Frage zum ZKG von Birramia

Alles zur Nutzung und Herstellung von Utensilien (Töpfe, Braupfannen, Heizgeräte etc.), die für das Brauen nützlich sind.
Antworten
Benutzeravatar
Nansen
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 405
Registriert: Dienstag 26. März 2013, 08:12
Wohnort: Märkisch Oderland

Frage zum ZKG von Birramia

#1

Beitrag von Nansen » Samstag 13. Juni 2020, 14:55

Hi,
Ich liebäugel mit dem Kauf des 100l Gärtanks.
https://www.birramia.it/en/stainless-st ... enter.html

Bisher vergären wir unsere 70l immer aufgeteilt in 2 60l-Fässern aus dem Baumarkt. Aber Edelstahl und dann auch nur ein Fass wäre mir lieber.
Meine Frage an einen Foristen hier, der diesen oder ähnliche ZKG besitzt:
Kann man bei der Abfüllung in Flaschen so vorgehen:
1. Hefe ablassen
2. Zuckerlösung/Speise einrühren
3. abfüllen
Spricht da was dagegen? Zum Beispiel dass die Hefereste im ZKG zuviel sind und aufgerührt werden?

Das würde den bisherigen Abfüllprozess vereinfachen ( abschlauchen auf Zuckerlösung in einen weiteren Topf.. Usw usf)

Danke
Marco
Du kannst es Dir vorstellen. Also kannst Du es auch brauen.

Benutzeravatar
glassart
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1656
Registriert: Mittwoch 1. Juli 2015, 11:50
Wohnort: Gunskirchen OÖ

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#2

Beitrag von glassart » Samstag 13. Juni 2020, 16:23

Hallo Marco,

bzgl. Hefe ist es schwierig zu sagen je nach dem wie gut sie sedimentiert. Vollständig sedimentieren und "abschießen" wirst du ohne cold crash nicht schaffen :Grübel
Ich habe es lange Zeit so gemacht mit Zuckerlösung ins ZKG ( habe das 60 L und das 114L) nur gelegentlich hatte ich Probleme mit einer konstanten Durchmischung des Zuckers und somit unterschiedliche Karbonisierung in den Flaschen.
Jetzt fülle ich wieder in die Flaschen jeweils die definierte Menge an Zucker und fülle dann drauf.

Aber vielleicht gibt es gute Ideen zur homogeneren Zuckerverteilung dann würde ich wieder so wie gehabt direkt ins ZKG den Zucker geben.
Es ist einfach weniger Aufwand und ich würde gerne wieder auf dieses Konzept umsteigen.

lg Herbert :Drink

Benutzeravatar
Nansen
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 405
Registriert: Dienstag 26. März 2013, 08:12
Wohnort: Märkisch Oderland

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#3

Beitrag von Nansen » Samstag 13. Juni 2020, 16:54

Danke Herbert,
klingt doch gut. Das dürfte der letzte Anstoß zur Kaufentscheidung gewesen sein.:)

Schöne Grüße
Marco
Du kannst es Dir vorstellen. Also kannst Du es auch brauen.

Benutzeravatar
glassart
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1656
Registriert: Mittwoch 1. Juli 2015, 11:50
Wohnort: Gunskirchen OÖ

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#4

Beitrag von glassart » Samstag 13. Juni 2020, 17:31

Marco, ich habe es nicht bereut sie zu kaufen. Natürlich gibt es druckfeste mit allen Anschlüssen die man sich nur denken kann, aber eben zum 5-10-fachen Preis. Das wollte ich vor 4 Jahren vorerst nicht investieren und die Leute von Birramia waren auch bzgl. Transport sehr entgegenkommend -somit war es dann fix die 2 Stk zu kaufen und wie du siehst, fermentiere ich noch immer damit. Wobei sie sind jetzt mit Heizung/Kühlung/Rädern, ect. ausgestattet :Bigsmile

lg Herbert

Benutzeravatar
Nansen
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 405
Registriert: Dienstag 26. März 2013, 08:12
Wohnort: Märkisch Oderland

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#5

Beitrag von Nansen » Samstag 13. Juni 2020, 18:57

Bisher habe ich nur "witterungsgeführt" gebraut. Kühlen war nicht drin wegenden 2 Gärfässern.
Aber jetzt bin ich natürlich gespannt. Wie kühlt du? Mit Eintauchkühler und Kaltwasser?
Du kannst es Dir vorstellen. Also kannst Du es auch brauen.

Benutzeravatar
Innuendo
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 739
Registriert: Freitag 2. März 2018, 09:43
Wohnort: Oberbergischer Kreis

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#6

Beitrag von Innuendo » Sonntag 14. Juni 2020, 07:11

Hallo,
bei mir bleibt nach dem Ablassen relativ viel Hefe im Konus zurück. Ich denke nicht, dass Du ein gutes Ergebnis erzielen wirst. Du willst ja auch nicht 20l Jungbier beim Spülen vom Konus verlieren. Das Ablassventil ist sehr gut geeignet, um mit 1-2 Liter (blubb) die Hefe abzulassen und weiterzuführen. Ich würde Dir eher ein Zwischen-Behälter empfehlen:
- Hefe ablassen
- 1-2 Stunden in Ruhe absenken bzw. im Konus rutschen zu lassen
- durch das kleine Ventil in einen anderen Behälter schlauchen

Du verlierst die Menge an Jungbier, die in den Konus passt. Hier liegt dann aber auch die Hefe. Die Ventile beim Birramia finde ich nicht so gut, besonders das kleine obere. Ein zerlegbares 1/2" Ventil ist zwar deutlich größer und nicht so niedlich hübsch, aber viel besser zu reinigen. Die Schweißnähte (1x vertikal Behälterblech und 1x 360° horizontal Behälterblech auf Konus) sind bei meinem auch nicht so gut. Hier entsteht ebenfalls mehr Reinigungsaufwand. Mag jetzt vlt anders klingen, aber ich bin mit dem Birramia zufrieden. Preis-Leistung ist gut.
IMG_E3163.JPG
Der kleine Birramia passt in einen std. Kühlschrank und vereinfacht die Temperaturführung bei UG.
Innu

Benutzeravatar
Innuendo
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 739
Registriert: Freitag 2. März 2018, 09:43
Wohnort: Oberbergischer Kreis

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#7

Beitrag von Innuendo » Sonntag 14. Juni 2020, 07:17

glassart hat geschrieben:
Samstag 13. Juni 2020, 17:31
Wobei sie sind jetzt mit Heizung/Kühlung/Rädern, ect. ausgestattet :Bigsmile
Hallo Herbert,
zeig doch bitte mal Dein Birramia-Tuning.
Ich habe grad ein OG mit der S-33 im Fermenter. Die Hefe entwickelt so viel Energie, dass sie von 16-18° Kellertemperatur auf 23-25°Grad Jungbier aufheizt. EIne Kühlung für OG Biere, um unter 20 Grad zu bleiben wäre eine prima Erweiterung.
Innu

Benutzeravatar
glassart
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1656
Registriert: Mittwoch 1. Juli 2015, 11:50
Wohnort: Gunskirchen OÖ

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#8

Beitrag von glassart » Sonntag 14. Juni 2020, 09:16

Hallo Klaus,

ich habe mir dafür einen zentralen Kühlschlauch (wird auch im Weinbau zur Temperaturregelung in Eichenfässern verwendet) aus Edelstahlwellrohr ( 0,22 mm Wandstärke > nicht ganz einfach zu schweißen :Bigsmile ) gebaut.
Als Heizung dient ein 45W Heizkabel und alles mit Armaflex isoliert.
Aber da wird es bei dir im Kühlschrank schon etwas eng :Pulpfiction
Zentral ist auch noch eine sehr lange ( selbst geschweißte) Tauchhülse für den DS18B20.
P1080308_Bildgröße ändern.JPG
Aufbau am Deckel + Überdruckventil + 1/4" Ventil für Blow off oder CO²
P1080309_Bildgröße ändern.JPG
CIP-Kugel
P1080428_Bildgröße ändern.JPG
Heizung
P1080429_Bildgröße ändern.JPG
isoliert
P1080430_Bildgröße ändern.JPG
Kühlmittelzu/ablauf
P1090753_Bildgröße ändern.JPG
Innenansicht mit Kühlschlauch + Sensor
Das kleinere ZKG werde ich demnächst mit einer Heizleitung und einer 10mm Kupferkühlleitung am Mantel versehen, alles isolieren und dann testen da die Reinigung, das Herumwerken mit dem Kühlschlauch + Sensor schon etwas umständlich ist.
Aber das dauert noch ein wenig bis ich soweit bin :Bigsmile

lg Herbert

Benutzeravatar
Innuendo
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 739
Registriert: Freitag 2. März 2018, 09:43
Wohnort: Oberbergischer Kreis

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#9

Beitrag von Innuendo » Sonntag 14. Juni 2020, 18:27

@Herbert: tolle Lösung!
@Peter: bin gespannt, das Ergebnis musst du unbedingt posten.

Benutzeravatar
glassart
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1656
Registriert: Mittwoch 1. Juli 2015, 11:50
Wohnort: Gunskirchen OÖ

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#10

Beitrag von glassart » Samstag 27. Juni 2020, 16:35

Nachdem das größer ZKG noch belegt ist und ich das heute gebraute Forbidden Wit wo vergären muss war ich gezwungen das Vorhaben Mantelkühlung/Heizung bein 60 L ZKG noch heute umzusetzen.
Das Wit ist schon drinnen und ich hoffe dass alles nach Plan läuft :Bigsmile
Ein paar Fotos wie ich es realisiert habe
- 8 mm Cu-Leitung ca. 10 mt
- 10 mt Heitleiter flach
- STC 1000 -Regler ( dzt. ,er hat einen großen Nachteil dass bei Stromausfall sich die Werkseinstellungen mit 10°C Kühltemperatur einstellen! :thumbdown )
- 2 Lagen Armaflex 6 mm > wird evt. noch um eine Lage ergänzt :Grübel
- Druckluftkupplung für das Kühlwasser
P1100038_Bildgröße ändern.JPG
P1100039_Bildgröße ändern.JPG
P1100040_Bildgröße ändern.JPG
P1100041_Bildgröße ändern.JPG
P1100042_Bildgröße ändern.JPG
P1100043_Bildgröße ändern.JPG
P1100044_Bildgröße ändern.JPG
lg Herbert :Drink

Benutzeravatar
glassart
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1656
Registriert: Mittwoch 1. Juli 2015, 11:50
Wohnort: Gunskirchen OÖ

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#11

Beitrag von glassart » Sonntag 28. Juni 2020, 11:19

noch eine kleine Ergänzung zum Regelverhalten der Mantelkühlung jetzt nach ca. 15 Stunden.
Das deltaT beträgt 0,1- 0,2 °C und liegt im Bereich der Spindel, die ja ziemlich am oberen Ende ( Füllung mit 40 L Wit ) schwimmt um 0,5°C tiefer als der Regler eingestellt ist -dzt. auf 22,0°C
Also ich bin mehr als zufrieden mit dem Resultat, hätte nicht gedacht dass es so gut läuft. Gekühlt wird mit Zisternenwasser das wieder zurück läuft ( ich habe 75 m³ zur Verfügung :Bigsmile )
Für UG verwende ich einen Gastro-Druchlaufkühler der mit Glykol/Wasser gefüllt ist und so auf -3°C kühlen kann was dann für 6-7°C im ZKG ausreicht und auch gut funktioniert ( zumindest mit dem zentralen Kühlschlauch den ich bis jetzt in Verwendung hatte)
Somit wird jetz auch das 114 L ZKG in der gleichen Weise umgebaut.
Regelverhalten- iSpindel.jpg
lg Herbert :Drink :Drink

Benutzeravatar
heinrich2012
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 267
Registriert: Mittwoch 11. September 2013, 11:46
Wohnort: Fröndenberg

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#12

Beitrag von heinrich2012 » Sonntag 28. Juni 2020, 13:56

Das sieht super aus, habe zwei 140er Birramia und bin auch zufrieden.
Aber der Umbau macht die Dinge ja zum Hammer.

Benutzeravatar
Rumpelstilzchen
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 265
Registriert: Samstag 8. September 2012, 00:15

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#13

Beitrag von Rumpelstilzchen » Sonntag 28. Juni 2020, 22:31

Servus Herbert,

ich hätt wahrscheinlich das Kupferrohr vorher durch zwei Rollen mit geringfügig kleinerem Abstand als dem Außen-Durchmesser des Rohres gezogen.
Oder vom Kupferrohr, an der Seite zum Behälter, einen halben mm abgehobelt.
Ziel: die Kontaktfläche zum Gärbehälter vergrößern.

Grüße,
Lorenz
"Du hältst durch und ich halte durch und nächstes Jahr gehn wir einen saufen!"
Bud Spencer in "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle"

Benutzeravatar
glassart
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1656
Registriert: Mittwoch 1. Juli 2015, 11:50
Wohnort: Gunskirchen OÖ

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#14

Beitrag von glassart » Dienstag 30. Juni 2020, 07:29

Hallo Lorenz,

es funtioniert so gut wie es ist aber eine leichte Flachstelle durch eine O-Rollung wäre eine Möglichkeit nur eben alleine mit 2 Händen ist das alles gar nicht so einfach zu bewerkstelligen :Bigsmile
Eine einseitige Flachstelle durch abfräsen ist schon was für den Sondermaschinenbau - bei 2 ZKG´s fast etwas zu aufwändig :Pulpfiction

lg Herbert

Benutzeravatar
glassart
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1656
Registriert: Mittwoch 1. Juli 2015, 11:50
Wohnort: Gunskirchen OÖ

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#15

Beitrag von glassart » Freitag 10. Juli 2020, 17:02

so und heute musse auch das 114 L ZKG dran glauben und wurde mit Mantelkühlung/Heizung ausgestattet und bekam noch eine Zusatzlage 12 mm Armaflex :Bigsmile
Gerade rechtzeitig fertig geworden dass ich 1 h später das Nelson Summer einfüllen konnte :Pulpfiction
P1100048_Bildgröße ändern.JPG
P1100049_Bildgröße ändern.JPG
lg Herbert :Drink

Benutzeravatar
Innuendo
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 739
Registriert: Freitag 2. März 2018, 09:43
Wohnort: Oberbergischer Kreis

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#16

Beitrag von Innuendo » Donnerstag 13. August 2020, 18:29

Birramia ZKG Modding :Greets
Heute: Kugelhahn raus, Tri clamp Scheibenventil rein
original Kugelhahn
birramia1.jpg
Scheibenventil und Tri Clamp von braubebo
birramia.jpg
birramia.jpg (58.66 KiB) 1454 mal betrachtet

Benutzeravatar
heinrich2012
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 267
Registriert: Mittwoch 11. September 2013, 11:46
Wohnort: Fröndenberg

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#17

Beitrag von heinrich2012 » Donnerstag 13. August 2020, 19:52

Ja das ist ne andere Liga :-)

Benutzeravatar
bierfaristo
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 445
Registriert: Freitag 4. November 2016, 19:44

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#18

Beitrag von bierfaristo » Donnerstag 13. August 2020, 21:10

@Herbert: Coole Sache.👍
Aber hast du keine Angst, dass das nicht anfängt unter der Isolierung zu gammeln?
Fühle mich oft unverstanden, bin vermutlich ein Genie.

Benutzeravatar
DrG
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 87
Registriert: Dienstag 26. Januar 2016, 20:49

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#19

Beitrag von DrG » Freitag 14. August 2020, 00:07

Das Armaflex ist nicht diffusionsoffen. Anscheinend ist das selbstklebend verklebt aufgebracht und wenn das halbwegs ordentlich gemacht wurde, was soll da gammeln. Dafür braucht es ja mindestens Feuchtigkeit und etwa Nahrhaftes (Kupfer, V2A, und Kautschukpolymere erscheinen da auch erstmal unkritisch).
Bei mir gammelt da auch nichts - habe aber die letzten drei Jahre auch noch nicht unter die Isolation geschaut.
Doof ist natürlich, wenn da Würze hinter läuft, dann hat man tatsächlich ein Problem, zumindest an den Stößen...
Die Erfahrung wird es zeigen 😉

Gruß,
Gero

Benutzeravatar
glassart
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1656
Registriert: Mittwoch 1. Juli 2015, 11:50
Wohnort: Gunskirchen OÖ

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#20

Beitrag von glassart » Freitag 14. August 2020, 09:06

bierfaristo hat geschrieben:
Donnerstag 13. August 2020, 21:10
@Herbert: Coole Sache.👍
Aber hast du keine Angst, dass das nicht anfängt unter der Isolierung zu gammeln?
Nein da gammelt nichts - der Klebstoff ist so dermaßen gut bei Armaflex dass beim Versuch der Entfernung einer Isolierung nur der Isolierstoff herunter geht, die Klebefolie bleibt und muss mühsam entfernt werden :Pulpfiction

Ich habe ja auch meine Kessel damit isoliert wo natürlich gelegentlich mit Würze herumgekleckert wird > das lässt sich problemlos abwischen und gammelt nicht da wie schon erwähnt geschlossenporig.

Es wird aber nich nächster Zukunft noch ein Metallmantel eher als Schutz herum kommen :Bigsmile

lg Herbert

Nachtrag > die Kühlung funktioniert perfekt, vorausgesetzt man hat in den Nasskühler genug Wasser/Glykol eingefüllt :Ahh
Ich dachte mir schon beim ersten Test mit einem Copper Lager im Tank > etwas mühsam und langsam komme ich auf die 11°C :Pulpfiction
Am nächsten Tag stieg dann sogar die Temperatur auf 12,5°C was ich zuerst auf die Hefeaktivität geschoben habe :thumbdown
Ein Kontrollblick in den Kühler hat mir dann gezeigt wo der Fehler lag -der Tank war halbvoll und somit nahezu keine Kühlleistung vorhanden.
Naja, ich denke, das wird mir so schnell nicht mehr passieren :Ahh

Benutzeravatar
Malzwein
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2823
Registriert: Mittwoch 12. September 2012, 09:39

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#21

Beitrag von Malzwein » Freitag 14. August 2020, 10:32

"da gammelt nix" finde ich sehr optimistisch bei einer händisch angebrachten Isolierung mit soviel Stoßkannten. Flüssigkeit sucht sich auch den kleinsten Weg. Wie groß ein Risiko ist, ist eine andere Frage.
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut!

Benutzeravatar
glassart
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1656
Registriert: Mittwoch 1. Juli 2015, 11:50
Wohnort: Gunskirchen OÖ

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#22

Beitrag von glassart » Freitag 14. August 2020, 11:29

da ich grundsätzlich sehr sauber arbeite und das ZKG außen nicht mit Würze besprühe sondern mit der CIP-Kugel in den Tank bringe werden mich persönlich diese Stöße nicht recht belasten.
Aber das muss ja jeder für sich selbst entscheiden -ich möchte auch nicht ganz genau die "Überziehisolierungen" von professionellen Herstellern wie wir sie alle kennen im Detail untersuchen, sehen wie es da darunter so aussieht :Greets

Also wie gesagt > meine Lösung und jeder kann selbst entscheiden ob er es so machen möchte oder nicht > ich bin damit sehr zufrieden :Smile

lg Herbert :Drink

Benutzeravatar
Innuendo
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 739
Registriert: Freitag 2. März 2018, 09:43
Wohnort: Oberbergischer Kreis

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#23

Beitrag von Innuendo » Freitag 14. August 2020, 11:32

"Normalerweise" sollte beim Fermenter die Würze drinnen sein und nicht draußen. Der Birramia hat zwei Ventile für den Zu- und Ablauf. Man muss schon sehr ungeschickt vorgehen, um die Würze zwischen Dämmung und Fermenter umzuleiten. Passieren kann natürlich viel ;-)
Wichtig ist, dass der Fermenter drinnen sauber ist und hier ist beim Birramia die Gefahr wegen rauher Schweißnähte viel größer, als eine Kontamination von durch einen Schuss fehlgeleiteter Würze.

Benutzeravatar
glassart
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1656
Registriert: Mittwoch 1. Juli 2015, 11:50
Wohnort: Gunskirchen OÖ

Re: Frage zum ZKG von Birramia

#24

Beitrag von glassart » Freitag 14. August 2020, 11:39

:thumbsup sehe ich auch so!

Da ich schon seit Jahren das ganze System innen nach der Reinigung mit Enzybrew mit Dampf behandle fühle ich mich ausreichend abgesichert gegen ungewünschte Organismen ( hatte zumindest bis jetzt sehr gute Resultate)
Auch die ganzen Schläuche/Pumpe/Gegenstromkühler werden so behandelt.

Bei meinen beiden ZKG´s sind die Schweißnähte wirklich okay aber offensichtlich gibt es da auch andere Qualitäten :Grübel

lg Herbert :Drink

Antworten