Test Grainfather

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Test Grainfather

#1

Beitrag von schnapsbrenner » Sonntag 1. März 2015, 20:56

Moin,

endlich ist es dann soweit, der Test-Grainfather ist eingetroffen.

Via ein Händler Kollegen bekommen, leider total Verdreckt und kleberig, so erst mal putzen.

Ich habe da mein Crazy Abbey mit gebraut, weil ich das schon ein sehr oft in der BM20 gebraut habe.

Aufbau:
Mit der englische Anleitung kommt man wann man die Schritten folgt gut zu recht.
Man muss so einige Kleinteile zusammenbauen, das kenne ich von der BM natürlich nicht.

Maischen:
Das Teil hat richtig Power, schaft locker 1° pro Minute ehr 2° pro Minute.
Da Wasser von unter weggepumpt wird und dann wieder auf der obenste Sieb herein gepumpt wird, hat ich bedenken ob das Malz gut durchgespült wird.
Ich hatte mit der gleiche Zutaten statt 18 Liter mit der BM ungefähr 23 Liter mit der gleiche Stammwurze.

Kochen:
Wie schon gesagt der Grainfather hat richtig Power und kocht richtig wallend.

Runterkühlen.
Der mitgelieferte Gegenstromkühler wirkt hervorragend.

Fazit:
Verarbeitung, für den Preis OK.
Automatisierung, man muss jeder Rast einzel einstellen, Zeit einstellen kann man nicht. Da ist bestimmt mit Arduino und Co was zu machen.
Handling, wie mit der BM kann man auf kleinste Raum brauen, alles in ein Pot
Reinigung, große Vorteil da sind kein offene Heizspirale, habe vorgereinigt mit PWB, Burste drüber, ausspülen und mit Sanclean nachgereinigt, fertig.

Es ist kein Speidel Qualität, man kan kein Programm speichern, Rendement ist aber gut und kostet ca die Hälfte.

Meine Meinung nach ein Alternative für die Brauer die nicht basteln möchte und wo ein BM nicht in Frage kommt.

Er geht nun auf die Reise erst nach Peter (Gulp), bin schon auf sein Bericht gespannt.

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Re: Test Grainfather

#2

Beitrag von miggle » Sonntag 1. März 2015, 22:27

Hallo.
Wo/wie würden denn die Tester definiert? Ich hätte da ja auch mal Intersse angemeldet, aber irgendwie gar nix mehr davon gehört? Würd das Ding aber trotzdem noch gern mal probieren...

Wenn das Teil eh schon hier in Mitelfranken ist, könnt man es ja kostengünstig weiterreichen. Bierbauer hatte auch Interesse wenn ich mich recht entsinne.

@Peter: wann kommt er denn bei dir zum Einsatz? Evtl. Kann man sich's angucken.

Michael

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Re: Test Grainfather

#3

Beitrag von GregorSud » Sonntag 1. März 2015, 22:32

Same here! Ich wohne ja auch bei euch ;)

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Re: Test Grainfather

#4

Beitrag von schnapsbrenner » Sonntag 1. März 2015, 22:36

miggle hat geschrieben:Hallo.
Wo/wie würden denn die Tester definiert? Ich hätte da ja auch mal Intersse angemeldet, aber irgendwie gar nix mehr davon gehört? Würd das Ding aber trotzdem noch gern mal probieren...

Wenn das Teil eh schon hier in Mitelfranken ist, könnt man es ja kostengünstig weiterreichen. Bierbauer hatte auch Interesse wenn ich mich recht entsinne.

@Peter: wann kommt er denn bei dir zum Einsatz? Evtl. Kann man sich's angucken.

Michael

Moin Michael,

ich habe noch keine Ahnung wie lange ich das Testgerät behalten kann, finde es aber vorerst gut das es nach Peter zu dir geht. (ca 16. März) hast du dann Zeit um zu brauen? Würde es auch Gut finden wenn mehrere Brauer zusammen brauen.
Wie es danach dann weiter geht, sehen wir dann, OK?

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Re: Test Grainfather

#5

Beitrag von Havana » Sonntag 1. März 2015, 22:47

miggle hat geschrieben:Hallo.
Wo/wie würden denn die Tester definiert? Ich hätte da ja auch mal Intersse angemeldet, aber irgendwie gar nix mehr davon gehört? Würd das Ding aber trotzdem noch gern mal probieren...
Michael
Wenn ich dein Bild richtig interpretiere, dann bist du doch stolzer Besitzer eines Braumeister?
Falls dem so ist, wäre es dann nicht fairer einem Kollegen den Vortritt zu lassen, der mit der Anschaffung eines Grainfathers liebäugelt und ihn vielleicht vorher mal ausprobieren möchte?

Ich hab keine egoistischen Interessen, habe mich vor kurzem für den Braumeister entschieden. :Greets

Schönen Abend noch.

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Re: Test Grainfather

#6

Beitrag von schnapsbrenner » Sonntag 1. März 2015, 22:50

Und jetzt wieder nur Testberichten in diese Thread.
Danke


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Re: Test Grainfather

#7

Beitrag von gulp » Sonntag 1. März 2015, 23:39

Erst mal vielen Dank, Simon. :thumbup
Ein neuseeländisches Gerät zuerst in Franken, Merci!
Wir werden unser Bestes tun, um das Teil ordentlich zu bewerten. Also Kollegen kommt zu mir, so ihr Zeit habt, ansonsten schicke ich das ein paar Meter weiter, oder ihr nehmt das nach dem ersten Test einfach bei mir mit und es geht weiter.

Auf jeden Fall wird es eine fairen Test geben.

Gruß
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Re: Test Grainfather

#8

Beitrag von Bierolo » Sonntag 1. März 2015, 23:41

Moin in die Runde,
den GrainFather (GF)
mt 2 KW hatte ich gar nicht gesehen im Miet-Altbau mit 10A standard,
leider in der in der EU zur Zeit nicht lieferbar.

ICH freue mich sehr auf weitere Erfahrungsberichte (öffentlich oder per PN).

Der GF beibt auf meiner watchlist.


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Re: Test Grainfather

#9

Beitrag von uli74 » Montag 2. März 2015, 00:22

Mich würde das gute Stück auch interessieren. Falls noch Tester benötigt werden: Ich würde mich da sehr gerne opfern;)
Gruss

Uli

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Re: Test Grainfather

#10

Beitrag von gulp » Donnerstag 5. März 2015, 16:59

So, das Gerät ist Gestern angekommen. Steht noch verpackt da, bis übernächsten Freitag oder Samstag. Freitag der 13. als Brautag?, hmmm hat schon was. :Smile

Bis dann, werde berichten.

Gruß
Peter
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Re: Test Grainfather

#11

Beitrag von Tibor » Donnerstag 5. März 2015, 17:35

Du kannst uns doch nicht so lange auf die Folter spannen.

Gruß
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Re: Test Grainfather

#12

Beitrag von gulp » Donnerstag 5. März 2015, 17:44

Kann ich wohl. :P :Greets

Gruß
Peter
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Re: Test Grainfather

#13

Beitrag von gulp » Dienstag 10. März 2015, 19:59

Also am Freitag gehts los. Wir brauen ein Pale Ale, also erst mal was moderates.

@Simon: wenn du nichts dagegen hast geht das Teil dann am Freitag mit dem Franz (fg100) nach Erlangen, wo es dann wohl am Sonntag mit Stefan (Bierbauer) und Michael (miggle) weiter geht.

Wenn ich mir die Anleitung so ansehe, bin ich als Minimalist doch froh den Franz an meiner Seite zu haben. Wir werden in Wort und Bild berichten.

Gruß
Peter
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Re: Test Grainfather

#14

Beitrag von schnapsbrenner » Mittwoch 11. März 2015, 06:08

Moin Peter,

alles gut und viel Spaß

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Re: Test Grainfather

#15

Beitrag von Odin » Mittwoch 11. März 2015, 13:34

Ich verfolge den Tröt interessiert. Eigentlich bin ich überzeugter Gas Brauer :Bigsmile Dennoch würe mich ein solcher Test interessieren. Wenn das Teil mal in Richtung Südhessen geht, dann melde ich hiermit mein Interesse an :Drink
Bierherstellung beginnt mit dem Ausschlagen der Würze

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Re: Test Grainfather

#16

Beitrag von fg100 » Freitag 13. März 2015, 18:38

1.jpg
Heute war es mal so weit. Der Grainfathertest beim Peter (gulp) stand an.

Ist das eigentlich der erste Grainfather in Deutschland und der Test somit die Deutschlandpremiere?

Wir werden den Bericht so aufteilen, dass ich etwas über die Technik berichte und Peter über den Brauvorgang an sich.

Der Grainfather war jetzt kein Neugerät, sondern hatte wohl schon einige Sude hinter sich, was sich an einigen Stellen durch Abnutzungen und Beulen und Eindrückungen am Blech zeigte.
Die Anzahl der Einzelteile ist eigentlich übersichtlich und es ist recht schnell klar, wie man das zusammenbaut. Der Blick in die Gebrauchanweisung war eigentlich nur nötig um unser Vorgehen zu bestätigen. Der Zusammenbau ist bei etwas Übung sicherlich in weniger als 10 min erledigt.

Anders als befürchtet sieht das Gerät nicht billig aus, es vermittelt jetzt zwar keinen extrem hochwertigen Eindruck, aber eigentlich mehr als wir für die Preislage des Gerätes erwartet hätten. Die Blechdicke ist zwar dünn, aber die Verarbeitung zeigt keine scharfen Kanten und vor allem auch im Innenbereich keine Ecke an der sich groß Schmutz festhängen kann.
Etwas skeptisch waren wir bei dem Filter (ein Lochblechrohrstück) das später den Hopfenschmoder und die Eiweißflocken nach dem Kochen zurückhalten sollte. Zu unserer Verwunderung funktionierte das aber top. Selbst ohne Whirpool, der beim Grainfather nicht vorgesehen ist.

Die Steuerung ist lose und wird an das Gehäuse angehängt und mit Steckanschlüssen mit Heizung und Pumpe verbunden, sowie der Temperaturfühler in eine Tauchhülse gesteckt.

Die Heizung kann mit 2000W als auch mit 500W betrieben werden. Ergonomisch ungünstig ist die Umschaltung an einem Schalter im Sockel untergebracht. Warum man dass nicht in die Steuerung verlegt erschließt sich mir nicht.
Die Steuerung selbst ist eigentlich ja nur eine Temperaturregelung. Am Steuerteil gibt es zwei Schalter für Ein/Aus der Pumpe und einen für die Umschaltung von Kochmodus (= Dauerein) auf Maischmodus (= Regelung über die Temperatursteuerung). In die Temperatursteuerung kann nur eine Temperatur eingespeichert werden. Die Dauer der Rast ist nicht programmierbar.
Die Bedienung selbst ist an und für sich simpel. Einzig die Umschaltung an dem Schalter am Sockel um die Leistung auf 500W zu reduzieren, wenn die Rasttemperatur erreicht ist, ist (ich sag mal) ungünstig. Allerdings schwankt durch die Reduzierung die Rasttemperatur somit nur um +-1°C.
Da wir eine Kombirast machten störte es uns jetzt nicht, dass man nicht Rasten und Zeiten programmieren kann. Einen Komfort mit Rasttemperatur- und Rastzeitprogrammierung wie beim Braumeister gibt es hier also nicht.

Generell ist die Leistung bei 2000W aber schon beeindruckend. Das Gerät schafft eine Aufheizrate von ca. 2°C / Minute. Auch das Kochend ist extrem wallend. Wir haben bei 75min Kochen von 27l genau 3l verkocht. Somit etwas mehr als 10%.

Durch diese schnelle Aufheizung war unser Brautag (Kombirast 60min und Kochen 75min) auch extrem kurz. Eingemaischt wurde kurz nach 11 Uhr und vor 15 Uhr (unter 4 Stunden) waren wir fertig und die Würze gekühlt und angestellt im Fass. Die Reinigung ist dann in etwa einer halben bis dreiviertel Stunde erledigt.

Ganz vergessen hätte ich ja fast, dass beim Grainfather ja auch ein Gegenstromkühler dabei ist. Das Würzekühlen von Kochtemperatur auf ca. 20°C geht so in ca. 10min. Wasserverbrauch ziemlich genau 60l.

Zusammenfassend aus meiner Sicht finde ich den Grainfather ein gutes Angebot für den Preis, vor allem wenn man bedenkt, dass ja auch ein Durchlaufkühler dabei ist. Brauen in Küche oder Wohnzimmer möchte ich damit aber nicht. Bei den ganzen Vorgängen mit Malzrohr rausziehen, Nachgüsse in das Malzrohr, Malzrohr absetzen, Kühler anschließen usw. geht doch einiges daneben und ich bin froh das wir das in Peters Braukeller gemacht haben.

Danke Peter, für die Möglichkeit, dass ich dir hier beim Brauen helfen und so den Grainfather kennen lernen konnte.
Das Gerät ist nun gleich mit mir die 20km von Nürnberg nach Erlangen gefahren, wo ich ihn beim Stefan (Bierbauer) abliefern werde und er den nächsten Test durchführt.

Und natürlich noch ein paar Bilder.

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Re: Test Grainfather

#17

Beitrag von gulp » Freitag 13. März 2015, 20:33

DellenG1.jpg
Dellen
Der Grainfather war scheints schon ein paar mal im Einsatz, wie man hier sehen kann.
FilterG2.jpg
Hopfenfilter
Interessanter Hopfenfilter, bin am überlegen mir auch so was zu basteln.
KombirastG4.jpg
60min 66-68°, so hat der Grainfather die Temperatur gehalten. Bassd scho!
LäuternG5.jpg[/attachment Wir haben direkt nach der Kombirast abgeläutert. [attachment=2]The GoldrushG9.jpg
GepritschelG10.jpg
Gepritschel
DichtungG11.jpg
Die hier ist undicht.
Die Bilder hats jetzt ein paar mal durcheinander gehauen. Ich mag nicht mehr. :Pulpfiction

Aber zur Sache. :Smile

Der Franz war gut vorbereitet und hat alles zusammengebaut und erklärt. Ich denke jetzt könnte ich das auch ohne Hilfe mal schaffen. Vielleicht nicht ganz so schnell.

Geplant war ein Pale Ale, 13 % Stammwürze, 34 IBU, ein paar Amihopfen, S04.

Einmaischen hat funktioniert. Wir haben den Grainfather auf 67° eingestellt, die er dann auch recht gut gehalten hat. Nach dem Einmaischen waren wir bei 65°. Insgesamt hat er die 60n min zwischen 66 und 68° geschwankt, bassd also.

Läutern ging schnell, ca 30 min. Messen ist absolut umständlich. Man muss den inneren Kübel jedes mal wegheben um an die Würze ranzukommen. Gut, wenn man etwas Routine mit dem Teil hat, wird man nichts mehr messen müssen. Mich hat das aber gestört. Der Sauerstoffeintrag beim Läutern ist gewaltig.

Aufheizen war schneller als gedacht, wie der Franz weiter oben schon angeführt hat. Das Kochen war wallend und ein Teil der Würze konnte nur mit alten Tricks (Sprühflasche mit Wasser) in der Pfanne gehalten werden. Das Kochen war wallend. Da kann das Gelu... äh der Grainfather mühelos mit Gas mithalten.

Die Ausbeute war mit ca 57% etwas mager. Mit ein paar Tricks und wenn man öfter mit dem Teil arbeitet ist da sicher mehr drin. Wir haben ohne Aufheizen auf 75° direkt abgeläutert. Die Vorderwürze hatte nur 15,5 Brix, so dass wir davon ausgehen, dass noch recht viel Zucker im Treber war. Ein Aufheizen auf 75°, vor dem Abläutern hätte da sicher noch eine etwas bessere Ausbeute gebracht. Ein Pfund mehr Malz tuts aber auch.

Was bleibt zu sagen? Hat Spaß gemacht mal mit dem Teil zu hantieren und mit dem Franz mal zu Brauen. Der Preis macht natürlich die Sache sehr attraktiv, zumal die sehr überzeugende Kühlung im Preis mit inbegriffen ist (würde separat sicher um die 100 € kosten). Wenn da nur nicht die dunklen Kanäle wären. :Greets

Gruß
Peter

Edith Rechtschreibfehler.
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LäuternG5.jpg
ThermometerG6.jpg
ThermometerG7.jpg
Gleichstand
The GoldrushG9.jpg
The Goldrush, vor 3 Wochen gebraut, schon recht gut.
Zuletzt geändert von gulp am Sonntag 15. März 2015, 16:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Test Grainfather

#18

Beitrag von uli74 » Freitag 13. März 2015, 20:50

Was ich am BM und Grainfather nicht ganz verstehe: Wieso muss das Malzrohr von Anfang des Läuterns an so weit rausgezogen werden? Wenn mans stückweise rausziehen und arretieren könnte gäbs keinen Sauerstoffeintrag. Wäre das nicht irgendwie sinnvoll zu lösen?
Gruss

Uli

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Re: Test Grainfather

#19

Beitrag von schnapsbrenner » Freitag 13. März 2015, 20:56

Moin Uli,

bei der BM ist das einfach zu lösen, da zieht man das Rohr erst mal halb draus, bei der GF habe ich noch kein Lösung gefunden.
http://hobbybrauer.de/bilder/schnapsbre ... M_1050.JPG

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Re: Test Grainfather

#20

Beitrag von Skaari » Freitag 13. März 2015, 20:57

Beim BM50 kann man das Malzrohr auf zwei Höhen arretieren, einmal recht weit oben und dann so circa in der Mitte.

Gruß,

Max

Edit: Da war jemand schneller.

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Re: Test Grainfather

#21

Beitrag von fg100 » Freitag 13. März 2015, 21:01

schnapsbrenner hat geschrieben:Moin Uli,

bei der BM ist das einfach zu lösen, da zieht man das Rohr erst mal halb draus, bei der GF habe ich noch kein Lösung gefunden.
http://hobbybrauer.de/bilder/schnapsbre ... M_1050.JPG

VG

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Ist doch einfach. Man macht jeweils 4 so Füße wie unten mit z.B. Punktschweißen bei 1/3 und 2/3 Höhe. So hat man sofort zwei Höhenstellungen mehr.
Wenn man will kann man so auch x weitere Höhenstellungen realisieren.

Vier Schrauben die ca. 1cm außen Überstehen würdens genau so machen, was aber nicht besonders wertig aussehen würde.

Die Füßchen meine ich:
Zuletzt geändert von fg100 am Freitag 13. März 2015, 21:12, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Test Grainfather

#22

Beitrag von schnapsbrenner » Freitag 13. März 2015, 21:06

Moin

und jetzt gehört der Thread wieder der Tester von der Grainfather :P

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Re: Test Grainfather

#23

Beitrag von BierBauer » Sonntag 15. März 2015, 11:58

So, der GF werkelt seit 9 Uhr bei mir auf dem Hof. Erste Eindrücke:
- Gute Verarbeitung, einfaches Handling, gute Anleitung
- Das Einsetzen des unteren Siebs war ziemlich friemelig, die Dichtung ist immer abgesprungen. Etwas Schankhahnfett hat geholfen
- Dichtungsproblem ist gelöst, weiteren O-Ring rauf und gut ist
- Aus meiner Sicht reicht die Schwerkkraft nicht aus, um das Malz vollständig auszuwaschen, daher habe ich bei der Hälte des Maischprogramms einmal umgerührt. Steigert die Ausbeute sicherlich.

So, jetzt gehts an Kühlen, bin ja mal gespannt. Später mehr.
Viele Grüße,
Stefan

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Re: Test Grainfather

#24

Beitrag von BierBauer » Sonntag 15. März 2015, 18:57

Weiter gehts:

- Läutern geht ratz, fatz. Aus meiner Sicht zu schnell und zuviel Geplätscher. Abhilfe würder der Vorschlag von Franz bringen, 4 von den Füßen anzubringen. Alternativ: Flaschenzug oben anbringen.
- Wallande Kochung ist kein Problem, das Kerlchen hat genug Wuffz für die 30l.
- Kühlen klappt super, der Kühler ist schön kompakt, kühlt direkt auf Anstelltemperatur. Kleines Manko: Die Wasserschläuche sind sehr steif, die würde ich gegen andere ersetzen.
- Der Hopfenfilter tut wunderbar seinen Dienst. Totvolumen am Ende ist recht hoch.
- Reinigung fast wie der BM, lediglich die Siebe sind etwas scharfkantig. Positiv aufgefallen ist die Reinigung des Kessels, da keine offenen Kühlschlangen vorhanden sind. Es gibt ein paar rillen und Ecken außen, an die man nicht gut rankommt.

Fazit:

Der GF ist eine recht gut durchdachte All In One Lösung. Manko ist die rel. schlechte Auswaschung des Malzes, aber da ist mit 1-2 Mal Rühren gegen anzukommen. Preis-Leistungsverhältnis passt. Was mir als alter Automatisierer natürlich fehlt, ist die Programmierung der Rasten. @Simon: Ist da herstellerweitig etwas geplant? Ansonsten kann man das mit einem Arduiono auch sehr schnell selbst lösen.

Herzliches Dank an Simon für die Möglichkeit des Testens. Jetzt geht er weiter an miggle, da ist nächstes Wochenende der nächte Test angesagt.

Edith: Anbei noch das Hardware Profile für Beersmith für den Grainfather, falls das einer brauchen kann.
Dateianhänge
grainfather.zip
Equipment Profile für Beersmith
(638 Bytes) 157-mal heruntergeladen
Viele Grüße,
Stefan

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Re: Test Grainfather

#25

Beitrag von schnapsbrenner » Sonntag 15. März 2015, 19:52

@Simon: Ist da herstellerweitig etwas geplant?
Moin,

erst mal ein Dank an alle Tester!
Der Hersteller plant schon ein weiterentwicklung bzw. Automatisierung, das kann aber noch dauern.

Ich glaube aber das man da einfach mit Arduino und Co. was machen kann.

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Re: Test Grainfather

#26

Beitrag von gulp » Sonntag 15. März 2015, 20:13

Hier noch der vollständige Bericht und ein paar Videos.

Gruß
Peter

@ Simon: wie oft war der schon im Einsatz und waren wir die ersten in D?
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Re: Test Grainfather

#27

Beitrag von uli74 » Sonntag 15. März 2015, 20:23

Auch wenn das hier im Forum sicherlich schonmal genannt wurde: Was soll der GF denn kosten? Irgendwann war mal von 800 € die Rede...
Gruss

Uli

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Re: Test Grainfather

#28

Beitrag von Bierolo » Sonntag 15. März 2015, 21:52

uli74 hat geschrieben:Auch wenn das hier im Forum sicherlich schonmal genannt wurde: Was soll der GF denn kosten? Irgendwann war mal von 800 € die Rede...
in UK 600 Pfund + Fracht
Pi mal Daumen mal 1,4 -> 840 EUR +Fracht -> ca. 900 EUR
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Re: Test Grainfather

#29

Beitrag von schnapsbrenner » Sonntag 15. März 2015, 22:06

Auch wenn das hier im Forum sicherlich schonmal genannt wurde: Was soll der GF denn kosten? Irgendwann war mal von 800 € die Rede...
Ich bekomme erst mal 8 Geräte, diese werde ich rund 850€ anbieten

VG

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Re: Test Grainfather

#30

Beitrag von miggle » Sonntag 22. März 2015, 23:43

Hallo.

Dann berichte ich nun mal von meinen zwei (!!!, dazu später mehr) Testsuden mit dem Grainfather. Da ich einen BM20 mein eigen nenne, ziehe ich diesen auch als Referenz heran. Gebraut habe ich zusammen mit Robert, so dass wir das Ding auch technisch beurteilen können :Greets

Wer den ganzen (langen) Text nicht lesen will: Ganz unten gibt es ein Fazit: Kurz und knapp! :Bigsmile

Tag 1
Geplant war heute ein Lager, mit Stammwürze von 13,5P.

Der GF ist in der Tat sehr einfach zusammenzubauen, mit einer Ausnahmee: Der Dichtring um das untere Malzrohr ist nur mit viel Fummelei in das Malzrohr einsetzen. Ich frag mich aber, ob man den überhaupt zwingend bräuchte ?!? Da hätt's schon mal keinen Techniker gebraucht. Auch die Verarbeitung ist nicht schlecht. Ich finde das Gerät macht nicht ganz so einen wertigen Eindruck wie der BM, aber dennoch recht ordentlich.

Erstes Problem gleich zu Beginn: Heizung läuft nicht und das Ding heizt nicht auf. Nach einigem Suchen unter dem Gerät den Sicherungsschalter entdeckt. Tipp an die GF-Bauer: Könnte man auch mal in der Bedienungsanleitung erwähnen.

Das Aufheizen hat bei uns ziemlich lange gedauert. Allerdings haben wir auch im dritten Stock auf dem Balkon gebraut, war also recht zugig. Allerdings wäre eine Thermomanchette sicherlich energetisch eine sinnvolle Sache. Tipp an die GF-Bauer: Sollte es im Zubehör geben!

Wir haben auch darüber nachgedacht, in die Küche umzuziehen. Leider fehlen Griffe, so dass es sehr schwierig, bzw. riskant ist, das Dingens im vollen Zustand in der Gegend rum zu tragen.Tipp an die GF-Bauer: Griffe montieren!

Einmaischen etc. hat wunderbar geklappt. Allerdings haben wir schnell festgestellt, dass wir oben sehr viel Wasser haben und unten die Pumpe ins trockene läuft (Benutzerfehler Nr. 1), dachten aber zuerst, das gehört so. Etwas später wollten wir auch die Ausbeute etwas nach oben schrauben und das Malz kräftig durchmischen. Hierbei ist uns leider das Mittelrohr oben rausgerutscht (Benutzerfehler Nr. 2). Da sind wohl ein paar Körnchen Malz mehr mit durchgerutscht. Die beiden Fehler führten auch dann dazu, dass wir eine ziemlich trübe Brühe bis zum Schluss hatten.

Das Abläutern funktioniert ähnlich wie beim Braumeister. Allerdings ist die Fallhöhe etwas mehr. Das von den vorherigen Benutzern beschriebene Geplätscher bezieht sich aber lediglich auf "im" Topf, nicht "daneben". Das ist gut, denn das macht den GF meiner Erachtens nach auch küchentauglich. Bei uns war das Abläutern allerdings eine ziemlich mühselige Angelegenheit, denn es tröpfelte extrem langsam. Da haben wir halt mal BM-typisch immer wieder das Malz etwas durchstochen (evtl. Benutzerfehler Nr. 3).

Alles andere lief dann aber. Probleme mit dem Gerät hatten wir wieder beim kochen: Leider fängt die Steuerung beim Erreichen von 100°C das beepen an. Das bekommt man nur weg, wenn man die Steuerung ausschaltet. Hier fehlte uns jetzt irgendeine Kontrolllampe, ob die Heizung überhaupt noch tut, insbesondere da sie die letzten 5 Minuten tatsächlich nicht mehr geheizt hat. Eine Kontrollleuchte? Fehlanzeige. Merkt man nur daran, dass die Temperatur sinkt. :thumbdown Grund war übrigens wieder mal der Sicherungsschalter.Ran kommt man an den aber nur sehr schwer, wenn man gerade braut (Stichwort: Griffe).

Das abkühlen funktioniert mit dem mitgelieferten Durchlaufkühler prima und ratz-fatz. Wir hatten hier jedoch eine extrem trübe Suppe. Auch ist der Pumpenauslauf recht weit oben angebracht. Es bleibt tatsächlich viel zurück. Wir hatten gerade mal 15l rausgebracht! :Waa

Nach dem alles leer war habe ich auch gesehen, dass sich ziemlich viel Maische bei mir eingebrannt hat. Ich glaube das Bier muss weg. Rauchbier ist gut, aber das ist schon sehr röstig. Mal sehen wie es sich entwickelt. Aber ich fürchte schlimmes.

Von den eingebrannten Stellen mal abgesehen ist das Reinigen sehr einfach und schnell, da es eben keine Heizsprialen etc. gibt (Tipp an die BM-Bauer: Verpackt die Heizspiralen endlich mal unter der Wandung!)

Tag 2
Diese negative Erfahrung vom Samstag konnten wir nicht auf dem GF sitzen lassen, also wurde heute noch einmal gebraut. Und es lief viiieell besser!!! Heute war ein Rauchweizen dran. Stammwürze 12,5P

Wenn man beachtet, dass der Überlauf nicht ganz raussteht, sondern nur bis zur Höhe des Malzes, dann läuft die Pumpe auch schön durch. Die Würze wird am Ende auch wesentllich klarer. Auch waren wir dieses mal in der Gararage ohne Luftzug. Hier war der Temperaturanstieg zwar immer noch nicht berauschend, aber akzeptabel. Wir haben zum hochheizen heute auch immer auf 2.000W umgestellt und die 500m tatsächlich nur genutzt um die Temperatur zu halten. Das klappte ganz gut, ist aber umständlich. Und man muss höllisch aufpassen, dass man früh genug zurückschaltet.

Abläutern, abseiehen und kühlen funktioneirt nach wie vor sehr gut. Aber der Totsud der zurückbleibt beträgt immer noch 2 Liter. Immerhin fast 10% der ganzen Arbeit. Aber trotzdem wurden es heute 20l. Das passt dann schon eher, auch wenn ich im BM eher 25l rauskriege.

Fazit:

Verarbeitung
Sehr gute Verarbeitung für den Preis. Nicht ganz so gut wie beim BM, aber durchaus ok.

Steuerung
- Leider gibt es keine automatische Steuerung wie beim BM. Man muss also stets dabei bleiben. Das ist schon recht unpraktisch, wenn man automatisiseren möchte. Kann man sich zwar sicher auch selbst bauen, aber das ist ja nicht Sinn der Sache
- Sehr schlecht: Es gibt keine Kontrollleuchte die anzeigt ob die Heizung läuft. Die Funtkionsweise der Leuchte "Work" hat sich uns bis zum Ende nicht zu 100% erschlossen
- Das Umschalten zwischen 500W und 2.000W ist an unterschiedlichen Stellen platziert und etwas umständlich.
- Kurzum: Die Steuerung ist aus unserer Sicht das größte Manko am GF; hier bestehen noch viele Optimierungsmöglichkeiten!

Bedienung
- Siehe Steuerung
- Dichtring am unteren Malzboden nur sehr schwer rein zu kriegen. Eine echte Fummelei.
- Der Rest ist im Prinzip (fast) idiotensicher (aber anschient nur fast, denn wir haben es ja trotzdem irgendwie geschafft den ersten Sud zu zerstören)
- Abläutern, abseihen und kühlen ist einfach, schnell und unkompliziert.
- Keine Griffe, daher lässt sich das Gerät im vollen Zustand quasi nicht mehr bewegen, z. B. wenn man doch vom windigen Balkon in die gemütliche Küche umziehen möchte.
- Reinigung total easy, da keine Heizspiralen etc. Nur außen die Füßchen am Malzrohr sind etwas schwierig.

Gesamtfazit:
- Sicherlich ein gutes Gerät für jemanden, der eine kompakte Anlage sucht. Das Preis-Leistungsverhältnis ist meines Erachtens nach auch top. Trotzem bleibe ich bei (m)einem Braumeister und würde diesen auch dem GF vorziehen, auch zu dem höheren Preis. Da vieles aber auch Geschmacksache ist, glaube ich, dass der GF tatsächlich für viele eine echte Alternative zum BM ist.

So. Als nächstes geht das Gerät jetzt an phillip. Morgen geht's auf die Post!

Michael

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Re: Test Grainfather

#31

Beitrag von philipp » Montag 23. März 2015, 08:39

Danke für den ausführlichen Testbericht, miggle!

Ich freue mich schon auf den Grainfather, werde ihm aber eine Standard-Aufgabe geben. Letzte Woche ist die Ludwegii-Hefe von Ulrich angekommen, und da wartet ein Leichtbier auf den Brautag ;-)

Eines habe ich noch nicht verstanden: Warum kann man überhaupt zwischen 500 und 2000Watt umschalten? Ist das wirklich nötig? Ich hätte den jetzt einfach auf 2 kW gelassen.
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/h ... ew/1817246

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Re: Test Grainfather

#32

Beitrag von ZeroDome » Montag 23. März 2015, 10:50

Eines habe ich noch nicht verstanden: Warum kann man überhaupt zwischen 500 und 2000Watt umschalten? Ist das wirklich nötig? Ich hätte den jetzt einfach auf 2 kW gelassen.
So wie ich das verstanden habe, dienen die 500 Watt zur Temperaturregelung der Rasten beim Maischen -> weniger Überschwingen beim Nachheizen und somit eine geringere Hysterese.

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Re: Test Grainfather

#33

Beitrag von miggle » Montag 23. März 2015, 17:21

Es ist tatsächlich so, dass man bei einem 2.000W Betrieb sehr aufpassen muss und schnell über die gewünschte Zieltemperatur schießt. Hier fehlt die Automatik, welche die Resthitze berücksichtigt und bereits vor Erreichen der Zieltemperatur frühzeitig abschaltet.+

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Re: Test Grainfather

#34

Beitrag von philipp » Montag 23. März 2015, 18:05

Gnarz, dabei wäre ein PID-Regler gar nicht so viel teurer als ein Thermostat, wenn man eh elektronisch regelt...
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Re: Test Grainfather

#35

Beitrag von philipp » Dienstag 31. März 2015, 20:28

Jetzt bin ich wohl dran, zu testen.

Da ich am Wochenende spontan doch nicht testen konnte, muss ich das also an einem Tag wie heute nach Feierabend machen. 18 Uhr konnte es dann endlich losgehen.

Ich hatte den Grainfather schon am Wochenende gereinigt und zusammen gebaut - nach Anleitung. Dabei ist ganz wichtig zu merken, dass die Anleitung eines nicht erklärt: Der Springring oben in der äußeren Hülle des Grainfathers gehört von Anfang an eingelegt. Auf den Bildern in der Anleitung ist das definitiv nicht der Fall. Ich habe lange überlegt, wie man den dann später zum Läutern einlegen soll (und wo vorher das Malzrohr dann aufliegt...), aber dann war's klar.

Heißes Wasser rein, Temperatur eingestellt und warten. Das Thermostat zeigte folgerichtig "work".

Mittlweile ist es 18:30 Uhr - Zeit zum einmaischen - aber oh Schreck: Temperatur ist noch bei 40°C. Woran lag's?

Der Grainfather hat ja noch im Bedienteil einen Schalter, der eine Mittelstellung hat. Was ist denn das für ein Mist? Warum ist der Thermostat nicht einfach über den Schalter versorgt? Der behält sogar die Zieltemperatur nach Ausfall der Stromversorgung, da wäre das doch optimal, auch wenn man sich mal verschaltet. Schalterstellung "Boil": Thermostat aus, Strom direkt auf Aggregat. Stellung "0": Alles aus. Stellung "Maische": Nun die Heizung über das Thermostat versorgen.

Na gut. Schalter auf ein und weiter ging's. Eingemaischt wurden dann um 19 Uhr zwischen 3 und 4 kg Malz. Die Pumpenstrecke war auf Anhieb dicht.

Da ich einen Low-Alcohol-Sud mit der LudwigII plane, sollte die Maische direkt auf 69°C Kombirasten. Um 20:15 Uhr war Jodneutralität erreicht. Abmaischen (ohne Nachgüsse) und direkt mit nach oben gestelltem Malzrohr auf Kochen.

20:30 Uhr. Malzrohr entfernt. Oh Schreck - der obere Malzboden ist wohl verrutscht. Das sollte eigentlich nicht möglich sein, bei unter 4kg Malz ist aber wohl der Kuchen zu klein - die Platte sackt ab und kann sich verschieben. Dadurch sind oben schwimmende Körner und Spelzen nach oben ausgetrieben und schwammen danach in der (nun) Sudpfanne herum. Mit einem Sieb habe ich rausgefischt, was ging.

20:45 Uhr. Der Grainfather kocht wie verrückt (zwar schon bei 98-99°C, aber ok.). Das klappt wenigstens sehr gut, aufheizen von 70 auf 100°C in 30 Minuten ist topp (wenn auch nur für 20l in der Pfanne). Gleichzeitig versuche ich den Treber in den Biomüll zu verfrachten. Das geht wohl nur sauber mit einem Löffel, wenn man nicht am Überlaufrohr ziehen möchte.

21:10 Uhr: Bei all dem Gerante habe ich Eines übersehen: Ich habe parallel Zeit, im Netz zu surfen. Nach dem Einmaischen war ich kurz bei meinen Eltern, nach dem Sturm nach dem Hause sehen. Hopfengaben berechnen etc. Ich musste lediglich im Vorbeigehen die Temperatur kontrollieren. Durch den kurzen Silikonschlauch brauchte ich mir auch um den Sauerstoffeintrag keine Gedanken zu machen. Das gefällt.

21:45 Uhr: Kochende. Den Gegenstromkühler wollte ich nicht verwenden - da wäre Vertrauen angesagt gewesen. Weil ich aber die LudwigII-Hefe einsetzen will, kann ich mir eine Kontamination nicht erlauben. Also habe ich das Rohr vom Maischen angeschraubt und damit direkt in den (neuen und desinfizierten) Sputnik im Speidel Fass gepumpt. Den Sputnik hielt ich für nötig, weil ich nicht wusste, was noch von der Undichtigkeit am Malzrohr in der Schwebe war.

22:00 Uhr: Alles Würze umgepumpt. Nun größere Partikel ausschwemmen und wegkippen. Der Grainfather ist leer sehr leicht - ein Ausleeren also super einfach.

22:10 Uhr: 20 liter klares Wasser werden im Kreis gepumpt. Das wirkliche Sauber machen (also mit Reinigungsmitteln und anschließendem Polieren) wird auf morgen verschoben.

Ich muss sagen: Respekt, das hätte ich nicht gedacht. 3,5h für einen vorbereiteten Sud. Zwar schon geschrotet, mit Kombirast und nur 60 Minuten kochen (bei 8-9°P ist da wohl nicht mehr viel DMS drin) und ohne dem Polieren, aber trotzdem. Mein bisher schnellster Sud brauchte doppelt so lang.

So, nun Vorbereitung für's Bett. Bilder werden nachgereicht. Trotz der (leider üblichen) Meckerei: "Kann man mit arbeiten." Eine der höchsten Lobformen eines Münsterländers.

Donnerstag geht der Grainfather persönlich weiter, am Freitag ist er wieder im Einsatz.
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Re: Test Grainfather

#36

Beitrag von prometheus » Sonntag 5. April 2015, 16:10

So, mein erster Bericht ist nicht lang.
Beim hochheizen auf die erste Rast ein Summ-Sirr-Summ und dann keine Heizleistung mehr. In der Hoffnung, dass das Problem, welches von selber gekommen ist von selber wieder geht, werde ich es am Freitag noch mal ausprobieren. Bin leider unter der Woche nicht zu Hause. Vielleicht ist das Ding ja auch nur überhitzt oder so und kann sich bis dahin beruhigen. Werde dann aber mit Therminator als Backup brauen, damit ich nicht wieder mein Malz entsorgen muss.

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Re: Test Grainfather

#37

Beitrag von gulp » Sonntag 5. April 2015, 16:16

Trotz der (leider üblichen) Meckerei:
Kannste das mal genauer erläutern?

Gruß
Peter
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Re: Test Grainfather

#38

Beitrag von miggle » Sonntag 5. April 2015, 20:08

philipp hat geschrieben:Den Gegenstromkühler wollte ich nicht verwenden - da wäre Vertrauen angesagt gewesen.
Hättet du ruhig machen können. Habe brav mit Halapur alles desinfiziert und gut gereinigt. Von innen und außen :Wink

prometheus hat geschrieben:... dann keine Heizleistung mehr. In der Hoffnung, dass das Problem, welches von selber gekommen ist von selber wieder geht...
Ist bestimmt der Schutzschalter unter dem Gerät. Dieser ist nirgends beschrieben, war aber auch bei mir 2x Schuld, dass die Heizung nicht mehr ging. Das eine Mal sogar 10 Minuten vor Kochende wo ich wackeln ausschließen kann. Einfach Eindrücken, dann geht wieder.

Michael

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Re: Test Grainfather

#39

Beitrag von prometheus » Sonntag 5. April 2015, 21:16

Jetzt will ich hier ja nicht rumheulen, aber was ist das bitte für ein bescheuerter Schutzschalter, der nach paar Minuten ohne Grund anspringt, damit man das Gerät mit dem heißen Inhalt dann zur Seite kippen muss, um das Ding dann wieder rein zu drücken? Spätestens wenn man sich den halben Körper verbrüht hat, bekommt der Begriff "Sicherheitschalter" eine ganz neue Bedeutung!

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Re: Test Grainfather

#40

Beitrag von miggle » Sonntag 5. April 2015, 21:35

Glaube der ist etwas wackelig montiert, daher springt er schnell mal raus. Aber etwas ungünstig platziert ist er. Und nicht beschrieben. Hab länger gesucht. Aber beim ersten Mal hat er bei mir zumindest seinen Zweck erfüllt. Wer kann denn auch ahnen, dass die Heizung gleich los läuft, wenn der Stecker reingesteckte wird. Da hatte ich doch noch gar kein Wasser drin :Ahh :P

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Re: Test Grainfather

#41

Beitrag von Bierfetischist » Sonntag 5. April 2015, 21:56

prometheus hat geschrieben:Jetzt will ich hier ja nicht rumheulen, aber was ist das bitte für ein bescheuerter Schutzschalter, der nach paar Minuten ohne Grund anspringt, damit man das Gerät mit dem heißen Inhalt dann zur Seite kippen muss, um das Ding dann wieder rein zu drücken? Spätestens wenn man sich den halben Körper verbrüht hat, bekommt der Begriff "Sicherheitschalter" eine ganz neue Bedeutung!
:goodpost:
Da hat sich der Konstrukteur vom Grainfather wohl nicht so viel Gedanken gemacht.
Kommt mir irgendwie alles etwas abendheuerlich vor, Schutzschalter unter dem Gerät geht ja mal gar nicht.

Viel Spaß den weiteren Versuchskaninchen

Gruß Heiko :Drink
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Re: Test Grainfather

#42

Beitrag von fg100 » Sonntag 5. April 2015, 22:08

Dürfte wohl ein Überhitzungsschutz sein, der seinen guten Grund hat.
Auch wenn ich mir jetzt euren Unmut zuziehe, aber für mich hören sich euere Berichte an, als hättet ihr vorher nicht die Anleitung richtig gelesen oder falsch interpretiert und dann grundlegende Bedienfehler gemacht. Das auf das Gerät zu schieben ist dann nicht fair.

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Re: Test Grainfather

#43

Beitrag von miggle » Sonntag 5. April 2015, 22:13

Auf jeden Fall hast der Schalter seine Existenzberechtigung (wie gesagt hat er bei mir seinen Zweck ja erfüllt. Und das war zugegebenermaßen fehlbedienung).

Ich finde allerdings die Lage unter dem Gerät nicht ganz ideal. Bei mir ging während des Kochens plötzlich die Heizung aus. Und dann kommt man nur schwer wieder dran, wenn das Gerät voll ist. Da es nur noch 5 oder 10 Minuten waren, wars mir dann aber egal.

Seitlicher Schutzschalter wäre halt praktischer.

Michael

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Re: Test Grainfather

#44

Beitrag von uli74 » Sonntag 5. April 2015, 22:27

miggle hat geschrieben:Seitlicher Schutzschalter wäre halt praktischer.

Kann man den nicht transplantieren?
Gruss

Uli

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Re: Test Grainfather

#45

Beitrag von prometheus » Sonntag 5. April 2015, 22:37

fg100 hat geschrieben:Dürfte wohl ein Überhitzungsschutz sein, der seinen guten Grund hat.
Auch wenn ich mir jetzt euren Unmut zuziehe, aber für mich hören sich euere Berichte an, als hättet ihr vorher nicht die Anleitung richtig gelesen oder falsch interpretiert und dann grundlegende Bedienfehler gemacht. Das auf das Gerät zu schieben ist dann nicht fair.
Meinen Unmut ziehst du dir nicht zu. Ich möchte aber noch mal sagen, dass das Ding nicht in der Anleitung steht. Zudem ist es beim Hochheitzen passiert. Etwa bei 55°C. Wann das Dingen dann schon überhitzt, will ich nicht wissen, was es beim Kochen machen wird.

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Re: Test Grainfather

#46

Beitrag von schnapsbrenner » Montag 6. April 2015, 08:29

Moin,

so jetzt wieder allen beruhigen, der Schutzschalter ist beschrieben aber das Teil ist nicht Komplett (da fehlt ein Blatt/Buch) durch ein andere Händler zu mir geschickt.
Ein Schutzschalter geht nicht ohne Grund heraus.
Kann man in ein Test bemängeln, hat man aber auch schon hier ins Forum lesen können.
De GF geht nach Dennis, der ist mit diese Gerät der letzte Tester. Danach geht das Gerät zurück nach Barry Cowen
Ende April habe ich dann der GF aus der letzte Produktion und diese kann dann immer noch getestet werden gegen ein kleines Gebühr.

In ein andere Thread habe ich ein Angebot gemacht für 8 Geräte, wo momentan noch 3 zu bekommen sind.

Ich habe gestern mein mit der GF gebrouwtes Bier probiert, Crazy Abbey und bin da sehr zufrieden mit.
Werde sicher noch mal auf der GF zurück greifen wenn zB alle BM in der Verleih sind.


VG

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Re: Test Grainfather

#47

Beitrag von BierBauer » Montag 6. April 2015, 08:50

Bei meinem Test ist der Schalter nicht geflogen, ich habe nach Anleitung gearbeitet. Angebrannt ist auch nichts.
Viele Grüße,
Stefan

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Re: Test Grainfather

#48

Beitrag von hoggel1 » Montag 6. April 2015, 09:02

Hallo,

Bei vielen Gastromaschinen ist der Schutzschalter auch UNTER dem Gerät verbaut. Der Platz ist nicht unüblich.

MfG
Thomas

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Re: Test Grainfather

#49

Beitrag von philipp » Montag 6. April 2015, 10:55

Bei mir ist er nicht einmal angesprungen, ich habe aber auch bei 3-4°C in der Garage gebraut.
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
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Re: Test Grainfather

#50

Beitrag von westumerbrauer » Montag 6. April 2015, 16:55

Frohe Ostern zusammen,
mich interessiert der GF auch, habe momentan aber nicht genügend Zeit zum brauen.
Um sich trotzdem ein besserens Bild von dem Gerät machen zu können, wäre es vielleicht gut wenn man die Bedienungsanleitung als PDF ins Forum stellen könnte.
Viele Grüsse
Martin
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Viele Grüße
Martin
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