Welcher Einkocher

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flensdorfer
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Welcher Einkocher

#1

Beitrag von flensdorfer » Montag 8. Februar 2016, 12:32

Moin,

ich werde wohl nach dem ersten Braubox-Sud in die Einkocher-Klasse aufsteigen. Nun Frage ich mich, welchen sollte man nehmen?

Der PC1066 wird hoch gelobt, allerdings sind bei amazon die Bewertungen voll mit negativen Einträgen hinsichtlich "schaltet nicht ab und heizt weiter".

Alternativ habe ich mir den Weck WAT 24A angesehen, den ich von der Daten her vergleichbar finde.

Was meint ihr? Habt ihr noch andere Vorschläge? Sollte so um die 100,- kosten (+/- 20,-).
Oder doch den PC bestellen und falls nötig so oft zurückschicken, bis man einen funktionierenden erwischt?

Danke für eure Tipps,
Arne
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Re: Welcher Einkocher

#2

Beitrag von Kurt » Montag 8. Februar 2016, 12:49

Ich habe lange mit Einkochern gearbeitet. Meine Erfahrungen: Edelstahl sieht viel besser aus als Emaile aber die Wärmeleitung ist bescheiden und die Maische brennt schnell(er) an. Die Heizleistung von 1800-2000 W ist grade so ausreichend für einen 25l Sud, wenn man den Kocher isoliert. Ich bin vor ca. einem Jahr auf eine 3500W Induktionskochplatte (Hendi) und einen 37L Edelstahltopf umgestiegen - das war die mit Abstand(!) beste Investition bisher. Sprudelnd kochen, traumhafte Aufheizraten und Potential für eine Vergrößerung. In Kombination mit einem 25L oder 38L Thermoport gibt es glaube ich nicht viel besseres in der 20-50L Klasse. Ich würde also überlegen, ob ich direkt auf Induktion umsteige, auch wenn es erstmal das doppelte kostet.

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Re: Welcher Einkocher

#3

Beitrag von freeflyer201 » Montag 8. Februar 2016, 12:52

Also ich würde den Profi Cook nehmen. Bei mir hat vom ersten Tag alles funktioniert und die Steuerung ist ein Traum. Bei allen anderen Einkochern wirst du dich relativ bald mit dem Thema Brausteuerung auseinander setzen müssen.
Gruß
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Re: Welcher Einkocher

#4

Beitrag von Bitkiller » Montag 8. Februar 2016, 13:04

Hallo Flensdorfer,

ich habe gerade heute mit der Post meinen PC EKA bekommen und habe ihn gleich getestet. Der Test wurde mit 5 Liter Inhalt (Wasser) durchgeführt und in verschiedenen Stufen. Was mir auffiel, wenn man das Wasser nicht schwenkt und es quasi im Kocher steht, dann steigt die Temperatur nach erreichen des Einstellwertes noch ca. 4-5° über den eingestellten Wert an. Schwenkt man den Kocher und das Wasser vermischt sich, schaltet er präzise ab und hält den Wert auch. Da ich zu dem Kocher ein RW verwende, wird er also auch dann präzise abschalten und seine Temperatur halten.
Soweit zum ersten Test, wie er sich in der Praxis bewährt wird man sehen.

LG - Achim
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Re: Welcher Einkocher

#5

Beitrag von abdulson » Montag 8. Februar 2016, 13:20

Ich maische und läutere aus einem Klarstein Biggie mit 2000W. Würze koche ich dann allerdings mit dem Klarstein Beerfest, die mit 2500W echt wallend kocht.
Für mich passt das.

Biggie kostet so um die 80,- plus Versand.

VG,
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Re: Welcher Einkocher

#6

Beitrag von Steve LeCocq » Montag 8. Februar 2016, 13:38

Ich koche in einem Weck Wat14a den ich aber leider von einem befreundeten Elektriker umbauen lassen musste damit der Überhitzungsschutz nicht mehr anspringt.
Vom Prinzip her so oder so eine gute Investition, denn falls du spaeter auf Induktion oder Gas umsatteln willst kannst du den Einkocher wunderbar als Nachgusserhitzer nutzen.
Muss aber auch Kurt zustimmen: das schönste Brauen gibt's mit Gas/Induktion. :Drink

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Re: Welcher Einkocher

#7

Beitrag von Brauwolf » Montag 8. Februar 2016, 15:06

Der Klarstein Biggie wird hier allgemein gelobt, er hat 2000W statt den 1800W des WAT24 und eine Zeitschaltuhr, 97€ frei Haus (Vorsicht, es gibt eine günstigere Version mit 1800W).

Der Proficook ist wegen seiner getakteten Temperatursteuerung unschlagbar für die Maischarbeit.


Cheers, Ruthard
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Re: Welcher Einkocher

#8

Beitrag von Zappenduster » Montag 8. Februar 2016, 17:31

Moin,
ich spiele auch mit dem Geganken, mir einen Einkocher zuzulegen.
Der Profi-Cook soll, laut Kundenmeinung, trotz eingestellter Temperatur immer weiterheizen. :Grübel
Wie ist Eure Erfahrung ?
Alternativ gibt es auch Geräte von Weck und Klarstein.
Gruß
Zappenduster

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Re: Welcher Einkocher

#9

Beitrag von freeflyer201 » Montag 8. Februar 2016, 17:39

Wie schon zuvor geschrieben: bei mir war alles ok. Hab aber meinen PC schon vor 5 Monaten im Plus online Shop gekauft. War damals im Angebot und es gab noch einen Rabattcode für den Shop.
Ich denke zum Maischen in der Einkocherklasse ist der PC einfach unschlagbar. Habe mir inzwischen noch einen alten emaille Einkocher bei eBay Kleinanzeigen zum Hopfenkochen gekauft (damit ich nicht umschütten muss) und koche im PC nur noch bei BIAB.
Für den Einstieg ist dieser Einkocher wirklich super. Natürlich nur wenn dein Gerät auch so funktioniert...
Gruß
Yannick
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Re: Welcher Einkocher

#10

Beitrag von Brauwolf » Montag 8. Februar 2016, 17:52

Meine beiden Profi Cook heizen auf den Punkt und halten die Temperatur auch.
Wenn das bei einem gekauften Gerät nicht der Fall sein sollte, dann geht es zurück und zwar so oft, bis das klappt.

Ansonsten gibt es diese getaktete Schaltung des Profi Cook erst wieder beim Kochprofi für 250€ oder mit externen Geräten im Selbstbau.

Meine Wunschkombination ist ein Profi Cook zum Maischen und ein Klarstein Beerfest (kommt lt. DHL morgen) zum Hopfen kochen.
Ich werde berichten.

Cheers, Ruthard
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Re: Welcher Einkocher

#11

Beitrag von Tompf » Montag 8. Februar 2016, 18:22

Hallo
Habe auch den Profi Cook (100€)und bei mir funktioniert alles!
viewtopic.php?f=21&t=5184&view=unread#unread
Habe einen Scheibenwischer Rührer (50€)
und die Raspeery Pi Brausteuerung "Craftbeerpi" von manuel (hardware 50€, Software gratis) :thumbsup
viewtopic.php?f=58&t=3959&view=unread#unread

Lg Tompf

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Re: Welcher Einkocher

#12

Beitrag von Bierolo » Montag 8. Februar 2016, 19:44

Brauwolf hat geschrieben:Meine beiden Profi Cook heizen auf den Punkt und halten die Temperatur auch.
Wenn das bei einem gekauften Gerät nicht der Fall sein sollte, dann geht es zurück und zwar so oft, bis das klappt.

...


Cheers, Ruthard
Mal wieder auf den Punkt Ruthard !

Die schlechten Feedback´s konzentrieren sich auf die letzten 3 Monate.
D.h. Altgeräte werden gut bewertet.

Spekulation An:
Offenbar ist eine neue Charge / Container-Ladung zum Teil DOA.
Und wenn jedes 5.te Gerät den Fehler hat,
dann macht das bei 500 verkauften Einheiten

400 OK
100 mit Fehler.
von den 400 schreiben 5% also 20 Kommentare positiv.
von den 100 mit Fehler schreiben 30% also 30 negativ.

Das zur "Schräglage" bei Kundenfeedbacks.

Spekulation Aus.
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Re: Welcher Einkocher

#13

Beitrag von gerold » Montag 8. Februar 2016, 19:53

Hi,

ich habe letzte woche auch mir den Profi Cook gekauft bei Amazon. Meine Quote steht bei 50%

Der Erste ist aus dem Errorpfeifen und E2 Anzeigen nicht herausgekommen. Der 2. Funktioniert Er Kocht wallend (erstmal nur Wasser) und kann auch die Temperatur halten. Am Wochenende gibts den ersten Sud. Bin mal gespannt wie er sich schlägt.

Grüße

Gerold
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Re: Welcher Einkocher

#14

Beitrag von Neubierig » Montag 8. Februar 2016, 21:25

Bierolo hat geschrieben:
Die schlechten Feedback´s konzentrieren sich auf die letzten 3 Monate.
D.h. Altgeräte werden gut bewertet.
Ich habe einer der (vermutlich) originalen, seit Okt 2014. Ist gleich vorm Brautag am Wochenende kaputt gegangen - Platine ausgebrannt. Ich habe einen Ersatz, bin aber schon auf der Suche nach einen Alternative. Ich werde mir dieses kaufen. Teuer, ja, ich habe aber schon 6 mal billig gekauft, und 5 kaputt gehabt (drei Silvercrest, baugleich zum Terminator, ein Terminator vom Angebot bei Real, wurde ersetzt, und jetzt meine gute olle Braubegleiter, mitsamt geätzte Skalierung).

Das Problem mit Einkocher ist, wie bei Ruthard in einem anderen Thread erwähnt, dass die nicht für solche Dauerkochen geeignet sind, wie bei uns verlangt.

Der Bielmeier ist gleich zu einem, was die als Maischkessel verkaufen (410000), und muss es alles aushalten können.

Der Terminator ist aber nichtsdestotrotz eine gute Einsteigerlösung.

Cheers,

Keith :-)
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Re: Welcher Einkocher

#15

Beitrag von afri » Montag 8. Februar 2016, 22:13

Ich habe seit Jahren einen Einkocher von Bielmeier und bin sehr zufrieden, er tut was er soll und kostet vermutlich leicht mehr als einer von Weck und Co. Meiner ist aus Edelstahl und ich würde nix anderes haben wollen, aus Gründen der Reinigungsfreundlichkeit.
Achim
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Re: Welcher Einkocher

#16

Beitrag von Bierolo » Montag 8. Februar 2016, 23:01

afri hat geschrieben:Ich habe seit Jahren einen Einkocher von Bielmeier und bin sehr zufrieden, er tut was er soll und kostet vermutlich leicht mehr als einer von Weck und Co. Meiner ist aus Edelstahl und ich würde nix anderes haben wollen, aus Gründen der Reinigungsfreundlichkeit.
Achim
"Leicht mehr" bei Faktor 3 ist für mich so wie ein VW-Golf für 30.000 oder ein Porsche.
Aus meiner sicht sollte hier die Kirche im Dorf bleiben.
Ein "Luxus"-Bielmeier mit einem Discounter-Kocher zu vergleichen ist für mich oroblematisch.
Der TO ist verunsichert aufgrund der aktuellen "Strom" - Kommentare.
Aus meiner Sicht Anfang 2015 ist der PC Top zum Maischen mit Rührwerk und Spirale.
Zum Kochen mit 1,5h Dauerfeuer (Seriensteuung und Standort (Höhe) ) grenzwertig, Mit 1000W Tauchsieder oversized aber ohne Abschaltung oder Abrauchen.

Im Rahmen meiner Optimierung.
PC zum Maischen
Hemdi und 37 L Topf zum Kochen.

VG Reinhard
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Re: Welcher Einkocher

#17

Beitrag von fg100 » Montag 8. Februar 2016, 23:41

Eigentlich hat Ruthard schon alles gesagt. Aber:

Lieber Bierolo,manchmal frage ich mich ob du auch die Frage liest. Hier ist gefragt "welcher Einkocher" und nicht ""warum ist die Hendi besser". Auch wenn du die Hendi mit Topf besser findest und das 3228-mal postest. Das ist nicht die Frage und außerdem um einiges teuerer.
Nur zur Info zu deinem obing Post mit dem 3fachen Preis: Bielmeier Einkocher in Edelstahl gibt es ab ca. 120€. Und so einen meinte afri wohl

Mal die Posts aus den letzten Monaten zusammengefasst.
Der PC ist super zum Maischen. Genaue Temperaturhaltung und günstig. Aber ein Rührwerk ist eigentlich unerlässlich für diese Vorausetzung.

Zum Kochen ist er eigentlich nicht geeignet, da er oftmals einfach nicht das wallende Kochen schafft. Ein zusätzlicher Tauchsieder funktioniert ist aber absoluter Murks. Ist so, wie wenn ein Auto das nicht anständigt fährt und ich baue einen zusätzlichen Motor mit ein. Aber manche sind damit anscheinend auch zufrieden.
Zudem ist nach wie vor (eigene Erfahrung bestätigen das) die Qualität seeeeeeeehr schwankend. Aber was will man bei dem Preis auch erwarten.
Aber nur zum Maischen ist das auf alle Fälle eine Option, wenn man ein funktionierendes Gerät erwischt.
Wenn nicht dann bleibt halt nur ein "blöder" Einkocher mit einer Brausteuerung. Selbstbaualtenativen gibt es ja vielzählige. Einfach die Suche nach Brausteuerungen bemühen. Günstig und geeigent scheinen die Klarstein Biggi zu sein. Ich selbst habe Bielmeier Edelstahl und bin sehr zufrieden. Ein Weck geht hier sicherlich genauso.
Kochen ohne Probleme machen dann auch Bielmeier, Weck, Klarstein Biggi und Klarstein Beerfest.

Um wieder auf Ruthard zurück zu kommen.
Proficook zum Maischen mit Rührwerk und Lauterhexe sowie als zweites Gerät einen "blöden" Einkocher wie Bielmeier, Weck oder Klarstein ist die Lösung mit der man sicher glücklich ist.
Alternativ bietet sich auch an statt des PC einen normalen Einkocher mit Brausteuerung (z.B. brauhardware.de) zu verwenden. Vorteil ist bei zwei Einkocher und der Verwendung einer Läuterhexe im Maischbottich, dass ich in den zweiten Einkocher schon während des Läuterns hochheizen kann.

Wenn jetzt nur ein Einkocher zum Maischen und Kochen sein soll, ist der Proficook aus meiner Sicht wegen der Probleme beim Durchkochen und des wallenden Kochens nicht geeignet. Da würde ich mir mal den Klarstein Bigggi und ggf. eine Brausteuerung überlegen. Falls Selbstbaukönnen vorhanden ist das auch nicht teuer.
Aber bitte keinen Proficook umbauen. Vergiss entsprechende Posts, der hat nämlich breits eine Steuerung.
Franz

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Re: Welcher Einkocher

#18

Beitrag von HarryHdf » Dienstag 9. Februar 2016, 01:02

Sorry, aber ich möchte als 2-Einkocher-Brauer mal kurz was einwerfen:

Ich habe zum Kochen den billigen Lidl, habe die komplette Elektronik abgeschaltet, statt dessen einen einfachen Schalter EIN/AUS. Das funktioniert wunderbar, es gibt keine Diskussion, das Teil heizt einfach, bis der Arzt kommt. Der Bastelaufwand hält sich in Grenzen, das Ergebnis ist einfach entspannend.

Disclaimer: UND JA, DAS SOLLTE MAN WIRKLICH NUR TUN, WENN MAN KLAREN GEISTES IST UND SICH BEWUSST IST, WAS 220V BEDEUTET!
mögen die IBU mit euch sein, Harry

Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, nichts hindert mich, weiser zu werden. (K. Adenauer)

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Re: Welcher Einkocher

#19

Beitrag von freeflyer201 » Dienstag 9. Februar 2016, 01:18

Mein Profi Cook kocht ganz wunderbar und das auch ohne Tauchsieder. Wenn man den ordentlich isoliert ist das überhaupt kein Problem. Ich verstehe nicht warum sich hier so beharrlich das Gerücht hält, dass der PC nicht gescheit kocht.
Gruß
Yannick

P.S. Einen Tauchsieder würde ich dennoch empfehlen um das aufheizen auf 100 Grad zu beschleunigen. Besonders bei einem 1 Topf Setup.
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Re: Welcher Einkocher

#20

Beitrag von Bitkiller » Dienstag 9. Februar 2016, 09:26

Gestern habe ich meinen neuen PC-EKA per Post bekommen und gleich mit einer ISO-Matte und Panzerband isoliert. Jetzt warte ich noch auf das RW, das auch diese Woche kommt. und dann kann der erste Versuch damit gestartet werden :thumbsup

LG - Achim
Profi Cook Einkochautomat.jpg
PC isoliert.jpg
Ablasshahn wird noch gewechselt.
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Re: Welcher Einkocher

#21

Beitrag von Bube » Dienstag 9. Februar 2016, 16:53

Also wir brauen mit einem Bielmeier 2000W-Emaille-Einkocher. Der hat unter 100€ gekostet und wir sind damit bisher sehr zufrieden. Das wallende Kochen über einen langen Zeitraum ist überhaupt kein Ding, selbst bei niedrigen Umgebungstemperaturen (Terrasse, 5°C, ohne Isolierung am Kocher; von 70 auf 100°C hat allerdings eine gefühlte Ewigkeit gebraucht, daher hat er beim Sud danach eine Isomatte spendiert bekommen :Bigsmile ).

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Re: Welcher Einkocher

#22

Beitrag von franzili » Dienstag 9. Februar 2016, 19:26

Schönen Abend,

Ich hatte am Sonntag meinen ersten Sud überhaupt und das mit einem nagelneu gekauften PC-EKA 1066 von Profi Cook. Kann leider auch nichts gutes berichten. Unter Maximallast höchstens als leicht wallend zu bezeichnen (bei Zimmertemperaur wohlgemerkt), ab 70° wurde das Display plötzlich von oben her schwarz bis man schliesslich gar nichts mehr ablesen konnte und zum schluss löste es sich ab. Für mich unbrauchbar und schon zurückgeschickt.
Gären zuzs trotzdem :thumbsup
:Drink Franz

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Re: Welcher Einkocher

#23

Beitrag von flensdorfer » Dienstag 9. Februar 2016, 20:08

Hallo Leute,

ich muß erst einmal sagen - ich bin begeistert über die vielen fundierten Antworten! Ein tolles Forum.

Ich bin gedanklich mittlerweile eigentlich schon vom PC weg. Der Biggi ist nicht teurer, hat 2000W und kocht wohl wirklich zuverlässig. Bielmeier bietet mit 1800W auch um die 100,- mehrere Automaten an, Edelstahl als Halbautomat, Emaille als Vollautomat.

Welchen der beiden Bielmeier würdet ihr nehmen? Oder lieber den Biggi?

Ich werde mit einer 1-Topf-Lösung anfangen, zum Läutern einen einfachen 30l Kunststoffeimer, zum Gären wollte ich mir das 30l-Fass von Speidel holen. Rührwerk ist manuell, also der gute alte Holzlöffel. Eine Brausteuerung ist auch nicht im Budget, aber ich stehe ja eh die ganze Zeit am Topf.

Was meint ihr?

Liebe Grüße,
Arne
Gruß, Arne

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Re: Welcher Einkocher

#24

Beitrag von hyper472 » Dienstag 9. Februar 2016, 20:30

flensdorfer hat geschrieben: Ich werde mit einer 1-Topf-Lösung anfangen, zum Läutern einen einfachen 30l Kunststoffeimer, zum Gären wollte ich mir das 30l-Fass von Speidel holen. Rührwerk ist manuell, also der gute alte Holzlöffel. Eine Brausteuerung ist auch nicht im Budget, aber ich stehe ja eh die ganze Zeit am Topf.

Was meint ihr?

Liebe Grüße,
Arne
Absolut in Ordnung und für den Anfang völlig ausreichend. Alles weitere gibt sich, aber mit der beschriebenen Ausrüstung kannst Du auf jeden Fall gutes Bier brauen (-> hast dann keine Ausrede :P ). Leider kann ich keine Empfehlung abgeben für einen (1!) Einkocher, ich nutze zwei: den Klarstein Beerfest zum Hopfenkochen und Kombirast, einen billigen Einkocher mit 1.800 Watt für die Nachgüsse und für Infusion. Kostete zusammen 180,-€, hatte aber auch Glück beim Einkauf.
Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

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Re: Welcher Einkocher

#25

Beitrag von Bierolo » Dienstag 9. Februar 2016, 21:03

Moin Arne,
auch wenn Du zu Beginn mit einer 1 Topf Lösung anfängst, egal ob mit Klarstein oder Bielmeier wird es Bier.
Der Bielmeier Vollautomat ist Emaille?
Ich bevorzuge Edelstahl. Daher aus meiner Sicht nur der Halbautomat. Ein 5 EUR Aufzieh-Küchenwecker sollte auch zum 3/4 Vollautomaten führen.
Der Biggie hat einen Kunststoffhahn der direkt vor dem Bedienfeld liegt. Evtl planst Du ein Upgrade auf Edelstahlauslaufhahn = Zusatzkosten.
Der BIelmeiser Hahn ist VA und schön seitlich !
Leider nur 1800 Watt an der Küste bei unter 100 Meter über NN ? Wie wallend das in der Nähe des KBA ist ??? pure Spekulation.

Tendenziell würde sich mein Bauch bei dieser Vorgabe für den Bielmeier entscheiden.

Unbeantwortet ist hierbei, wie "aggressiv" die Pötte heizen. Damit meine ich den Nachheizfaktor.
Also wenn beim Maischen 78 Grad angesteuert werden, bei gemessen 75 Grad abgeschaltet wird.
Die Restwärme es aber schafft, die Maische auf 84 Grad aufzuheizen (Mit Übertreibung)

Optional würde ich auch mal die 3 im Forum bekannten Rührwerke mit betrachten und prüfen ob diese für den KS / BM passen würden
(Durchmesser und Höhe)


VG
Reinhard
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Re: Welcher Einkocher

#26

Beitrag von flensdorfer » Dienstag 9. Februar 2016, 21:17

Reinhard, Henning,

ich danke euch! Ich werde dann wohl tatsächlich den Bielmeier Halbautomaten nehmen, den Rest wie beschrieben (Läutereimer und Gärfass).
Reinhard, ich wohne 44m üNN, werde Dir dann berichten ;)

Nochmals vielen Dank!
Gruß, Arne

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Re: Welcher Einkocher

#27

Beitrag von Bierolo » Mittwoch 10. Februar 2016, 23:30

In einem parallel Tröt wird darüber berichtet, dass der PC in einer neuen, schlankeren Version verkauft wird.
Das könnte auch die aktuellen massiven negativen Post auf dem große Fluss erklären.
Somit wäre die Hypothese:
PC-Old Release 1 and errorr-free
PC-New Release 2 and hope error-free.

Wer Zeit und Geduld hat und einen Shop findet, der die kostenlose Rücklieferung erlaubt....
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Re: Welcher Einkocher

#28

Beitrag von Brauwolf » Donnerstag 11. Februar 2016, 00:56

Bierolo hat geschrieben:Wer Zeit und Geduld hat und einen Shop findet, der die kostenlose Rücklieferung erlaubt....
Das ist innerhalb Deutschlands Standard. Es gibt bei Clatronic eine Serviceadresse von der per Email ein frankierter Rücksendeaufkleber zugeschickt wird.

Cheers, Ruthard
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Re: Welcher Einkocher

#29

Beitrag von hms » Donnerstag 11. Februar 2016, 03:15

Sorry fürs Kapern, aber ich trage mich schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken eines Upgrades meiner derzeitigen Anlage (Silvercrest zum Maischen, Silvercrest plus Tauchsieder zum Hopfenkochen).

Daher jetzt meine Frage:

Lohnen sich die 50€, die der Beerfest mehr als der Biggie kostet, wenn es mir vor allem ums zuverlässig wallende Kochen geht?
Die Kapazität ist ja ähnlich, die Filteroptionen brauche ich nicht (Whirlpool und Baumwollwindel reichen mir) und die größere Höhe des Beerfest könnte beim Vorderwürzeeinlauf zu Handlingproblemen führen.

Danke schon mal
Hans-Martin
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Re: Welcher Einkocher

#30

Beitrag von hutschpferd » Donnerstag 11. Februar 2016, 07:43

Ich hab ein paar hier bei mir, kurz die Erfahrungen
Weck Wat 14a: Super Teil, unverwüstlich, Emaille, günstig zu haben. Nehme ich zum Hopfenkochen, für Kombimaischen und auch für Nachgüsse. Um wenig Geld bei Amazon bekommen.
Rommelsbacher irgendwas, Edelstahl. Innen recht rau, kocht aber wallend, kein Problem. Gibts ab und an günstig in den Warehousedeals bei Amazon.
Bielmeier. Ich hab das alte Set, eines der ersten. Den Einkocher finde ich prinzipiell gut bis sehr gut, habe ihn allerdings wegen einem verzoigenen Boden schon mal austauschen lassen. Die Firma kümmert sich laufend um Verbesserungen, der Einkocher den ich jetzt hab rennt sehr gut. Bin zufrieden und es wird eine dt. Firma unterstützt. Und das heißt was wenn ich das als Österreicher sag :)

Prinzipiell rate ich jedem dazu die Warehousedeals bei Amazon im Auge zu behalten.
Dort hab ich meine Einkocher meist um unter 50 Euro bekommen, die Preise ändern sich stündlich bis täglich, oftmals hat man Glück.
Suchbegriff EInkochautomat: http://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl? ... ICS1PHF7ZO
Suchbegriff Bielmeier: http://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl? ... ICS1PHF7ZO
und hier generell eine Suchseite bei der man alles Angebote sehen sollte die 80% rabattiert sind: http://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl? ... olnigat-21
Ich schau selber immer wieder rein, habs mir als Fav gesetzt. Hab für keinen meiner EInkocher, bis auf den Bielmeier, mehr als 50 Euro bezahlt :)

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Re: Welcher Einkocher

#31

Beitrag von gregorbräu » Donnerstag 11. Februar 2016, 08:49

Hallo zusammen,

ich benutze den kochstar in Edelstahl schon seit Jahren und bin zufrieden.

https://www.kochstar.de/de/einkochautom ... -edelstahl

Für Testrezepturen 20l habe ich mir auf der Homepage einen zusätzlichen Deckel gekauft und ein Scheibenwischermotor mit Rührwerk eingebaut.
Habe den Hahn auch gegen einen Kugelhahn gewechselt, bin dann auf 1/2 zoll gegangen.
Bei größeren Mengen nutze ich ihn für das Läuterwasser.
Unter Service und Support auf der Homepage bekommt man auch jedes Ersatzteil geliefert.
Und Wasser zum Kochen bringen kann der auch.

Gut Sud

Gregor

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Re: Welcher Einkocher

#32

Beitrag von Brauwolf » Donnerstag 11. Februar 2016, 09:26

hms hat geschrieben:Sorry fürs Kapern, aber ich trage mich schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken eines Upgrades meiner derzeitigen Anlage (Silvercrest zum Maischen, Silvercrest plus Tauchsieder zum Hopfenkochen).

Daher jetzt meine Frage:

Lohnen sich die 50€, die der Beerfest mehr als der Biggie kostet, wenn es mir vor allem ums zuverlässig wallende Kochen geht?
Die Kapazität ist ja ähnlich, die Filteroptionen brauche ich nicht (Whirlpool und Baumwollwindel reichen mir) und die größere Höhe des Beerfest könnte beim Vorderwürzeeinlauf zu Handlingproblemen führen.

Danke schon mal
Hans-Martin
Wir machen am Wochenende im HBST Rhein-Main einen Vergleichstest zwischen Beerfest, Biggie und PC 1066 "Terminator". Wenn deine Entscheidung bis dahin noch Zeit hat, es wird einen bebilderten Bericht geben.

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
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Re: Welcher Einkocher

#33

Beitrag von Neubierig » Donnerstag 11. Februar 2016, 09:45

Brauwolf hat geschrieben:
hms hat geschrieben:Sorry fürs Kapern, aber ich trage mich schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken eines Upgrades meiner derzeitigen Anlage (Silvercrest zum Maischen, Silvercrest plus Tauchsieder zum Hopfenkochen).

Daher jetzt meine Frage:

Lohnen sich die 50€, die der Beerfest mehr als der Biggie kostet, wenn es mir vor allem ums zuverlässig wallende Kochen geht?
Die Kapazität ist ja ähnlich, die Filteroptionen brauche ich nicht (Whirlpool und Baumwollwindel reichen mir) und die größere Höhe des Beerfest könnte beim Vorderwürzeeinlauf zu Handlingproblemen führen.

Danke schon mal
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Cheers, Ruthard
Echt? Ich habe das nicht mitbekommen. Wie sieht der Test aus? Nur optisch vergleichen / abmessen, Kochfähigkeit testen, oder eigentlich brauen?

Ich habe den Bielmeier 411200 bestellt, Lieferzeit 3-5 Wochen, bekam aber heute den Nachricht, es wird Samstag auftauchen! Werde ich mitbringen können ...

Cheers,

Keith :-)
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Re: Welcher Einkocher

#34

Beitrag von Brauwolf » Donnerstag 11. Februar 2016, 10:56

Wir kochen nur Wasser, um die Aufheizraten zu messen und ob wir eine wallende Kochung sehen können. Mehr ist leider nicht drin, weil das DGH nur eine schlappe Stromversorgung hat.
Die Dorfgemeinschaftshäuser sind auch nicht mehr das was sie einmal waren.

Cheers, Ruthard
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Re: Welcher Einkocher

#35

Beitrag von Neubierig » Donnerstag 11. Februar 2016, 11:11

Alles klar, also wenn der Bielmeier Samstag da ist, bringe ich ihn mit, und wir können hoffen, dass 4 Einkocher gleichzeitig die Sicherung nicht auswerfen ...

Cheers,

Keith :-)
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Re: Welcher Einkocher

#36

Beitrag von hms » Donnerstag 11. Februar 2016, 15:19

Brauwolf hat geschrieben:
hms hat geschrieben:Sorry fürs Kapern, aber ich trage mich schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken eines Upgrades meiner derzeitigen Anlage (Silvercrest zum Maischen, Silvercrest plus Tauchsieder zum Hopfenkochen).

Daher jetzt meine Frage:

Lohnen sich die 50€, die der Beerfest mehr als der Biggie kostet, wenn es mir vor allem ums zuverlässig wallende Kochen geht?
Die Kapazität ist ja ähnlich, die Filteroptionen brauche ich nicht (Whirlpool und Baumwollwindel reichen mir) und die größere Höhe des Beerfest könnte beim Vorderwürzeeinlauf zu Handlingproblemen führen.

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Wir machen am Wochenende im HBST Rhein-Main einen Vergleichstest zwischen Beerfest, Biggie und PC 1066 "Terminator". Wenn deine Entscheidung bis dahin noch Zeit hat, es wird einen bebilderten Bericht geben.

Cheers, Ruthard
Das passt ganz ausgezeichnet, danke!

Gruß
Hans-Martin
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Re: Welcher Einkocher

#37

Beitrag von quasarmin » Donnerstag 11. Februar 2016, 20:57

Moin

ich habe seit kurzem den Klarstein Biggie, habe einen Braugang damit gemacht und bin sehr zufrieden mit dem Gerät, heizt gut und kocht prima. Trotz einfachem Zweipunktregler lässt sich er sich verhälnismäßig gut regeln. Aber gerade dieses einfache Prinzip habe ich heute schätzen gelernt. Denn heute kam ein PC EKA 1066 zur Verstärkung an, ich wollte einen zweiten Kocher um damit den Nachguss gezielt zu erhitzen.
Wie in einigen Kundenkommentaren genannt stinkt der PC beim aufheizen verschmort. Kann sein dass das eine Beschichtung ist die erstmal abbrennen muss, das war beim Biggie jedoch nicht so.
Der Thermometer-Vergleichtest beim ersten Aufheizen auf 45°C war überraschend gut, eine weitere Überraschung warm das der PC dann aber bei Erreichen der Temperatur einfach weiter heizte. Egal was ich mit Hilfe der mageren Bedienungsanleitung versuchte, das Ding piepte und heizte und stank immer mehr. Als mir bei 70° dann schon vom Geruch übel wurde zog ich den Stecker. Das Ding geht wieder zurück, ich hole mir einen zweiten Biggie fürs gleiche Geld, und lieber eine Phasenanschnittssteuerung zum Feinregeln dazu.

Gruß
Armin

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Re: Welcher Einkocher

#38

Beitrag von Bierolo » Donnerstag 11. Februar 2016, 21:02

Hallo Armin,
echt Schade mit dem neuem PC.
Spannend für mich:
Ist es das neue Modell ?

Kannst Du vor der Rücksendung noch den Durchmesser posten (36cm / 37cm)
Und die Nr. auf dem runden Aufkleber auf der Unterseite.
(QC1?
123456)

Danke !

VG
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Re: Welcher Einkocher

#39

Beitrag von quasarmin » Donnerstag 11. Februar 2016, 21:55

Bierolo hat geschrieben:Hallo Armin,
echt Schade mit dem neuem PC.
Spannend für mich:
Ist es das neue Modell ?

Kannst Du vor der Rücksendung noch den Durchmesser posten (36cm / 37cm)
Und die Nr. auf dem runden Aufkleber auf der Unterseite.
(QC1?
123456)

Danke !

VG
Moin

Innendurchmesser oben am Kessels 35mm, Aussendurchmesser des Wulst 36,5mm
Die QC1 Nummer lautet 176081 (allerdings ein rechteckiger Aufkleber)
Ansonsten gibt es noch die Nummer 501066 sowie 52362 (Typ und Seriennummer?)
Sowie die Nummer des Barcodes 00616010662

Viele Grüße
Armin

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Re: Welcher Einkocher

#40

Beitrag von Dekonstruktivist » Donnerstag 11. Februar 2016, 22:31

quasarmin hat geschrieben: ...
Als mir bei 70° dann schon vom Geruch übel wurde zog ich den Stecker.
Gruß
Armin
Das kenne ich von meinem Silvercrest. Da war das ähnlich, kann mir vorstellen dass die an der Stelle baugleich sind. Zwischen der unteren Einheit und dem Topf wurden beim Silvercrest Plastikteile in das Gehäuse gesteckt, vermutlich als Abstandshalter. So richtig konnte ich mir das nicht erklären. Naja, bei mir lag die Hälfte der Dinger auf und an dem Heizelement. Der Gestank war bestialisch. Hatte im alten Forum davon mal ein Bild gepostet. Würde das Ding unbedingt zurückschicken, der Gestank bleibt noch ne Weile am Gerät anhaften, selbst wenn das Plastik Gelumpe da raus ist.
Ostkreuzer Brackwasser - das brackige unter den Bieren.

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Re: Welcher Einkocher

#41

Beitrag von Bierolo » Donnerstag 11. Februar 2016, 22:34

quasarmin hat geschrieben:
Bierolo hat geschrieben:Hallo Armin,
echt Schade mit dem neuem PC.
Spannend für mich:
Ist es das neue Modell ?

Kannst Du vor der Rücksendung noch den Durchmesser posten (36cm / 37cm)
Und die Nr. auf dem runden Aufkleber auf der Unterseite.
(QC1?
123456)

Danke !

VG
Moin

Innendurchmesser oben am Kessels 35mm, Aussendurchmesser des Wulst 36,5mm
Die QC1 Nummer lautet 176081 (allerdings ein rechteckiger Aufkleber)
Ansonsten gibt es noch die Nummer 501066 sowie 52362 (Typ und Seriennummer?)
Sowie die Nummer des Barcodes 00616010662

Viele Grüße
Armin

Danke Armin für die schnelle Antwort,
meine "alten" PC´s Ende 2014 / Anfang 2015 haben innern ca. 34,7cm und mit Wulst ca 37,0 cm
und der QC Kleber ist rund.

Die 5010166 finde ich auch auf dem rechteckigen CE-Aufkleber und in klein eine 510xy
Sowie 4 00 6101066xy unter dem Barcode
VG Reinhard
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Re: Welcher Einkocher

#42

Beitrag von t3k » Freitag 12. Februar 2016, 09:14

Moin Moin,

Interessant mein Profi Cook leistet seid mehr als einem Jahr sehr verlässlich seinen Dienst u hält die Temperaturen sehr genau.
Beim nächsten Brautag muss ich da mal auf die Typennummer schauen. Aktuell steht er gut verpackt auf dem Dachboden;)

Cheers
T3K

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Re: Welcher Einkocher

#43

Beitrag von flensdorfer » Freitag 12. Februar 2016, 11:33

Das scheint wirklich auf einen Fehler in der aktuellen Charge hinzudeuten.
ich bin noch immer unentschlossen, ob ich nun einen Bielmeier Edelstahl Halbautomaten nehme oder es doch mit dem PC wagen soll...
Gruß, Arne

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Re: Welcher Einkocher

#44

Beitrag von godbor » Freitag 12. Februar 2016, 11:55

Wäre schön wenn jemand einen funktionstüchtigen Profi Cook erst vor kurzem gekauft hat,
zu posten bei welchem Shop das war.

Gruß

Christoph

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Re: Welcher Einkocher

#45

Beitrag von Bierolo » Freitag 12. Februar 2016, 16:27

godbor hat geschrieben:Wäre schön wenn jemand einen funktionstüchtigen Profi Cook erst vor kurzem gekauft hat,
zu posten bei welchem Shop das war.

Gruß

Christoph

Wichtig wäre dabei auch, ob ein "alter" aus dem Lagerbestand und einer der neuen Produktion.
Also auch den Innner-Durchmesser sowie außen mit Wulst.
Optimal auch mit den Nummer auf der Unterseite.
(QC1 / Barcodenummer)
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Re: Welcher Einkocher

#46

Beitrag von Bitkiller » Freitag 12. Februar 2016, 16:45

Mein PC ist diese Woche Montag geliefert worden. Der Lieferant Technik Profis hatte Lieferschwierigkeiten, da der Hersteller in Lieferverzug war (Aussage von Technik Profis), also müsste es sich um eine ganz neue Charge handeln. Die QC1 Nr. lautet 179962. QC1 ist eckig und die Maße sind innen 34,7 aussen 36cm.
Ich habe ihn gleich mit normalem Wasser getestet und der Kocher hat an der eingestellten Temperatur abgeschaltet, jedoch noch 3-4° nachgeheizt. Ich muss aber dazu sagen, dass das Wasser still stand und nicht gerührt wurde. Die nächsten beiden Temperaturstopps machte ich dann mit rühren und da hat er punktgenau abgeschaltet und auch die Temp. gehalten.

LG - Achim
Alle haben gesagt das geht nicht, bis einer kam, der das nicht wusste, der hat´s dann gemacht :Smile
Lust auf Wurst und Schinken selber machen? << https://hobbywurstler.de >>

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Re: Welcher Einkocher

#47

Beitrag von flensdorfer » Freitag 12. Februar 2016, 20:58

Bei den Technik Profis steht der PC momentan mit Lieferdatum 5.5.16 drin... schade, der Post von Achim klang vielversprechend.

Gruß,
Arne
Gruß, Arne

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Re: Welcher Einkocher

#48

Beitrag von Bierolo » Freitag 12. Februar 2016, 21:54

Bei der ganzen Dramatik mit Online-Kauf:
Egal welcher Kocher:
Ich würde darauf achten dass der kostenlose Rückversand möglich ist.
Und ob der Gebrauch der Sache zur sofortigen Wertminderung führt.
Generell ist imho der Verkäufer zu Beginn Gewährleistungspflichtig. DIe Herstellergarantie ist dann sekundär.

VG
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Re: Welcher Einkocher

#49

Beitrag von Brauwolf » Samstag 13. Februar 2016, 10:05

Bierolo hat geschrieben:Bei der ganzen Dramatik mit Online-Kauf:
Egal welcher Kocher:
Ich würde darauf achten dass der kostenlose Rückversand möglich ist.
Und ob der Gebrauch der Sache zur sofortigen Wertminderung führt.
Generell ist imho der Verkäufer zu Beginn Gewährleistungspflichtig. DIe Herstellergarantie ist dann sekundär.

VG
Ich wiederhole mich: der Rückversand ist immer kostenlos - vorausgesetzt, der PC wurde in Deutschland gekauft und der Kunde wohnt in Deutschland.

Reparaturen und Garantieabwicklung werden über das Serviceportal von Clatronic abgewickelt. Proficook ist eine Tochter von Clatronic, egal wo ihr den PC kauft, er kommt immer von dort.

Über diese Internetadresse kann ein frankiertes Rücksendelabel angefordert werden:

https://portal0.sli24.de/

Die offizielle Bezeichnung des Gerätes lautet PC-EKA 1066

Wenn der Händlername nicht in der Liste auftaucht (was eher die Ausnahme sein dürfte), müsst ihr euch direkt an den Händler wenden. Die Technik-Profis stehen z.B. auch auf der Liste

Der Rücksendung muss eine Kopie der Kaufrechnung beigelegt werden.

Die Erfahrung lehrt, dass die Abwicklung zügig* und in der Schadensbewertung eher großzügig durchgeführt wird. Ich habe Geräte gesehen, die 6 Monate nach Kauf angeblich erst das zweite mal benutzt worden waren, aber extreme Abnutzungspuren aufwiesen und unverkennbar ohne Wasser betrieben wurden - anstandslos durch ein Neugerät ersetzt.

*zügig ist ein relativer Begriff. Es gibt Kunden, die wollen die halbe Welt verklagen, wenn nicht innerhalb von 24h ein Neugerät vor der Tür steht. Hier sollte man einmal über die Anspruchshaltung nachdenken.

Cheers, Ruthard
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Re: Welcher Einkocher

#50

Beitrag von Bieriges » Samstag 13. Februar 2016, 13:41

Habe grade diesen hier gefunden : http://www.amazon.de/gp/aw/d/B016UV7OCO ... at+digital
Vielleicht wäre das eine Alternative? Kennt den jemand?
Cheerio :Drink
Jo

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