Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

Alles zur Nutzung und Herstellung von Utensilien (Töpfe, Braupfannen, Heizgeräte etc.), die für das Brauen nützlich sind.
Zauberglöckchen
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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#51

Beitrag von Zauberglöckchen » Mittwoch 16. Dezember 2015, 19:17

Hallo Dirk,

da ich den Braumeister nicht habe, sehe ich nicht, wieviel Liter Wasser minimum der Braumeister braucht, um z.B. 1 kg Malz einzuweichen. Verstehst Du was ich meine?

Ich möchte einfach auch gerne kleine Mengen brauen, so dass am Ende 4 Liter für das Gärglas entstehen.

LG Suzane
:thumbsup

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Cpt_Dirk
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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#52

Beitrag von Cpt_Dirk » Mittwoch 16. Dezember 2015, 19:37

Die Frage kann ich Dir nicht beantworten. Ich würde Dir empfehlen, Dir mal einen BM10 in einem der einschlägigen Schops für kleines Geld auszuleihen und selber mal probieren.

Dirk

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#53

Beitrag von Firestarter » Mittwoch 16. Dezember 2015, 20:41

Hallo Suzane,

anbei meine Antworten:

Frage 1:
Denke die zielt darauf ab, dass man mit den großen BM's mittels kurzem Malzrohr nur einen 50%
Ansatz machen kann - dies geht so beim BM 10 nicht- was aber auch bei der Ansatzröße keinen Sinn
macht. Nicht zu vergessen ist auch die Leistung der Pumpe (gleich BM 20) die bei halber Menge
sicher den Treber sprudeln läßt. Also immer die volle Menge machen!

Frage 2:
Leider nicht ganz. Aber das schöne am brauen ist das selber ausprobieren. Du kannst bei MaischeMalundMehr
einfach ein Rezept auf 11 (!) Liter rechnen und als Grundlage nehmen - oder 50% von den Speidel 20er Rezepten.
Dann beim nächsten Sud probieren. Es gibt kein Rezept das jedem schmeckt (was auch gut ist :P ).

Frage 3:
Ich finde schon - das ist wie Allrad beim Auto, wer es hatte macht nicht mehr ohne. Nein ohne Spaß, brauchen
nein, aber Du bekommst eine bessere Wallung und musst nur noch 1Liter Wasser nachgießen (ohne 2,5L).
Haube plus Isolierung verkürzen jeden Sud um ca. 30 Minuten und die Temperatur beim Kochen erreicht
so etwa 101,5°C (ohne 100°C). Also in meinen Augen eine klare Kaufempehlung. Über dies ist die Qualität
überragend und das Geld wert!
Der Vorgestellte Deckel bringt keine Verbesserung gegenüber dem normalen Edelstahldeckel von Speidel.

Frage 4:
Ich habe pro Sud aktuell 11,5Liter Bier in Flaschen - also 12 Liter im Gärfass (plus 1L Speise). Ich habe
hierzu die 12L Fässer von Speidel, die auch obegärig nicht überschäumen. Also hol Dir die und gut ist!

Hoffe das hilft

Viele Grüße
Matthias

Zauberglöckchen
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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#54

Beitrag von Zauberglöckchen » Mittwoch 16. Dezember 2015, 21:13

Ich danke Euch Beiden. Wow, ein schnelles Feedback.

Ich dachte mir schon, dass eine komplette Auslastung das Beste ist. Deine Argumentation bezüglich der Haube macht auch Sinn, die Fläche ist größer als bei der Kochblume.

Ich würde mir ein 13 Liter Gärglas zulegen. Mit Kunststoff habe ich Probleme.

@Firestarter dürfte ich denn nochmals auf Dich zukommen, falls noch eine Frage hätte?

@Dirk Lieben Dank für die schnelle Antwort.

LG Suzane
:thumbsup

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#55

Beitrag von Firestarter » Mittwoch 16. Dezember 2015, 21:24

Immer gerne ;-)

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#56

Beitrag von hiasl » Montag 4. Juli 2016, 10:52

Servus BM-10-Gemeinde,
was ist eigentlich das maximale Volumen im BM-10?

SG Hiasl
Gruß
Matthias
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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#57

Beitrag von Firestarter » Montag 4. Juli 2016, 11:17

Servus Hiasl,
wenn Du 12,5L Wasser vorlegst und ca. 3,5 nachgießt, kommst Du auf 14-14,5 Liter Würze. Nach dem Hopfenkochen kann man ca. 13-13,5 L ausschlagen mit ca. 12,5-13°P (Schüttung 2,5-2,6kg). Da ich etwa 1200ml als Speise entnehme, geht das gerade noch ins kleine Gärfass- sonst musst Du das 20er nehmen. Fertiges Bier ist etwa 11,5 - 12L.

Hoffe das hilft

Gruß vom Namensvetter
Matthias

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#58

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 4. Juli 2016, 11:23

HI,
nur mal interessehalber, für die langfristige Planung ...
Kann man mit der Malzrohrtechnik auch Rezepte brauen, bei denen Spezialmalze erst zur 2. Rast hinzugegeben werden, oder kommt einem der ganze "Schmadder" beim Öffnen des oberen Lochbleches entgegen? Kann der Braumeister darauf programmiert werden, nach der Maltoserast auf das Zugeben weiterer Malze zu warten?
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#59

Beitrag von torbig » Montag 4. Juli 2016, 11:36

Mal was anderes: seit wann wird der BM10 für 999,00 Euro angeboten?
Laut Shop bei Speidel

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#60

Beitrag von Dyrdlingur » Montag 4. Juli 2016, 11:37

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:HI,
nur mal interessehalber, für die langfristige Planung ...
Kann man mit der Malzrohrtechnik auch Rezepte brauen, bei denen Spezialmalze erst zur 2. Rast hinzugegeben werden, oder kommt einem der ganze "Schmadder" beim Öffnen des oberen Lochbleches entgegen? Kann der Braumeister darauf programmiert werden, nach der Maltoserast auf das Zugeben weiterer Malze zu warten?
Hallo Jens,

Spezialmalze erst später zu geben geht. Hierzu ist der Maischvorgang (bzw. die Pumpe) manuell zu unterbrechen. Dadurch kommt dann nichts beim Öffnen des oberen Lochbleches entgegen. Eine Programmierung "Warten auf weitere Zutaten" gibt es beim Maischen nicht.

VG Klaus.

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#61

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 4. Juli 2016, 11:38

Danke Klaus
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Viele Grüße
Jens

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#62

Beitrag von hiasl » Montag 4. Juli 2016, 13:10

Firestarter hat geschrieben:Servus Hiasl,
wenn Du 12,5L Wasser vorlegst und ca. 3,5 nachgießt, kommst Du auf 14-14,5 Liter Würze. Nach dem Hopfenkochen kann man ca. 13-13,5 L ausschlagen mit ca. 12,5-13°P (Schüttung 2,5-2,6kg). Da ich etwa 1200ml als Speise entnehme, geht das gerade noch ins kleine Gärfass- sonst musst Du das 20er nehmen. Fertiges Bier ist etwa 11,5 - 12L.
Danke schon mal für die Auskunft.
Ich habe mich in der Schnelle leider undeutlich ausgedrückt. Ich habe vor, ausschließlich ohne Nachgüsse zu arbeiten, so lange die max. Malzmenge den Extrakt her gibt. Das heißt also konkret: Mich interessiert das maximale Maischevolumen, mit dem ich starten kann. Der bisherigen Ausführung entnehme ich, dass ich wohl bis zu 15 Liter reinpacken kann? Fertiges Bier muss eigentlich nun 9 Liter sein, denn ich verwende die kleinen NC-Kegs.
Gruß
Matthias
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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#63

Beitrag von Firestarter » Montag 4. Juli 2016, 17:56

Ne leider kannst Du keine 14 oder 15 Liter reinpacken, denn dafür ist das Malzrohr zu kurz. Die Füllung hängt auch von der Schüttung ab. Ich kann etwa 12,8 - bis max 13L vorlegen bei einer Schüttung von 2,5 kg mit 2/3 PiMa, da diese viel Volumen hat. Bei der Konstellation ist der Rand vom Malzrohr noch etwa 1cm über der Würze und der Prozess funktioniert. Somit hast Du max. 10L fertiges Bier. Erst durch den Nachguss erreiche ich 12L.

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#64

Beitrag von hiasl » Dienstag 5. Juli 2016, 06:14

Ah, jetzt. Verstanden. Vielen Dank!
Das passt schon, ich habe vor, nur kleine Versuchssude à 9 L damit zu machen.
Zuletzt geändert von hiasl am Donnerstag 7. Juli 2016, 15:42, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Matthias
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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#65

Beitrag von ggansde » Dienstag 5. Juli 2016, 07:00

Moin,
schaut bitte mal auf die Rezeptseite von Speidel. Dort gibt es ein Rezept für einen Eichenbock mit 17 °P StW.. Das dürfte die Kapazitätsgrenze an Schüttung darstellen.
VG, Markus
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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#66

Beitrag von bierchen » Donnerstag 7. Juli 2016, 10:58

Moin moin,
ich verfolge das hier auch schon eine Weile und habe mich jetzt auch für den 10er entschieden. Der Preisunterschied zum BM20 ist jetzt ja doch merklich. Von daher danke schon mal von meiner Seite für die hier geschriebenen Erfahrungen.
Ausschlaggebend für die Kaufentscheidung (neben dem Preis :-) ) war bei mir die Handlichkeit - und die Hoffnung, damit doch deutlich häufiger zum Brauen zu kommen, als mit den handgerührten Einkochtöpfen bisher.
Wenn ich ihn dann bekommen habe und auch Erfahrungen damit gemacht habe, werde ich auch berichten.
Viele Grüße
Tom
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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#67

Beitrag von Firestarter » Donnerstag 7. Juli 2016, 11:24

Hallo Tom,

da Du ja schon einen Einkocher hast, kannst Du auch bei Bedarf einen Doppelsud machen. Kostet 2h mehr - gibt aber die doppelte Menge Bier.

Viel Spaß mit dem 10er!!!

Gruß Matthias

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#68

Beitrag von DeRaMaTeUr » Sonntag 24. Juli 2016, 18:39

Hallo zusammen,

Hat mir jemand ne Info wo man evtl. mal einen Braumeister ausleihen kann. War hier schon ein paar mal im Gespräch das sowas möglich sein sollte.

Grüße

inem
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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#69

Beitrag von inem » Sonntag 24. Juli 2016, 19:58

Schnapsbrenner und hobbybrauerversand soweit ich mich erinnern kann.

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#70

Beitrag von BierBauer » Sonntag 24. Juli 2016, 21:12

Oder frag hier im Forum, der nächste BM zum Ansehen ist in der Regel nicht weit.
Viele Grüße,
Stefan

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#71

Beitrag von Stoppel » Sonntag 24. Juli 2016, 21:32

Ha, und jetzt möchte ich mich auch mal zu Wort melden .
Ich glaube da haben schon einige darauf gewartet.

Seit Dezember 2015 Braue ich mit einem BM 10.
Zubehör: Brüdenhaube und Distanzrohr, weiters habe ich versucht ein Rührwerk einzubauen.
Das Rührwerk hat so gut funktioniert, dass sich das Malz im Malzrohr aufgelöst hat und richtig dickflüssig oben durch das gitter gekommen ist.

Nun zur Sache.
Ich liebe meinen BM10, wenn ich mich Anfangs auch geärgert habe, Verstopfung im Malzröhr, das ist aber auch das Einzige.
Der BM ist wenn du ihn immer sauber reinigst immer top.
Das Gerät ist ausgereift und hält was Speidel verspricht. Ich habe auch gerne verschiedene Biere im Moment 7 Sorten, die Menge passt, ich will ja nicht für andere brauen.
Ich habe mir ein kleines Braukammerl eingerichtet 1,5 x 1,5 Meter, das get mit dem BM perfekt.
Mein Rat, wenn du dir einen BM zulegst, gönn dir auch gleich eine Brüdenbaube, du wirst es nicht bereuen.
Und noch einen guten Rat, da werden sich jetzt einige freuen,schrote am Amfang das Malz grober und taste dich bezüglich feiner schroten heran.
Und noch Etwas, die Steuerung für den BM ist genial, du kannst mehrere Rezepte eingeben und kanns diese speichern.
Als Waage verwende ich eine Goldwaage für ca. 20,- Euronen.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
Dateianhänge
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Wasser wird wertvoller als Salz, versetzt man es mit Hopfen und Malz ! :thumbsup
Schöne Grüße !

Geri (STOPPEL)!

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#72

Beitrag von Enfield » Montag 25. Juli 2016, 08:01

Was erreicht ihr eigentlich so für Sudhausausbeuten mit dem BM10? Die sollen ja beim Speidel nicht so hoch sein, oder?

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#73

Beitrag von Stoppel » Montag 25. Juli 2016, 08:44

10 Lt. minimum mit 12.5 Plato mit dem Rührwerk waren es sogar 12 Lt., aber wie geschrieben, durch den Schmodder sehr verunreinigt.

Geri
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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#74

Beitrag von Enfield » Montag 25. Juli 2016, 09:28

Danke! Aber ich meinte, wie "effektiv" das Maischeverfahren beim BM10 ist, also nicht wieviel Liter Ausschlagwürze ich erhalte sondern wie hoch die Sudhausausbeute in % ist :Smile
Also wieviel Malz füllst Du für 10 Liter bei 12,5° Plato ein?

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#75

Beitrag von Stoppel » Montag 25. Juli 2016, 09:47

Sorry, hab ich falsch verstanden.
2,4 Kg Malz für 10 Lt Würze nach Hopfenkochen, also ich fülle 10-10,5 Lt fertige Würze in den Gärbehälter..
Geri
Wasser wird wertvoller als Salz, versetzt man es mit Hopfen und Malz ! :thumbsup
Schöne Grüße !

Geri (STOPPEL)!

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#76

Beitrag von Firestarter » Montag 25. Juli 2016, 13:03

13 Liter Ausschlag (inkl. 1,15 L Speise) mit 12-13° Plato. 2,54 kg Malz. Hier sind 75% PiMa dabei. Sudausbeute ca. 65-68%. Fertiges Bier etwa 11,5-12L aber immer min. 11,5L. Das ganze ohne(!) Eingriffe!

Gruß Matthias

M79576
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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#77

Beitrag von M79576 » Dienstag 26. Juli 2016, 20:28

Hallo Matthias,

das ist eine stolze Ausbeute bei 13 Grad Plato. Da bekommst einen guten Liter mehr raus als ich. Machst Du einen Whirlpool? Ich lasse doch immer recht viel Schmodder im BM, habe mal den Trub separat abgezogen Nach einigen Stunden setzt sich noch mal ein halber Liter ab.


Kannst Du mal ein Bild Deines Schrotes zeigen?

Gruß,

Michael K.

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#78

Beitrag von Enfield » Mittwoch 27. Juli 2016, 09:25

Das würde mich auch interessieren, wie du so eine Ausbeute erreichst!

Ich habe jetzt den 2. Sud mit dem BM10 gebraut und meine Ausbeute lag bei ca. 55 %.
Geschrotet wird mit der Mattmill Classic, das Malzrohr habe ich alle 15 min um 90° gedreht wg. besserem Durchspühlen. Hat aber scheinbar nicht viel gebracht. Die Nachgüsse über dem Malzrohr laufen auch extrem schnell durch, vielleicht liegts daran?
Beim Whirlpool verliere ich auch immer einen guten Liter, wie Michael schreibt.

Es ist ja nicht so, dass es bei unserem Hobby auf die paar Gramm Malz ankommt, aber dafür bin ich zu ehrgeizig, als so eine miese Ausbeute zu akzeptieren ;-)

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#79

Beitrag von Firestarter » Mittwoch 27. Juli 2016, 11:21

Hallo Michael,

ich habe den 10er seit März 2015 und bis jetzt etwa 70 Sude verarbeitet. Anfangs war die Ausbeute auch nicht so gut und
ich habe auch alles versucht um das zu verbessern (anhalten und rühren etc.). Bei vielen versuchen hat sich für mich das
beste System wie folgt ergeben, ohne das ich irgendwelche Eingriffe mache und ohne Distanzrohr:

1. der BM muss absolut gerade stehen - Wasserwaage auf den Rand legen zum prüfen (beide Achsen)
2. Schrot muss sehr grob sein - Arbeite hier mit einer Corona (siehe Bild)
3. Ich lege immer 12,5 Liter Wasser vor und mache 3,5 Liter Nachguss- das ergibt 14-14,5 L Würze mit 11,0°-12°P
4. Lasse ich diese auf 13L -13,5L einkochen um auf beine 12°-13°P zu kommen
5. Ja ich mache einen Whirlpool - mache diesen direkt nach dem Kochen und lasse 1 min kreisen.
6. dann kommt die Kühlspirale mittig(!) in den BM und wird dort gerade gehalten (das verkürzt die Kühlzeit und erhält den Trubkegel)
7. Nach dem Kühlen (ich lasse bei 25°C ab) lasse ich durch ein Edelstahlsieb langsam ablaufen. Vorab entnehme ich 1150ml Speise
8. Wenn der Füllstand die oberste Heizspirale erreicht, kippe ich den BM hinten mit einem Klotz um etwa 3cm.
9. Lasse bis auf den Trubkegel und ein wenig würze alles ab und komme auf etwa 13L Ausschlag.
10. das ist alles :Smile

Wichtig ist, das dies das Maximum der Befüllung vom BM 10 entspricht, da beim Läutern der Füllstand extrem hoch wird-
da muss man aufpassen! Der 20er hat da deutlich mehr Reserven. Wie gesagt der BM läuft wie oben beschrieben ohne Eingriffe
oder technische Änderungen.

Hier mein Schrotbild:

Bild

Hoffe das war hilfreich!

Gruß
Matthias

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#80

Beitrag von M79576 » Mittwoch 27. Juli 2016, 18:38

Besten Dank Matthias für die ausführliche Auskunft!

Eine Fragen habe ich noch zu der Rastdauer der Maltoserast/en. Ich bin unterwegs und kann meine Rezepte nicht einsehen, aber ich denke ich die Rasten dauern bei mir etwa 40 Minuten plus 20-30 Minuten Verzuckerungssrast bei 72 Grad. Verwendest Du deutlich längere Rastzeiten? Wenn ich mal während der Maltoserast umrühre wird eine deutlich trübere Würze ausgewaschen, was heisst, dass die Extraktion der Stärke nicht vollständig ist.

Mein Schrotbild sieht sehr ähnlich aus, daran wird es nicht liegen.

Gruss, Michael K.

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#81

Beitrag von Firestarter » Mittwoch 27. Juli 2016, 18:47

Hallo Michael,

das kommt immer auf das Bier an. Normal mach ich die letzte Rast ca. 10 min. länger als im Rezept vorgesehen. Das mit der Trübung beim rühren kommt eher vom aufwirbeln der in den Spelzen hängenden Feinpartikel. Durch die Temperatur und Flüssigkeistsstrom werden alle Zucker ausgewaschen.

Ich habe zwischenzeitlich nur noch eigene Rezepte und Mengen für den 10er, die alle angepasst wurden.

Nach dem Bau meiner kleinen Brauerei (wird noch vorgestellt)habe ich den ersten linearen Test auf dem 20er parallel zum 10er gemacht. Bericht kommt.

VG Matthias

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#82

Beitrag von Enfield » Donnerstag 28. Juli 2016, 00:28

Danke für die ausführliche Antwort! Mein Schrotbild sieht auch ähnlich aus, da wird ich mit dem BM10 wohl noch etwas experimentiert müssen.

Darf ich noch fragen, wie du z.b. ein Ipa mit 15 Grad Plato braust? Mehr malz geht ja in das Rohr nicht rein, weniger Wasser ist auch nicht möglich. Länger kochen ist auch schlecht.
Hier wäre ich Dir für ein paar Tipps sehr dankbar, bin nämlich total planlos - und als nächstes steht ein Ipa am Plan... ;-)

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#83

Beitrag von Firestarter » Donnerstag 28. Juli 2016, 09:01

Naja ich selber mag IPA nicht so gerne, und über 13°P hab ich bisher nicht benötigt ;-)

Du hast recht, die Limitierung ist vorgegeben. So wie bei allen anderen Braugerätschaften, muss die Würze dicker werden (was auch einen geringeren Ausschlag bedeutet). Hierzu würde ich ähnlich vorgehen, aber mit offenem Deckel kochen und kein Wasser nachgießen. So müsste man schon auf 14°-15°P kommen, da doppelt so viel verdampft wie mit der Haube bei mir.
Wenn Du noch stärker brauen willst, dann musst Du mit der Würze nochmal einen 2. Brauvorgang starten. So dürftest Du auf über 20°P kommen, aber halt 2-3h längere Brauzeit.

....einfach mal versuchen - wenn das IPA dann nur 14°P hat ist es trotzdem lecker :-)

Gruß
Matthias

racemase
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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#84

Beitrag von racemase » Montag 15. August 2016, 17:29

Hallo Matthias,

vielen Dank für deine vielen wertvollen Tipps zum Braumeister 10 L; ich bin noch blutiger Anfänger und habe erst einen Sud mit meinem gebraut. Ich hätte nicht gleich mit einem Pale Ale beginnen sollen - die Ausbeute war miserabel. Mal gucken, ob's wenigstens schmecken wird :Wink

Ich hätte noch ein, zwei Fragen - vor allem zum Hopfenseihen
Firestarter hat geschrieben:[...]
5. Ja ich mache einen Whirlpool - mache diesen direkt nach dem Kochen und lasse 1 min kreisen.
6. dann kommt die Kühlspirale mittig(!) in den BM und wird dort gerade gehalten (das verkürzt die Kühlzeit und erhält den Trubkegel)
7. Nach dem Kühlen (ich lasse bei 25°C ab) lasse ich durch ein Edelstahlsieb langsam ablaufen. Vorab entnehme ich 1150ml Speise
Bedeutet dies, dass du eine Minute umrührst, oder kurz kräftig rührst und dann nach einer Minute die Kühlspirale einstellst?
Und warum entnimmst du die Speise, bevor du durch das Sieb seihst? (Weil es praktikabler ist und Anfangs die Würze eh klar ist?)
Firestarter hat geschrieben: 8. Wenn der Füllstand die oberste Heizspirale erreicht, kippe ich den BM hinten mit einem Klotz um etwa 3cm.
9. Lasse bis auf den Trubkegel und ein wenig würze alles ab und komme auf etwa 13L Ausschlag.
[...]
Bei mir war ein ganz beachtliches Volumen trüber Würze zum Schluss im BM - hat fast noch die Heizspirale erreicht. Wenn ich länger gewartet hätte, wäre der Trub noch stärker sedimentiert?
Und warum nimmst du statt eines Edelstahlsiebs nicht einen dieser Nylon 200 µm Filter?

Danke!

Viele Grüße

Marco

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#85

Beitrag von Firestarter » Montag 15. August 2016, 23:27

Hallo Marco,

aber gerne doch :Smile denke es ist wichtig, wenn man die eigenen Eindrücke weitergibt. Ich selber
habe mitlerweile auch noch zusätzlich eine BM20, der mich ebenfalls begeistert.

Dein Bier wird mit Sicherheit schmecken also keine Bange - aber lass dem Bier Zeit! (ja ich weiß das
ist gar nicht so einfach :redhead ) :Drink

Zu Deinen Fragen:

1. Ich rühre sehr kräftig um, bis die ganze Würze in der Mitte eine Art Kegel bildet und schnell dreht.
das lasse ich so für 1-2 Minuten. In dieser Zeit setzen sich bereits die Partikel ab. Eine längere Wartezeit
hat bisher keine großen Vorteile gebracht (kann man aber machen, wenn es 100%ig werden soll).
Dann stelle ich den Kühler rein bei ca. 97,5°C und lasse den so lange ohne Kühlwasser drin, bis das
Thermometer etwa 95°C anzeigt. Das sind in etwa 3-5 Minuten. Ich habe mir für den Kühler eine kleine
Halterung gebaut, damit dieser genau in der Mitte vom Kessel ist und den Trubkegel nicht zerstört.
Durch die mittige Position, geht auch die Kühlung schneller.

Ich ziehe auch die Speise durch den Filter - sorry, habe ich etwas umständlich beschrieben.

2. Durch die Kühlzeit hat man eine recht gute Sedimentation. Das langsame (wirklich langsame) Ablassen
erhält diese. Zum Ende habe ich einen sehr Kompakten "Brei" am boden, der deutlich unter der Heizspirale
liegt.

Ich benutze das Edelstahlsieb umgröbere Partikel, die sich doch vom Sediment lösen aufzufangen. Ich habe
mich für Edelstahl entschieden, weil es sehr gut zu reinigen ist und eigentlich ewig hält. Es ist also keine
Filtration, sondern eher eine Partikelminimierung.

Viele Grüße
Mathias

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#86

Beitrag von racemase » Dienstag 16. August 2016, 10:48

Firestarter hat geschrieben:Hallo Marco,

aber gerne doch :Smile denke es ist wichtig, wenn man die eigenen Eindrücke weitergibt. Ich selber
habe mitlerweile auch noch zusätzlich eine BM20, der mich ebenfalls begeistert.[...]
Hallo Matthias,

erneut vielen Dank! Deine Postings/Antworten helfen mir sehr.

Viele Grüße

Marco

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#87

Beitrag von M79576 » Sonntag 21. August 2016, 18:49

Hallo,

2 Tipps zur Speidel Brüdenhaube.

1.) Läutern: Malzrohr ausheben, auf umgedrehte Brüdenhaube stellen. Geht bei dem BM 10 noch ganz gut alleine, helfende Hand ist aber auch recht. Nachguss kann dann erfolgen, ohne das das Malzrohr in der Würze hängt. Während der Nachguss durch und der Treber trockenläuft, kann man bereits das Hopfenkochen starten. Heiss und klebrig. Nachahmung auf eigene Gefahr!

2.) Ausschlagen der Würze ins Speidelfass: Ich habe bisher immer zuviel Würze aufgrund des Trubs im BM zurückgelassen. Whirlpool funktioniert ja eher so na ja im BM 10. Wenn man dann den BM ankippt, rutscht der Trub dennoch zum Hahn. Lösung:aus Insektengaze 4 kreisförmige Ausschnitte für das Malzrohr schneiden
Brüdenhaube umgedreht ins Gärfass gesteckt. Daraus das Malzrohr gestellt . In das Malzrohr das erste Lochblech (Rohr nach unten), darauf die 4 Lagen Insektengaze, dann das zweite Lochblech Rohr nach oben. Darüber noch ein Teesieb.
Fazit: Würze läuft gut durch, Schmodder wird sehr gut zurückgehalten. Whirlpool is damit unnötig. Falls Die Würze zu langsam abläuft, Malzrohr mal anheben.
Die Insektengaze lässt sich leicht ausspülen. Bei den feinen Monofilamentfilter soll dass ja nicht unproblematisch sein.

Gruss,

Michael K.
Dateianhänge
IMG_0660.JPG
Blick ins Malzrohr mit dem Trub, der Knubbel ist das mit Schmodder bedeckte Teesieb. Kann man vielleicht auch weglassen, bremst die Geschwindigkeit der Würze aber etwas ab

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#88

Beitrag von Neubrauer » Sonntag 22. Januar 2017, 09:32

Stoppel hat geschrieben: Mein Rat, wenn du dir einen BM zulegst, gönn dir auch gleich eine Brüdenbaube, du wirst es nicht bereuen.
Brüdenbaube? Was ist das?

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#89

Beitrag von Miicha » Sonntag 22. Januar 2017, 10:37

Das ist eine Brüdenhaube

https://shop.speidels-braumeister.de/de ... r-10-liter

LG Micha.
Präzision ist genau genommen völlig daneben.

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#90

Beitrag von Neubrauer » Sonntag 22. Januar 2017, 11:23

Miicha hat geschrieben:Das ist eine Brüdenhaube
https://shop.speidels-braumeister.de/de ... r-10-liter
Ach so, danke. Eigentlich wundert es mich immer, was Braumeister-Besitzer (ich habe keinen) mit dem Dampf machen. Ich koche jetzt mit einem 10l-Topf am Küchenherd, wo praktischerweise die übliche Dampfabzugshaube das Problem löst. Aber sagen wir, dass ich eines Tages einen BM10 zulege. Dann soll man wohl extra die Haube kaufen - aber Dampf hat man doch immer noch. Wohin damit? Auf den Herd, unter die Abzugshaube, passt der BM nicht.
Zuletzt geändert von Neubrauer am Sonntag 22. Januar 2017, 19:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#91

Beitrag von Mödels » Sonntag 22. Januar 2017, 11:37

Hallo

wenn vorhanden, im Garten oder in der Garage. Ein Kleines Plätzchen wird sich da schon finden.

Gruß Christian

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#92

Beitrag von Firestarter » Sonntag 22. Januar 2017, 12:58

Hallo Neubauer,

der 10er passt unter die Abzugshaube der Küche. Der Dampf hält sich in Grenzen mit der Büdenhaube und
liegt bei ca. 1-1,5 Liter in 80 Minuten. Habe auch versuchsweise einfach am offene Fenster gebraut - das geht
mit dem 10er problemlos! Brauchst nicht nach draußen :Wink

Da ich nach 70 Süden mit dem 10er in der Küche eine Brauerei in den Keller gebaut habe und 2 BM'S (10 und 20)
sowie Einkochen für Doppelsude gleichzeitig nutze, habe ich einen Industrielüfter eingebaut.

Bei Fragen zum 10 er oder 20er einfach melden......

Viele Grüße
Matthias

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#93

Beitrag von Neubrauer » Sonntag 22. Januar 2017, 19:21

Firestarter hat geschrieben:der 10er passt unter die Abzugshaube der Küche. Der Dampf hält sich in Grenzen mit der Büdenhaube und
liegt bei ca. 1-1,5 Liter in 80 Minuten. Habe auch versuchsweise einfach am offene Fenster gebraut - das geht
mit dem 10er problemlos! Brauchst nicht nach draußen :Wink
Danke, aber... Laut Speidel ist die Höhe des BM10 48cm. Eine Messung in unserer Küche aber ergibt: unter der Abzugshaube ist 47,5cm frei.

Nach draußen gehen oder ein Fenster öffnen mag im Sommer gut sein; im WInter, wie jetzt, aber nicht.

1-1,5 Liter in 80 Minuten klingt übrigens nach wenig. Mit meinem 10l-Topf rechne ich mit 2l in 60 Minuten.

Noch übrigens - der BM10 leistet 1000W? Das klingt auch nach wenig, da unser Küchenherd mühelos 2000W bereithält.

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#94

Beitrag von M79576 » Dienstag 24. Januar 2017, 21:34

Hallo,

Du brauchst definitiv über dem Topf Platz. Malzrohr rein/raus, Kühler usw. Wenn der BM gefüllt ist soll man ihn nicht an den Griffen herumtragen. Unter Deiner Abzugshaube wird das nichts, da musst Du Dir was anderes einfallen lassen. Das dürfte aber für jede andere Braugerätschaft gelten. Ich braue in unserer Waschküche. Zum Hopfenkochen öffne ich das Fenster und leite die Brüden über ein Rohr hinaus. Gegen Kälte gibt es Jacken. Notfalls musst Du Die Küche mal für 2 Stunden blockieren.
Ja der BM hat eintausend Watt, Aufheizraten sind zufriedenstellend, der BM 10 kocht wallend. Verdampfungsraten sind auch Software abhängig, da Speidel beim Firmwareupdate im letzten Sommer im Kochbetrieb die Heizung auf Dauer gestellt hat. Ob sich das in der neuesten Version wieder geändert hat, weiss ich noch nicht.
Mir ist aus den Forumsbeiträgen kein Besitzer bekannt, der mit dem Topf nicht sehr zufrieden ist. Das zählt vielleicht mehr als theoretische Überlegungen zu Wattzahl oder Verdampfungsraten. Bevor jetzt Fragen kommen, nein bin nicht mit Speidel geschäftlich verbunden.
Mein BM 10 funktioniert bei mir nach mehr als 20 Suden einwandfrei, bei Matthias ja noch viel länger. Qualität ist top, Kundendienst ist erreichbar, kompetent und hilfsbereit. Ich bin sehr froh, dass ich mir nicht irgendwo einen Billigautomatiktopf oder einen 'Grainfatherklon' gekauft habe. Erfahrung zeigt, wer billig kauft, kauft mehrmals.

Grüße,

Michael K.

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#95

Beitrag von Firestarter » Dienstag 24. Januar 2017, 21:45

@ Michael :thumbup

.....arbeite übrigens auch nicht bei Speidel :Angel ....die Geräte sind einfach so gut!

@Neubrauer

Jede Küche ist anders und bei mir und anderen passt es. Wenn er nebendran passt und Deine Haube guten Zug hat,
geht das auch.Die Verdampfungsmenge vom 10er ist in 80 Suden gemessen und immer gleich - allerdings mit Haube
und Isolierung. Ohne ist es ca. 0,5 L mehr. Dein Topf hat zudem eine größere Oberfläche und das macht viel aus.

Das mit der Leistung ist immer auch eine Rechnung von Verlusten -> PS ist nicht gleich Geschwindigkeit. Die 1000W
beim 10er BM liegen im Sud an, da die Heizung im Behälter ist und hier direkt übertragen wird. Es ist trotzdem
empfehlenswert, den BM mit Isoliermanschette zu Betreiben. In Kombi mit der Haube komme ich auf 101,5°C.

Wenn das mit der Aufstellung nicht geht, musst Du eine Lüftung bauen. Auf die Haube passt ein 100mm Rohr (Vorsicht
bei dieser Lösung mit dem Kondenswasser) oder einen separaten Lüfter.

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#96

Beitrag von BeerMe » Samstag 11. November 2017, 18:23

Hallo,

sorry, dass ich den alten Thread nochmal nach oben holen. Ich bereite gerade den dritten Sud auf meinem BM10 vor.

1) Du schreibst, dass du 13 bis 13,5l nach dem Kochen hast, und 13l Ausschlag inklusive Speise. Laut Post kalt, bei 25°C. Geschätzt 0,5l sollten es weniger sein durch den Temperaturunterschied 100°C -> ~25°C. Schüttest du Wasser nach?

2) Wie viel verlierst du durch den Trub?

3) Du hast 13l Ausschlag inkl. Speise, und nachher 11,5 bis 12l Bier. Also gut 1l Verlust durch die Gärung? (Hefe etc.)

Gruß, Dominik
Firestarter hat geschrieben:
Montag 25. Juli 2016, 13:03
13 Liter Ausschlag (inkl. 1,15 L Speise) mit 12-13° Plato. 2,54 kg Malz. Hier sind 75% PiMa dabei. Sudausbeute ca. 65-68%. Fertiges Bier etwa 11,5-12L aber immer min. 11,5L. Das ganze ohne(!) Eingriffe!
Firestarter hat geschrieben:
Mittwoch 27. Juli 2016, 11:21
3. Ich lege immer 12,5 Liter Wasser vor und mache 3,5 Liter Nachguss- das ergibt 14-14,5 L Würze mit 11,0°-12°P
4. Lasse ich diese auf 13L -13,5L einkochen um auf beine 12°-13°P zu kommen
7. Nach dem Kühlen (ich lasse bei 25°C ab) lasse ich durch ein Edelstahlsieb langsam ablaufen. Vorab entnehme ich 1150ml Speise
8. Wenn der Füllstand die oberste Heizspirale erreicht, kippe ich den BM hinten mit einem Klotz um etwa 3cm.
9. Lasse bis auf den Trubkegel und ein wenig würze alles ab und komme auf etwa 13L Ausschlag.

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#97

Beitrag von M79576 » Sonntag 12. November 2017, 18:16

Hallo Dominik,

deine Frage ist zwar nicht an mich gerichtet, aber gebe trotzdem mal meinen Senf dazu. Auch ich habe mich am Anfang gefragt welche Ausbeute denn mit dem BM10 so möglich ist. Ich leere den BM wie anderswo beschrieben bis zum letzten Tropfen auch ohne Verwendung von Monofilamentfiltern oder Whirpoolgedöns.

Wenn man Ausbeuten vergleichen möchte, müsste man zumindest das gleiche Rezept und Materalien verwenden also , Schrotung, Schüttung, Nachguss und Kochparameter identisch halten, sonst vergleicht man 'Äpfel mit Birnen'. Von der Genauigkeit der Würzekonzentrationsbestimmung will ich gar nicht reden. Oder kurz gesagt, Ausbeuten mit Forumskollegen wirklich aussagekräftig vergleichen zu können, ist schwierig.

Wenn man Zeit für einen Brautag (mit Putzen leicht 5-6 Stunden, plus Abfüllen) aufwendet, und es kommen bloß ca 12 Liter Bier raus, dann ist da doch ein gewisser Aufwand, ich gehe deshalb so vor:
Ich maische eine eher geringe Schüttung ein (2,3 kg), und maische nach abgeschlossener Maltoserast ab. Nachguss etwa 2 Liter. Dann maische ich wieder 2,3 kg ein und lasse das komplette Temperaturprogramm durchlaufen, Abmaischen ablaufen. Nachguss 3 Liter, kochen etc.
Würze wird in Gärbehälter abgelassen und auf gewünschte Konzentration verdünnt (Das Wasser kühle ich auf 3-4 Grad), um so schneller ist die Anstelltemperatur erreicht).Für ein böhmischen Pils habe ich gestern z.B. 50 0,33 Flaschen abgefüllt, ich mach meine Flaschen sehr voll, also etwas mehr als 16,5 Liter Bier. Da ich zwei Gärbehälter verwende, habe ich vermutlich einen etwas größeren Verlust.

Ist das nun eine gute oder eine miserable Ausbeute? Nichts könnte mir mir egal sein! Ich möchte z. Zt. nicht häufiger als einmal im Monat brauen.
Mit der Vorgehensweise wird der Brautag ca 1 Stunde länger, aber es gibt ca 5 Liter Bier mehr. Man braucht keinen zweiten Kochtopf, fast alle Abläufe bleiben gleich.

Gruss,

Michael K.

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#98

Beitrag von nrtn » Sonntag 12. November 2017, 22:26

Mache ich auch nur noch so - in der Regel bekomme ich 18l aus meinem BM10 - bei "durchschnittlichen" Stammwürzen versteht sich. Ich kippe allerdings beim Kochen stetig Wasser nach sodass ich immer Kapazitätsmaximum habe ohne den Kochvorgang zu stören - sonst komme ich gerne mal über die 18% Brix Grenze meines Refraktometers und muss verdünnen um zu bestimmen wie sehr ich verdünnen muss.

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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#99

Beitrag von Firestarter » Montag 13. November 2017, 22:58

BeerMe hat geschrieben:
Samstag 11. November 2017, 18:23
Hallo,

sorry, dass ich den alten Thread nochmal nach oben holen. Ich bereite gerade den dritten Sud auf meinem BM10 vor.

1) Du schreibst, dass du 13 bis 13,5l nach dem Kochen hast, und 13l Ausschlag inklusive Speise. Laut Post kalt, bei 25°C. Geschätzt 0,5l sollten es weniger sein durch den Temperaturunterschied 100°C -> ~25°C. Schüttest du Wasser nach?

2) Wie viel verlierst du durch den Trub?

3) Du hast 13l Ausschlag inkl. Speise, und nachher 11,5 bis 12l Bier. Also gut 1l Verlust durch die Gärung? (Hefe etc.)

Gruß, Dominik
Hi Dominik,

kein Problem - einfach immer fragen :thumbup

Ich bin ein Verfechter des "lass den BM machen wie er gemacht ist" und damit ist die o.g. Beschreibung das Maximum.
Zu Deinen Fragen:

1) Habe so genau noch nie gerechnet und bisher auch dann kein Wasser mehr nachgegeben evtl. sind deswegen die Biere etwas stärker :puzz

2) Das lässt sich sehr schwer berechen. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass man bei langsamen Ablassen mehr klare Würze hat. Denke mal es sind
etwa 750ml.

3) Naja das sind auch so um die 750ml im Schnitt. Das hat auch damit zu tun, dass ich die Hefe ernte und daher etwas mehr Würze im Gärfass lasse.
Heute gebe ich sogar 4Liter Nachguss und habe daher bis zu 12,5 Liter Fertigbier.

Gruß Matthias

BeerMe
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Re: Braumeister 10 Liter (BM10) - Erfahrungen aus der Praxis

#100

Beitrag von BeerMe » Dienstag 14. November 2017, 15:29

Danke für eure Antworten. Mein Ziel ist es, reproduzierbar zu brauen, um somit Rezepte halbwegs gut planen zu können. Da dies erst mein dritter Sud auf dem BM10 (nach 2 Jahren Einkocherklasse) ist, wollte ich ein paar Erfahrungswerte anderer in meine Überlegungen einfließen lassen, um das Equipment-Setup zu beschleunigen. Es kam mir komisch vor, dass du 13l nach dem Kochen hast, und 13l Ausschlag - kein Verlust durch Trub, Abkühlung etc.?

Am Wochenende habe ich gebraut und es hat gut mit den folgenden Einstellungen funktioniert (ich möchte nur ein 9l NC Keg füllen):
tmp.png
Ich habe damit fast eine Punktlandung hingelegt. BM10 beim Hopfenseihen nicht gekippt. Monofilamentfilter im Gärfass zum Filtern.

Nur der Whirlpool zusammen mit dem Abkühlen, das hat gar nicht geklappt. Die Kühlspirale ist mir immer wieder verrutscht, wodurch ich den Trubkegel zerstört habe.

Edit:
Diese Einstellung war noch wichtig (nur noch BM10 für mich, daher habe ich diesen globalen Parameter geändert):
tmp2.png
tmp2.png (19.97 KiB) 5524 mal betrachtet

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