Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

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Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#1

Beitrag von Adrian S » Montag 15. Oktober 2018, 20:37

Hallo liebe Brauerkollegen

Wie der Titell schon sagt, bin ich langsam auf der suche nach Gerätschaften für die Zucht und Propagaton von Hefe.
Dazu die Frage, welche verschiedenen grössen von Erlenmeyerkolben als Grundstoch ausreichen um z.B. aus Flaschengeläger, Bodensatz oder später aus Agar-Agar zu impfen für einen Starter.
Ich braue in der 20 bis 30 Literklasse und meistens zwischen 12 und 14°P

Auch frage ich mich, was man alles braucht um viele verschiedenen Hefen auf Agar-Agar zu lagern.

Im hoffen auf viele hilfreiche Antworten.

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#2

Beitrag von matschie » Montag 15. Oktober 2018, 22:40

Hallo Adrian,

Ich stehe vor der selben frage, da langsam die Wunschliste wieder gefüllt werden darf :Bigsmile

Ich finde, dass hier eigentlich alles gut beschrieben ist: https://netbeer.org/brauen/reinzucht-un ... estaemmen/

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#3

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 15. Oktober 2018, 22:47

Vergesst dabei bitte nicht, dass Hefearchichering auf Agar echt Arbeit macht. Der Nährboden wächst mit Hefe zu und man muss die Hefe in relativ kurzen Abständen "umtopfen" und wieder vereinzeln. Schrägagar und/oder Agar in Petrischalen sind als Zusatzoption total super zum Vereinzeln von Mischkulturen oder zum Kontrollieren einer Population. Für die einfache und unkomplizierte Langzeitarchivierung empfiehlt sich ein Blick auf Kryoperlen und/oder isotone Kochsalzlösung.
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#4

Beitrag von matschie » Dienstag 16. Oktober 2018, 06:30

Hallo Jens,

Ich finde, das wird in dem Artikel den ich verlinkt habe auch gut dargestellt. Ebenso die Möglichkeit der Langzeitarchivierung.

Und die teuren Posten (Erlenmeyerkolben, Magnetrührer) sind auch ohne Hefebank zum Starter ziehen sinnvoll, so dass sich mMn das Risiko einer fehlinvestition auf Röhrchen, Impföse und Verbrauchsmaterial beschränkt und damit überschaubar ist.
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#5

Beitrag von Adrian S » Dienstag 16. Oktober 2018, 06:49

Viele Dank für den Link! Da les ich mich da doch mal ein.

Jens, du empfielst also direkt einr Dauerkultur anzulegen ohne Agar und danach direkt daraus einen starter zu machen?


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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#6

Beitrag von Adrian S » Dienstag 16. Oktober 2018, 07:02

matschie hat geschrieben:
Dienstag 16. Oktober 2018, 06:30
Hallo Jens,

Ich finde, das wird in dem Artikel den ich verlinkt habe auch gut dargestellt. Ebenso die Möglichkeit der Langzeitarchivierung.

Und die teuren Posten (Erlenmeyerkolben, Magnetrührer) sind auch ohne Hefebank zum Starter ziehen sinnvoll, so dass sich mMn das Risiko einer fehlinvestition auf Röhrchen, Impföse und Verbrauchsmaterial beschränkt und damit überschaubar ist.
Genau wegen fehlinvestition und Tips frage ich ja das Forum :Angel
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#7

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 16. Oktober 2018, 07:44

Ich würde mich jetzt nicht dazu hinreißen lassen Impföse und Petrischalen/Röhrchen als Fehlinvestition zu bezeichnen. Wenn dich das Hefefieber gepackt hat kaufst du das ohnehin irgendwann nach, auch wenn die Dauerkulturen auf Kroyperlen oder in NaCl Lösung liegen. :Wink
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#8

Beitrag von matschie » Dienstag 16. Oktober 2018, 08:17

Ich sagte ja auch nicht, dass das perse eine Fehlinvestition sei.

Nur falls man hinterher doch keine Lust oder Zeit hat mit Auf Hefebanking, ist es in Zweifel nicht so schlimm.
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#9

Beitrag von beryll » Dienstag 16. Oktober 2018, 08:21

Moin...

ich befasse mich ja mittlerweile auch schon ein paar Tage mit meiner kleinen Hefebank und kann Dir einfach mal einen Überblick geben, was ich hier so in der Regel benutze:
- Bunsenbrenner
- Impföse mit Halter
- 5ml, 10ml und 20ml Spritzen
- Kanülen in mehreren Stärken
- kleine Schüssel aus Edelstahl
- Isoprop 70%
- Magnetrührer (Selbstbau)
- Erlenmeyerkolben in folgenden Größen: 500ml, 1000ml, 2000ml, 5000ml
- Laborbecher aus Borosilikatglas in folgenden Größen: 100ml, 150ml, 250ml
- Kulturröhrchen mit Schraubkappe (autoklavierbar)

Damit sichere ich die Hefe auf:
- Kryoperlen
- NaCl (0,9% NaCl in 100ml Ecoflacs)
- AgarAgar (meistens einfach auf einem Agar-Boden in einem Marmeladeglas, wie damals von heavybyte im Forum beschrieben wurde, aber auch Schrägagar im Kulturröhrchen)

Ich gehe grundsätzlich alle 3 Wege, falls mal eine Kultur das eine oder andere Medium nicht "mag". Der größte Fehler war definitiv, die ersten NaCl Ecoflacs nicht mit Kerzenwachs zu verschließen/versiegeln. Mit der Zeit zieht sonst der entstandene Unterdruck (resultierend durch meine Vorgehensweise) die Aussenluft nach innen mit dem Resultat, dass auf der Oberfläche eine Schimmelinsel am Schwimmen war :crying
Jens gab damals den mehr als guten Tipp hier ab, man sollte mit Wachs versiegeln, seitdem ist nichts mehr passiert.

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#10

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 16. Oktober 2018, 09:01

Peter, genau auf deine Zusammenfassung habe ich gewartet, um mir Tipparbeit zu sparen :Bigsmile.

Ein paar kleine Sachen möchte ich noch ergänzen.
- Starsan zum Desinfizieren des Arbeitstisches (Isoprop ist mir dafür zu gefährlich, wegen Bunsenbrenner und Feuergefahr)
- Einweghandschuhe (damit man desinfiziertes Equipment nicht mit den Händen anfassen muss)
- [neue Macke :Ätsch] -> OP Mundschutz, damit man offene Kulturen anschauen kann ohne dauernd die Luft anzuhalten

Nach einiger Zeit "Hefegärtnern" wird man seine Arbeit auch kontrollieren wollen. Dann kommt Equipment dazu ...
- Mikroskop, Objektträger, Abdeckplättchen
- Zählkammer
- Methylenblau (einfärben inaktiver Zellen), Wasserstoffperoxid 3% (für Katalasetest)
- Kolbenhubpipette mit passenden Dosierspitzen (für Verdünnungsreihen)
- Reagenzgläser und Reagenzglasständer
- Rüttler zum Mischen von Verdünnungsreihen
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#11

Beitrag von beryll » Dienstag 16. Oktober 2018, 09:29

Jens, Du Scherzkeks :-)

Ich hab da noch den Autoklav anzubieten, welcher aktuell immer noch auf meiner Wunschliste steht - ich war schon oft davor einen zu kaufen, konnte bisher aber den Finger immer ruhig halten. Die Autoklaven aus Praxisauflösungen waren mir entweder viel zu klein oder viel viel viel(!) zu groß oder einfach schlicht zu teuer - aus dem Grund autoklaviere ich immer noch im Schnellkochtopf oder lasse es durch meine Schwester im Krankenhaus machen, die arbeitet dort im Steri :thumbsup

Ich nutze als Arbeitsfläche sterile Tischtücher für einen OP-Beistelltisch. Nach einmaliger Benutzung gehen diese wieder zurück an die Klinik und ich bekomme neue steril verpackte.
Als Arbeitshandschuhe hab ich sterile OP-Handschuhe.

Mundschutz... gute Idee, daran hatte ich noch nie gedacht. Ich hab tatsächlich welche hier, DANKE für den Tipp! :thumbsup

Ich hätte hier sogar noch OP-Hauben liegen - dann ruft meine Frau aber irgendwann mal die Leute mit den weißen Turnschuhen und der stylischen weiße Jacke, die man hinten verschließt :Shocked

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#12

Beitrag von Rumborak » Dienstag 16. Oktober 2018, 11:18

Hi,

eine Frage, die sicherlich auch für den Thread-Starter interessant ist:

Habt ihr eine Alternative für den 5 L Erlenmeyerkolben oder 5L Becherglas.
Die Preise hierfür sind ja schon mal recht hoch...(auch für gebrauchte Gläser)

VG

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#13

Beitrag von beryll » Dienstag 16. Oktober 2018, 11:24

Ich denke, es würde auch sowas hier funktionieren: https://www.amazon.de/TAMLED-Milchkanne ... B009PRDYHU
Für mich ist wichtig, dass das Ding hohe Temperaturunterschiede verkraftet, da ich dort die Starterwürze über einen längeren Zeitraum koche und danach in (Eis)Wasser wieder auf Anstelltemparatur runterkühle. Schaut halt nicht so schön aus, wie ein Erlenmeyer oder Becherglas und Du siehst nicht, wie der Bodensatz ausschaut, falls man den Rührer mal eine Zeitlang ausschaltet.

ABER: man wird die Kanne besser als einen Erlenmeyer reinigen können. Ich muss das Ding z.B. auf meine KEG Waschmaschine setzen, ich komme mit einer Flaschenbürste gar nicht bis auf den Boden :Shocked

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#14

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 16. Oktober 2018, 11:32

Große Bechergläser aus Borosilikatglas gibt es bei einigen Laborausstattern zum "Schleuderpreis".
Beispiele:
http://www.laborhandel-krumpholz.de/sho ... as&seite=2
https://www.ebay.de/itm/Becherglas-mit- ... 1089182572
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#15

Beitrag von Adrian S » Dienstag 16. Oktober 2018, 18:04

:puzz Halt halt halt, ich will nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, habe schon so viele Projekte offen was das Brauen angeht..

Ich denke ich werde erstmal mit der NaCl-Methode anfangen und mich dann mit diesem Teilbereich ausbreiten.
Braucht man echt nen 5L Kolben oder Becher für 22 L Sude? :Shocked

P.S.: Meine Ausgaben um das Hobby muss ich alley vor meiner besseren häkfte rechtfertigen können... :Bigsmile
Zum glück ist ihr Hobby die Naturkosmetik, da gehts besser was die Kostenintezität angeht. :redhead
Grüsse
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#16

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 16. Oktober 2018, 18:13

5 Liter Kolben brauchst du bei deiner Sudgröße für Starter von untergärige Hefen.
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#17

Beitrag von HrXXLight » Dienstag 16. Oktober 2018, 18:14

Ich habe mir mal für 20l Sude maximal nen 2l geholt und für die NaCl Hefezucht ein paar 0,25 und 0,5l
Trinkbar: Dark Impact, Oatmeal Stout
Reifung: Diverse Russian Imperial Stout Rezepte mit Oak und Brett, Pale Ale mit Kveik

Planung: Norwegian Farmhouse Ale

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#18

Beitrag von Adrian S » Dienstag 16. Oktober 2018, 18:36

Wie Propagiert ihr von einer NaCl suspersion?
Wenn ich jetzt 10ml Hefe auf 100ml NaCl gebe, kann ich dann auch einfach 20ml für einen 200ml Starter entnehmen, den dann in der Log-Phase in einen 2L Starter kippen und am nächsten Tag wieder in der Log-Phase, den Sud damit Pitchen?

Hier bietet sich dann doch ein weites Feld an Möglichkeiten an...
Grüsse
Adrian

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#19

Beitrag von Aki » Dienstag 16. Oktober 2018, 22:23

Hallo Zusammen,
5 Liter Kolben brauchst du bei deiner Sudgröße für Starter von untergärige Hefen.
warum brauche ich denn einen 5l kolben für 22 l Anstellwürze?

Viele Grüße Aki
Wasser schmeckt erst, wenn es in der Brauerei war.

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#20

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 16. Oktober 2018, 22:48

Aki hat geschrieben:
Dienstag 16. Oktober 2018, 22:23
5 Liter Kolben brauchst du bei deiner Sudgröße für Starter von untergärige Hefen.
warum brauche ich denn einen 5l kolben für 22 l Anstellwürze?
Weil die Faustregel bei UG Startern 2:10 sagt. Also 2 Liter Starter auf 10 Liter Anstellwürze, bzw. 4,4 Liter Starter auf 22 Liter Anstellwürze.

Was man noch als Equipment brauchen könnte?
- Kuscheldecke und Topflappen :Grübel :Bigsmile --> https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 30#p297930
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#21

Beitrag von Adrian S » Mittwoch 17. Oktober 2018, 07:17

Hmm, wie ist den so ne durchschnittliche Zell-Anzahl/ml in nem smack pack odr den Startern von Weinstephan?
Würde mich noch interessieren, da ich die Starter gerne berechnen möchte.
Grüsse
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#22

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 17. Oktober 2018, 08:30

Nimm die Forensuche und gib "Zellen" ein. Du findest in den ersten Treffern die Zellenkonzentrationen der gängigen Hefequellen.
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#23

Beitrag von Adrian S » Mittwoch 17. Oktober 2018, 09:12

:thumbup Danke dir
Grüsse
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#24

Beitrag von Adrian S » Mittwoch 17. Oktober 2018, 19:49

:Waa Noch eine Frage, wie sieht das mit dem Propagieren aus? Ich lese immer wieder von Verhältnissen 1:2, 1:3, 1:8 oder 1:10 der Starter. Nun wäre das rein theoretisch ja 20ml Hefesuspersion auf 200ml Würze dann auf 2000ml Würze.
Nur aber die Frage, ob die 200ml oder 2000ml mit der Suspersion oder Starter grechnet ist, oder ob die schritte dann folgende wären:
20ml zu 200ml gibt 220ml, dann zu 2000ml gibt 2220ml.

Je mehr ich lese, desdo mehr werden die offenen Fragen :Waa
Grüsse
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#25

Beitrag von Gimbel » Mittwoch 17. Oktober 2018, 20:27

Hallo Hefespezialisten,
was ist besser :
Die Hefe in Kochsalzlösung oder in Glycerin konservieren im der Tiefkühltruhe (Sterne mehr als 3)

Bierige Grüße aus Franken

Gimbel :thumbsup

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#26

Beitrag von Adrian S » Mittwoch 17. Oktober 2018, 20:48

Gimbel hat geschrieben:
Mittwoch 17. Oktober 2018, 20:27
Hallo Hefespezialisten,
was ist besser :
Die Hefe in Kochsalzlösung oder in Glycerin konservieren im der Tiefkühltruhe (Sterne mehr als 3)

Bierige Grüße aus Franken

Gimbel :thumbsup
Das ist glaube ich auch so ne Glaubenssache.
NaCl 100ml braucht halt viel Platz. Genausogut könntest du auch 2ml NaCl-Hefesuspersion in 2ml Kryoröhrchen mit Drehverschluss lagern. Das braucht dann weniger Platz, jedoch einen Propagationssschritt mehr .

Glyzerin ist auch Platzsparend, wird jedoch eingefrohren.
Grnaueres können dir sicherlich die Hefespezialisten hier sagen.
Grüsse
Adrian

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#27

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 17. Oktober 2018, 20:57

In Glycerol hatte ich meine ersten 12 Erntehefen eingefroren. Nach einer Woche habe ich die erste zum Test aufgeweckt > i.O.
Als ich sie dann Monate später brauchte was sie mausetot. Alle anderen 11 Hefen aufgetaut, auch getestet >> auch mausetot. :-(
Ich glaube , dass Einfrieren in Glycerol gut funktioniert, wenn man weiß was man tut. Bei mir ist das Thema durch.

Kryoperlen finde ich noch immer die beste Lösung, wenn auch recht teuer im Vergleich zu den anderen Varianten. NaCl geht auch sehr gut, aber man muss damit leben können, dass auch mal eine Hefe umkippt und schimmelt, bzw. "verfilzt". Hilfreich ist es, die NaCl Hefen alle 6-12 Monate zu regenerieren. Spätestens, wenn sich über dem Bodensatz ein fusseliger Schleier zu bilden beginnt.
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#28

Beitrag von Adrian S » Donnerstag 18. Oktober 2018, 07:21

Adrian S hat geschrieben:
Mittwoch 17. Oktober 2018, 19:49
:Waa Noch eine Frage, wie sieht das mit dem Propagieren aus? Ich lese immer wieder von Verhältnissen 1:2, 1:3, 1:8 oder 1:10 der Starter. Nun wäre das rein theoretisch ja 20ml Hefesuspersion auf 200ml Würze dann auf 2000ml Würze.
Nur aber die Frage, ob die 200ml oder 2000ml mit der Suspersion oder Starter grechnet ist, oder ob die schritte dann folgende wären:
20ml zu 200ml gibt 220ml, dann zu 2000ml gibt 2220ml.

Je mehr ich lese, desdo mehr werden die offenen Fragen :Waa
Hat jemand eine idee? Jens?
Grüsse
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#29

Beitrag von Johnny H » Donnerstag 18. Oktober 2018, 07:55

Hier der sehr wichtige Artikel dazu im Braumagazin:

Der ideale Starter

1:8 wird hier empfohlen, manche benutzen aber auch größere Startervolumina zum Anstellen, d.h. ein kleineres Verhältnis mit 1:5 bis 1:7.

Ich selber muss meine Anstellpraxis neu überdenken, weil ich dieses Jahr einige Probleme mit Schwefel hatte, vermutlich aufgrund von Underpitching bei 1:10.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#30

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 18. Oktober 2018, 08:00

Adrian S hat geschrieben:
Donnerstag 18. Oktober 2018, 07:21
20ml zu 200ml gibt 220ml, dann zu 2000ml gibt 2220ml.
Genauso mach ist das bei 1:10, nehme aber auch lieber etwas kleinere Schritte.
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#31

Beitrag von Dyrdlingur » Donnerstag 18. Oktober 2018, 08:00

Hallo Adrian,
wie du selbst schreibst, macht es jeder etwas anders. Die Variante 1:10 wäre also 200ml + 2000ml. Die Vorgehensweise 20ml + 180ml wäre dann 1:9. Also genauso möglich.
Ich gehe so vor: Stufe 1: 10ml + 50ml. Stufe 2: + 250ml, Stufe 3: + 1000ml, Stufe 4: + 3500ml. Pro Stufe ca. 24h.

VIele Grüße
Klaus.

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#32

Beitrag von Humulus » Donnerstag 18. Oktober 2018, 10:22

Dyrdlingur hat geschrieben:
Donnerstag 18. Oktober 2018, 08:00
Ich gehe so vor: Stufe 1: 10ml + 50ml. Stufe 2: + 250ml, Stufe 3: + 1000ml, Stufe 4: + 3500ml. Pro Stufe ca. 24h.
Hallo Klaus,
stammen deine ersten 10ml dabei aus einem NaCl Ecoflac oder egal? Und ich vermute , du nutzt einen Magnetrührer?
Gruß, Matthias

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#33

Beitrag von beryll » Donnerstag 18. Oktober 2018, 10:35

Ich gehe wie folgt vor:

Kryoperlen:
Erste Stufe: 1 Kryoperle mit 8 - 10 ml
Zweite Stufe nach ca. 48h dann 40 ml dazu. (50 ml)
Dritte Stufe: 24h später nochmal 50ml hinzu
Vierte Stufe: Die 100ml dann in 900ml kippen und nochmals 24h drehen lassen. (1000 ml)
Die letzte Stufe war dann nochmals 1000ml dazu und 24h auf den Magnetrührer. (2000 ml)
In der letzten Stufe kommt es darauf an, ob OG oder UG und natürlich, wie groß die Menge im Gärfass ist, die auf die Hefe wartet. Bei UG kippe ich 3500 ml statt "nur" 1000 ml dazu, der Starter hat dann 4500 ml.

NaCl:
Erste Stufe: 10 ml aus Ecoflac mit 40 ml Würze (50 ml)
Zweite Stufe: 150 ml dazu (200 ml)
Dritte Stufe: 800 ml dazu (1000 ml)
Vierte Stufe: 3500 ml dazu (4500 ml)
Auch hier gebe mache ich die einzelnen Stufe immer nach 24h, die erste Stufe kann auch mal bis zu 48h stehen, bis ich weitermachen kann. Es kommt immer darauf an, wie die Hefe sich aufwecken lässt.

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#34

Beitrag von Dyrdlingur » Donnerstag 18. Oktober 2018, 10:50

Humulus hat geschrieben:
Donnerstag 18. Oktober 2018, 10:22
Dyrdlingur hat geschrieben:
Donnerstag 18. Oktober 2018, 08:00
Ich gehe so vor: Stufe 1: 10ml + 50ml. Stufe 2: + 250ml, Stufe 3: + 1000ml, Stufe 4: + 3500ml. Pro Stufe ca. 24h.
Hallo Klaus,
stammen deine ersten 10ml dabei aus einem NaCl Ecoflac oder egal? Und ich vermute , du nutzt einen Magnetrührer?
Gruß, Matthias
Hallo Mathias,
beides ist richtig, Ecoflac und Magnetrührer.
Klaus.

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#35

Beitrag von Humulus » Donnerstag 18. Oktober 2018, 11:15

Danke! In maximal wieviel Liter UG bzw. OG würdest du diese knapp 5l reinhauen? Dekantierst du?

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#36

Beitrag von Felix83 » Donnerstag 18. Oktober 2018, 11:46

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 16. Oktober 2018, 22:48
bzw. 4,4 Liter Starter auf 22 Liter Anstellwürze.
Aber nicht, wenn du einen Magnetrührer hast. Da wächst deutlich mehr.

https://www.brewersfriend.com/yeast-pit ... alculator/

Laut dem Rechner reichen da 2,5l (bei 12°P). Ich halt mich da schon immer dran und Gärung läuft wunderbar, kommt schnell an.
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#37

Beitrag von beryll » Donnerstag 18. Oktober 2018, 11:55

Ja, das kommt schon hin, Felix. Ich kippe den 5 Liter Starter in 50 Liter Würze UG, das scheint zu passen. Der Starter steht auch durchweg auf einen Rührer und dreht seine Runden... bei Jens allerdings auch :Grübel

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#38

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 18. Oktober 2018, 13:34

Ich bin aber auch bekennender Dekantierer und schütte ne ganze Menge Zellen weg. Mir haben’s ja :-)
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#39

Beitrag von flensdorfer » Freitag 19. Oktober 2018, 12:24

Mal ne Frage, weil meine Flaschen demnächst alle belegt sind - wo/bei wem kauft ihr die Ecoflacs? Wollte von Glas auf Kunststoff umsteigen.
Gruß, Arne

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#40

Beitrag von beryll » Freitag 19. Oktober 2018, 12:29

Hallo Arne,

wenn ich online bestelle, dann meistens bei Medpex. In dem Fall dann diese hier;
https://www.medpex.de/isotone-kochsalz- ... fp=7&fop=7

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#41

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 19. Oktober 2018, 12:31

Genau da hole ich sie auch 😏
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#42

Beitrag von Adrian S » Freitag 19. Oktober 2018, 12:31

Also ich hab meine in der Apotheke bekommen.

Noch als Hinweis:
In der Schweiz geht NaCl 0.9% in 100ml Ecoflac's unter die Kategorie "B", sprich es ist Rezeptpflichtig.
Grüsse
Adrian

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#43

Beitrag von Adrian S » Montag 22. Oktober 2018, 00:41

Sacht mal, wie grosse Rührfische verwendet Ihr eigentlich in den jeweiligen Kolben?
Grüsse
Adrian

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#44

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 22. Oktober 2018, 00:47

Kann dir niemand fair beantworten....
Der ideale Rührfisch hängt in erster Instanz von dem Abstand der Magneten in deinem Rührer ab.
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 75#p268175
In zweiter Instanz vom Gefäß und dessen Durchmesser und der typischen Füllhöhe.
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#45

Beitrag von Tozzi » Montag 22. Oktober 2018, 01:56

Adrian S hat geschrieben:
Montag 22. Oktober 2018, 00:41
Sacht mal, wie grosse Rührfische verwendet Ihr eigentlich in den jeweiligen Kolben?
Mit Wasser ausprobieren. Hängt auch sehr stark vom Rührer ab.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#46

Beitrag von ZeroDome » Montag 22. Oktober 2018, 18:27

beryll hat geschrieben:
Dienstag 16. Oktober 2018, 11:24
Ich denke, es würde auch sowas hier funktionieren: https://www.amazon.de/TAMLED-Milchkanne ... B009PRDYHU
Für mich ist wichtig, dass das Ding hohe Temperaturunterschiede verkraftet, da ich dort die Starterwürze über einen längeren Zeitraum koche und danach in (Eis)Wasser wieder auf Anstelltemparatur runterkühle. Schaut halt nicht so schön aus, wie ein Erlenmeyer oder Becherglas und Du siehst nicht, wie der Bodensatz ausschaut, falls man den Rührer mal eine Zeitlang ausschaltet.

ABER: man wird die Kanne besser als einen Erlenmeyer reinigen können. Ich muss das Ding z.B. auf meine KEG Waschmaschine setzen, ich komme mit einer Flaschenbürste gar nicht bis auf den Boden :Shocked

VG Peter
Die Milchkanne habe ich Mal getestet, da ich eh eine da habe. 2/3 Füllhöhe, relativ nahe am Maximum sowie ein Überblick über die Größe. Ein kleiner Kegel mit einem sehr kleinen Fisch bei maximaler Menge geht.
IMG_20181022_175807.jpg
IMG_20181022_175608.jpg
IMG_20181022_175601.jpg

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#47

Beitrag von irrwisch » Montag 22. Oktober 2018, 21:10

@ZeroDome: Ich sehe gerade auf deinem letzten Bild deinen Magnetrührer. Den hab ich letztens online gesehen und mir überlegt ihn zu kaufen. Bist du zufrieden mit dem Teil?
Ich habe mir zwar einen Magnetrührer selber gebaut, allerdings ist das Ausrichten der Magneten sodass der Rührfisch nicht rumfliegt recht fummelig und macht keinen Spaß.. sodass ich überlege mir so einen zu kaufen.

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#48

Beitrag von ZeroDome » Donnerstag 25. Oktober 2018, 17:14

irrwisch hat geschrieben:
Montag 22. Oktober 2018, 21:10
@ZeroDome: Ich sehe gerade auf deinem letzten Bild deinen Magnetrührer. Den hab ich letztens online gesehen und mir überlegt ihn zu kaufen. Bist du zufrieden mit dem Teil?
Ich habe mir zwar einen Magnetrührer selber gebaut, allerdings ist das Ausrichten der Magneten sodass der Rührfisch nicht rumfliegt recht fummelig und macht keinen Spaß.. sodass ich überlege mir so einen zu kaufen.
Meine Eigenbauten waren auch nie so 100% zufriedenstellend...habe diesen obigen von Aliexpress für 28€ (?) und bisher 3x im Einsatz. Geschwindigkeit lässt sich gut einstellen und drehen tut er auch bisher wie er soll, rausspringen aus der Bahn habe ich noch nicht erlebt: also bisher zufriedenstellend. Langzeitzufriedenheit steht natürlich noch aus.

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Grundstock zur Hefepropagation?

#49

Beitrag von Gimbel » Montag 12. November 2018, 20:28

Hallo Hefegemeinschaft,
wenn ich ich OG oder UG Hefe Hefe habe ist es immer der gleiche Vorgang die Hefe zu Wiederbeleben.
Sprich UG und OG Hefe immer bei Zimmerthemperatur wiederbeleben (20 Grad )

Grüße
Gimbel
:thumbsup

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#50

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 12. November 2018, 22:46

Ja
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

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