Kühlen von Gärbehältern / Zusammenfassung / Erfahrungen

Alles zur Nutzung und Herstellung von Utensilien (Töpfe, Braupfannen, Heizgeräte etc.), die für das Brauen nützlich sind.
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matschie
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Kühlen von Gärbehältern / Zusammenfassung / Erfahrungen

#1

Beitrag von matschie » Donnerstag 21. Juni 2018, 11:22

Hallo alle miteinander!

Nachdem ich mich durch Google, das alte und das neue Forum wundgegoogelt habe, gefühlt jedoch kein Deut schlauer geworden bin, habe ich hier mal eine Bitte an alle die ihren Gärbehälter ohne Kühlschrank kühlen.

Bei großen Gärbehaltern ist es ja üblich, über eine innenliegende Kühlspirale oder einen Kühlmantel zu kühlen.
Dazu wäre es ja nötig, einen Kühlwasserkreislauf anzuschliessen, mit dem der Tank auf Temperatur gehalten wird.
Nun gibt es die verschiedensten Ansätze, die ich mal versuche hier zusammenzutragen.

1) Herstellerprodukte: Glykolkühler, z.B. Grainfather oder sS Brewtech
Mit SIcherheit die eleganteste Variante, jedoch auch teuer.

2. Begleitkühler
Begleitkühler haben einen Wassertank, sowie eine eingebaute Pumpe und können mittels Relais gesteuert werden. Pumpe und Kompressor müssen separat geschaltet werden (Richtig?)

3. Durchlaufkühler Aquarienbereich
Oft empfohlen werden auch Durchlaufkühler wie z.B. Hailea.

4. Bierdurchlaufkühler
Hierzu findet man recht wenig, aber es sollte ja möglich sein, mittels einer Pumpe Kühlwasser statt Bier durch die Leitungen zu Pumpen und damit einen Gärbehälter zu kühlen. Hier gibt es ja noch den Unterschied Trocken- und Nasskühler. Bei Nasskühler denke ich, dass der Kompressor geschaltet wird um eine gewisse Temperatur des Kühlwassers zu halten und die Pumpe um tatsächlich Wasser durch den Kreislauf zu pumpen. Aber wie sieht es bei Trockenkühlern aus?
Vorteil wäre ggf. dass der Kühler auch zum Zapfen genutzt werden kann.


Mein Vorschlag wäre jetzt folgender:
Jeder, der eines dieser Systeme im Einsatz hat, möge bitte einmal das Setup beschreiben:
  • Größe Gärbehälter
  • Kühlspirale oder -Mantel
  • Art des Kühlers im Einsatz (Kurze Beschreibung; ggf. inklusive Kälteleistung)
  • Art der Steuerung (Nur Pumpe, Pumpe und Kompressor,..
  • Umgebungstemperatur und erreichbare Würzetemperatur (z.B. Cold Crash Möglich oder nicht)
  • ggf. ein Foto der Anlage
  • evtl. aufgetretene Probleme
  • Stromaufnahme /-Verbrauch
Dies sollte jedem einen Überblick darüber verschaffen, was für welche Anlage bzw. was überhaupt geeignet ist.
GGM Induktionskochfeld via Serielle Schnittstelle über CBPi per Serielle Kommunikation oder drahtlos über MQTT angesteuert: Link
MQTT Device für CBPi: Link
Vorstellung meiner Anlage: Klick
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Re: Kühlen von Gärbehältern / Zusammenfassung / Erfahrungen

#2

Beitrag von matschie » Freitag 22. Juni 2018, 20:56

Besteht hier kein Interesse? Da viele Infos in vielen Threads verteilt sind, dachte ich, dass das ein hilfreiches Thema sein könnte..
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Re: Kühlen von Gärbehältern / Zusammenfassung / Erfahrungen

#3

Beitrag von PxTREME » Samstag 23. Juni 2018, 05:29

Danke dir vielmals für die super Zusammenfassung, ich habe letztens auch viel danach gesucht und bin gespannt ob hier jemand seine Erfahrung teilt.

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Re: Kühlen von Gärbehältern / Zusammenfassung / Erfahrungen

#4

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 23. Juni 2018, 07:25

Ich habe Varianten 2,3,4 und 5 (Peltier Kühlung) bis zum Exzess durch und werde dieses Wochenende die ersten Sude mit Glycol-Kühlung (1) anstellen. Bisher alles mit innenliegenden Spiralen, aber die Kühlmäntel liegen auch schon bereit und wollen getestet werden. Mit der Isolation mit selbstgebauten Neoprenjacken, CoolBrewing-Bag, Fastferment Cooling-Bag und alten Wolldecken habe ich auch viel Praxiserfahrungen gesammelt.
Der Faden wurde einfach 4 Wochen zu früh aufgemacht. :Bigsmile
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Re: Kühlen von Gärbehältern / Zusammenfassung / Erfahrungen

#5

Beitrag von AxelS » Samstag 23. Juni 2018, 08:11

Dann trau ich mich mal:
– Größe Gärbehälter
Ich verwende die Ss Brewtech Bucket mini mit 5gal/13l Inhalt. Davon sind vier Stück im Einsatz, einer mit Kühlung, die übrigen zur Nachgärung/Reifung.
– Kühlspirale oder -Mantel
Seit gestern habe ich die von Brewtech angebotene Kühleinrichtung FTSs (Fermentations-Temperatur-Steuerung) bei einem Behälter im Einsatz. Die FTSs ist eine sensorgesteuerte Pumpe, die eine im Deckel des Bucket installierte Kühlspirale durchströmt.
– Art des Kühlers im Einsatz (Kurze Beschreibung; ggf. inklusive Kälteleistung)
Die Pumpe liegt in einem GN-Behälter mit 10l Inhalt (nicht im Lieferumfang enthalten), welcher mit Wasser und Kühlakkus gefüllt ist. Der Behälter ist mit Neopren rundherum isoliert, um die Kühlverluste möglichst gering zu halten.
– Art der Steuerung (Nur Pumpe, Pumpe und Kompressor,..
Gesteuert wird die FTSs über einen ebenfalls im Deckel des Bucket eingebauten Temperatursensor. An der Steuereinheit kann die Temperatur (logisch!) eingestellt werden, bei der die Pumpe aufhören soll, kaltes Wasser durch die Spirale zu pumpen. Die Pumpe schaltet sich bei einer Temperaturerhöhung von 1,0°C über Soll ein, bis die Solltemeratur wieder erreicht ist. Das Ganze dauert etwa 3 bis 4 Minuten (von 20°C auf 19°C). Durch die gute Isolation des Bucket (ein Neoprenüberzug liegt der FTSs bei!) hält der Bucket die Temperatur für etwa 2 bis 3 Stunden (Raumtemperatur 5°C über Solltemperatur)
– Umgebungstemperatur und erreichbare Würzetemperatur (z.B. Cold Crash Möglich oder nicht)
Gekauft habe ich mir die FTSs nach der ersten Hitzewelle in diesem Jahr, weil ich trotzdem Bier gebraut habe (bei 34°C Raumtemperatur) und das natürlich glatt in die Hose ging. Ich hoffe, ab jetzt ganzjährig zumindest obergärig brauen zu können, vielleicht sogar im Winter auf dem Balkon untergärig (FTSs dann mit warmem Wasser als Heizung). Ein Coldcrash ist mit der FTSs theoretisch möglich. Man könnte die Kühleinrichtung mit Glycol statt mit Wasser betreiben, den Kühlbehälter in einen Gefrierschrank stellen und mit längeren Schläuchen das -15°C-kalte Glycol durch die Kühlschlange pumpen. Laut Hersteller würde die Pumpe das hergeben, probiert habe ich es noch nicht.
– ggf. ein Foto der Anlage
./.
– evtl. aufgetretene Probleme
Die Probleme, die ich sehe, sind momentan noch theoretischer Natur, da die Anlage erst seit gestern in Betrieb ist. Zum einen wird es bestimmt nicht einfach, die Sache wieder zu trennen. In den Zuläufen vom Tank zur Spirale steht Wasser, die Schläuche müssen aber abgezogen werden, um den Bucket zu reinigen. Das wird ein Gepansche, da meine Anlage im Wohnzimmer steht. Vielleicht zieht die Anlage nach der ersten Reinigung in die Küche um...
Ferner ist die Anschlussleitung für den Temperatursensor arg dünn geraten (2x0,2qmm) und sehr filigran. Der Sensor muss aber bei jeder Reinigung aus der Sensorhülle im Deckel gezogen werden. Hier werde ich zur Vorsicht am Übergang der Anschlussleitung zum Sensor etwas Schrumpfschlauch als Knickschutz drüber ziehen.
Mit der Kühlakku-Bestückung muss ich mir noch etwas einfallen lassen. In den 3 Stunden, in denen die Pumpe nicht für Bierkühlung sorgt, erwärmt sich leider das Kühlwasser ebenfalls. Wird dann Kühlleistung benötigt, sind die Akkus aufgetaut. Ich müsste also azyklisch jeweils ein paar Minuten vor erreichen der Maximaltemperatur (im Beispiel 20°C) die Kühlakkus wechseln, damit dann die volle Kühlleistung zur Verfügung steht, wenn sie gebraucht wird. Das lässt sich vielleicht mit einem Wecker realisieren...
– Stromaufnahme /-Verbrauch
Das Netzteil hat 12V/3A, was einer Leistungsaufnahme von 36W entspricht, wenn die Pumpe läuft. In den Pausen leuchtet ein LED-Display an der Steuereinheit, das ein paar Milliwatt verbrauchen wird. Die Kühlakkus müssen in einem Gefrierschrank gefroren werden. Den zusätzlichen Stromverbrauch dafür kann ich nicht errechnen, da die Kühltruhe eh läuft :Smile .

Die FTSs hat ca. 220,- € gekostet und ist, wie alle Produkte von Ss Brewtech, (bis auf die Sensorleitung) sehr wertig verarbeitet. Die Steuereinheit und die Pumpe gibt es als Ersatz einzeln zu kaufen. Wer möchte, kann mit einem Erweiterungsset auf Kühlen und Heizen upgraden.
Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen.
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Re: Kühlen von Gärbehältern / Zusammenfassung / Erfahrungen

#6

Beitrag von AxelS » Sonntag 24. Juni 2018, 14:48

Nachtrag:

Hier das im Beitrag fehlende Bild:
IMG_20180624_142530.jpg
Links der GN-Behälter (10l) mit der Pumpe, davor die Temperatursteuerung, rechts der Bucket mit Zu- und Ablaufschlauch für das Kühlwasser und dem Einsatz für den Thermofühler.

Nach drei Tagen "Erfahrung" kann ich für den Betrieb noch ergänzen: Bei 24°C Raumtemperatur und einem Soll von 19°C springt die Pumpe etwa alle 2 Stunden an und pumpt für etwa 2-3 Minuten, je nach Temperatur der Kühlflüssigkeit. Diese schwankt von 6°C (vier frische Akkus eingelegt) bis 16°C (Kühlakkus 8 Stunden im Einsatz). Die Akkus wechsle ich Morgens, Nachmittags und Abends.
Ich bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis und vor allem auf den Unterschied zwischen einem temperiert vergorenen Bier und einem raumtemperaturvergorenen.
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Re: Kühlen von Gärbehältern / Zusammenfassung / Erfahrungen

#7

Beitrag von Sascha89 » Mittwoch 18. Juli 2018, 11:15

Moin zusamen,
ich habe seit kurzem die Variante 3 im Einsatz, also einen 1/2 Barrel Chronical (innenliegende Kühlspirale) mit Hailea Durchlaukühler HC 300a (390 Watt Kühlleistung) und als Kältespeicher/Ausgleichsbehälter eine Kühlbox.
In der Kühlbox befinden sich zwei kleine Aquarienpumpen.
Pumpe 1 pumpt dauerhaft durch den DruchlaufKühler, welcher sich ab der eingestellten Temparatur automatisch zuschaltet.
Pumpe 2 wird von dem Temparaturcontroller des Gärbehälters nach Bedarf zugeschaltet und pumpt das Kalte Wasser aus der Kühlbox durch die Kühlspirale des Gärbehälters.
Weiterhin befindet sich unter dem Neopranmantel noch eine Heizmatte, welche ebenfalls von dem Controller gesteuert wird.
Zu Problemen oder ähnlichem kann ich noch nichts sagen, da das System so grad erst entstanden ist und in der Kombination grad den ersten Sud vergärt.
37346026_1919321761494793_6532116349173366784_n.jpg
Gruß Sascha

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Re: Kühlen von Gärbehältern / Zusammenfassung / Erfahrungen

#8

Beitrag von Astir » Mittwoch 18. Juli 2018, 16:34

Hi,
Da es bei mir so langsam schwierig wird mit den Kühlschränken, überlege ich mir auch gerade wie ich es vielleicht in Zukunft auch mal ohne hinbekommen kann. Dabei ist mir folgende Idee gekommen, als ich neulich vor meinen Brau Utensilien gestanden habe... (ist aber bis jetzt nur so eine Idee)...
IMG_2454.JPG
IMG_2455.JPG
Es handelt sich um einen Thermoport 38 Liter mit einem 17 Liter Gäreimer, der im Wasserbad stehen soll. Jetzt braucht es noch eine Umwälzung und eine Kühlung für das Wasserbad ....ab da wird es nun schwieriger... Das müsste dann aber auch mit entsprechend größeren Thermobehältern und Gäreimern/Fässern gehen...

Grüße,
Holger

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Re: Kühlen von Gärbehältern / Zusammenfassung / Erfahrungen

#9

Beitrag von hb9cjs » Mittwoch 18. Juli 2018, 21:07

Ich braue in einem 8qm Gartenhaus und habe eine Klimaanlage mit Wärmepumpe installiert. Die Anlage ist für Weinkeller konzipiert und kühlt auf ca. 10 Grad ab. Damit kann ich meine 2 24üL Gärtanks plus kleinere Tanks und auch KEGs perfekt kühlen resp. im Winter auf Temperatur halten. So kann ich günstige Gärtanks verwenden und selber auch noch etwas chillen. Funktioniert seit ca. 5 Jahren perfekt.
Gruss Üelu

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Re: Kühlen von Gärbehältern / Zusammenfassung / Erfahrungen

#10

Beitrag von BrauWastlKoeln » Dienstag 16. Juli 2019, 20:30

Der Sommer macht zwar gerade Pause, aber das Thema Kühlung wird demnächst ja bestimmt wieder präsenter und da bin ich auf diesen relativ alten aber interessanten Thread gestoßen. Bei mir sind zwei Kühlsysteme im Einsatz:
  • 1x SS Brewtech Brewbucket 7 Gal mit FTS
  • 1x SS Brewtech Brewbucket 7 Gal mit BrewJacket Immersion Pro
Beide Systeme habe ich gebraucht gekauft, um die Vor- und Nachteile zu testen. Beide Systeme sind bei mir auf Rollbrettern untergebracht, damit ich die in meiner kleinen Innenstadtwohnung immer zwischen Küche, Wohnzimmer und Schlafzimmer hin und herschieben kann - je nachdem wo sie gerade am wenigsten stören.

Beim FTS ist neben dem Gäreimer ein Kühlmittelbehälter erforderlich. Bei mir habe ich dazu eine dicke Styroporbox mit 7cm Wanddicke und ca. 10-12l Volumen genommen. In den Deckel habe ich eine Kühlung auf Basis eines Peltierelemets mit einer Maximalleistung von 110W eingebaut. Das Kühlwasser (versetzt mit etwas StarSan, damit nichts wächst) stelle ich per Inkbird auf 5-6°C unter der gewünschten Gärtemperatur ein. Das FTS besteht aus einem Controller, einer Pumpe und einen Kühlschlange im Deckel, durch die das Kühlmittel bei Bedarf gepumpt wird. Der Temperaturfühler vom Controller liegt in einer Tauchhülse, die im Deckel montiert ist und 20cm von oben in das Bier rein ragt (Temperatur stimmt mit dem Tilt im inneren überein). Fülle die Tauchhülse immer noch mit Wasser, um eine schnellere Temperaturübertragung auf den Sensor zu haben. Um von 20°C nach der Würzekühlung auf UG-Temperatur zu kommen nehme ich initial Eiswasser in den Kühlmitteltank. Einmal auf der richtigen Temperatur angekommen übernimmt dann die Peltierkühlung für das Kühlwasser. Durch die eingesetzten Silent-Wings-Lüfter ist das System in Summe recht leise. Man hört hier nur die Pumpgeräusche, wenn diese gerade laufen. Im Wohnraum ok, im Schlafzimmer etwas zu laut.

Das BrewJacket Immersion Pro Set kommt mit einem Controller, der direkt auf dem Heiz-/Kühlstab sitzt und einer Isolierjacke. Dazu habe ich noch mal einzeln eine Neoprenjacke für den BrewBucket im Einsatz. Der Eimer ist also bei mir doppelt isoliert. Der Temperaturfühler vom Controller wird mit einem Stück Tesa direkt auf den Eimer geklebt. Er sitzt also zwischen Eimer und der Neoprenjacke und entspricht (nach einmaligem Anpassen des Temperaturoffset am Immersion Controller) der Messung vom Tilt innerhalb des Eimers. Am Controller wird die gewünschte Temperatur eingestellt und der erhitzt oder kühlt dann per Peltiertechnik den Stab, der direkt oder wahlweise mit einer Schutzfolie in der Würze hängt. Die Temperaturregelung erfolgt sehr langsam. Um von 20°C auf UG-Temperatur zu kommen braucht der Immersion Pro ca. eine Nacht. Den mitgelieferten Lüfter habe ich durch einen Silent-Wings-Lüfter ersetzt. Damit ist das System nahezu lautlos, sodass es auch problemlos im Schlafzimmer stehen kann. Verstehe nicht, weshalb man bei dem Preis von dem Gerät da so einen billigen und lauten Lüfter mitliefert.

Mein Fazit: Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile und ich nutze die beiden Systeme jetzt entsprechend für verschiedene Anwendungszwecke. Beide Systeme werde ich auch behalten, obwohl der ursprüngliche Plan vorgesehen hatte auf nur ein System - das bessere - zu wechseln. Meine untergärigen Biere mache ich bevorzugt mit dem FTS Aufbau. Der Vorteil liegt hier ganz klar darin, dass man mit Hilfe von Eiswasser schnell auf die Anstelltemperatur runter kühlen kann. Die Temperatur wird dann leider nur im Bereich von 1°C genau gehalten. Für den späteren Verlauf der Gärung kann man dann die Temperatur am Controller erhöhen (z.B. über 14°C bis Raumtemperatur) und das Bier von selber auf die Temperatur kommen lassen. Der Immersion Pro würde hier aktiv anfangen zu heizen, wenn man eine höhere Temperatur einstellt. Den Aufbau mit dem Immersion Pro nutze ich gerne für Belgische Biere, bei denen man mal kühlt und mal heizt. Beides kann der Immersion Pro leisten und die Heiz- und Kühlraten sind so langsam, dass sich die Hefe nicht erschrickt. Die Zieltemperatur wird beim Immersion sehr genau gehalten. Beide Systeme nutze ich jetzt im Sommer um obergärige Biere in der Gärung auf 18-19°C (bzw. Kölsch/Wieß/Alt/ScotchAle auf 14-16°C) zu halten. UG mache ich jetzt im Sommer nicht, denn bei bis zu 30°C in der Bude müsste ich da zu sehr an die Leistungsgrenzen gehen.

Vergleichsdaten SS Brewtech FTS mit Wasserbehälter
  • Kühlleistung: ca. 15°C unter Raumtemperatur bei meinem Setup (abhängig von Kühlmitteltemperatur und -kühlung)
    Isolierung: SS Brewtech Neoprenmantel
    Platzbedarf: 70cm Höhe, 70cm Länge und 35cm Breite
    Funktion: nur kühlen (gibt auch eine Variante Kühlen/Heizen)
    Dauer um 20l von 20°C auf 10°C kühlen (bei 20°C Raumtemperatur): ca. 10 Minuten (abhängig von Kühlwassertemperatur)
    Genauigkeit: 1°C (nur kühlender Controller, die für Kühlen und Heizen sollen 0,1°C können)
    Untergäriges 9-12°C möglich: ja, bei Raumtemperatur unter 25°C
    Coldcrash möglich: ja, erfordert entsprechend kaltes Kühlmittel (Tank mit Eis füllen)
    Stromverbrauch über 24 Stunden bei Gärtemperatur auf 18°C in Umgebung bei 24°C: ca. 1,0 kWh (gemessen über 24h, Kühlwasser auf 11-12°C gehalten)
    Kosten Neupreis: 200 Euro BrewBucket 7 Gal, 210 Euro für FTS Komplettset zum Kühlen, 100 Euro Kühlmittelkühlung und Tank im Selbstbau -> Summe 510 Euro
Vergleichsdaten Brewjacket Immersion Pro
  • Kühlleistung: 20°C unter Raumtemperatur (laut Hersteller, noch nicht ausprobiert)
    Isolierung: SS Brewtech Neoprenmantel + Brewjacket Isoliertasche
    Platzbedarf: 80cm Höhe und 45cm Durchmesser
    Funktion: kühlen und heizen
    Dauer um 20l von 20°C auf 10°C kühlen (bei 20°C Raumtemperatur): ca. 8 Stunden
    Genauigkeit: 0,2°C
    Untergäriges 9-12°C möglich: ja, bei Raumtemperatur unter 30°C
    Coldcrash möglich: ja, dauert aber ewig und max. 20°C unter Raumtemperatur
    Stromverbrauch über 24 Stunden bei Gärtemperatur auf 18°C in Umgebung bei 24°C: ca. 0,7 kWh (gemessen über 24h)
    Kosten Neupreis: 200 Euro BrewBucket 7 Gal, 25 Euro für BrewBucket Neoprenmantel, 350 Euro BrewJacket Immersion Pro, 50 Euro BrewJacket Deckel für BrewBucket -> Summe 625 Euro


SS Brewtech FTS mit Wasserbehälter
2019071619380301.jpg
2019071619380400.jpg
2019071619380400.jpg (92.85 KiB) 1492 mal betrachtet


Brewjacket Immersion Pro
2019071619380300.jpg
2019071619380300.jpg (91.27 KiB) 1492 mal betrachtet

Fabolizer
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Re: Kühlen von Gärbehältern / Zusammenfassung / Erfahrungen

#11

Beitrag von Fabolizer » Dienstag 13. August 2019, 10:29

BrauWastlKoeln hat geschrieben:
Dienstag 16. Juli 2019, 20:30


Beim FTS ist neben dem Gäreimer ein Kühlmittelbehälter erforderlich. Bei mir habe ich dazu eine dicke Styroporbox mit 7cm Wanddicke und ca. 10-12l Volumen genommen. In den Deckel habe ich eine Kühlung auf Basis eines Peltierelemets mit einer Maximalleistung von 110W eingebaut. Das Kühlwasser (versetzt mit etwas StarSan, damit nichts wächst) stelle ich per Inkbird auf 5-6°C unter der gewünschten Gärtemperatur ein. Das FTS besteht aus einem Controller, einer Pumpe und einen Kühlschlange im Deckel, durch die das Kühlmittel bei Bedarf gepumpt wird. Der Temperaturfühler vom Controller liegt in einer Tauchhülse, die im Deckel montiert ist und 20cm von oben in das Bier rein ragt (Temperatur stimmt mit dem Tilt im inneren überein). Fülle die Tauchhülse immer noch mit Wasser, um eine schnellere Temperaturübertragung auf den Sensor zu haben. Um von 20°C nach der Würzekühlung auf UG-Temperatur zu kommen nehme ich initial Eiswasser in den Kühlmitteltank. Einmal auf der richtigen Temperatur angekommen übernimmt dann die Peltierkühlung für das Kühlwasser. Durch die eingesetzten Silent-Wings-Lüfter ist das System in Summe recht leise. Man hört hier nur die Pumpgeräusche, wenn diese gerade laufen. Im Wohnraum ok, im Schlafzimmer etwas zu laut.

HI,

hast paar Detailfotos von der thermobox mit dem Peltierelement?

Besten Dank

luppolo
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Re: Kühlen von Gärbehältern / Zusammenfassung / Erfahrungen

#12

Beitrag von luppolo » Dienstag 13. August 2019, 11:04

Hoi zusammen,
hier ist mein Setup (siehe auch: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... ead#unread )

Größe Gärbehälter
2 x 50 liter
Kühlspirale oder -Mantel
- 14 Gal Unitank mit Integrierter Kuehlspirale und Neoprenmantel
- Birramia Tank mit Kuehlspirale aus Brewpi.com
Art des Kühlers im Einsatz (Kurze Beschreibung; ggf. inklusive Kälteleistung)
Alter Eisbank aus einem Coca Cola Mischer
Art der Steuerung (Nur Pumpe, Pumpe und Kompressor,..
2 Pumpen tauchen im Eisbank und werden je mit einem Thermostat gesteuert. Jeder Thermostat hat eine Stromkreis und kann ein- und ausgeschaltet werden.
– Umgebungstemperatur und erreichbare Würzetemperatur (z.B. Cold Crash Möglich oder nicht)
Mit 29°C Raumtemperatur habe ich beide Tanks auf 4°C eingestellt, der Unitank hat sie gehalten, der Birramia habe ich nicht unten 6 °C gebracht (er ist halt noch nicht isoliert). UG brauen in Sommer ist moeglich.

ggf. ein Foto der Anlage
IMG_1898.JPG
evtl. aufgetretene Probleme

- Silikonschlaeuche koennen knicken, in diesem Fall laeuft kein Kuehlmedium mehr durch
- Pumpen und Schlaeuche gut befestigen und zentral platzieren, wenn sie im Eisschickt gelangen, koennen sie einfrieren
- Gute Pumpen kaufen. Ich habe bis jetzt gute Ergebnisse nur mit den Solar Projekt Pumpen gehabt, die billige schwarze Pumpen aus dem Bucht haben verschiedene Problemen gegeben

Stromaufnahme /-Verbrauch
Ich habe da leider keine Ahnung.

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Re: Kühlen von Gärbehältern / Zusammenfassung / Erfahrungen

#13

Beitrag von Fabolizer » Dienstag 13. August 2019, 15:01

HI,

bin neuer Besitzer eines Brewbuckets mit 7 Gal und FTSs.
Nun stellt sich mir die Frage wie ich die Möglichkeit behalte UG zu brauen ohne das Ding wieder in den Kühlschrank zu packen.
Wäre eine Möglichkeit ein Wasser/Glykol Gemisch im Eisfach zu lagern und dann aus dem Eisfach per Pumpe in den Kühlkreis und wieder zurück?
Wenn ja welche Mengen sollten an "Kühlflüssigkeit" bewegt werden?

Begleitkühler, Aquariumkühler etc scheiden für mich erstmal aus.
UG bekomm ich locker mit Eiswasser bzw. Wasser aus dem Kühlschrankkreis runter.
Mir gehts um UG ( 10 Grad) und ggf. falls das mit der Wasser/Glykol-Kühlfach Geschichte klappt auch Cold Crash.

Danke!
Fabian

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Re: Kühlen von Gärbehältern / Zusammenfassung / Erfahrungen

#14

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 13. August 2019, 17:29

Ein Mix von einem Drittel 1,2-Propylenglycol und zwei Drittel destilliertem Wasser kannst du etwa bis -5 °C runterkühlen. Danach besteht Frostgefahr. Daher wird die Idee mit dem Eisfach nicht funktionieren.
Falls du es schaffst, das Kühlmedium auf mindestens 4°C unter Solltemperatur (Gärtemperatur, CC Temperatur) zu kühlen, dann geht ein Plan auf.
Der Grainfather Glycolchiller hat ein Depot von etwa 5 Litern. Das reicht locker für vier 60 Liter UG Gärungen.
Je größer das Depot, desto schneller geht das initiale Abkühlen. Sobald die Gäreimer auf Anstell-/Gärtemperatur sind braucht es nicht viel Kühlung, um Gärungswärme + Selbsterwärmung (durch Umgebungstemperatur) zu kompensieren. Gute Isolation vorausgesetzt.
"Da braut sich was zusammen ... "
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Viele Grüße
Jens

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Re: Kühlen von Gärbehältern / Zusammenfassung / Erfahrungen

#15

Beitrag von Fabolizer » Dienstag 13. August 2019, 17:34

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 13. August 2019, 17:29
Ein Mix von einem Drittel 1,2-Propylenglycol und zwei Drittel destilliertem Wasser kannst du etwa bis -5 °C runterkühlen. Danach besteht Frostgefahr. Daher wird die Idee mit dem Eisfach nicht funktionieren.
Falls du es schaffst, das Kühlmedium auf mindestens 4°C unter Solltemperatur (Gärtemperatur, CC Temperatur) zu kühlen, dann geht ein Plan auf.
Der Grainfather Glycolchiller hat ein Depot von etwa 5 Litern. Das reicht locker für vier 60 Liter UG Gärungen.
Je größer das Depot, desto schneller geht das initiale Abkühlen. Sobald die Gäreimer auf Anstell-/Gärtemperatur sind braucht es nicht viel Kühlung, um Gärungswärme + Selbsterwärmung (durch Umgebungstemperatur) zu kompensieren. Gute Isolation vorausgesetzt.

Mh also der Eisschrank wäre nur dafür in Benutzung, könnte man Temperaturmäßig dann ja quasi steuern.
In einem Amiforum hab ich ausserdem gesehen, das es welche gibt die eine Kühlspirale in einem Eisblock einfrieren und der Rücklauf an Glykol erstmal durch den coil im Eisblock gejagt wird und dann wieder ins Depot. Soll dafür sorgen das der wärmeren Rücklauf direkt wieder Abkühlt.

Das wäre für mich aktuell das einfachste in der Umsetzung bzw. das kosten geringste. Ein Glykol-kühler von SS wäre natürlich geiler aber die 1000 Euro lohnen sich für einen Brewbucket 7 gal meiner Meinung nach noch nicht.

Gruß
Fabian

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Re: Kühlen von Gärbehältern / Zusammenfassung / Erfahrungen

#16

Beitrag von BrauWastlKoeln » Mittwoch 14. August 2019, 09:45

Fabolizer hat geschrieben:
Dienstag 13. August 2019, 10:29

HI,

hast paar Detailfotos von der thermobox mit dem Peltierelement?

Besten Dank
Ja, hier:
2019081408034200.jpg
2019081408034201.jpg
2019081408034202.jpg
2019081408034203.jpg
2019081408034204.jpg
2019081408034300.jpg
2019081408034301.jpg
2019081408034302.jpg
Gruß
Sebastian

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Re: Kühlen von Gärbehältern / Zusammenfassung / Erfahrungen

#17

Beitrag von Fabolizer » Montag 19. August 2019, 14:14

Fabolizer hat geschrieben:
Dienstag 13. August 2019, 17:34
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 13. August 2019, 17:29
Ein Mix von einem Drittel 1,2-Propylenglycol und zwei Drittel destilliertem Wasser kannst du etwa bis -5 °C runterkühlen. Danach besteht Frostgefahr. Daher wird die Idee mit dem Eisfach nicht funktionieren.
Falls du es schaffst, das Kühlmedium auf mindestens 4°C unter Solltemperatur (Gärtemperatur, CC Temperatur) zu kühlen, dann geht ein Plan auf.
Der Grainfather Glycolchiller hat ein Depot von etwa 5 Litern. Das reicht locker für vier 60 Liter UG Gärungen.
Je größer das Depot, desto schneller geht das initiale Abkühlen. Sobald die Gäreimer auf Anstell-/Gärtemperatur sind braucht es nicht viel Kühlung, um Gärungswärme + Selbsterwärmung (durch Umgebungstemperatur) zu kompensieren. Gute Isolation vorausgesetzt.

Mh also der Eisschrank wäre nur dafür in Benutzung, könnte man Temperaturmäßig dann ja quasi steuern.
In einem Amiforum hab ich ausserdem gesehen, das es welche gibt die eine Kühlspirale in einem Eisblock einfrieren und der Rücklauf an Glykol erstmal durch den coil im Eisblock gejagt wird und dann wieder ins Depot. Soll dafür sorgen das der wärmeren Rücklauf direkt wieder Abkühlt.

Das wäre für mich aktuell das einfachste in der Umsetzung bzw. das kosten geringste. Ein Glykol-kühler von SS wäre natürlich geiler aber die 1000 Euro lohnen sich für einen Brewbucket 7 gal meiner Meinung nach noch nicht.

Gruß
Fabian
Hi,

danke an BrauWastlKoeln!

Ich hab meine Gefrierbox nun umgebaut, der Test läuft gerade. UG von 10-11° Grad kann ich mit Mühe und Not gerade erreichen und halten.
Ich habe wie erwähnt eine Kupferspirale in einem GN Behälter komplett in Wasser eingefroren. Der Rücklauf vom Brewbucket läuft dann durch die Spirale und zurück ins Depot im Gefrierschrank.

Ist es besser wenn ich den Rücklauf durch die Spirale jage oder einen Kreislauf im Gefrierschrank mache wo das Depotwasser permanent durch die Spirale gejagt wird?
Das Depot beträgt gerade so ca 4 Liter, das werd ich noch auf 8 Liter erhöhen.

Also was meint ihr? Rücklauf durch Spirale oder Kreislauf des Depots?

EDIT 1: Der Eisblock der Spirale ist permanent gefroren, dass hab ich gecheckt auch als die Kühlung von 20 Grad durchgearbeitet hat.
EDIT 2: Die Spirale ist 5m aus Kupfer.

Gruß
Fabian

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