ZKG von Wagner

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Re: ZKG von Wagner

#51

Beitrag von uli74 » Freitag 26. Juni 2020, 09:41

Nicht dass ich dem Herrn Wagner was böses will, aber besteht nicht die Möglichkeit dass er Chinaware importiert (s.Foto auf seiner Website)?

https://www.wewp.de/wp-content/uploads/ ... A18A2.jpeg

Ich würde es ja begrüssen wenn die Chinesen Brauanlagen in D kaufen würden, aber soweit ich weiss bauen die sie in großen Stückzahlen selber.
Gruss

Uli

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Re: ZKG von Wagner

#52

Beitrag von Rumborak » Freitag 26. Juni 2020, 09:48

Hi,

steht doch alles hier:

https://www.wewp.de/uber-uns/

VG
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Des Weines Geist, des Brotes Kraft.

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Re: ZKG von Wagner

#53

Beitrag von OS-Schlingel » Freitag 26. Juni 2020, 20:18

Hallo Uli!
Ich habe mir die Werkstatt in Herzberg angeschaut. Da stehen einige Gärbehälter.
70, 100 und 140 Liter. Du kannst die Behälter anschauen und die Verarbeitung prüfen.
Du kaufst da nicht die Katze im Sack...
Ich habe viele Hersteller gecheckt....Material, Preis und Volumen. Wagner deckt genau
den Bereich ab, der z.B. bei Brewtech fehlt...mir zumindest....und ich muss es mir auch
leisten können. Faire Preise kann ich nur sagen...

Gruß Stephen
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Re: ZKG von Wagner

#54

Beitrag von JoGr » Dienstag 30. Juni 2020, 21:14

Am Wochenende habe ich wieder gebraut und konnte endlich den ZKG einweihen.
Befüllt habe ich ihn mit ca 57 Liter. Da ich mir ob der vielen Abschlüsse unsicher war, ob alle Verbindungen dicht waren, habe zum Schluss den Kessel mit CO2 auf ca 1 bar aufgeblasen. Und er war dicht
Das Spundventil habe ich im Anschluss solange entlastet, bis die ersten Gasblasen entwichen. Es hat sich dabei herausgestellt, dass bei meinem Kessel die auf dem Ventil angebrachte Beschriftung nicht mit dem tatsächlich Druck übereinstimmt. Bei meinem Fermentasaurus stelle ich das
Spundventil mangels Markierung übrigens genauso so ein.

Jetzt hängt die Kühlung dran und es heist warten. Ich vergäre bei 12 Grad, der Chiller steht auf 6 Grad. Nur um schnell auf Anstelltemperatur zu kommen habe ich den Chiller auf -3 Grad eingestellt.
Manometer.jpg
Manometer.jpg (79.8 KiB) 6373 mal betrachtet
Spund.jpg
Spund.jpg (77.42 KiB) 6373 mal betrachtet
ZKG chiller.JPG

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Re: ZKG von Wagner

#55

Beitrag von JoGr » Donnerstag 2. Juli 2020, 11:53

Hier ein Detail vom Sprühball
CIP 2.jpg
CIP 2.jpg (65.44 KiB) 6223 mal betrachtet

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Re: ZKG von Wagner

#56

Beitrag von Sebasstian » Donnerstag 2. Juli 2020, 14:09

Hallo Joachim,
danke für die Bilder! :thumbup Bin gespannt wie das mit dem Hefe abschießen, Probenhahn, Spunden (wirst du unter Druck vergären?) usw. alles in der Praxis klappt. Halte uns weiter auf dem laufenden wie dein Sud verläuft!
Grüße,
Sebastian

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Re: ZKG von Wagner

#57

Beitrag von JoGr » Sonntag 5. Juli 2020, 22:07

Hallo
Ja ich vergäre ein UG bei 12 Grad unter Druck, funktioniert tadellos. Hatte mich anfangs mit der Temperatur vertan.
Den Probehahn könnte ich jetzt tatsächlich mal probieren. Hefe anlassen... das dauert noch ein weing... ich bin auch gespannt

Grüße
Joachim
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Re: ZKG von Wagner

#58

Beitrag von JoGr » Dienstag 7. Juli 2020, 21:40

So,
Das Probenahmeventil funktioniert auch.
Beim Anschließen an den ZKG habe ich gepennt:
Der Auslauf steht nicht senkrecht nach unten. Somit läuft das Totvolumen nach der Entnahme nicht freiwillig aus dem Röhrchen - für die Desinfektion nicht optimal. Und die Klammer etwas lösen und das Ventil verdrehen... möchte ich gerade nicht. Die Silikondichtung „hält“ alles recht gut zusammen. Das selbe wird dann wohl auch beim Klarablauf sein. Beim nächsten Sud werde ich diese Dichtungen ev. etwas mit Valesine einstreichen, damit ich die Anschlüsse leicht verdrehen kann.

image.jpg

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Re: ZKG von Wagner

#59

Beitrag von Sebasstian » Dienstag 7. Juli 2020, 22:05

Hallo Joachim,
sobald sich Druck aufbaut, sollte man die TC Klammer besser nicht lösen denk ich. Selbst mit Vaseline nicht. Pass auf das dir das nicht um die Ohren fliegt. Ein Sud lang wird's schon gut gehen so mit dem verdrehten Hahn. Sehe ich das richtig: der zeigt jetzt leicht nach rechts oben aber sollte nach grade runter zeigen?
Grüße,
Sebastian

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Re: ZKG von Wagner

#60

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 7. Juli 2020, 22:35

Nebenbei: Deine Kühlung ist zu hart eingestellt. Daher die große Hysterese in den Kühlphasen.
Stell mal das Kühlmittel etwas wärmer ein, damit die effektive Gärtemperatur nicht so harte Sprünge macht. Die Hefe wird es dir mit einem "saubereren" Geschmack danken.
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 86#p387286
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
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Viele Grüße
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Re: ZKG von Wagner

#61

Beitrag von JoGr » Freitag 10. Juli 2020, 13:07

Danke für den Tip

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Re: ZKG von Wagner

#62

Beitrag von JackFrost » Freitag 10. Juli 2020, 14:40

JoGr hat geschrieben:
Dienstag 7. Juli 2020, 21:40
So,
Das Probenahmeventil funktioniert auch.
Beim Anschließen an den ZKG habe ich gepennt:
Der Auslauf steht nicht senkrecht nach unten. Somit läuft das Totvolumen nach der Entnahme nicht freiwillig aus dem Röhrchen - für die Desinfektion nicht optimal. Und die Klammer etwas lösen und das Ventil verdrehen... möchte ich gerade nicht. Die Silikondichtung „hält“ alles recht gut zusammen. Das selbe wird dann wohl auch beim Klarablauf sein. Beim nächsten Sud werde ich diese Dichtungen ev. etwas mit Valesine einstreichen, damit ich die Anschlüsse leicht verdrehen kann.


image.jpg
Wenn das EPDM Dichtungen sind darfst du keine Vaseline nehmen. EPDM geht durch Mineralöl ( wie z.B. Vaseline ) kaputt.

Gruß JackFrost
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Re: ZKG von Wagner

#63

Beitrag von OS-Schlingel » Samstag 11. Juli 2020, 07:29

Hallo JackFrost,

bastel gerade an der Kühlung des ZKG`s.
Dann packe ich mal die ISpindel rein....schauen ob das Signal durch die
dicken Wände kommt.

Gruß Stephen
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Re: ZKG von Wagner

#64

Beitrag von BrutusOE » Montag 13. Juli 2020, 00:59

Hallo zusammen,
ich war gestern in Herzberg bei Wagner Engineering um mir die ZKG anzusehen. Der Termin war sehr interessant und informativ. Ich hab ne Menge über ZKGs und den Einsatz gelernt.
Die ZKG machen auf mich einen sehr robusten und langlebigen Eindruck. Am Material wurde hier wirklich nicht gespart. Auch die Ausstattung ist sehr komplett. Um's kurz zu machen: der 100 Liter ZKG hat mir so gut gefallen, dass ich ihn gleich mit nach Hause genommen habe.
Der 100er passt noch sehr gut in einen Kombi mit umgeklappter Rückbank, so dass ich ihn Problemlos mitnehmen konnte.

Als nächstes muss ich mir jetzt Gedanken machen über die Kühlung. Ich habe den Teco TK 500 im Auge, weil der kühlen und auch heizen kann. Das ist mir wichtig, weil ich gelegentlich auch mit Kveik vergäre, wofür ich höhere Temperaturen benötige.
Dann brauche ich noch ne Pumpe für CIP, dann ist die Anlage für mich perfekt.

Ich werde über die nächsten Schritte hier berichten und würde mich über einen Austausch mit den anderen Wagner Kunden sehr freuen.
Viele Grüße
Thomas

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Re: ZKG von Wagner

#65

Beitrag von BrutusOE » Donnerstag 16. Juli 2020, 12:22

Hallo zusammen,
ich habe eine neue Info zum dem Chiller TECO TK 500. Im letzten Post hatte ich geschrieben, dass dieser kühlen und heizen kann. Wäre für mich optimal in Kombination mit dem Wagner ZKG.
Jetzt habe ich die Info, dass Teco die Heizfunktion seit Januar leider nicht mehr einbaut. Die aktuellen Geräte können nur noch kühlen.
Somit muss ich mir jetzt Gedanken machen über die Heizung, da mein Raum nicht geheizt ist und es in der kühlen Jahreszeit zu kalt werden könnte im ZKG.
Viele Grüße
Thomas

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Re: ZKG von Wagner

#66

Beitrag von danieldee » Donnerstag 16. Juli 2020, 13:12

BrutusOE hat geschrieben:
Donnerstag 16. Juli 2020, 12:22
Hallo zusammen,
ich habe eine neue Info zum dem Chiller TECO TK 500. Im letzten Post hatte ich geschrieben, dass dieser kühlen und heizen kann. Wäre für mich optimal in Kombination mit dem Wagner ZKG.
Jetzt habe ich die Info, dass Teco die Heizfunktion seit Januar leider nicht mehr einbaut. Die aktuellen Geräte können nur noch kühlen.
Somit muss ich mir jetzt Gedanken machen über die Heizung, da mein Raum nicht geheizt ist und es in der kühlen Jahreszeit zu kalt werden könnte im ZKG.
Viele Grüße
Thomas
Du könntest eine Heizmatte rumlegen mit Inkbird gesteuert
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dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will"
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Re: ZKG von Wagner

#67

Beitrag von BrutusOE » Donnerstag 16. Juli 2020, 14:59

danieldee hat geschrieben:
Donnerstag 16. Juli 2020, 13:12
Du könntest eine Heizmatte rumlegen mit Inkbird gesteuert
Hallo Daniel,
das macht bei dem ZKG von Wagner Engineering wenig Sinn. Die ZKG sind komplett doppelwandig und mit 75mm PU-Schaum isoliert. Das ist top, weil der Verlust an Wärme/Kälte sehr gering ist. Aber es bedeutet auch, dass man mit einer außen angelegten Heizung nicht viel erreichen kann. Die Energie muss also innen zu- oder abgeführt werden.
Dennoch danke für den Vorschlag
Thomas

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Re: ZKG von Wagner

#68

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 16. Juli 2020, 15:06

Bau dir eine Inline-Heizung. Kupferrohr mit einer Terrarienheizwendel umwickeln. Armaflex Schlauch drüber, passende Fittinge ans Rohr löten und du kannst systemunabhängig und schonend heizen.
"Da braut sich was zusammen ... "
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Re: ZKG von Wagner

#69

Beitrag von BrutusOE » Donnerstag 16. Juli 2020, 15:14

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 16. Juli 2020, 15:06
Bau dir eine Inline-Heizung. Kupferrohr mit einer Terrarienheizwendel umwickeln. Armaflex Schlauch drüber, passende Fittinge ans Rohr löten und du kannst systemunabhängig und schonend heizen.
Hallo Jens,
klingt interessant. Wäre der Aufbau für das Kühle-/Heiz-Kreislauf dann so richtig?
Pumpe - Durchlaufkühler (z.B. Heila Titan) - Inline-Heizung (s.o.) - ZKG - Pumpe
Und Kühler und Heizung würden über eine Steuerung geregelt, so dass immer nur das gerade benötigte Gerät arbeitet.

Habe ich dich da richtig verstanden?
Viele Grüße
Thomas

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Re: ZKG von Wagner

#70

Beitrag von JackFrost » Donnerstag 16. Juli 2020, 15:21

BrutusOE hat geschrieben:
Donnerstag 16. Juli 2020, 15:14
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 16. Juli 2020, 15:06
Bau dir eine Inline-Heizung. Kupferrohr mit einer Terrarienheizwendel umwickeln. Armaflex Schlauch drüber, passende Fittinge ans Rohr löten und du kannst systemunabhängig und schonend heizen.
Hallo Jens,
klingt interessant. Wäre der Aufbau für das Kühle-/Heiz-Kreislauf dann so richtig?
Pumpe - Durchlaufkühler (z.B. Heila Titan) - Inline-Heizung (s.o.) - ZKG - Pumpe
Und Kühler und Heizung würden über eine Steuerung geregelt, so dass immer nur das gerade benötigte Gerät arbeitet.

Habe ich dich da richtig verstanden?
Viele Grüße
Thomas
Hast du irgendwo einen Ausgleischsbehälter ?
Wenn ja kannst du ja einen Aquariumheizer rein, der wird vom Inkberd gesteuert.

Also

Pumpe -> Durchlaufkühler -> ZGK-> Ausgleichsbehäter mit Heizstab -> Pumpe

Einen Druckausgleich am System brauchst du ja, sonst wird dir die Dichteänderung des Kühlmittels in der Leitung irgendwann
ein Problem sein.

Bei dem oben genannten System muss die Pumpe aus dem Behälter saugen, damit nichts überlaufen kann. Zudem muss der Behälter
an der höchsten Stelle sein.

Gruß JackFrost
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Re: ZKG von Wagner

#71

Beitrag von BrutusOE » Donnerstag 16. Juli 2020, 15:40

Hallo JackFrost,
klingt so, als wäre das recht einfach zu bauen.
Und wenn man einen Inkbird zur Steuerung nimmt, dann die Heizung an die Heiz-Steckdose, und den Durchlaufkühler and die Kühl-Steckdose vom Inkbird. Das ist dann schon alles, oder?
Viele Grüße
Thomas

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Re: ZKG von Wagner

#72

Beitrag von Sebasstian » Donnerstag 16. Juli 2020, 16:03

Hallo,
mit einem Kühler wie zB dem von SS Brewtech, die ja ein offenes Glykol-Reservoir haben, könnte man doch auch einfach dort ein Heizelement reinhängen. Oder? Dann braucht man gar nichts extra zu bauen oder zu basteln.
Grüße,
Sebastian

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Re: ZKG von Wagner

#73

Beitrag von JackFrost » Donnerstag 16. Juli 2020, 16:26

BrutusOE hat geschrieben:
Donnerstag 16. Juli 2020, 15:40
Hallo JackFrost,
klingt so, als wäre das recht einfach zu bauen.
Und wenn man einen Inkbird zur Steuerung nimmt, dann die Heizung an die Heiz-Steckdose, und den Durchlaufkühler and die Kühl-Steckdose vom Inkbird. Das ist dann schon alles, oder?
Viele Grüße
Thomas
Genau, mit einem 3/2-Wege Magnetventil vor dem Kühler kann man die Trägheit beim heizen noch mit rausnehmen.
Damit muss man nicht erst den ganzen Durchlaufkühler erwärmen.

Wenn dir die Stromkosten nicht wichtig sein, kannst du den Durchlaufkühler dauerlaufen lassen und nur mit dem Bypass arbeiten.
Damit ist das Kühlen und heizen sehr schnell.

Gruß JackFrost
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Re: ZKG von Wagner

#74

Beitrag von JackFrost » Donnerstag 16. Juli 2020, 16:28

Sebasstian hat geschrieben:
Donnerstag 16. Juli 2020, 16:03
Hallo,
mit einem Kühler wie zB dem von SS Brewtech, die ja ein offenes Glykol-Reservoir haben, könnte man doch auch einfach dort ein Heizelement reinhängen. Oder? Dann braucht man gar nichts extra zu bauen oder zu basteln.
Du musst halt immer das Kühlmedium unnötigerweise wieder komplett aufwärmen.
Damit wird das System erstmal träger und die Über- und Unterschwinger werden
größer.

Gruß JackFrost
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Re: ZKG von Wagner

#75

Beitrag von Sebasstian » Donnerstag 16. Juli 2020, 17:00

JackFrost hat geschrieben:
Donnerstag 16. Juli 2020, 16:28
Sebasstian hat geschrieben:
Donnerstag 16. Juli 2020, 16:03
Hallo,
mit einem Kühler wie zB dem von SS Brewtech, die ja ein offenes Glykol-Reservoir haben, könnte man doch auch einfach dort ein Heizelement reinhängen. Oder? Dann braucht man gar nichts extra zu bauen oder zu basteln.
Du musst halt immer das Kühlmedium unnötigerweise wieder komplett aufwärmen.
Damit wird das System erstmal träger und die Über- und Unterschwinger werden
größer.

Gruß JackFrost
Das stimmt. Aber in dem Punkt unterscheidet es sich doch nicht von der oben vorgeschlagen Lösung.
Pumpe -> Durchlaufkühler -> ZGK-> Ausgleichsbehäter mit Heizstab -> Pumpe
Grüße,
Sebastian

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Re: ZKG von Wagner

#76

Beitrag von JackFrost » Donnerstag 16. Juli 2020, 17:12

Sebasstian hat geschrieben:
Donnerstag 16. Juli 2020, 17:00
JackFrost hat geschrieben:
Donnerstag 16. Juli 2020, 16:28
Sebasstian hat geschrieben:
Donnerstag 16. Juli 2020, 16:03
Hallo,
mit einem Kühler wie zB dem von SS Brewtech, die ja ein offenes Glykol-Reservoir haben, könnte man doch auch einfach dort ein Heizelement reinhängen. Oder? Dann braucht man gar nichts extra zu bauen oder zu basteln.
Du musst halt immer das Kühlmedium unnötigerweise wieder komplett aufwärmen.
Damit wird das System erstmal träger und die Über- und Unterschwinger werden
größer.

Gruß JackFrost
Das stimmt. Aber in dem Punkt unterscheidet es sich doch nicht von der oben vorgeschlagen Lösung.
Pumpe -> Durchlaufkühler -> ZGK-> Ausgleichsbehäter mit Heizstab -> Pumpe
Stimt, ich bin davon ausgegangen das der Kühler schon da ist, und einen Post drunter hab ich noch das 3/2-Wege Ventil eingebracht, um hier die
unnötige Tärgheit rauszunehmen.

Gruß JackFrost
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Re: ZKG von Wagner

#77

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 16. Juli 2020, 20:56

Trägheit ist hier gut. Schützt sie doch die Hefe vor kurzen harten Temperaturschwankungen.
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Re: ZKG von Wagner

#78

Beitrag von BrutusOE » Donnerstag 16. Juli 2020, 23:21

Ich glaube auch nicht, dass das System schnell zwischen Heiz- und Kühlbetrieb wechseln muss. 100L Würze sind ja schon ein guter Puffer.
Wahrscheinlich wird überwiegend nur die Kühlung benötigt, und nur mal für die kühle Jahreszeit oder für ein Kveik am Anfang eine Zuheizung, und gegen Ende dann auch wieder eine Kühlung. Man wird es letztendlich mal beobachten müssen, aber ich vermute die Trägheit zwischen Heiz- und Kühlbetrieb wird in der Praxis nur selten zum Tragen kommen.

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Re: ZKG von Wagner/ Heiztauchhülse

#79

Beitrag von JoGr » Mittwoch 22. Juli 2020, 22:30

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... 8J523gNkHY

Herr Wagner hat ne Heiz-Tauchhülse gebaut. Ich habe sie bekommen... aber noch keine Zeit gehabt sie richtig zu testen .

Grüße
Joachim

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Re: ZKG von Wagner/ Heiztauchhülse

#80

Beitrag von Sebasstian » Donnerstag 23. Juli 2020, 12:59

JoGr hat geschrieben:
Mittwoch 22. Juli 2020, 22:30
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... 8J523gNkHY

Herr Wagner hat ne Heiz-Tauchhülse gebaut. Ich habe sie bekommen... aber noch keine Zeit gehabt sie richtig zu testen .

Grüße
Joachim
Achja, da war ja was. ;) Das Video hatte ich sogar schonmal gesehen. Wo planst du die Heiz-Tauchhülse anzubringen? Musst du da nicht die Tauchhülse opfern, welche für Temperatur-Messung vorgesehen ist? Wo misst du dann stattdessen?
Grüße,
Sebastian

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Re: ZKG von Wagner

#81

Beitrag von BrutusOE » Samstag 25. Juli 2020, 10:04

Hallo zusammen,
ich plane meinen Wagner ZKG 100L über einen Hailea Titan 300 zu kühlen. Gut gefällt mir der Aufbau auf diesem Foto mit der Grundfos Pumpe direkt am ZKG:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 50#p207791

Der Hailea 300 braucht einen Wasserdurchlauf von 600 - 2.200 L pro Stunde. Ich kann an der Beschreibung der Pumpen aber nicht erkennen wie hoch die Fördermenge pro Stunde ist. Kann jemand eine Pumpe empfehlen, die die richtige Förderleistung hat?

Viele Grüße
Brutus

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Re: ZKG von Wagner

#82

Beitrag von JoGr » Samstag 1. August 2020, 06:35

Sebastian

Die originale Tauchhülse zur Temperaturmessung ist fest verbaut und hat einen innendurchmesser von ca 6mm. Da musste ich mir sogar einen nackten Sensor kaufen.. die fertig konfektionierten sind zu dick.

Grüße
Joachim

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Re: ZKG von Wagner

#83

Beitrag von secuspec » Samstag 1. August 2020, 12:01

Hallo zusammen,

hmm - die Teile sehen sehr solide aus. Der 50er ist zu klein, der 100er zu groß. Auf Youtube habe ich gesehen, dass es offenbar auch einen 70er ZKG geben soll. Im Shop habe ich dazu nichts gefunden. So ein 70er wäre eine schöne Alternative zu den SS Brewtech Unitanks.

Muss ich doch glatt mal anfragen.

Viele Grüße,
Steffen
Sudhaus aus Brewpaganda 80l Töpfen,IDS2 Platte (Maischen),ULP 8kW Heizelement (Kochen), 3,5kW Element für Nachguss.
Gesteuert mit BREWBLOX (https://brewblox.netlify.app).

HBST Rhein Main & Brausportgruppe e.V.
Bild

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Re: ZKG von Wagner

#84

Beitrag von BrutusOE » Samstag 1. August 2020, 12:21

Hi, die Angaben sind Brutto/Netto.
Der 100er den ich habe hat ein Gesamtvolumen von 140.
Ich glaube der 50er hat 70 Brutto.

Der 100/140 ist für mich auch etwas zu gross, weil meine Anlage nur 70 hat. Aber man muss den ja nicht komplett voll machen, die Kühlung geht runter bis in den Konus.
Und ich plane auch mal einen Doppelsud an einem Tag, also 2 x 50, dann bekomme ich ihn auch richtig voll.

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Re: ZKG von Wagner

#85

Beitrag von secuspec » Samstag 1. August 2020, 12:23

BrutusOE hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 12:21
Hi, die Angaben sind Brutto/Netto.
Der 100er den ich habe hat ein Gesamtvolumen von 140.
Ich glaube der 50er hat 70 Brutto.

Der 100/140 ist für mich auch etwas zu gross, weil meine Anlage nur 70 hat. Aber man muss den ja nicht komplett voll machen, die Kühlung geht runter bis in den Konus.
Und ich plane auch mal einen Doppelsud an einem Tag, also 2 x 50, dann bekomme ich ihn auch richtig voll.
Ahhhh !

Ja, jetzt sehe ich das auch. Dann würde der 50er doch passen.Ich habe in der Regel 60 Liter Ausschlag - das müsste hinhauen.

Cool! Danke für den Hinweis. Mal sehen ob es mal wieder so eine Aktion wie den Himmelsfahrtsdeal gibt.

Viele Grüße,
Steffen
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Re: ZKG von Wagner

#86

Beitrag von Kraftwerk-Bräu » Montag 24. August 2020, 09:34

JoGr hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 21:14
Befüllt habe ich ihn mit ca 57 Liter.
Guten Morgen,
Ich arbeite mit einem Braumeister 50 und komme damit auf eine durchschnittliche Ausschlagmenge von 55-60l. Ich stelle mir gerade die Frage ob beim ZKG 50/70 bei dieser Fülmenge noch genügend Steigraum vorhanden ist ohne das dieser übergeht? (Vor allem bei OG Bieren) Habt Ihr diesbezüglich schon Erfahrungen sammeln können ?

Viele Grüße aus der Hallertau,

Thomas
Wia da Herrgott vor vielen Jahr'n
erschaffen hat die Welt,
hat er am siebten Tag erst g'spannt,
dass do no etwas fehlt.
Und was do no abganga is,
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Re: ZKG von Wagner

#87

Beitrag von secuspec » Montag 24. August 2020, 09:54

Kraftwerk-Bräu hat geschrieben:
Montag 24. August 2020, 09:34
JoGr hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 21:14
Befüllt habe ich ihn mit ca 57 Liter.
Guten Morgen,
Ich arbeite mit einem Braumeister 50 und komme damit auf eine durchschnittliche Ausschlagmenge von 55-60l. Ich stelle mir gerade die Frage ob beim ZKG 50/70 bei dieser Fülmenge noch genügend Steigraum vorhanden ist ohne das dieser übergeht? (Vor allem bei OG Bieren) Habt Ihr diesbezüglich schon Erfahrungen sammeln können ?

Viele Grüße aus der Hallertau,

Thomas
Hi Thomas,

genau diese Frage stelle ich mir eben auch. Bei einem OG Weizen drückt es sonst den Schnodder durch das Blow Off. Wenn ich knapp 60 Liter einfülle, bleibt da nicht mehr allzuviel Steigraum, oder?

Viele Grüße,
Steffen
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Re: ZKG von Wagner

#88

Beitrag von Kraftwerk-Bräu » Montag 24. August 2020, 10:25

Ich gehe mal davon aus das wir da von ca. 10 Liter Steigraum sprechen die noch über sind. Ich habe in Vergangenheit mit einem 14gal Unitank (53l) gearbeitet. Dieser ist leider für den 50er Braumeister zu klein und ich musste regelmäßig den Sud auf einen weiteren Gärbehäler aufteilen.
Bei einer Füllmenge von rund 50 Litern ist mein Unitank nie ohne "Kotzschlauch" ausgekommen.(Steigraum waren vieleicht noch 5-6l geschätzt über) Den Kotzschlauch hätte ich mir gerne gespart. Sehe darin immer ein gewisses Risiko von Infektionen...
Ansonsten finde ich den Wagner ZKG super da ich wenigstens den Sud nicht mehr aufteilen müsste. Das wäre schon mal ein Schritt.
Auf 100/140 Liter zu gehen finde ich fast zu groß da ich den ZKG noch transportiern können muss.
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Re: ZKG von Wagner

#89

Beitrag von BrutusOE » Montag 24. August 2020, 10:53

Hallo zusammen, ich habe mir die vor Ort angesehen und habe mich für den 100er entschieden. Der hat gut 40L Steigraum, also mehr als genug.
Wenn ich mich richtig erinnere hat der 50er einen Steigraum von gut 20L, was auch üppig ist.
Bei mir läuft gerade eine wirklich heftige Gärung in dem 100er. Ich schätze man könnte problemlos 10L mehr reingeben. Werde ich mich mal rantasten.

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Re: ZKG von Wagner

#90

Beitrag von secuspec » Montag 24. August 2020, 11:00

BrutusOE hat geschrieben:
Montag 24. August 2020, 10:53
Hallo zusammen, ich habe mir die vor Ort angesehen und habe mich für den 100er entschieden. Der hat gut 40L Steigraum, also mehr als genug.
Wenn ich mich richtig erinnere hat der 50er einen Steigraum von gut 20L, was auch üppig ist.
Bei mir läuft gerade eine wirklich heftige Gärung in dem 100er. Ich schätze man könnte problemlos 10L mehr reingeben. Werde ich mich mal rantasten.
Also wenn der 50er einen 20l Steigraum hat und mit knapp 60 Liter befühlt wird, dann hat er noch 10 Liter Platz nach oben. Das würde wohl schon reichen. Der 100er wäre allerdings schon wieder zu groß. Im Moment habe ich einen SS Brewtech 1/2 BBL ZKG im Einsatz mit dem ich sehr gut hinkomme. Als zweiten Fermenter, oder sogar als Ersatz für den Brewtech wären die Wagner ZKGs schon sehr interessant.

Also wenn der 50/70 offenbar ausreicht, dann kommt der auf meine Wunschliste :thumbup

Danke und viele Grüße,
Steffen
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Re: ZKG von Wagner

#91

Beitrag von Cptn. True Brew » Montag 24. August 2020, 14:02

Nachdem es sich um Drucktanks handelt würde ich davon ausgehen dass 10-20l Steigraum ausreichend sind. Zumindest solange von Beginn an unter Druck vergoren wird. Seitdem ich in Fermzilla vergäre halten sich die Hochkräusen auf jeden Fall im Rahmen.

BrutusOE
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Re: ZKG von Wagner

#92

Beitrag von BrutusOE » Montag 24. August 2020, 14:28

Cptn. True Brew hat geschrieben:
Montag 24. August 2020, 14:02
Nachdem es sich um Drucktanks handelt würde ich davon ausgehen dass 10-20l Steigraum ausreichend sind. Zumindest solange von Beginn an unter Druck vergoren wird. Seitdem ich in Fermzilla vergäre halten sich die Hochkräusen auf jeden Fall im Rahmen.
Moin Cptn.
meine Frage ist jetzt etwas Off-topic, interessiert mich aber sehr. Ich bin davon ausgegangen, dass man am Anfang eher ohne Druck vergärt, um der Hefe nicht gleich den Druck-Stress zu machen. Ich schließe das Spundventil erst wenn die Gärung langsam schwächer wird. Hast du gute Erfahrungen damit gemacht, von Anfang an unter Druck zu vergären?
Gruß, Brewtus

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Re: ZKG von Wagner

#93

Beitrag von Cptn. True Brew » Montag 24. August 2020, 15:38

BrutusOE hat geschrieben:
Montag 24. August 2020, 14:28
Cptn. True Brew hat geschrieben:
Montag 24. August 2020, 14:02
Nachdem es sich um Drucktanks handelt würde ich davon ausgehen dass 10-20l Steigraum ausreichend sind. Zumindest solange von Beginn an unter Druck vergoren wird. Seitdem ich in Fermzilla vergäre halten sich die Hochkräusen auf jeden Fall im Rahmen.
Moin Cptn.
meine Frage ist jetzt etwas Off-topic, interessiert mich aber sehr. Ich bin davon ausgegangen, dass man am Anfang eher ohne Druck vergärt, um der Hefe nicht gleich den Druck-Stress zu machen. Ich schließe das Spundventil erst wenn die Gärung langsam schwächer wird. Hast du gute Erfahrungen damit gemacht, von Anfang an unter Druck zu vergären?
Gruß, Brewtus
Ich habe beide Varianten ausprobiert und konnte keine signifikanten Unterschiede erkennen. Mag aber auch sein dass verschiedene Hefen unterschiedlich auf Druck reagieren.

JoGr
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Re: ZKG von Wagner

#94

Beitrag von JoGr » Mittwoch 26. August 2020, 21:40

Hallo,
Hatte in meinem 50er Wagner ZKG 55l drin, UG... direkt unter Druck... und es kam nur CO2 raus. Beim 55l Fermzilla hatte ich bei einem Kveik bei 30Grad und direkt unter Druck auch keine Probleme.

Grüße

JoGr
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Re: ZKG von Wagner

#95

Beitrag von JoGr » Mittwoch 26. August 2020, 21:47

Wagner ZKG und OG:

Ich habe nun eine Tauchhülse, in der eine 300 Watt Heizpatrone mit viel Wärmeleitpaste untergebracht ist. Mit einer kleinen Regelung werde ich mit 80 Watt heizen um den nächsten Sud mi einer Kveik bei 30 Grad zu vergären.
Die Tauchhülse wird anstatt der Zwangskarbonatisierung an den ZKG geklemmt.


Grüße
Joachim
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Re: ZKG von Wagner

#96

Beitrag von OS-Schlingel » Samstag 12. September 2020, 21:46

Hallo zusammen,
bei mir gärt gerade ein Münchner Dunkel im Wagner ZKG.

Frage:
Kann man CC Kegs an den ZKG anhängen um diese vorzuspannen?
Befüllen aus dem ZKG in das Ist über Gaspendelverfahren?

Gruß Stephen

P.S.: Stelle meinen Braubericht vom ersten Mal hier ein.
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Re: ZKG von Wagner

#97

Beitrag von BrutusOE » Sonntag 13. September 2020, 10:44

Ich spanne meine Kegs mit einer CO2 Flasche vor, auf den gleichen Druck den ich im ZKG habe. Dann verbinde ich ZKG und KEG mit nem Druckschlauch und lasse etwas Druck aus dem KEG ab, bis das Bier anfängt zu fließen.

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Re: ZKG von Wagner

#98

Beitrag von OS-Schlingel » Sonntag 13. September 2020, 13:15

Ja das mache ich eigentlich auch so.
Aber wenn ich sehe was die Hefe an CO2 bringt....dann könnte man dieses auch
zu Vorspannen der Kegs nehmen.
Auf dem Wagner ZKG ist oben der 1/2" Anschluss.
Ich denke da nicht an Sparsamkeit, sondern Möglichkeiten zu nutzen!
Gruß Stephen
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Re: ZKG von Wagner

#99

Beitrag von BrutusOE » Montag 14. September 2020, 09:12

Moin Stephen, hatte deine Frage wohl falsch verstanden.
Hab ich noch nicht gemacht, aber warum nicht.

Ich hab mir für die Verbindung ZKG mit KEG einen Adapter von TC auf NC-Gas und NC-Bier gekauft. So kann ich meinen vorhanden Umdrückschlauch nehmen und sehr flexibel anstecken. Darüber schlauche ich auch um vom ZKG in die KEGs.

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Re: ZKG von Wagner

#100

Beitrag von WagnerZKG » Montag 14. September 2020, 09:59

Oben am Hopfentopf kann man das Ventil zum Entspannen des Topfes für das Gaspendelverfahren nutzen. Das Anschlussgewinde ist 1/4“ ich habe einfach eine Steckkupplung hineingeschraubt. Man muss nur Aufpassen nicht zu überfüllen. :Drink
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