windig vor.
Den Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wie definiert sich preiswert?
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Cheers, Ruthard
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Re: Brewster Beacon

#36

Beitrag von SaBe » Sonntag 18. November 2018, 14:31

danke für den sinnvollen Kommentar!

Ich habe damit nur meinen Eindruck von der Messe wiedergegeben, und ja, natürlich ist ein Gerät für 1500 Euro qualitativ hochwertiger (zumindest würde ich das erwarten) als eins für 400-700. Daher habe ich aber auch die im gleichen Preissegment verglichen (also nicht den Speidel) und der Brewster schien mir hier am qualitativ besten.

Wie viel Geld jemand für sein Hobby ausgeben möchte, ist jedem selbst überlassen. Wenn ich vielleicht 6 mal im Jahr braue, kaufe ich mir sicher erst mal kein Gerät für 1500 Euro!
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Re: Brewster Beacon

#37

Beitrag von Brauwolf » Sonntag 18. November 2018, 15:17

Selbstverständlich entscheidet jeder selbst, wieviel er (bzw. sie) für das Hobby ausgibt . In der Anfangsphase gingen von 10 Mundschenk 9 wegen technischer Defekte zurück, mittlerweile ist das durchgestanden. Jetzt bin ich mal gespannt, wieviele Geräte die 2jährige gesetzliche Gewährleistungsfrist überstehen werden. Bis dahin wirst du mit deinem Gerät 12 mal gebraut haben.

Mit einem Speidel würdest du auch in 10 Jahren noch Freude haben - sollte tatsächlich mal was kaputt gehen, sind Ersatzteile über Nacht verfügbar. Bei Klarstein gibt es nicht mal den Glasdeckel als Ersatz. Somit relativiert sich der Preis.

Ich habe selbst einen Mundschenk XXL und lasse den ordentlich brummen. Sei versichert, dass ich ihn in der 103. Woche noch mal intensiv auf Herz und Nieren prüfen werde (und falls er die erlebt, hat er sein Geld eh verdient).

Bei mir (bzw. meinem Mundschenk) wackelt kein Hahn und verbiegt sich auch kein Blech. Kleine Beobachtung von mir auf der BrauBev zum Thema Füllstandsanzeige:
WP_20181113_15_07_43_Rich.jpg
so geht es also auch.

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Re: Brewster Beacon

#38

Beitrag von BierBauer » Sonntag 18. November 2018, 15:59

Irgendwie ist das Bild im Sack...
Viele Grüße,
Stefan

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Re: Brewster Beacon

#39

Beitrag von Brauwolf » Sonntag 18. November 2018, 16:19

BierBauer hat geschrieben:
Sonntag 18. November 2018, 15:59
Irgendwie ist das Bild im Sack...
Wie meinen?
image473.jpg
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Re: Brewster Beacon

#40

Beitrag von BierBauer » Sonntag 18. November 2018, 16:26

Viel besser! Ich glaub das liegt an den dusseligen Eierphones...
Viele Grüße,
Stefan

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Re: Brewster Beacon

#41

Beitrag von Brauwolf » Sonntag 18. November 2018, 16:38

Merkwürden. Das zweite Bild ist ein screenshot vom ersten - soll einer verstehen.

Cheers, Ruthard
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Re: Brewster Beacon

#42

Beitrag von dh26883 » Dienstag 15. Januar 2019, 10:44

Hallo,

nach nun 5 Suden stecke ich leider bei einer sehr bescheidenen SHA von 45% fest.
Können andere Nutzer des Systems von ähnlich schlechter SHA berichten?
Wenn ihr besser unterwegs seid, wie ist euer allgemeine Herangehensweise?

Gruß
David

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Re: Brewster Beacon

#43

Beitrag von Shortbreaker » Dienstag 15. Januar 2019, 12:01

Hallo David,

Ich habe zwar keinen Brewster, aber einen fast baugleichen Mundschenk XXL. Üblicherweise liegt die SHA bei mir im Bereich um 60%. Falls du die effektive Sudhausausbeute berechnest, dort bin ich bei ca. 55%.
Lediglich gestern hatte ich eine schlechte SHA von nur 54% und hab dadurch versehntlich dann auch noch ein Leichtbier gebraut, aber das lag daran, dass ich meine Malzmühle (Corona) zu grob für Weizenschrott eingestellt hatte. Ist ärgerlich, aber dafür hatte ich in 10min komplett abgeläutert...

Bezüglich meiner Herangehensweise, mache ich eigtl. nichts anders, als beim herkömlichen Brauen mit Töpfen oder Einkocher.
Wie sieht es bei dir mit dem Malz aus, mahlst du es selbst? Wie lange dauert der Läutervorgang bei dir?
Was für Rezepte hast du bisher gebraut?

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Re: Brewster Beacon

#44

Beitrag von dh26883 » Dienstag 15. Januar 2019, 13:07

Hi,

ich mahle selber mit einer MatMill Student, die hat ja einen fix eingestellten Schrotwert (1,3 mm oder so).
Biere waren überwiegen Ales.
Läutern dauert so 20-30 Minuten würde ich sagen... ggf. habe ich diesem Aspekt bisher zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.
Lockerst du den Treber da nochmal auf oder ziehst du nur Rohr raus, lässt tropfen, schüttest NG drüber bis leer läuft und dann weiter?
MIsst du ggf. auch die Würze bevor du kochst oder gehst du von deinem Rezept aus das es passt?

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Re: Brewster Beacon

#45

Beitrag von Shortbreaker » Dienstag 15. Januar 2019, 13:23

Ich ziehe das Rohr raus und lasse abtropfen bzw. gebe dann die Nachgüsse.
Ich stelle die Pumpe immer so ein, dass die Würze circa 4cm über dem Treber steht, falls der Überlauf das zu lässt.
Gestern habe ich leider nicht aussreichend gemessen bzw. hatte gedacht, dass es auch diesmal klappen wird. Das Problem ist ja, dass man zunächst das Malzrohr runter nehmen muss, dann am besten rumrühren und dann erst messen müsste. Wenn ich nur eine kleine Probe fürs Refraktometer nehme, gibt das unterschiedliche Werte, abhängig von wo (oben oder unten) die Würze entnommen wurde.
Deine 20-30min sind für eine Ausschlagmenge von ca. 25l? Falls ja, sollte das aber noch ok sein, auch wenn es schon zügig ist. Bei Gerstenmalz hatte ich da eigentlich auch nie Probleme.
Vielleicht hilft es, wenn du das Malz zuvor konditionierst, also mit 1-2% Wasser vermengst (direkt vor dem Schroten).

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