Induktion oder Einkochautomat

Alles zur Nutzung und Herstellung von Utensilien (Töpfe, Braupfannen, Heizgeräte etc.), die für das Brauen nützlich sind.
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Benediktiner
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Induktion oder Einkochautomat

#1

Beitrag von Benediktiner » Donnerstag 11. Februar 2021, 23:28

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und möchte auch gerne in die Welt des Brauens einsteigen.
Jetzt bin ich aktuell auf der Suche nach dem passenden Equipment.
Ich stehe jetzt schon vor der ersten Frage und konnte noch keine passende Antwort finden.

Und zwar weiß ich nicht, ob ich mir einen 27l Einkochautomat kaufen soll, oder einen Brautopf für Induktion.
Also ich will mir kein Induktionskochfeld kaufen, sondern unseren Induktionsherd benutzen.
Wir haben in der Küche ein 4er Induktionskochfeld von Bauknecht und das würde ich dann dafür benutzen.

Was haltet ihr davon? Macht das jemand genauso oder hat damit Erfahrungen?

Wäre super wenn ihr mir ein paar Tipps geben könntet. Danke schon mal 😊

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afri
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Re: Induktion oder Einkochautomat

#2

Beitrag von afri » Donnerstag 11. Februar 2021, 23:41

Wenn du in der Küche mit den üblicherweise 2kW der Herdplatte klar kommst, spricht vieles für einen Kochtopf, statt einem Einkocher. WAF geklärt?
Viele brauchen jedoch ein bisschen mehr Danpf und so kommt die Hendi mit 3,5kW ins Spiel.
Ich habe jahrelang parallel gekocht (Einkocher und nebenbei auf konventioneller Kochmulde), bis ich es leid war und gänzlich auf Induktionstopf im Keller umstieg (mit Hendi).
Was hast du vor, informiere uns besser und wir geben mehr oder weniger passende Antworten.
Achim
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Re: Induktion oder Einkochautomat

#3

Beitrag von Benediktiner » Donnerstag 11. Februar 2021, 23:49

Von der Menge her hätte ich an einem 35l Topf oder ähnliches gedacht. Mein Ziel ist es pro Brauvorgang ca 3 Kästen Bier zu haben, soll sich ja auch lohnen 😁

Brauen möchte ich hauptsächlich Lager/Kellerbier/Rauchbier.

Ich habe jetzt schon öfters gelesen, dass Einkochautomaten länger brauchen als Induktion, aber wenn ich einen mit 2000 Watt habe dann kommt es zeitlich gesehen doch aufs selbe raus oder?

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Re: Induktion oder Einkochautomat

#4

Beitrag von Brandergartenbier » Freitag 12. Februar 2021, 06:29

Mein Einkocher hat nur 1800 W, ist voll isoliert und damit Maische und Koche ich auch bei 0 Grad draußen im Gartenhaus. Induktions ist sicherlich die schönere Sache, man kann ja auch noch nen Heißstab beim Kochen nutzen.
Gruß Florian
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Auch Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit Malz und Hopfen!

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Re: Induktion oder Einkochautomat

#5

Beitrag von Braufex » Freitag 12. Februar 2021, 06:58

Benediktiner hat geschrieben:
Donnerstag 11. Februar 2021, 23:49
Von der Menge her hätte ich an einem 35l Topf oder ähnliches gedacht. Mein Ziel ist es pro Brauvorgang ca 3 Kästen Bier zu haben, soll sich ja auch lohnen 😁
Wenn Du 30 Liter abfüllen möchtest, sind 35 Liter etwas knapp, außer Du braust stärker ein und verdünnst danach (High Gravity).
38l (10 Gal) wären da passender, ist aber auch schon knapp, wenn ich das mit meinen Erfahrungswerten für die verschiedenen Verluste vergleiche:
- 35 Liter vor dem Kochen; ein bisserl Luft soll nach oben schon sein beim Kochen ...
- 31,5 Liter nach dem Kochen (3,5 l Verdampfung, ca. 10%)
- 30 - 30,5 Liter nach dem Ausschlagen (1 - 1,5 Liter Hopfen, Heiß- und Kalttrub)
- 29 Liter nach dem Abfüllen (1 Liter Hefe / Geläger)

Wenn Du natürlich etwas stärker einbraust und nach dem Kochen mit Wasser verdünnst, kommst Du mit dem 38er gut auf Deine 30 Liter in den Flaschen

Das ganze mit einem Induktionsfeld mit 3000/3500 Watt, da hast Du genügend Leistungsreserven.

Gruß Erwin

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Re: Induktion oder Einkochautomat

#6

Beitrag von HubertBräu » Freitag 12. Februar 2021, 07:42

Sehr gut zusammengefasst Erwin :thumbup

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Re: Induktion oder Einkochautomat

#7

Beitrag von KCSteevo » Freitag 12. Februar 2021, 08:04

Welche Gärfassgröse würdet ihr denn bei 30 Liter Ausschlag empfehlen? Da ist ein 30 Liter Speidel Plastikfass eher an der Grenze. Höchstens mit überlauf.. gibt's da kostengünstige Vorschläge?
Sind die Hühner flach wie Teller, war der Traktor wieder schneller. Prost!
:Drink

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Re: Induktion oder Einkochautomat

#8

Beitrag von HubertBräu » Freitag 12. Februar 2021, 09:00

Ich braue auch ca. 30 Liter Ausschlag und vergäre in 10Gal (38 Liter) Edelstahl Behältern.

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Re: Induktion oder Einkochautomat

#9

Beitrag von Benediktiner » Freitag 12. Februar 2021, 09:35

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten bisher.
Also wenn es nicht genau 30l sind sondern nur 27 oder was weiß ich, dann ist es auch nicht so schlimm.

Aber grundsätzlich spricht nichts dagegen, wenn ich das mit einem Kochtopf auf meinem normalen Induktionsherd mache?

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Re: Induktion oder Einkochautomat

#10

Beitrag von Bitter » Freitag 12. Februar 2021, 09:42

Vielleicht noch eine kleine Anmerkung. Erkundige dich vorsichtshalber, für welche Last dein Kochfeld ausgelegt ist, denn dein Topf incl. Inhalt wiegt bei einer angestrebten Ausschlagmenge von 30L so etwa 40 KG!

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Re: Induktion oder Einkochautomat

#11

Beitrag von ak59 » Freitag 12. Februar 2021, 10:43

Hi,

ich bin ein Terassenbrauer, drum nur theor.: hast Du an das gedacht was beim Brauen so entsteht - Hitze, Dampf, Gerüche, unbeabsichtigte Sauereien?

Gruß,

Andreas

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Re: Induktion oder Einkochautomat

#12

Beitrag von Braufex » Freitag 12. Februar 2021, 12:49

Du kannst ja mal einen Versuch machen.
Stell Deinen 35/38l-Topf auf Dein Kochfeld, füll ihn mit Wasser bis ca. 3 cm unter den Rand und erhitz das Wasser auf ca 60 - 70 °C.
Du solltest eine Temperaturerhöhung von ca. 1K pro min erreichen.
Dann die Temperatur weiter erhöhen bis zum Kochen.
Lass ca.90 min kochen und sieh nach, wieviel Wasser Du verdampft hast.
Sollten ca. 10% sein, also ca. 3,5 Liter.
Dann siehst Du auch, ob Dein Abzugssystem für diese Wassermenge geeignet ist, oder ob Dir aus dem Abzug und den Verbindungen des Abzug-Kanals dann das Wasser läuft. Oder am Ausgang des Kanals an der Außenwand.
Die Damen des Hauses sind im allgemeinen nicht so begeistert davon, wenn das Wasser hinter dem Hängeschrank rausläuft.
Und Kondenswasser, das aus dem Abzug in die Würze tropft muss auch nicht sein.

Denk dran, das Du auch Dein Nachguss-Wasser erwärmen musst.
Dies beginnt normalerweise schon beim Maischen.

Du kannst auch gleich testen, ob Du unter dem Abzug noch Platz zum rühren hast.

Bei meiner Küche würde das alles nicht funktionieren,
da komm ich mit meinem kleinen BM10 bereits an an die Grenze. Und der verdampft nur ca. 1 Liter pro Stunde.

Wenn Du den Test mit Wasser machst, kannst Du jederzeit abbrechen. Wenn Du erst beim Würezkochen merkst, dass das nicht klappt, ist es nicht mehr so einfach.

Gruß Erwin

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Re: Induktion oder Einkochautomat

#13

Beitrag von ak59 » Freitag 12. Februar 2021, 13:58

... und unterschätze nicht, daß es Spass macht, viel rumzuprobieren. 200L / 30 ~ 7 Sude.

Gruß,

Andreas

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Re: Induktion oder Einkochautomat

#14

Beitrag von Räuber Hopfenstopf » Freitag 12. Februar 2021, 16:56

Ich habe gestern bei den üblichen Verdächtigen ncch einem Topf gesucht (brauche noch einen kleineren für Kochmaischen). Da sind mir Stalgast Töpfe über den Weg gelaufen, die von den Griffen her den Ss Brewtech & Co. ziemlich ähnlich sehen. Wenn man im Bereich 15 - 25 Liter unterwegs sein möchte (also etwas kleiner als die weitverbreitete 10 Gallonen-Klasse), gibt es da ein paar Kandidaten. Ich werde mir einen 25 Liter Topf kaufen (ca. 75 €). Das müsste dann auch mit den 2 kW der Kücheninduktion passen. Relativ preiswert (nicht unbedingt die Eco Serie nehmen, Standard ist ok) und man kann auch mal was anderes drin kochen. Dazu ein 25er Thermoport. Da kann man viel probieren.
Allen wird bekannt gemacht, dass keiner in die Jeetze kackt - denn morgen wird gebraut.
Steht am Bierbrunnen in Salzwedel

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Re: Induktion oder Einkochautomat

#15

Beitrag von Alt-Phex » Freitag 12. Februar 2021, 18:30

Lies dir mal diesen Artikel durch damit du eine Vorstellung davon bekommst wie die Töpfe dimensioniert sein müssen für deine gewünschte Ausschlagmenge.
https://braumagazin.de/article/klassengesellschaft/
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

mylinux
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Re: Induktion oder Einkochautomat

#16

Beitrag von mylinux » Donnerstag 18. Februar 2021, 15:59

Hallo,

ich habe nach Weihnachten mein Allererstes Bier gebraut - das SNPA Klon aus der Rezeptsammlung maischemalzundmehr.de.
Einfachste Mittel - Einkocher 29 l ausgeliehen (erstmal zum testen)... da man diesen nicht bis zum Rand füllen kann, liegt die maximale Kochmenge bei 23-25 Liter.
Der Aufwand ist schon recht hoch, es kamen bie der Abfüllung nur 16 Liter raus. Wobei das Bier brutal Lecker ist, darum werde ich dabei bleiben.

Also hilft nur die Ausstoßmenge pro Brauvorgang zu erhöhen um mit weniger Brauvorgängen die Zielmenge pro Jahr zu erreichen. Das Invest soll aber überschaubar bleiben.

Ich habe mir jetzt einen 60 Liter Einkocher (max Füllhöhe 50 Liter = Kochmenge) gekauft - Regulärer Preis 198 EUR - war zum Bestellzeitpunkt auf 158,- EUR reduziert (inkl. Versand). Vielleicht kann man auch 52 oder 53 Liter kochen ... Die anfängliche Kochmenge in Liter ist das Bottleneck - beim Maischen durch Splittung in Vorlauf und Nachlauf sind die Mengen handhabbar.

Die im Rezept genannte Wassermenge ist ja nicht gleich die Kochmenge, das Malz nimmt Feuchtkeit auf und bindet einen Teil - wäre jetzt Interessant wieviel das ist ... ein Prozentwert "übern Daumen" würde ja schon reichen. Auch bindet der Hopfen Wasser und das was als Dampf verloren geht.
Die oben genannten 10% Verdunstung klingen schlüssig. Sauerreien lasse ich mal außen vor - da diese je nicht beabsichtigt sind :Bigsmile

Wenn hier jemand Erfahrungswerte hat - gerne her damit. Dann kann ich die Rezeptur in der Menge an die Max. Kochkapazität anpassen. Geht auf der oben genannten Rezeptseite oder mit dem Programm "kleiner Brauhelfer" ziemlich gut - (der läuft auch auch Linux - Daumen hoch).

Beste Grüße.
Michael
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1. Sud SNPA-Klon

Was ich noch brauen möchte: Potts Landbier, Münchener Dunkel (ähnlich Paulaner Urdunkel), Irish Stout (ähnlich Guinnes), ein naturtrübes Kräusen Pils, dunkle Weisse (ähnlich Kuchlbauer "Alte liebe")

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Re: Induktion oder Einkochautomat

#17

Beitrag von mylinux » Donnerstag 18. Februar 2021, 16:09

Nachtrag: der Link von Alt-Phex ist genau das was ich gesucht habe:
Alt-Phex hat geschrieben:
Freitag 12. Februar 2021, 18:30
Lies dir mal diesen Artikel durch damit du eine Vorstellung davon bekommst wie die Töpfe dimensioniert sein müssen für deine gewünschte Ausschlagmenge.
https://braumagazin.de/article/klassengesellschaft/
Besten Dank.
LG Michael
--
1. Sud SNPA-Klon

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Re: Induktion oder Einkochautomat

#18

Beitrag von spaddel » Samstag 20. Februar 2021, 12:04

Meine Erfahrung war, dass unser Induktionskochfeld nicht so begeistert war von 90 Minuten Dauerlast auf 2 großen Platten. Gab immer wieder Fehlermeldungen zwischendurch und auch das Bedienfeld hat sich zum Schluss gut erwärmt.... ich fühle mich daher mit dem Einkocher wohler und bin auch flexibler, aber natürlich in der Menge immer fix begrenzt.

Johanson
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Re: Induktion oder Einkochautomat

#19

Beitrag von Johanson » Samstag 20. Februar 2021, 20:59

Hallo Benediktiner,

willkommen im Forum :) Ich habe mich bei meinem Einstieg vor gut einem Jahr für einen Topf auf dem Induktionskochfeld und gegen einen Einkocher entschieden. Ziel war ein Ausstoß von gut 2 Kästen Bier, also etwa 20L pro Sud. Es wurde daher ein 25 Liter Edelstahltopf und kürzlich ist noch ein 38er Thermoport zum Läutern (oder ggf. für einfaches Kombirast Maischen und/oder Vorderwürzebier) hinzugekommen.

Das war dabei mein Ansatz
- Ich will ohnehin in der Küche brauen um mich dafür nicht den halben Tag von der Familie zu verabschieden zu müssen.
- Ohne das getestet zu haben, stellte ich mir einen Topf einfacher zu reinigen vor als einen Einkocher
- Unser Kochfeld bringt im boost-Modus 3200 Watt. Damit heize ich 23 Liter mit ca. 1,5K/min hoch. Dauert gefühlt trotzdem ewig, bis es kocht.

Ich bin bisher mit der Lösung auch sehr zufrieden. Ein paar Einschränkungen gibt es dennoch
- Braufex hat es weiter oben schon erwähnt. Ich muss beim Kochen die Dunstabzugshaube im Blick behalten und immer mal wieder mit einem Lappen Kondenswasser davon aufnehmen, das sonst in den Sud tropfen würde. Ansonsten habe ich beim Kochen das Fenster auf, da zieht genug ab. Der Geruch in der Wohnung stört in unserem Haushalt niemanden.
- Neben dem großen Topf ist natürlich auf dem Herd nicht mehr viel Platz für große Nachgusstöpfe. Ich bereite den Nachguss daher aufgeteilt auf zwei kleine Töpfe zu, die neben dem Dicken noch Platz finden. Nicht ganz optimal, aber auch kein Beinbruch. Nach dem Einsatz werden die schnell abgetrocknet und sind wieder im Schrank verschwunden.
- Im Nachhinein hätte ich gerne doch einen etwas größeren Topf um mehr Puffer zum Überkochen zu haben. Wenn ich es ausreize und auf 21L Ausschlag kommen möchte, habe ich zu Kochbeginn nur 2cm Freibord. Da muss man schon aufpassen. Dann wiederum würde neben einen noch größeren Topf wahrscheinlich kein Nachgusstopf mehr passen. Hier liegt also die Limitierung beim Induktionsfeld in der Küche. Und eventuell tatsächlich auch irgendwann in der Gewichtsbelastung. Zwischen einen noch höheren Topf und die Abzugshaube würde bei mir zudem die Kühlspirale nicht mehr zum Einsetzen durchpassen, was ein Stress :Wink
- Würde ich nicht in der Küche brauen hätte ich trotzdem lieber ein mobiles Induktionsfeld (also Yato/Hendi) + Topf anstatt Einkocher, weil man damit einfach flexibler ist, sollte man in Zukunft mal auf andere Größen umstellen wollen.

Viel Spaß beim Brauen, Gruß
Hendrik

JackFrost
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Re: Induktion oder Einkochautomat

#20

Beitrag von JackFrost » Samstag 20. Februar 2021, 21:12

Johanson hat geschrieben:
Samstag 20. Februar 2021, 20:59
Das war dabei mein Ansatz
- Ich will ohnehin in der Küche brauen um mich dafür nicht den halben Tag von der Familie zu verabschieden zu müssen.
- Ohne das getestet zu haben, stellte ich mir einen Topf einfacher zu reinigen vor als einen Einkocher
- Unser Kochfeld bringt im boost-Modus 3200 Watt. Damit heize ich 23 Liter mit ca. 1,5K/min hoch. Dauert gefühlt trotzdem ewig, bis es kocht.
Mit der IDS2 brauche ich bei 80 % ( ~3 kW ) für 30l von 64 °C auf die Siedetemperatur von ca. 98 °C ca. 36 Minuten.
Der Topf selber ist isoliert, da sonst der Verlust sehr hoch.

Gruß JackFrost
Meine Hardware:
eManometer
IDS2 ohne CBPi
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IDS2 Induktionsplatte

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