Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

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beerMeBeerYou
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Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#1

Beitrag von beerMeBeerYou » Freitag 1. Januar 2016, 23:52

Hallo liebe Bierenthusiasten!

Ich bin neu hier und möchte mich bald an mein erstes Sud wagen. Ich habe heute den Eintauchkühler aus Kupferrohr zurecht gebogen. Um ihn zu reinigen habe ich ihn probehalber in heisses Wasser eingetaucht. Das Kupfer ist sofort oxidiert und es haben sich grünliche Stellen dran gebildet... :thumbdown

Meine Grundkenntnisse in Chemie sagen mir, dass heisses, sauerstoffreiches Wasser und Kupfer sich leider nicht gut vertragen.

Meine Frage ist nun ob ich den Kühler (nach Entfernung der grünen Stellen) trotzdem verwenden kann?

Danke und LG aus Wien

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HarryHdf
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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#2

Beitrag von HarryHdf » Samstag 2. Januar 2016, 01:03

Ja
mögen die IBU mit euch sein, Harry

Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, nichts hindert mich, weiser zu werden. (K. Adenauer)

Schwarzbraeu
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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#3

Beitrag von Schwarzbraeu » Samstag 2. Januar 2016, 04:37

Hallo beerMeBeerYou,
meine "Kosmos Chemiekastenzeit" ist zwar schon über 50 Jahre her, ich meine aber, wenn du blankes Kupfer in (Leitungs-) Wasser hältst, dürften sich keine grünen Verbindungen bilden. Das blanke Kupfer sollte allenfalls stumpf und bräunlich werden.
Bist du sicher, dass das nur heißes Wasser war?
Die grünen Verfärbungen würde ich gründlich entfernen.
Wie gesagt, ist 50 Jahre her, grüne Kupferverbindungen sind aber nach meinen Erinnerungen oft toxisch.

Thomas

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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#4

Beitrag von nobody2k » Samstag 2. Januar 2016, 09:20

Kupfer in Verbindung mit Säuren bildet Grünspan, die natürliche Patina (die auch grünlich ist) entsteht durch normale Oxidation...nur nach einmal verwenden bildet sich normalerweise keine Patina -> die braucht schon etwas Zeit sich zu bilden ...

Wenns nur reines Wasser war, sollte es kein Grünspan sein, dennoch würde ich Oxidationsschichten entfernen -> keine Ahnung wie sich die auf den Geschmack auswirkt :)
Grüße,
Christoph

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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#5

Beitrag von beerMeBeerYou » Samstag 2. Januar 2016, 11:34

Danke für die Antworten.
Ich war etwas verwirrt, weil sich diese Stellen so rasch gebildet haben (innerhalb weniger Minuten), als ich ihn in heisses Wasser eingetaucht habe. Ich habe davor das Kupferrohr recht ordentlich abgeschliffen. Danach haben sich diese grünlichen und teilweise grauschwarzen Stellen gebildet. Zur Veranschaulichung habe ich ein Bild angehängt.

Vielleicht liegt es daran, dass es ein Kupferrohr war, das einige Jahre bei mir in der Garage rumgelegen ist?

Bin mir noch nicht sicher ob ich ihn ohne Bedenken verwenden kann. Hat jemand Erfahrung wie lange die Kühlung dauert einfach die Würze rauszustellen bei den knapp Minusgraden?

LG
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20160102_112254.jpg
Verfärbungen am Eintauchkühler

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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#6

Beitrag von Eisenkopf » Samstag 2. Januar 2016, 11:37

Wie viel Liter?
Meine letzten 18 Ltr. habe ich um 7:30 begonnen mit maischen und um 20:30 habe ich die Hefe zugegeben.
Außentemp ca. 10°C.
Bau keine Scheiße mit Bier!

Fe2O3
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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#7

Beitrag von Fe2O3 » Samstag 2. Januar 2016, 11:54

Kann es sein, dass da gelötet wurde? Vielleicht liegts daran? Vielleicht ist da eher das Löt"zinn" (nennt man das bei Cu auch so?) reagiert.

lG
Martin

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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#8

Beitrag von Albwoiza » Samstag 2. Januar 2016, 12:12

Sieht aus wie wenn hier mit Weichlot gelötet wurde. Dazu wird ein Flussmittel benutzt, darin ist auch ein wenig Salzsäure
enthalten. Wenn dann die Lötstelle danach nicht richtig nass abgeputzt wird sind dort immer noch Reste vorhanden.
Hier reagiert das Flussmittel und bildet diese grüne Schichten. Am besten mit einer Schleifwolle die Stelle großflächig und intensiv schleifen.
Das Problem dürfte sein das sich auch im innern des Rohres solche Stellen bilden.
Am besten ist wenn man mit Hartlot lötet.
Gruß
Jürgen

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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#9

Beitrag von Albwoiza » Samstag 2. Januar 2016, 12:22

Wenn ich das richtig erkenne ist das nur eine Halterung die an dein Kühlrohr angelötet ist. Ich kann
da auch ein kleines Loch erkennen. Da rein wird auch das Lötwasser gekommen sein und ist dann auch schwierig sauber zu bekommen.
Ich würde die Stelle wieder weglöten und nach dem abschleifen ist dann alles blitzblank sauber und du hast nie wieder
ein Problem damit und kannst das Ding bedenkenlos verwenden.
Gruß
Jürgen

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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#10

Beitrag von beerMeBeerYou » Samstag 2. Januar 2016, 13:20

Albwoiza hat geschrieben:Sieht aus wie wenn hier mit Weichlot gelötet wurde. Dazu wird ein Flussmittel benutzt, darin ist auch ein wenig Salzsäure
enthalten.
Ja, du hast es erfasst! Ich habe zwar etwas um die Lötstelle geschliffen, aber anscheinend war da noch ein Rückstand von dem Flussmittel. Da habe ich wohl zu Unrecht den Kupfer verdächtigt!
Danke für den Tipp! Ich werde noch mal gründlich über die Stellen drüberschleifen!
Eisenkopf hat geschrieben:Wie viel Liter?
Meine letzten 18 Ltr. habe ich um 7:30 begonnen mit maischen und um 20:30 habe ich die Hefe zugegeben.
Außentemp ca. 10°C.
Das hört sich nach einer erträglichen Zeit an. Mit 16 Ltr. werde ich vlt. mal mit den Außentemperaturen kühlen. Danke für die Info!

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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#11

Beitrag von Hieronymus » Samstag 2. Januar 2016, 16:04

Im Prinzip hast du dir ein Lokalelement gebaut. Ein Lokalelement besteht aus zwei unterschiedlichen, direkt verbundenen Metallen in einer Elektrolytlösung.
Beim Eintauchen löst sich das unedlere Metall bzw. die unedle Legierung (Lötzinn) nach und nach auf. Mit Drüberschleifen wirst Du das Problem nicht los.
Am besten ist es, wenn überhaupt kein Lötzinn mit der Würze in Kontakt kommt. Dann kann dein Bier auch nicht zinn- und bleihaltig werden.

Gruß
Heinrich

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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#12

Beitrag von beerMeBeerYou » Samstag 2. Januar 2016, 21:51

Hieronymus hat geschrieben: Am besten ist es, wenn überhaupt kein Lötzinn mit der Würze in Kontakt kommt. Dann kann dein Bier auch nicht zinn- und bleihaltig werden.
:Shocked Oh, gut zu wissen... jetzt werde ich wohl auf den Kühler verzichten müssen. Schade...

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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#13

Beitrag von okris » Samstag 2. Januar 2016, 22:36

Oder so bauen, dass die Lötstellen außerhalb der Würze sind.... Oder Edelstahlspirale. Oder Wellrohr.....

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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#14

Beitrag von beerMeBeerYou » Sonntag 3. Januar 2016, 11:05

okris hat geschrieben:Oder so bauen, dass die Lötstellen außerhalb der Würze sind.... Oder Edelstahlspirale. Oder Wellrohr.....
Ich hatte noch ein Kupferrohr rumliegen, leider war es nur 5m. Daher musste ich löten um die Spirale ordentlich zu dimensionieren. Ich habe mich nach der Anleitung gehalten: http://www.besser-bier-brauen.de/selber ... chkuehler/

Und dort wurde augenscheinlich gelötet, daher bin ich davon ausgegangen dass es OK ist zu löten.

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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#15

Beitrag von emilio » Sonntag 3. Januar 2016, 11:22

Das ist halt wieder so ein Thema wie mit dem Gartenschlauch. Meine Meinung: Wenn meine ganzen Wasserleitungen im Haus gelötet sind, dann wird's mich im Bier schon nicht umbringen.

Vielleicht mach ich's mir da aber auch zu einfach.

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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#16

Beitrag von ggansde » Sonntag 3. Januar 2016, 11:25

Moin,
es ist ganz einfach nur eine Frage der Temperatur, des pH-Werts und der chemischen Zusammensetzung des Mediums. Wasser und Würze weisen dabei schon Unterschiede auf.
VG, Markus
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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#17

Beitrag von Hieronymus » Sonntag 3. Januar 2016, 12:14

beerMeBeerYou hat geschrieben:
okris hat geschrieben:Oder so bauen, dass die Lötstellen außerhalb der Würze sind.... Oder Edelstahlspirale. Oder Wellrohr.....
Ich hatte noch ein Kupferrohr rumliegen, leider war es nur 5m. Daher musste ich löten um die Spirale ordentlich zu dimensionieren. Ich habe mich nach der Anleitung gehalten: http://www.besser-bier-brauen.de/selber ... chkuehler/

Und dort wurde augenscheinlich gelötet, daher bin ich davon ausgegangen dass es OK ist zu löten.
In der Anleitung steht nichts von Löten. In der Einkaufsliste sind auch kein Lötzinn und keine Verbindungsmuffen aufgeführt. Zugegeben: In der Abbildung sind eindeutig Fittings zu erkennen. Oben ist wahrscheinlich sogar etwas Lötzinn. Die Abbildung hat dann aber nichts mit der Anleitung zu tun. Und es ist nicht immer wahr und sinnvoll, was im Internet steht, selbst auf einer Hobbybrauerseite. :Grübel
emilio hat geschrieben:Das ist halt wieder so ein Thema wie mit dem Gartenschlauch. Meine Meinung: Wenn meine ganzen Wasserleitungen im Haus gelötet sind, dann wird's mich im Bier schon nicht umbringen.

Vielleicht mach ich's mir da aber auch zu einfach.
ggansde hat geschrieben:Moin,
es ist ganz einfach nur eine Frage der Temperatur, des pH-Werts und der chemischen Zusammensetzung des Mediums. Wasser und Würze weisen dabei schon Unterschiede auf.
VG, Markus
Ich kann mich Markus nur anschließen.
Würze hat vorm Kühlen eine Temperatur von fast 100 °C und ist sauer, also ein recht gutes Medium für Säurekorrosion.
Leitungswasser hat dagegen im Jahresdurchschnitt vielleicht 10 °C und ist immer schwach basisch, also ein sehr schlechtes Medium für Säurekorrosion.
Man kann davon ausgehen, dass die Auflösung des Lötzinns durch Korrosionsprozesse in heisser Würze mindestens um den Faktor 10e+6 höher ist als in kaltem Leitungswasser.

Gruß
Heinrich

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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#18

Beitrag von Bavilo » Sonntag 3. Januar 2016, 14:06

Steig auf Edelstahl um. Solar Wellrohr eignet sich sehr gut hierfür!

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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#19

Beitrag von beerMeBeerYou » Sonntag 3. Januar 2016, 22:22

Hieronymus hat geschrieben:Zugegeben: In der Abbildung sind eindeutig Fittings zu erkennen. Oben ist wahrscheinlich sogar etwas Lötzinn. Die Abbildung hat dann aber nichts mit der Anleitung zu tun. Und es ist nicht immer wahr und sinnvoll, was im Internet steht, selbst auf einer Hobbybrauerseite. :Grübel
Danke Heinrich für die ausführliche Erklärung. :Smile
Leider habe ich mich stark an der Abbildung orientiert. :Ahh Naja, beim ersten Mal Brauen verzichte ich mal vorerst auf einen Eintauchkühler. In Zukunft werde ich mir was Neues zurecht biegen.
Bavilo hat geschrieben:Steig auf Edelstahl um. Solar Wellrohr eignet sich sehr gut hierfür!
Klingt gut, werd mich da mal erkundigen, danke!

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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#20

Beitrag von philipp » Sonntag 3. Januar 2016, 22:31

"Edelstahlwellrohr" heißt das Zauberwort, in DN16 voll ausreichend. Bekommt man für einen erstaunlich günstigen Kurs auf eBay.
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/h ... ew/1817246

Im alten Forum als 'rattenfurz' bekannt gewesen.

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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#21

Beitrag von ggansde » Sonntag 3. Januar 2016, 22:36

Ich plädiere trotzdem für Kupfer. Die Wärmeleitfähigkeit ist unübertroffen. Löten muss man ja nicht. Ich habe mir aus 10 m Kupferrohr in 20 min. einen Eintauchkühler gebogen und mit Gardena-Anschlüssen versehen. Das Teil ist pflegeleicht und sehr effektiv.
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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#22

Beitrag von Bavilo » Sonntag 3. Januar 2016, 23:05

In Sachen Wärmeleitfähigkeit ist das Edelstahlwellrohr ein Traum. Das Rohr ist so dünn das die Wärme sofort abgeleitet wird. Außerdem ist die Oberfläche so glatt das es extrem einfach zu reinigen ist. Ich hätte keine lust den Grünspan vom Kupfer zu polieren....

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Re: Eintauchkühler aus Kupfer oxidiert sofort?

#23

Beitrag von ggansde » Sonntag 3. Januar 2016, 23:14

Es geht aber nicht um Stärke des Materials sondern um den Wärmeleitfähigkeitskoeffizienten. Das ist Physik, und da sieht Edelstahl schlecht aus gegenüber Cu. Grünspan ist kein Thema (s. vorherige Beiträge).
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