Auswahl Gärbehälter - ich dreh mich im Kreis

Alles zur Nutzung und Herstellung von Utensilien (Töpfe, Braupfannen, Heizgeräte etc.), die für das Brauen nützlich sind.
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tschenck
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Auswahl Gärbehälter - ich dreh mich im Kreis

#1

Beitrag von tschenck » Dienstag 19. Februar 2019, 12:47

Liebe Gemeinde,

ich bin Anfänger. Nach den ersten erfolgreichen obergärigen Suden möchte ich an das Thema Gärführung ran und ich stehe gerade wie ein Ochs vorm Berg, in welche Richtung ich gehen soll. Ich habe Angst, das falsche zu kaufen und dann nachher erneut in einen anderen Aufbau zu investieren.

Der Grainfather Concical Fermenter scheint mir leicht zu reinigen und ist mit der integrierten Heizung verhältnismäßig preiswert.

Ss Brewtech in der BME oder als Unitank ist ein Porno von der Armaturen her, wird aber deutlich teurer.

Ein Eimer in einem separaten Kühl- oder Gefrierschrank mit Heizmatte und InkBird oder einem Raspberry Pi ist sicher flexibel und preiswert. Bei einem Gär- und einem Reifeschrank natürlich auch eine Menge Platz.

Ein Brite-Tank oder wie die Dinger auf Deutsch heißen, für Reifung und Carbonisierung klingt nach einer feinen Sache. Ansonsten würde das ja auch mit Kegs im Kühlschrank gehen.

Beim Unitank glaube ich, dass der sich als Engpass herausstellt, wenn er dann länger zum Nachgären und Reifen belegt ist. Das würde mich beim Brauen behindern und bei mehreren Unitanks schlägt meine Frau mir ein Nudelholz vor den Kopf.

Bei Brewtech generell habe ich die Sorge, dass die Reinigung möglicherweise aufwändiger ist als beim Grainfather. Dafür habe ich bei dem Brewtech-Equipment das Gefühl, dass sich das sicherlich besser modular integrieren und ausbauen lässt.

Bei Grainfather weiß ich nicht, ob ich die Temperatursteuerung für Heizung und Kühlung an einen Rechner anschließen kann. Da kam auch keine Antwort. Außerdem kostet der Glykol-Kühler ja echtes Geld - insbesondere, wenn er nur einen Gärbehälter versorgt. Wenn es einen Brite-Tank geben würde, den ich über den Glykol-Kühler mit kühlen könnte, würde mir das viel leichter fallen.

Beim Eimer im Kühlschrank weiß ich nicht, welche Nachteile ich mir außer ggf. bei der Hefe-Ernte einbrocke. Sauber abziehen zu können ohne zu viel Rest im Behälter zu lassen und möglichst wenig Feststoffe mitzunehmen wäre natürlich mein Wunsch.

Laufe ich mit einem der Systeme in eine Sackgasse?

Für welche Richtung sollte ich mich entscheiden? Ich bin mir total unsicher und freue mich, wenn Ihr schreibt, warum ich mich wie entscheiden sollte.

Ganz lieben Dank,

Tobias

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danieldee
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Re: Auswahl Gärbehälter - ich dreh mich im Kreis

#2

Beitrag von danieldee » Dienstag 19. Februar 2019, 13:15

Schonmal den Fermentasaurus in Betracht gezogen? Bin sehr zufrieden damit!
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Re: Auswahl Gärbehälter - ich dreh mich im Kreis

#3

Beitrag von Astir » Dienstag 19. Februar 2019, 13:31

Hi,
ich benutze seit einigen Monaten eine Kompressor Kühlbox/Inkbird Kombination, das funktioniert sehr gut für mich. Ich fülle über einen "Bierheber" ab, oder schlauche erst in einen Gäreimer mit Hahn um und fülle dann ab, je nach Lust und Laune bzw Flachen- oder Keg-Abfüllung ... Ist aber kein Edelstahl, und hat keinen Auslaufhahn, aber wenn du keine Angst vor lebensmittelechtem Kunstoff hast, wäre das vielleicht auch was für dich. Wenn du später doch mal "Aufrüstest" kann man so eine Kühlbox auch anderweitig verwenden.

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... ead#unread

Grüße,

Holger

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Re: Auswahl Gärbehälter - ich dreh mich im Kreis

#4

Beitrag von SchlatzPopatz » Dienstag 19. Februar 2019, 13:35

wie groß sind denn Deine Sude und planst Du eventuell mal mehr als zur Zeit zu brauen? Wenn ja wieviel?
Gruß aus Dresden
:Drink
Markus

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Re: Auswahl Gärbehälter - ich dreh mich im Kreis

#5

Beitrag von konkret » Freitag 22. Februar 2019, 23:37

Hallo,

Am einfachsten und wohl am günstigsten wird der Kauf eines Kühlschranks sein. Dazu dann noch einen Temperaturschalter. Zumindest in der 20 Liter Klasse.
Wenn’s dir nicht passt kannst den Kühlschrank einfach nur zum Kühlen von Bier verwenden oder verkaufen.

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