Brutschrank Eigenbau

Alles zur Nutzung und Herstellung von Utensilien (Töpfe, Braupfannen, Heizgeräte etc.), die für das Brauen nützlich sind.
Antworten
Benutzeravatar
bieratenschreck
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 63
Registriert: Donnerstag 16. November 2017, 16:57
Wohnort: Nürnberger Land

Brutschrank Eigenbau

#1

Beitrag von bieratenschreck » Dienstag 8. Januar 2019, 09:24

Liebe Kollegen,

für die Hefepropagation hatte ich einen Magnetrührer in der Küche stehen. Leider war dem Gerät das Geklapper nicht abzugewöhnen. Im Werkzeugkeller ist es zu kalt, daher habe ich einen provisorischen Brutschrank gebastelt. Getreu meinem Lieblingsmotto "Mach flott den Schrott", habe ich ein altes Aquarium zum Brutschrank umfunktioniert. Beheizt wird er mit einer Kohlefadenlampe aus Kriegszeiten, temperaturgesteuert mit einem Inkbird. Die Tür ist aus Verpackungsmaterial (dürfte geschäumtes Polyethylen sein) und dichtet gut ab. 1 Stunde Arbeitszeit.
Die Geräuschdämmung ist erstaunlich gut. Die Lampe schaltet etwa alle 15 Minuten für eine Minute ein. Im Keller sind ca. 14 Grad C.

Zu sehen ist der erste Schritt der Hefepropagation: 10 ml Hefesuspension aus meiner Hefebank in 20 ml steriler Würze. In fünf bis sechs Tagen hoffe ich 2 Liter W120 Starterwürze zu gewinnen.
Der Brutschrank könnte auch für die Gärführung von kleinen Mengen Kweik hilfreich sein.
2019-01-07_21-41-59_Brutschrank_005.JPG
Gaffa-Tape ergibt recht haltbare Türscharniere
2019-01-07_21-41-59_Brutschrank_006.JPG
Glas ist vor Benutzung von innen grob gereinigt und mit Isoprop besprüht worden

Benutzeravatar
Malzwein
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2470
Registriert: Mittwoch 12. September 2012, 09:39

Re: Brutschrank Eigenbau

#2

Beitrag von Malzwein » Dienstag 8. Januar 2019, 10:08

Würde es eine über den Rührer gestülpte Box/Kiste/Karton nicht genauso tun?
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

Benutzeravatar
monsti88
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 489
Registriert: Mittwoch 12. Oktober 2016, 21:42
Wohnort: Gauting

Re: Brutschrank Eigenbau

#3

Beitrag von monsti88 » Dienstag 8. Januar 2019, 10:47

Stark! Besonders der kreative Einsatz von reichlich Gaffa! :thumbsup

Bin auch grade an der W120 dran, die erste Stufe steht noch bei mir in der Küche ohne Magnetrührer...
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

Benutzeravatar
bieratenschreck
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 63
Registriert: Donnerstag 16. November 2017, 16:57
Wohnort: Nürnberger Land

Re: Brutschrank Eigenbau

#4

Beitrag von bieratenschreck » Dienstag 8. Januar 2019, 11:04

Würde es eine über den Rührer gestülpte Box/Kiste/Karton nicht genauso tun?
Klar, geht genauso. Mir hat die Lösung mit dem Aquarium halt gefallen, weil man sieht, was innen passiert: Hefe kann schäumen, Rührfisch kann den Kontakt verlieren, was weiß ich. Außerdem denke ich, Glasflächen sind gut zu reinigen und, wie gesagt, die Geräuschdämmung ist sehr gut.

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4969
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Brutschrank Eigenbau

#5

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 8. Januar 2019, 11:08

Die Idee finde ich gut, nur wo lasse ich meine Fische? :Grübel
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

ubu
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 45
Registriert: Donnerstag 8. März 2018, 11:37

Re: Brutschrank Eigenbau

#6

Beitrag von ubu » Dienstag 8. Januar 2019, 11:27

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 11:08
Die Idee finde ich gut, nur wo lasse ich meine Fische? :Grübel
Kannst halt nur noch Rührfische halten. :Smile
Gruß
Uwe

Antworten