Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#201

Beitrag von mo* » Dienstag 10. Juli 2018, 22:53

stefan78h hat geschrieben:
Dienstag 10. Juli 2018, 22:08

Oder könnte ich das mal gegentesten. In einem Messbecher 1l Wasser mit einer definierten Menge Harz und paar min umrühren?
Ja, sollte klappen. Schau mal in Post #103 nach...
Beste Grüsse, mo

daleipi
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#202

Beitrag von daleipi » Dienstag 10. Juli 2018, 22:57

stefan78h hat geschrieben:
Dienstag 10. Juli 2018, 18:39
Ich hab beidseitig Gardena männlich mit 1/2" AG.
Eingebaut.
ich hab da mal angefragt aus welchem Material die Gardenaanschlüsse sind aber nie eine Antwort bekommen.

aus was sind die Anschlüsse denn? Kunststoff oder Metall?

LG
stefan

stefan78h
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#203

Beitrag von stefan78h » Mittwoch 11. Juli 2018, 08:46

Gruß
stefan

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#204

Beitrag von stefan78h » Mittwoch 11. Juli 2018, 08:47

mo* hat geschrieben:
Dienstag 10. Juli 2018, 22:53
stefan78h hat geschrieben:
Dienstag 10. Juli 2018, 22:08

Oder könnte ich das mal gegentesten. In einem Messbecher 1l Wasser mit einer definierten Menge Harz und paar min umrühren?
Ja, sollte klappen. Schau mal in Post #103 nach...
Danke werde ich mal Testen
Gruß
stefan

daleipi
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#205

Beitrag von daleipi » Mittwoch 11. Juli 2018, 09:09

stefan78h hat geschrieben:
Mittwoch 11. Juli 2018, 08:46
ich hab welche aus Messing
https://www.ebay.de/itm/Ger%C3%A4teansc ... 2749.l2649
DANKE!

stefan78h
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#206

Beitrag von stefan78h » Mittwoch 11. Juli 2018, 09:29

musst aber mit Hanf eindrehen! die haben keinen Bund und Dichtung!
Gruß
stefan

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#207

Beitrag von mo* » Mittwoch 11. Juli 2018, 10:09

stefan78h hat geschrieben:
Mittwoch 11. Juli 2018, 09:29
musst aber mit Hanf eindrehen! die haben keinen Bund und Dichtung!
Braucht du dann nicht auch noch eine Paste/Öl damit das dicht wird? Könnte es sein, dass deine Entsaltzung nicht klappt, weil von der Paste am Ausgang wieder was ins Wasser gelangt?
Ich würde mit PTFE-Band abdichten. Davon solltest du dann keine Einträge ins Wasser mehr bekommen.
Beste Grüsse, mo

stefan78h
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#208

Beitrag von stefan78h » Mittwoch 11. Juli 2018, 10:17

ja da hab ich eine Paste (fermit).

Ich hab ja ausgiebig gespült... soviel ist da nicht drann... kann ich mir nicht vorstellen.
Dann könnten es auch die Gardena Schläuche sein....
Gruß
stefan

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#209

Beitrag von daleipi » Mittwoch 11. Juli 2018, 11:31

ich nehm seit Jahren das: https://www.amazon.de/Tangit-Uni-Lock-G ... 49SW77GYWQ

gibt es auch als Loctite 55.

damit bleiben selbst meine Druckluftsachen bis über 10bar dicht und sonderlich begabt bin ich beim Gewinde abdichten nicht ;-)

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#210

Beitrag von stefan78h » Mittwoch 11. Juli 2018, 20:29

So Test hab ich gemacht. 750us Ausgangs Wasser
Nach 30min 27us.
= Harz ist ok

Was mir aber aufgefallen ist. Wenn man den Wasserhahnen schnell aufmacht und viel Wasser kommt, bringt der Filter 220us. Was nicht gut genug ist. Aber dabei ist mir aufgefallen das die Kartusche sich 2-3mm nach oben bewegt und besser abdichtet. Wenn es ganz langsam läuft hab ich Werte um die 400us.

Ich hab noch eine zweite Kartusche... aber das selbe Problem....
Somit muss es am Filtergehäuse liegen.
Gruß
stefan

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#211

Beitrag von stefan78h » Donnerstag 12. Juli 2018, 09:28

hab eine Rückmeldung vom Lieferanten.
Ich bekomme eine zusätzliche schwarze Dichtung die ich beilegen soll. Damit es Dicht ist.

Werde erneut testen und berichten.
Gruß
stefan

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#212

Beitrag von stefan78h » Donnerstag 19. Juli 2018, 22:00

so wie versprochen meine Rückmeldung.
Hab eine zusätzliche schwarze Dichtung bekommen, die oben zu der weißen Dichtung auf die Kartusche kommt.
Damit komme ich von 760us auf 30us, aber nur mit ganz langsamer Fließgeschwindigkeit.

Macht die Fließgeschwindigkeit bei euch auch so viel aus?

Gruß
stefan
Zuletzt geändert von stefan78h am Freitag 20. Juli 2018, 09:11, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
stefan

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#213

Beitrag von JackFrost » Donnerstag 19. Juli 2018, 22:14

Wie langsam ist denn die Fließgeschwindigkeit bei dir ?
Wie lange würdes du du für 20 l brauchen ?

Gruß JackFrost

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#214

Beitrag von stefan78h » Donnerstag 19. Juli 2018, 22:15

habs nicht gemessen schätze mal <2L/min
Gruß
stefan

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#215

Beitrag von olibaer » Freitag 20. Juli 2018, 09:32

Hallo Stefan,
stefan78h hat geschrieben:
Donnerstag 19. Juli 2018, 22:00
Hab eine zusätzliche schwarze Dichtung bekommen, die oben zu der weißen Dichtung auf die Kartusche kommt.
Damit komme ich von 760us auf 30us, aber nur mit ganz langsamer Fließgeschwindigkeit.

... habs nicht gemessen schätze mal <2L/min
Selbst wenn die Anlage "nur" mit 1L/min läuft und trotzdem ein Enthärtungseffekt von 760 µS/cm(~22°dH) auf 30 µS/cm(0,9°dH) stattfindet, dann bleibt das doch die kostengünstigste, einfachste, sauberste und schnellste Methode(für den Hobbybrauer), um vom Rohwasser zum Brauwasser zu kommen - meine Sicht auf die Dinge.

Anderes Thema:
Post #189 - Zitat von mir:

"Die Dichtung auf der Oberseite der Patrone und die Konstruktion des Filterkopfes bilden zusammen auch die Trennung zwischen der Roh- und der Brauwasserseite...Ist dieser Übergang nicht dicht, kann Rohwasser ohne die Patrone zu durchlaufen auf direktem Weg in den Auslauf gelangen, was einen miserablen Enthärtungseffekt zur Folge hätte"

Deine Reaktion darauf:
stefan78h hat geschrieben:
Donnerstag 19. Juli 2018, 22:00
Hab eine zusätzliche schwarze Dichtung bekommen, die oben zu der weißen Dichtung auf die Kartusche kommt.
Jetzt wäre es natürlich interessant zu wissen, welche Dichtung das ist und wo du diese her hast. Könntest du die Eckdaten dazu bitte nachreichen?

Die Idee ist, die Einkaufsliste aus Post #182 um den entsprechenden Eintrag zu erweitern und diesen Teil der vorgestellten "Anlagenvariante"(Patrone in einem Filtergehäuse) als besonders sensibel zu kennzeichnen. Unschöne Erfahrungen muss nicht wiederholt jeder für sich machen - es reicht in Summe eine ;-)


Danke & Gruß
Oli
Gruss
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#216

Beitrag von stefan78h » Freitag 20. Juli 2018, 09:50

Natürlich reichen mir 2l/min.... ist schneller als meine Osmose Anlage!!
Wollte nur fragen ob das bei euch auch so ist?

Zwecks Dichtung:
Die habe ich bei meinem Lieferanten nach beschwerde der undichtigkeit kostenlos bekommen.
https://www.wasser-fritz.de/PureOneSing ... gehaeuse_7

Ich reiche noch ein Bild davon nach!
Gruß
stefan

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#217

Beitrag von olibaer » Freitag 20. Juli 2018, 11:54

Hallo zusammen,


entlang der diskutierten Themen in #181, #189 und hier #215, die vorzugsweise die Abdichtung der Patrone zum Filtergehäuse und damit die Trennung von Roh-und Brauwasser betreffen, konnte ich es nicht lassen, mir mal' eine vom "Profi"(Lieferanten) gepackte Patrone mit Mischbettharz zu bestellen:

Bild 01: links bestellte Leerpatrone, rechts vom Lieferanten bereits bestückte Patrone mit Mischbettharz(proppenvoll - 1L )
Mischbettharzpatronevomlieferanten.png
Ganz offensichtlich sind "Leerpatrone" und "befüllte Patrone" nicht von der selben Bauart - sie unterscheiden sich, ohne das jetzt genau ausgemessen zu haben, in der Höhe um denjenigen Betrag, den Stefan78h als Zusatzdichtung nachbestellen musste. Am Patronendeckel werden differente Abschlussdichtungen verwendet(grüner Kreis).

Ich werde mich mit den gewonnenen Erkenntnissen mal' an den Hersteller/Lieferanten wenden und hinterfragen, warum es für ein identisches Filtergehäuse unterschiedliche Patronen gibt, die, in ihren Abmessungen, natürlich unterschiedliche Enthärtungseffekte liefern(Rohwasserschlupf).
Gruss
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#218

Beitrag von stefan78h » Freitag 20. Juli 2018, 12:04

mit den unterschiedlichen Dichtungen ist interessant!!! beim gleicher Lieferanten.....
Gruß
stefan

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#219

Beitrag von Ntvfrank » Freitag 20. Juli 2018, 13:43

Moin moin,

ich habe gerade mal bei meiner Patrone nachgeschaut, die weisse Dichtung liegt sehr tief in der Nut.

Sind die weissen Teil Schaumstoffpolster und wo bekommt man die?

Viele Grüße aus Rheinhessen

Frank

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#220

Beitrag von olibaer » Freitag 20. Juli 2018, 14:06

Hallo zusammen,
Ntvfrank hat geschrieben:
Freitag 20. Juli 2018, 13:43
ich habe gerade mal bei meiner Patrone nachgeschaut, die weisse Dichtung liegt sehr tief in der Nut.
Sind die weissen Teil Schaumstoffpolster und wo bekommt man die?
Aufpassen: die weissen Schaumstoffpolster trennen innerhalb der Patrone die Harzbeschickung von der Ausswenwelt, während angesprochene Patronendichtung "Rohwasser" von "Brauwasser" trennt.
stefan78h hat geschrieben:
Freitag 20. Juli 2018, 12:04
mit den unterschiedlichen Dichtungen ist interessant!!! beim gleicher Lieferanten.....
Klärung der Umstände läuft - Ruhe bewahren & geduldig abwarten(Urlaubszeit).
Gruss
Oli
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#221

Beitrag von stefan78h » Freitag 20. Juli 2018, 14:09

olibaer hat geschrieben:
Freitag 20. Juli 2018, 14:06
stefan78h hat geschrieben:
Freitag 20. Juli 2018, 12:04
mit den unterschiedlichen Dichtungen ist interessant!!! beim gleicher Lieferanten.....
Klärung der Umstände läuft - Ruhe bewahren & geduldig abwarten(Urlaubszeit).
ich bin ruhig.... ich hab eine Zusatzdichtung bekommen.... :P
wenn ich den Wasserhahnen nur minimal aufdrehe passen auch die Werte um 30us. Im vergleich zur Osmoseanlage.

Handhabung ist einfach und Sauber! :Drink

kann ich die Osmoseanlage verkaufen....
Gruß
stefan

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#222

Beitrag von Sura » Freitag 20. Juli 2018, 15:55

Ich habe auch alles einzeln gekauft, und die dicke Dichtung erhalten. Ich hatte allerdings darum gebeten, daß geprüft wird ob alles passt, und gegebenfalls die Bestellung (kostenpflichtig) angepasst wird. Allerdings hatte sich niemand gemeldet... Keine Ahnung ob das jetzt passend bestellt war oder korrigiert wurde.....
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#223

Beitrag von Ntvfrank » Freitag 20. Juli 2018, 18:35

Moin moin,

sind das spezielle Schaumstoffpolster und wo bekommt man die Teile?

Viele Grüße

Frank
olibaer hat geschrieben:
Freitag 20. Juli 2018, 14:06
Hallo zusammen,
Ntvfrank hat geschrieben:
Freitag 20. Juli 2018, 13:43
ich habe gerade mal bei meiner Patrone nachgeschaut, die weisse Dichtung liegt sehr tief in der Nut.
Sind die weissen Teil Schaumstoffpolster und wo bekommt man die?
Aufpassen: die weissen Schaumstoffpolster trennen innerhalb der Patrone die Harzbeschickung von der Ausswenwelt, während angesprochene Patronendichtung "Rohwasser" von "Brauwasser" trennt.
stefan78h hat geschrieben:
Freitag 20. Juli 2018, 12:04
mit den unterschiedlichen Dichtungen ist interessant!!! beim gleicher Lieferanten.....
Klärung der Umstände läuft - Ruhe bewahren & geduldig abwarten(Urlaubszeit).

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#224

Beitrag von stefan78h » Freitag 20. Juli 2018, 22:03

Bei meinem Anbieter gibt's die nicht einzeln. Hab ich schon letzte Woche nachgefragt.
Gruß
stefan

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#225

Beitrag von olibaer » Samstag 21. Juli 2018, 01:07

Hallo zusammen,
stefan78h hat geschrieben:
Freitag 20. Juli 2018, 22:03
Bei meinem Anbieter gibt's die nicht einzeln. Hab ich schon letzte Woche nachgefragt.
Ntvfrank hat geschrieben:
Freitag 20. Juli 2018, 18:35
sind das spezielle Schaumstoffpolster und wo bekommt man die Teile?
Für die Schaumstoffpolster, also für diejenigen Anlagenteile, die das Harz innerhalb der Patrone zurückhalten(#217,Bild 01, links), hat sich bisher nicht ergeben, dass man sie einzeln bestellen könnte, jedoch liegt jeweils ein Paar bei, wenn man eine Leerpatrone bestellt(Einkaufsliste #182).

Ergänzend dazu sind im threadverlauf Hiweise zu finden, wie man mit Toträumen innerhalb der Patrone umgehen kann, sofern man nicht die gesamte max. Harzmenge für einen Enthärtungszyklus benötigt.

Hinweis:
Je länger/öfter man nach Anbietern für Harze/Patronen/Filtergehäuse und dergleichen im Netz sucht, umso zahlreicher werden die Angebote.
Ich bin für die Beiträge hier beim ursprünglichen Anbieter geblieben, um die Ergebnislage besser beurteilen zu können.
Das bedeutet aber noch lange nicht, dass der benannte Lieferant der Beste aus seinen Reihen ist und es bedeutet auch nicht, dass Bestell- und Liefervorgänge in Qualität und Umfang so aussehen müssen, wie von mir hier beispielhaft dargestellt.

Unterm Strich sind die Anlagenbauteile so zu bestellen und zu liefern, dass kein Rohwasserschlupf möglich ist - darauf kommt es an - die Problemzone ist erkannt :-)
Gruss
Oli
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#226

Beitrag von Butterbrot » Freitag 3. August 2018, 17:40

Ende des Jahres ziehe ich von Hamburg nach München. Vor dem dortigen Wasser graut mir bereits eine Weile. Um der Sache Herr zu werden, wollte ich mir dann also eine Osmoseanlage anschaffen - allerdings war mir neben dem oft genannten zeitliche Vorlauf vor allem die große Menge an "Abwasser" sehr unsympathisch. Klar kann man das Wasser sammeln und am Ende des Brautags z.B. zum Putzen benutzen, aber bei dem typischen Verhältnis von 1:3 (Rein- zu Abwasser) ist die Menge einfach nicht praktikabel und auch die Zwischenlagerung umständlich.

Dieser Thread kommt jetzt genau zur rechten Zeit - großen Dank an Oli! :thumbup

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#227

Beitrag von stefan78h » Freitag 24. August 2018, 09:10

ich habe eine Problem.
Beim letzten mal bin ich von 750 auf 30 us gekommen.

gestern 950 auf 200us

Wasser ganz langsam laufen lassen.

Das müsste doch trotzdem auf Werte unter 50 kommen. Oder ist da etwas im Wasser was das Mischbettharz nicht rausfiltern kann?

Gruß
stefan
Gruß
stefan

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#228

Beitrag von mwx » Freitag 24. August 2018, 12:42

War es frisches Harz? Dann ist wahrscheinlich die Durchlaufstrecke zu kurz für 950us. Vollentsalzung mit so einer winzigen Patrone ist auch ziemlich ungewöhnlich. Normalerweise schaltet man so ein Ding hinter die Osmoseanlag. Damit komme ich dann von 750 auf 0-1us.

Gruß, Michael

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#229

Beitrag von stefan78h » Freitag 24. August 2018, 13:29

ja neues Harz
Gruß
stefan

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#230

Beitrag von secuspec » Freitag 24. August 2018, 13:50

Da ich das Ganze nun neben dem Brauwasser auch zum Design von Kaffeewasser verwenden möchte, habe ich mir die professionelle MBK Version des im Ursprungspost genannten Lieferanten gegönnt.

Für Kaffee gibt es inzwischen fertige Minaeralisierungspäckchen (3rd Wave Water), bis hin, ganz wie bei Bier, entsprechende Rechner für Zielwasserprofile. Was das Wasser im Kaffee ausmacht ist extrem - beim Bier taste ich mich gerade heran, konnte aber bei den letzten Suden nach Einstellen auf das für den Stil typische Profil (Bru N Water Excel Sheet bzw. Beersmith 3 Water Profile) einen ganz erheblichen, positiven Effekt feststellen. Kratzige Bittere war plötzlich weg, wunderbar rund und schlank.

Eine wichtige Information hatte ich noch mit auf den Weg bekommen:

Das Mischbettharz muss IMMER feucht gehalten werden, darf nie austrocknen und vor allem darf es nicht tiefgefroren werden zum Zweck der Aufbewahrung, wie in einem der Posts angedacht wurde.

Also bei den kleinen Kartuschen ist es offenbar wirklich sinnvoller das Harz zu verwerfen, beim großen MBK hält das Mischbett im Behälter durchschnittlich zwei Jahre bevor es getauscht werden sollte. Die Anwendungsgebiete für das vollentsalzte Wasser sind sehr vielfältig.

Wenn man sich den Gesamtpreis (ohne das Messgerät) anschaut, dann fährt man m.E. mit dem MBK 5l oder 10l insgesamt kaum teurer als mit den kleinen Kartuschen und den damit eventuell verbundenen Problemen mit der Dichtung oder schwankenden Wirkungsgraden.

Falls also auch jemand von Euch auf den größeren MBK umgeschwenkt ist, wäre sicher nicht nur ich über Erfahrungswerte dankbar.

Gut Sud,
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#231

Beitrag von flensdorfer » Freitag 24. August 2018, 14:08

secuspec hat geschrieben:
Freitag 24. August 2018, 13:50
Da ich das Ganze nun neben dem Brauwasser auch zum Design von Kaffeewasser verwenden möchte, habe ich mir die professionelle MBK Version des im Ursprungspost genannten Lieferanten gegönnt.
Hast Du da mal einen Link zum Produkt?
Edit sagt, der hier wird es sein: https://aft-shop.de/vollentsalzer-mbk5
Gruß, Arne

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#232

Beitrag von secuspec » Freitag 24. August 2018, 15:42

flensdorfer hat geschrieben:
Freitag 24. August 2018, 14:08
secuspec hat geschrieben:
Freitag 24. August 2018, 13:50
Da ich das Ganze nun neben dem Brauwasser auch zum Design von Kaffeewasser verwenden möchte, habe ich mir die professionelle MBK Version des im Ursprungspost genannten Lieferanten gegönnt.
Hast Du da mal einen Link zum Produkt?
Edit sagt, der hier wird es sein: https://aft-shop.de/vollentsalzer-mbk5
Ja, das ist er.
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#233

Beitrag von olibaer » Freitag 24. August 2018, 17:16

Hallo Stefan,
stefan78h hat geschrieben:
Freitag 24. August 2018, 09:10
ich habe eine Problem.
Beim letzten mal bin ich von 750 auf 30 us gekommen.
gestern 950 auf 200us
Wasser ganz langsam laufen lassen.
Post #189 schon gelesen ?

Von 950 µS/cm auf 200 µS/cm ist doch schon mal nicht schlecht, entspricht es doch einer Enthärtung von 27°dH auf 5,7°dH (Entärtungseffekt 80%). Je nach Wasserzusammensetzung landest du damit bei einer RA von 3-4 °dH - auch nicht so schlecht. 10 g CaCl2 x 6H20 pro 20L Brauwasser dosieren und gut ist (RA=0).

Vielleicht ist tatsächlich die Kontaktzeit in der kleinen Patrone zu kurz, um so ein Wassermonster in die Schranken zu verweisen.

Schau Dir nochmals diese Tabelle lt.Hersteller an:

Ein Liter Mischbettharz filtert
  • bei 5°GH oder 175µS : 250 Liter
  • bei 10°GH oder 350µS : 125 Liter
  • bei 15°GH oder 525µS : 84 Liter
  • bei 20°GH oder 700µS : 63 Liter
    ...
    spinnt man sie für dein Wasser weiter, sieht das vielleicht so aus (ca.)
    ...
  • bei 27°GH oder 950µS : ~ 45 Liter
Die vorgstellte Kartusche/Patrone kann 0,7 Liter Harz aufnehmen.

0,7 Liter x 45 Liter = 31 L Brauwasser max. mit 27°dH... und das auch nur mit 0% Schlupf und einer Harzausbeute von 100 %.

Rechnet man etwas Ungemach (Kontaktzeit,Schlupf) bei diesen Wasserhärten hinzu, denke ich, dass mit einer 0,7 L-Patrone bei spätestens 25 L Rohwasser der Drops gelutscht ist.

Nicht zu vergessen:
Wenn du mit diesem Wasser (950µS) eine "Wasserhärteverschleppung/Schlupf" von 1% hättest, dann sind das bei Dir 105 µS. Hätte das Rohwasser dagegen nur 10°dH( 350µS), würde eine "Wasserhärteverschleppung/Schlupf" von 1% nur mit 35 µS im Brauwasser durchschlagen.
Gruss
Oli
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Sura
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#234

Beitrag von Sura » Freitag 24. August 2018, 17:20

Warum nicht einfrieren? Ich hatte keinen negativen Effekt. Wann kann denn passieren?
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#235

Beitrag von secuspec » Freitag 24. August 2018, 19:34

Sura hat geschrieben:
Freitag 24. August 2018, 17:20
Warum nicht einfrieren? Ich hatte keinen negativen Effekt. Wann kann denn passieren?
Hallo Sura,

das sagte mir die recht kompetent wirkende Beraterin am Telefon, weil ich es explizit angesprochen habe. Sie meinte dass das Harz durch Austrocknen und auch Einfrieren definitiv über die Wupper ginge. Genau erklären kann ich es nicht, sie bat mich aber das im Forum zu schreiben, für alle die das tun und sich danach wundern nicht mehr auf den gewünschten Wirkungsgrad zu kommen.

Hier auch nochmal was :

Die Harze sollten in Ihrer ungeöffneten Originalverpackung in kühler trockener Umgebung gelagert werden. Ein Innenraum mit 0-30° C ist am besten geeignet.
Lagertemperaturen über 30° C können vorzeitigen Abbau von Kapazität führen.
Bei Lagertemperaturen unter 0°C kann das Harz einfrieren und Temperaturen unter
-18° C sollten vermieden werden. Bei wiederholtem Einfrieren und Auftauen kann das Harz beschädigt werden. Gefrorenes Harz sollte bei Raumtemperatur vollständig aufgetaut werden, bevor es benutzt wird.

Gebrauchte Harze sollten möglichst wie neue Harze unter kontrollierten Bedingungen lagern, damit die Lebensdauer der Harze maximiert wird.


Viele Grüße,
Steffen
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#236

Beitrag von secuspec » Freitag 24. August 2018, 19:39

Und da aus noch was von wegen Einfrieren:

http://wts-wassertechnik.com/DEWAPURE_SDB.pdf :Shocked

0. STABILITÄT UND REAKTIVITÄT
STABILITÄT
Stabil unter normalen Bedingungen
CHEMISCHE REAKTIONEN
Bei Kontakt mit stark oxidierenden Stoffen, besonders Salpetersäure, können explosionsgefährliche organische Gase entstehen
ZU VERMEIDENDE UMSTÄNDE UND STOFFE
Einfrieren
(starke) Säure
GEFÄHRLICHE ZERSETZUNGSPRODUKTE
Zersetzungsprodukte können Monomere, Amine, Schwefel und Stickoxide enthalten
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#237

Beitrag von olibaer » Freitag 24. August 2018, 23:50

Hallo zusammen,
Sura hat geschrieben:
Freitag 24. August 2018, 17:20
Warum nicht einfrieren?
Ich kann mir schon ganz gut vorstellen, dass die sich bildenden Eiskristalle eine Wirkung auf das Harz haben und ich kann mir auch ganz gut vorstellen, dass "Hersteller" aus diesem oder auch aus anderen Gründen davon abrät - auch wenns' in Einzelfällen gut ausgeht.

Gerade das "Mischbettharz" ist als Wegwerfprodukt konzipiert und die hier mehrfach aufgezeigten Rechenwege machen es einem einfach, jeweils nur so viel Harz in Einsatz zu bringen, wie für "Rohwasserqualität & Chargengröße" nötig ist.

Bereits mit Rohwasser einmalig beaufschlagte Harzmengen würde ich nicht mehr auffangen und aufbewahren - das lohnt nicht.
Einfacher ist es für die ersten Ein/Zwei-Durchgänge zu rechnen, zu messen und aus der Ergebnislage eine "Standard-Harzmenge" abzuleiten, die dann erschöpft ist, wenn der Brauwasserbedarf für eine Charge gedeckt ist. Das verbrauchte Harz kann dann in den Restmüll und die Einsatzmenge ins Rezept.


Übrigens:
Aus meiner ersten Mischbettharzlieferung sind noch Restmengen übrig, die bei ~7°C ungenutzt im Kühlschrank liegen. Den Verwendungszweck wollte ich nicht wirklich publizieren, aber wo wir schon mal dabei sind:

Ergänzend zu den Versuchen #103 und #145 folgte in den letzten Tage noch ein Weiterer, der in seiner Umsetzung nicht recht viel mehr als einen Kaffeefilter verwendet:
1x4 Kaffeefilter mit 11 g Harz beschickt und 1L Rohwasser mit 620 µS drübergekippt - ganz ähnlich wie beim Aufbrühen von Kaffee.

Hier das Ergebnis für drei Durchläufe mit einer Kaffeefiltertüte:

  • 0-Probe(Rohwasser), 620 µS
  • 1. Durchlauf : 480 µS
  • 2. Durchlauf : 387 µS
  • 3. Durchlauf : 306 µS
Das Rohwasser rinnt ungehindert durch den Kaffeefilter und unschwer vorzustellen, dass das zwar sehr schnell geht, aber auch gerade deswegen wenig effizient ist. Ich hab den Versuch wiederholt mit 4 zusätzlichen Kaffeefiltertüten, die ich einfach ineinandergesteckt habe, um die Durchflußgeschwindigkeit zur reduzieren.

Hier das Ergebnis für drei Durchläufe mit 5 Kaffeefiltertüten ineinander:
  • 0-Probe(Rohwasser), 620 µS
  • 1. Durchlauf : 450 µS
  • 2. Durchlauf : 339 µS
  • 3. Durchlauf : 247 µS

Ich war ziemlich begeistert.
Mit den einfachsten Mitteln, ohne apperativen Aufwand und in einer sagenhaften Geschwindigkeit einfach mal so 60% der Wasserhärte aus dem Rohwasser gekegelt.
Ein Schelm, wer zwischen die Filtertüten noch etwas Aktivkohle streut(Schönung +, Chlor -) und für größere Wassermengen einen "Großraumbürokaffeefilter" verwendet.

So sahs aus - 5 Filtertüten:
wasserundkaffee.png
wasserundkaffee.png (179.71 KiB) 1562 mal betrachtet

Der größte Schelm ist aber der, der eine berechnete Harzmenge mit ein wenig Aktivkohle direkt ins Rohwasser gibt, sich einen Moment geduldet, ein wenig schüttelt oder rührt (#103, Bild 01) und dann das so entstandene Brauwasser über einen Kaffeefilter zur Klärung abgießt - was für ein Potential und so einfach anzuzapfen.
Gruss
Oli
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#238

Beitrag von Sura » Samstag 25. August 2018, 07:01

secuspec hat geschrieben:
Freitag 24. August 2018, 19:34
Sura hat geschrieben:
Freitag 24. August 2018, 17:20
Warum nicht einfrieren? Ich hatte keinen negativen Effekt. Wann kann denn passieren?
Hallo Sura,

das sagte mir die recht kompetent wirkende Beraterin am Telefon, weil ich es explizit angesprochen habe. Sie meinte dass das Harz durch Austrocknen und auch Einfrieren definitiv über die Wupper ginge.[....]
secuspec hat geschrieben:
Freitag 24. August 2018, 19:39
Und da aus noch was von wegen Einfrieren:

http://wts-wassertechnik.com/DEWAPURE_SDB.pdf :Shocked

[....] :Shocked [.....]

Erstmal danke für die Weitergabe der Info. Eingefrorenes Harz hatte noch zweimal meine benötigten 30Liter Wasser auf 90% geschafft, von daher hatte es die Tortur wohl jeweils ganz gut überstanden. Fehlgeschmäcker oder -gerüche in den fertigen Bieren und im Wasser selbst sind nicht feststellbar. :Grübel
Dann werde ich das demnächst aber einfach in den Kühlschrank packen. Das ungenutzte lagert sowieso im Beutel bei Raumtemperatur.
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#239

Beitrag von Malzknecht » Donnerstag 30. August 2018, 13:30

secuspec hat geschrieben:
Freitag 24. August 2018, 13:50
Da ich das Ganze nun neben dem Brauwasser auch zum Design von Kaffeewasser verwenden möchte, habe ich mir die professionelle MBK Version des im Ursprungspost genannten Lieferanten gegönnt.
Hi Steffen,

das ist genau das was ich suche. Der Preis ist auch i.O finde ich.
- Lange Lagerdauer
- Keine Abhängigkeit zum Lieferanten, da nur das Harz getauscht werden kann
- Komplettsystem ohne ständige Montage

Ist das eigentlich auch lebensmittelecht? Finde da gerade nichts zu
Kannst du uns den Gefallen tun und einmal ein Bild von "innen" schicken? Würde gerne einmal sehen, wie es innen aufgebaut ist.

Besten dank
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Tobi

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#240

Beitrag von secuspec » Donnerstag 30. August 2018, 16:29

Hi Tobi,

ich muss mal sehen ob ich das Teil einfach mal so aufmachen kann. Im Prinzip ist das der Behälter, der wiederum im Innern eine weitere Röhre (Steigrohr) eingebaut hat. Im Innern dieser Röhre befindet sich das Mischbettharz, das dann durch den speziellen Kopf vollständig durchspült wird. Deswegen brauchts fürs Befüllen einen speziellen Trichter der genau rein passt.

Der Filter alleine ist preislich okay, ja. Es gibt dann noch die Messeinrichtungen. Das einfache mit den LEDs ist im Prinzip nicht viel mehr als ein einfaches Schätzeisen. Im Konfigurator des Shops kannst Du Dir auch noch das professionelle mit Display in ppm und Mengenmesseng konfigurieren. Beim 10l Entsalzer den ich habe, mit eben dem professionellen Gerät, bist Du bei etwas über 400€. Ganz sicher nicht billig, aber hoffentlich den Preis wert. Man muss bedenken, dass das Wasser sehr vielseitig einsetzbar ist - vom Dampfbügelautomat, über den Dampfreiniger, bis hin zum Fensterputzen.

Das Ganze ist lt. der Beratung lebensmittelgeeignet.

Viele Grüße,
Steffen
Malzknecht hat geschrieben:
Donnerstag 30. August 2018, 13:30
secuspec hat geschrieben:
Freitag 24. August 2018, 13:50
Da ich das Ganze nun neben dem Brauwasser auch zum Design von Kaffeewasser verwenden möchte, habe ich mir die professionelle MBK Version des im Ursprungspost genannten Lieferanten gegönnt.
Hi Steffen,

das ist genau das was ich suche. Der Preis ist auch i.O finde ich.
- Lange Lagerdauer
- Keine Abhängigkeit zum Lieferanten, da nur das Harz getauscht werden kann
- Komplettsystem ohne ständige Montage

Ist das eigentlich auch lebensmittelecht? Finde da gerade nichts zu
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#241

Beitrag von Malzknecht » Donnerstag 30. August 2018, 18:44

secuspec hat geschrieben:
Donnerstag 30. August 2018, 16:29
ich muss mal sehen ob ich das Teil einfach mal so aufmachen kann. Im Prinzip ist das der Behälter, der wiederum im Innern eine weitere Röhre (Steigrohr) eingebaut hat. Im Innern dieser Röhre befindet sich das Mischbettharz, das dann durch den speziellen Kopf vollständig durchspült wird. Deswegen brauchts fürs Befüllen einen speziellen Trichter der genau rein passt.
okay alles klar, mach dir keine Umstände. Dachte es wäre nur ein Handgriff und man kann es einfach erkennen. Mir ist bloß wichtig zu wissen, ob das schnell verkeimen bzw. da dauerhaft irgendwie sich Wasser anstaut und steht. Werde das Ding wahrscheinlich nicht so häufig nutzen wie du. :Grübel
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#242

Beitrag von secuspec » Donnerstag 30. August 2018, 19:31

Hi Tobi,

ja natürlich steht darin Wasser - das soll es sogar, da das Harz ja nicht austrocknen soll. Der Filter bleibt ja auch permanent an der Leitung. Was also soll da rein kommen, wenn man einen gescheiten Vorfilter/DruFi in der Hauptleitung vom Haus hat und dort die Leitungen in Ordnung sind?
Zudem will ich das vollentsalzte Wasser ja keinesfalls aus dem Filter trinken. Es wird fürs Brauen verwendet, dabei ja sowieso nochmal gekocht. Das Gleiche gilt für Kaffee. Da kocht es zwar nicht, aber bei 85 - 94 Grad, je nach Brühmethode, ist da m.E. auch nicht mehr viel was gesundheitlich bedenklich sein könnte.
Bei den offenen Tropffiltern die irgendwo herumstehen (Brita, BWT & Co) würde ich das gefilterte Wasser auch keinesfalls so trinken wollen

Malzknecht hat geschrieben:
Donnerstag 30. August 2018, 18:44
secuspec hat geschrieben:
Donnerstag 30. August 2018, 16:29
ich muss mal sehen ob ich das Teil einfach mal so aufmachen kann. Im Prinzip ist das der Behälter, der wiederum im Innern eine weitere Röhre (Steigrohr) eingebaut hat. Im Innern dieser Röhre befindet sich das Mischbettharz, das dann durch den speziellen Kopf vollständig durchspült wird. Deswegen brauchts fürs Befüllen einen speziellen Trichter der genau rein passt.
okay alles klar, mach dir keine Umstände. Dachte es wäre nur ein Handgriff und man kann es einfach erkennen. Mir ist bloß wichtig zu wissen, ob das schnell verkeimen bzw. da dauerhaft irgendwie sich Wasser anstaut und steht. Werde das Ding wahrscheinlich nicht so häufig nutzen wie du. :Grübel
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#243

Beitrag von herrpaul » Sonntag 21. Oktober 2018, 11:27

Eigentlich wollte ich meinem Brauwasser jetzt auch mit einem Mischbettvollentsalzer auf den Leib rücken - lt. Wasserbericht kommt es aus unterschiedlichen Brunnen mit jeweils 25-30 °dH und läuft außerdem in der Wohnhausanlage noch durch einen Ionentauscher, bevor es bei mir aus der Leitung kommt. Vollentsalzung scheint mir also das einzig Sinnvolle zu sein. Jetzt habe ich aber vorher bei der Fa. Aquarichtig (man verzeihe die Nennung des Firmennamens, das soll keine Werbung sein) angefragt, und folgende Auskunft bekommen:

Frage: Als Hobbybrauer möchte ich mir ev. den Mischbett Vollentsalzer (AR15) anschaffen. Das Wasser in meiner Wohnung wird bereits zentral durch einen Ionentauscher "entkalkt", und enthält deswegen wahrscheinlich viel Natrium - funktionert die Entsalzung mit einem Mischbettharz trotzdem?

Antwort: Der Betrieb von Vollentsalzern ist nur bei Wasserentnahme vor der Enthärtungsanlage möglich. Das Salz der Enthärtungsanlage programmiert sonst das Kationen Harz ebenfalls zur Enthärtung um und das Anionen Harz könnte nicht funktionieren.

Ich habe zwar keinen Grund an der Antwort zu zweifeln - und damit ev. andere Brauer vorzuwarnen - aber hat hier jemand vielleicht eine Ahnung, was der technische Hintergrund der Aussage ist?

lg,
Martin.

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#244

Beitrag von Mailänder » Sonntag 21. Oktober 2018, 14:22

Die Antwort ergibt für mich auch überhaupt keinen Sinn. Wenn sie mit Salz das Regenerationssalz der vorgeschalteten Anlage meinen dann verstehe ich nicht wie es zum Mischbettharz gelingen soll? Während der Regeneration wird, um die Wasserversorgung nicht unterbrechen zu müssen, das Leitungswasser ohne Behandlung weitergeleitet (bypass) und die verbrauchte Sole wird bei einer ordentlich funktionierenden Anlage unbedingt vollständig in den Gulli gespült bevor die Anlage wieder in Betrieb genommen wird. Wäre das nicht der Fall dann würde das Wasser während des Regenerationsverfahrens für den Mensch untrinkbar sein, geschweige denn die Korrosionsgefahr für die gesamte Leitungen.
Bei so einer Antwort da bietet sich die Frage an ob die überhaupt Ahnung von solchen Anlagen haben?? :Ahh

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#245

Beitrag von brauflo » Sonntag 21. Oktober 2018, 15:03

olibaer hat geschrieben:
Freitag 24. August 2018, 23:50

Hier das Ergebnis für drei Durchläufe mit 5 Kaffeefiltertüten ineinander:
  • 0-Probe(Rohwasser), 620 µS
  • 1. Durchlauf : 450 µS
  • 2. Durchlauf : 339 µS
  • 3. Durchlauf : 247 µS
Ich war ziemlich begeistert.
Mit den einfachsten Mitteln, ohne apperativen Aufwand und in einer sagenhaften Geschwindigkeit einfach mal so 60% der Wasserhärte aus dem Rohwasser gekegelt.
Hi Oli,
das wäre in der Tat eine billige und mit Bordmitteln durchführbare Methode...

:thumbup

Eine Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang allerdings stellt:
Ich senke sehr rasch und effektiv die Restalkalität.
Gut!
Wenn ich tatsächlich "Voll"-entsalze - ebenfalls gut!
Dann ignoriere ich pragmatisch die vorhandenen Restionen und salze entsprechend des Wasserprofils des gewünschten Bierstils auf.

Was aber, wenn ich die RA um irgendeinen Wert (hier etwa 60%) senke..
Ich habe jetzt keine Informationen über die absolute Ionenzusammensetzung des aufbereiteten Wassers.

Wie gelingt es mir dann die angestrebte Chlorid- und Sulfatkonzentration einzustellen?

Oder gilt die Reduktion um 60% proportional für alle Ionen.
Ist das tatsächlich so simpel?

Viele Grüße

Florian
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... wollte ich immer schon mal machen...


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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#246

Beitrag von Malzknecht » Dienstag 30. Oktober 2018, 08:56

Ich habe nun auch meinen ersten Erfahrungsbericht mit diesem Mischbettvollentsalzer. Gekauft habe ich exakt das setup aus dem Eingangspost, nur dass ich aufgrund der Geschichte mit den Dichtungen direkt eine befüllte Kartusche genommen habe.

Das Ergebnis ist super! Meine 38liter mit 660µS konnte ich auf 10µS senken. Am Ende war 50% des 0.7l Harz heller als der rest und es kam immernoch 20µS aus der Leitung.

Dazu eine Fragen:
Welche Leitfahigkeit stellt ihr ein, sodass ihr immernoch von vollentsalzung sprecht und ausgehend von 0 dann aufsalzt? 0, 5, 10, 20µS?
Viele Grüße,
Tobi

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#247

Beitrag von stefan78h » Freitag 16. November 2018, 08:35

Zu meinem Problem:
wie oben schon geschrieben, gestern wieder Brauwasser aufbereitet.

Ausgangsbasis 1050us, mit Nagelneuem Harz

Am Anfang 170us ganz langsame Flieszeit...

Da habe ich mich schon damit abgefunden das es nicht besser wird.
Als ich später im Brautop gemessen habe 28l 59us.

Ich habe die Anlage am Anfang 3min gespült.

Gibt es dafür eien erklärung? Nach meinem Verständnis lässt doch die Wirkung nach?

Danke
Gruß
stefan
Gruß
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#248

Beitrag von Sura » Freitag 16. November 2018, 09:09

Irgendwas läuft bei dir schief, Stefan. Ich habe jetzt nach 3 Monaten wieder zwei Sude gebraut, und hatte mit neuem und dann beim zweiten mal mit Harz "aus zweiter Führung" überhaupt keine Probleme und freu mich jedesmal wie ein Kullerkeks wenn nach 30min inkl. Auf und Abbau mein Wasser komplett fertig ist... :Grübel
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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#249

Beitrag von stefan78h » Freitag 16. November 2018, 09:16

@sura

ja soweit bin ich inzischen auch... das etwas nicht stimmt.

habe mit AFT kontakt aufgenommen. Ein Techniker wird sich bei mir melden.

Ich hab 1h für 20l gebraucht... extra so langsam ...

Wie sind deine Ausgangswerte?
Gruß
stefan

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Re: Mischbettvollentsalzer im Eigenbau

#250

Beitrag von Sura » Freitag 16. November 2018, 09:41

Ich muss gestehen, das ich in vorhergehenden Posts zu blöd war mein TDS richtig abzulesen.... der richtige Ausgangswert ist ca. 720µS. Ich gehe dann runter auf ca. 60-100µS.
Wie lange das jetzt im einzelnen dauert, kann ich kaum sagen. In der halben Stunde lege ich den Wasserschlauch durch den halben Keller, baue alles zusammen, fülle 30l ab, wiege und messe Salze und Phosphorsäure ab (wird dann hinterher direkt reingemischt.), und räume hinterher alles wieder weg.... das reine füllen läuft da halt zwischendrin nebenbei...
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