Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#51

Beitrag von nrtn » Dienstag 13. November 2018, 10:46

Benutzt ihr Spritzen und Pipetten in der Einwegvariante? Ich hatte überlegt mir beides in der Boro Variante zu holen, aber Spritzen sind da doch sehr teuer und Pipetten hab ich nur in einer Größe die nicht in den Schnellkochtopf passt :)

Wäre ja schon nett die Werkzeuge wiederverwenden zu können - auch wenn Spritzen und Pipetten unverschämt günstig in der Einwegvariante sind (bei den Spritzen ist das wahrscheinlich auch sehr gut).

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#52

Beitrag von beryll » Dienstag 13. November 2018, 10:54

Ich nutze ausschließlich Einweg-Artikel.
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#53

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 13. November 2018, 11:00

Hier auch nur Einweg, außer der Impföse, die man perfekt ausglühen kann. Pipetten brauche ich garnicht. Ich ziehe alles mit Spritzen und Kanülen auf. Für jeden Einstich/Vorgang gibt es eine neue Kanüle. Davon brauche entsprechend viele.
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#54

Beitrag von beryll » Dienstag 13. November 2018, 11:12

Impfösen und Tischtücher tausche ich nach jedem Gebrauch gegen frische, steril verpackte aus...
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#55

Beitrag von nrtn » Dienstag 13. November 2018, 12:45

Na gut, dann wird es ein 100er Paket Kanülen :)

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#56

Beitrag von Adrian S » Dienstag 13. November 2018, 12:59

nrtn hat geschrieben:
Dienstag 13. November 2018, 12:45
Na gut, dann wird es ein 100er Paket Kanülen :)
Kleiner Tipp am Rande:
Kauf gleich noch ne kleine Zange (so ne kleine die du desinfiszieren kannst) dazu um die Kanülen abzuziehen oder zu wechseln. Verringert das Verlezungsrisiko ungemein... :redhead
Grüsse
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#57

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 13. November 2018, 13:42

Adrian S hat geschrieben:
Dienstag 13. November 2018, 12:59
nrtn hat geschrieben:
Dienstag 13. November 2018, 12:45
Na gut, dann wird es ein 100er Paket Kanülen :)
Kleiner Tipp am Rande:
Kauf gleich noch ne kleine Zange (so ne kleine die du desinfiszieren kannst) dazu um die Kanülen abzuziehen oder zu wechseln. Verringert das Verlezungsrisiko ungemein... :redhead
Autsch!
Im medizinischen Bereich werden die Kanülen in einer Kanülenbox abgezogen und fallen dort sicher und geschützt rein. Diese Boxen sind Einwegartikel und gibt es für ein paar Euro zu kaufen. Im privaten Umfeld, ohne infiziöses Gelump in der Spritze/Kanüle, sind diese Boxen meiner Meinung nach etwas Overkill. Die Mediziner haben für diese Boxen geregelte Entsorgungsmöglichkeiten, die wir leider nicht haben. Die Boxen einfach in den Hausmüll zu werfen empfinde ich als unfair gegenüber dem Müllmann, der sich später ggf. eine herausschauende Kanüle in den Finger jagt und sich echte Sorgen deshalb macht.

Also: sicheres und schmerzfreies Einhand-Recapping: https://www.youtube.com/watch?v=AYUbpBLceTg

PS:
Diese Technik habe ich auch erst hier im Forum gelernt, nachdem ich mir unzählige Male den Finger blutig gestochen habe.
Ob Hefe in der Blutbahn Blutzucker vergärt? Könnte dann ja eine nachwachsende Alternative zu Insulin werden, bei der man auch noch ganztags breit und glücklich wäre ... :Wink
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#58

Beitrag von Sura » Dienstag 13. November 2018, 16:10

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#59

Beitrag von VolT Bräu » Dienstag 13. November 2018, 21:15

Ich überlege gerade ob Weithals Kolben besser sind oder Bechergläser.... Mag da jemand seine Erfahrungen teilen?
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#60

Beitrag von Adrian S » Dienstag 13. November 2018, 21:21

VolT Bräu hat geschrieben:
Dienstag 13. November 2018, 21:15
Ich überlege gerade ob Weithals Kolben besser sind oder Bechergläser.... Mag da jemand seine Erfahrungen teilen?
M.M.n sind die Bechergläser umständlicher zum abdecken als die Weithalskolben. Gerade ab 1 L+... komme mit den Kolben auch im handling besser klar. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. :Angel
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#61

Beitrag von VolT Bräu » Dienstag 13. November 2018, 21:25

Na klar, deswegen frage ich ja... Die Becher sind halt günstiger und ich benutze jetzt ein 1L Weckglas... Das finde ich eigentlich ok.
Aber Abdeckung ist natürlich ein Argument. Schwenken ist auch nicht ideal, aber muss man ja auch nicht mehr so unbedingt mit Magnetrührer...
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#62

Beitrag von Adrian S » Dienstag 13. November 2018, 21:37

Also ich hab mir meinen Magnetrührer selbst gebaut, funktioniert einwandfrei bis 5L und ist kein Hexenwerk. Sehe und lese nur immer dass es nur Vorteile bringt mit Rührer anstatt immer mal wieder aufzuschütteln.
Wie gross gehen denn die Wechgläser? Sind die nicht recht schwer?
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#63

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 13. November 2018, 22:22

Schütteln bringt punktuell mehr Sauerstoff in die Starterwürze, als der Rührer. Aber leider nur kurzzeitig. Dem Rührer fällt es nicht schwer, etwas weniger Sauerstoff konstant einzurühren. Halber Pluspunkt für den Rührer würde ich sagen :-). Abgesehen davon kann er nach der Belüftung auch konstanter das CO2 (Zellgift) aus der Starterwürze austreiben, als wir, mit manuellem Kolbenschwenken. Ganzer Pluspunkt für den Rührer! Wenn man den Starter ausgären lassen muss (z.B. zum Einlagern der Hefe), dann hält er zum Ende auch besser die Hefe konstant in Schwebe. Noch ein halber Pluspunkt, weil man nicht jeden Starter ausgären lässt.
Grob überschlagen kann man sagen, dass der Rührer gegenüber dem Schütteln+Schwenken zwei Punkte vorne liegt ... :-)

Gleiches Spiel: Becherglas vs. Kolben/Laborflasche:
---------------------------------------------------------------
- kann man gut am Hals packen: Becherglas 0, Kolben 1
- kann man gut abdecken: Becherglas 0,5, Kolben 1
- kann man gut manuell reinigen: Becherglas 1, Kolben 0
- Kosten: Becherglas 1, Kolben 0
- platzsparend ineinander stapelbar: Becherglas 1, Kolben 0
- Kräusen haben im Kopfraum Platz sich zu entfalten (steigen nicht so hoch): Becherglas 1, Kolben 0
- große Öffnung fördert den Gasaustausch (O2 rein bzw. CO2 raus): Becherglas 1, Kolben 0
- große Öffnung ermöglicht das "Aufsaugen" von Hefesediment zum Einlagern: Becherglas 1, Kolben 0
- Version mit Schraubkappe verfügbar: Becherglas 0, Kolben 1
- lässt sich gut durch Schütteln, um den Starter zu belüften: Becherglas 0, Kolben 1

Becherglas gewinnt bei mir 6,5 : 4 :-)

Edith: ... hat einen Punkt bei "Becherglas vs. Kolben" ergänzt.
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Dienstag 13. November 2018, 22:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#64

Beitrag von VolT Bräu » Dienstag 13. November 2018, 22:26

Ich habe ein 1L Glas. Klar ist relativ schwer. Ist halt Marke "hatte ich sowieso im Keller stehen"... Primär weil 1 Liter sowieso zu klein ist schaue ich jetzt nach Alternativen

Vielen Dank Jens für die Vergleichsbewertung. Die Punkte am Hals packen und Deckel verfügbar finde ich jetzt nicht so überzeugend, spricht also noch mehr für die Bechergläser.
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#65

Beitrag von konkret » Donnerstag 15. November 2018, 09:55

beryll hat geschrieben:
Dienstag 16. Oktober 2018, 08:21
Moin...

ich befasse mich ja mittlerweile auch schon ein paar Tage mit meiner kleinen Hefebank und kann Dir einfach mal einen Überblick geben, was ich hier so in der Regel benutze:
- Bunsenbrenner
- Impföse mit Halter
- 5ml, 10ml und 20ml Spritzen
- Kanülen in mehreren Stärken
- kleine Schüssel aus Edelstahl
- Isoprop 70%
- Magnetrührer (Selbstbau)
- Erlenmeyerkolben in folgenden Größen: 500ml, 1000ml, 2000ml, 5000ml
- Laborbecher aus Borosilikatglas in folgenden Größen: 100ml, 150ml, 250ml
- Kulturröhrchen mit Schraubkappe (autoklavierbar)

Damit sichere ich die Hefe auf:
- Kryoperlen
- NaCl (0,9% NaCl in 100ml Ecoflacs)
- AgarAgar (meistens einfach auf einem Agar-Boden in einem Marmeladeglas, wie damals von heavybyte im Forum beschrieben wurde, aber auch Schrägagar im Kulturröhrchen)

Ich gehe grundsätzlich alle 3 Wege, falls mal eine Kultur das eine oder andere Medium nicht "mag". Der größte Fehler war definitiv, die ersten NaCl Ecoflacs nicht mit Kerzenwachs zu verschließen/versiegeln. Mit der Zeit zieht sonst der entstandene Unterdruck (resultierend durch meine Vorgehensweise) die Aussenluft nach innen mit dem Resultat, dass auf der Oberfläche eine Schimmelinsel am Schwimmen war :crying
Jens gab damals den mehr als guten Tipp hier ab, man sollte mit Wachs versiegeln, seitdem ist nichts mehr passiert.

VG Peter
Man kann zum verschließen der Ecoflacs / Glasvials statt Kerzenwachs auch Parafilm nehmen. Funktioniert auch wunderbar bei Petrischalen und Kulturröhrchen.

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#66

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 15. November 2018, 10:02

Mit Parafilm und Ecoflacs tue ich mich immer ein bisschen schwer. Zumindest mit dem 5cm breiten Film sieht das Endergebnis immer wenig vertrauenserweckend für mich aus. Kann an meinem Ungeschick liegen :-). Oder hast du eine breitere Version (mit Bezugsquelle)?
Für Röhrchen und Petrischalen ist der Film aber wirklich super. :thumbup
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#67

Beitrag von konkret » Donnerstag 15. November 2018, 12:48

Hallo,

Parafilm gibst in 50, 100, 500 mm Breite.
z.Bsp.: https://www.amazon.de/Parafilm-M-im-Dis ... B071WKGNKY
oder hier
https://www.chemoline.de/parafilm_m_ver ... olien.html

Bei Flaschen und Vials decke ich aber nur den Verschluß ab (zweimal oben über kreuz, und einmal rund um den Hals)
Dazu scheide ich den Film aber in kleinere Streifen, je nach Größe der Öffnung.

Grüße konkret

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#68

Beitrag von rakader » Dienstag 12. Februar 2019, 14:15

Welche Impfösen nutzt Ihr – die 1,5mm oder die 3 mm? Sehe gerade, dass ich die bei der letzten Bestellung vergessen habe.
---
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#69

Beitrag von beryll » Dienstag 12. Februar 2019, 14:21

Ich nutze Impfösen 3mm mit Nadelhalter nach Kolle
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#70

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 12. Februar 2019, 15:41

Die 3mm Wolfram Impfösen nehme ich auch gern, für Petrischalen. Bei Kulturröhrchen traue ich dem Nadelhalter nicht, weil man mit der Schlinge nicht bis zum Boden des Röhrchens kommt ohne den Halter mit reinzustecken.
Für Röhrchen verwende ich 3mm Einwegimpfösen (25iger Packs, steril). Ganz glücklich bin ich damit auch noch nicht, weil das Abimpfen von Hefe aus Mineralöl gefüllten Kulturröhrchen einem Angelspeil ähnelt. Man muss eine Weile fischen, bis etwas Hefe an der Öse hält.
Nächster Versuch werden 1mm Einwegimpfösen sein. Falls ich was zum fairen Preis finde, dann einzeln steril verpackt.
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#71

Beitrag von alexo77 » Freitag 15. Februar 2019, 17:16

Hallo, ich hoffe es ist ok wenn ich mich hier anhänge. Ich habe bisher nur Trockenhefe oder Smack-Packs verwendet und würde beim nächsten Sud gerne meine geerntete Hefe verwenden. Daher die Frage ob dieses Malzextrakt für einen Starter ok ist, oder es einen Unterschied zum Malzextrakt fürs Bierbrauen gibt.
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#72

Beitrag von Flothe » Freitag 15. Februar 2019, 17:52

Wenn ich mich nicht irre, ist dieses Backmalzmehl unverzuckert. D.h. es ist kein löslicher Maltextrakt, sondern quasi nur ganz fein gemahlenes Braumalz. Um es zu verwenden müsste es ganz normal gemaischt werden. Stelle ich mir aber schwierig vor, die Pampe später zu läutern ;)

Jeder Tag ohne Bier ist ein Gesundheitsrisiko.
- Zitat: Hildegard von Bingen in ihrem Buch über Heilverfahren "Causae et Curae"

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#73

Beitrag von alexo77 » Freitag 15. Februar 2019, 18:45

Danke dir, dachte ich mir fast.

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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#74

Beitrag von rakader » Freitag 15. Februar 2019, 20:20

beryll hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 14:21
Ich nutze Impfösen 3mm mit Nadelhalter nach Kolle
Danke schön. Da hätte ich fast die falschen bestellt.
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 15:41
Die 3mm Wolfram Impfösen nehme ich auch gern, für Petrischalen. Bei Kulturröhrchen traue ich dem Nadelhalter nicht, weil man mit der Schlinge nicht bis zum Boden des Röhrchens kommt ohne den Halter mit reinzustecken.
Für Röhrchen verwende ich 3mm Einwegimpfösen (25iger Packs, steril). Ganz glücklich bin ich damit auch noch nicht, weil das Abimpfen von Hefe aus Mineralöl gefüllten Kulturröhrchen einem Angelspeil ähnelt. Man muss eine Weile fischen, bis etwas Hefe an der Öse hält.
Nächster Versuch werden 1mm Einwegimpfösen sein. Falls ich was zum fairen Preis finde, dann einzeln steril verpackt.
Na, zum Glück bin ich Angler. :Bigsmile Einwegösen habe ich nicht gefunden. Ich nehme eine wiederverwendbare Öse aus dem Braushop, die man mit dem Spiritus- oder Gasbrenner sterilisieren kann.
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Re: Welche Gerätschaften als Grundstock zur Hefepropagation?

#75

Beitrag von rakader » Freitag 15. Februar 2019, 20:31

Flothe hat geschrieben:
Freitag 15. Februar 2019, 17:52
Wenn ich mich nicht irre, ist dieses Backmalzmehl unverzuckert. D.h. es ist kein löslicher Maltextrakt, sondern quasi nur ganz fein gemahlenes Braumalz. Um es zu verwenden müsste es ganz normal gemaischt werden. Stelle ich mir aber schwierig vor, die Pampe später zu läutern ;)
Teils, teils. Die wichtigste Angabe ist, ob es enzymaktiv (diastatisch) oder enzyminaktiv (nichtdiastatisch) ist. Das enzyminaktive würde gar nichts tun, es dient in der Bäckerei nur der Farbe und trägt malzigen Geschmack ein. Enyzmaktives Malz unterstützt meistens Weizensauer, z.B. in Seelen.

Probieren kann man alles, es wird aber kaum erfolgreich sein: Backmalz klumpt. Da müsste man mit einem ultraschnellen Schneebesen ran, um das zu verteilen. Außerdem riecht es wirklich penetrant, dumpf. In der Bäckerei nimmt man max. 2%.
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Viele Grüße / Regards
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