Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

Alles zur Nutzung und Herstellung von Utensilien (Töpfe, Braupfannen, Heizgeräte etc.), die für das Brauen nützlich sind.
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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#51

Beitrag von Black_Kitchen » Sonntag 13. Dezember 2020, 22:51

Ich benutze aktuell die normale Berechnung und das Profil des B40pro aus Brewfather. Ich bin damit so mäßig zufrieden. Nach meinem empfinden stimmen die Mengen nicht ganz.
Gruß
Fabian

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#52

Beitrag von branch » Montag 14. Dezember 2020, 09:16

Fabian: welche Mengen sind das denn? Und in welche Richtung müssten sich die Mengen deinem Empfinden nach verändern?

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#53

Beitrag von Black_Kitchen » Montag 14. Dezember 2020, 11:10

Hi, sry, ich hatte bewusst erstmal nichts konkretisiert, da ich selbst erst das Brauen und zeitgleich das Brauen mit dem B40pro erlerne.
Wenn aber erstmal jemand in eine Richtung zeigt schauen alle nur in diese.

Nach meiner Einschätzung setzt Brewfather mit 3.8 Liter Wasser pro kg Malz einen relativ normalen Wert an, mir war es etwas zu wenig, aber evtl. war der Ansatz auch an der unteren Systemgrenze (4.7 kg).
Ich werde am Wochenende wieder brauen und veröffentliche dann hier mal exakte Mengen. Allgemein ist der B80 etwas weniger empfindlich, hab ich gehört.
Gruß
Fabian

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#54

Beitrag von Frudel » Montag 14. Dezember 2020, 12:32

pfaelzerbube hat geschrieben:
Sonntag 13. Dezember 2020, 22:35
branch hat geschrieben:
Sonntag 13. Dezember 2020, 22:32
Ja, ok. Aber wieviel HG gibst du im Verhältnis zum NG?

Und: gibt's irgendwo eine Doku, wie man mit B40/80/150 am besten braut?
Würde mich auch interessieren
Für Brewtools gibt es eine lebendige Facebookgruppe bei der auch
die Jungs von Brewtools aktiv sind.
Ansonsten gibt es viele Videos in YouTube , auch oft von
den Gesichtsbuchusern , leider nur wenig von Brewtools selbst.
Die Grainfatherjungs haben da schon mehr Präsenz gezeigt.
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#55

Beitrag von branch » Montag 14. Dezember 2020, 15:13

Frudel: Ja, bei der FB-Gruppe bin ich schon dabei. Als verwöhnter Hobbybrauer-Forums-User ist FB aber halt schon etwas gewöhnungsbedürftig und häufig gibt's auf Fragen keine bzw. unvollständige Antworten. Die Videos in YT habe ich mir auch schon angeschaut, aber teilweise sind die echt unterirdisch. Da guckt man sich 10 Minuten Gefasel an, für eine bestimmte Info, die dann doch nicht kommt ;-)

Zu sinnvollen Setups mit den 2-, 3- bzw. 4-Valve-Setups sucht man sich auch ziemlich einen Wolf. Natürlich kann man sich das selbst auch irgendwie ausmalen und überlegen, aber ich würde doch, bei einem Preis von ein paar Tausend Euro/Franken, eine verständliche Anleitung erwarten.

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#56

Beitrag von Black_Kitchen » Montag 14. Dezember 2020, 15:43

Die Setups gibt's doch bei Brewtools?

Das sinnvolle Setup hängt von der Nutzung ab. Ich mache meine Nachgüsse per Hand, also hab ich z. B. rechts kein 3-Way.
Man kann den Bypass vom Kühler in den Kessel über ein Ventil machen, mit zwei Ventilen oder mit drei Ventilen.

Das hängt davon ab, ob man einen freien Anschluss haben will für den Ablauf bei der Reinigung oder Wahlweise auch für den Rücklauf aus dem Kühler. (2 Ventile VS. 3 Ventile links)
Evtl. ist man auch zufrieden ohne Bypass am Kühler vorbei. Spart auch eine Ventil.

Anbei mal das Setup mit 4 Ventilen.
4-ventiler1812548071_scaled_480.png
4-ventiler1812548071_scaled_480.png (83.38 KiB) 1436 mal betrachtet
Gruß
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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#57

Beitrag von branch » Montag 14. Dezember 2020, 16:35

Habe jetzt auch grad diese Seite mit all den aktuell vorhandenen Dokus gefunden: https://docs.brewtools.com/

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#58

Beitrag von Frudel » Montag 14. Dezember 2020, 17:23

branch hat geschrieben:
Montag 14. Dezember 2020, 15:13
Frudel: Ja, bei der FB-Gruppe bin ich schon dabei. Als verwöhnter Hobbybrauer-Forums-User ist FB aber halt schon etwas gewöhnungsbedürftig und häufig gibt's auf Fragen keine bzw. unvollständige Antworten. Die Videos in YT habe ich mir auch schon angeschaut, aber teilweise sind die echt unterirdisch. Da guckt man sich 10 Minuten Gefasel an, für eine bestimmte Info, die dann doch nicht kommt ;-)

Zu sinnvollen Setups mit den 2-, 3- bzw. 4-Valve-Setups sucht man sich auch ziemlich einen Wolf. Natürlich kann man sich das selbst auch irgendwie ausmalen und überlegen, aber ich würde doch, bei einem Preis von ein paar Tausend Euro/Franken, eine verständliche Anleitung erwarten.
Ich finde die Gruppe ned schlecht , schlecht ist ,dass man das nicht vernünftig sortieren kann oder immer die
Neueste oben erscheint , bei mir ist es so - bin aber auch nicht der Facebookuser....

Bei den Videos gibt es welche die überragend sind und ebensoviele sind unterirdisch.
Portly Gentleman z. B. hat einige nützliche Sachen dabei auch das Setup für die Schläuche Hühner Kühler etc.

In der Brewtools Owners Group gibt es bei MEHR Dateien , da kannst du dir verschieden Setups runterladen,
wenns nicht geht PM mich und ich sende es dir .
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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#59

Beitrag von Biergarten » Montag 14. Dezember 2020, 20:08

Wie fein ist denn euer Schrot? Ich hab es mit 1,3mm Walzenabstand gemahlen und vorher konditioniert, die von Brewtools empfohlene 20 Minutenpause nach dem Einmaischen bevor man von oben zirkuliert hab ich auch eingehalten, viel geht da aber nicht durch...
Hat einer von euch einen Tipp?

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#60

Beitrag von branch » Dienstag 15. Dezember 2020, 09:40

Biergarten: ich kann dir leider noch nicht wirklich helfen, da ich meinen Apparat noch nicht in Betrieb habe. Ich habe bisher nur gelesen, dass

a. der optionale "laser-cut filter" helfen könnte oder
b. Reisspelzen evt. ein besseres Resultat bringen (der eine verteilt sie über dem Filter, andere mischen die (2-4%) in die Schüttung oder
c. gröberes Schrot hilft (ich meine gelesen zu haben, dass jemand mit Abstand 1.6mm schrotet ... ob das die Malzkörner tatsächlich noch "bemerken", ist für mich aber fraglich)

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#61

Beitrag von Black_Kitchen » Dienstag 15. Dezember 2020, 10:06

Das Thema "Schroten" werde ich demnächst mal probieren. Ich habe eine Matt Mill Master und werde mal mit den zwei Positionen für grobes Schroten experimentieren. Allerdings gibt es da auch viele Variablen, ich konditioniere z. B. nicht, habe den LaserCut Filter und nutze idR 2% Reisspelzen.
Gruß
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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#62

Beitrag von Biergarten » Dienstag 15. Dezember 2020, 12:25

Danke für eure schnellen Antworten, den Laser cut Filter benutze ich schon...hab jetzt Reisspelzen, das werde ich mal ausprobieren, mit der Schrotung teste ich mich einfach immer grober hoch, beim nächsten Sud 1,4mm, mal schauen ob das in Kombination mit Spelzen den gewünschten Erfolg bringt. Eigentlich sollte es ein Weizenbock werden, aber ich glaub besser erstmal nur Gerstenmalz verwenden, schmeckt ja alles saugut 😁

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#63

Beitrag von Black_Kitchen » Dienstag 15. Dezember 2020, 12:44

Probiere mal das Malz trocken einzufüllen und dann das Wasser bei passender Temperatur dazu zu geben. Dann 20 Minuten Ruhe. Das bringt tatsächlich auch viel ohne irgendwas an anderen Parametern ändern zu müssen.
Gruß
Fabian

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#64

Beitrag von Frudel » Dienstag 15. Dezember 2020, 12:46

Aber Sinn der Sache kann doch auch nicht sein , immer Reisspelzen zuzugeben.
Beim Grainfather habe ich das nie gebraucht soweit ich weiß , beim Speidel
auch nicht ( normale Schüttung.... )
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#65

Beitrag von branch » Dienstag 15. Dezember 2020, 12:55

Black_Kitchen hat geschrieben:
Dienstag 15. Dezember 2020, 12:44
Probiere mal das Malz trocken einzufüllen und dann das Wasser bei passender Temperatur dazu zu geben.
Ehm, du meinst damit, das Wasser in einem separaten Behälter auf die passende Temperatur zu erwärmen und dann in den BT pumpen? Würde dann das Einkessel-System ad absurdum führen. Technisch schon denkbar, erst das Wasser im BT auf Einmaischtemperatur erwärmen, dann rüber in den (isolierten) Gärtank, dann Malz ins Malzrohr und mit dem Wasser zurück aus dem Gärtank.

Um den Aufwand zu rechtfertigen müsste das dann aber schon einen messbaren Effekt ergeben.

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#66

Beitrag von branch » Dienstag 15. Dezember 2020, 12:57

Die Sache mit den 20 Minuten Ruhe: wenn ich nun ein Rezept habe, das mit einer Eiweissrast von 10 Minuten beginnt? Ich glaube nicht, dass man diese Rasten einfach auf 20 Minuten ausdehnen sollte.

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#67

Beitrag von Biergarten » Dienstag 15. Dezember 2020, 13:06

Das mit dem trocken Einfüllen ist irgendwie völlig neu für mich...bleiben da nicht trockene Stellen im Malzkorb? Egal, danke für den Tipp Fabian, ich werde das mal ausprobieren, hat wohl auch den Vorteil das die Reisspelzen schön unten auf dem Blech liegenbleiben und nicht aufschwimmen können, oder?
Ich fülle das Teil einfach mit heißem Wasser aus dem Kran auf, da landet man schon in etwa bei der passenden Temperatur.
Etwas längere Eiweißrast ist doch eigentlich nicht schlimm oder wie seht ihr das?
Ich hab bis jetzt mit dem Mundschenk xxl gebraut und es lief auch besser durch, das Laser cut Blech macht irgendwie dicht...ist so mein Gefühl...

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#68

Beitrag von Black_Kitchen » Dienstag 15. Dezember 2020, 14:31

Also: Das Vorgehen stammt nach meiner Erinnerung ursprünglich von David Heath. Bei mir hats durchaus Effekt. Ob man eine Eiweißrast braucht kann jeder selbst probieren/entscheiden. Die Länge dieser Rast ebenfalls.
Ich beziehe Wasser mit genau 55°C aus dem Hahn und lasse ca. 15 Minuten alles so stehen, wobei der Mash Mode läuft und die Pumpe über die Elemente zirkuliert. Dann erste Rast anfahren und maischen.
Gruß
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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#69

Beitrag von Black_Kitchen » Dienstag 15. Dezember 2020, 14:36

Frudel hat geschrieben:
Dienstag 15. Dezember 2020, 12:46
Aber Sinn der Sache kann doch auch nicht sein , immer Reisspelzen zuzugeben.
Beim Grainfather habe ich das nie gebraucht soweit ich weiß , beim Speidel
auch nicht ( normale Schüttung.... )
Ich gebe dir recht. Prinzipiell funktioniert es aber auch ohne, wenn die Parameter stimmen. Ich bin selbst noch dabei damit Erfahrung zu sammeln.
Gruß
Fabian

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#70

Beitrag von Frudel » Mittwoch 16. Dezember 2020, 22:45

Wenn man die Leistung der Heizstäbe auf einen kleineren Wert setzt , ist das dann eine echte
Leitungsreduzierung d.h. die Heizung läuft die ganze Zeit und verbraucht weniger oder wird
das durch Taktung d.h. Ein / Aus der Heizstäbe erreicht?
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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#71

Beitrag von Black_Kitchen » Mittwoch 16. Dezember 2020, 22:48

Mein Gehör sagt: Taktung. 2 Sekunden soweit ich mich entsinne.
Gruß
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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#72

Beitrag von Kerki » Montag 21. Dezember 2020, 13:00

Servus,

bin heute mal wieder am Brauen mit dem BT40. Die Temperaturregelung passt jetzt, nachdem ich die Parameter angepasst habe (habe zurErmittlung der Parameter das Faustformelverfahren von Ziegler und Nichols angewendet). Die Temperatur wird jetzt +/- 0,1 °C gehalten. Beim erstmaligen Anfahren der Temperatur wird um ca. 0,2 °C überfahren. Ist für mich super.

Habe heute wieder mit 1,3mm Spalt geschrotet und 3% geschrotete Reishülsen zugegeben. Die 20 Minuten empfohlene Wartezeit habe ich auch eingehalten. Leider brachte dies nicht den gewünschten Effekt. Ich kann immer noch kaum über das Maischebett fahren, weil mir sonst der innere Malzkorb vollläuft oder die Heizschlangen nicht bedeckt sind. Sehr fummelig das Ganze. Habe jetzt eine Einstellung gefunden, wo es einigermaßen Stabil ist. Würde sagen ca. 10% gehen über das Maischebett und die restlichen 90% über den Bypass. Leider ist das sehr, sehr schlecht. Durch die schlechte Durchmischung gibt es große Temperaturprofile. Unten im Behälter die gewünschten 63°C, im oberen Teil des Maischebettes ca. 59°C. Das ist ganz großer Mist. Falls das Bier ein Knaller wird, bekomme ich das nie wieder so reproduziert. Ich denke es liegt an der Schrotung. Werde beim nächsten Mal nicht die empfohlenen 1,3 mm von BT nehmen sondern mal mit 1,6 mm n (haben beim Braumeister immer hervorragend funktioniert und die Temperaturprofile gab es auch nicht) und ggf. mehr Reishülsen zugeben.

Wie schauts bei euch aus? Habt ihr da noch andere Erfahrungen gemacht?

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#73

Beitrag von Biergarten » Montag 21. Dezember 2020, 14:47

Hi Kerki, ich sitze auch gerade vor meinem B80 und läutere meinen Weizenbock Sud....das wird dauern....
Mir ist aufgefallen das du von geschroteten Reishülsen geschrieben hast, ich schrote die nicht, die müssen meines Wissens ganz rein.
Bei meinem letzten Sud hab ich auf 1,4 mm geschrotet, das lief besser, allerdings beim Läutern zu flott, da ist einiges an Zucker dringeblieben...Sudausbeute 57%, na ja...Immerhin kommt man so bei den Rasten in etwa auf die Temperatur die man haben will,,,auch im Malzkorb oben.
Bei 1,6mm Spalt werden viele Körner heil bleiben, kann mir nicht vorstellen das es funktioniert...
Ich hab festgestellt das es besser ist, wenn man beim Einmaischen nur oben wenig rührt, dann natürlich mindestens 15 Minuten Pause und erst ganz wenig, dann etwas ansteigend Zirkulieren. Der Flüssigkeitspegel im Korb sollte nicht mehr als 5-8 Zentimeter (B80) höher sein als im Gefäß sonst macht der Treber dicht, höherer Druck bringt nichts...
Ich habe das heute ausprobiert, es ging so gut wie nichts mehr durch, dann habe ich gerührt bis unten, Würze wurde trüb, Pegel war wieder angeglichen.
Danach kurze Pause und vorsichtig wieder zirkuliert, hab es anscheinend geschafft alles nochmal durch das Treberbett zu pumpen von oben, Würze ist schön klar.
Allerdings gab es Temperaturabweichungen, oben nur 70 Grad erreicht bei der zweiten Verzuckerungsrast.
Ich werde mir wohĺ einen Tauchsieder zulegen um da oben etwas nachzuhelfen, was ja eigentlich nicht sein darf bei so einem teuren System...
Okay, Weizenbock, 15kg Malz, 50%Weizen, 2% Reisspelzen, Schrotung bei 1,3mm, das war irgendwie zu erwarten....
So richtig zufrieden bin ich nicht mit meinem neuen Spielzeug.....
Vielleicht versuche ich beim nächsten Mal das Malz trocken einzufüllen...

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#74

Beitrag von Kerki » Montag 21. Dezember 2020, 15:03

Servus Biergarten,

also ich hab die Reishülsen nicht geschrotet. So wie sie vom Hersteller kamen verwendet. Ich weiß nicht ob die geschrotet werden, aber irgendwie muss ja die Hülse vom Korn getrennt werden.

Danke für deine Erkenntnisse. Ich denke wir kommen hier nur gemeinsam weiter :-)

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#75

Beitrag von branch » Montag 28. Dezember 2020, 14:39

Hallo zusammen

Es scheint, die eingebaute Pumpe ist etwas schwachbrüstig. Irgendwo habe ich gelesen, man könne die zum CIPen verwenden (da war schon der Kommentar eines Users, dass er eine externe Pumpe verwende ...). Naja, ich hab's versucht. Ich habe den CIP-Ball mit Verlängerungsrohr am Dampfhut befestigt und dann Wasser durchgepumpt. Dabei werden nicht mal die Wände des B150 befeuchtet!

Habe ich halt die Einhell-Pumpe (Schmutzwasserpumpe) angeschlossen und dann geht die Post ab. Mein Problem ist nun, dass die Einhell halt in einem Behälter steht, der vom B150 mit interner Pumpe befüllt wird ... und der Behälter wird natürlich viel zu schnell leer, weil der B150 nicht schnell genug pumpt. So muss ich alle 30 Sekunden die Einhell ausschalten und warten bis der Behälter wieder voll ist :Angry

Wie CIPt ihr denn?

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#76

Beitrag von Biergarten » Montag 28. Dezember 2020, 16:36

Hallo, ich hab einmal probiert das Teil mit cip zu reinigen, schrubben musste ich trotzdem, seitdem spar ich mir das mit dem cip ball und schrubbe manuell, geht aber alles gut ab, schöne glatte Oberflächen...

Gruß Marc

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#77

Beitrag von branch » Montag 28. Dezember 2020, 17:59

Marc: hat's denn funktioniert? Hattest du genügend Druck von der Pumpe, um die Wände zu benetzen?

Ich verwende CIP in meinen Unitanks. Mit Enzybrew musste ich seither nie mehr schrubben ... die waren jeweils blitzeblank.

Mein Lieferant hat mir soeben bestätigt, dass CIP beim B150 durchaus mit der internen Pumpe funktionieren müsste :Grübel

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#78

Beitrag von Biergarten » Montag 28. Dezember 2020, 18:09

Ich habe das Teil nicht für die Haube, nur für den Behälter, da hat die Pumpleistung vollkommen ausgereicht, die macht doch richtig Druck...Enzybrew muss ich mal testen..hattest du vielleicht Luft in der Pumpe?...sonst bau mal aus, vielleicht sitzt da was drin...

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#79

Beitrag von branch » Montag 28. Dezember 2020, 18:43

Marc: die Pumpe habe ich entlüftet. Naja, gehe mal davon aus, dass in einer brandneuen Pumpe nichts "drin sitzt" :Wink Aber kann ich ja dann als letzten Ausweg mal probieren.

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#80

Beitrag von Biergarten » Montag 28. Dezember 2020, 19:35

Ich drück die Daumen das es klappt, schreib doch mal Brewtools an, vielleicht haben die eine Idee...

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#81

Beitrag von branch » Montag 28. Dezember 2020, 20:10

Habe direkt in die Facebook-Diskussion gepostet. Da kam bislang nichts Brauchbares.

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#82

Beitrag von pfaelzerbube » Montag 28. Dezember 2020, 20:13

branch hat geschrieben:
Montag 28. Dezember 2020, 20:10
Habe direkt in die Facebook-Diskussion gepostet. Da kam bislang nichts Brauchbares.
Ach du bist das dort 😂 dachte schon da hat einer genau das gleiche Problem
Gruß Holger

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#83

Beitrag von branch » Dienstag 29. Dezember 2020, 10:45

Es scheint, als ob man für CIP beim B150 eine externe Pumpe braucht, damit das wirklich funktioniert. Die interne Pumpe hat eine Leistung von 25 l/min. Die Blichmann Riptide, die man in verschiedenen Videos sieht (z.B. Portly Gentleman), hat 26.5 l/min und die Leute scheinen damit zufrieden zu sein. Allerdings habe ich die nur in B40- und B80-Setups gesehen.

Hat hier jemand eine Empfehlung für eine starke CIP-Pumpe analog zur Riptide? Ich verwende für meine Gärtanks zur Zeit eine Einhell mit 333 l/min. Mit der funktioniert CIP wunderbar. Allerdings ist das eine Schmutzwasserpumpe, die in einem separaten Reservoir stehen muss. Und die Pumpe räumt das Reservoir natürlich massiv schneller leer, als der B150 das wieder füllen könnte. So muss ich die Einhell alle 20 Sekunden abstellen und warten, bis das Reservoir wieder voll ist :Ahh

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#84

Beitrag von Biergarten » Donnerstag 31. Dezember 2020, 09:53

Ich hab gestern mein CIP Teil mal wieder ausprobiert, bei 60% Pumpleistung spritzt das bis oben in den Steam Hat, hatte das unten im Behälter montiert. Bei 100% Pumpleistung spritzt das trotz geschlossenem Deckel durch die Ritze raus, es wird alles benetzt....
Vielleicht hast du etwas Hopfen Schmodder irgendwo hängen, ich konnte den Pott deswegen nicht mehr entleeren, der untere Ablauf war verstopft...mit viel Wasserdruck aus dem Gartenschlauch habe ich das wieder freigespült...

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#85

Beitrag von Biergarten » Donnerstag 31. Dezember 2020, 10:12

Hier mal ein Bild von meiner Lösung des Zimmerspringbrunnen Problems, T-Stück Edelstahl 19mm aus der Bucht, Schlauch gelocht mit 5mm Holzbohrer, innen 4, außen 4 Löcher (versetzt)
Von oben zirkulieren ging besser, ich hatte mehr Durchlauf und bessere Temperaturverteilung.
Dateianhänge
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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#86

Beitrag von branch » Donnerstag 31. Dezember 2020, 10:17

Biergarten hat geschrieben:
Donnerstag 31. Dezember 2020, 09:53
Vielleicht hast du etwas Hopfen Schmodder irgendwo hängen, ich konnte den Pott deswegen nicht mehr entleeren, der untere Ablauf war verstopft...mit viel Wasserdruck aus dem Gartenschlauch habe ich das wieder freigespült...
Marc: das System ist brandneu und noch unbenutzt. Ausserdem habe ich es komplett auseinander genommen (inkl. Pumpe auf Anraten des BT CEO) und alle Durchgänge überprüft. Ich werde, sobald alles wieder zusammengesetzt ist, mal noch ohne Dip Tube und mit anderen Schläuchen experimentieren.

Edit: ich habe in der Zwischenzeit die Schläuche gekürzt, die Dip Tube ausgebaut und alles was nicht absolut nötig ist weggelassen (also z.B. die Ventile). Wenn ich so versuche zu CIPen, gibt's jetzt ganz selten ein Tröpfchen, das aus der Hopfenöffnung rausfliegt. Also ein kleines Bisschen kann ich so rausholen. Ich habe jetzt die CIP-Centerpipe bestellt. Hoffentlich funktioniert's damit.

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#87

Beitrag von Kerki » Sonntag 3. Januar 2021, 13:06

Hallo zusammen,

bin heute wieder am brauen. Ein Vienna Lager mit 12,5 °P, nur Basis- und sehr wenig Cara-Malze. Also sehr leichte Aufgabe.
Bin gerade beim Läutern. Hatte dieses mal folgende Parametereinstellungen:
1,6 mm Spalt beim Schroten
2 % Zugabe von Reishülsen
keine Konditionierung
ca. 5 Minuten einmaischen und dann 10 Minuten Pause ohne zu Rühren/Pumpen
Ergebnis: wieder sehr schlechtes Pumpen durch das Malzbett. Exorbitante, nicht hinnehmbare Temperaturunterschiede; teilweise 12°C Unterschied.
Reproduzierbare Biere bekomme ich damit garantiert nicht hin.

Ich kann mich nicht mit diesen 20 Minuten "Rasten" bzw. "nicht pumpen" anfreunden. Ich habe ein Rezept vor mir liegen und das möchte ich auch so brauen.

Beispiel:
Einmaischen 59°C
Eiweißrast 57°C zusammen mit Einmaischen 5 Minuten
Maltoserast 63°C 30 Minuten
Verzuckerungsrast 72°C 30 Minuten
Abmaischen 78°C

Wie soll man das dann bitte mit den 20 Minuten machen? Ich möchte ja genau dieses Rezept brauen und nicht 20 Minuten bei 57°C abgammeln (bestimmt sehr förderlich für den Schaum...nicht).
Ich denke ich werde beim nächsten mal versuchen kälter einzumaischen (iwo bei 40°C oder so, wo noch nichts passiert), damit ich die 20 Minuten Rast machen kann. Dann auf 57°C aufheizen und die Rasten hoffentlich richtig abfahren.

Ich bin mit der Anlage noch sehr unzufrieden. Eine geringere Sudhausausbeute wäre für mich ja hinnehmbar. Dann fehlen halt ein paar Liter. Aber dieses komplett bescheuerte Temperaturprofil ist nicht zu tolerieren. Wenn ich das nicht in den Griff kriege, ist die Anlage bei mir durchgefallen. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass der Großteil der Brewtools-Community den Faktor Temperatur gar nicht in Frage stellt und somit gar nicht merken, wie schlecht das ist bzw. sein kann.

Ich werde nach dem Sud erstmal Brewtools Pause machen. Als nächstes sind die Biere für meinen verein dran. Die müssen gut sein, deswegen kommt dann eine meiner anderen Brau-Anlagen wieder zum Zug.

Ich bin nach wie vor für jeden Tipp dankbar.

VG

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#88

Beitrag von Biergarten » Sonntag 3. Januar 2021, 13:42

Hi Kerki, ich habe ehrlich gesagt den Sinn der 20 Minuten Rast nicht verstanden, halte sie trotzdem ein, der Schaum ist trotzdem top bei den gebrauten Bieren bis jetzt....ich habe beim letzten Sud 100% Pilsener Malz auf 1,3 mm konditioniert,geschrotet, vor dem Schroten habe ich das Malz gesiebt, da kamen 300 g Keime und Staub weniger in den Malzkorb, weiß nicht ob es daran lag, oder an dem Ring zum oben reinpumpen (gleichmäßigere Verteilung des Drucks auf den Treber?)
Auf jeden Fall lief es besser durch, die Temperatur oben war nur 2 Grad kühler als der Rest. Ich habe beim Maischen natürlich die Haube drauf, sonst kühlt das oben extrem schnell ab (Raumtemperatur 14 Grad)
Den Pegel im Malzkorb lasse ich maximal 5 Zentimeter höher ansteigen als im Gerät) ich denke besser langsam und gleichmäßig zirkulieren als zuviel und es macht dicht...
Das Läutern habe ich mit schrittweise Anheben des Malzkorbs gemacht(Seilwinde) unten hing der immer unterhalb des Pegels im Gerät, sonst wäre es zu schnell gelaufen. Nachdem der Nachguss durch war kamen immer noch 5 Plato raus, schade um den Zucker der da noch drinhängt..das erklärt wohl die Sudausbeute von wieder nur 55%, da muss man wohl mit leben.(ich werde da noch mit dem Verhältnis von Hauptguss und Nachguss experimentieren )
Der Vorteil ist die superklare Würze, die da am Ende bei rauskommt, Läutern auch echt komfortabel, kocht wie hulle ohne Dampf im Raum...
Bleib am Ball Kerki, mit dem Gerät muss man erstmal vertraut werden...wird schon✊✊👍

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#89

Beitrag von Kerki » Sonntag 3. Januar 2021, 18:59

Bin dann heute bei einer Sudhausausbeute von 55,43 % und einer effektiven Sudhausbeute von 53,4 % gelandet. Ist noch stark verbesserungswürdig, aber ich gebe noch nicht auf. Deine Läutervorrichtung werde ich mir sehr wahrscheinlich nachbauen :-)

VG

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#90

Beitrag von Eastsidebrew » Montag 4. Januar 2021, 08:16

Hallo,

habe auch einen B80 seit diesem We in Benutzung... Find die Anlage super. Mein erster Brautag war ein Neipa - also mit Weizen und Hafer. Wie bereits von euch beschrieben fiel mir es auch recht schwer das Treberbett zu durchspülen. Ohne leichtes Rühren wäre es mit Originalfilter und ohne Reishülsen nicht gegangen. Hat jemand einen Lasercutfilterblech und kann mir Materialstärke und Schlitzbreite mitteilen? Und evtl. der Bohrungsdurchmesser für den Overflowfilter. Apropos Overflowfilter.... der dürfte doch dem Problem ebenfalls deutlich entgegen wirken oder sehe ich das falsch?
Gestern zweiter Brautag Wiener Lager- Lief deutlich besser auch ohne Reis. Sudhausausbeute lag an beiden Tagen bei 62%

Grüße

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Re: Anschaffung einer Brauanlage - Brewtools Erfahrungen?

#91

Beitrag von branch » Donnerstag 14. Januar 2021, 14:37

Eastsidebrew: Der Lasercut-Filter hat eine Dicke von 1.25 bis 1.3mm (kann's nicht genauer messen). Die Schlitzbreite ist 1.3mm und das Loch für den Overflow ist 26mm.

Ich hatte keinerlei Problem, den Treber durchzuspülen, was aber evt. auch daran liegt, dass ich bisher nur mit 100% Gerstenmalz gearbeitet habe. Mein Malz ist mit 1.4mm Walzenabstand geschrotet und nicht konditioniert. Ebenfalls habe ich auf die 20 Minuten Pause zu Beginn verzichtet, da die Temperatur oben 5°C zu tief war.
Ich habe dafür den Fehler gemacht, zu wenig zu rühren. Ich habe mich von den Posts beeindrucken lassen, die meinten, dass zu häufiges Rühren Läuterprobleme verursachen könnten. Als Konsequenz habe sich bei mir dicht über dem Filter supersüsse Klumpen gebildet. Und meine SHA betrug magere 49%.

Ich habe meinen Erfahrungsbericht in einen eigenen Thread verfrachtet (https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... ls#p410567), um diesen hier nicht zu überladen.

Zusammenfassend gehe ich mit Kerki ziemlich einig. Wenn ich die aufgetauchten Probleme nicht mit verhältnismässigem Aufwand beseitigen kann, werde ich die Anlage wieder verkaufen.

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