Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

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Westvleteren
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Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#1

Beitrag von Westvleteren » Dienstag 22. Mai 2018, 13:57

Ich plane gerade die Anschaffung eines Topfes im Bereich 34-37L. Der Hahn/Durchlass sollte möglichst groß sein, um den Topf flexibel für die folgenden beiden Varianten zu nutzen:

1) Abmaischen direkt aus dem Topf in den Läuterbottich/TP
2) Läutern direkt aus dem Topf mit eingebautem Läuterfreund in einen zweiten Topf zum Hopfenkochen

Bei Candirect und HuM habe ich hierzu zwei "Fertiglösungen" gefunden, bei denen bereits ein 1 Zoll Nippel bzw. eine 1 Zoll Muffe am Topf angebracht sind. Mir ist bewusst, dass 1 Zoll nicht besonders groß sind für Variante 1, aber da ich bereits einige positive Berichte gelesen habe, dass es bei laufendem Rührwerk teilweise sogar bei 3/4-Hähnen geht, mache ich mir Hoffnung (bei High Gravity oder Böcken muss ich dann halt umschöpfen).

Nun wird allerdings der eine Topf mit Anschweißnippel (d.h. Außengewinde), der andere aber mit Muffe (Innengewinde) angeboten.
Was macht mehr Sinn? Ist bei einem Anschweißnippel überhaupt noch ein Anschluss des Läuterfreunds im Topf möglich bzw. bekomme ich das mit irgendwelchen Adapter noch hin?
Bei der Variante mit eingeschweißter Muffe könnte man doch einen Doppelnippel durch das Innengewinde führen und daran den Läuterfreund adaptieren?!
Als Nachteil bei Innengewinde/Muffe sehe ich allerdings an, dass es kaum Edelstahlhähne mit vollem Durchlass gibt, die ein Außengewinde haben.

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#2

Beitrag von Ernie » Dienstag 22. Mai 2018, 14:10

Moin,

ich habe das so gelöst:

https://www.youtube.com/watch?v=Qe74CAysApw

geht super...

LG
Ernie

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#3

Beitrag von Westvleteren » Dienstag 22. Mai 2018, 14:49

Danke, interessante Herangehensweise. Ich bin aber nur an einer Fertiglösung interessiert.

Alternativ zu den Töpfen mit 1" Muffe/Nippel gibt es bei HuM auch noch eine günstigere "Basicline" Variante mit einfachem 1 Zoll Loch, in das der Hahn eingeschraubt wird: https://www.hobbybrauerversand.de/Edels ... uslaufhahn
Aber kann sowas bei einem so kleinen Topf mit entsprechender Rundung überhaupt dauerhaft dicht werden? Im Gegensatz zu einer festen Lösung (Muffe/Anschweißnippel) ist es doch wahrscheinlich ziemlich "schwabbelig", oder?

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#4

Beitrag von hopfenschluerfer » Dienstag 22. Mai 2018, 14:57

Für die Lösung mit Leuterfreund spricht natürlich auch der geringere Platzbedarf des Equipments. den Thermoport bekommt man nämlich nicht in den 35L Topf gestapelt.

Ich maische auch aus dem Topf in einen Thermoport ab und habe mir dazu in meinen Topf ein Loch gebohrt und den Durchlass mit einer 1 1/4" Tri-Clamp-Verschraubung mit Flansch umgesetzt. Siehe hier: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 90#p273590
Mit der beigelegten Silikondichtung ist das trotz der Topfrundung absolut dicht. Wackeln tut auch nix.

Bei seinem ersten Einsatz gestern ist das Schmetterlingsventil dummerweise verstopft... Ich werd das beim nächsten Brautag nochmal mit Rührwerk testen und sonst einen Kugelhahn einbauen, den ich hier noch liegen hab. Falls das nix bringt kommt der nächst größere Durchmesser.

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#5

Beitrag von Westvleteren » Dienstag 22. Mai 2018, 15:14

hopfenschluerfer hat geschrieben:
Dienstag 22. Mai 2018, 14:57
Für die Lösung mit Leuterfreund spricht natürlich auch der geringere Platzbedarf des Equipments. den Thermoport bekommt man nämlich nicht in den 35L Topf gestapelt.
Das stimmt, aber ein direktes Abläutern aus der Maischepfanne macht eigentlich nur Sinn in eine Würzepfanne, mit der ich direkt hochheizen kann. Ein zweiter Topf (idealerweise etwas größer als der Topf zum Maischen) ist also in jedem Fall nötig. Hinzu kommt noch, dass man eine zweite Hendi braucht, wenn man die vollen Pötte nicht unbedingt "umwuchten" will.
Ich maische auch aus dem Topf in einen Thermoport ab und habe mir dazu in meinen Topf ein Loch gebohrt und den Durchlass mit einer 1 1/4" Tri-Clamp-Verschraubung mit Flansch umgesetzt. Siehe hier: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 90#p273590
Mit der beigelegten Silikondichtung ist das trotz der Topfrundung absolut dicht. Wackeln tut auch nix.

Bei seinem ersten Einsatz gestern ist das Schmetterlingsventil dummerweise verstopft... Ich werd das beim nächsten Brautag nochmal mit Rührwerk testen und sonst einen Kugelhahn einbauen, den ich hier noch liegen hab. Falls das nix bringt kommt der nächst größere Durchmesser.
Das sieht ziemlich professionell aus. Ich glaube mit Rührwerk macht einen enormen Unterschied und ich gehe nicht davon aus, dass bei einem "normalen" Einmaischverhältnis was verstopft. Leider finde ich das Video gerade nicht, wo jemand mit 3/4 Hahn (und laufendem Rührwerk) erfolgreich abmaischt.

Mir geht es übrigens nicht darum, mich für eine Lösung zu entscheiden, sondern ich möchte einfach nur einen Topf, mit dem ich für beide Optionen flexibel bin.

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#6

Beitrag von bierfaristo » Dienstag 22. Mai 2018, 15:51

Ernie hat geschrieben:
Dienstag 22. Mai 2018, 14:10
Moin,

ich habe das so gelöst:

https://www.youtube.com/watch?v=Qe74CAysApw

geht super...

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#7

Beitrag von Ernie » Dienstag 22. Mai 2018, 17:02

bierfaristo hat geschrieben:
Dienstag 22. Mai 2018, 15:51
Ernie hat geschrieben:
Dienstag 22. Mai 2018, 14:10
Moin,

ich habe das so gelöst:

https://www.youtube.com/watch?v=Qe74CAysApw

geht super...

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#8

Beitrag von oliver0904 » Dienstag 22. Mai 2018, 17:14

Das wird nachher von innen mit Lötzinn abgedichtet?
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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#9

Beitrag von Malzwein » Dienstag 22. Mai 2018, 17:40

Westvleteren hat geschrieben:
Dienstag 22. Mai 2018, 15:14
... finde ich das Video gerade nicht, wo jemand mit 3/4 Hahn (und laufendem Rührwerk) erfolgreich abmaischt.
...
Hier ist mein Beitrag mit dem Video zu dem Thema. Es ist sogar nur eine 1/2" Muffe am Topf. Der 3/4" Hahn ist über einen Adapter angeschraubt.
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#10

Beitrag von bierfaristo » Dienstag 22. Mai 2018, 18:54

Ernie hat geschrieben:
Dienstag 22. Mai 2018, 17:02

https://www.youtube.com/watch?v=Qe74CAysApw


Moin Christian,

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Danke für die links. Ich hatte das verlinkte Video so verstanden, dass durch die Fittings ein Durchzug hergestellt wird und das ganze dann ohne Lot dicht ist. Hab das Video aber nur im Schnelldurchlauf ohne Ton angeschaut.

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#11

Beitrag von Sura » Dienstag 22. Mai 2018, 19:25

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#12

Beitrag von Westvleteren » Dienstag 22. Mai 2018, 21:54

@Malzwein: Genau, danke - das war es!

@Sura: Könnte ich sowas bei einem Topf mit 1" Muffe verwenden, um innen einen Läuterfreund anzuschrauben? Also AG von der Durchführung in 1" und das IG in der Größe vom Läuterfreund (1/2) dazwischen dann noch einen 1/2er Doppelnippel? Oder wofür verwendet man sowas sonst?

@all: Hat denn jemand eine Meinung zu meiner eigentlichen Frage, also Anschweißnippel (d.h. Außengewinde) oder Muffe (Innengewinde)? Leider bin ich immer noch nicht weiter. Was wäre das optimalste, um flexibel zu bleiben, sprich für einen Anschluss des Läuterfreunds und für ein direktes Abmaischen?

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#13

Beitrag von Sura » Dienstag 22. Mai 2018, 22:17

Ich konnte innen die Läuterhexe und aussen einen Hahn anbauen. Wichtiger ist: Das Teil kann man gescheit festziehen! Und es hat auch eine (lebensmittelechte) Dichtung dabei, die sich beim anziehen nicht vom Acker macht. Kann man auch für Thermometerhülsen nehmen.
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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#14

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 22. Mai 2018, 22:23

Westvleteren hat geschrieben:
Dienstag 22. Mai 2018, 21:54
@all: Hat denn jemand eine Meinung zu meiner eigentlichen Frage, also Anschweißnippel (d.h. Außengewinde) oder Muffe (Innengewinde)? Leider bin ich immer noch nicht weiter. Was wäre das optimalste, um flexibel zu bleiben, sprich für einen Anschluss des Läuterfreunds und für ein direktes Abmaischen?
Du wirst dich für eins entscheiden müssen. Oder einfach einen Hahn zum Abmaischen und einen zweiten Hahn für die Läuterspirale installieren.
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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#15

Beitrag von diapolo » Dienstag 22. Mai 2018, 22:30

Hi,
Wenn dir Nürnberg nicht zu weit ist kann ich dir auch den gewünschten Durchmesser an den Topf schweißen.
Ich sehe das ähnlich wie alt-phex man müsste 2 Hähne montieren einen 2“ fürs Abmaischen in deinen 1/2“ für die Hexe.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd
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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#16

Beitrag von Westvleteren » Dienstag 22. Mai 2018, 23:03

@Sura: Verwendest Du die Durchführung in einem Topf oder in einem TP? Wäre nett, wenn Du kurz durchgeben könntest, wie bzw. in welcher Größe Du es angeschlossen hast. Hat die Hexe nicht auch ein IG, d.h. du verwendest noch einen Doppelnippel im Topf/TP?

An die Lösung mit zwei Hähnen hab ich noch gar nicht gedacht. Danke für das Angebot Bernd, ich werde gegebenenfalls darauf zurückkommen.

Die verlinkte Tankdurchführung hat mich noch auf eine andere Idee gebracht. Ich könnte solch ein Teil doch auch in dem oben verlinkten "billigen" 34L HuM-Topf mit 1" Loch nutzen und wäre flexibel. D.h. auch ohne angeschweißten Nippel/Muffe könnte ich gut einen Hahn montieren (z.B. in 1" mit 2xIG). Auf der anderen Seite könnte ich innen bei entsprechender Adaptierung bei Bedarf eine Hexe bzw. einen Läuterfreund anbringen.

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#17

Beitrag von Sura » Dienstag 22. Mai 2018, 23:17

Westvleteren hat geschrieben:
Dienstag 22. Mai 2018, 23:03
@Sura: Verwendest Du die Durchführung in einem Topf oder in einem TP? Wäre nett, wenn Du kurz durchgeben könntest, wie bzw. in welcher Größe Du es angeschlossen hast. Hat die Hexe nicht auch ein IG, d.h. du verwendest noch einen Doppelnippel im Topf/TP?
Ich hab nur AG 3/4 und IG 1/2. Ich benutze/benutzte es:
- Im Thermoport: seitliche Durchführung, Hexe innen, Hahn aussen
- Im Wasserkocher: Hahn
- Im Thermoport mit Läuterblech und Ablauf unten: als Übergangs- und Befestigungsstück hinter dem 90°-Knick um den Hahn einzuschrauben.
- In der Sudpfanne: aussen ein Hahn, innen ein 90° Nippel

In Messing habe ich noch einen im Wasserkocher. Aber der muss auch noch ausgetauscht werden, Messing wirkt nach ner Weile echt scheddrig.....
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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#18

Beitrag von Westvleteren » Mittwoch 23. Mai 2018, 16:07

@Sura: Danke, scheint ja wirklich ziemlich universell zu sein. Wenn ich die Option Tankdurchführung noch hinzunehme, läuft es bei mir auf eine Entscheidung zwischen den folgenden beiden Optionen hinaus:

1) https://www.hobbybrauerversand.de/Edels ... uslaufhahn (Topf mit 1" Loch, aber ohne Muffe/Nippel)

-->Zum Abmaischen verwende ich entweder den mitgelieferten Hahn (wahrscheinlich aber kein voller Durchlass), oder ich nehme solch einen Hahn: https://www.amihopfen.com/Selbstbauteil ... anguage=de dann bräuchte ich aber wahrscheinlich eine Borddurchführung/Tankdurchführung/Doppelnippel in AG 1" für das Loch, wo ich dann den Hahn draufschraube.

-->Zum Läutern direkt aus dem Topf müsste ich innen vom 1" AG des Hahns auf 1/2" des Läuterfreunds adaptieren. Eventuell wäre auch eine kleinere Schlauchtülle gut.

2) https://www.hobbybrauerversand.de/Edels ... -und-Muffe (Topf mit 1" Muffe)

--> Zum Abmaischen verwende ich entweder den mitgelieferten Hahn (wahrscheinlich aber kein voller Durchlass) oder a) ich müsste einen 1" Doppelnippel in die 1" Muffe reinschrauben an den ich dann einen 1" Kugelhahn mit IG schrauben (siehe Link oben) oder b) einen der wenigen Kugelhähne mit AG/IG verwenden: https://www.swiss-fittings.com/edelstah ... chgang-i-a

-->Zum Läutern direkt aus dem Topf müsste ich innen vom 1" IG der Muffe auf 1/2" des Läuterfreunds adaptieren - oder ist die Muffe bereits komplett vom Hahn "belegt"? Eventuell wäre auch eine kleinere Schlauchtülle gut.

Habe ich hier irgendwelche Denkfehler? Ich kann mir das ehrlich gesagt schlecht vorstellen, ohne die Töpfe vor mir zu haben. Von daher ist es nicht einfach, sich zwischen den beiden Varianten zu entscheiden. Vom Topf mit Außennippel bin ich mittlerweile zumindest etwas abgerückt, da ich mir nicht vorstellen kann, wie ich dabei innen meinen Läuterfreund anbringe - es gibt ja nur das Außengewinde außen am Topf.

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#19

Beitrag von stefan78h » Donnerstag 24. Mai 2018, 22:12

Ernie hat geschrieben:
Dienstag 22. Mai 2018, 17:02
bierfaristo hat geschrieben:
Dienstag 22. Mai 2018, 15:51
Ernie hat geschrieben:
Dienstag 22. Mai 2018, 14:10
Moin,

ich habe das so gelöst:

https://www.youtube.com/watch?v=Qe74CAysApw

geht super...

LG
Ernie
Ist das dicht? Hast du eine Bezugsquelle oder eine Bezeichnung?

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Bis zu welchem Durchmesser funktioniert das?
Würde das auch mit 1,5 Zoll an einem 34l Topf gehen?
Wegen Radius des Topfes?
Gruß Stefan
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stefan

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#20

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 24. Mai 2018, 22:44

stefan78h hat geschrieben:
Donnerstag 24. Mai 2018, 22:12
Bis zu welchem Durchmesser funktioniert das?
Würde das auch mit 1,5 Zoll an einem 34l Topf gehen?
Wegen Radius des Topfes?
Gruß Stefan
Da passen die Verhältnisse aber nicht so wirklich. Der 1,5" Hahn, den du da dran schrauben willst, wiegt geschätzt das 5fache deines Topfes. Ab 1" aufwärts werden das richtige Trümmer. Ohne zusätzliche Verstrebungen oder ein Gestell, das dass Gewicht abfängt, wird das wohl eher nicht funktionieren.
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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#21

Beitrag von stefan78h » Freitag 25. Mai 2018, 22:47

Reicht 1" zum Abmaischen in den TP?
Gruß
stefan

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#22

Beitrag von leo1 » Freitag 25. Mai 2018, 23:58

da musst du aber einen guten Schweißer haben sonst wird das nichts.
Versuchts doch mal mit einem Borddurchlass. Da braucht man nur ein Loch bohren.
Habe schon einige Anlagen gebaut und sind nach Jahren noch dicht.

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#23

Beitrag von Westvleteren » Samstag 26. Mai 2018, 00:08

stefan78h hat geschrieben:
Freitag 25. Mai 2018, 22:47
Reicht 1" zum Abmaischen in den TP?
Wenn man im Forum stöbert so kristallisiert sich heraus, dass ein Rührwerk den Unterschied macht. Während ohne Rührwerk >1" ratsam ist, kann es mit Rührwerk und bei nicht allzu dicker Maische selbst bei 1/2" klappen (siehe weiter oben verlinktes Video).

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#24

Beitrag von uli74 » Samstag 26. Mai 2018, 11:54

Aber ist es sinvoll, nur wegen der Hahngrösse immer nur dünn einzumaischen? Grade wenn man mal einen größeren Sud fahren will ists praktisch wenn auch High Gravity möglich ist. Wer Weißbier braut und auf Banane steht, für den ist High Gravity sowieso ratsam.

Ich hab zwei Töpfe, an beiden Töpfen jeweils eine 1 1/2" Anschweisstülle, darauf eine flachdichtende 1 1/2 "Verschraubung (Überwurfmutter befindet sich auf der Topfseite).

Zum Maischen (Variante 1) schraub ich auf die Verschraubung einen 1 1/2" Kugelhahn, auf dem sitzt ein Bogen damit die Maische zielgenau in den Läuterbottich abgelassen werden kann. Kleiner als 1 1/2" würde ich nicht wählen, bei etwas dickeren Maischen kanns auch mal verstopfen.

Um die Würze nach dem Kochen (Variante 2) ins Gärfass zu befördern hab ich auf der Verschraubung einen Reduziernippel von 1 1/2" auf 1/2", daran einen 1/2" Kugelhahn und einen 45°-Bogen, darauf eine Kupplung für einen Silikonschlauch.

Das ganze Zeugs ist nicht grade filigran, aber so kann ich beide Töpfe jeweils zum Maischen und Kochen verwenden, ich muss nur darauf achten, den richtigen Anschluss an den Topf zu schrauben.
Gruss

Uli

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#25

Beitrag von Westvleteren » Samstag 26. Mai 2018, 21:22

@uli74: Verwendest Du denn ein Rührwerk? Kannst Du eventuell mal ein Foto von Deinem Aufbau hochladen? Mir würde es reichen, bei "normalen" Maischverhältnissen über einen 1" Hahn abmaischen zu können. Wenn ich ab und zu bei einem High Gravity Sud mal schaufeln muss wäre das auch nicht so schlimm.
Den Topf von HuM mit 1" Anschweissmuffe habe ich mittlerweile auch eher von der Liste gestrichen. Das Innengewinde der Muffe ist wohl recht kurz sagte man mir telefonisch. Jedenfalls ist innenseitig vom Gewinde nichts mehr übrig, wenn man aussen einen Ablaufhahn anschraubt. D.h. Läuterfreund etc. wäre dann nicht möglich.
Der andere günstigere Topf mit 1"-Loch (ohne Muffe/Nippel) drängt sich daher mehr auf, v.a. da man mit entsprechender Borddurchführung (z.B. AG 1" IG 1/2") eine robuste und flexible Lösung hätte. Einziger Wermutstropfen ist, dass der Topf nur 34L hat und ich eigentlich mindestens auf 37L gehen wollte (Ziel ist auch mal auf 30L Auschlag zu kommen bei einem normaler Sud ohne High Gravity).

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#26

Beitrag von Westvleteren » Freitag 8. Juni 2018, 13:43

So, hier mal ein Update. Am Ende ist es aus verschiedenen Gründen und mangelnden Alternativen doch der HuM-Topf mit 1" Muffe geworden.
Den beiliegenden Hahn habe ich nicht verwendet, sondern einen 1" Hahn mit vollem Durchlass angeschraubt. Leider sieht es, wenn er voll eingeschraubt ist, so aus:
IMG_20180608_132330.jpg
D.h. also, dass ich den Topf immer ab einen Tischrand stellen muss. Würdet ihr das mit einer Gewindemutter lösen? Dann ist der Hahn allerdings nicht mehr so weit eingeschraubt...
An der Innenseite des Topfes bleibt noch gerade ausreichend Gewinde übrig, sodass man da noch was dranschrauben könnte, um z.b. einen Läuterfreund zu montieren.
Mit Reduziernippel ragt es dann allerdings schon recht weit nach innen und es könnte sein, dass es dann dem Rührwerk in die Quere kommt:
2018-06-08-13-37-15.jpg
Eine Idee hätte ich noch, um das Gewinde für innen und außen zu vergrößern: Würde es gehen, dass ich in die Muffe des Topfes einen langen Rohrnippel (durchgängig 1" AG) einschraube, der dann innen und außen ca. 2cm rausguckt?

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#27

Beitrag von Ernie » Freitag 8. Juni 2018, 13:50

Westvleteren hat geschrieben:
Freitag 8. Juni 2018, 13:43
So, hier mal ein Update. Am Ende ist es aus verschiedenen Gründen und mangelnden Alternativen doch der HuM-Topf mit 1" Muffe geworden.
Den beiliegenden Hahn habe ich nicht verwendet, sondern einen 1" Hahn mit vollem Durchlass angeschraubt. Leider sieht es, wenn er voll eingeschraubt ist, so aus:
IMG_20180608_132330.jpg
D.h. also, dass ich den Topf immer ab einen Tischrand stellen muss. Würdet ihr das mit einer Gewindemutter lösen? Dann ist der Hahn allerdings nicht mehr so weit eingeschraubt...
...nimm Teflonband und schraube den Hahn nicht bis zum Anschlag, sondern kurz vorher wenn er gerade ist....

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#28

Beitrag von haemmi » Freitag 8. Juni 2018, 14:01

Ich habe bei mir Hanf und Neo-Fermit genommen. Das bleibt auch dicht, wenn man die Hahnstellung leicht verändert.

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#29

Beitrag von Westvleteren » Freitag 8. Juni 2018, 14:03

@Ernie: Danke. Teflonband hatte ich schon verwendet, ca. zwei Lagen. Aber dann werde ich versuchen, das noch dicker zu machen.

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#30

Beitrag von Stoppel » Freitag 8. Juni 2018, 16:29

Hi

es gibt Hähne die man aueinanderschrauben kann . Den kann man immer um eine1/4Drehung drehen. Google mal Edelstahl Kugelhahn, bzw. schau bei Edelstahl 24.
Gruss !
Geri
Wasser wird wertvoller als Salz, versetzt man es mit Hopfen und Malz ! :thumbsup
Schöne Grüße !

Geri (STOPPEL)!

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#31

Beitrag von Westvleteren » Freitag 8. Juni 2018, 16:32

Also 2-teilig ist er...

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#32

Beitrag von Westvleteren » Mittwoch 13. Juni 2018, 10:55

Anstatt den 2-teiligen Hahn auseinanderzunehmen habe ich es jetzt mit unzähligen Windungen von Teflonband hinbekommen. Es musste ja immerhin eine 3/4 Drehung des Hahns ausgeglichen werden.
Übermorgen startet der erste Sud mit neuem Topf. Bin schon gespannt, wie das Abmaischen aus dem 1" Hahn klappt.

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haemmi
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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#33

Beitrag von haemmi » Mittwoch 13. Juni 2018, 11:36

Hoffentlich hast Du das richtig verstanden. Mit dem Teflonband (oder besser Hanf, wie ich finde) dichtet man nicht den Spalt zwischen Hahn und Muffe, sondern das Gewinde. Da ist es eigentlich egal, wieviel Drehung man ausgleichen muß.

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#34

Beitrag von Westvleteren » Mittwoch 13. Juni 2018, 12:34

Hallo haemmi, ja genau, ich habe natürlich das Gewinde abgedichtet. Erst nach vielen Windungen wurde es beim Reindrehen so schwergängig, dass ich den Hahn nach oben gerichtet festdrehen konnte. Vorher war das viel zu locker und er hat rumgeschlackert.

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#35

Beitrag von Westvleteren » Dienstag 19. Juni 2018, 16:28

Abmaischen über den 1" Hahn hat beim ersten Versuch übrigens völlig problemlos geklappt. Bei laufendem Rührwerk und einem Wasser/Malz Verhältnis von 3,5:1.

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#36

Beitrag von Captain Brewley » Dienstag 26. Juni 2018, 19:39

Westvleteren hat geschrieben:
Dienstag 19. Juni 2018, 16:28
Abmaischen über den 1" Hahn hat beim ersten Versuch übrigens völlig problemlos geklappt. Bei laufendem Rührwerk und einem Wasser/Malz Verhältnis von 3,5:1.
Da würde mich interessieren, welche Schlauchtülle du am 1'' Hahn hast. Hab auch so einen Hahn und die Schlauchtülle hat einen Innendurchmesser von 25 mm. Hab weder sehr viel dünnere Schlauchtüllen finden können noch so dicke Silikonschläuche (die wären dann für den Hobbybereich außerdem grob überdimensioniert).

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Re: Neuer Topf - Anschweißnippel oder Muffe?

#37

Beitrag von Westvleteren » Mittwoch 27. Juni 2018, 15:30

@Captain Brewly: Zum Abmaischen lasse ich die Tülle ganz weg. Habe nur einen Winkel dran über den es dann direkt in den Läuterbottich geht.
Nach dem Hopfenkochen schraube ich eine Reduzierung auf 1/2" mit entsprechender kleiner Tülle auf.

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