Welcher Gärbehälter?!?

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Tobi28673
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Welcher Gärbehälter?!?

#1

Beitrag von Tobi28673 » Dienstag 16. Februar 2016, 12:47

Hallo zusammen.
Ich bin auf der Suche nach einem Gärbehälter. Was würdet ihr mir empfehlen?
Es sollte die 30 Liter klasse sein. Bin am schwanken zwischen den normalen Gäreimer (habe ich schon einem von) das Gärfass mit grünen Deckel oder das Speidel Gärfass. Wobei das Speidel Gärfass ja nicht so dolle zu reinigen ist, wegen der Öffnung oben. Womit habt ihr gute Erfahrungen gemacht und was würdet ihr mir empfehlen?
Vielen Dank schonmal.

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hyper472
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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#2

Beitrag von hyper472 » Dienstag 16. Februar 2016, 13:40

Bin mit dem "normalen" Bottich mit grünem Deckel sehr zufrieden. Schön ist der von Polsinelli, der wird sicher irgendwann mal fällig. Preisgünstig bekommst Du bei Auer-Packaging lebensmittelechte Plastik-Eimer in jeder Größe. Da lege ich einfach den Deckel drauf und verzichte auf das Gärröhrchen. Meine jüngste Anschaffung in der Hinsicht ist ein (ebenfalls lebensmittelechter) Eimer zum Farbe mischen aus dem Bauhaus. Der ist zudem ausgelitert (15l) und kostet mit Deckel 4,-€, ich benutze ihn für meine kleinen Sude.
Grüße,
Henning
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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#3

Beitrag von masch1 » Dienstag 16. Februar 2016, 14:38

Woher kommst du?
Ich hab jede Menge Lebensmittelechter 30 lt Plastikeimer mit Deckel
Ich Nehm die auch zum aufbewahren meines Malzes da gehen ca. 20 - 25 kg Malz rein
Für ein paar Flaschen selbstgebrautes kannst du dir welche abholen

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#4

Beitrag von captainkirk » Dienstag 16. Februar 2016, 14:50

Ich habe einen 35l Polsinelli. Finde ich sehr praktisch weil er in meine Spülmaschine passt und ich mir keine Sorgen um Schmutzreste machen muss.
Viele Grüße
Peter

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Hagen
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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#5

Beitrag von Hagen » Dienstag 16. Februar 2016, 15:55

Gegenüber dem Preis des Speidels ist der Mehrpreis für den Polsinelli vernachlässigenswert, zumal er auch unter hygienischen Gründen deutlich länger haltbar sein dürfte.
Ansonsten tun es auch die Gründeckeltonnen für den kleinen Taler.
Besten Gruß

Hagen

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#6

Beitrag von torbig » Dienstag 16. Februar 2016, 16:19

Ich hatte vor kurzem zwei dieser Gründckeltonnen bestellt. Ordentlich gereinigt und mit StarSan desinfiziert. Da waren sie noch dicht.
Mir ist klar, dass man heiße Würze nicht direkt in Kunststofffässer füllen soll, aber aufgrund der guten Erfahrungen mit meinen Speidelfässern habe ich es blöderweise auch mit diesen Gründckeltonnen gemacht. Ergebnis? Ca. 2-3 Liter Würze in der Kellerküche. Nach Recherchen habe ich herausgefunden, dass die Teile für heiße Flüssigkeiten nicht geeignet sind.
Wie so oft im Leben. Wer billig kauft, kauft zweimal.

Daher bis auf weiteres Speidel oder vielleicht demnächst Edelstahl.

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#7

Beitrag von cyme » Dienstag 16. Februar 2016, 16:22

Ich bin bisher mit den Speidels zufrieden.

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#8

Beitrag von Hagen » Dienstag 16. Februar 2016, 16:24

Warum sollte man das nicht tun?
Mache ich seit Jahren ohne Probleme - auch in die Gründeckeltonnen. Habe allerdings auch nicht die überflüssigen, siffanziehenden Hähne drin, sondern die Schraubverschlusstopfen.
Besten Gruß

Hagen

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#9

Beitrag von torbig » Dienstag 16. Februar 2016, 16:43

Hagen hat geschrieben:Warum sollte man das nicht tun?
Mache ich seit Jahren ohne Probleme - auch in die Gründeckeltonnen. Habe allerdings auch nicht die überflüssigen, siffanziehenden Hähne drin, sondern die Schraubverschlusstopfen.
Was soll ich jetzt dazu schreiben?
Die Dinger wurden durch das einfüllen der heißen Würze (ca. 80-85 Grad) undicht. Als ich bemerkte, dass aus dem ersten die Würze auslief, habe ich sofort in den zweiten umgeschüttet. Auch der lief dann aus. Danach habe ich sofort in ein Speidel umgeschüttet.
Beim vorherigen reinigen und desinfizieren waren sie dicht. Sie standen über mehrere Tage gefüllt mit Wasser in der Badewanne. Alles dicht und furztrocken.
Die Hähne hatte ich auch nicht montiert. In Gärbehältern brauche ich grundsätzlich keine Hähne, da ich nur schlauche.

Eine Reklamation habe ich mir erspart, da ich ja selbst dran schuld war die heiße Würze einzufüllen.

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#10

Beitrag von Malzwein » Dienstag 16. Februar 2016, 16:45

Das haben wir gerade auch im Läuterhexen-Thread:
Verformen ist eine Sache, was sich aus dem Kunststoff in die heisse Würze hineinlöst, eine andere. Bei den großen (Gewerbe-) Fässern gibt Speidel als maximale Dauertemperatur 60°C, aber im Lebensmittelbereich nur 40°C an.
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#11

Beitrag von torbig » Dienstag 16. Februar 2016, 16:50

Der Unterschied liegt wohl in der Qualität und Dicke des Behälters. Speidelfässer verzeihen die heiße Würze wohl eher als andere, günstigere Behälter. Da wären wir wieder bei "Wer billig kauft, kauft zweimal."
Mir persönlich war es eine Lehre.

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#12

Beitrag von Hesse » Dienstag 16. Februar 2016, 17:15

Solltest Du bei diesem Hobby bleiben wollen, würde ich Dir auf alle Fälle zu den VA-Tonnen raten.
Du kannst da beim Reinigen auch mal richtig ran gehen und musst keine Angst vor Riefen haben.
Die Teile hast Du bis zu deinem Lebensende.
Guten Sud

Henner
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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#13

Beitrag von Bierolo » Dienstag 16. Februar 2016, 20:10

Hesse hat geschrieben:Solltest Du bei diesem Hobby bleiben wollen, würde ich Dir auf alle Fälle zu den VA-Tonnen raten.
Du kannst da beim Reinigen auch mal richtig ran gehen und musst keine Angst vor Riefen haben.
Die Teile hast Du bis zu deinem Lebensende.
Und eine 100 EUR VA-Tonne hätte auch einen deutlichen höheren Wiederverkaufswert, da unkapputbar.

Hypothese:
100EUR in VA / Gebraucht 65-75 EUR mit Versand
50EUR in Kunststoff / Gebraucht 10-15 EUR mit Versand
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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#14

Beitrag von hyper472 » Dienstag 16. Februar 2016, 20:20

Hesse hat geschrieben:Solltest Du bei diesem Hobby bleiben wollen, würde ich Dir auf alle Fälle zu den VA-Tonnen raten.
Du kannst da beim Reinigen auch mal richtig ran gehen und musst keine Angst vor Riefen haben.
Die Teile hast Du bis zu deinem Lebensende.
Hat wer eine Quelle für diese Tonnen?
Danke im Voraus,
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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#15

Beitrag von Bierfel » Dienstag 16. Februar 2016, 20:32

Servus Henning,

ich hab die http://www.hobbybrauerversand.de/Edelst ... e-50-Liter und bin recht zufrieden vom Preis/Leistungsverhältnis.

- Volumen ist groß genug das auch bei 30L Suppe und heftiger Gärung nix oben rauskommt
- Henkel sind stabil genug auch zum schleppen der "vollen" Tonne (wenngleich das für einen Bürohengst wie mich keine erfreuliche Sache ist)
- Lässt sich ganz gut reinigen (Gewindeeinsatz + Schweißnaht sind nicht ganz perfekt, aber mit einweichen+schrubben wird's dennoch sauber)
- Hahn gibt's optional, der erscheint wertig und ist dicht

Nicht so cool ist der Deckel, den aufzuschrauben ist ein bisschen frickelig, geht aber mit ein bisschen Mühe ok.

Servus,
Gerrit

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#16

Beitrag von Bierolo » Dienstag 16. Februar 2016, 20:33

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#17

Beitrag von Hagen » Dienstag 16. Februar 2016, 20:58

Die Polsinnelli sind aufgrund er glatten Wandung und dem durchgehenden offenen Zugang schon in Handhabung und Pflege deutlich angenehmer.
Die Deckel der Kannen sind schon von der Passigkeit der Gewinde von Deckel und Kanne teilweise etwas problematisch.
Bei der 35l-Version bist du mit schlappen 70 € dabei.
Besten Gruß

Hagen

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#18

Beitrag von happyhibo » Dienstag 16. Februar 2016, 21:10

Ich habe zwei 50l Rekru-Kannen. Ich bin sehr zufrieden damit.
Die Reinigung macht keine große Probleme.
Die Polsinelli sind auch super. Die offene Bauart macht die Reinigung sicher einfacher. Allerdings macht der Versand nach DE jeglichen Preisvorteil zu Nichte...
SB ?
Gruß
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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#19

Beitrag von wwwcom » Dienstag 16. Februar 2016, 21:15

Ich habe eine Kanne von HuM, würde mir aber dieses tolle Fenster von dem Polsinnelli-Gärfass wünschen. Zudem sieht das ganze dichter aus, was einem das Indiz des Gärröhrchens erhält. Ich bin einfach zu neugierig....

Wie ist das bei euch ist die Gärkanne bei euch richtig dicht?

Gruß Manu
Auch Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit Malz und Hopfen.

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#20

Beitrag von diapolo » Dienstag 16. Februar 2016, 21:23

Hi,
ich habe eine Reku und eine Polsinelli Gärkanne. beide jeweils mit gescheißtem Boden.
Ich würde auch etwas mehr Geld für eine ordentliche Gärkanne ausgeben.
Ich hab vorher Speidel Fässer gehabt. Diese sind wesentlich schweiriger zu reinigen. Meine wurden auch mit heißer Würze nicht undicht

mfg

Bernd
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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#21

Beitrag von saschabouchon » Dienstag 16. Februar 2016, 21:25

Kannst auch einen 50l topf nehmen und den Deckel drauflegen. Ein Gärröhrchen ist gut, aber kein Muss. Die Schengler Töpfe gibt es in der Bucht auch schon für bummelig 50€...
http://www.brauhardware.de
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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#22

Beitrag von fg100 » Dienstag 16. Februar 2016, 21:27

hyper472 hat geschrieben:
Hesse hat geschrieben:Solltest Du bei diesem Hobby bleiben wollen, würde ich Dir auf alle Fälle zu den VA-Tonnen raten.
Du kannst da beim Reinigen auch mal richtig ran gehen und musst keine Angst vor Riefen haben.
Die Teile hast Du bis zu deinem Lebensende.
Hat wer eine Quelle für diese Tonnen?
Danke im Voraus,
Henning
Hallo Henning,
wenn du keinen Wert auf das Geblubbere im Gärröhrchen legst, dann ist ein einfache Topf mit Deckel das günstigste und auch das mit am einfachst zu reinigen.
Das muss nicht 100% dicht sein. Deckel drauf und fertig.
Die hier gehen meistens so knapp über 30€ weg. Wenn du direkt anfragst bekomsmt su sie ggf. sogar günstiger.
Falls du einen Hahn dran haben möchtest, dann komm vorbei und ich stanze dir ein Loch rein.
Franz

Edit: Da hatte Sascha genau die gleich Idde nur war etwas schneller.
Meiner Meinung reichen für deine 20l Sude auch der 33l Topf. Der passt nämlich normalerweise auch noch in einen normalen Kühlschrank.

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#23

Beitrag von hyper472 » Dienstag 16. Februar 2016, 22:13

Hagen hat geschrieben:Die Polsinnelli sind aufgrund er glatten Wandung und dem durchgehenden offenen Zugang schon in Handhabung und Pflege deutlich angenehmer.
Die Deckel der Kannen sind schon von der Passigkeit der Gewinde von Deckel und Kanne teilweise etwas problematisch.
Bei der 35l-Version bist du mit schlappen 70 € dabei.
zzgl. 25,-€ Versand.

Danke an alle, habe gerade bestellt. Hat ja keinen Sinn, zu warten. Der grüne Bottich bekommt eine zweite Karriere als Wasserspeicher, das dürfte meistens ausreichen für die Einkocher-Klasse.
Jetzt bin ich mal gespannt auf den weiteren Bestellvorgang: die ausgewählte Paypal-Variante hat schon mal nicht geklappt, und mit 5stelligen Postleitzahlen hat die Bestellsoftware auch Probleme. Eine Option, Tragegriffe zu montieren, gabs leider auch nicht. Habe gerade eine Mail nachgeschickt in deutsch und englisch, mal sehen, was das wird.

Viele Grüße, Henning
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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#24

Beitrag von Eigebier » Dienstag 16. Februar 2016, 22:32

Salü Zäme
Die ersten vielleicht 20 Sude haben wir mit "normalen Gärfässern" mit rotem Deckel von ca 15 cm Durchmesser und einem Gärspund gemacht. Die Dinger gibt es von verschiedenen Herstellern und sind relativ günstig in der Anschaffung. Dafür ist der Reinigungsaufwand wegen den horizontalen Vertiefungen nicht ganz einfach.
Vor etwa einem Jahr haben wir uns das Konusfass 65 Liter von Speidel geleistet und bisher gute Erfahrungen damit gemacht. Der ganze "Schmodder" sammelt sich im Konus, damit haben wir weniger Verluste. Das Jungbier wird abgeschlaucht und nicht über den Hahn abgelassen. Reinigen geht schneller als bei den alten Tonnen, auch wenn ich mit meinen kurzen Armen "Kopfüber" ins Fass tauchen muss :-)
Einfach so einen Topf mit Deckel zum Vergären verwenden scheint mir doch etwas gewagt, in einem Kühlschrank in geschützter Umgebung mag das vielleicht passen, aber sonst?

Was ich nicht verstanden habe: Warum sollte man ein Gärgefäss heiss befüllen? Üblicherweise füllen wir auf ca. 20 Grad C heruntergekühlte Würze in das Gärfass und geben die Hefe dazu. Ok - in Ausnahmefällen habe ich auch schon mal Kleinstsude von 15 Liter bei gut 60-70 Grad C in eines der alten Gärfässer gefüllt und dann in der mit kaltem Wasser gefüllten Badewanne heruntergekühlt. Das überstehen Dichtungen problemlos, sofern man das Fass rasch ins kühle Nass gibt.
Gruss
Hans
Geniesser sind gesellige Menschen. Hobbyköche und Hobbybrauer auch. Aber wehe es geht in die Binsen :Ahh

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#25

Beitrag von tommes » Dienstag 16. Februar 2016, 22:36

hyper472 hat geschrieben:Jetzt bin ich mal gespannt auf den weiteren Bestellvorgang: die ausgewählte Paypal-Variante hat schon mal nicht geklappt, und mit 5stelligen Postleitzahlen hat die Bestellsoftware auch Probleme. Eine Option, Tragegriffe zu montieren, gabs leider auch nicht. Habe gerade eine Mail nachgeschickt in deutsch und englisch, mal sehen, was das wird.

Viele Grüße, Henning
Stell auf Italienisch um, dann gehen auch die Griffe.
http://www.polsinelli.it/shop/fermentat ... oppia.html
Prost!

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#26

Beitrag von Bierolo » Dienstag 16. Februar 2016, 23:07

hyper472 hat geschrieben:
Hagen hat geschrieben:Die Polsinnelli sind aufgrund er glatten Wandung und dem durchgehenden offenen Zugang schon in Handhabung und Pflege deutlich angenehmer.
Die Deckel der Kannen sind schon von der Passigkeit der Gewinde von Deckel und Kanne teilweise etwas problematisch.
Bei der 35l-Version bist du mit schlappen 70 € dabei.
zzgl. 25,-€ Versand.

Danke an alle, habe gerade bestellt. Hat ja keinen Sinn, zu warten. Der grüne Bottich bekommt eine zweite Karriere als Wasserspeicher, das dürfte meistens ausreichen für die Einkocher-Klasse.
Jetzt bin ich mal gespannt auf den weiteren Bestellvorgang: die ausgewählte Paypal-Variante hat schon mal nicht geklappt, und mit 5stelligen Postleitzahlen hat die Bestellsoftware auch Probleme. Eine Option, Tragegriffe zu montieren, gabs leider auch nicht. Habe gerade eine Mail nachgeschickt in deutsch und englisch, mal sehen, was das wird.

Viele Grüße, Henning
Aus eigwner Erfahrung hat das Online-System "Optimierungs-Potential".

Ein Fass und ich bin bei über 20 EUR Fracht.
3 Fässer und ich bin bei über 50 EUR Fracht.

Ich habe in die 50 EUR Variante investiert und es kam alles per Spedition extrem gut verpackt auf einer Einweg-Palette.
Im Innenraum eines Fasses wäre genug Platz für 1000 Kronenkorken.
Das Online-System hat jedoch nach ca. 500 die Frachtkosten auf ca. 100 EUR erhöht.
ich habe dann nur die 500 mutbestellt.
Für die Griffe habe ich auch über die italienische Flagge den Warenkorb befüllt.
Am Ende über Schwarz-Rot-Gold zur Kasse.
Paypal war kein Problem.


Fazit:
Wer nur ein Fass bestellt erhält es ggf. als Postpaket mit der Gefahr von Dellen (Spekulation)
Wer auf Palette per Spedition mehr kauft, so wie ich, ist erfreut über die Schenker-LIeferung.
(Wie ein rohes Ei auf einer Holzpalette)

Beim der nächste Paletten-Lieferung (bis 100kg) würde ich nicht über das Shop-System online ordern,
sondern per E-Mail meine Artikel anfragen und direkt bestellen.

(1000 weitere Kronenkorken hätten locker auf der Palette in ein Fass gepasst, ohne das die Speditionskosten steigen.
)

VG
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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#27

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 16. Februar 2016, 23:14

diapolo hat geschrieben:Hi,
...beide jeweils mit gescheißtem Boden.
Dann ist auch der Gartenschlauch kein Problem mehr :Greets
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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#28

Beitrag von flensdorfer » Mittwoch 17. Februar 2016, 11:35

Was haltet ihr von den Floraworld Getränkefässern? Gibt es bei Bauhaus.

grüner Deckel
Speidel Nachbau
Gruß, Arne

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#29

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 17. Februar 2016, 11:40

Ich habe zwei von diesen Baumarkt Gärfässern und bin damit sehr zufrieden.
Der Deckel lässt sich dicht verschrauben, so kann ich die Gärung anhand der
Gärglocke beurteilen. Lassen sich sehr gut und einfach reinigen.

Allerdings benutze ich die ohne den Plastikhahn (da ist ein Blindstopfen bei)
und schlauche vor Abfüllung mit einem Bierheber um.
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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#30

Beitrag von flensdorfer » Mittwoch 17. Februar 2016, 11:44

Die mit dem grünen Deckel oder die Nachbau-Speidel?
Dass ein Blindstopfen dabei ist, ist schon mal ein sehr guter Hinweis :thumbup
Gruß, Arne

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#31

Beitrag von Sura » Mittwoch 17. Februar 2016, 11:46

Alt-Phex hat geschrieben:Ich habe zwei von diesen Baumarkt Gärfässern und bin damit sehr zufrieden.
Der Deckel lässt sich dicht verschrauben, so kann ich die Gärung anhand der
Gärglocke beurteilen. Lassen sich sehr gut und einfach reinigen.

Allerdings benutze ich die ohne den Plastikhahn (da ist ein Blindstopfen bei)
und schlauche vor Abfüllung mit einem Bierheber um.
Wie beurteilst du denn die Gärglocke? Ich kann die auf dem Bild schlecht erkennen, ist die zu gebrauchen?
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#32

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 17. Februar 2016, 11:46

flensdorfer hat geschrieben:Die mit dem grünen Deckel oder die Nachbau-Speidel?
Dass ein Blindstopfen dabei ist, ist schon mal ein sehr guter Hinweis :thumbup
Die mit dem grünen Deckel.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#33

Beitrag von cyme » Mittwoch 17. Februar 2016, 11:53

Sind die Baumarktfässer auch aus HDPE?

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#34

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 17. Februar 2016, 12:01

cyme hat geschrieben:Sind die Baumarktfässer auch aus HDPE?
Ich guck später mal im Keller ob/was da drauf steht. Auf jeden Fall sind die Robust und Stabil.
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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#35

Beitrag von hyper472 » Mittwoch 17. Februar 2016, 12:14

cyme hat geschrieben:Sind die Baumarktfässer auch aus HDPE?
Ich kanns aus naheliegenden Gründen gerade nicht umdrehen, vielleicht hilft Dir der Aufkleber weiter:
Dateianhänge
IMG_2148.JPG
irgendwann finde ich nochmal raus, wie man Bilder dreht...
IMG_2149.JPG
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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#36

Beitrag von flensdorfer » Mittwoch 17. Februar 2016, 12:57

Mail an Elmar Jung GmbH, schnelle Antwort: dieser Behälter ist aus PE.
Gruß, Arne

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#37

Beitrag von Tobi28673 » Mittwoch 17. Februar 2016, 13:03

Erstmal danke für die vielen Antworten. Ich würde gerne über Abfüllröhrchen abfüllen. Sitzt der Hahn nicht etwas hoch, oder sollte man am Ende des Flaschen abfüllens einfach das Fass etwas kippen? Stellt das Probleme da? Bezogen auf das Fass mit grünen Deckel.

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#38

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 17. Februar 2016, 13:09

Du solltest ohnehin erstmal von der Hefe runterschlauchen, bevor du abfüllst.
Da eignen sich die üblichen Gäreimer ganz gutfür.
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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#39

Beitrag von Brauknecht96 » Mittwoch 17. Februar 2016, 13:46

Was hältst du von dem FastFerment? Die Hefe und den Schodder ziehst du mit dem Auffangkännchen kontinuierlich unten ab, gibst zum Schluss dann Zucker zu und füllst direkt aus dem Fass mit der Abfüllpistole in Flaschen.

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#40

Beitrag von hyper472 » Mittwoch 17. Februar 2016, 15:17

Tobi28673 hat geschrieben:Erstmal danke für die vielen Antworten. Ich würde gerne über Abfüllröhrchen abfüllen. Sitzt der Hahn nicht etwas hoch, oder sollte man am Ende des Flaschen abfüllens einfach das Fass etwas kippen? Stellt das Probleme da? Bezogen auf das Fass mit grünen Deckel.
Die meisten empfehlen, vorher umzuschlauchen. Ich mach´s nicht sondern habe ein Stück Schlauch zwischen Hahn und Abfüllröhrchen, damit bist Du etwas flexibler beim Abfüllen.
Grüße,
Henning
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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#41

Beitrag von flensdorfer » Mittwoch 17. Februar 2016, 22:08

So, heute gabs dann ein Gärfass aus dem Bauhaus, das mit dem grünen Deckel.
Zur allgemeinen Info: Kunststoff ist HDPE.
Gruß, Arne

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#42

Beitrag von Malzwein » Donnerstag 18. Februar 2016, 07:54

Thermische Eigenschaften

Die Verwendbarkeit wird dadurch eingeschränkt, dass PE bei Temperaturen von über 80 °C erweicht (HDPE, niederkristalline Typen erweichen früher).
Wikipedia
Muss uns das irritieren? :Waa
Gruß Matthias

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#43

Beitrag von diapolo » Donnerstag 18. Februar 2016, 08:11

Alt-Phex hat geschrieben:Ich habe zwei von diesen Baumarkt Gärfässern und bin damit sehr zufrieden.
Der Deckel lässt sich dicht verschrauben, so kann ich die Gärung anhand der
Gärglocke beurteilen. Lassen sich sehr gut und einfach reinigen.

Allerdings benutze ich die ohne den Plastikhahn (da ist ein Blindstopfen bei)
und schlauche vor Abfüllung mit einem Bierheber um.
Ich hab nen gesch*** Boden und du schlauchst auf Zucker wenn kein "Blub" mehr im Gärröhrchen ist oder? :Pulpfiction

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#44

Beitrag von Brewtotype » Donnerstag 18. Februar 2016, 09:42

Malzwein hat geschrieben:
Thermische Eigenschaften

Die Verwendbarkeit wird dadurch eingeschränkt, dass PE bei Temperaturen von über 80 °C erweicht (HDPE, niederkristalline Typen erweichen früher).
Wikipedia
Muss uns das irritieren? :Waa
HDPE ist aber ein hochkristalliner Typ, die Erweichungstemperatur liegt höher als 80°C, aber bei 100°C merkt man doch schon die Neigung zum Kriechen (meine Griffe sind mittlerweile durchsichtig)
Gruß Daniel

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#45

Beitrag von flensdorfer » Donnerstag 18. Februar 2016, 10:23

Kann man die Würze im Topf (mit Deckel) nicht einfach etwas abkühlen lassen, bevor man sie in den Kunststoffbehälter umkippt?
Gruß, Arne

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#46

Beitrag von Ursus007 » Donnerstag 18. Februar 2016, 10:35

flensdorfer hat geschrieben:Kann man die Würze im Topf (mit Deckel) nicht einfach etwas abkühlen lassen, bevor man sie in den Kunststoffbehälter umkippt?
Dann hast Du aber wieder Nachisomerisierung (zumindest bis die Temp. auf 80°C gefallen ist), falls Du den Hopfen nicht als Hopfensäckchen aus der heißen Würze herausbekommst.

Ich hatte früher mal den Kunststoff-Gärbehälter beim Seihen in einer großen Wäschekiste stehen und die hab ich mit steigenden Würzespiegel parallel mit kaltem Wasser gefüllt (sonst schwimmt der noch leere Gärbehälter auf dem Kühlwasser auf). Somit war die Behälterwand immer relativ warm, aber nicht heiß.
Aus der Kehle dringt ein Schrei:
Schütt's nei, schütt's nei!

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#47

Beitrag von Malzwein » Donnerstag 18. Februar 2016, 11:41

Je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr steigt mein Interesse an Behältern aus Edelstahl. :Grübel
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#48

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 18. Februar 2016, 12:02

diapolo hat geschrieben: Ich hab nen gesch*** Boden und du schlauchst auf Zucker wenn kein "Blub" mehr im Gärröhrchen ist oder? :Pulpfiction

*Achtung Ironie*
Hehehe, nein natürlich nicht. Aber wenn man ein dichtes Gärfaß hat, kann man an der Aktivität
des Gärspunds schon erkennen ob da noch was gärt oder man mal so langsam seine Spindel zückt.
:Bigsmile
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Re: Welcher Gärbehälter?!?

#49

Beitrag von cyme » Donnerstag 18. Februar 2016, 12:20

flensdorfer hat geschrieben:So, heute gabs dann ein Gärfass aus dem Bauhaus, das mit dem grünen Deckel.
Zur allgemeinen Info: Kunststoff ist HDPE.
Danke. :thumbup

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