Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

Alles zur Nutzung und Herstellung von Utensilien (Töpfe, Braupfannen, Heizgeräte etc.), die für das Brauen nützlich sind.
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Arninger
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Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#1

Beitrag von Arninger » Montag 7. Dezember 2015, 15:18

Hi.
Ich habe bisher (bis Anfang 2014, dann kam ne längere Pause) mit einem 20 L Einkocher und 20 L Topf gebraut. Geläutert wurde deutlich mehr schlecht als recht mit einer Art doppeltem Oskar.

Im Oktober dieses Jahres hatte ich endlich mal wieder die Möglichkeit zu brauen. Diesmal mit geliehenen Gerätschaften, sogar von einem hier registrierten User (tempestas, vielen Dank nochmal!). Das war ein 70 L Kochtopf und ein 50(?)L Thermoport mit Läuterblech, Plattenkühler und Gashockerkocher.
Jetzt wieder auf den Einkocher und Topf zurück zu gehen kann ich mir garnicht mehr vorstellen. Vorallem weil dieses Mal nach dem ganzen Verschenken und Probierenlassen vom dem Bier sogar ein bisschen was für mich zum selbertrinken übrig bleibt...

Jetzt überlege ich mir was ich mir am besten zusammenkaufe ohne mich direkt in den finanziellen Ruin zu stürzen.
Meine Überlegung im Moment wäre:

- 100 L billiger Schengler Kochtopf
- 70 L Schengler Thermoport mit Hahn
- 35 cm Paella-Gasringkocher mit 9,8 kW
- Läuterhexe 1000
- mehrere 60 L Stahlfässer für die Hauptgärung


Der Plan wäre die Läuterhexe im Thermoport zu installieren. Geht das problemlos? Ist die 1000er groß genug? Oder lieber 1800 und kürzen? Was für einen Hahn würdet ihr mir dazu empfehlen?
Zum Brauen würde ich dann entweder per Infusion im Kohtopf Maischen, dann in den Theroport überführen (schöpfen) zum Läutern, währenddessen im Kochtopf Nachgusswasser aufheizen. Die geläuterte Maische in eins der Gärfässer zwischenlagern bis der Nachuss durch ist, dann in den Kochtopf und kochen. Whirlpool, von da mit nem Schlauch von oben abziehen und entweder über nen (erstmal geliehenen) Plattenkühler in Gärfässer, oder halt heiß und über Nacht abkühlen lassen.
Alternativ dacht ich direkt im Themoport mit Kombirast zu maischen (mit der Hexe drin), und dann entsprechend weiter wie oben.
Gerührt werden soll manuell, mit Braupaddel.
Die 60 L Stahlfässer würde ich billig bekommen, und einen 70 L Sud (sollte ich so doch hinbekommen, oder?) würde ich auf 2X 35 L aufteilen um 2 Variationen zu erhalten. zB mit unterschiedlichen Hefen oder unterschiedlichen Hopfen gestopft.
Die Paellakocher sind ja vergleichsweise günstig, allerdings ja wohl nicht geeignt dass man den Topf direkt drauf stellt. Die Idee war ein einfach Gestell aus Betonnplatten, oder ähnlichem zu bauen und den Topf da drauf zu stellen.


Was sagt ihr soweit dazu?
Irgendwas was garnicht geht? Oder optimierungswürdig wäre?
Falls ich möglichst zweitsparend einen Doppelsud bzw 2 Suden neben/hintereinader laufen lassen würde, was müsste ich sinnvollerweise doppelt kaufen? (Das steht aber nicht direkt an, mehr aus interesse)

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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#2

Beitrag von omitz » Montag 7. Dezember 2015, 16:32

Im Grunde ist das Setup logisch und richtig. Das erinnert mich stark an unseren ersten Großeinkauf nachdem wir 2x mit Leihware gebraut haben.

100L Topf und 70er Thermoport ist in Kombination klasse So haben wir das auch heute noch. Als Alternative zu dem Schengler gibt es günstiger "Abfalleimer" aus CNS. Die gehen für den Einstieg auch super. Wir haben ein Mattmill im Thermoport aber die Hexe (1000er) geht auch. Der Einbau ist auch einfach. Du brauchst ein paar Dinge aus dem Baumarkt. Alle Infos findest du über de SuFu.

9,5kw reicht aus um das zum Kochen zu bringen. Da gibt es auch schon 4beine Hockerkocher für knapp 50 Euro.

Am Topf ist ein 1" Hahn sehr nett. Dann kannst du über Schwerkraft in den TP abmaischen. Das ist recht effektiv.

Zum Gären muss es nicht Edelstahl sein. Da kannst du was sparen und startest mit einem Kunststofffass. Wir haben zB 3 60er Schengler.

Für Doppelsude passt das Setup auch aber dann musst du echt Zeit einplanen. Wenn wir 2 machen dann geht das mit Aufräumen von 9 bis Abends 10..11 Uhr.

Gut Sud!
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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#3

Beitrag von Hagen » Montag 7. Dezember 2015, 16:47

Moin,

wenn du mit den 60erVA Kegs meinst, darfst du den (Kolonnen-)Spundapparat nicht vergessen.
Besten Gruß

Hagen

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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#4

Beitrag von Arninger » Montag 7. Dezember 2015, 17:01

Danke schonmal für die Antworten.
nach nem Günstogen Hockerkocher werde ich mal schauen. Vllt findet sich ja auch was gebrauchtes.
Was ist denn besser? Die Abfalleimer oder die Billigtöpfe? Zweiteres würde günstiger kommen.
Was für Gäreimer nutzt ihr genau? Auch von dem "catering-portal" Händler?

Die "Gärfässer" die ich bekommen könnten währen zweckentfremdete normale Fässer mit so einem gedichteten Spannringdeckel. Würde ich superbillig bekommen. Deutlich billiger als diese blauen Maischefässer. Allerdings bin ich mir nicht mehr ganz sicher, da ich nicht ganz genau weiß was vorher dring gelagert wurde, auch wenn sie sauber aussehen, und weil sie vermutlich nicht rostfrei sind.

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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#5

Beitrag von Rudiratlos » Montag 7. Dezember 2015, 17:08

Brenner würde ich einen mit etwas mehr Dampf nehmen, ansonsten keine schlechte Kombi.
Ich habe allerdings die große Läuterhexe im Thermoport und nierenförmig verlegt. Bin damit zufrieden, ob das nun besser als ein klassischer Läuterboden oder die kurze Läuterhexe ist, kann ich nicht beurteilen.

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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#6

Beitrag von gulp » Montag 7. Dezember 2015, 17:49

Die "Gärfässer" die ich bekommen könnten währen zweckentfremdete normale Fässer mit so einem gedichteten Spannringdeckel. Würde ich superbillig bekommen. Deutlich billiger als diese blauen Maischefässer. Allerdings bin ich mir nicht mehr ganz sicher, da ich nicht ganz genau weiß was vorher dring gelagert wurde, auch wenn sie sauber aussehen, und weil sie vermutlich nicht rostfrei sind.
In der Brauerei gibts Edelstahl und was sonst das Herz begehrt und im wichtigsten Bereich, im Gärkeller wird dann gespart.... :Grübel :Greets

Gruß
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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#7

Beitrag von Arninger » Montag 7. Dezember 2015, 18:22

War bisher auch nur ne Idee weils so günstig war.
Bisher habe ich 20 L Kunststoffeimer aus ner Großküche so wie einen von diesen klassischen blauen 60 L Maische-weithalsfässern verwendet.


Aso, und wegen der Anregung mit 1" Hahn am Kochtopf. Fände ich nett, aber zum einen scheint ja das Metall so dünn zu sein, dass sich da kaum was schweissen lässt, zum anderen habe ich meine bedenken ob sich ein Voller Kochtopf mit diesen kleinen Henkelchen wirklich anheben lässt...

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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#8

Beitrag von gulp » Montag 7. Dezember 2015, 18:33

Ein guter Schweißer bringt das schon hin. Unten links im Bild. Warum willst du einen vollen "Kochtopf" heben?
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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#9

Beitrag von Alt-Phex » Montag 7. Dezember 2015, 18:35

Von den Edelstahl Spannringfässer würde ich Abstand nehmen, da du ja nicht weißt was
da vorher drin. Kann alles gewesen sein, von Rohöl bis Fäkalien ist alles möglich.
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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#10

Beitrag von Arninger » Montag 7. Dezember 2015, 19:13

Naja, der Vorteil des Hahns wäre ja beispielsweise die Maische in den Läuterbottich zu bekommen. Oder die Würze nach dem Kochen in die Gärfässer.
In beiden Fällen müsste die Schwerkraft die Arbeit verrichten. Also muss der Topf höher stehen als die Gefäße. Und höher kochen kommt nicht in Frage, ergo muss der Topf irgendwo hoch gehoben werden.

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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#11

Beitrag von gulp » Montag 7. Dezember 2015, 19:22

Und höher kochen kommt nicht in Frage,
Warum? Bei mir wird nur das Gärfass am Ende des Brautags gehoben. Ich schleppe doch keine heiße Würze durch die Gegend. :P
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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#12

Beitrag von Quarkdaeschle » Montag 7. Dezember 2015, 19:27

Moin,

du solltest auch überlegen den Nachguss im Einkocher zu erwärmen.
Dann kannst du nach dem Läutern direkt in Sudpfanne füllen und schon mal erwärmen. Das spart schon Zeit weil du fast direkt nach dem Läutern schon einen kochenden Sud hast.

Wenn du basteln willst kann ich den 80er Thermoport empfehlen (ohne Hahn). Dem hab ich einen Bodenablauf verpasst und darüber das sehr flache Mattmoll Blech gelegt. Ich komme so mit nur 5l Anschwänzen hin. Das ganze wurde sehr schön von Kalausr im alten Forum vorgestellt.
http://hobbybrauer.de/modules.php?name= ... 907&page=4

Gruß
Dirk
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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#13

Beitrag von Arninger » Montag 7. Dezember 2015, 21:22

Einkocher hat leider nur 19 L.
Und wenn ich zB ein Sud mit Kombriast fahren würde mit 70 L, kommt ich laut dem kleinen Brauhelfer mit einem Hauptguss von 55 L und Malz auf 68 L Maische, die dann ca 44 L Nachguss bräuchten.

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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#14

Beitrag von Hagen » Dienstag 8. Dezember 2015, 18:00

Wenn du nicht weiß, was in den Fässern vorher drin war, lasse die Finger davon!

Im übrigen sollte die Innenlackierung (sofern überhaupt lebensmittelecht) absolut einwandfrei sein Ansosnten handelst du dir hygienische Problemfelder ein.

Ferner stellt sich die Frage, ob, wenn überhaupt lebensmittelecht, diese Echtheit auch noch bei höheren Temperaturen Bestand hat, falls du heiße Würze darin unterbringen möchtest.

Falls lebensmittelecht auf jeden Fall ein gutes Lagergefäß für Malze - für die Gärung wahrscheinlich eher nicht.
Besten Gruß

Hagen

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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#15

Beitrag von Arninger » Mittwoch 9. Dezember 2015, 13:22

Von den Metallfässern bin ich auf jeden Fall weg jetzt.
Werden denke ich die normalen blauen Kunsstoffässer nehmen die man im Weinzubehörladen bekommt. Davon habe ich schon eins.

Habe mir überlegt ein zweiten 100 L Topf zu holen, die 56€ ja nicht all zu viel. Dann wird das rumjonlieren mit Nachgusswasser und so deutlich leichter. 2 Sude hintereinader zu fahren dürfte dann auch etwas leichter werden, falls man sowas denn mal machen wollte.

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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#16

Beitrag von afri » Mittwoch 9. Dezember 2015, 22:50

Arninger hat geschrieben:Von den Metallfässern bin ich auf jeden Fall weg jetzt.
Werden denke ich die normalen blauen Kunsstoffässer nehmen die man im Weinzubehörladen bekommt. Davon habe ich schon eins.
Warum das denn, bitte? Die meisten hier sind froh, wenn sie vom Kunststoffkram weg kommen?! Ich jedenfalls bin froh, nurmehr hin und wieder in Kunststoff gären lassen zu müssen, weil ich nur ein Metallfass dafür habe, manchmal aber einen Sud für zwei Hefen aufteilen muss. Aber zurück zu Kunststoff? Für immer und alle Sude? Für mich nicht.
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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#17

Beitrag von Arninger » Mittwoch 9. Dezember 2015, 23:27

Ok, ich präzisiere:
Ich bin weg von der Idee mir (nicht Edelstahl-)Fässer mit mir nicht bekanntem Vorinhalt zu kaufen und hole mir stattdessen bezahlbare Plastikfässer.

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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#18

Beitrag von gulp » Donnerstag 10. Dezember 2015, 00:01

Werden denke ich die normalen blauen Kunsstoffässer nehmen die man im Weinzubehörladen bekommt. Davon habe ich schon eins.
Lass dich nicht verrückt machen, das sind gute Fässer, habe ich auch hin und wieder noch im Einsatz. :Smile

Gruß
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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#19

Beitrag von afri » Donnerstag 10. Dezember 2015, 21:42

Arninger hat geschrieben:Ok, ich präzisiere:
Ich bin weg von der Idee mir (nicht Edelstahl-)Fässer mit mir nicht bekanntem Vorinhalt zu kaufen und hole mir stattdessen bezahlbare Plastikfässer.
Das ergibt schon wesentlich mehr Sinn. Aber vielleicht kommst du auch noch auf die Idee, dass Edelstahl vielleicht doch die bessere weil besser zu reinigende Alternative ist.

Falls du also noch keine Plastikfässer erstanden hast, denke nochmals drüber nach. Edelstahl ist teuer, aber unverwüstlich und auch nach Jahren noch geruchsneutral. Das ist nach meiner Meinung bei keinem Plastikgefäß so, in dem Bier gärt.
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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#20

Beitrag von Arninger » Donnerstag 10. Dezember 2015, 21:50

Naja, hab mich grade finaziell eigentlich schon etwas übernommen mit dem ganzen anderen Zeug.
Was muss ich denn rechnen für ein 50/100 L Edestahlgärtank?

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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#21

Beitrag von afri » Freitag 11. Dezember 2015, 23:43

Ich habe im Januar ein 75-l-Gebinde mit Griffen von Polsinelli bekommen, das hat inkl. Fracht runde 150 EUR gekostet.

Ich will dir die Plastefässer nicht ausreden, ich muss aber auch nicht so aufs Geld achten, von daher bin ich voreingenommen. Wenn du es jetzt nicht zahlen kannst, ist es sinnlos darüber zu diskutieren. Ich möchte nur, dass du nicht in einem Jahr neu investieren musst, wenn du es jetzt gleich richtig machen könntest (die Richtigkeit von Edelstahl vs. Plastik mal vorausgesetzt in meiner kleinen Welt).

Wenn du keine Asche mehr übrig hast, dann vergiss es und nimm die Weinfässer, die sind sicher auch OK. Wenn ich Investitionen abwägen müsste, ich würde auch eher in eine Mühle als in ein Metallfass investieren, das ist am Anfang sicher hilfreicher.
Achim (momentan kaum Wünsche offen habend, was die Brauerei betrifft)
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Re: Vergrößerung/Neuanschaffung Brauequipment, Fragen

#22

Beitrag von Punkt 4 » Samstag 15. Dezember 2018, 21:15

Geschätzte Hobbybrauer,
Hofer in Österreich hat ab nächster Woche - Sous Vide Sticks .
https://www.hofer.at/de/angebote/ab-mon ... ide-stick/
im Angebot.
An die Kombirastabteilung - würdet ihr es probieren oder verstopft sich das Teil ?
Wie ist eure Einschätzung / Erfahrung ?

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